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William B.A.

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301

Sonntag, 28. August 2016, 03:21

Mal wieder etwas von Joachim Ringelnatz:

Der Komiker

Ein Komiker von erstem Rang
Ging eine Straße links entlang.
Die Leute sagten rings umher
Hindeutend: Das ist der und der!
Der Komiker fuhr aus der Haut
Nach Haus und würgte seine Braut.
Nicht etwa wie von ungefähr,
Nein ernst, als ob das komisch wär'
.


Liebe Grüße

Willi
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

operus

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302

Sonntag, 28. August 2016, 09:18



O laß mich da sein, süßes Leben,
nur einfach da, im Lichte sein,
wie eine Rose blühen eben
im Mittag über heißem Stein,
wo sie des Himmels Odem trinket
mit allen Sonnen groß und frei
und blüht, bis Blatt um Blatt entsinket,
in Träumen an der Welt vorbei.

So lass mich da sein süßes Leben,
so einfach da, im Lichte sein,
nur ihm und seinem milden Schein
und allen Träumen tief ergeben.

(Rosemarie Klotz-Burr)

Herzlichst
Operus

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operus

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303

Sonntag, 28. August 2016, 09:29




Beim Nachdenken und Arbeiten in diesem Themenkreis wurde mir schmerzlich bewußt, wie sehr uns doch unser lieber Freund Hami fehlt.
Sein unnachahmlicher Humor, seine liebevolle Ironie, seine Weisheit und seine Art, die Welt zu sehen und für uns zu kommentieren.
Er hat im Sinne dieses Threads wirklich für Freude und Erheiterung von uns Taminos gesorgt. Hami wenn Du jetzt auf uns herabblickst, wir denken an Dich! :angel: :hello:


Herzlichst
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Erich Ruthner

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304

Montag, 29. August 2016, 01:40



Der beliebte amerikanische Radio- und Fernsehkommentator Walter Winchell erklärte einmal, weshalb er stets so schnell spräche:
„Weshalb ich so rasch spreche? Wenn ich langsam spräche, könnten die Leute
doch verstehen, was ich sage, und merken, wie albern und uninteressant alles in
Wirklichkeit ist.“

War das ein Vorläufer der heutigen Comedians?

Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Erich Ruthner

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305

Dienstag, 30. August 2016, 00:46



Der Wunsch, etwas zu machen, ist eine
Vorahnung der Fähigkeiten, die man hat.



Goethe


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operus

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306

Dienstag, 30. August 2016, 20:55



Das Ideal der Freiheit ist deshalb so schwer, weil Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen.

(John B. Priestley)

Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund warum sich die meisten Mensche vor ihr fürchten.

(George Bernhard Shaw)

Das ist ja der Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.

(Helmut Schmidt)

Das ist die Crux: Was gescheit oder dumm ist erkennt man leider erst hinterher.

(Hans A. Hey )
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Erich Ruthner

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307

Mittwoch, 31. August 2016, 23:29



Der Opernsänger Jan Kiepura stürmte in das Büro seines Managers und
beklagte sich bitter, dass dieser für einen anderen seiner Klienten, Lauritz
Melchior, mehr Reklame mache.

Als der Agent erklärte, die Presse habe das Gefühl, der polnische Tenor
sei ohnehin schon genug eingebildet, murmelte Kiepura ungläubig: „Eingebildet?
Ich? Der große Kiepura?“



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operus

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308

Donnerstag, 1. September 2016, 10:00

Sonnenblume


Schon neiget sie ihr gelbes Haupt
in wissendem Erwarten:
bald kommt der Herbstwind und entlaubt
den Sommerblütengarten.

Dann spricht die Stille ihr "Verblüh!"
und in das große Schweigen
verklingt die Farbensymphonie,
die weißen Nebel steigen.

(Rosemarie Klotz-Burr)


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309

Freitag, 2. September 2016, 00:16



Man sollte nicht vor einem großen Schritt zurückschrecken, wenn er angebracht ist.
Über einen Abgrund kommt man nicht mit zwei kleinen Sprüngen.


David Lloyd George


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310

Freitag, 2. September 2016, 23:08



Wer sich darüber Sorgen macht, was seine
Freunde von ihm denken, wäre erstaunt, wenn er wüsste, wie selten sie es tun.



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311

Samstag, 3. September 2016, 19:28


Sonntag ist's! In allen Wipfeln
rauschet es, der dunkle Wald
Alle Bäche leise fließen
alle Vögel wonnig grüßen
und von fern die Glocke hallt.

Sonntag ist's! Am Zaun das Veilchen
betet still im Gras für sich
Rose hebt die süßen Augen
und die roten Lippen hauchen
ein Gebet demütiglich

Sonntag ist's! Ein heil'ger Frieden
liegt auf Erden weit so weit
Sonntag ist's in allen Herzen
Sonntag ist's für alle Schmerzen
Heil'ger Sonntag weit und breit

(Text: F.Alfred Muth - Musik: Simon Breu)

Herzlichst
Operus
der uns allen wünscht, dass wir diese gefühlvollen Texte noch empfinden und genießen können.
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Erich Ruthner

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312

Samstag, 3. September 2016, 21:51



„Ihr Leute aus Missouri seid ja ganz in Ordnung“, sagte ein New Yorker
einmal zu Mark Twain, „aber in eurer Bildung seid ihr gar zu sehr Provinzler.“

„Provinzler?“ knurrte Mark Twain.
„Im Gegenteil. Niemand in New York weiß irgendetwas über Missouri, aber
hier in Missouri weiß jedermann alles über New York.“



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operus

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313

Sonntag, 4. September 2016, 13:11



Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.

(Isaac Asimov)

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste;
zweitens durch Nachahmen, das ist das leichteste;
drittens durch Erfahrung, das ist das bitterste.

(Konfuzius)

Es ist ein großer Vorteil im Leben,
die Fehler, aus denen man lernen kann,
möglichst früh zu begehen.

(Winston Churchill)

Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige.
Pech hat auf die Dauer nur der Nichtige.

(Hans A. Hey )


Herzlichst
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operus

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314

Montag, 5. September 2016, 16:19



Die Reichen herrschen durch die Duldsamkeit der Armen.

(Hans A. Hey)


Herzlichst
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dr.pingel

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315

Montag, 5. September 2016, 18:37

Meine Regierung steht zwischen Ihnen und dem Laternenpfahl!

Obama zu den Superreichen in Amerika
Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)

operus

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316

Montag, 5. September 2016, 20:13

Meine Regierung steht zwischen Ihnen und dem Laternenpfahl!

Lieber Dottore,

diese herrlich gekonnte Ironie steht mir leider nur selten zur Verfügung. Deshalb sind solche Perlen des Humor hier sehr erwünscht.

Herzlichst
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zweiterbass

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317

Montag, 5. September 2016, 20:44

Zu den Beiträgen Nr. 306 + 313:
Es macht offensichtlich Spaß, sich unter den Aphorismen bedeutender Menschen zu sonnen.
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

Erich Ruthner

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318

Montag, 5. September 2016, 21:20

Die Sonne scheint auf alle Menschen - und wenn man dabei auch manchmal Spaß hat, ist es auch nicht schlecht.
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

zweiterbass

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319

Montag, 5. September 2016, 23:04

:jubel:
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

William B.A.

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320

Montag, 5. September 2016, 23:20

Zitat

zweiterbass: Zu den Beiträgen Nr. 306 + 313:
Es macht offensichtlich Spaß, sich unter den Aphorismen bedeutender Menschen zu sonnen.


Lieber zweiterbass,

da freut sich unser lieber operus sicherlich sehr, dass du ihn (übrigens m. E. völlig zu Recht), zu den bedeutenden Menschen zählst.

Liebe Grüße

Willi ^^
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Erich Ruthner

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321

Montag, 5. September 2016, 23:24




Wenn eine neue Regierung ans Ruder kommt,
weiht sie die Brücken, Bahnhöfe und Flughäfen ein, die ihre Vorgängerin bauen
lies, und wirft ihr dann Verschwendung öffentlicher Gelder vor
.


Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

William B.A.

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322

Montag, 5. September 2016, 23:28

Es war mir und meinen Chorschwestern und -brüdern eine besondere Freude, in der heutigen Probe dem Komponisten Anton Bruckner anlässlich seines 192. Geburtstages mit einem besonders konzentrierten Vortrag seiner Motette "Locus iste" quasi ein Geburtstagsständchen zu singen. Hier ist auch ein, wie ich finde, gelungener Vortrag des Stanford Chamber Chorale:



Liebe Grüße

Willi :rolleyes:
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323

Dienstag, 6. September 2016, 16:38

Zu den Beiträgen Nr. 306 + 313:
Es macht offensichtlich Spaß, sich unter den Aphorismen bedeutender Menschen zu sonnen.

Lieber Horst,

ich schreibe schon viele Jahre Aphorismen. Einige von mir sind auch schon in Bücher und Kalender aufgenommen worden. Ich bin der Meinung, dass es immer nett und bereichernd ist, wenn Taminos Erdachtes, Gereimtes,Gedichtetes usw. hier im Forum einstellen. Besonders schön empfand ich immer die heiter-ironischen Reime von unserem Hami. Auch deshalb fehlt er sehr. Dir scheinen meine Aktivitäten in dieser Richtung jedoch offensichtlich nicht zu gefallen. Ich bitte Dich nenne mir die Gründe Deines Missfallens. Wenn ich Deine Beweggründe und Argumente kenne kann ich abwägen. Weil ich Dich repektiere und als kompetenten Tamino-Partner kennengelernt habe interessiert mich Deine Meinung schon sehr.

Herzlichst
Hans
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Erich Ruthner

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324

Dienstag, 6. September 2016, 21:27

Nicht wer viel besitzt, ist reich, sondern wer viel gibt.

Erich Fromm



(Politiker ?)
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325

Dienstag, 6. September 2016, 21:57

Folgendes Gedicht von Johann Heinrich Wilhelm Witschel (1769-1857) möchte ich allen Taminos zur Freude und Erheiterung (dem einen oder anderen vielleicht etwas mehr) hier einstellen:


Ja, ich bin zufrieden


Ja, ich bin zufrieden,
Geht es wie es will!
Unter meinem Dache
Leb' ich froh und still.
Mancher Tor hat alles
Was sein Herz begehrt;
Doch ich bin zufrieden,
Das ist Goldes wert.

Leuchten keine Kerzen
Mir beim Abendmahl,
Blinken keine Weine
Mir in dem Pokal,
Hab' ich, was ich brauche,
Nur zur Zeit der Not,
Süßer schmeckt im Schweiße
Mir mein Stückchen Brot.

Geben auch Paläste
Mir mein Obdach nicht,
Ach in meine Hütte
Scheint der Sonne Licht.
Wo die Freude wohnet,
Wohnt und schläft man froh,
Ob auf Eiderdaunen
Oder auf dem Stroh.

Schallet auch mein Name
Nicht in fernem Land,
Schmücken mich nicht Titel,
Stern und Ordensband,
Nur des Herzens Adel
Sei mein' höchste Lust,
Und zum Wohl der Brüder
Atme meine Brust.

Keine Pyramide
Zieret einst mein Grab,
Und auf meinem Sarge
Prangt kein Marschallstab;
Friede aber wehet
Um mein Leichentuch,
Ein paar Freunde weinen,
Und es ist genug.


Liebe Grüße

Willi ^^
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326

Mittwoch, 7. September 2016, 18:43



Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,
Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,
Bist alsobald und fort und fort gediehen
Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.
So mußt du sein, dir kannst du nicht entfliehen,
So sagten schon Sibyllen, so Propheten;
Und keine Zeit und Macht zerstückelt
geprägte Form, die lebend sich entwickelt.

(Goethe, Urworte)




Herzlichst
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Erich Ruthner

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327

Mittwoch, 7. September 2016, 23:36



Richard Tucker, ehemals Synagogenvorsänger, feiert sein fünfundzwanzigstes Jubiläum als Tenor an der Metropolitan Opera.
Er fungierte jetzt noch als Vorsänger, und seine religiöse Überzeugung verbietet ihm, auf der Bühne ein Kruzifix zu tragen, auch wenn die es die Rolle verlangt.
Man erzählt sich heute noch von einer Probe zu Verdis „Forza del destino“.
Auf dem Höhepunkt der Handlung tötet er den Bariton und wirft sich dann gramvoll und reuig einem Franziskanermönch zu Füßen.
Der Bassist Jerome Hines, der den Mönch sang, schlug über den am Boden liegenden das Kreuz.
Da sprang Tucker auf und schrie: „Über meinen Körper nicht, auf keine Fall!“


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328

Samstag, 10. September 2016, 00:10



Walter Cronkite, ein ehemaliges Zugpferd der amerikanischen Fernsehgesellschaft CBS,
meinte scherzhaft über seine Vorstellungen vom Leben im Ruhestand:

„Ich möchte meine Tage gern wie Errol Flynn mit einer 16jährigen Geliebten an Bord einer 20-Meter-Jacht verbringen.“

Daraufhin erläuterte seine Frau ihre Vorstellungen von der Wirklichkeit:
„Tut mir leid, Walt. Du wirst mit einer 70jährigen Ehefrau an Bord eines 5-Meter-Bootes sein.“


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329

Samstag, 10. September 2016, 12:39


Wer auf den Wogen schliefe
Ein sanft gewiegtes Kind,
Kennt nicht des Lebens Tiefe,
Vor süßem Traume blind.

Doch wen die Stürme fassen
Zu wildem Tanz und Fest,
Hoch auf den dunklen Straßen
Die falsche Welt verläßt:

Der lernt sich wacker rühren,
Durch Nacht und Klippen hin
Lernt er das Steuer führen
mit sichrem, ernstem Sinn

Der ist von ernstem Kerne,
Erprobt zu Lust und Pein,
Der glaubt an Gott und Sterne
Der soll mein Schiffmann sein.

(Joseph von Eichendorff)


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WoKa

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330

Samstag, 10. September 2016, 15:13



Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

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