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Barezzi

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211

Montag, 8. Januar 2007, 01:47

Zitat

Original von rolo betman
oje, heute morgen lag ich bis 1 Uhr mittags im Bett ...


Das ist doch ganz normal am Wochenende rolo :yes: :D

:hello:
Stefan
Viva la libertà!

Austria

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212

Montag, 8. Januar 2007, 09:36

Radio Stephansdom:

Beethoven, Ludwig van (1770-1827)

SYMPHONIE NR. 7 A-DUR, OP. 92
Wiener Philharmoniker
Leitung: Rattle, Sir Simon
EMI Classics 7243 5 57445 2 4
Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir (Mark Twain)

Thomas Pape

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213

Montag, 8. Januar 2007, 10:48

Klavier-Quintette von Luigi Boccherini:



Das A-dur-Quintett G. 413 scheint mir ein umgeschriebenes Gitarrenquintett zu sein. Klingt auf dem historischen Hammerflügel aber auch schön.

Zum Preis eine kurze Anmerkung: Amazon verkauf die 4 CD-Box für ca. 12 EUR. Bei Saturn Köln konnte sich am Samstag für 4,99 EUR abzügl. 19% Mwst. erstehen :D :D :D . Manchmal hat man Glück...

Liebe Grüße vom Thomas :hello:
Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

Antracis

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214

Montag, 8. Januar 2007, 11:10

Gestern und heute die CDs Nr. 1-3 aus der blauen Gilels-Brilliant-Box:



Trotz russischer Aufnahmetechnik und teils beeindruckenden, vermutlich in sibirischen Bergwerken ausgebildeten, Hustern im Publikum teilen sich die von mir so geliebten Vorteile von Gilels Spiel ausreichend mit: Der wundervoll singende Klavierton und eine grandiose Virtuosität, die mir immer irgendwie richtig dosiert erscheint: Selbst im ekstatischsten Moment wird da nie gedonnert, ein schmaler Grat zum aufgesetzten Affekt nie überschritten.

Die ersten 3 CDs sind Chopin, Liszt und Schumann gewidmet. Interessant zwei Versionen der h-moll Sonate von Liszt, 16 Jahre auseinanderliegend. Die zweite wirkt reifer, die erste stürmischer. Beide gut, aber kommen nicht an den berühmten Salzburger Live-Krimi heran. Wunderbar auch die gesamte Chopinplatte mit beiden Sonaten.

Gruß
Sascha

Gentilhombre

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215

Montag, 8. Januar 2007, 11:40

Mahlzeit,

bei mir gibt's jetzt was Klassisches:



Bestes Orgelstück aller Zeiten! Sorry, Bach-Fans. :D :D


Grüße,
Gentilhombre
"Das ist zeitgenössische klassische Musik. Dann unterstelle ich, daß da kein intellektueller Zugang..."
Miroslaw Lem, Tenor

Antracis

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216

Montag, 8. Januar 2007, 12:07

Das eigentlich geniale an dem Song ist ja, dass Gesangsstimme und Orgelsound klanglich größtmöglich angenährt wurden. Der Sänger klingt irgendwie für mich auch immer, wie eine Hammond mit Leslie :D

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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217

Montag, 8. Januar 2007, 12:21

Zitat

Original von Santoliquido
Klavier-Quintette von Luigi Boccherini:



Das A-dur-Quintett G. 413 scheint mir ein umgeschriebenes Gitarrenquintett zu sein. Klingt auf dem historischen Hammerflügel aber auch schön.


Lt Konzertführer (Reclam) sind im Gegenteil alle Gitarrenquintette Boccherinis nachträgliche Arrangements (von i.d.R) Klavierquintetten.

viele Grüße

JR (den man mit der Kombination Gitarre+Boccherini jagen kann, einzeln sind diese Komponenten in wenigen Sonderfällen zu ertragen, aber zusammen, wie Zuckerwatte mit Gummibärchenaroma :D)
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
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ThomasBernhard

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218

Montag, 8. Januar 2007, 14:20

Klassik Akzente (kommt per Post) hat mich unaufgefordert mit einer promo-CD beglückt.
Dauert ganze 7:53 Minuten:

Vladimir Godár: Mater. ECM Records.

Was für ein Gesülze!
Schlimmer als Zimmer. :D
Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

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Theophilus

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219

Montag, 8. Januar 2007, 17:11

#3

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 3

Nikolaus Harnoncourt
Chamber Orchestra of Europe

:angel:


Was für eine Eroica! Man kommt als Zuhörer dabei außer Atem und genießt das obendrein! Dabei ist es nicht einfach das Tempo sondern die Spannung und das Drama, das hier (vor allem im 1. Satz) vorexerziert wird. Dennoch wird nicht gehudelt und das eher schlanke Ensemble produziert Klang genug, um ein Ausdünnen der Symphonie zu verhindern. Allerdings ist es natürlich keine Wiedergabe für Freunde wuchtiger Klangmassen.

:hello:

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

rolo betman

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220

Montag, 8. Januar 2007, 17:27

zu Wochenbeginn mal was richtig Festliches :



Gustav Mahler, Symphonie Nr 2, Saito Kinen Orchestra, Ozawa
'Junge, ich habe es doch nur gut gemeint'
aus der Biographie des r.b. 'Mütter und andere Naturkatastrophen'

ThomasBernhard

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221

Montag, 8. Januar 2007, 17:39

Gerade Beechams wunderbare Beethoven #2 gehört.
Hatte ich beim ersten Hören etwas unterschätzt, glaube ich.
Auch die Siebte gefällt recht gut/sehr.

Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

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rolo betman

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222

Montag, 8. Januar 2007, 19:03

und anschließend :



Robert Volkmann, Streichquartett Nr 6, Mannheimer Streichquartett ...

... und damit habe ich alle 6 Streichquartette Volkmanns durch, und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Da fiedelte mir ein einfalls- und abwechslungsreiches Repertoire entgegen, das ich angesichts der 'Bekanntheit' dieses Komponisten nicht erwartet habe. Und wenn ich dann noch überlege, dass ich für jede Scheibe bei jpc nur knappe 6 Euro bezahlt habe, dann kann ich wirklich zufrieden sein. Würde mich freuen, wenn ich da nicht der Einzige bliebe. Apropos jpc : da habe ich noch gar nichts von Preiserhöhungen mitbekommen ...
'Junge, ich habe es doch nur gut gemeint'
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GalloNero

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223

Montag, 8. Januar 2007, 20:08

Nochmal

Beethoven, Ludwig van (1770-1827)
Streichquartette Nr. 4 & 14
Hagen Quartett



:hello: Johannes

Liebe Grüße
GalloNero
... da wurde mir wieder weit ums Herz ... (G. Mahler)

Norbert

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224

Montag, 8. Januar 2007, 20:11

Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

salisburgensis

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225

Montag, 8. Januar 2007, 20:12

Mahler: Sinfonie Nr. 7

RSO Frankfurt
Eliahu Inbal



:hello:
Thomas
Da freute sich der Hase:
"Wie schön ist meine Nase
und auch mein blaues Ohr!
Das kommt so selten vor."
- H. Heine -

Theophilus

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226

Montag, 8. Januar 2007, 20:17

Oper in England

Ich höre mir gerade eine Oper an, die in Plymouth spielt!

Nicht übel!

:baeh01:

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

ThomasBernhard

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227

Montag, 8. Januar 2007, 20:23

RE: Oper in England

Hm... was spielt denn in Plymouth... ?( Falstaff?

bei mir gibts arg bedächtigen Beethoven...

Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

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228

Montag, 8. Januar 2007, 20:28

RE: #3

Zitat

Original von Theophilus
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 3

Nikolaus Harnoncourt
Chamber Orchestra of Europe

:angel:


Was für eine Eroica! Man kommt als Zuhörer dabei außer Atem und genießt das obendrein! Dabei ist es nicht einfach das Tempo sondern die Spannung und das Drama, das hier (vor allem im 1. Satz) vorexerziert wird. Dennoch wird nicht gehudelt und das eher schlanke Ensemble produziert Klang genug, um ein Ausdünnen der Symphonie zu verhindern. Allerdings ist es natürlich keine Wiedergabe für Freunde wuchtiger Klangmassen.


Ich finde diesen Zyklus eine der eher wenigen Live-Aufnahmen, wo die Begeisterung und Spannung der Musiker besonders gut rüberkommt. Es war damals auch wohl tatsächlich so, dass das COE einige der Sinfonien mit NH zum ersten Mal einstudiert hat. Da mußte keine routinierte Schlamperei ausgetrieben werden.
Die Eroica halte ich auch für einen der Höhepunkte, besonders auch den Trauermarsch mit ungeheuer "sprechenden" Holzbläsersoli.

viele Grüße

JR
Struck by the sounds before the sun,
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salisburgensis

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229

Montag, 8. Januar 2007, 20:58

Nun etwas intimes:




Andreas Oswald: Sonaten Nr. 1-4, 6,9, 10, 11, 17

Ensemble Chelycus



:hello:
Thomas
Da freute sich der Hase:
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und auch mein blaues Ohr!
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- H. Heine -

  • »Holger Sambale« ist männlich

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230

Montag, 8. Januar 2007, 21:28

Mykola Kolessa (1903-2006): Sinfonie Nr.1 G-Dur (1950) - Philharmonisches Orchester Lwiw / Kolessa - Die erste Sinfonie von Mykola Kolessa, ein ukrainischer Komponist, letztes Jahr 102-jährig verstorben, ist fast schon ein Anachronismus, selbst vor dem Hintergrund der sowjetischen Musik der Jahre um 1950 wirkt dieses Werk sehr konservativ. Immerhin, ein schönes, melodisches Stück, ich höre es immer mal ganz gerne. Gab's auch mal bei ASV, Kolessas eigene Interpretation überzeugt mich aber mehr. Im hiesigen Handel nicht zu haben, Teil eines 3-CD-Sets, das in der Ukraine anlässlich Kolessas 100. Geburtstags veröffentlicht wurde. Offenbar handelt es sich allerdings bloß um klanglich ein wenig aufbereitete LP-Überspielungen.

Viele Grüße
Holger

GalloNero

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231

Montag, 8. Januar 2007, 22:21

RE: #3

Zitat

Original von Johannes Roehl

Zitat

Original von Theophilus
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 3

Nikolaus Harnoncourt
Chamber Orchestra of Europe

:angel:


Was für eine Eroica! Man kommt als Zuhörer dabei außer Atem und genießt das obendrein! Dabei ist es nicht einfach das Tempo sondern die Spannung und das Drama, das hier (vor allem im 1. Satz) vorexerziert wird. Dennoch wird nicht gehudelt und das eher schlanke Ensemble produziert Klang genug, um ein Ausdünnen der Symphonie zu verhindern. Allerdings ist es natürlich keine Wiedergabe für Freunde wuchtiger Klangmassen.


Ich finde diesen Zyklus eine der eher wenigen Live-Aufnahmen, wo die Begeisterung und Spannung der Musiker besonders gut rüberkommt. Es war damals auch wohl tatsächlich so, dass das COE einige der Sinfonien mit NH zum ersten Mal einstudiert hat. Da mußte keine routinierte Schlamperei ausgetrieben werden.
Die Eroica halte ich auch für einen der Höhepunkte, besonders auch den Trauermarsch mit ungeheuer "sprechenden" Holzbläsersoli.

viele Grüße

JR


Hallo Theo, Hallo Johannes,
finde die Einspielung auch sehr gelungen, wobei ich gerade den Anfang des ersten Satztes eigentlich schneller und treibender kenne. Aber vielleicht habe ich auch zu viele zu schnelle Einspielungen gehört ;)

Über seine 6te hat bei Amazon mal einer geschrieben, NH sei vermutlich der einzige, der die Pastorale je richtig verstanden hätte oder so ähnlich...

Aber JR haßt ja die 6te soviel ich weiß...

Liebe Grüße
GalloNero
... da wurde mir wieder weit ums Herz ... (G. Mahler)

musicophil

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Montag, 8. Januar 2007, 22:21

Zitat

Original von Barezzi
Wenn Paul so weitermacht wird er bald offiziell zum PR-Beauftragten von Brilliant Classics ernannt :D
war bisher jemals ein Mitglied so erfolgreich im Werben für seine Lieblingsscheiben? :pfeif:

Stefan, es ist Deine Schuld.

Ich dachte, neugierig wie ich bin, hat er Recht?
Da schaute ich bei Google :O :O :O :O

[IMG]http://www.MyOnlineImages.com/members/musicophil/images/Haydn - Volkslieder.jpg[/IMG]

Nummer 1 + 2 :O :O :untertauch:

Aber da steht jedesmal deutlich "Tamino Klassikforum" :] :]
Wirklich schöne Musik rührt

Barezzi

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233

Montag, 8. Januar 2007, 22:33

Zitat

Original von musicophil

Zitat

Original von Barezzi
Wenn Paul so weitermacht wird er bald offiziell zum PR-Beauftragten von Brilliant Classics ernannt :D
war bisher jemals ein Mitglied so erfolgreich im Werben für seine Lieblingsscheiben? :pfeif:

Stefan, es ist Deine Schuld.

Ich dachte, neugierig wie ich bin, hat er Recht?
Da schaute ich bei Google :O :O :O :O

Nummer 1 + 2 :O :O :untertauch:

Aber da steht jedesmal deutlich "Tamino Klassikforum" :] :]


Alfred kümmert sich doch intensiv um die Repräsentanz bei google und nachdem, was Du da seit Monaten abziehst... :pfeif: :D

:hello:
Stefan
Viva la libertà!

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234

Montag, 8. Januar 2007, 23:06

RE: #3

Zitat

Original von GalloNero

Zitat

Original von Johannes Roehl

Zitat

Original von Theophilus
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 3

Nikolaus Harnoncourt
Chamber Orchestra of Europe

:angel:


Was für eine Eroica! Man kommt als Zuhörer dabei außer Atem und genießt das obendrein! Dabei ist es nicht einfach das Tempo sondern die Spannung und das Drama, das hier (vor allem im 1. Satz) vorexerziert wird. Dennoch wird nicht gehudelt und das eher schlanke Ensemble produziert Klang genug, um ein Ausdünnen der Symphonie zu verhindern. Allerdings ist es natürlich keine Wiedergabe für Freunde wuchtiger Klangmassen.


Ich finde diesen Zyklus eine der eher wenigen Live-Aufnahmen, wo die Begeisterung und Spannung der Musiker besonders gut rüberkommt. Es war damals auch wohl tatsächlich so, dass das COE einige der Sinfonien mit NH zum ersten Mal einstudiert hat. Da mußte keine routinierte Schlamperei ausgetrieben werden.
Die Eroica halte ich auch für einen der Höhepunkte, besonders auch den Trauermarsch mit ungeheuer "sprechenden" Holzbläsersoli.


Hallo Theo, Hallo Johannes,
finde die Einspielung auch sehr gelungen, wobei ich gerade den Anfang des ersten Satztes eigentlich schneller und treibender kenne. Aber vielleicht habe ich auch zu viele zu schnelle Einspielungen gehört ;)


Harnoncourt ist hier mitunter flexibel im tempo, aber das Grundtempo ist schnell und er bleibt insgesamt unter 16 min, mit Wdh. wohlgemerkt, ein wenig schneller (ca. 15 min) sind wirklich nur die allerschnellsten wie Leibowitz, Gielen, Zinman u.ä. Dann hast Du wirklich nur einen nichtrepräsentativen Ausschnitt der Lesarten gehört; selbst seinerzeit schnelle Dirigenten wie E. Kleiber oder Toscanini sind hier langsamer!

Zitat


Über seine 6te hat bei Amazon mal einer geschrieben, NH sei vermutlich der einzige, der die Pastorale je richtig verstanden hätte oder so ähnlich...

Aber JR haßt ja die 6te soviel ich weiß...


Hassen ist weit übertrieben, aber sie und das Violinkonzert sind die einzigen der "größten" Werke Beethovens, die ich nicht besonders mag, und hier ist mir NH im ersten Satz zu langsam. 5 & 6 gefallen mir aus seinem Zyklus am wenigsten, aber 1-4 und 7&8 sind super.

viele Grüße

JR
Struck by the sounds before the sun,
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Ulli

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Montag, 8. Januar 2007, 23:08

Zitat

Original von Santoliquido
Zum Preis eine kurze Anmerkung: Amazon verkauf die 4 CD-Box für ca. 12 EUR. Bei Saturn Köln konnte sich am Samstag für 4,99 EUR abzügl. 19% Mwst. erstehen :D :D :D . Manchmal hat man Glück...


Wie geht das denn? Ist das jetzt neue Mode? Sehr zu begrüßen...

?(

Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Barezzi

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Montag, 8. Januar 2007, 23:45

Zitat

Original von Ulli

Zitat

Original von Santoliquido
Zum Preis eine kurze Anmerkung: Amazon verkauf die 4 CD-Box für ca. 12 EUR. Bei Saturn Köln konnte sich am Samstag für 4,99 EUR abzügl. 19% Mwst. erstehen :D :D :D . Manchmal hat man Glück...


Wie geht das denn? Ist das jetzt neue Mode? Sehr zu begrüßen...

?(

Ulli


Hast Du von der Aktion nichts mitgekriegt?
Saturn erstattet die Mehrwertsteuer auf CDs/DVDs - das gab´s letzte Woche...
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Theophilus

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Dienstag, 9. Januar 2007, 00:23

RE: Oper in England

Zitat

Original von ThomasBernhard
Hm... was spielt denn in Plymouth... ?( Falstaff?

Falstaff wird doch samt Wäschekorb in die Themse gekippt!

:baeh01:

Ciao

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musicophil

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Dienstag, 9. Januar 2007, 00:27

Ich hatte einen JVC XL-Z444 CD-Spieler :angry: :angry:

Da hörte ich ruhig Haydns Volkslieder Volume 3 :O



Ab CD 1 bis CD 5. :jubel: :jubel: :jubel:

Da wollte ich Volume 1 in das verd.. :stumm: Ding stecken, und plötzlich tut er SSSSSSUUUUUUUUUUUUUMMMMMMMM und weigert der Schlitten sich zu öffnen : :motz: :motz: :motz: :motz:
Und CD 5 war noch drin :angry: :angry: :angry: :angry:

Ich werde nicht wiederholen, was ich da gesagt habe. Außerdem versteht ihr es doch nicht, denn es war Holländisch, Indonesisch und Javanisch. Aber anständig war es nicht :O :O :O :O

Und dann hört man eine schläfrige Stimme "Was ist da los"? :angry: :angry: :angry:

Na, mit einem Schraubenzieher habe ich letztlich jenen Schlitten mit brutem Gewalt öffnen können.
Da war ja meine CD. Sorgfältige Inspektion gab als Urteil: unbeschädigt. :jubel: :jubel: :jubel:

Trotzdem geht jene CD in einige Minuten in einer anderen CD-Spieler. Man kann ja nie wissen.

Böse Grüße, Paul
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GalloNero

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Dienstag, 9. Januar 2007, 09:26

RE: #3

Zitat

Original von Johannes Roehl
Was für eine Eroica!...

...

Harnoncourt ist hier mitunter flexibel im tempo, aber das Grundtempo ist schnell und er bleibt insgesamt unter 16 min, mit Wdh. wohlgemerkt, ein wenig schneller (ca. 15 min) sind wirklich nur die allerschnellsten wie Leibowitz, Gielen, Zinman u.ä. Dann hast Du wirklich nur einen nichtrepräsentativen Ausschnitt der Lesarten gehört; selbst seinerzeit schnelle Dirigenten wie E. Kleiber oder Toscanini sind hier langsamer!



Hallo Johannes,
war spät gestern. Ich hatte NHs Eroica mit der von Bernstein verwechselt. Diese ist Anfangs sehr träge. NHs hab ich gar nicht mehr so recht im Kopf. Vielleicht hör ich heute abend mal wieder rein.

Liebe Grüße
Gallo
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Thomas Pape

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Dienstag, 9. Januar 2007, 12:43

Zitat

Original von Johannes Roehl

Zitat

Original von Santoliquido
Klavier-Quintette von Luigi Boccherini:



Das A-dur-Quintett G. 413 scheint mir ein umgeschriebenes Gitarrenquintett zu sein. Klingt auf dem historischen Hammerflügel aber auch schön.


Lt Konzertführer (Reclam) sind im Gegenteil alle Gitarrenquintette Boccherinis nachträgliche Arrangements (von i.d.R) Klavierquintetten.

viele Grüße

JR (den man mit der Kombination Gitarre+Boccherini jagen kann, einzeln sind diese Komponenten in wenigen Sonderfällen zu ertragen, aber zusammen, wie Zuckerwatte mit Gummibärchenaroma :D)


Danke für den Hinweis. Alle Gitarrenquintette von Boccherini hinternander habe ich auch noch nie gehört (bin stolzer Besitzer der Romero-Einspielung, noch in einer LP-Box aus Studienzeiten), aber einzeln sind schon einige schöne Stücke dabei. Das Fandango-Quintett etwa. Mit der Brilliant-Box bin ich noch nicht ganz warm. Das Schantz-Fortepiano unterliegt den vier anderen doch des öfteren.

Bei mir gerade auf dem Teller:



Der Mann ist einfach grandios!

Liebe Grüße vom Thomas :hello:
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