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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

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Agon

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Dienstag, 11. April 2017, 16:02

Ich verbinde Garagulys vorletzten und Agons letzten Beitrag und höre Bruckner mit einer Aufnahme von RCA ;) :
Das ist eine wunderbare Idee, Norbert! ;)

Bei mir gibt es schon seit geraumer Zeit etwas völlig anderes, von dem ich aber immer wieder völlig begeistert bin:

Leonard Bernstein:
Wonderful Town

Kim Criswell, Audra McDonald, Thomas Hampson, Brent Barrett, Rodney Gilfry u.a.,
London Voices (Simon Halsey),
Birmingham Contemporary Music Group,
Simon Rattle, Ltg.

(EMI, 6/1998)


Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

timmiju

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Dienstag, 11. April 2017, 17:04

Schwere Kost:
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 14 op. 135
Gal James, Sopran
Alexander Vinogradov, Bass
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
Dirigent: Vasily Petrenko
Diese Sinfonie unterscheidet sich fundamental von allen anderen Sinfonien des Komponisten. Das Orchester besteht lediglich aus 19 Streichern, dazu gesellen sich diverse Schlaginstrumente, die auch wirklich "schlagend" zum Einsatz kommen. Und zwei Solostimmen. Großes Thema dieses Werkes ist der Tod, für Schostakowitsch das völlige Ende, ein Leben nach dem Tode gibt es für ihn nicht. Es ist eigentlich ein elfsätziges Requiem. In dieser Aufnahme gefallen mir beide Solisten sehr gut, die sich sehr ausdrucksstark präsentieren, auch das Orchester kann mit der ungemein großen stilistischen Vielfalt gut umgehen. Wenigstens ist der Schluss dem Leben zugewandt. Ein schon schwieriges Werk, das ich nicht oft hören werde.
:hello:
Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

Maurice

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Dienstag, 11. April 2017, 17:11

Heute Nachmittag:


Tchaikovsky, Pjotr Illych (1840-1893)
Symphony No 3 D Major Op 29 ›Polish‹


Royal Liverpool Philharmonic Orchestra,
Vasily Petrenko

Einspielung von 2016
Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

rolo betman

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Dienstag, 11. April 2017, 17:34

guten Abend allerseits. Ach, ich kam heute wieder nicht aus dem Bett, daher reicht es heute nur für



Anton Bruckner
Symphonie Nr 6 A-dur

Netherlands Radio Philharmonic Orchestra
Jaap van Zweden
'es wird immer weitergeh'n, Musik als Träger von Ideen'
Kraftwerk

Garaguly

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Dienstag, 11. April 2017, 17:37

Nun beginnt im Player dieses runde Stück Plastik zu rotieren:


Leos Janacek

Glagolitische Messe
Sinfonietta

Gabriela Benackova, Sopran / Felicity Palmer, Mezzo-Sopran
Gary Lakes, Tenor / Anatoly Kotcherga, Bass
John Scott, Orgel
London Symphony Orchestra and Chorus
Michael Tilson Thomas
(AD: 17. - 18. September 1990)

Grüße
Garaguly

Garaguly

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Dienstag, 11. April 2017, 20:53

Diese Box mit 74 CD's beinhaltet zwar auch jede Menge Irish Folk- und Weltmusik-Schrott - da müsste ich mehrere Fässer Whiskey geleert haben, um mir das anzuhören :D - aber es bleiben wahrscheinlich gut 50 Scheiben übrig, auf denen Galway so ziemlich alles an Klassik wegflötet, was nur jemals irgendeines Komponisten Hirn für die Flöte erdacht hat. So z.B. das hier vorliegende Concierto pastoral von Rodrigo. Ich kannte das Werk vor dem Kauf dieser Box nicht, bin jetzt durch den ersten Satz durch und ich finde es bisher gut. Die Aufnahme ist bis hierhin sowohl interpretatorisch als auch klangtechnisch absolute Spitze! Für mich hat sich die Box definitiv gelohnt, selbst wenn man den Ausschuss von rund 20 - 25 CD's bedenkt. Ich besaß übrigens vor dem Erwerb dieses Flöten-Ziegelsteins keine fünf Galway-CD's. Habe den Mann sträflich vernachlässigt! Leiste aber ja gerade Abbitte.


Joaquin Rodrigo

Concierto pastoral für Flöte und Orchester
Fantasia para un gentilhombre (arr. f. Flöte u. Orch. von J. Galway)

James Galway, Flöte
Philharmonia Orchestra
Eduardo Mata
(AD: 18. - 23. Oktober 1978)

Grüße
Garaguly

Maurice

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1 387

Dienstag, 11. April 2017, 21:10

Zum Abend Kammermusik – geblasen und gestrichen: :rolleyes:


Mozart, W. A. (1756-1791)
Sonata for Bassoon and Cello K 292


Simon van Holen, Fagott

Honorine Schaeffer, Cello

Aufnahme von 2015
Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

Agon

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Dienstag, 11. April 2017, 21:14

Anton Bruckner:

Sinfonie d-moll WAB 100 "Nullte"

RSO Saarbrücken,

Stanislaw Skrowaczewski, Ltg.

(Arte Nova, 3/1999, Kongreßhalle Saarbrücken)



Der Bruckner-Zyklus aus Saarbrücken ist das Vermächtnis von Skrowaczewski - die Aufnahmen, mit denen er eigentlich erst bekannt wurde. Zum Glück konnte ich Ihn noch mehrfach in Frankfurt beim HR hören, aber auch mit der Neunten Bruckner in der Kongreßhalle Saarbrücken 1999. Unvergeßlich. Ich werde Ihn vermissen.
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

Garaguly

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Dienstag, 11. April 2017, 21:35

Skrowaczewski - Ich werde Ihn vermissen.


Waaaaas? Skrowaczewski ist tot?? Nachdem ich das grad' las, guckte ich auf Wikipedia nach - und siehe da: der Mann ist tatsächlich am 21. Februar verstorben - und ich Dummbeutel hab's nicht mitbekommen. Habe ich ihn nicht noch vor Kurzem in Frankfurt erlebt? Müsste nachsehen, wann das genau war.

Daher erweise ich ihm nun etwas verspätet die letzte Ehre mit dieser Aufnahme, die hier nun ertönen wird:


Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 7 A-Dur, op. 92

Radio-Symphonieorchester Saarbrücken
Stanislaw Skrowaczewski
(AD: 22. - 23. März 2006)

Grüße
Garaguly

Agon

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Dienstag, 11. April 2017, 21:53

Waaaaas? Skrowaczewski ist tot??
Ja, in der Tat!
Ich habe irgendwie das Gefühl, daß sein Tod mehr oder weniger unbeachtet geblieben ist bzw. kein großes Echo gefunden hat. Ich finde das extrem traurig, denn mit Ihm starb der letzte bedeutende Bruckner-Dirigent und es ging eine Ära zuende.
Sein letztes Dirigat in Frankfurt beim HR war die Neunte Bruckner (2014). Leider war er zu diesem Zeitpunkt schon sehr angeschlagen. Irgendwie hat die Darbietung bei mir nicht so gezündet. Das Beste waren hier seine Dirigate der Shostakovich-Sinfonien Nr. 5 und 10, die er meisterhaft dirigiert hat.
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Garaguly

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Dienstag, 11. April 2017, 22:31

Waaaaas? Skrowaczewski ist tot??
Ja, in der Tat!
Ich habe irgendwie das Gefühl, daß sein Tod mehr oder weniger unbeachtet geblieben ist bzw. kein großes Echo gefunden hat. Ich finde das extrem traurig, denn mit Ihm starb der letzte bedeutende Bruckner-Dirigent und es ging eine Ära zuende.
Sein letztes Dirigat in Frankfurt beim HR war die Neunte Bruckner (2014). Leider war er zu diesem Zeitpunkt schon sehr angeschlagen. Irgendwie hat die Darbietung bei mir nicht so gezündet. Das Beste waren hier seine Dirigate der Shostakovich-Sinfonien Nr. 5 und 10, die er meisterhaft dirigiert hat.

Ja, hab's nachgesehen - das letzte Skrowaczewski-Konzert in Frankfurt, das ich besuchte, war jenes am Freitag, dem 6. September 2013. An jenem Abend dirigierte er Prokofieffs 2. Romeo und Julia-Suite, Ravels "Sheherazade" (mit Christiane Karg) und Schostakowitschs 10. Symphonie. Hätte nicht gedacht, dass das schon so lange her ist.

Und weil's so schön ist, grad weiter mit:


Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 8 F-Dur, op. 93

(Interpreten siehe oben)


Grüße
Garaguly

Maurice

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Dienstag, 11. April 2017, 22:35

Ich habe irgendwie das Gefühl, daß sein Tod mehr oder weniger unbeachtet geblieben ist bzw. kein großes Echo gefunden hat.

@ Agon / @ Garaguly: Siehe hier (runterscrollen nicht vergessen):

Stanislaw Skrowaczewski - ein Ausnahmedirigent
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Agon

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Dienstag, 11. April 2017, 22:42

Ja, hab's nachgesehen - das letzte Skrowaczewski-Konzert in Frankfurt, das ich besuchte, war jenes am Freitag, dem 6. September 2013. An jenem Abend dirigierte er Prokofieffs 2. Romeo und Julia-Suite, Ravels "Sheherazade" (mit Christiane Karg) und Schostakowitschs 10. Symphonie. Hätte nicht gedacht, dass das schon so lange her ist.
Das war ein ganz tolles Konzert, vor allem auch der Prokofiev. Irre, was er da aus dem Orchester rausgeholt hatte.

Ich höre jetzt mal meine ganzen Aufnahmen der Nullten durch:

Anton Bruckner:

Sinfonie d-moll "Nullte"


- National SO of Ireland, Georg Tintner (Naxos, 1996)



- RSO Frankfurt, Eliahu Inbal (Teldec, 1990)

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Garaguly

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Dienstag, 11. April 2017, 22:49

@Agon

Ich fand noch ein anderes Skrowaczewski-Programm aus Frankfurt. Und zwar vom 22. März 2013 mit Beethovens 2. Leonoren-Ouvertüre, Schostakowitschs 1. Cellokonzert (mit Johannes Moser) und Brahms' Erster.
Hatte ich ganz vergessen :untertauch: , dass ich da dabei war.

Grüße
Garaguly

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Dienstag, 11. April 2017, 23:05

Und was mach ich Wahnsinniger jetzt ... ? Auf 7 folgt 8 folgt ... na? Die 9. Also - wat mut, dat mut ...


Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 9 d-Moll, op. 125

Annette Dasch / Daniela Sindram
Christian Elsner / Georg Zeppenfeld
Chor des Bayerischen Rundfunks
Radio-Symphonieorchester Saarbrücken
Stanislaw Skrowaczewski
(AD: 23. - 25. Mai 2005, Kongresshalle Saarbrücken)

Grüße
Garaguly

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Dienstag, 11. April 2017, 23:23

Und was mach ich Wahnsinniger jetzt ... ? Auf 7 folgt 8 folgt ... na? Die 9. Also - wat mut, dat mut ...
Es schadet nicht, Skrowaczewskis Aufnahmen zu hören - immer und immer wieder... ;)

Also, die "Nullte" mit Eliahu Inbal ist absolut spitze. Da weiß man, auf was Paavo Järvi aufbauen konnte...
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Garaguly

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Mittwoch, 12. April 2017, 09:14

Jo! Moin zusammen ... dann mach ich mal weiter, was? Allerdings zuerst die Sechste, dann die Fünfte ... denn ich kann nach der dramatischen Wucht von Opus 67 nicht auf den pastoralen Frieden von Opus 68 umschalten, ohne in Depressionen zu verfallen. Umgekehrt kein Problem! 8-)


Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 "Pastorale"
Symphonie Nr. 5 c-Moll, op. 67

Radio-Symphonieorchester Saarbrücken
Stanislaw Skrowaczewski
(AD: Oktober/November 2005)

Grüße
Garaguly

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Mittwoch, 12. April 2017, 10:38

Ich musste mal 'raus aus der Skrowaczewski-Beethoven-Schleife. Ausbruch erfolgt auf diesem Wege:


Wolfgang Amadeus Mozart

Klarinettenkonzert A-Dur KV 622
(für Flöte bearbeitet von J. Galway)

James Galway, Flöte
London Symphony Orchestra
Eduardo Mata
(AD: 1978)

Grüße
Garaguly

Agon

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Mittwoch, 12. April 2017, 10:53

Moin, Moin - tja, ich muß mal mein Bruckner Null - Hören druchbrechen und zwar hiermit:

Joseph Haydn:

- Sinfonie Nr. 41 C-Dur
- Sinfonie Nr. 58 F-Dur
- Sinfonie Nr. 59 A-Dur

Kölner Kammerorchester,
Helmut Müller-Brühl, Ltg.

(Naxos, 2002)

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Norbert

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Mittwoch, 12. April 2017, 11:17

Bruckners Nullte find' ich gut, deswegen höre ich sie auch gerade:

Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
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Garaguly

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Mittwoch, 12. April 2017, 13:16

Gut, Agon hat von Inbals "Bruckner-Null" geschwärmt - dann hör' ich sie mir jetzt mal an. Hat ganz schön gedauert, bis ich die Box überhaupt hier im Chaos finden konnte :untertauch:


Anton Bruckner

Symphonie d-Moll "Die Nullte"

Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt
Eliahu Inbal
(AD: 1990)

Grüße
Garaguly

Agon

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Mittwoch, 12. April 2017, 13:57

Gut, Agon hat von Inbals "Bruckner-Null" geschwärmt - dann hör' ich sie mir jetzt mal an. Hat ganz schön gedauert, bis ich die Box überhaupt hier im Chaos finden konnte :untertauch:
In dieser Hinsicht lohnt sich eine gewisse Ordnung. Gerade bei Bruckner und Mahler halte ich die ganz gut ein - da erspart man sich viel Frustration und Nerven. Da ich die Inbal-Bruckner-Sinfonien alle einzeln habe, ist das umso wichtiger.
Wie gefällt Dir die Nullte mit Inbal im Vergleich zu Järvi?
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Mittwoch, 12. April 2017, 14:17

Gut, Agon hat von Inbals "Bruckner-Null" geschwärmt - dann hör' ich sie mir jetzt mal an. Hat ganz schön gedauert, bis ich die Box überhaupt hier im Chaos finden konnte :untertauch:
In dieser Hinsicht lohnt sich eine gewisse Ordnung. Gerade bei Bruckner und Mahler halte ich die ganz gut ein - da erspart man sich viel Frustration und Nerven. Da ich die Inbal-Bruckner-Sinfonien alle einzeln habe, ist das umso wichtiger.
Wie gefällt Dir die Nullte mit Inbal im Vergleich zu Järvi?

Ich kann nicht sagen, welche besser wäre, beide Deutungen gefallen mir außerordentlich gut. Inbal kam mir jetzt - im etwas verzerrten Vergleich, denn immerhin ist das Konzert mit Järvi schon drei Wochen her - noch straffer und härter vor. Bin gespannt auf die CD-Veröffentlichung, die ich mir sicher zulegen werde.

Ich höre noch 'ne Nullte:


Anton Bruckner

Ouvertüre g-Moll
Symphonie d-Moll "Die Nullte"

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Riccardo Chailly
(AD: Februar 1988)

Grüße
Garaguly

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Mittwoch, 12. April 2017, 14:36

Ich höre noch 'ne Nullte:
Ich auch.

Anton Bruckner:

Sinfonie d-moll WAB 100 "Nullte"

Bruckner Orchester Linz,

Dennis Russell Davies, Ltg.

(Arte Nova, 11/2008, live)



Hier kommt Einiges zusammen: ein unterschätztes Werk, ein unterschätztes Orchester und ein unterschätzter Dirigent. Und was kommt dabei heraus? Genau: eine unterschätzte CD! :D
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Norbert

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Mittwoch, 12. April 2017, 15:57

Die ist neu und die ist, den ersten beiden Ouvertüren nach zu urteilen, unglaublich gut:



Spielfreude pur! Da ist null Bombast, null "tausendmal gespieltes Repertoire", da ist Temperament und Spielfreude.
Selbst die "leichte Kavallerie" klingt wie zum ersten Mal aufgenommen.

Ich lese gerade die kundige Rezension von K. H. Friedgen bei Amazon. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

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Garaguly

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Mittwoch, 12. April 2017, 16:09

Hier nun:

Karol Szymanowski

Krol Roger
Oper in drei Akten

Bühnenmusik zu "Kniaz Patiomkin"*

Hiolski, Ochman, Zagorzanka, Grychnik, Mroz, Malewicz-Madey
Knabenchor der Krakauer Philharmonie
Chor und Orchester der Polnischen Staatsphilharmonie Kattowitz
Karol Stryja (AD: 1990)

Polnisches Nationales Radio-Symphonieorchester Kattowitz*
Antoni Wit* (AD: 1993)

Grüße
Garaguly

timmiju

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Mittwoch, 12. April 2017, 17:57

Historische Aufnahme:
Wilhelm Furtwängler
Sinfonie Nr. 2 e-Moll
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
Dirigent: Wilhelm Furtwängler

Im März 1954 entstand diese Live-Aufnahme, mit gleichem Programm, das er auch bei seinem letzten Konzert am 20.9.1954 in Berlin dirigierte. Furtwänglers Sinfonie ist schon von seinen Dimensionen brucknerisch und ähnlich kolossal. Anders aber in der recht chromatischen Verarbeitung der einzelnen Themen, die in dieser oder jener Form wiederkehren und verarbeitet werden. In jedem Satz gibt es Ausbrüche nach oben, dem Hörer wird nichts geschenkt. Ein sehr anspruchsvolles Werk. Im Konzert vorweg gab es die Erste von Beethoven, sehr energisch und vital vorgetragen, in dieser Interpretation ist sie beileibe kein Leichtgewicht. Auf der CD als Zugabe noch ein Kurzinterview, das der damalige Stuttgarter Chefdirigent Hans Müller-Kray führte.
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Garaguly

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Mittwoch, 12. April 2017, 20:55

Jetzt wagnert's:


Richard Wagner

Symphonie E-Dur (1832/34; Fragment)
(Orchestrierung vervollständigt von Felix Mottl)

Symphonie C-Dur (1834)

Radio-Sinfonieorchester des MDR
Jun Märkl
(AD: 17. - 19. Januar 2012)

Grüße
Garaguly

Alfred_Schmidt

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Donnerstag, 13. April 2017, 02:05

Ich besaß mal ene DGG LP mit der C- Dur Sinfonie von Richard Wagner- Ich glaubte es wäre eine Aufnahme mit Karl Bömgewesen, Ich finde aber nichts dergleichen, und so komme ich zu dem Schluss, daß es jene mit Optto Gerdes am Dirigentenpult gewesen sein könnte
Von einer zweiten, von Mottl komplettierten Sinfonie war mit bis dat nichts bekannt - die habe ich erst durch diesen oft zu unrecht gelästerten Thread kennengelernt und wird demnächst meine Sammlung veredeln...
_______________________________________________________________


Und nun zu etwas ganz anderem. Seit etwa einer dreiviertel Stunde höre ich diese CD mit Klaviertranskriptionen für 4 Hände an 2 Klavieren von Johannes Brahms. Im konkreten Falle handelt es sich um sein eigenes Klavierkonzert Nr, welches er transkribierte...

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Garaguly

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Donnerstag, 13. April 2017, 08:34

Nochmal die Wagnersymphonie:


Richard Wagner

Symphonie C-Dur
Siegfried-Idyll

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Heinz Rögner
(AD: 1984)

Grüße
Garaguly

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