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Klassikliebhaber

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Beiträge: 549

Registrierungsdatum: 9. September 2004

1

Montag, 11. Oktober 2004, 13:50

CD/LP-Archivierung, Gedächtnis und doppelte CDs.

Wie bewahrt ihr eure LPs und CDs auf? Habt ihr besondere Plätze für eure Lieblinge?
Habt ihr eine Liste erstellt,von dem,was ihr besitzt?
Habt ihr schon doppelte CDs gekauft?

Uwe

Moderator

Beiträge: 912

Registrierungsdatum: 11. August 2004

2

Montag, 11. Oktober 2004, 19:50

Hallo Daniel,

deine Frage zielt offensichtlich auf ein Aufbewahrungssystem, das ab einer bestimmten Größe der Sammlung nötig ist.
Ich habe vor Jahren, als von Access noch keine Rede war, angefangen meine LP's/CD's in ein Datenbankprogramm (das eigentlich eine hervorragende Literaturverwaltung ist, aber umzufunktionieren ist) einzugeben, konnte dies aber aus diversen Gründen nicht auf dem Laufenden halten, so dass mittlerweile doch eine recht große Lücke entstanden ist, die ich heute aus ebenfalls diversen Gründen - hauptsächlich zeitlicher Natur - nicht mehr füllen kann. So bin ich mittlerweile beim Nachschlagen leider gezwungen, zum einen auf die unvollständige Liste und zum anderen auf mein schlechtes Gedächtnis zurückzugreifen, was wiederum dazu führte, im Bereich der LP's die eine oder andere Doublette zu erstehen. Dazu kommt, dass meine Platten im Keller des Hauses meiner Eltern aufgestellt sind (zwar nur ca. 3 Min. Fußweg, aber weit genug, um spontan mal etwas aufzulegen oder nachzuschauen).
Meine CD's befinden sich in Ruf- und Reichweite, alle ohne Doublette :yes: . Hier stellt sich nun die Frage nach der optimalen Lagerung. Bisher habe ich alles nach Komponistennamen einsortiert und innerhalb dieser nach Klaviermusik, Kammermusik, Orchesterwerken, Vokalmusik sortiert. Mittlerweile überlege ich aber, ob es nicht doch sinnvoller ist, mein System auf die zeitliche Ebene umzustellen. Hier bin ich noch nicht ganz fertig mit meiner Überlegung. Vielleicht weiß ja der eine oder andere noch Rat oder hat Erfahrung mit anderen Ordnungssystemen

Und der ganz besondere Platz, den du ansprichst, ist immer der im CD-Player :D.

Gruß aus Hamburg
Uwe

jpsa

Fortgeschrittener

  • »jpsa« ist männlich

Beiträge: 187

Registrierungsdatum: 11. August 2004

3

Donnerstag, 14. Oktober 2004, 23:17

Auch mir geht es so, daß ich vor vielen vielen Jahren (es war einmal...) angefangen habe, meine LP´s und später auch CD's zu katalogisieren.
Dann wollte ich jedoch alles so genau wie möglich (nicht nur CD Titel, Nr., Interpret etc.) sondern auch die einzelnen Werke, die Sätze mit Spiedauer usw., so daß ich einerseits nie zufrieden war mit der Listung und irgendwann keine Zeit mehr vorhanden war, alles entweder umzustellen und/oder fortzuführen.
Inzwischen liege ich mit ca. 1.500 Aufnahmen im Rückstand ;(

Mein "Hauptgebiet" ist die Klavierliteratur so daß ich als 1. Ordnungskriterium den Interpreten (bei Sammlungen) und dann den Komponisten habe, ggfs. nach Aufnahmedatum bei mehreren Einspielungen gleicher Werke.
Radiomitschnitte, die ich bearbeitet und anschließend auf CD archiviert habe, stehen jedoch in der jeweiligen "Künstlerrubrik" separat.
Sonstige Künstler stehen, je nach Anzahl der Aufnahmen, bei den Sonstigen Pianisten (alphabetisch) oder in Werkgruppen (zB Brahms Klavierkonzerte).

So verfahre ich auch bei den Dirigenten und sonstigen Solisten.

Glücklicherweise habe ich ein ausgezeichnetes Gedächtnis, zumindest noch bei meinen Aufnahmen..., so daß bislang keine Dublette aufgetaucht ist, es sei denn, man hat mir eine Aufnahme geschenkt, die ich schon besitze.
Doubletten bei LPs gibt es zwar, aber es handelt sich dann meist um eine Aufnahme in der Original-Pressung, die ich seinerzeit - beim Kauf der Nachpressung - als für "zur Zeit nicht erhältich" deklarierte und erst viel später zu zivilen Preisen erwerben konnte (Sammel-Leidenschaft).
Diese Doubletten werden dann von Zeit zur Zeit verkauft, verschenkt oder sonstwie vergeben.
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen zu sagen, was sie nicht hören wollen. [frei nach George Orwell]

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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Registrierungsdatum: 9. August 2004

4

Donnerstag, 28. Oktober 2004, 20:15

Hallo,

Ja ich habe früher gelegentlich doppelte CDs gekauft, zumeist verursacht durch die Umverpackungsphilosophie der Plattenkonzerne.

Heute wird aber alles über EDV verwaltet.

Die CDs sind nicht alle gleich aufbewahrt, aber mein neueres System sind CD-Boxen aus schwarzem Holz mit Plastikeinsatz für 60 Stück pro Box, jene wo eine Feder die CD "auswirft, wenn man drauf drückt.

Vorteile:
Relativ übersichtlich, wenn eine CD fehlt wird das sofort bemerkt WO die Lücke ist. Das ist praktisch zum wiedereinsortieren.

Nachteile:

Platz wird nicht optimal genützt, weil zwischen den CDs Leerräume sind.

Das System ist dadurch relativ stubanfällig, vor allem dann, wenn wie be mir, die CDs horizontal liegen..

Es ist nicht möglich Kasseten die alle Sinfonien eines Komponisten einzuordnen, die müssen dann extra aufbewahrt werden (Deshalb kaufe ich solche Kassetten, wenn es sich vermeiden lässt, erst gar nicht)


Der Rest der Sammlung ist in Regalen einsortiert, ähnlich wie Bücher

Vorteile:

Raumsparend und preiswert, keine Extrakosten

Nachteile:

Wird eine CD entnommen, oder vielleicht sogar mehrerer, kann es vorkommen, daß der freie Platz nicht eindeutig lokalisierbar ist.
Zudem verkratzen sich die Hüllen relativ leicht, wnn sie eng gedrängt nebeneinander stehen und man dann eine entnehmen will....


Geordnet sind die Orchester- und Solowerke nach dem Geburtsjahr des Komponisten. Man muß dann zwar das Geburtsjahr wissen (ein Klacks :D) aber als Vorteil weiß ich schon im voraus wo eine von mir gesucht CD zu finden sein wird, wenn ich Beispielsweise Musik aus Motarts Zeit hören will. Innerhalb dieser Ordnung gibt es eine Weitere:
1) Sinfonien, 2, Klavierkonzerte, 3 Violinkonzerte etc etc.....
Aunahmen mit 2 verschiedenen Komponisten drauf hasse ich sowieso wie die Pest, aber wenn es denn sein muß, erfolgt die Reihung unter jenem Komponisten, um dessentwillen ich die Aufnahme gekauft habe. Der Zweitkomponist ist aber über die EDV abrufbar.


Es gibt eine EDV, die alle einsortierten CD erfasst.
Ist eine CD noch nicht in der EDV gibt es ein Spezielles "Warteregal"

Oper ist derzei noch nicht in der EDV verzeichnet.

Als Programm verwende ich Accsess, weil sich das auch nach Jahren noch "umstricken" lässt, will sagen an die aktuellen Bedürfnisse anpassen lässt.


mit freundlichen Grüßen aus Wien

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Uwe

Moderator

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5

Freitag, 28. Januar 2005, 18:25

Hallo Alfred,

ich habe vor, mein Aufbewahrungssystem in nächster Zeit umzuorganisieren - von alphabetisch zu chronologisch. Erscheint mir zur Zeit sinnvoller. Haben sich bei bei diesem System - Du ordnest offensichtlich auch so - irgendwelche Nachteile herausgestellt (abgesehen von den unvermeidlichen CDs, auf denen mehrere Komponisten verteilt sind)?

Gruß
Uwe

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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6

Freitag, 28. Januar 2005, 19:57

Hallo Uwe,

Ich fand für meine Person keinen Nachteil, alledinggs sollte man doch viele Geburtsdaten von Komponisten kennen :D

Der eindeutige Vorteil ist, daß man stets die Zeitgenossen beieinander hat, wie es ja auch der Realität entsprach.

So habe ich beispielsweise Lully nicht in der Nähe von Lutoslawski sondern bei seinen Zeitgenossen.

Wenn ich beispielweise was aus dem Frühbarock hören will, weiß ich genau wo das in meiner Wohnung ist.

Die Komponisten sind nach Geburtsjahr geordnet. Wenn 2 Komponisten mit gleichen Geburtsjahr eingereiht werden sollen, dann ist jener der Erste, der früher verstorben ist.

Detailauskünfte gebe ich gerne.

Der von Dir geschilderte Nachteil, mit mehreren Komponisten auf einer CD ist ja bei der alphabetischen Reihenfolge ebenso evident.

Beste Grüße aus Wien

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Uwe

Moderator

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7

Freitag, 28. Januar 2005, 21:11

Hallo Alfred,

Zitat

Original von Alfred_Schmidt
...alledinggs sollte man doch viele Geburtsdaten von Komponisten kennen :D


...sollte nicht das Problem sein :D

Zitat


Der eindeutige Vorteil ist, daß man stets die Zeitgenossen beieinander hat, wie es ja auch der Realität entsprach.

So habe ich beispielsweise Lully nicht in der Nähe von Lutoslawski sondern bei seinen Zeitgenossen.


...ganz genau. Dies empfinde ich mittlerweile auch als sehr störend beim alphabetischen System. Als letztens beispielsweise eine Anfrage nach empfehlenswerten Werken zeitgenössischer Musik für Einsteiger kam, mußte ich erst einmal das Gedächtnis und anschließend die ganze Wohnung durchwühlen. So etwas sollte nicht wieder passieren... :D

Gruß
Uwe

Rienzi

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8

Freitag, 28. Januar 2005, 21:36

Mein Aufbewahrungssystem läuft quer durchs Wohnzimmer nach Komponisten, nicht eindeutig zuordenbare Aufnahmen nach "Hauptinterpreten" (= Dirigenten, SängerInnen, Orchester)
Mein Dokumentationssystem war manuell, dann Word, jetzt gar nichts mehr.
In einem "Fremdforum" habe ich folgende Anregung vor Jahren bekommen:

"Ich bin dann vor einigen Jahren bei ClassiCat gelandet (www.tdware.com) Ist zwar auf englisch aber dafür speziell für Klassik-CD's gemacht. Du kannst dort eine Demoversion runterladen und schauen ob es Dir zusagt."

Kennt jemand von Euch diese Software? Das Einklopfen hebe ich mir für die Pension auf. Erlebe ich sie nicht mehr, so erspare ich mir das Einklopfen. Erlebe ich sie, bin ich beschäftigt und gehe niemand auf die Nerven. :hello:
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
(aus "Sprechen Sie Fußball?")

hyperion70

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9

Samstag, 29. Januar 2005, 00:00

hallo,

ich halte es auch mit einem historischen System nach Zeitepoche der Komponisten. Zuvor wird aber noch nach Oper, Lieder, Kammermusik, Klavier solo, Symphonisches, Konzerte und 20.Jhdt getrennt.

Die EDV-Erfassung habe ich in einem alten und nicht sehr geeigneten Programm, nämlich "Organizer". Trage mich schon seit langer Zeit mit dem Plan einer Access-Datenbank, verschiebe aber die Entwicklung der DB immer wieder hinaus, vor allem wahrscheinlich, weil ich keine Lust aufs neue Eintippen habe.

By the way: Weiß jemand zufällig, wo man eine kleine Accessdatenbank für Musikverwaltung herbekommen/downloaden kann?

lg
Hyperion

Gerrit_Stolte

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10

Samstag, 29. Januar 2005, 00:10

Also, ich stehe Computerprogrammen relativ skeptisch gegenüber. Wenn man nicht immer wieder einen Back-up macht, kann man die ganze Arbeit irgendwann ganz umsonst gemacht haben, weil es in der virtuellen Welt verschwindet. Ich stelle die CDs nach Komponistennamen geordnet hin. Ein extra Regal gibt es für Aufnahmen von Solisten oder Komposnisten mit verschiedenen Dirigenten.
Gruß,
Gerrit

Rienzi

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11

Samstag, 29. Januar 2005, 09:23

Hallo Hyperion,

Probiere es einmal mit dem von mir angegebenen Link.
Ich habe es einmal gestartet, dann aber abgebrochen, weil ich daran dachte, daß die Daten nicht von selbst in die Maschine hüpfen und ich auch anderes zu tun habe (siehe Pension und so).
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
(aus "Sprechen Sie Fußball?")

hyperion70

Anfänger

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12

Samstag, 29. Januar 2005, 09:53

Datenbank

hallo Rienzi,

danke für den Tipp!
Aber zum einen erhält man dort "nur" eine Demo-Version (keine Ahnung, worin die Einschränkung besteht).
Vor allem aber will ich zukunftssicher sein, d.h., auch noch in 10 Jahren kompatibel zu sein. Und da ich ein Windows-Mensch bin will ich nicht riskieren, dass ich irgendwann einmal eine fremde Datenbank nicht mehr perfekt nutzen kann (Datenaustausch auch mit anderen Programmen und so).

lg
Hyperion

Antracis

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13

Samstag, 29. Januar 2005, 14:52

Hallo zusammen,

meine "Sammlung" umfasst im Moment gerade mal 500 CDs und somit wird langsam eine Dimension erreicht, wo ich über eine Systematik nachdenken muss. Im Moment steht alles alphabetisch geordnet im Regal, getrennt lediglich nach den Abteilungen Vokal und Instrumentalmusik.
Im Moment gibt es keine Aufzeichnungen, keine EDV.

Die Umstellung auf das von Alfred praktizierte System erscheint mir durchaus sinnvoll. Vor allem weil es doch oft so ist, dass ich je nach Stimmung eher Lust auf eine bestimmte Epoche habe bzw. es schön ist, bei der CD-Wahl auch die Zeitgenossen im Blick zu haben, was sehr anregend sein kann.

Außerdem trägt diese Anordnung ja zur Bildung bei. :D

Absolut unschlüssig bin ich noch über die EDV-Methode zum Verwalten der langsam anwachsenden Sammlung. Access bietet einerseits größtmögliche Flexibilität in Sachen individueller Anpassung, weiterhin ist es sehr zukunftssicher. Die Daten werden auch bei wechselnden Standards ins der Ferne immer noch importierbar sein. Allein ist das Problem: Ich habe absolut keinen Schimmer von dem Programm und auch keine Ahnung, wie Einsteigerfreundlich das ist.

Fasziniert war ich von den Importmöglichkeiten moderner Programme. Ein Freund von mir hat einen großen Teil seiner Sammlung auf einen I-Pod überspielt. Dabei hat die Software ca. 90% aller Klassik-CDs mit den Titeln korrekt erkannt und die Daten automatisch übernommen. Das erspart natürlich eine Menge Tipparbeit, was für eine professionelle käufliche Lösung spräche. Andererseits ist man dann immer an die entsprechenden Programme gebunden und an deren beschränkte Möglichkeiten.
Vermutlich wird es also auf Access hinauslaufen, nur brauche ich da erstmal Zeit zum Einarbeiten.

Gruß
Anti

Rienzi

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14

Samstag, 29. Januar 2005, 15:21

Nur eine "gschaftelhuberische" Warnung zu EDV-Lösungen, lieber Antracis,

Wenn Du in Access nicht wirklich firm bist, wirst Du ein Resultat zustandebringen, das nach großen Mühen Dir nicht gefällt.
Eine Hauswarte-Waschküchenbelegungs-Access-Lösung (Du blödelst Daten ein und verknüpfst sie einfach) ist nicht das große Problem, aber mit dem Essen kommt der Appetit.
Konkret:
Ich möchte nicht nur die Werke auf der Datenbank, sondern auch pro Interpreten dargestellt haben, was er so in meiner Sammlung so von sich gibt, z.B. Seefried als Marzelline im Fidelio in der Böhm-Aufnahme 1944, in der Fricsay-Aufnahme 196x etc.
D.h. Du beginnst Dir einmal eine Operndatenbank aufzubauen, welche Rollen in der Oper x vonnöten sind, diese beginnst Du dann zu verknüpfen, das funktioniert natürlich nicht beim ersten und auch nicht bei den nachfolgenden Versuchen. Du greifst als Trost zur Flasche und unterstützt so die notleidenden Weinbauern.
Vielleicht denke ich zu kompliziert, aber so ganz fremd sind mir Datenbanken als verwöhnter User in meiner Firma nicht, der dort bei Problemen nach seiner Vilma ruft.
Kernaussage: ich möchte eine fertige Lösung, die Probleme schaffe ich mir schon selbst.
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
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Alfred_Schmidt

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15

Samstag, 29. Januar 2005, 15:36

Hallo Anti,

Bei 500 Stück CDs, ja auch schon bei 200 kann man getrost schon von einer Sammlung sprechen, auch ohne Anführungszeichen.

Zur Bedienerfreundlichkeit und zur Einsteigerfreundlichkeit.

Ich benutze es derzeit als Dateiverwaltung, nicht als Datenbank, d.H. mit einer Liste, ohne Verknüpfungen.
Der Clou ist, daß vom Konzept her die Umwandlung zu einer komplexen Datenbank jederzeit möglich ist, sobald

a) der Bedarf besteht
b) die Datenbankkentnisse gestiegen sind.


Das Programm ist, wenn man eine einfache Dateilösung erstellen will, auch für Einsteiger ideal, solltest Du den ECDL besitzen, schlechthin simpel.
Auch eine Primitivdatei kann immer wieder NACHTRÄGLICH um Felder erweitert werden.

Es ist die Frage was man überhaupt will.
Ich bin auf diesem Gebiet ein Spartaner, den Großteil meiner Sammlung hab ich im Kopf, in Zweifelsfällen möchte ich nachschaun können

Datenverlust ist natürlich möglich, aber man kann ja den Dateiinhalt als Sicherungskopie auf eine CD brennen, sagen wir alle Monate (wer msacht das schon ???)

Was gegen Access spricht ist der IMO horrende Preis, soweit ich weiß ist es nur im Offis Professional-Paket enthalten.
Vor Raubkopien möchte ich in diesem Zusammenhang explizit warnen.
Die Neuesten Versionen überprüfen Computernummer und Lizenznummer und melden sie an Microsoft. Sollte die gleiche Lizenznummer auf 2 Computern auftreten könnten 2 User Probleme bekommen......

Beste Grüße aus Wien

Alfred


@hyperion

Demoversionen von Datenbanken sind im Allgemeinen lediglich zum Testen geeignet, zumeist ist die Anzahl der verwendbaren Datensätze auf einen Minimalwert, der das Produkt praxisuntauglich macht beschränkt. Der potentielle Kunde soll zwar sehen wie gut das Produkt ist, aber er soll es keineswegs einsetzen können, auch nicht für bescheidene Ansprüche.

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Rienzi

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16

Samstag, 29. Januar 2005, 16:11

Caro Alfredo,

Jetzt kenne ich mich nicht mehr aus. In einem früheren Beitrag über die Archivierung gibst Du an, Access zu verwenden. In Deinem heutigen weist Du hin, daß Access als Bestandteil von MS Office teuer ist.

a) Was erfaßt Du, o mein Freund, mit Hilfe welcher Software?
Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstanden habe, sind Opern einmal ausgeklammert. Diese Biester schaffen ja die größten Probleme. Wären sie doch nie geschrieben worden.

b) Was frägst Du ab, bzw. wie verwendest Du die Datei?
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
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Alfred_Schmidt

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17

Samstag, 29. Januar 2005, 16:45

Hallo Rienzi

Du schriebst:

Zitat

Jetzt kenne ich mich nicht mehr aus. In einem früheren Beitrag über die Archivierung gibst Du an, Access zu verwenden. In Deinem heutigen weist Du hin, daß Access als Bestandteil von MS Office teuer ist.


:D

Ich sehe da keine Divergenz, ich besitze dieses komplette Softwarepaket. Damit sichs nicht allzu locker anhört, hab ich ein wenig angedeutet, daß das keine ganz billige Lösung ist (ca 400 Teuro)
Ich kann ja nicht kommentarlos sagen: Nehmt das, das ist gut wenn der Fragesteller beispielsweise nur nach Freeware sucht.

Ob es Access im Augenblick losgelöst vom Officepaket gibt weiß ich nicht.

Zitat

Was erfaßt Du, o mein Freund, mit Hilfe welcher Software?
Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstanden habe, sind Opern einmal ausgeklammert. Diese Biester schaffen ja die größten Probleme. Wären sie doch nie geschrieben worden


Also wie Du schon richtig vermutet hast, sind Opern zunacst mal ausgeklammert. Ich hab derzeit etwa 150 Opern-Gesamtauifnahmen
(Relativ wenige Titel, aber die meist relativ oft) da kann man schon noch den Überblick behalten.


Einer Erfassung aller Sängr mit allen Kreuzverweisen, das wäre vielleicht sinvoll, ist mir aber zu aufwändig. Hier wären zahlreiche Tabellen notwendig. Ist aber mit Access prinzipiell nicht nur machbar, nein das wäre geradezu die Domäne dieses Programms. Das ist aber dann scho schwierig.


So Gebe ich alle anderen Daten ein und das händisch.

Was frage ich ab ?
Eigentlich frage ich kaum was ab, ich habe es (noch) im Kopf.
Allerdings kommt es oft vor, daß ich mir einbilde eine CD schon
zu besitzen, in Wahreheit hab ich das dann aber verschoben und vergessen. Als ich vergangenes Jahr Bruckners 4. unter Böhm nicht fand, war ich mir nicht sicher wohin ich sie verlegt hatte. Erst die EDV
teilte mir die unfassbare Tatsache mit, daß ich sie gar nicht besass (Ich kannte sie gut, ein Freund hatte sie)

Ich hoffe, Dein Wissendurst ist damit einigermaßen gestillt ;)

Weitere Fragen beantworte ich gerne

Beste Grüße

Alfred

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Rienzi

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18

Samstag, 29. Januar 2005, 17:21

Danke für die ausführliche Antwort. In etwa haben wir den gleichen Zugang zu diesem "Problem".
Solange die grauen Zellen noch nicht gänzlich von Kalk und Hopfenblütentee zerstört sind, weiß ich auch bei meiner Sammlung, was ich so habe.
Sollte ich mich einmal zu einem Software-Paket aufraffen, werde ich berichten. Selbst stricken ist, wie Du so schön ausführtest, doch etwas aufwendig und übersteigt meine EDV-Fähigkeiten.
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
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jpsa

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19

Samstag, 29. Januar 2005, 18:11

Wer natürlich schon MS Access 97, 2000 oder 2002 auf dem Rechner hat, der kann sich auch das zunutze machen, was andere schon programmiert haben... :rolleyes:

Ich hatte vor geraumer Zeit mal "CDOrg" von Werner Partner getestet, nachdem ich in der deutschen Klassik-NG darauf gestoßen war und muss zugeben, dass schon unzählige meiner Vorstellungen hiermit erfüllt waren.
Mit ein bischen Kenntnis oder auch Ausprobieren/Tricksen in Access kann man natürlich alles für seine tatsächlichen Ansprüche zurecht stricken und auch der Erfahrungsaustausch mit dem Autor/Programmierer ist nicht ausgeschlossen.

Interessenten finden die Dateien gezippt genau hier.
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen zu sagen, was sie nicht hören wollen. [frei nach George Orwell]

jpsa

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20

Samstag, 29. Januar 2005, 18:36

Wichtiger Aspekt: Versicherungsschutz

Vielleicht an dieser Stelle auch der Hinweis bzw. die Frage an Euch:
wie sind meine, Deine, unsere... Tonträger am besten/sichersten versichert ?

Dies war damals auch ein Aspekt, warum ich unbedingt auf eine Listung angewiesen war, weil mein Sachversicherer eine Aufstellung mit Titel, Format und Hersteller-Nummer als Grundlage für den Versicherungsschutz haben wollte.
Glücklicherweise konnte ihm das "ausgeredet" und fotografisch dokumentiert werden (digital, so dass fast jede einzelne LP/CD in der Reihe anhand der Produktionsnummer im Zoom gelesen werden kann).

Das Problem bei einigen Sachversicherern ist natürlich, dass diese eine größere Anzahl an Tonträgern gerne als sog. "Sammlung" versichern wollen, was es aber eigentlich nicht ist.
Als Sammlung galten zB Briefmarken, Münzen oder auch Telefonkarten - die Schallplatte bzw. CD gehörte nicht dazu. Mir ist allerdings nicht bekannt, ob sich das versicherungsrechtlich inzwischen geändert hat.
Der Unterschied zwischen Sammlung und Nichtsammlung liegt u.a. in der Prämie, denn eine Nichtsammlung ist gewöhnlicher Hausrat, eine Sammlung wird teils mit bis zum 4fachen Prämiensatz versichert.

Erfreulicherweise verfügt die Unternehmensgruppe, für die ich seit vielen Jahren tätig bin, über eine eigene Versicherungsabteilung, die hier mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.

Meine Tonträger sind mit einer nicht unerheblichen Versicherungssumme gegen alle Risiken inkl. Vandalismus zum Wiederbeschaffungspreis abgesichert.
Sehr seltene und heute inzwischen unerschwingliche LPs bewahre ich darüber hinaus in einer speziellen, feuersicheren Box auf - nicht vorzustellen, wenn diesen Pretiosen meines Sammler-Lebens mal was zustoßen sollte.

Der Wert einer "Sammlung" ist natürlich schwer bestimmbar und richtet sich, mehr noch bei den LPs, nach Angebot und Nachfrage. Ist ein bestimmter Interpret zur Zeit wieder 'in' (und sei es, weil er gerade verstorben ist) kann der Preis für seltenere Ausgaben schnell in astronomische Höhe steigen.

Wiederbeschaffungskosten müssen natürlich mit einkalkuliert werden, da es diverse Aufnahmen in den Beständen von uns Sammlern selbst auf CD heute schon nicht mehr gibt.
Meine eigene Faustregel ist bislang, den Kaufpreis zu bestimmen, für den ich einen Durchschnittpreis Europa/USA verwende und diesem Betrag bis zu 100% aufschlage.

Nun aber genug der trockenen Daten :wacky: - wie habt Ihr ggfs. vorgesorgt (Lagerung, (Ver-) Sicherung) ?
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen zu sagen, was sie nicht hören wollen. [frei nach George Orwell]

21

Mittwoch, 9. Februar 2005, 03:27

Oh jeeeehhhh,

hier sind echte Perfektionisten am Werk...

Unsere Schallplatten, CDs und Bücher sind im Prinzip auf 400 Quadratmeter verteilt. Wenn wir eine CD etc.(Bücher haben wir erheblich mehr) suchen, dann haben wir (meistens) auch eine AHNUNG wo die sich befindet/ befinden. System haben wir in diesem Fall keines. Was wiederum dazu führt, dass man auch die älteren Dinge nicht vergisst, weil man beim Suchen immer wieder darüber stolpert ... :wacky:

Liebe Grüße
B&W
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

Uranus

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22

Donnerstag, 10. Februar 2005, 17:37

Hallo,
Euer "Ordnungsprinzip" hat was - und ist obendrein sehr sympathisch...
Gruß
Achim
Herzliche Grüße
Uranus

Antracis

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23

Donnerstag, 10. Februar 2005, 17:58

Soderle,

habe jetzt mal die Sortierung meiner Sammlung von alphabetisch/Name des Komponisten auf chronologisch/Geburtsjahr des Komponisten umgestellt. Am Ende des Zeitstrahls befindet sich noch ein Teil mit Recitals, die alphabetisch nach Interpreten sortiert sind, da sie sich in keine zeitliche Ordnung zwingen lassen. Die Vorteile wurden ja schon beschrieben, mal testen. :)


Weiterhin ist die Frage nach einer sinnvollen EDV-Verwaltung schon kniffelig. Man kann kurz davon träumen ein tolles System auf dem Rechner zu haben, das einem auch die ausgefallenste Abfrage ermöglicht. Die Frage ist nur, nutzt man das dann wirklich oder dient es nur als Spielerei für die ersten Wochen nach der vollbrachten Eingabearbeit, um den Aufwand vor sich zu rechtfertigen ?
Viele Fragen, die sich nicht spontan im Kopf lösen lassen, sind doch relativ schnell mit einem Griff ins Regal gelöst. Und wenn es zwei oder drei Griffe werden, ist das auch noch kein wirkliches Problem.

Das Hauptproblem besteht ja wohl in den Multi-Komponisten-CDs und zwar in jenen, die sich einer Einordnung ins jeweilige System nicht gänzlich entziehen. (die anderen fliegen ja raus, und stehen in einem anderen Regal, wo man sie schnell finden würde!) Also z.B. die Aufnahme mit Symphonien von Mendelssohn und Schostakowitsch, die nun unter Schostakowitsch einsortiert ist. Man hat sie wegen dem Schostakowitsch gekauft, Mendelssohn mochte man eh nicht, hat diese Tracks vielleicht noch nicht mal gehört und hat irgendwann auch eine andere Lieblingsaufnahme von Schostakowitsch. Irgendwann findet man dann 10 Jahre später doch Spaß an Mendelssohn und dann kann ich mir vorstellen, dass man sich der CD vielleicht nicht mehr erinnert.
Trotzdem funktioniert das Gedächnis in solchen Fällen durch Assoziationen recht gut. Solange man eh keinen Mendelssohn hören will, ist es ja kein Problem. Und wenn man es will, ist da ja ein recht komplexer Fundus an Infos im Hirn, nämlich das es so eine Problem-CD war, mit einem anderen Komponisten...*grübel*...sollte man irgendwann drauf kommen.

Problematisch ist es dann auch sicher vor allem für Leute, die sehr viel kaufen, ohne es intensiv zu hören, also vor allem, um es zu haben, falls es bald nicht mehr zu haben wäre. Wenn man nur mal 10 Minuten in so eine Problem-CD reingehört hat, ist die Erinnerung nach 20 Jahren wohl doch möglicherweise sehr blass. Vor allem, wenn es viele Problemfälle gibt. :D


Nun, wie auch immer: Nach gründlicherm Nachdenken mache ich erstmal keine EDV-Verwaltung, weil ich deren Dienste aktuell nicht benötige. Wenn ich der Menge einmal nicht mehr Herr werden sollte, kann ich immer noch zuschlagen. Wenn es wirklich notwendig ist, sollte auch die Masse der Arbeit an sich nicht Abschrecken.

Gruß
Anti

der Lullist

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24

Donnerstag, 10. Februar 2005, 17:59

Sehr interessant, wieviel CD's bzw. LP's habt ihr denn so im Schnitt, dass man solche Archivierungsarbeit leisten muß?
Ich besitze etwa 1300 und einige wenige LP's (bin ja erst 26 da hab ich von der LP Generation nicht mehr soviel mitbekommen)

Im Moment läuft bei mir alles nach dem Alphabet, d.h. Komponisten von A-Z (unterteilt in Sampler / Instrumentalwerke / geistliche Musik / Opern) dann verschiedene Klassikprogramme ( Moderne - Romantik - Klassik - Vorklassik - Barock (nochmal unterteilt bei mir :D Deutschland / England / Spanien / Italien und Frankreich) - Renaissance - Mittelalter - Katalog CD's - Filmmusik.
Sehr einfach aber hat sich bis jetzt bewährt. Aber ich denke es ist einfach Gewöhnungssache.

Doppelt habe ich bis jetzt noch nichts gekauft, selbst wenn ich manchmal vergesse wann ich Geburtstag habe - vergessenen welche Musik ich habe, das wird es niemals geben.

Uwe

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25

Donnerstag, 10. Februar 2005, 18:33

Hallo Sascha,

Zitat

Original von Antracis
Soderle,

habe jetzt mal die Sortierung meiner Sammlung von alphabetisch/Name des Komponisten auf chronologisch/Geburtsjahr des Komponisten umgestellt. Am Ende des Zeitstrahls befindet sich noch ein Teil mit Recitals, die alphabetisch nach Interpreten sortiert sind, da sie sich in keine zeitliche Ordnung zwingen lassen. Die Vorteile wurden ja schon beschrieben, mal testen. :)

...steht mir noch bevor ;(

Zitat


Weiterhin ist die Frage nach einer sinnvollen EDV-Verwaltung schon kniffelig. Man kann kurz davon träumen ein tolles System auf dem Rechner zu haben, das einem auch die ausgefallenste Abfrage ermöglicht. Die Frage ist nur, nutzt man das dann wirklich oder dient es nur als Spielerei für die ersten Wochen nach der vollbrachten Eingabearbeit, um den Aufwand vor sich zu rechtfertigen ?
Viele Fragen, die sich nicht spontan im Kopf lösen lassen, sind doch relativ schnell mit einem Griff ins Regal gelöst. Und wenn es zwei oder drei Griffe werden, ist das auch noch kein wirkliches Problem.


...leider doch. Bei Aufnahmen von bestimmten Komponisten bekomme ich das auch noch im Kopf hin, und bei Dirigenten wie Kleiber weiß ich auch noch, was ich von ihm habe, aber schon bei Böhm (als aktuelles Beispiel) muß ich den PC befragen, was so alles im Keller steht. Und das ist ganz sicher keine exotische Suchabfrage, sondern ganz normaler Alltag, und erst recht, seitdem hier im Forum über dieses und jenes diskutiert wird. Und genauso ist es bei bestimmten Opern-Besetzungen, Aufnahmen von Solo-Künstlern und, und, und...
(Und: es muss kein kniffliges System sein, das alle ausgefallenen Wünsche erfüllt, sondern bei mir tut/tat es ein umgestricktes Literaturdokumentationssystem, das ich nach allem befragen kann, was ich wissen will.)

Aber vielleicht sollte ich doch mal zu Tai Ginseng greifen :D

Gruß
Uwe

Reinhard

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26

Donnerstag, 10. Februar 2005, 21:03

Hallo und guten Abend,

Zitat

Uwe schrieb: ...Und das ist ganz sicher keine exotische Suchabfrage, sondern ganz normaler Alltag, und erst recht, seitdem hier im Forum über dieses und jenes diskutiert wird.


Genau das ist der Punkt.
Interessanterweise gibt es hier viele, die ihre CDs ordentlich sortiert aufstellen - und dementsprechend schnell wiederfinden - aber kaum an EDV denken.
Bei mir ist es quasi umgekehrt, ich bin datenbankmäßig seit einigen Wochen ziemlich auf dem laufenden, aber da ich kein ordentliches CD-Möbel besitze, hebt nach Blick auf den Computer das große Suchen an. :)
Dafür weiß ich aber recht schnell, von welchem Interpeten ich was besitze, wie stark welche Labels vertreten sind und auch die Frage, wer beim Largo aus Dvorak 9 den Geschwindigkeitsrekord hält, könnte ich mir schnell beantworten. Man kann schon ein paar interessante Sachen über seine Sammlung erfahren...

Viele Grüße
Reinhard
Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
(Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

Rienzi

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27

Freitag, 11. Februar 2005, 14:03

Womit arbeitest Du?
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
(aus "Sprechen Sie Fußball?")

Rocco

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28

Freitag, 11. Februar 2005, 14:18

Hallo Reinhard,

für CD´s habe ich eine 2,24 x 80 IVAR-Regal von IKEA. Längs in den Raum gestellt lässt es sich von beiden Seiten vollpacken und es beliebig anbaubar. Auf diese Weise bekommt man in ein Regal bis zu 3000 CD`s (von beiden Seiten).

Kopfzerbrechen bereiten mir die Sampler, die ich noch in irgendeiner Weise gedenke aufzubereiten. Wenn es hier doch nur so etwas wie den DVD-Profiler geben würde - und dann noch für lau :(
Beste Grüße aus Bonn
Matthias

Ich tu', was meine Pflicht gebeut, doch hass' ich alle Grausamkeit (ROCCO)

Reinhard

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29

Freitag, 11. Februar 2005, 16:59

@Rienzi
Mit ClassiCat. Habe im Moment noch die Demo :rolleyes: , was mich von der Registrierung im Moment noch abhält, ist die Tatsache, daß das Programm offenbar nicht mehr gepflegt wird.

@Rocco
So groß ist meine Sammlung ja (noch) nicht. Um ein Regal auch noch quer in den Raum zu stellen, fehlt mir einfach der Platz. Habe schon eine ganz interessante Selbstbauidee (abgeguckt) für ein "mitwachsendes" Regal. Fehlt nur noch Zeit...

Viele Grüße
Reinhard
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salisburgensis

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30

Freitag, 8. April 2005, 14:23

Ich habe meine Lieblinge in 3 Kategorien geteilt aufgestellt: a) Komponisten von A-Z, b) CDs mit mehreren Komponisten, die nicht eindeutig zuordenbar sind, Aufnahmen an denen ich selbst beteiligt bin (irgendwelche Konzertmitschnitt via Datrecorder) und sonstiges sowie c) die Schallplatten. Letztere sind nur ein paar Dutzend, deswegen gibt´s da keine interne Ordnung.

Da es mir Anfang des Jahres gleich mehrfach passierte doppelt zu kaufen, habe ich in einer Aktion, die sich über mehrere Tage (reine Arbeitszeit) hinzog, alles in eine Datenbank eingeklimpert. Ich verwende dazu das Programm Approach aus der Lotus Smart Suite, allerdings in einer älteren Version, ich glaub´ von 2000. Der Grund dafür ist, dass ich zuhause noch win98 installiert habe. Passt also ganz gut zusammen. Und ich kannte dieses Programm schon aus meine Studienzeit. Da habe ich sehr viel aus dem Radio aufgenommen, Konzerte, live-Übertragungen, Spezialsendungen zu irgendwelchen Werken, ARD Nachtkonzert, kurz, alles mögliche. Und da schnell den Überblick verloren, was ich schon alles hatte. Also habe ich mit einer Datenbank angefangen, und die dann auch immer auf dem Laufenden gehalten. Die Menge der Radioaufnahmen haben dann mit dem Eintritt in´s Arbeitsleben stark abgenommen, dafür kann ich mir jetzt ein paar CDs mehr als damals leisten. Natürlich noch lange nicht im gewünschten Umfang :D :rolleyes: , schließlich habe ich nur eine halbe Stelle (d.h. halbes Geld, aber volle Arbeit). Egal, diese beiden Datenbanken halte ich jetzt regelmäßig auf dem Laufenden.

Ich habe es ganz kurz auch mal mit Access versucht, aber das schien mir wesentlich komplizierter als das Approach. Das hat alles, was ich brauche. Und es ist eigentlich recht einfach zu bedienen. Einen großen Nachteil gibt´s aber doch. Ein Feld kann maximal 254 Zeichen umfassen. Bei Opern reicht das Feld für die Solisten oft nicht aus, um alles einzutragen. Möglicherweise ist das aber bei aktuelleren Versionen nicht mehr beschränkt, ich weiß es nicht.

Die Idee von Rocco mit dem IVAR als Raumteiler finde ich toll, das werde ich beim nächsten Umzug in eine hoffentlich größere Wohnung auch so machen. Im Moment habe ich ein Regal der gleichen Firma, welches zwar speziell für CDs gebaut ist, dass aber ein paar schlimme Konstruktionsfehler hat (eigentlich völlig unverständlich, da das Zeug von denen sonst sehr praktisch zu handhaben ist). Mit dem Ergebnis, dass man nicht den kompletten Raum voll nutzen kann. So sind z.B. die Schiebetüren zu breit und verdecken so etwas des Regalplatzes. Das habe ich nun schon korrigiert, indem ich diese Türen gekürzt habe. Das zweite Ding, leider nich so einfach zu beheben, ist die ungleiche Höhe der Regalfächer. Das hat zur Folge, dass die CDs im jeweils obersten Fach der 3 Segmente schwer herauszunehmen sind, weil man gar nicht mit dem Finger in die Lücke zwischen CD und Holz kommt, um die CD zu fassen. Da ist zu wenig Platz. Naja, so geht das weiter. Nochmal kaufe ich das Ding nicht. Dann habe ich mir ein weiteres Regal selbst gebaut, natürlich ohne solche Fehler.

Thomas
Da freute sich der Hase:
"Wie schön ist meine Nase
und auch mein blaues Ohr!
Das kommt so selten vor."
- H. Heine -

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