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Melot1967

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Beiträge: 1 397

Registrierungsdatum: 23. Februar 2006

1

Mittwoch, 11. April 2018, 15:49

Wiener Staatsoper Saison 2018/19

Mal sehen, was in der Saison 2018/19 in der Wiener Staatsoper gespielt wird. Ab 19. April 2018 können wir es auf der Website lesen.

Cherubinis Medea wurde in der Tat zuletzt 1974 gespielt, genau gesagt am 16.04.1974 mit Leonie Rysanek als Medea, Edita Gruberova als Glauce. Die Premiere dieser Produktion war am 31.01.1972:

Dirigent: Horst Stein
Inszenierung: August Everding
Bühnenbild und Kostüme: Arik Brauer
Kreon Nicolai Ghiuselev
Glauce Lucia Popp
Jason Bruno Prevedi
Medea Leonie Rysanek
Neris Margarita Lilowa
1. Magd Edita Gruberova

Im Mai 2019 gibt es eine neue Produktion von Cherubinis Médée (also auf Französisch) im neuen und fabelhaften (!) Linzer Musiktheater. Es gibt aber nicht mehr viele verfügbare Karten! Ebendort gibt es ab Dezember 2018 die Bayreuther Heiner-Müller-Inszenierung von Tristan und Isolde.
Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

Joseph II.

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Beiträge: 11 835

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2

Donnerstag, 19. April 2018, 12:11

Seit wenigen Minuten online, nun das tatsächliche Programm für 2018/19 an der Wiener Staatsoper:

Berlioz: Les Troyens
Regie: David McVicar
Dirigent: Alain Altinoglu
Premiere: 14. Oktober 2018

Delibes: Sylvia (Ballett)
Choreographie: Manuel Legis nach Louis Mérante u. a.
Dirigent: Kevin Rhodes
Premiere: 10. November 2018

Staud: Die Weiden
Regie: Andrea Moses
Dirigent: Ingo Metzmacher
Premiere: 8. Dezember 2018 (Uraufführung)

Donizetti: Lucia di Lammermoor
Regie: Laurent Pelly
Dirigent: Evelino Pidò
Premiere: 9. Februar 2019

Trojan: Orest
Regie: Marco Arturo Marelli
Dirigent: Michael Boder
Premiere: 31. März 2019 (Uraufführung)

Strauss: Die Frau ohne Schatten
Regie: Vincent Huguet
Dirigent: Christian Thielemann
Premiere: 25. Mai 2019

Verdi: Otello
Regie: Adrian Noble
Dirigent: Myung-Whun Chung
Premiere: 20. Juni 2019

Eine wirklich erfreuliche Überraschung ist der Berlioz, zum ersten Mal seit 1979 wieder an der Wiener Staatsoper zu erleben. :hail:
Ansonsten leider mal wieder ein ziemlich gediegenes und wenig innovatives Programm.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

Beiträge: 8 023

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

3

Donnerstag, 19. April 2018, 14:26

Ansonsten leider mal wieder ein ziemlich gediegenes und wenig innovatives Programm.
Welches andere Opernhaus ist denn "innovativer" und macht in der kommenden Spielzeit mehr als zwei Uraufführungen? Viele dürften das nicht sein... (Wobei der "Orest" natürlich keine ist, die Uraufführung war schon 2011 in Amsterdam - also bestenfalls eine österreichische Erstaufführung. "Die Weiden" von Staud sind hingegen wirklich eine Uraufführung - Trojahn und Staud in einer Spielzeit - finde ich jetzt nicht wirklich "wenig innovativ".)
Dass man genau 100 Jahre nach der Wiener Uraufführung eine neue Fr-o-Sch macht, finde ich auch absolut verständlich und richtig. Über die sehr gut besetzten "Trojaner" kann man sich wirklich freuen.
Ob ein neuer "Otello" 13 Jahre nach dem letzten (von mir selbst live erlebten und für sehr gut erachtenen Mielitz-"Otello") wirklich zwingend nötig gewesen wäre, weiß ich nicht. Das Stück hat es sicherlich verdient, aber es hätte auch eine bessere Besetzung verdient als die vom gerade Cavaradossi in Salzburg gescheiterten Herrn Antonenko (mal sehen, ob er Sonntag in Dresden antritt) als Premierenbesetzung der Titelpartie angeführte. Stoyanova - Botha - Struckmann, das war für mich damals ein Grund nach Wien zu fahren. Aber die jetzige? Garantiert nicht!
Also: Diese letzte Premierenposition ist mir in dieser Besetzung wirklich völlig unverständlich.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Melot1967

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Beiträge: 1 397

Registrierungsdatum: 23. Februar 2006

4

Donnerstag, 19. April 2018, 23:28

Die Frau ohne Schatten

Für FroSch wurde es wieder mal Zeit - wenn auch die Kartenpreise für die Premiere noch nie dagewesen sind: 500 Euro für die erste, 400 Euro für die zweite und 300 Euro für die dritte Preiskategorie.

Außer wegen Die Frau ohne Schatten werde ich in dieser Saison wohl nur dreimal in die Oper gehen. Zum Glück gibt es in anderen Städten ja auch interessante Opernproduktonen, z. B. im neuen Linzer Musiktheater.
Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

Caruso41

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5

Freitag, 20. April 2018, 09:11

Lieber JosephII!

Dass Trojahns OREST keine Uraufführung ist, hat ja schon Stimmenliebhaber klargestellt. Das Werk ist 2013 auch von der Staatsoper in Hannover gespielt worden - in einer ungemein eindrücklichen und viel gelobten Produktion. Leider hat es trotzdem Probleme mit der Zuschauerresonanz gegeben: schon die Premiere war erstaunlich mäßig besucht, in der letzten Aufführung war nicht einmal die Hälfte der Plätze besetzt. Ich wünsche der Wiener Staatsoper, dass sie das Publikum besser dafür gewinnen kann.

Ein Trailer auf Youtube informiert relativ ausführlich über Werk und die Aufführung in Hannover:

https://www.youtube.com/watch?v=uraQFaW7IGo



Übrigens wird es in der kommenden Saison wieder eine Trojahn- Oper in Hannover geben und zwar die Komödie "Was ihr wollt" (Libretto: Claus H. Henneberg). Das Werk wurde am 26.05.1998 in München uraufgeführt!

Beste Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Joseph II.

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Registrierungsdatum: 29. März 2005

6

Freitag, 20. April 2018, 12:46

Danke für die Richtigstellung. Es handelt sich tatsächlich um die Erstaufführung an der Wiener Staatsoper, wie die Saisonvorschau es nennt.

Ich wünsche der Wiener Staatsoper, dass sie das Publikum besser dafür gewinnen kann.

Ich glaube, dass sich der Erfolg auch (oder gerade) in Wien in Grenzen halten wird. Dazu sind wir hier einfach zu konservativ eingestellt. ;)
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Melot1967

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Registrierungsdatum: 23. Februar 2006

7

Samstag, 25. August 2018, 15:12

Les Troyens

Der Vorverkauf zu Les Troyens läuft. Ich gehe stark davon aus, dass es sich um die Produktion handelt, von der es schon eine DVD gibt (Covent Garden).

Von der Sängerbesetzung kenne ich nur Joyce DiDonato, auf die ich mich sehr freue. Die anderen SängerInnen kenne ich zum Teil nur aus Rezensionen.

Zu dieser Oper gibt es einen alten Thread mit wertvollen Informationen:
Les Troyens

Dirigent Alain Altinoglu
Regie David McVicar
Regiemitarbeit Leah Hausman
Bühne Es Devlin
Umsetzung Bühne Will Harding
Kostüme Moritz Junge
Licht Wolfgang Goebbel
Umsetzung Licht Pia Virolainen
Choreographie Lynne Page
Choreographische Einstudierung Gemma Payne
Regieassistenz Marie Lambert
Kostümassistenz Helen Johnson

Enée Brandon Jovanovich
Chorèbe Adam Plachetka
Panthée Peter Kellner
Narbal Jongmin Park
Iopas Paolo Fanale
Ascagne Rachel Frenkel
Cassandre Anna Caterina Antonacci
Didon Joyce DiDonato
Anna Margarita Gritskova
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