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Arietis

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Beiträge: 110

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31

Montag, 23. Juli 2007, 23:26

Hallo,

da gibt es so viel schönes. Nach meiner momentanen Stimmung diese hier:

Desprez: Qui habitat

Lassus: Missa Entre vous filles

Schütz: So fahr ich hin zu Jesu Christ SW 379

J.S. Bach - Singet dem Herrn ein neues Lied

Bortnyansky: Geistliches Konzert Nr. 35

Mendelssohn: Mein Herz erhebet Gott op.69

Stanford: The Lord is my Shepherd

Walton : Make we joy now in this fest

Messiaen: Cinq Rechants

Ligeti: Lux aeterna

Gruß
Jörg

musica

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Registrierungsdatum: 5. Oktober 2010

32

Montag, 23. Juli 2007, 23:38

Anton Bruckner

Christus Factus Est

Locus Iste

Os Justi Meditabitur

Tota Pulchra es

Liebe Grüsse
musica

Wer selbst keinen inneren Frieden kennt, wird ihn auch in der Begegnung mit anderen Menschen nicht finden.
Dalai Lama


  • »pieter.grimes« ist männlich
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33

Freitag, 24. August 2007, 13:10

CIAO !!
ich nehm die Frage mal eher nostalgisch - u. beantworte sie mit

HUGO DISTLER: TOTENTANZ (1934)

bzgl. des künstl. Werts bin ich unsicher - aber es ist das Stück, dass ich während meiner kurzen (2jähr.) Kirchenchorzeit am liebsten gesungen habe :yes:

bye
piet
Bleiben wir fragwürdig !

a.d.Grußwort d.Intendanten d."MainfrankenTheaters" zur akt.Spielzeit

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pieter.grimes« (24. August 2007, 13:11)


der Lullist

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Beiträge: 3 963

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34

Freitag, 24. August 2007, 13:38

manche Threads entdeckt man erst nach einer halben Ewigkeit :O


bei mir stehen folgende Werke ganz hoch im Kurs:


1. Allegri: Miserere - es ist einfach sooooo wunderschön

2. Tallis: Spem in alium

3. Palestrina: Stabat Mater

4. Lassus: Lauda mater Ecclesia
(da habe ich nur keine nähere Bezeichnung zu gefunden, es beginnt jedenfalls mit einer altertümlichen gregorianischen Einleitung um dann in wundervollste Renaissancepolyphonie überzugehen)

5. Desprez: Qui habitat


für die nächsten 5 muss ich mir nochmal Gedanken machen, aber diese 5 liebe ich besonders :faint:

Chorknabe

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35

Donnerstag, 30. August 2007, 18:24

Nachtrag:

Seit einiger Zeit habe ich ein neues Wer für Chor sehr sehr liebgewonnen. Es handelt sich dambei um Légende de la femme enmurée vom zeitgenössischen lettischen Komponisten Eriks Esenvalds.
Das Werk ist erst einige Jahre alt, jedoch keineswegs atonal. Vielmehr ist es eine tolle Symbiose aus lettischer Folklore und modernen aber wundervollen Klangflächen.
Wirklich sehr beeindruckendes Werk..

Und das beste ist: Ich werde es am 13. Oktober in der Frauenkirche in Dresden live hören :)


Liebe Grüße, der Chorknabe, der sich die letzte Zeit leider recht rar gemacht hat.. :hello:

Rosenkavalier

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Beiträge: 755

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36

Donnerstag, 30. August 2007, 18:36

Weil's im Forum auch gerade um zeitgenössische Vokalmusik geht:

Penderecki - Veni creator

und zumindest aus dem 20. Jhd: Günter Raphael - Vom jüngsten Gericht

Ich würde ja auch noch gerne Kodalys "Laudes organi" nennen, aber das ist mit Orgel - trotzdem ein großartiges Chorstück.

Gruß
Rosenkavalier
Ich glaube, dass es in jedem Sänger einen einzigen, reinen und kleinen Ton gibt, welcher der wahre Ton der Stimme ist, und was immer man tut und wie man seine Stimme auf diesem Ton aufbaut, man muss zu ihm zurück kehren können, sonst ist es aus.
Agnes Baltsa

Ulrica

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37

Donnerstag, 30. August 2007, 19:22

Hallo,

gibbet ganz, ganz viel, aber hier eine völlig unvollständige Liste

Verdi - Requien,
Händel, Messias,
Mendelsohn, Walpurgisnacht (s. a.den thread)
Henze: bassariden (eigentlich Oper, ich weiß)
Nystedt: Sok heren, der Ölbaum (Frauenchor)
Raauutavaara: Lorca - Suite


LG

Ulrica
Der Feind ist vernichtet, wenn er zum Freund geworden ist

salisburgensis

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Beiträge: 2 305

Registrierungsdatum: 16. Februar 2005

38

Donnerstag, 30. August 2007, 20:52

Zitat

Original von Ulrica
gibbet ganz, ganz viel, aber hier eine völlig unvollständige Liste

Verdi - Requien,
Händel, Messias,
Mendelsohn, Walpurgisnacht (s. a.den thread)
Henze: bassariden (eigentlich Oper, ich weiß)
Nystedt: Sok heren, der Ölbaum (Frauenchor)
Raautavaara: Lorca - Suite



WOW, ich wußte gar nicht, dass von den vier erstgenannten Werken auch a cappella - Versionen existieren... ;) :angel:
Da freute sich der Hase:
"Wie schön ist meine Nase
und auch mein blaues Ohr!
Das kommt so selten vor."
- H. Heine -

Ulrica

Profi

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Beiträge: 389

Registrierungsdatum: 5. Juni 2007

39

Donnerstag, 30. August 2007, 23:32

Lieber salisburgensis,

zugegeben, ich habe nicht so ganz genau auf den Begriff A Capella geachtet, aber du mögest verzeihen; es gibt auch noch andere Abweichungen in diesem Thread.

Die "Zeitgenossen" sind es jedenfalls (Bassariden natürlich nicht) und im Verdi - Requien kommt es für die Solisten durchaus gefährlicherweise vor.


8) :)

Ulrica
Der Feind ist vernichtet, wenn er zum Freund geworden ist

40

Samstag, 1. September 2007, 17:11

mehr oder weniger a capella

Claudio Monteverdi: Ecco momorar l`onde (2. Madrigalbuch)

Hor che'l ciel, e la terra (8. Madrigalbuch)

J.S. Bach: Motette á 8 "Singet dem Herrn ein Neues Lied"

Motette á 8 "Der Geist hilft..."

Gesualdo: Moro lasso (6. Madrigalbuch)

André Jolivet: Ephitalame (1953)

Claude Debussy: 3 Chansons De Charles D'Orleans

Frank Martin: Messe für zwei vierstimmige Chöre

Günter Bialas: "Im Anfang". Die Schöpfungsgeschichte, verdeutscht von Martin Buber für Echo-Gruppe (solistisch oder chorisch) und Chor; mit oder ohne Orchester (1961)

Francis Poulenc: "Figure humaine" für Doppelchor

und und und
Liebe Grüße!

Ralf

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41

Samstag, 1. September 2007, 17:56

PS

...dann gönne ich mir als Nachschlag noch das kurze "O sacrum convivium" von Olivier Messiaen :jubel:

...ist auf der (harmonia-mundi) CD mit drauf, auf der der RIAS-Kammerchor unter Daniel Reuss die eben erwähnte Messe von Frank Martin eingespielt hat...

bye
piet
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petemonova

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Beiträge: 4 186

Registrierungsdatum: 6. Dezember 2004

42

Sonntag, 18. November 2007, 13:53

Zur Zeit ein Kleinod bei mir ist von Mendelssohn der Choral "Herr Gott, dich loben wir".
Er ist zwar von einer kleinen Instrumentengruppe begleitet, aber da diese sich hauptsächlich an den Chorsatz halten, lasse ich es mal als a cappella gelten.

An sich passiert in dem Stück gar nicht so viel, aber die Wirkung ist himmlisch...ich könnte es Schleife laufen lassen und immer wieder Gänsehaut bekommen. :faint:


Gruß, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

audiamus

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43

Sonntag, 18. November 2007, 20:15

Liebe Taminen,

neben vielem hier bereits Genannten möchte ich noch einige weitere der eigenen Favourites hinzufügen:


H. Schütz: "Meine Seele erhebt den Herren" (Deutsches Magnificat) Achtstimmig f.g.C. aus dem SWV 494

J.S. Bach: "Fürchte dich nicht, ich bin bei dir" Achtstimmige Motette f.g.C. BWV 228, gelegentlich als nur "Bach zugeschrieben" eingestuft

F. Mendelssohn-Bartholdy: "Wer bis an das Ende beharrt" Vierstimmig f.g.C., aus Elias Op 70 (Nr. 32), a cappella durchaus eigenständig

J. Brahms: "Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz" Fünfstimmige Motette f.g.C. Op 29/2

H. Wolf: "Komm Trost der Welt" (auch "Resignation" oder "Der Einsiedler") Vierstimmig f.g.C. aus "Sechs geistliche Lieder" WoO


CD-Empfehlungen: Keine. Selber singen!


Gruß,


audiamus

"Oh, das schmeckt gut. Danke!" - Johannes Brahms' letzte Worte

m-mueller

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Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

44

Donnerstag, 3. Januar 2008, 20:54

ist zwar nicht Klassik, aber vom Mormon Tabernacle Choir gibt es eine Aufnahme des Country-Evergreens Shenandoah, die so wunderbar gesetzt ist, daß sie zu meinen Lieblingsstücken für A-cappella-Chor gehört.

Die Frauenstimmen legen vor, singen die 4 Zeilen der ersten Strophe allein durch, die Männer übernehmen die 2. Strophe, beide weich und langsam, in der dritten Strophe setzten beide Chorteile dann gemeinsam ein (absolute Gänsehautstelle) und danach singen sie so wunderbar übereinanderrollend die Strophe vom "rolling River", wie noch selten eine Landschaftsbeschreibung in Töne gesetzt worden ist.

Kennt hier wer vielleicht die CD? Ich habe nur einen Mitschnitt aus dem Radio und in den offiziellen CDs des Mormon Tabernacle Choirs gibt es zwar eine Einspielung von Shenandoah, sie ist aber ganz anders gesetzt und längst nicht so unglaublich schön.

Chorknabe

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  • »Chorknabe« ist männlich

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Registrierungsdatum: 13. Dezember 2006

45

Donnerstag, 3. Januar 2008, 23:18

Zitat

Original von m-mueller[..] ..Country-Evergreens Shenandoah .. [..]


Der Satz ist ziemlich sicher von James Erb. Er ist wirklich wunderschön und unglaublich wirkungsvoll. Nicht zuletzt deswegen singen wir dieses Satz bereits seit mehreren Jahren im Chor (Kammerchor Wernigerode). Es ist ein ganz großer Fluss von Musik, der nie spurlos am Publikum vorbei geht. An den Chorsängern übrigens auch nicht. Selbst nach soo vielen Konzerten bekomme ich bei Shenandoah regelmäßig eine Gänsehaut und ein feuchtes Auge.

P.S.: Wenn wir das nächste Konzert u.a. mit diesem Stück singen, sage ich vorher bescheid :D :pfeif:

Liebe Grüße, der Thomas. :hello:

m-mueller

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Beiträge: 3 236

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46

Freitag, 4. Januar 2008, 00:29

habt Ihr eine CD von Euch ??

Chorknabe

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  • »Chorknabe« ist männlich

Beiträge: 813

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2006

47

Freitag, 4. Januar 2008, 09:05

Zitat

Original von m-mueller
habt Ihr eine CD von Euch ??


Just seit Januar 2008 gibt es unsere CD endlich im Handel:



Shenandoah ist leider nicht auf der CD enthalten, dafür aber wirklich schöne Volkslieder anderer Länder.

Liebe Grüße, der Thomas. :hello:

m-mueller

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  • »m-mueller« ist männlich

Beiträge: 3 236

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

48

Dienstag, 8. Januar 2008, 00:46

Es ist definitiv James Erb, der den Satz geschrieben hat. Daaaaanke für den Hinweis, jetzt habe ich einen Anhaltspunkt für die weitere Suche !

:jubel: :]

Wolfram

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Beiträge: 4 158

Registrierungsdatum: 5. August 2006

49

Mittwoch, 9. Januar 2008, 22:04

Hallo zusammen,

meine Lieblingschorwerke a cappella:

Perotin, Viderunt omnes
Schubert, Sehnsucht D656
Cornelius, Ach, wie nichtig, ach, wie flüchtig (aus op. 9)
Cornelius, Der alte Soldat (aus op. 12)
Brahms, Warum ist das Licht gegeben
Frank Martin, Messe für Doppelchor
Barber, Agnus Dei (Bearbeitung des Adagio for Strings, welches schon eine Bearbeitung des langsamen Satzes seines Streichquartetts op. 11 ist)
Nystedt, Immortal Bach
Jan Sandström, The Singing Apes of Khao Yai
Jan Sandström, Det är en ros utsprungen (Bearbeitung des Satzes "Es ist ein Ros entsprungen" von Prätorius)
Viele Grüße, Wolfram

Cherubina

Anfänger

  • »Cherubina« ist weiblich

Beiträge: 6

Registrierungsdatum: 11. August 2008

50

Mittwoch, 13. August 2008, 14:17

Zur Auffrischung dieses wunderbaren Threads hier meine allerliebsten a-capella Chorsätze:

Eric Whitacre: Sleep
Waternight
und ganz besonders: Leonardo Dreams of his Flighing Machine

Edward Elgar: Death on the Hills (auch mit Gänsehautgarantie)

Urmas Sisask: Benedictio


Die ersten drei habe ich in meinem Kammerchor bereits gesungen und für unser nächstes Konzertprogramm wird auch wieder der Elgar aus der Schublade geholt und ich darf ihn auch endlich singen! :D

LG
Cherubina

Sinfonie

Schüler

  • »Sinfonie« ist männlich

Beiträge: 110

Registrierungsdatum: 11. September 2008

51

Sonntag, 14. September 2008, 13:49

Hallo,

meine liebsten a-capella-Werke sind

1. Messiaen: O Sacrum Convivium
2. Mendelssohn: Denn er hat seinen Engeln befohlen
3. Bach: Motette "Jesu meine Freude"
4. Ligeti: Lux Aeterna

Viele Grüße,

Sinfonie

:hello:

tukan

Fortgeschrittener

  • »tukan« ist weiblich

Beiträge: 218

Registrierungsdatum: 5. Oktober 2008

52

Sonntag, 5. Oktober 2008, 20:26

Hallo,

vor Kurzem habe ich (wie @ Raphaell) das "Spem in alium" von Thomas Tallis entdeckt, das 40-Stimmen-Motett. Wunderbar!

Grüße
tukan

  • »Prometeo« ist männlich

Beiträge: 513

Registrierungsdatum: 8. März 2006

53

Sonntag, 5. Oktober 2008, 21:07

Zitat

Original von salisburgensis
György Ligeti: The Alphabet


?(
ist das aus einem zyklus ?
hat es eventuell einen ganz anderen ungarischen titel ?
"Der moderne Komponist darf seine Werke einzig und allein auf der Grundlage der Wahrheit schreiben."
Claudio Monteverdi

"Der Komponist komponiert erstens für sich selbst und zweitens für das Publikum; aber für ein ideales Publikum und nicht für das...welches real existiert"
Nikolai Rimski-Korsakow

"Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche."
Gustav Mahler

salisburgensis

Prägender Forenuser

  • »salisburgensis« ist männlich

Beiträge: 2 305

Registrierungsdatum: 16. Februar 2005

54

Sonntag, 5. Oktober 2008, 22:31

Zitat

Original von Prometeo

Zitat

Original von salisburgensis
György Ligeti: The Alphabet


?(
ist das aus einem zyklus ?
hat es eventuell einen ganz anderen ungarischen titel ?


Servus,

Ja und Nein.

The Alphabet ist eines der Nonsense Madrigals, die Ligeti alle Ende der 1980er Jahre auf englische Texte verfasst hat.

Von den Stücken gibt's eine prima Einspielung von den King's Singers.


herzliche Grüße,
Thomas
Da freute sich der Hase:
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und auch mein blaues Ohr!
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- H. Heine -

  • »Manuel García« ist männlich
  • »Manuel García« wurde gesperrt

Beiträge: 87

Registrierungsdatum: 5. Februar 2008

55

Montag, 6. Oktober 2008, 01:46

Auswahl aus meiner liebsten a-Capella-Musik, in alphabetischer Reihe.

Bach, Johann Christoph: Ich lasse Dich nicht Du segnest mich denn
Bach, J.S.: Jesu meine Freude
Bach, J.S.: Singet dem Herrn ein neues Lied
Brahms, J.: aus 2 Motetten Op. 74: Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen
Bruckner: Libera me
Diestler, H.: aus Möricke-Chorliederbuch: Der Feuerreiter
Lechner, Leonhard: Deutsche Sprüche von Leben und Tod
Ligeti, G.: Lux Aeterna
Palestrina: Missa Papa Marcelli
Schein, J.H.: Zion spricht, der Herr hat mich verlassen
Schütz: aus Geistliche Chormusik 1648: Die mit Tränen sähen

Beste Grüße,
mg
;( ;( 8o
Der allgemeine Grund=Satz der gantzen Music, auf welchen die übrigen Schlüsse dieser Wissenschaft und Kunst zu bauen sind, besteht in folgenden vier Wörtern: Alles muß gehörig singen (nach Mattheson, 1739)

  • »Manuel García« ist männlich
  • »Manuel García« wurde gesperrt

Beiträge: 87

Registrierungsdatum: 5. Februar 2008

56

Montag, 6. Oktober 2008, 17:32

a-Capella in Französicher Barockmusik ?

Ich kann meine Liste ergänzen um:

Rameau: Avec du vin endomons nous,

ein höchst raffinierter kleiner dreistimmiger Kanon, bei den das Thema innerhalb von 24 Takten durch alle 24 Dur- und Molltonarten gebracht wird.

Liebe Freunde des französischen Barock, nachdem Ihr zuletz im Rameau-Thread mein Intresse entzündet habt, :P :P was könnt Ihr da an entsprechender a-Capella-Musik noch auf die Liste setzen?

Gruß!
mg
;( ;( ;(
Der allgemeine Grund=Satz der gantzen Music, auf welchen die übrigen Schlüsse dieser Wissenschaft und Kunst zu bauen sind, besteht in folgenden vier Wörtern: Alles muß gehörig singen (nach Mattheson, 1739)

  • »pt_concours« ist männlich

Beiträge: 438

Registrierungsdatum: 11. März 2008

57

Montag, 6. Oktober 2008, 22:55

RE: a-Capella in Französicher Barockmusik ?

Zitat

Original von Manuel García
Liebe Freunde des französischen Barock, nachdem Ihr zuletz im Rameau-Thread mein Intresse entzündet habt, :P :P was könnt Ihr da an entsprechender a-Capella-Musik noch auf die Liste setzen?


Es gibt z.B. von RAMEAU eine schöne ( & kurze) Motette Laboravi (mit Continuo), die mir sehr gut gefällt. Allerdings wird man wohl aus der Zeit RAMEAUs nur wenig a-capella-Musi finden. Interssant könnte vielleicht auch der Schütz-Zeitgenosse BOUZIGNAC sein! Allerdings möchte ich auch die französische Musik der Renaissance empfehlen:Französische Chansons

Zum Thema des Threads würde ich spontan folgende Werke als Lieblinsstücke nominieren, in der sicheren Gewissheit, viel Schönes vergessen zu haben:

1. LASSUS Lagrime di San Pietro (z.B Nr.21 “Vide homo”)
2. MONTEVERDI Madrigale (z.B Bd 4 “Zefiro torna”)
3. SCHEIN Israelsbrünnlein (z.B. Nr.10 „Da Jakob vollendet hatte“)
4. JSBACH Motetten (z.B „Singet dem Herrn“)
5. BRAHMS Motetten und Gesänge („Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen“)
6. REGER Motteten und Gesänge (z.B. „O Tod, wie bitter bist du“)
7. STANEYEV Zwölf Chöre
8. POULENC 4 Passionsmotetten (z.B Nr.2 „Vinea electa“)
9. MESSIAEN „O sacrum convivium“
10. SCHNITTKE Bußpsalmen (z.B. Nr.4)

Gruß pt_concours
Hören, hören und nochmals hören: sich vertraut machen, lieben, schätzen.
Keine Gefahr der Langeweile, im Gegensatz zu dem, was viele glauben, sondern vielmehr Seelenfrieden.
Das ist mein bescheidener Rat. (S. Richter, 1978)

Pius

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58

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 21:31

Hallo!

Als der thread gestartet wurde, kannte ich auf diesem Gebiet noch fast nichts.
Inzwischen tue ich mir sogar bei einer 10er-Auswahl schwer.
Daran sehe ich mal ganz deutlich den Effekt, den dieses Forum auf meine Hörgewohnheiten hat und hatte.

Mein liebster Komponist für Chormusik a capella ist Josquin. Er ist in meiner Liste auch dreimal vertreten:

J.S. Bach: Jesu meine Freude
Josquin: Ave Maria
Josquin: Missa de Beata Virgine
Josquin: Missa L'homme armé sexti toni
Palestrina: Missa Viri Galilaei
Perotin: Viderunt Omnes
Pizzetti: Requiem
Tallis: Spem in alium


Zwei Plätze lasse ich noch frei. Erstens beackere ich das Feld derzeit noch sehr; zweitens fehlt da noch ein Renaissance-Requiem - ich habe das von Ockeghem und das von Palestrina aber gerade verliehen und kann nicht quervergleichshören.

Viele Grüße,
Pius.

BigBerlinBear

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59

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 08:55

Hallo Pius, die "Requiems" von Ockeghem und Palestrina lassen sich kaum miteinander vergleichen, weil das Werk des älteren Komponisten ein unüberhörberes Produkt der Gotik, Palestrinas Komposition dagegen von allen Insignien der Renaissance geprägt wurde.

Ockeghems Werk hat demzufolge eine absolute Ausnahmestellung, zumal die Sequenz von Komponisten aus seiner Epoche, (das "Requeim Du Fays, das es gab, ist nicht überliefert) leider nicht mehr vorhanden sind.

Hier macht es sicher mehr Sinn, sich an zeitgleichen Werken des 16. Jh. zu orientieren, weil es da mit der Überlieferung entschieden besser aussieht.
Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

Chorknabe

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Registrierungsdatum: 13. Dezember 2006

60

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 10:06

Zitat

Original von BigBerlinBear
Ockeghems Werk hat demzufolge eine absolute Ausnahmestellung, zumal die Sequenz von Komponisten aus seiner Epoche, (das "Requeim Du Fays, das es gab, ist nicht überliefert) leider nicht mehr vorhanden sind.


Zwischenfrage:
Ich habe bereits mehrfach in Vokalwerke von Ockeghem hineingehört und war jedes mal begeistert von der Musik. Viele musikalische Mittel erscheinen recht archaisch, holprige Übergänge und Durchgänge, viele Parallelen..aber gerade das fasziniert mich. Gibt es noch andere Komponisten, bei denen man eine derartige Musik finden kann? Ich kenne mich auf dem Gebiet alter Musik leider kaum aus..

Liebe Grüße, der Thomas. :hello: