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Joseph II.

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1

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 14:24

Paul Hindemith als Dirigent



Paul Hindemith, geboren am 16. November 1895 in Hanau, gestorben am 28. Dezember 1963 in Frankfurt am Main, war ein deutscher Komponist und Dirigent.

Es soll in diesem Thread nicht um den Komponisten Hindemith gehen – hierzu gibt es Spezialthreads. Im Fokus soll der Dirigent Paul Hindemith stehen, der freilich völlig im Schatten des Komponisten Paul Hindemith steht.

Gleichwohl hat sich Hindemith eben auch als Orchesterleiter betätigt. Besonders die Musik von Anton Bruckner lag ihm am Herzen. Es haben sich m. W. Aufnahmen der 3. sowie der 7. Symphonie von Bruckner unter seinem Dirigat erhalten und sind auch auf CD erschienen.

Noch in seinem Todesjahr 1963 (er starb an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung) dirigierte er am 7. April das Chicago Symphony Orchestra in einer Fernsehaufzeichnung. Es wurde neben dem Kopfsatz aus Bruckners Siebter und seiner eigenen Konzertmusik für Streichorchester und Blechbläser auch die Akademische Festouvertüre von Brahms gespielt.

Den Dirigenten Hindemith kennzeichnet ein sachlicher, moderner Stil. Äußerliche Effekte und Weihevolles sucht man hier vergebens.




Hier die Fernsehübertragung aus Chicago:

»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Rheingold1876

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2

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 17:43



In diesem Buch wird auch auf das Wirken von Hindemith als Dirigent eingegangen. Bei Amazon finden sich entsprechende Leseproben. Joseph verweist auf seinen sachlichen Stil und den Verzicht auf äußerliche Effekte. Nach meiner Erinnerung soll wohl auch deshalb die von ihm geleitete Aufführung der 9. Sinfonie von Beethoven im Rahmen der Bayreuther Festspiele 1953 nicht so richtig angekommen sein. Ich müsste das nochmal nachlesen. Wenn ich es richtig sehe, ist der Mitschnitt nie offiziell auf Tonträger herausgekommen.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Agon

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3

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 18:35

Die Siebte Bruckner mit dem RSO Stuttgart von 1958 ist auf jeden Fall ausgezeichnet. Diese Aufnahme steht in einer Reihe mit Rosbaud, Gielen und Skrowaczewski, die alle einen sehr ähnlichen Ansatz verfolgen, nämlich stringent, zügig, streng und strukturell orientiert zu dirigieren. Also ein anti-romantisches Bruckner-Verständnis, das die Siebte Sinfonie sowieso verlangt.
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19:15

Für eigene Werke lohnt sich diese Box hier: