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Caruso41

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Freitag, 9. November 2018, 15:56

Was für ein Buchstabe! Da kann ich Gérald bringen. Er ist der englische Offizier, der sich in LAKME verliebt. Er hat eine der schönsten Tenorarien der französischen Oper zu singen.
Da ich französische Gesangskunst liebe, besitze ich über 40 Aufnahmen.
Kein Tenor von Clément bis Kraus, von Vanzo bis Schipa und von Gedda bis Slezak oder Roswaenge hat sie ausgelassen.

Die vermutlich jüngste Aufnahme singt Julien Behr auf seiner gerade veröffentlichten CD:

https://www.youtube.com/watch?v=ESY8r1TBvLo

;) - ;) - ;)

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Fiesco

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Freitag, 9. November 2018, 16:34

40zig LAKME'S? ?( ..............so lieb habe ich diese Oper nicht!

LG Fiesco

Die CD von Julien Behr ist vorzüglich, sehr empfehlenswert! :thumbsup: Mit einem sehr ausgefallenem Programm, das ich zu schätzen weiß!
Il divino Claudio
"Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

La Roche

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Freitag, 9. November 2018, 16:44

on Jean Kurt Forest kenne ich nur DER ARME KONRAD, den ich mal in der Staasoper gehört habe!

Das kann ich verstehen. Selbst die Premiere der Tai Yang fand nicht an einem großen Haus statt, sondern am 4.9.1960 in Halberstadt, also auch für Forest sicher nicht der ganz große Wurf, aber für Halberstadt ein Ereignis!. Natürlich ist die Oper in 7 (!) Bildern dem Kampf der Chinesen gegen die Unterdrückung durch koloniale Ausbeuter gewidmet. Mao-tse Tung läßt grüßen. Die Oper endet mit den Worten "Viele Tausend Jahre steht der Mangobaum, einer der Äste sauste nieder, ward zum Speer". Der Speer ist symbolisch die Waffe gegen die "Ausbeuter" und Generale.
Weiter geht es nun mit dem"D", nachdem Du an die in meinen Augen herrliche Oper Lakme eingestellt hast, von der ich eine DVD besitze. Mehr als einmal gehört.

Ich nehme die Schwester Dolcina aus Puccinis tragischer Oper "Schwester Angelika", eine dramatische Oper besonders ab dem Auftritt der Fürstin.
Herzlichst La Roche
Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


Caruso41

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Freitag, 9. November 2018, 17:16

40zig LAKME'S? ..............so lieb habe ich diese Oper nicht

Nein, lieber Fiesco, so verrückt wäre nicht mal ich!
Aber die Arie des Gérard "Fantasie aux divins mensonges" habe ich doch in mehr als 40 Aufnahmen!

Verrückt? Vielleicht ein bischen. Aber ich habe tatsächlich bei weitem nicht alle Tenöre, die sie aufgenommen haben.
Beste Grüße
Caruso41

Jetzt steig ich für heute aus, weil ich Oper live hören will!


.
;) - ;) - ;)

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Fiesco

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Freitag, 9. November 2018, 17:37

Ich nehme dann die Armida aus Rossinis gleichnamiger Oper, von 1817!
Die sehr bekannte Arie daraus mit René Fleming "D'amor al dolce impero"!

LG Fiesco
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La Roche

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Samstag, 10. November 2018, 09:21

Nun wieder einmal zu Bellini und seiner Oper "Die Nachtwandlerin". Darin gibt es den in die Wirtin Lisa verliebten Dorfbewohner Alessio. Er bekommt sie nicht, sie will nicht. Sowas passiert nicht nur in der Oper.
Hier ein Ausschnitt aus dem 1. Akt, 1. Szene.
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Caruso41

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Samstag, 10. November 2018, 15:53

Nun wieder einmal zu Bellini und seiner Oper "Die Nachtwandlerin". Darin gibt es den in die Wirtin Lisa verliebten Dorfbewohner Alessio

Da hänge ich den Orazio aus Franco Faccios AMLETO an.

Die ausgezeichnete Aufführung von Bregenz kann ich nur empfehlen.
Eine Szene mit Orazio habe ich nicht gefunden. Deshalb Amletto

https://www.youtube.com/watch?v=MOLPITCyuyQ


Komplett:
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La Roche

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Samstag, 10. November 2018, 16:40

Das "O" ist sehr willkommen, da nehme ich doch glatt den O`Sullivan. Nicht meinen Lieblingsspieler beim Snooker, sondern den Johnny O`Sullivan aus der folkloristischen Oper "Sandhog" des US-Komponisten Earl Robinson.

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Sonntag, 11. November 2018, 09:33

Ich bringe mal Nelly, eine arme Weise in Bellinis Oper "Adelson e Salvini". Sie ist die Verlobte von Lord Adelson, wird aber auch von Salvini leidenschaftlich verehrt.

Nellys Arie "Dopo l'oscuro nembo" singt Elīna Garanča:

https://www.youtube.com/watch?v=ZLH-vIcJ5uE


PS.: Mir ist wieder eine Rolle mit einem "x" eingefallen, die noch nicht im Speil ist!
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La Roche

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Sonntag, 11. November 2018, 09:58

Tamino ist eine Fundgrube!! Im Thread "Leben und Sterben lassen. Die tägliche Gedenkminute" wird unter Beitrag 4484 des Komponisten Alberic Magnard (1865 - 1914) gedacht. Aus seiner Hand stammt die Oper Yolande, die leider verbarnnt ist. Yolande ist wohl die weibliche Hauptrolle. Siehe auch nachstehenden Link.
https://theaterdiscounter.de/stuecke/evasion
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Caruso41

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Sonntag, 11. November 2018, 11:10

.....Komponisten Alberic Magnard (1865 - 1914) gedacht. Aus seiner Hand stammt die Oper Yolande, die leider verbarnnt ist....
Lieber LaRoche!

Soweit ich weiß, ist der Klavierauszug erhalten!

In Eile
Caruso41
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La Roche

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Sonntag, 11. November 2018, 13:10

Soweit ich weiß, ist der Klavierauszug erhalten!

Ja, lieber caruso, so ist es und so steht es auch in dem eingestellten Link. Aber beim "Y" wird es echt knapp!!
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WoKa

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Montag, 12. November 2018, 00:14

Hallo!

Yolande hinterlässt ein e.

In der Oper "Lessons in Love and Violence" tritt König Edwafd II. auf, hier gesungen von Stéphane Degout:



Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

Caruso41

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Montag, 12. November 2018, 23:12

Diese interessante Oper von George Benjamin habe ich im Juni dieses Jahres in Amsterdam gehört. Dort hat er sie selbst dirigiert. Großartig waren die Baritone von Stéphane Degout als König Edward und Gyula Orendt als Gaveston! Beide sind übrigens in dem Thread NEUE STIMMEN vorgestellt worden. George Benjamin soll von beiden sehr begeistert gewesen sein!

An das "d" von Edward hänge ich La Duchesse of Krakentorp aus Donizettis "La Fille du Regiment". Leider nur eine Sprechrolle! Also keine Musik zu hören! Aber Alberto Ginastera hat eine Arie nachkomponiert für diese Partie. Die singt nun die nicht mehr ganz taufrische Kiri te Kanawa:

https://www.youtube.com/watch?v=vG0zgBBI…vG0zgBBIC4A#t=0
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La Roche

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Dienstag, 13. November 2018, 09:16

Dann ganz hurtig und mutig gleich drei Rollen: Ping, Pang und Pong. Alle fangen mit "P" an, hören mit "G" auf, jeder weiß, daß sie in Turandot einen Akt fast ganz alleine bestreiten. Und nicht jedem gefällt es, mir z.B. auch nicht, ich finde die 3 Minister in ihrer Albernheit einfach störend. Deshalb auch keine Musik.
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Caruso41

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Dienstag, 13. November 2018, 10:36

Dann ganz hurtig und mutig gleich drei Rollen: Ping, Pang und Pong. Alle fangen mit "P" an, hören mit "G" auf, jeder weiß, daß sie in Turandot einen Akt fast ganz alleine bestreiten. Und nicht jedem gefällt es, mir z.B. auch nicht, ich finde die 3 Minister in ihrer Albernheit einfach störend. Deshalb auch keine Musik.
Herzlichst La Roche

Lieber La Roche!

Hättest Du mal die Szene mit Barry McDaniel, Donald Grobe und Loren Driscoll gehört, würdest Du anders urteilen! Allein Stellen wie "O Cina, o Cina, che or sussulti e trasecoli inquieta" oder die herrlich melamcholische Melodie von "Ho una casa nell’Honan...." gehört schon zu den großen Einfällen Puccinis!

Mir ist es egal, weil jetzt auch ein "p" am Ende steht. Da bringe ich Jean de Procida aus Verdis "Les vêpres siciliennes". Meistens wird die Arie immer unerträglich sentimentalisiert. Zumal in den deutsch gesungenen Aufnahmen. Man muss aber doch mal Boris Christoff hören, um die Verbindung von Heimatliebe und Hass zu erleben! Allerdings singt er die italienische Fassung der Oper! So heißt er hier Giovanni da Procida.

https://www.youtube.com/watch?v=y-D2ijKBN3A

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Fiesco

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Dienstag, 13. November 2018, 10:48

Dann ganz hurtig und mutig gleich drei Rollen: Ping, Pang und Pong. Alle fangen mit "P" an, hören mit "G" auf, jeder weiß, daß sie in Turandot einen Akt fast ganz alleine bestreiten. Und nicht jedem gefällt es, mir z.B. auch nicht, ich finde die 3 Minister in ihrer Albernheit einfach störend. Deshalb auch keine Musik.
Herzlichst La Roche

Lieber La Roche!
Hättest Du mal die Szene mit Barry McDaniel, Donald Grobe und Loren Driscoll gehört, würdest Du anders urteilen! Allein Stellen wie "O Cina, o Cina, che or sussulti e trasecoli inquieta" oder die herrlich melamcholische Melodie von "Ho una casa nell’Honan...." gehört schon zu den großen Einfällen Puccinis!
Mir ist es egal, weil jetzt auch ein "p" am Ende steht. Da bringe ich Jean de Procida aus Verdis "Les vêpres siciliennes"


Ein P ?
Hast wohl kein G gefunden! :D

Dann mache ich mit dem G weiter und nehme die Reine Gertrude aus dem Hamlet von Ambroise Thomas!
Hier die Arie der Reine Gertrude mit Janja Vuletic!

LG Fiesco
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Dienstag, 13. November 2018, 11:10

Ein P ?
Hast wohl kein G gefunden!

Au Weih, lieber Fiesco, da habe ich mich mal wieder verhauen. Dabei fallen mir zu "g" mehr Rollen ein als zu "p". Offensichtlich wollte ich einfach Procida bringen und habe deshalb übersehen, dass das "p" jeweils am Anfang stand.

Nun muss ich auf "e" anschließen. Ich habe genau geschaut!

Da bringe ich Ezio von Gluck:

https://www.youtube.com/watch?v=4GTZmfcmqv8
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Fiesco

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Dienstag, 13. November 2018, 11:18

Oha, ja der Ezio von Gluck ist ne tolle Oper, zuletzt gesehen u.gehört in Ffm. mit Sonia Prina und M.E.Cencic!

Weiter mit dem O und der Orasia aus Telemanns Oper "Orpheus" oder "Die wunderbare Beständigkeit der Liebe".

Hier die Arie der Orasia gesungen von der wunderbaren Dorothee Mields " Su, mio core, à la vendetta"!

LG Fiesco
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La Roche

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Dienstag, 13. November 2018, 13:27

Dann geht es weiter mit einem relativ wenig bekanntem Komponisten, nämlich Dieter Nowka (geb. 7.7.24 in Madlow bei Cottbus, gest. 20.07.1998 in Spremberg), einem sorbischen Komponisten, der in Schwerin und Cottbus Korrepetitor war, in Stendal Dirigent. Er studierte bei Max Butting und Hanns Eisler u.a. Komposition, war danach freischaffend vorwiegend als Komponist tätig, ab 1994 Dozent in Weimar.
Er schrieb die Oper "Jan Suschka", die in der Zeit der franz. Revolution angesiedelt ist. Sie handelt im heute sächsischen Lohsa und schildert den Volksaufstand von Lohsa 1794 unter Führung des Zimmermanns Jan Suschka. In seiner Oper baute er sorbische Volksweisen ein besonders bei der Beschreibung des einfachen Volkes, während er den Adel als Gegner mit rezitativartigen, nicht melodiösen Noten bedenkt. Es entstehen so bereits in der Musik zwei Welten - das einfache Volk wird mit Melodiereichtum charakterisiert, der Adel wird stilistisch gegensätzlich dargestellt.
Aus dieser sicher nicht mehr gespielten Oper nehme ich den Herrn auf Lohsa, Wolf Heinrich August von Muschelwitz. Damit haben wir mal ein "Z".
Herzlichst La Roche

PS - lieber caruso, natürlich ist immer die Interpretation eine der Ursachen positiver oder negativer Erfahrung bzw. Erinnerung. Ich habe Turandot zuletzt live in Plauen in einer farbenprächtigen Inszenierung vor mind. 10-15 Jahren gesehen, und da fand ich die 3 Minister einfach nur peinlich, parodistisch. Einfach nicht passend in Puccinis dramatische Oper.

Über Boris Christoff brauchen wir nicht zu reden, erstklassig. Wie aber bei Arien, deren Bedeutung sich durch den deutschen Text erschließt, wenn man nicht italienisch kann, finde ich deutsche Interpretationen auch nicht schlecht. Georg Hann liegt da bei mir vorn, auch wenn seine stimmliche Wandlungsfähigkeit etwas einförmig rüberkommt.Herzlichst La Roche
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Dienstag, 13. November 2018, 15:11

Wolf Heinrich August von Muschelwitz.
Toller Rollenname!!
Auch was Du über die Oper und ihre Musik geschrieben hast fand ich spannend. Aber man wirdes wohl nicht mehr hören.

Also knüpfe ich an das "z" an - und zwar mit Zerlina, aus Mozarts Don Giovanni. Die fehlt tatsächlich noch. Bei diesen Partien die von ganz verschiedenen Stimmen gesungen werden können, hat man irgendwie keine Rangliste im Kopf. Trotzdem würde ich sagen, dass Lucia Popp eine der Besten war, die ich live in der Partie gehört habe!

https://www.youtube.com/watch?v=jIW_2VObIsA

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Mittwoch, 14. November 2018, 10:55

Meine unbekannten DDR- Opern hebe ich für schwierige Fälle auf. Damit will ich nicht sagen, daß meine nächste Opernrolle leicht sei. Es ist der Achilles aus Händels Oper Deidamia, der unter Verkleidung als Mädchen den Namen Pirrha trägt. Es ist Händels letzte Oper.
Ich habe noch nie eine Händeloper gesehen, mir fehlt die Bindung dazu, leider, aber nicht zu ändern. Die Musik erreicht trotz vieler Versuche mein Gehör und mein Gefühl nicht. Alle Barockliebhaber mögen mir verzeihen.

Herzlichst La Roche
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Mittwoch, 14. November 2018, 11:41

Obwohl die Rolle aus Deidamia im Original Achille heißt, nehme ich trotzdem das S!

Also den Sulpice aus Donizettis Oper "La fille du Régiment" !

Hier, Natalie Dessau & Alessandro Corbelli! mit "Au bruit de la guerre" , einfach köstlich!

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Mittwoch, 14. November 2018, 13:28

Obwohl die Rolle aus Deidamia im Original Achille heißt

Mein Opernführer von Peter Czerny nennt ihn Achilles. Mein Opernführer von Günter Hauswald nennt ihn ebenfalls Achilles. Wikipedia nennt die Figur Achille (Achilles), also beide Schreibweisen. Außerdem kenne ich die Achillesferse, nicht die Achilleferse. Du hast das mit dem Sulpice schon richtig gemacht.
In der Oper "Die schwarze Spinne" von Willy Burkhard (geb. 1900 in Leubringen bei Bern, gest. 1955) gibt es die Sprechrolle des Großvaters, die folgerichtig Erzähler heißt. Es ist eine gespenstische Pesterzählung, die das gesprochene Wort, Tanz und opernhafte Musik zu einer Einheit werden läßt Die Uraufführung war 1949 in Zürich. Übrigens hat Heinrich Sutermeister den gleichen Stoff (basierend auf einer Erzählung von Jeremias Gotthelf alias Albert Bitzius) vertont.
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Mittwoch, 14. November 2018, 14:46

Ich hatte geschrieben, im Original!!!! Nicht in Deutsch!!! ;)

Weiter mit dem R und dem Raoul aus Michele Carafas Oper "Gabriella di Vergì"!
Vom Raoul gibt es bei youtube nichts, aber die Final Scene mit der bezaubernden Yvonne Kenny!

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Mittwoch, 14. November 2018, 15:16

Wir
Ich hatte geschrieben, im Original!!!! Nicht in Deutsch!!!

Wir hatten doch eigentlich akzeptiert, das die Namen in der Originalsprache und der deutschen Übersetzung genannt werden können.

Nun bringe ich Licinius Aus Spontinis LA VESTALE!
Ich habe die Oper einmal mit Gundula Janowitz gehört. Das sang Gilbert Py die Rolle des Licinius, die in der französischen und der italienischen Fassung heißt er Licinio

Hier singt den Licinio Franco Corelli zusammen mit Maria Callas:

https://www.youtube.com/watch?v=Rg7lREQuWFI


Hätten Callas und Corelli die Opern von Gasparo Spontini unter guten technischen Bedingungen eingespielt, würde der Komponist sicher heute hochgeschätzt sein!

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Mittwoch, 14. November 2018, 16:39

Zitat

Wir hatten doch eigentlich akzeptiert, das die Namen in der Originalsprache und der deutschen Übersetzung genannt werden können.

Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts!

Und das kommt dabei heraus in der Übersicht :untertauch:

Zitat

Meyerbeer / Die Kreuzritter in Ägypten: Osmino, Orville

Zitat

Meyerbeer / Il Crociato in Egitto: , Adriano von Montfort
hier müsste es dann auch Adriano di Montfort heißen! Leider bin ich da etwas pingelig, Sorry!

Ich werde mir weiterhin Mühe geben es im Original zu tun! :D

Weiter mit der O und Ortenzia aus Laura Rossi Oper " Amelia ovvero Otto anni di Costanza"!
Leider nichts bei der Tube! ?(

In Macarata gibt es das schöne alte Teatro Lauro Rossi, sehr sehenswert!

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Mittwoch, 14. November 2018, 16:57

Ich bin auf dem Weg zu Franz Schreker. Seine Oper Irrelohe hat einen Hauswart auf dem Schloß Irrelohe, der heißt Anselmus. Der Stoff der Oper stammt von Edgar Allan Poe und E.T.A. Hoffmann, und jeder weiß sofort, das ist nichts Lustiges. Die Oper ist eine Wahnsinnsoper, nicht wegen der Musik, sondern wegen der Handlung. Es geht im Prinzip nur um Irre. Ich hätte diese Oper gern einmal gesehen und werde mal suchen, ob sie irgendwo eingestellt ist. Schrekers Musik ist für Liebhaber dieser Musik einfach faszinierend, ich habe den fernen Klang und den Schatzgräber gesehen.

Hier das Vorspiel zum 1. Akt, da ich den Anselmus nicht gefunden habe
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Mittwoch, 14. November 2018, 17:22

Die Irrelohe gab es 2010 in Bonn! Davon gibt es auch eine Aufnahme!

Weiter mit dem S und Serse den Perserkönig aus Giovanni Pacinis Oper "Temistocle"!

Hier die Cavatina mit anschließender Cabaletta des Temistocle, hervorragend gesungen von Jennifer Lamore, "Tacete! Ohimè, quel cantici'.......Ah! di quest' anima"

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Mittwoch, 14. November 2018, 17:27

…..nicht wegen der Musik, sondern wegen der Handlung

In Bielefeld hat John Dew eine wahnsinnig intensive, tief in die Abgründe der Personen leuchtende Inszenierung gebracht! Die Musik war mindestens so aufregend wie die Handlung. Ich habe sie dreimal gehört!


Zitat

08.12.1985, 05. 01. 1985 und 08.02.1986

Mario Brell (Heinrich), Cynthia Makris (Eva), Gerlinde Lorenz (Lola), Joachim Seipp (Peter), Richard Panzner (Christobald)
Dirigent: Rainer Koch
Inszenierung: John Dew, Bühnenbild & Kostüme: Gottfried Pilz
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