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Pius

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1

Montag, 28. Januar 2008, 20:28

Sechs aus Hundertvier (der Haydn-Lieblingsthread)

Hallo!

Nein, das ist kein neues Tamino-Lottospiel, sondern einer der beliebten (?) Lieblings...-threads.
Vielleicht gelingt es ja zudem, auf diese Weise Haydn etwas zu promoten, der hier von Beethoven erdrückt zu werden droht.
Eine genauere Auseinandersetzung mit den Symphonien lohnt sich auf jeden Fall, und ich hoffe, hier kommen ein paar Stimmabgaben zusammen, die Haydn-Nicht-Kennern eine Orientierung im großen symphonischen Opus des Meisters bieten können und allen, die mitmachen, die Vorlieben der anderen Haydn-Fans zeigen (mich interessierts jedenfalls).

Die Regeln:
Hier gehts darum, einen zu Haydns Zeiten üblichen symphonischen Sechserpack zu schnüren, und zwar aus den sechs Euch liebsten sechs Haydn-Symphonien, die gleichzeitig die Regeln eines solches Sechser-Opus erfüllen müssen:
- genau eine Moll-Symphonie
- alle Symphonien in unterschiedlichen Tonarten
Dazu kommt noch die Pius-Sonderklausel:
- es muß mindestens eine Pariser und mindestens eine Londoner Symphonie enthalten sein und mindestens eine Symphonie, die in keiner der beiden Werkgruppen vorkommt.

Ich gehe mit gutem Beispiel voran und nominiere:

No. 48 C-dur
No. 83 g-moll
No. 88 G-dur
No. 98 B-dur
No. 103 Es-dur
No. 104 D-dur


Viele Grüße,
Pius.

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2

Montag, 28. Januar 2008, 20:53

Das sind zu viele Nebenbedingungen! Außerdem ist Lotto 6 aus 49, deswegen wären eigentlich 12 aus 104 nicht zu wenig! ;)

Ich versuch's mal spontan:

103 Es-Dur
102 B-Dur
88 G-Dur
86 D-Dur
82 C-Dur
45 fis-moll

und die zweiten 6:

104 D-Dur
[97 C-Dur] ich sehe gerade, ich habe die Tonart-Regel verletzt, also stattdessen 99 Es-Dur
92 G-Dur
90 C-Dur
83 g-moll
46 H-Dur

Da kommen die frühen und mittleren zwar immer noch zu kurz, aber was soll's...

NB: An die Tonart-Regel hat sich Haydn bei den beiden Londoner-Sixpacks selber nicht mehr gehalten :D

:hello:

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)

WolfgangZ

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3

Montag, 28. Januar 2008, 20:54

Hallo, Pius et alii!

Ich mache weiter:

Nr. 45, fis, Abschied
Nr. 85, B, La reine
Nr. 87, A
Nr. 88, G
Nr. 99, Es
Nr. 101, D, Die Uhr

Das Konzept finde ich pfiffig, auch wenn ich ohne diese Vorgaben sicher noch eine weitere Moll-Sinfonie gewählt hätte und sich vielleicht Es oder D wiederholt hätten.

:hello: Wolfgang
Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

Spradow

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4

Montag, 28. Januar 2008, 21:00

RE: Sechs aus Hundertvier (der Haydn-Lieblingsthread)

Hallo Pius,

Die Nebenbedingungen machen's nicht gerade leicht, beschränken sie doch die Auswahl unter den Parisern und Londonern beträchtlich (Die Londoner "Sechser" enthalten übrigens doppelte Tonarten, der zweite zweimal D und zweimal mal Es, der erste zweimal D), jetzt muss ich entweder meine liebste Pariser oder die zweitliebste Londoner rauswerfen. Und die zweitliebste Pariser kollidiert mit der liebsten Londoner ( :angry: ).
Jetzt muss ich mich doch erstmal durch die weniger gehörten hören...


Gruß,
Spradow.

Klawirr

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5

Montag, 28. Januar 2008, 21:03

Oh ja, da mache ich auch mit:

Nr. 44, e-moll
Nr. 82, C-Dur
Nr. 85, B-Dur
Nr. 92, G-Dur
Nr. 101, D-Dur
Nr. 103, Es-Dur

Hoffe, allen Kriterien zu genügen... (eigentlich müßte die 83 noch rein, aber es war ja nur eine moll-Sinfonie erlaubt).

Ganz herzlich,
Medard

Ulli

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6

Montag, 28. Januar 2008, 21:36

Mein Lottoschein:

92 G-Dur
88 Fisis-Dur
100 Asas-Dur
53 D-Dur
83 g-moll
22 Es-Dur

:lips:

Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Pius

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7

Montag, 28. Januar 2008, 21:42

Hallo, Ulli!

Zitat

Original von Ulli
92 G-Dur
88 Fisis-Dur
100 Asas-Dur


Das zählt nicht! :D
Du mußt - genau wie Spradow - auf irgendwas verzichten... (mußte ich übrigens auch)
(ich dachte, Du magst G-dur gar nicht so arg...?)

Viele Grüße,
Pius.

Ulli

Erleuchteter

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8

Montag, 28. Januar 2008, 21:57

Zitat

Original von Pius
Das zählt nicht! :D
Du mußt - genau wie Spradow - auf irgendwas verzichten... (mußte ich übrigens auch)


[ich verzichte bereits unfreiwillig auf andere Dinge...]

Zitat

(ich dachte, Du magst G-dur gar nicht so arg...?)


11. Gebot: Du sollst nicht DENKEN!

:hello:

Ulli
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Spradow

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9

Dienstag, 29. Januar 2008, 19:10

Wohlan denn!

Hier mein zähneknirschender Haydn-Sechser ohne Uhr:

Nr. 98 B-dur
Nr. 44 e-moll "Trauer"
Nr. 86 D-Dur
Nr. 99 Es-Dur
Nr. 82 C-Dur "Der Bär"
Nr. 88 G-Dur


Gruß,
Spradow.

Ulli

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10

Dienstag, 29. Januar 2008, 19:26

Alsogut. Hier meine

Zusatzzahl: 97 C-Dur
Super6: 59 A-Dur
Spiel 77: 77 B-Dur

:yes:

Ulli
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Zwielicht

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11

Dienstag, 29. Januar 2008, 19:43

RE: Sechs aus Hundertvier (der Haydn-Lieblingsthread)

47 H-dur
49 f-moll
86 D-dur
88 G-dur
102 B-dur
103 Es-dur


Statt 49 könnte ich auch 45 nennen. Die Wahl zwischen 88 und 92 ist mir verdammt schwergefallen. Und gegenüber 104 habe ich jetzt ein besonders schlechtes Gewissen. :rolleyes:


Viele Grüße

Bernd
Was heut gehet müde unter, hebt sich morgen neugeboren.

Helge Faller

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12

Freitag, 15. Februar 2008, 09:26

RE: Sechs aus Hundertvier (der Haydn-Lieblingsthread)

Schwierigschwierig, eigentlich will ich ja keines seiner Werke benachteiligen, aber bitte:

103
104
99
88
90
41

Also da könnten noch ganz andere stehen.
HERNEN

Pius

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13

Samstag, 1. März 2008, 15:06

RE: Sechs aus Hundertvier (der Haydn-Lieblingsthread)

Hallo Helge,

Zitat

Original von Helge Faller
103
104
99
88
90
41


das geht so leider nicht (lies Dir bitte die Regeln im ersten Beitrag durch) - bei Dir kommen C-dur und Es-dur zweimal vor!

Ich schließe mich mal Johannes' Meinung an

Zitat

Das sind zu viele Nebenbedingungen! Außerdem ist Lotto 6 aus 49, deswegen wären eigentlich 12 aus 104 nicht zu wenig!


und nominiere als zweite Wahl ein weiteres nach den Regeln gebildetes Sechseropus (diesmal eher parislastig):

No. 45 fis-moll
No. 82 C-dur
No. 84 Es-dur
No. 85 B-dur
No. 86 D-dur
No. 94 G-dur


@ Ulli:

Zitat

Zusatzzahl: 97 C-Dur
Super6: 59 A-Dur
Spiel 77: 77 B-Dur


Hast Du damit alle drei G-dur-Symphonien ersetzt? ?(
Eine hätte ja drin bleiben können!

Sind die Regeln so kompliziert? ?(

Viele Grüße,
Pius.

Ulli

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14

Samstag, 1. März 2008, 22:37

RE: Sechs aus Hundertvier (der Haydn-Lieblingsthread)

Zitat

Original von Pius
@ Ulli:

Zitat

Zusatzzahl: 97 C-Dur
Super6: 59 A-Dur
Spiel 77: 77 B-Dur


Hast Du damit alle drei G-dur-Symphonien ersetzt? ?(
Eine hätte ja drin bleiben können!

Sind die Regeln so kompliziert? ?(


Nein. Eine davon ist lediglich die Zusatzzahl! Sind die Regeln so kompliziert?

:hello:

Ulli
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Spradow

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15

Montag, 20. Oktober 2008, 18:49

Zitat

Original von Spradow
Wohlan denn!

Hier mein zähneknirschender Haydn-Sechser ohne Uhr:

Nr. 98 B-dur
Nr. 44 e-moll "Trauer"
Nr. 86 D-Dur
Nr. 99 Es-Dur
Nr. 82 C-Dur "Der Bär"
Nr. 88 G-Dur


Nach dem fast obsessiven Hören diverser Symphonien in den letzten Monaten kann ich nach Johannes' Vorbild einen zusätzlichen Sechser anbieten (taktisch unklugerweise habe ich im Ersten schon zwei Pariser "verbraucht"...).

op. 2,1 A-Dur (vormals 87)
op. 2,2 c-moll (52)
op. 2,3 H-Dur (46)
op. 2,4 B-Dur (102)
op. 2,5 D-Dur (104, "London")
op. 2,6 G-Dur "Paderborn" (92, "Oxford")

Man beachte die fantastisch ausgeklügelte Reihenfolge der Tonarten. ;)


Gruß,
Spradow.

Zwielicht

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16

Montag, 20. Oktober 2008, 19:10

Zitat

Original von Spradow
op. 2,6 G-Dur "Paderborn" (92, "Oxford")


8o :stumm: :faint:

Glaub' mir, eine Paderborn-Sinfonie würde anders klingen. In Frage kämen eher 26 ("Lamentatione"), 44 ("Trauer") oder 45 ("Abschied")... :P


Zitat

op. 2,5 D-Dur (104, "London")


Hier fehlt noch der neue Beiname: wie wär's mit "Bielefeld"? :D


Viele Grüße

Bernd
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  • »Johannes Roehl« ist männlich

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17

Montag, 20. Oktober 2008, 19:47

Ihr sollt hier keine Faxen machen, sondern Gehaltvolles in den Sinfonien-Threads schreiben! :boese2:

(allerdings die Faxen lieber hier als dort...) ;)

:hello:

JR
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Spradow

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18

Montag, 20. Oktober 2008, 20:16

Zitat

Original von Zwielicht
Glaub' mir, eine Paderborn-Sinfonie würde anders klingen. In Frage kämen eher 26 ("Lamentatione"), 44 ("Trauer") oder 45 ("Abschied")... :P


Na, so stürmisch bewegt ist es da nun wirklich nicht. Ich dachte bei dem Beinamen eher an das akademische Umfeld... :D


Zitat

Original von Johannes Roehl
Ihr sollt hier keine Faxen machen, sondern Gehaltvolles in den Sinfonien-Threads schreiben!


Geht nicht mehr, das dicke graue und die dünnen blauen Bücher habe ich am o.g. Hort des Wissens zurückgelassen. ;)


Gruß,
Spradow.

georgius1988

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19

Freitag, 16. Januar 2009, 11:43

Das mit den Tonarten finde ich doof, aber bitte (hat bei mir 100, 73, 31 gekillt!):

59 A-Dur
82 C-Dur
86 D-Dur
92 G-Dur
103 Es-Dur

Ich habe gerade festgestellt, dass ich nur 2 moll-Symphonien wirklich kenne, d.h. ich muss schleunigst meine Pinnock-Kassette durchhoren (Sturm und Drang), daher nominiere ich im Moment die

95 c-moll
Früher rasierte man sich wenn man Beethoven hören wollte. Heute hört man Beethoven wenn man sich rasiert. (Peter Bamm)

âme

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Registrierungsdatum: 24. Januar 2008

20

Montag, 4. Mai 2009, 15:33

Nachdem ich jetzt die meisten und (wie ich mal auch annehme) wichtigsten Sinfonien Haydns durchgehört habe kann ich hier auch mitmachen. Die Tonarten-Restriktion macht für mich zwar wenig Sinn
(es sind ja dann schließlich nicht alle genannten die absoluten Lieblingssinfonien der 104 sondern nur ein Kompromiss mit den Regeln)
aber um den Spaß nicht zu verderben halt ich mich auch dran. ;)

102 B-Dur (Obwohl ich die Nr.85 gleicher Tonart auch sehr gern hab, da aber die 102er neben der Trauersinfonie den für mich schönsten langsamen sinfonischen Satz Haydns beinhaltet hab ich ihr knapp den Vorzug gegeben)

103 Es-Dur (die steht mit Abstand innerhalb ihrer Tonart an der Spitze, der Philosoph ist zwar auch nicht schlecht, aber die 103er ist schon ein anderes Kaliber, mit einer der besten kontrapunktischen Detailarbeiten)

39 g-moll (Knapp vor der 83er. Zum einen hat hier noch keiner die 39er genannt die mir aber doch thematisch recht gut gefällt. Zum Anderen
mag ich zwar auch den Kopfsatz der 83er aber soweit ich das im Kopf habe ist Haydn bei der Moll-Umsetzung der 39er insgesamt konsequenter, weicht nicht zu oft auf Dur aus)

86 D-Dur
94 G-Dur
82 C-Dur (diese 3 Sinfonien gehören zwar für mich sicherlich zu den Highlights der Haydn-Sinfonien... aber ehrlich gestanden hätte ich wohl bei einer großzügigeren Regelvorgabe stattdessen andere genannt wie zB oben genannten und so manch andere Moll-Sinfonie ... "La Passione" wäre da ein Kandidat)

lg
Thomas
„Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

Joseph II.

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21

Montag, 1. März 2010, 21:58

RE: Sechs aus Hundertvier (der Haydn-Lieblingsthread)

Die sechs liebsten nach den Spielregeln:

Nr. 83 g-Moll
Nr. 88 G-Dur
Nr. 97 C-Dur
Nr. 102 B-Dur
Nr. 103 Es-Dur
Nr. 104 D-Dur

Die sechs liebsten ohne Regeln:

Nr. 86 D-Dur
Nr. 88 G-Dur
Nr. 94 G-Dur
Nr. 100 G-Dur
Nr. 103 Es-Dur
Nr. 104 D-Dur

:hello:
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

dr.pingel

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22

Sonntag, 13. Februar 2011, 00:58

Hier fehlt noch der neue Beiname: wie wär's mit "Bielefeld"?
Das geht nicht. Bielefeld gibt es nicht!
Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)

23

Sonntag, 13. Februar 2011, 02:28

Man darf nur eine einzige moll-Sinfonie nominieren und muss demzufolge zwangsläufig fünf Dur-Sinfonien nennen? Welch idiotische Regeln. Kein Wunder, dass sich seit 2008 kaum jemand an diesem Spielchen beteiligt hat.

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24

Sonntag, 13. Februar 2011, 12:13

Man darf nur eine einzige moll-Sinfonie nominieren und muss demzufolge zwangsläufig fünf Dur-Sinfonien nennen? Welch idiotische Regeln. Kein Wunder, dass sich seit 2008 kaum jemand an diesem Spielchen beteiligt hat.


Das wird wohl kaum an den Regeln gelegen haben.
Der Sinn der ersten beiden Regeln war wohl, dass diese typischerweise von zeitgenössischen Gruppen wie den Pariser oder der ersten Hälfte der Londoner mehr oder minder erfüllt wurden. Die anderen Regeln sollten gewährleisten, dass nicht nur die späten Sinfonien genannt werden. Tu Dir aber keinen Zwang an, wenn Du sechs Mollsinfonien nennen willst.

viele Grüße

JR
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dr.pingel

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25

Sonntag, 13. Februar 2011, 21:02

Ich bin ja hier in der erlauchten Gesellschaft von Menschen, die alle Haydn-Sinfonien kennen, so wie ich auch. Aber hier muss ich mal wider den Stachel löken. Überall im Forum ist der Haydn - Trend der, dass man die späten Sinfonien (Paris, London Oxford) bevorzugt. Ich sehe diese Sinfonien als Abstieg Haydns; salopp gesagt: von der Originalität zur Massenwirksamkeit. Wobei ich natürlich diese Sinfonien auch gerne gehört habe, aber sie stehen nicht an erster Stelle bei mir. Dies sind, egal wie hier die Bedingungen sind, die 40er, besonders 44,45, 49!
Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)

Theophilus

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26

Montag, 14. Februar 2011, 19:17

Ich sehe diese Sinfonien als Abstieg Haydns; salopp gesagt: von der Originalität zur Massenwirksamkeit.

Das ist jetzt wohl schon ein wenig zu salopp! Haydns späte Symphonien waren zwar für öffentliche Aufführungen gedacht, aber das war ein ziemlich exklusives und überwiegend sehr musikverständiges Publikum. Von Massen kann man hier wahrlich nicht sprechen...

;)

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27

Montag, 14. Februar 2011, 21:07

Ich sehe diese Sinfonien als Abstieg Haydns; salopp gesagt: von der Originalität zur Massenwirksamkeit.

Das ist jetzt wohl schon ein wenig zu salopp! Haydns späte Symphonien waren zwar für öffentliche Aufführungen gedacht, aber das war ein ziemlich exklusives und überwiegend sehr musikverständiges Publikum. Von Massen kann man hier wahrlich nicht sprechen...


Vor allem könnte man ebenso die früheren Sinfonien herunterputzen, da die ja nur den Hofschranzen schmeicheln sollten... ;)

Natürlich ist das beides so nicht richtig. Besonders die ersten 80 Sinfonien sind viel zu vielfältig und vermutlich (bzw. oft nachweislich) auch zu ganz unterschiedlichen Anlässen entstanden, um hier allgemeine Aussagen treffen zu können. Man kann nicht eine Handvoll "experimenteller" Werke wie 45 herausgreifen und die in der Überzahl befindlichen festlichen, unterhaltenden, konzertanten, mitunter aus Ouverturen oder Schauspielmusiken recycleten einfach als irrelevant betrachten.
Und auch wenn sie einen musikkundigen Fürsten begeistern sollten, so wurden ja viele davon kopiert und in ganz Europa verbreitet. Haydn bekam die Aufträge für Paris und die Einladung nach London ja nur, weil seine Werke ihm vorausgeeilt waren, auch wenn die älteren für Eszterhazy geschrieben worden waren. Insofern waren viele der frühen Werke ebenfalls "massentauglich".

Wie haben ja Vorstellungen und Diskussionen zu fast allen Sinfonien; ich glaube der Befund, dass man hier nichts so einfach über einen Kamm scheren kann, ist ziemlich eindeutig. Es ist allerdings wohl richtig, dass Haydn in seinen späten Werken, den Londonern deutlicher als in den Parisern eine sehr spezifische Kombination von Anspruch und "Volkstümlichkeit" oder Eingängigkeit gelingt, die sich vorher selten in dieser Form findet. (Charles Rosen widmet einen Abschnitt in "Der Klassische Stil" dem Phänomen des "volkstümlichen Stils" beim späten Haydn; Mozarts Zauberflöte gehört hier teils auch mit hinein.)
Aber (siehe ggf. Einzelthreads) das heißt eben gar nicht, dass diese Werke weniger raffiniert oder komplex wären als etwa die Trauersinfonie. Und wie gesagt, findet man auch unter den Sinfonien um 1770 festliche und eingängige Werke, z.B. 42, 48, 50.

viele Grüße

JR
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Joseph II.

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28

Dienstag, 7. November 2017, 20:46

Neuer Versuch:

Nr. 99 Es-Dur
Nr. 98 B-Dur
Nr. 95 c-Moll
Nr. 92 G-Dur
Nr. 86 D-Dur
Nr. 38 C-Dur

Aufgrund der Regeln fällt es schwer, Werke vor Nr. 82 zu berücksichtigen. Ich habe mir dennoch zumindest eines ausgesucht, das ich für besonders ausgefallen halte. Im Englischen heißt die Nr. 38 "Echo", was auf den amüsanten langsamen Satz zurückgeht. Unter den Londonern wären weitere Favoriten auch die 96., 97., 100., 103. und 104. (die 94. habe ich definitiv zu häufig gehört), bei den Parisern die 82. Von den früheren fallen mir aus dem Stegreif als hörenswert gerade auch Nr. 48, 61, 69, 70 und 73 ein.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid