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Dreamhunter

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211

Dienstag, 25. Dezember 2007, 12:57

Jetzt gerade im DVD-Player ein Weihnachtsgeschenk -

Alt aber gut -

Cavalleria Rusticana
I Pagliacci

Zeffirelli-Regie mit Domingo, Bruson etc.

Zeffirelli ist immer ein Fest für's Auge - habe beschlossen, mir einen Zeffirelli-Nachmittag zu geben (mit Romeo & Juliette, Brother Sun Sister Moon) ehe am Abend die Zauberflöte an der WSO am Programm steht.
Hear Me Roar!

Theophilus

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212

Dienstag, 25. Dezember 2007, 14:14

Hallo Walter

Zitat

Original von Walter Krause

Zitat

Original von Theophilus

Zitat

Original von Fairy Queen
Ich finde Pavarotti und Freini als Stimmen-Kombination in Puccinis Bohème unübertroffen ...

Ja, Anfang der 70er, aber nicht mehr 1988! Das ist bestenfalls eine schöne Reminiszenz.


Lieber Theophilus,

Dazu fällt mir Cézannes berühmter Ausspruch ein: "Monet, das ist doch nur ein Auge - mein Gott, aber was für ein Auge!".

Eine schöne Reminiszenz - mein Gott, aber was für eine! Da gebe ich gern alle möglichen Nicht-Reminiszenzen her dafür!

Liebe Fairy, Du hast völlig recht, und was den Umfang dieses Rodolfo betrifft, erinnern wir uns an die Tante Jolesch, nicht wahr? Hungertaille is a Luxus in der Rolle.

LG

Waldi

Das dies noch immer eine schöne Aufnahme ist, will ich nicht bestreiten. Aber willst du mir ernsthaft versichern, dass sie auch nur eine entfernte Konkurrenz zum Karajan-Zeffirelli-Film darstellt, wo alle Protagonisten in Höchstform agieren?

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Edwin Baumgartner

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213

Dienstag, 25. Dezember 2007, 14:33

Sehr passend zum heutigen Tag:

Eine sehr berührende Inszenierung von Menotti selbst, herrlich dirigiert von Thomas Schippers, einem Dirigenten, der wirklich wußte, wie man Sänger begleitet - und das Werk ist, trotz einiger Zuckerigkeiten, ja: herzerwärmend. Bei der Aufnahme handelt es sich übrigens um die NBC-Aufnahme der TV-Uraufführung von 1955, dementsprechend etwas schwach im Bild und im Ton, aber mit einigen Korrekturen der Einstellungen wird auch technisch etwas sehr Ordentliches daraus.
:hello:
...

Walter Krause

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214

Dienstag, 25. Dezember 2007, 15:07

Zitat

Original von Theophilus
Das dies noch immer eine schöne Aufnahme ist, will ich nicht bestreiten. Aber willst du mir ernsthaft versichern, dass sie auch nur eine entfernte Konkurrenz zum Karajan-Zeffirelli-Film darstellt, wo alle Protagonisten in Höchstform agieren?


Lieber Theophilus,

Musikalisch hast Du vollkommen recht - und das habe ich ja auch nicht abgestritten, nur die spätere Fassung auch in olympische Höhe gehoben, aber was das Optische angeht, ist die San-Francisco-Aufführung nicht schlechter und die Bildregie von Brian Large geradezu ein Lehrstück von geglückter Umsetzung ins TV-Format. Nichts gegen Zeffirelli, den ich überaus hoch schätze (wenngleich ich zugebe, daß sein Stil manchem vielleicht ein bißchen zu üppig erscheinen mag, namentlich in der "Traviata") - das "hoch" bitte sozusagen fettgedruckt gemeint (ich kann das nicht darstellen, weil ich meine Sicherheitsmaßnahmen nicht reduzieren will und die Javafunktionen mir daher nur verstümmelt zur Verfügung stehen). :hello:

LG

Waldi
Homo sum, ergo inscius.

Theophilus

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215

Dienstag, 25. Dezember 2007, 15:51

Zitat

Original von Walter Krause
... aber was das Optische angeht, ist die San-Francisco-Aufführung nicht schlechter und die Bildregie von Brian Large geradezu ein Lehrstück von geglückter Umsetzung ins TV-Format. Nichts gegen Zeffirelli, den ich überaus hoch schätze (wenngleich ich zugebe, daß sein Stil manchem vielleicht ein bißchen zu üppig erscheinen mag, ...


Aha. Brian Large war auch nicht umsonst fast jahrzehntelang von Opernaufzeichnungen nicht wegzudenken. Und dass Zefirelli nicht unbedingt jedermanns Sache ist, kann man hier gelegentlich ebenfalls lesen ( A. & E. ). ;)



PS: Ich schreibe auch nicht mit dem Java-Editor (wozu auch?)

:hello:

Ciao

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Rienzi

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216

Dienstag, 25. Dezember 2007, 17:42

R. Strauss: Ariadne auf Naxos

Karl Böhm/Wiener Philharmoniker/Janowitz/Kollo/Gruberova/Schmidt/Berry

Label: DGG

Anmerkung für Technikinteressierte:
NTSC Colour 4:3
PCM Stereo DTS 5.1

Anmerkung für nicht Strauss-Interessierte:
sung in German. English, french, german, spanish and chinese subtitles are available
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
(aus "Sprechen Sie Fußball?")

musicophil

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217

Dienstag, 25. Dezember 2007, 18:25

RE: R. Strauss: Ariadne auf Naxos

Zitat

Original von Rienzi
Anmerkung für nicht Strauss-Interessierte:
sung in German. English, french, german, spanish and chinese subtitles are available

Ist das vielleicht eine Piratenaufnahme?

LG, Paul
Wirklich schöne Musik rührt

Theophilus

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218

Dienstag, 25. Dezember 2007, 18:38

RE: R. Strauss: Ariadne auf Naxos

No Sir!

Es handelt sich um die brandneue Wiederveröffentlichung einer legendären Aufnahme.


Ciao

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Herbert Henn

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219

Mittwoch, 26. Dezember 2007, 11:56

Attila

Meine neueste DVD ist Verdis Attila. Ich kannte bisher nur 2 Arien
aus diesem Frühwerk des Komponisten, aber ich muß sagen, daß
sehr viel hörenswertes in dieser Oper enthalten ist. Der akustische
Eindruck wird durch das Optische sehr schön unterstützt.
Vor allem, Samuel Ramey als Attila ist stimmlich, wie darstellerich sehr überzeugend.

:hello:Herbert.

Tutto nel mondo è burla.

Theophilus

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220

Mittwoch, 26. Dezember 2007, 12:19

RE: Attila

Nun ja, ich finde aber auch Rameys Stichwortgeber gar nicht so übel!

:hello:

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

pbrixius

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221

Freitag, 28. Dezember 2007, 12:01

Offenbach: Orphée aux enfers

Dank MEZZO nun bei mir auf DVD

[amx=B00006SKW7]300[/amx]

Liebe Grüße Peter
Sie hätten's wenigstens nur sehen sollen. Das ganze mich in das Tanzen versunken.
(Goethe)

Barockbassflo

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222

Freitag, 28. Dezember 2007, 12:34

Gestern lief



eine peinlich undistanzierte, oberflächliche Bernstein-Hagiographie noch deutlich unter dem Niveau von "Karajan in Salzburg"; immerhin mit interessanten Ausschnitten aus verschiedenen Produktionen (mit der Biographie von Burton als Kommentar im Hinterkopf zum Teil auch recht amüsant).

Insgesamt eher zur Pflege trockener Schleimhäute geeignet als zum Erkenntnisgewinn.

Auf die Mahler-Doku



bin ich schon mal gespannt; die schaffe ich vielleicht noch heute Abend.

:hello:
Flo
"Dekonstruktion ist Gerechtigkeit." (Jacques Derrida)

Barockbassflo

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223

Sonntag, 30. Dezember 2007, 09:57

Zitat

Original von Barockbassflo
Auf die Mahler-Doku



bin ich schon mal gespannt; die schaffe ich vielleicht noch heute Abend.

:hello:
Flo


Die Mahler-Doku ist glücklicherweise viel besser als die andere DVD - ob er mit seinen psychologischen Deutungen Recht hat, ist natürlich wieder eine andere Frage.

Trotzdem: faszinierende anderthalb Stunden - danach war zumindest ich von Bernstein auf DVD allerdings kuriert (eine ganze Mahler-Symphonie könnte ich mir in diesem exzessivem Springschwitzgrimmassierdirigierstil jedenfalls nicht ansehen, ohne dass die Musik Schaden nähme).

:hello:
Flo
"Dekonstruktion ist Gerechtigkeit." (Jacques Derrida)

Elisabeth

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224

Montag, 31. Dezember 2007, 20:08

Mein Programm ist heute eher untypisch für den Anlass – das Medium auch noch VHS:

Gaetano Donizetti (1797-1848 )
Lucie de Lammermoor (in frz. Spr.)


(Eine Aufnahme aus der Opera National de Lyon)
Ciofi, Alagna, Tezier, Laho, Cavallier, Saelens,
Opernorchester Lyon, Pido



Nach meinem Höreindruck nicht nur in französischer Sprache, sondern wohl eine eigenständige französische Version, die einige mir unbekannte Stellen enthält. – Vielleicht weiß ein Donizetti-Kenner näheres?

Ich hab die Aufführung vor einigen Jahren bei arte mitgeschnitten, auf meinen Band finden sich im Anschluss noch die Lucie-Szenen, gesungen von Natalie Dessay :jubel:

LG, Elisabeth

Theophilus

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225

Montag, 31. Dezember 2007, 20:34

Es gibt eine eigene französische Version (wie der Name bereits andeutet), die sich von der italienischen unterscheidet.

("Lucie de Lammermoor" gibt es nur in Französisch!)

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

rita

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226

Montag, 31. Dezember 2007, 21:00

Lucie de Lammermoor

Ja, das stimmt,es gibt zwei Lucias,einmal die ital. und die franz. Version.
Ich finde auch diese Aufnahme der franz. Lucie sehr gelungen.
Die einzige Ausnahme ist Terzier,er ist für mich nicht die ideale Besetzung.

R.

pbrixius

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227

Dienstag, 1. Januar 2008, 21:06

Rimsky-Korssakoff: Le Coq d'Or

[amx=B0001MDNYM]300[/amx]

läuft gerade bei mir auf MEZZO und wird pflichtschuldig mitgeschnitten. Naganos Dirigat, gute Sänger und eine sehr exotische Inszenierung machen sehr viel Freude.

LG Peter
Sie hätten's wenigstens nur sehen sollen. Das ganze mich in das Tanzen versunken.
(Goethe)

sagitt

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228

Dienstag, 1. Januar 2008, 22:18

RE: Lucie de Lammermoor

Sagitt meint:

Die französische Fassung ist schon ziemlich umgestaltet, 4 Jahre nach der Uraufführung, die Wahnsinnsarie nicht so virtuos.
Die Ciofi ist nicht die Dessay.

Soviel als Kurzfassung und allen Freunden hier im Forum: happy new year ( machen es die Wiener Philharmoniker eigentlich inzwischen auf chinesisch- wenn die die ersten zehn Reihen im Musikvereinssaal besetzen ??)

Fairy Queen

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229

Mittwoch, 2. Januar 2008, 07:45

Nun bereits zweimal genossen und noch mehr begeistert als beim ersten Hören:




Das was Natalie Dessay und Rolando Vollazon hier in einem LIVE-Mitschnitt aus Barcelona zeigen, ist Oper at his very best. :jubel: :jubel: :jubel: Herrliche Stimmen genau der Rolle angemessen, eine Schauspielkunst wie sie überzeugender nciht sein kann und dazu die notwendige Freiheit und opulente Ausstattung von seiten der Musik und Inszenierung. Mich überzeugt MCVicar beim wiederholten Sehen fast komplett. Den ersten und vierten Akt finde ich etwas sehr opulent bevölkert, da wäre auch weniger möglich gewesen, aber Akt Drei ist geradezu genial und Akt Zwei und Fünf gernau richtig, um hinreichend Raum zu lassen für die innere Handlung. Die Gesamt- Ausstattung mit Ballett, Rokoko-Esprit, Kostümen einfach klasse. Er kann sowas einfach besser als jeder andere mir Bekannte, und auch deshalb sehe ich seine Inszenierungen so gene. Wenn er dann so phantastisch singende und spielende Protagonisten hat wie hier, wird es vorbildlcihes Musiktheater für mich. :jubel: :jubel: :jubel:
Wer die Manon nicht kennt und im Geiste ihrer Zeit erleben will, ist hier bestens beraten. Ich habe es selbst getestet und habe nur Begeisterung geerntet.
Die Mit-Seher wollten gar nciht glauben, dass Massenet eine so tolle Oper gechrieben hat und waren komplett gefesselt. Dagegen ist Anna N. mit Alagna in der modernen Inszeinierung aus Wien und auch in Berlin mit R.V. nur ein Abklatsch.
Weiteres aber im Manon Thread!
Kritik habe ich an Ramey als Vater des Grieux anzubringen: sein Wobble ist inzwischen so stark, dass es trotz aller Verdienste eine Zumutung ist!

Fairy Queen
Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)

Violoncellchen

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230

Mittwoch, 2. Januar 2008, 21:23



Idomeneo

Soldh, Biel, Kale, Höglind,
Drottningolm Court TheatreChorus & Orchestra,
Östman

Sound: stereo
Bild: 4:3
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Laufzeit: 143 Min.
Label: Arthaus


historisch, aber nicht kitschig
üppig, aber nicht überladen
temporeich, aber nicht hingehuddelt
kraftvoll, aber nicht laut
dramatisch, aber nicht pathetisch

:jubel: authentisch :jubel:

:faint: phantastisch :faint:

;( ergreifend ;(

sprachlos

V.
What proves the hero truly great is never to despair.
(Thomas Arne -" The Masque of Alfred")

severina

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231

Mittwoch, 2. Januar 2008, 23:10

Zitat

Original von Fairy Queen
Nun bereits zweimal genossen und noch mehr begeistert als beim ersten Hören:




Das was Natalie Dessay und Rolando Vollazon hier in einem LIVE-Mitschnitt aus Barcelona zeigen, ist Oper at his very best. :jubel: :jubel: :jubel: Herrliche Stimmen genau der Rolle angemessen, eine Schauspielkunst wie sie überzeugender nciht sein kann und dazu die notwendige Freiheit und opulente Ausstattung von seiten der Musik und Inszenierung. Mich überzeugt MCVicar beim wiederholten Sehen fast komplett. Den ersten und vierten Akt finde ich etwas sehr opulent bevölkert, da wäre auch weniger möglich gewesen, aber Akt Drei ist geradezu genial und Akt Zwei und Fünf gernau richtig, um hinreichend Raum zu lassen für die innere Handlung. Die Gesamt- Ausstattung mit Ballett, Rokkoko-Esprit, Kostümen einfach klasse. Er kann sowas einfach besser als jeder andere mir Bekannte und auch deshalb sehe ich seine Inszenierungen so gene. Wenn er dann so phantastisch singende und spielende Protagonisten hat wie hier, wird es vorbildlcihes Musiktheater für mich. :jubel: :jubel: :jubel:
Wer die Manon nicht kennt und im Gesite ihrer zeit erleben will, ist hier bestens beraten. Ich habe es selbst getestet und habe nur Begeisterung geerntet.
Die Mit-Seher wollten gar nciht glauben, dass Massenet eine so tolle Oper gechrieben hat und waren komplett gefesselt. Dagegen ist Anna N. mit Alagna in der modernen Inszeinierung aus Wien und auch in Berlin mit R.V. nur ien Abklatsch.
Weiteres aber im Manon Thread!
Kritik habe ich an Ramey als Vater des Grieux anzubringen: sein Wobble ist inzwischen so stark, dass es trotz aller Verdienste eine Zumutung ist!

Fairy Queen


Hallo Fairy,
wie erfrischend, dass wir nicht immer einer Meinung sind! :D :D Da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, habe ich mir die DVD also noch einmal angeschaut, aber nein, McVicar hat eindeutig nicht MEINE "Manon" inszeniert. Was die Sänger betrifft, gebe ich dir beinahe Recht, Dessay ist großartig, Villazon verglichen mit Berlin sehr gut, aber nicht so gut, wie er sein könnte. Besonders die Traumerzählung habe ich schon wesentlich besser gehört, auch von ihm, allerdings nur auf CD. (Nach Barcelona ist er dann ja auch bis dato abgetaucht ;( ) Alagnas Des Grieux ist so unterirdisch, dass "besser als Alagna" in meinen Augen kein Kompliment ist ;) , denn dazu gehört nicht viel. Selbst in Berlin war Villazon um Klassen besser als Alagna, und dabei hat er mir da überhaupt nicht gefallen.
Kennst du eigentlich die DVD der Ponnelle-Inszenierung von der WSO? (Araiza, Gruberova)
lg Severina :hello:

Fairy Queen

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232

Mittwoch, 2. Januar 2008, 23:23

Liebe Ex-Siamesin ;),
nein die kenne ich nicht, habe aber auch "null Bock" auf Gruberova als Manon. :no:
Für mich sind Dessay/Villazon das Non plus ultra und in absehbarer Zeit stecke ich den Kopf in den Sand und will nix anderes mehr sehen(hören schon, denn de los Angeles als Manon ist ebenfalls anbetungswürdig!).
Ich bin gespannt , wenn ausser uns Beiden und Emotione noch andere Taminos diese Manon erlebt haben, denn ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, wie jemand das nciht gut finden kann. :angel: :D
Die Wiener Inszeneirung fand ich nciht schlecht, aber Alagna hat mir Alles versaut.(du hast natürlich Recht, es ist eine Beleidigung Villazon damit zu vergleichen)
Und Netrebko hat leider Puccini gesungen und nciht Massenet. :boese2: Wenngleich sie von Typ eine tolle Manon abgibt.
Am Anfang finde ich sie als Objekt der Begierde so vieler Männer glaubwürdiger als die total magere und fast "verhärmt" wirkende Dessay in dazu scheusslichem Erst-Kostüm. Sie überzeugt durch Schauspiel und Stimme und liess dann ab dem zweiten Akt alle Anna-Kurven für mich vergessen.
Ja, es ist nett, mal nciht einer Meinung zu sein! :hello:


Fairy
Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)

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233

Mittwoch, 2. Januar 2008, 23:38

Hallo Ihr Beiden,

ich will auch sehr hoffen, dass sich bald noch mehr am Manon-Thread beteiligen.

Mit Alagna bin ich mit Euch einer Meinung. Für mich ist ein völlig indisponierter Villazon immer noch besser.

Severina, Du hast Dich über ein einmaliges Schluchzen beim Singen von Villazon beschwert. Du hast doch sicher Domingo in Manon Lescaut gehört. Domingo schluchzt ja fast den ganzen letzten Akt. Ich muss aber zugeben, er macht es beeindruckend.

:hello:

Emotione
Glück ist ein Stuhl, der plötzlich dasteht, wenn man sich zwischen zwei andere setzen will.
George Bernard Shaw

severina

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234

Donnerstag, 3. Januar 2008, 00:04

Zitat

Original von Fairy Queen
Liebe Ex-Siamesin ;),
nein die kenne ich nicht, habe aber auch "null Bock" auf Gruberova als Manon. :no:
Für mich sind Dessay/Villazon das Non plus ultra und in absehbarer Zeit stecke ich den Kopf in den Sand und will nix anderes mehr sehen(hören schon, denn de los Angeles als Manon ist ebenfalls anbetungswürdig!).
Ich bin gespannt , wenn ausser uns Beiden und Emotione noch andere Taminos diese Manon erlebt haben, denn ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, wie jemand das nciht gut finden kann. :angel: :D
Die Wiener Inszeneirung fand ich nciht schlecht, aber Alagna hat mir Alles versaut.(du hast natürlich Recht, es ist eine Beleidigung Villazon damit zu vergleichen)
Und Netrebko hat leider Puccini gesungen und nciht Massenet. :boese2: Wenngleich sie von Typ eine tolle Manon abgibt.
Am Anfang finde ich sie als Objekt der Begierde so vieler Männer glaubwürdiger als die total magere und fast "verhärmt" wirkende Dessay in dazu scheusslichem Erst-Kostüm. Sie überzeugt durch Schauspiel und Stimme und liess dann ab dem zweiten Akt alle Anna-Kurven für mich vergessen.
Ja, es ist nett, mal nciht einer Meinung zu sein! :hello:

Hallo Fairy,
witzig, gerade im ersten Bild fand ich die Dessay vom Typ her großartig (So richtig das unbedarfte Landei mit dem Hunger nach der großen Welt), während ich ihr dann die femme fatale im Cours de la Reine nicht mehr abnahm. In diesem Bild MUSS Manon einfach eine strahlende Schönheit sein, um glaubhaft zu machen, warum alle verrückt nach ihr sind, und da wurde die Dessay in meinen Augen von der Kostümbildnerin ziemlich im Stich gelassen, denn sie wirkt immer noch "verhärmt", wie du es so richtig nennst. Ab dem Saint-Sulpice-Bild passt's dann wieder. Das ist aber meine einzige Einschränkung an der Leistung von Natalie Dessay :] Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum sie auf den nackten Armen bestanden hat, denn wenn ich die Making-off-DVD richtig verstanden habe, war ja ein Unterteil vorgesehen. Und mangelnden Kurven könnte man ja auch problemlos nachhelfen. Dafür habe ich noch nie eine Manon erlebt, die im Schlussbild so glaubhaft die Strapazen von Gefängnis und Deportation rübergebracht hat.
lg Severina :hello:

PS: Eine Manon, die beides hatte, den nötigen Sex appeal und die Zerbrechlichkeit am Schluss, war übrigens Catherine Malfitano. Die drei Aufführungen mit ihr zählen für immer und ewig zu den Fixsternen an meinem Opernhimmel, und ich gäbe ein Königreich dafür, wenn damals diese Serie aufgezeichnet worden wäre. (Stimlich konnte sie allerdings Grubsi nicht das Wasser reichen!)

severina

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235

Donnerstag, 3. Januar 2008, 00:08

Zitat

Original von Emotione
Hallo Ihr Beiden,

ich will auch sehr hoffen, dass sich bald noch mehr am Manon-Thread beteiligen.

Mit Alagna bin ich mit Euch einer Meinung. Für mich ist ein völlig indisponierter Villazon immer noch besser.

Severina, Du hast Dich über ein einmaliges Schluchzen beim Singen von Villazon beschwert. Du hast doch sicher Domingo in Manon Lescaut gehört. Domingo schluchzt ja fast den ganzen letzten Akt. Ich muss aber zugeben, er macht es beeindruckend.

:hello:

Emotione


Hallo Emotione,
meinst du die MET- Produktion oder die von Covent Garden? Schluchzerei verzeihe ich nämlich keinem Sänger, da kriegt Domingo genauso Punkteabzüge wie Villazon ;)
lg Severina :hello:
PS: In Wien hat er nicht geschluchzt!!! :no: :no: :no: :no:

Fairy Queen

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236

Donnerstag, 3. Januar 2008, 07:38

Liebe Severina,
am Anfang der Oper ist Manon eine vollkommen Unbekannte, in die sich gleich drei Männer(dazu noch der begeisterte und auch nicht wenig flirtende Cousin) auf den ersten Blick verlieben: DAS muss glaubwürdig sein, Landei hin oder her. Da fand ich Netrebko wirklich besser als Erscheinung und Dessays Kostüm war eine Zumutung, denn ein "Sack" verstärkt bei sehr mageren Frauen diesen Eindruck erst Recht.
Das Nachthemd im zweiten Akt, ohne irgednwas drunter war an ihr auch alles Andere als sexy, aber ab da war es mir bereits komplett egal, da mich Spiel und Gesang total in Bann schlugen. Ihr Kostüm im Cours de la Reine fand ich dagegen serh schön und sie in diesem Look einfach reizend und auf eine sehr zarte und fragile Art liebenswert schön. Allerdings auch besser mit dem Cape, das sie ja dann auszog. Genauso wie dann in Saint-Sulpice und beim Kartenspielen.

Im Schluss Akt als Strafgefangene war das regelrechter Verismo und tief beeindruckend- DAs sehe ich genau wie du.

Aber wenn man den Roman liest, in dem Manon durchgehend als liebreizendes eher zartes Wesen, dem man einen solchen Lebenswandel gar ncith zutraut, suggeriert wird, und ein wenig den Rokoko Zeitgeschmack und das damalige Schönheitsideal auf den Bildern von Boucher, Watteau, Fragonard ansieht, kann man sich die ideale Manon irgendwie schon im Kopfkino zurechtzimmern. De los Angeles ist für mich da in jedem Fall in der ersten Reihe. Auch Beverly Sills hat das serh gut gemacht. Malfitano kenne ich leider noch nicht.
Fatal, dass bei Rollen wie Carmen, Violetta, Lulu usw diese Dingen wirklich eine essentielle Rolle spielen.

Villazon finde ich übrigens als Typen nicht nur stimmlich absolut passend zum des Grieux, ein idealistischer, megaromantischer und weltfremder Liebes-Wahnsinniger. Auch vom Typ (ohne Stimme...) hat Alagna da doch eher was von einem "Zuhälter" und hätte mal besser den Bruder Lescaut in Puccinis Manon gemacht...... :untertauch:


F.Q.
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237

Donnerstag, 3. Januar 2008, 15:13

Liebe Fairy,
ja, ich verstehe schon, was du meinst. Ich fürchte nur, dass ich ziemlich Ponnelle-verdorben bin, was die "Manon" betrifft. Deshalb auch meine Frage, ob du unsere alte Inszenierung kennst, nicht weil ich dir die Grubsi aufs Aug drücken wollte ;) :D, aber die Kostüme würden dir gefallen, schätze ich einmal.
Bei Villazon sind wir völlig einer Meinung, er ist vom Typ her prädestiniert für Rollen wie den Des Grieux, und wenn er seine Stimme wieder voll im Griff hat, was ich für ihn und uns hoffe, wird die WSO in zwei Wochen Kopf stehen. Allerdings freue ich mich auch auf Jonas Kaufmann im April, der kann beinahe noch glutvoller schmachten - aber das ist jetzt OT!
Kennt eigentlich jemand die DVD mit Marcelo Alvarez und Stefania Bonfadelli? Ich wollte sie mir schon einige Male kaufen, wegen der Bonfadelli, aber der Tenor lässt mich immer zurückschrecken. Nicht wegen der Stimme, diesbezüglich zählte Alvarez einmal zu meinen Lieblingen, aber romantische Liebhaber sind so gar nicht sein Ding, da erinnert er manchmal fatal an Teletubbie :untertauch:
lg Severina :hello:

Elisabeth

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238

Donnerstag, 3. Januar 2008, 17:12

Zitat


Kennt eigentlich jemand die DVD mit Marcelo Alvarez und Stefania Bonfadelli? Ich wollte sie mir schon einige Male kaufen, wegen der Bonfadelli....


Liebe Severina,

jetzt machst Du mich sehr neugierig, denn dass es von Stefania Bonfadelli eine DVD als Manon gibt, war mir bislang unbekannt, und ich kann sie auch bei den Werbepartnern nicht finden.

Bekannt ist mir die Lucia mit Bonfadelli und Alvarez (die DVD habe ich hier vorgestellt: Stefania Bonfadelli ) und, dass es eine DVD mit Renee Fleming und Marcelo Alvarez gibt:



Wo bekomme ich die Manon-DVD mit Bonfadelli?


?(

LG, Elisabeth

severina

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Beiträge: 3 067

Registrierungsdatum: 23. Oktober 2006

239

Donnerstag, 3. Januar 2008, 17:25

Liebe Elisabeth!
Wohl noch die Nachwirkungen vom Neujahrssekt :O :O :O :O :O Du hast natürlich völlig Recht, die Kombination Manon+Bonfadelli+Alvarez existiert nur in meiner Phantasie, da habe ich einen Lucia-Manon-Mix gebraut. Ich wollte natürlich wissen, ob jemand die "Manon" mit Fleming (Die ich auch liebe!) und Alvarez besitzt und dazu etwas sagen kann! Mea culpa! :O
lg Severina :untertauch:

Franz Laier

Fortgeschrittener

  • »Franz Laier« ist männlich

Beiträge: 199

Registrierungsdatum: 15. Februar 2007

240

Donnerstag, 3. Januar 2008, 18:17

Hallo Taminos!

Ich habe zur Zeit die DVD "My fair Lady" aus der Serie "Edition bester Film" im PC.

Rex Harrison und Audrey Hepburn spielen Prof. Higgins und Eliza. Rex Harrison bekam für diesen Film den Oscar. Aupburn ging leer aus. Auch wurden ihre Gesangsaufnehmen durch die Synchronisation durch Marni Nixon (korr. Aufgund des Beitrages von Harald Kral] ersetzt.

Diese DVD-Box enthält 2 DVDs mit vielen Extras. Als Sprachen stehen Englisch, Deutsch, Spanisch und Englisch mit Kommtaren zur Verfügung. Als Untertitel sind noch einige Sprachen mehr vorhanden.

Die Originalbänder wurden für diese Ausgabe digitalisiert und Fehler behoben. Im Bonusmaterial werden auch einige Stellen gezeigt, die korrigiert wurden.
Alles in allem eine sehr erfreuliche Ausgabe.

[am] B000UWT8X8[/am]

lg,
Franz
Sagt nicht:"Ich habe die Wahrheit gefunden", sondern:"Ich habe eine Wahrheit gefunden." (Khalil Gibran; Der Prophet, dtv, 2002)