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Don_Gaiferos

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  • »Don_Gaiferos« ist männlich

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Registrierungsdatum: 4. Juni 2013

31

Sonntag, 27. März 2016, 21:08

Ich möchte gerne ein paar Verse von Matthias Claudius beisteuern:

Matthias Claudius (1740-1815)

Osterlied

Das Grab ist leer, das Grab ist leer!
Erstanden ist der Held!
Das Leben ist des Todes Herr,
Gerettet ist die Welt!
Gerettet ist die Welt!

Die Schriftgelehrten hatten's Müh,
Und wollten Weise sein;
Sie hüteten das Grab, und sie
Versiegelten den Stein,
Versiegelten den Stein.

Doch ihre Weisheit, ihre List
Zu Spott und Schande ward;
Denn Gottes Weisheit höher ist,
Und einer andern Art,
Und einer andern Art.

Sie kannten nicht den Weg, den Gott
In seinen Werken geht;
Und dass nach Marter und nach Tod
Das Leben aufersteht,
Das Leben aufersteht.

Gott gab der Welt, wie Moses lehrt,
Im Paradies sein Wort;
Und seitdem ging es ungestört
Im stillen heimlich fort.
Im stillen heimlich fort.

Bis dass die Zeit erfüllet war
– Die Himmel feirten schon –
Da kam's zutage, da gebar
Die Jungfrau ihren Sohn,
Die Jungfrau ihren Sohn,

Den Seligmacher – –. Hoch und hehr,
Und Gottes Wesens voll
Ging er in Knechtsgestalt einher,
Tat Wunder und tat wohl,
Tat Wunder und tat wohl;

Und ward verachtet und verkannt,
Gemartert und verklagt,
Und starb am Kreuz durch Menschenhand;
Wie er vorhergesagt,
Wie er vorhergesagt;

Und ward begraben, und beweint,
Als sei er tot, allein
Er lebt, nun Gott und Mensch vereint,
Und alle Macht ist sein,
Und alle Macht ist sein.

Halleluja! das Grab ist leer!
Gerettet ist die Welt,
Das Leben ist des Todes Herr!
Erstanden ist der Held!
Erstanden ist der Held.

Erich Ruthner

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  • »Erich Ruthner« ist männlich

Beiträge: 1 650

Registrierungsdatum: 19. März 2009

32

Sonntag, 27. März 2016, 22:57

Sir Walter Scott hat ein nettes Bild zur
Charakterisierung der mittleren Jahre gefunden.
Er sagte, man erreiche die andere Seite des Berges. Es ist ein Lebensabschnitt, der ohne Zweifel
seine Nachteile hat. Man kriegt nicht
mehr so gut Luft und wird schneller müde als beim Aufstieg. Der Schritt ist weniger ausgreifend, und da
es bergab geht, muss man aufpassen, wohin man den Fuß setzt.


Dafür hat einem beim Aufstieg der Berghang die Sicht genommen, und man
hatte keinen Überblick, höchstens nach hinten.
Jetzt ist der Weg barmherzigerweise auf versagende Beine abgestimmt. Wir könne rasten und Einkehr halten, denn der
Gipfel ist ja schon überschritten, und vor uns dehnt sich weit das Land, mag
auch der Horizont in Dunst und Dunkel liegen.
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Rheingold1876

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Beiträge: 4 084

Registrierungsdatum: 5. Mai 2011

33

Sonntag, 27. März 2016, 23:16



Hier noch die Illustration zu Deinem Scott, lieber Erich! Ja, ja, wer den Gipfel erreicht hat und weiter will, dessen Weg führt immer nur nach unten.

Gruß Rheingold
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Erich Ruthner

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  • »Erich Ruthner« ist männlich

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34

Montag, 28. März 2016, 00:34

Herzlichen Dank, lieber Rheingold!
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

musikwanderer

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  • »musikwanderer« ist männlich

Beiträge: 4 026

Registrierungsdatum: 20. Januar 2010

35

Montag, 28. März 2016, 10:56

Lieber Dottore Pingel,

in Beitrag 20 hast Du mir eine Frage gestellt, die ich erst jetzt, nachdem ich hier noch einmal vom Beginn an lesend gestöbert habe, fand. Meine Antwort lautet also: Instrumental in der Streichquartett-Fassung und in der Oratorienfassung. Die erwähnte Streichorchesterversion kenne ich ebensowenig wie die Klavierfassung...

:hello:
.

MUSIKWANDERER

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

36

Montag, 28. März 2016, 11:32

Ja, ja, wer den Gipfel erreicht hat und weiter will, dessen Weg führt immer nur nach unten.

Ach, mein lieber Rüdiger, warum willst Du mir meine letzte Moivation zerstören. Aber in Problemen liegen Chancen: Vielleicht bin ich noch gar nicht auf dem Gipfel. Könnte dieser nicht auch in der Vollendung eines Weges liegen?

Herzlichst
Operus

Stimmenliebhaber

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Beiträge: 6 958

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37

Montag, 28. März 2016, 11:39

Ja, ja, wer den Gipfel erreicht hat und weiter will, dessen Weg führt immer nur nach unten.

Ach, mein lieber Rüdiger, warum willst Du mir meine letzte Moivation zerstören. Aber in Problemen liegen Chancen: Vielleicht bin ich noch gar nicht auf dem Gipfel. Könnte dieser nicht auch in der Vollendung eines Weges liegen?

Herzlichst
Operus
Se non è vero, è ben trovato! ;) :yes: :hello:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Don_Gaiferos

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38

Montag, 28. März 2016, 12:03

Ein wahrer Quell der Freude ist für mich auch dieses Gedicht, passend zur Osterzeit, von Angelus Silesius (1624 - 1677):

Osterjubel

Ostergedicht



Jetzt ist der Himmel aufgetan,
jetzt hat er wahres Licht!
Jetzt schauet Gott uns wieder an
mit gnädigem Gesicht.
Jetzt scheinet die Sonne
der ewigen Wonne!
Jetzt lachen die Felder,
jetzt jauchzen die Wälder,
jetzt ist man voller Fröhlichkeit.

Jetzt ist die Welt voll Herrlichkeit
und voller Ruhm und Preis.
Jetzt ist die wahre, goldne Zeit
wie einst im Paradeis.
Drum lasset uns singen
mit Jauchzen und Klingen,
frohlocken und freuen;
Gott in der Höh sei Lob und Ehr.

Jesus, du Heiland aller Welt,
dir dank ich Tag und Nacht,
daß du dich hast zu uns gesellt
und diesen Jubel bracht.
Du hast uns befreiet,
die Erde erneuet,
den Himmel gesenket,
dich selbst uns geschenket,
dir, Jesus, sei Ehre und Preis.

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

39

Montag, 28. März 2016, 12:47


Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.

(Carl Gustav Jung)

Die Menschen werden nicht von den Dingen, sondern von den Meinungen über die Dinge geleitet.
(Karl Leberecht Imermann)

Man muss denken, wie die wenigsten und reden wie die meisten.
(Arthur Schopenhauer)

Herzlichst
Operus

William B.A.

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40

Montag, 28. März 2016, 13:58

Jetzt wollen wir hoffen, dass nach Ostern auch er kommt:


Frühling

Die Bäume im Ofen lodern.
Die Vögel locken am Grill.
Die Sonnenschirme vermodern.
Im übrigen ist es still.

Es stecken die Spargel aus Dosen
Die zarten Köpfchen hervor.
Bunt ranken sich köstliche Rosen
In Faschingsgirlanden empor.

Ein Etwas, wie Glockenklingen,
Den Oberkellner bewegt,
Mir tausend Eier zu bringen,
Von Osterstören gelegt.

Ein süßer Duft von Havanna
Verweht in ringelnder Spur.
Ich fühle an meiner Susanna
Erwachende neue Natur.

Es lohnt sich manchmal, zu lieben,
Was kommt, nicht ist oder war.
Ein Frühlingsgedicht, geschrieben
Im kältesten Februar.

- Joachim Ringelnatz 1883-1934, deutscher Schriftsteller -

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Erich Ruthner

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41

Montag, 28. März 2016, 14:55

Liebe Freunde,
wer sagt euch denn, dass nicht nach dem Abstieg und den Mühen der Ebene im Nebel ein neuer Aufstieg auf Euch wartet?

Erich
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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42

Montag, 28. März 2016, 19:43

Ich akzeptiere das ständige Ringen um den richtigen oder gemeinsamen Standpunkt um das Regietheater, weil er das Engagement von uns Taminos für die Oper nachhaltig beweist.. Aber wie erquickend ist es, sich bei den Taminofreunden hier bei der gebotenen Freude und Erheiterung von all den hitzigen Diskussionen zu erholen . Danke, dass diese Oase der Friedfertigkeit und der Entspannung hier geboten wird. Wobei es sich wieder einmal zeigt: In Problemen liegen Chancen: Die Quellen der Freude schienen durch den Streit um das Urheberrecht tot zu sein. Die dadurch erzwungene Löschung des Threads scheint jedoch eine Frischzellenkur für einen Bereich wie diesen zu sein. Die Beiträge sind schlagartig stark gestiegen. Wie wohltuend wäre es, wenn jetzt die unermüdlichen Kämpfer, ich nenne stellvertretend Holger und Gerhard, uns auch einmal mit ihren Lebensweisheiten erfreuen würden. Ich meine sie könnten uns aus ihrer Kompetenz und Erfahrung viel geben. Auch die härtesten Helden sollten einmal den Kampfplatz verlassen, Waffen und Rüstung ablegen und ganz einfach mit der Tamino-Familie fröhlich und heiter sein. Seid Ihr dabei? Wenn dann auch noch Alfred mit Beiträgen zu uns käme, dann wäre ein Rückzugsraum der Entspannung, der Erholung, des Miteinander, des menschlich Verbindenden wirklich geschaffen und sanktioniert. :hello: :hello: :hello:

Herzlichst
Operus

William B.A.

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43

Montag, 28. März 2016, 20:16

Doch selbst in dieser "Oase der Glückselligen", lieber Hans, kann Unheil dräuen, wenn man nicht aufpasst und formaljurisitsche Fehler begeht, wodurch der sehr schöne Vorgängerthread schließlich eingestampft wurde.
Mir sind dadurch alleine 130 Beiträge von meinem Konto gestrichen worden und dir und Erich, wie ich im Gedächtnis habe, noch weit mehr. Deswegen sollten wir in Zukunft aufpassen und keine Formfehler begehen, wie sie hier beschrieben wurden.
Denn es ist schade, wenn man sich Mühe gibt mit den Beiträgen und viel Zeit darauf verwendet und es irgendwann vergebene Liebesmüh war, abgsehen davon, dass all die schönen Beiträge dann nicht mehr nachzulesen sind.
Ich werde, wenn ich nachher nach Hause komme, noch einen Beitrag schreiben über eine der größten Quellen meiiner Freuden, der alljährlichen "Osterrallye", dem fünftägigen Singen von Gründonnerstag bis Ostemontag, die dieses Jahr endete mit dem triumphalen "Halleluja" von Händel.

Noch einmal appelliere ich an alle Taminos, die hier schreiben, doch ein wenig auf die Urhebrrechte zu achten, wobei ich hoffe, dass mir für meinen vorherigen Beitrag Joachim Ringelnatz keinen Strich durch die Rechnung macht.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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Stimmenliebhaber

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44

Montag, 28. März 2016, 20:20

Der ist mehr als 80 Jahre tot, 70 würden auch schon reichen.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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William B.A.

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45

Montag, 28. März 2016, 21:06

Ich weiß, lieber Stimmeniebhaber, und es tut mir auch leid, dass ich durrch meine inzwischen angestiegenen Altivitäten im Forum nicht mehr dazu komme,jede Woche ein Ringelnatzgedicht in meinem Thread zu veröffentlichen, aber ich lade dich herzlich ein, auch mal eines zu veröffentlichen. Ab nchsten Montag wäre es wieder so weit, und nur eines pro Woche.

Liebe Güße

Willi :D
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Erich Ruthner

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46

Montag, 28. März 2016, 22:55






Während einer Kreuzfahrt erhob sich heftiger Sturm und die meisten
Passagiere wurden Seekrank. Da kam eine
Frau beunruhigt an Deck des rollenden und stampfenden Schiffes, hielt sich
krampfhaft an der Reling fest und fragte einen Matrosen, der ein dickes Tau
aufrollte: „Haben Sie schon einmal so
ein fürchterliches Wetter erlebt?“


„Lassen Sie sich von einem alten Seefahrer folgendes sagen: Ein Wetter ist niemals fürchterlich, solange
noch ein weibliches Wesen an Deck kommt und fragen stellt.“


Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Erich Ruthner

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47

Dienstag, 29. März 2016, 22:24




"Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen."


Oscar Wilde




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Erich Ruthner

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48

Mittwoch, 30. März 2016, 22:58




Achte auf deine Gedanken – es werden Worte daraus.

Achte auf deine Worte – es werden Taten
daraus.

Achte auf deine Taten – es wird dein
Leben daraus.





Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Erich Ruthner

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49

Donnerstag, 31. März 2016, 21:38




Nichts bedarf so sehr der Änderung wie die
Gewohnheiten anderer Leute.



Mark Twain




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50

Donnerstag, 31. März 2016, 21:47




Nichts bedarf so sehr der Änderung wie die
Gewohnheiten anderer Leute.



Mark Twain






Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Aussage eine Quelle der Freude und Erheiterung für diejenigen Leute ist, die ihre Gewohnheiten ändern sollen...
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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operus

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51

Donnerstag, 31. März 2016, 22:43

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Aussage eine Quelle der Freude und Erheiterung für diejenigen Leute ist, die ihre Gewohnheiten ändern sollen...
Lieber Stimmenliebhaber,
wie immer scharfsinnig und positiv mitgedacht. Wie heißt doch eine viel zitierte Lebensweisheit:"Nur wer seine Grenzen erkennt und sie überschreitet kann sie erweitern".
Ich bin an anderer Stelle des Forums mit Dr. Holger Kaletha, Bertarido und anderen in einer mich fordernder Diskussion. Ich lerne von diesen Tamino-Freunden eine ganze Menge. Ob sich mich allerdings dazu bringen, meine Gewohnheiten - sprich Glaubensätze - zu ändern weiß ich nicht. Aber ich nehme diese Diskussionspartner sehr ernst und überprüfe meine Standpunkte. Erste Erkenntnis: Weiter gedacht und hinterfragt gibt es eine Menge Gründe, die für ein modernes Regisseurstheater sprechen. Auch abstrahiert sind die Gedanken, der Regietheaterfreunde durchaus plausibel. Nur sie sind wenig pragmatisch und von der Mehrheit der Openbesucher nicht akzeptiert.

Herzlichst
Opoerus

Erich Ruthner

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52

Freitag, 1. April 2016, 22:06

:pfeif: :pfeif: :pfeif:
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zweiterbass

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53

Freitag, 1. April 2016, 22:10

Zitat von »Erich Ruthner«

Nichts bedarf so sehr der Änderung wie die
Gewohnheiten anderer Leute.

Mark Twain

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Aussage eine Quelle der Freude und Erheiterung für diejenigen Leute ist, die ihre Gewohnheiten ändern sollen...


Auweia - :hahahaha: da beißt sich die Katze in den eignen Schwanz:
Die Leute, die ihre Gewohnheiten ändern sollten, sind ja meist unfähig zu erkennen, dass ihre Gewohnheiten änderungsbedürftig sind.
zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

Stimmenliebhaber

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54

Freitag, 1. April 2016, 22:17

Versuch doch erst einmal richtig zu zitieren, das ist ja ein Kraut- und Rübenacker!

Jeder Mensch hat Gewohnheiten, die er pflegt, und in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung hater das Recht auf seine Privatphäre und auf das Pflegen seiner Gewohnheiten. Die, die immer schreien, die Menschen sollen ihre Gewohnheiten ändern, sollten sich lieber in etwa mehr Toleranz üben!

Wer von den Leute verlangt, dass sie ihre Gewohnheiten ändern sollen, will ihnen neue diktieren - und das finde ich mehr als problematisch, viel problematischer als alle schlechten Gewohnheiten, die man sich überhaupt angewöhnen kann...

Ich finde es immer erstaunlich, wie viele m.E. gedankenlose Zitate, die hier eingestellt werden, unkommentiert bleiben. Die Bomben etc. scheinen ja auch niemanden außer mich gestört zu haben...
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Erich Ruthner

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55

Freitag, 1. April 2016, 22:44







Robert Merrill, Starbariton der Met, traf einen Theaterproduzenten, der
ihm von seinem Plan erzählte, eine Verdi-Oper zu einem Musical mit eine paar
Swing- und Tanzeinlagen umarbeiten zu lassen.
Merrill solle die Hautrolle singen.


„Ich fürchte, Sie werden bei so einer Umarbeitung etwas verlieren“,
meinte Merrill.


„Was denn?“


„Mich“, sagte der Sänger.


(DB, 12/1957)



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56

Samstag, 2. April 2016, 00:06

Lieber Stimmenliebhaber,
natürlich lässt sich das Zitat Nichts bedarf so sehr der Änderung wie die Gewohnheiten anderer Leute sich herrlich als Keule verwenden - und dadurch große Diskussionen hervorrufen.
Wenn man aber auf den Urheber zurückgeht, wenn man mit Mark Twains Humor und Schriften vertraut ist, dann wird man anders darüber denken.

Aber ich glaube zu bemerken, dass wir wahrscheinlich nicht dieselbe Art von Humor besitzen. .....

Erich
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57

Samstag, 2. April 2016, 00:16

Aber ich glaube zu bemerken, dass wir wahrscheinlich nicht dieselbe Art von Humor besitzen. .....
Lieber Erich Ruthner,

wenn das dein Humor ist:

Allen Taminofreunden zur Freude und Erheiterung

dann besitzen wir garantiert nicht den gleichen Humor!

Vielleicht bin ich ja auch durch die von "Operus" gewählte Rubriküberschrift verwirrt, denn da steht "ALLEN Taminofreunden zur Freude und Erheiterung" und ich musste nun schon 2x feststellen, dass von dir eingestellte Beiträge diese angekündigte Wirkung bei mir nicht erzielten. Das ist natürlich bedauerlich, weil für Freude und Erheiterung bin ich ja immer offen, weshalb ich ab und an auch in diese Rubrik schaue (und im Vorgänger-Thread "Quellen der Freude für Taminos" oft genug lohnendes zu lesen stand), vielleicht sollte man diese Rubrik lieber in "Erichs Anekdotenecke" oder so ähnlich umbennen, dann würde ich diesem fatalen Irrtum gar nicht unterliegen und diese Rubrik ignorieren. Gibt es denn nichts mehr, was ALLEN Taminofreunden zur Freude und Erheiterung dienen könnte? Churchill-Anekdoten über Krieg und Bomben sind es für mich nunmal nicht. Vielleicht würde es schon reichen, vor dem Einstellen der neuen Anekdote mal zu überlegen, welche Wirkung diese auf den Leser haben KÖNNTE.

Je nun, wir kommen da vermutlich nicht mehr zusammen, du hast sicher Recht, wir haben wohl einen anderen Humor, ich habe eher diesen (bei aller Bitterkeit und Ernsthaftigkeit, die auch dort dabei ist):

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Erich Ruthner

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58

Samstag, 2. April 2016, 01:49

Mein lieber Stimmenliebhaber,

wenn das die Art von Humor ist, die du schätzt, dann wundere ich mich darüber. Bei Churchill ist wenigstens eine Pointe dabei, aber bei so einem ausländischen Politiker kommt mir eher das Gruseln, wenn die Tagesschau-Songs gebracht werden und sieht, wie man sich dazu anbiedert. Weit haben wir es gebracht! Daher beende ich die Diskussion über dieses Thema mit dir und behalte meinen Humor.
Es ist dir ja unbenommen, weitere Beispiele deines Humors hier einzustellen.

Erich
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59

Samstag, 2. April 2016, 02:03

Der Hauptunterschied zwischen deinem Churchill-Kriegs-Bomben-Witz und dem von mir eingestellten Erdogan-Spott-Video ist, dass letzteres kritisch ist und nicht die betreffende Person unkritisch verklärt. Ich schätze Witz, bei dem man mitdenkt, halt mehr, denn Witz hat auch mit Geist zu tun, und den von dir eingestellten Churchill-Bomben-Witz empfand ich einfach als geistlos und als eine Verhöhnung der vielen Kriegsopfer.

Aber da ich ja offenbar der einzige zu sein scheint, dem das so geht, ziehe ich daraus halt meine Konsequenzen...
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zweiterbass

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60

Samstag, 2. April 2016, 02:04

:jubel:
Mein Jubel ist für Beitrag 58 gedacht
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