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operus

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1

Dienstag, 26. Januar 2016, 22:00

Who is Who in Oper und Konzert?

Nachdem die Sängernamenskette und Threads mit Quiz-Fragen gerne angenommen werden und gut laufen, möchte ich einen Thread starten, in dem Sängerinnen und Sänger gesucht werden. Bei den Spielregeln möchte ich mich an bewährte Regeln halten. Wer die oder den Gesuchten als Erster herausfindet, darf die nächste Frage stellen. Also fangen wir an:

Who is Who in Oper:

Der Gesuchte ist am 18. November 1926 in Wyandotte/ Michigan USA auf die Welt gekommen. Als er 14 Jahre alt war, hörte er Samstags-Matineen der MET über Radio Broadcast und war der Oper verfallen. Als Besatzungssoldat erlebte er seine erste Oper in Ost Berlin. Das Erlebnis dieses Abends bestärkte seinen langgehegten Wunsch, Opernsänger zu werden. Er erfuhr, dass man sogar für das Studium gefördert werden konnte. Ein Gesetz gewährte für jeden Monat Militärdienst einen Monat Studium. Das bedeutete, dass unser Bariton-Eleve 36 Monate freies Studium machen konnte. Er studierte an der East Lansin an der Michigan State University, wo er 1951 mit dem Bachelor of Music abschloss. Nach Beendigung des Studiums gewann er einen Wettbewerb in Detroit, der mit einem zweijährigen Vertrag an der City Opera New York verbunden war. Als Anfänger kommt man vielleicht nur zwei bis dreimal zum Singen. Da man nach Vorstellungen bezahlt wurde und New York entsetzlich teuer ist, reichte das Geld hinten und vorne nicht. Unser Gesuchter musste sich also nebenbei als Teller- , Autowäscher und Taxifahrer seinen Lebensunterhalt verdienen. Dank eines Fulbright Stipendiums konnte er sich 1956/57 an der Münchner Hochschule für Musik einschreiben und Kurse bei Hedwig Fichtmüller und Gerhard Hüsch belegen. Die karge Monatsunterstützung von 400 DM verhinderte nicht, dass unser Jungsänger sein Herz an München verlor. Seine deutsche Opernkarriere begann in Mannheim. Darauf folgte ein Engagement in Hagen. In Hagen, Mannheim, Stuttgart ersang er sich ein breit gefächertes Repertoire:Rigoletto/Germont/Luna/Amonasro,Jago/Pizarro/Heerrufer/Scarpia, Falstaff usw. also das gesamte Baritonfach. 1964 -66 Festes Mitglied an der Stuttgarter Staatsoper und ab 1966 -1978 Engagement an der Bayerischen Staatsoper, wo er eine der Stützen des Ensembles wurde. Weltweite Gastspiele u. a. in Wien, London, Paris, Mailand und als Schwerpunkt in ganz Amerika. Mitwirkung bei den Bayreuther Festspielen 1967 Wolfram, Heerrufer, Donner. Ein besonderer Höhepunkt war die Verkörperung aller 4 Baritonrollen 1970 in einer Fernsehproduktion des ZDF von Hoffmanns Erzählungen in der Regie von Vaclav Kaslik. 1977 Ernennung zum Bayerischen Kammersänger. 1978 wechselte er vom Nationaltheater an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Dort widmete der Urkomödiant sich mit großem Erfolg auch komischen Partien. Vielen Opernfreunden unvergessen seine umwerfende Gestaltung der Mamma Agata in "Viva la Mamma". K. H. Ruppel schrieb in der Süddeutschen Zeitung: ...... ist ein Charakterbariton von seltener Kraft und Fülle, aber auch von wunderbarer Weicheit und Ausgeglichenheit. Er ist furchbar und rührend zugleich- eine echte Verdifigur, die in ihrer Sonderbarkkeit doch von unwiderleglicher menschlicher Wahrheit ist. Viele seiner Partien sind auf Tonträgern festgehalten. Bekannt ist ein Livemitschnitt von Verdis Don Carlos 1965 aus dem Münchner Nationaltheater, wo er neben James King und Gottlob Frick einen hinreißenden Posa singt. Dirigent ist Heinrich Bender. Unser "Rätselbariton" war eine wuchtige, beindruckende Persönlichkeit mit herzlichem Humor und oft ungewöhnlichen Verhaltensweisen, aber immer unendlich sympathisch. In Bayern würde man ihn als Urvieh bezeichnen. Er wirkte in Filmen mit und machte erfolgreich Werbung, ja er konnte eigentlich alles, war also ein Held in jedem Fach. Wer ist der Gesuchte?

Herzlichst
Operus
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Stimmenliebhaber

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2

Dienstag, 26. Januar 2016, 22:22

18. November 1926 in Wyandotte/ Michigan USA
Ich hab's gegoogelt! 8-)
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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m.joho

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3

Dienstag, 26. Januar 2016, 22:33

Lieber operus,
Ich weiss es!

9079wolfgang

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4

Dienstag, 26. Januar 2016, 23:00

Ja, mein lieber Hans!

Das weiß sogar ich! :thumbsup:
W.S.

operus

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5

Mittwoch, 27. Januar 2016, 10:09

Lieber Stimmenliebhaber, lieber Marcel, lieber Wolfgang,

nach den vorgeschlagenen Spielregeln sollte einer von Euch jetzt bitte den Namen des Gesuchten nennen. Wer dies als erster macht ist "Rätselkönig" und darf dann die nächste Sängerpersönlichkeit nennen, die gesucht werden soll.
Herzlichst
Operus
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Stimmenliebhaber

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6

Mittwoch, 27. Januar 2016, 15:41

Thomas Tipton :)

Übrigens Danke für die schöne Spielidee, lieber "Operus", die uns gleich wieder die Möglichkeit bietet, an Sängerinnen und Sänger, die uns beeindruckt haben, zu erinnern. :jubel: :jubel: :jubel:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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7

Mittwoch, 27. Januar 2016, 15:50

Dann nenne ich jetzt einen Tenor mit einem Allerweltsnamen, der wie die Meistersinger von Nürnberg Handwerker und Sänger zugleich war, der Malermeister und Kammersänger war (am Klingelknopf steht das erste, nicht das letzte), der jahrzehntelang eine Autolackiererei in unmittelbarer Nähe eines deutschen Grenzflusses leitete und daneben eine Karriere als Opernsänger (mit Festengagements in Cottbus, Dessau, Leipzig und Dresden) sowie als Heldentenor in den schweren Wagner- und Strauss-Partien sogar eine Weltkarriere machte, die ihn 1994 bis an die MET führte. Seine wichtigsten Partien waren wohl Florestan, Max, Erik, Tannhäuser, Lohengrin, Stolzing, Guntram, Sänger im "Rosenkavalier", Bacchus, Kaiser und Menelas, er sang aber im ersten Jahrzehnt seiner späten, aber langanhaltenden Karriere auch das italienische Fach (Alvaro, Don Carlos, Radames usw.) und Operettenpartien. Von der Körperlänge her war er nicht der größte Heldentenor, aber in seiner Generation gab es wohl kaum einen zuverlässigeren, souveräneren, höhensicheren.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Siegfried

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8

Mittwoch, 27. Januar 2016, 17:05

Ein Königreich für einen Pinsel :jubel:
Freundliche Grüße Siegfried

Stimmenliebhaber

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9

Mittwoch, 27. Januar 2016, 17:06

Ein Königreich für einen Pinsel :jubel:
Da dieser Nachname aber auch bei Tenören recht häufig ist, fehlt noch der Vorname, bevor du das nächste Rätsel stellen darfst! ;)

Michael König ist es zum Beispiel nicht.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Siegfried

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10

Mittwoch, 27. Januar 2016, 18:09

Ein Königreich für einen Pinsel :jubel:
Da dieser Nachname aber auch bei Tenören recht häufig ist, fehlt noch der Vorname, bevor du das nächste Rätsel stellen darfst! ;)

Michael König ist es zum Beispiel nicht.


Der hat auch den Pinsel nicht geschwungen. Natürlich war's der Klaus.
Freundliche Grüße Siegfried

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11

Mittwoch, 27. Januar 2016, 18:10

Dann bist du jetzt dran! :yes:
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Alfred_Schmidt

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12

Mittwoch, 27. Januar 2016, 18:18

Eine kleine Zwischenbemerkung, bzw. Anregung noch bevor jemand die Lösung präsentiert und die neue Frage stellt:
UM das "ergoogeln" zu erschweren , sollte man statt eine fisxen Geburtsdatums beispielweise schreiben, "in der ersten Hälfte des 20. Jahgrhunderts" oder " während des zweiten Weltlriegs" , bzw an stelle des Geburtsortes "in einem Vorort von London", " in einer französichen Kleinstadt", etc etc. also "verschleiernd" formuliert, sodass ein "ergoogeln" idealerweise unmöglich ist, zumindest aber erschwert wird. Desto raffinierter verklausuliert. desto schwieriger wird das Rätsel.

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Stimmenliebhaber

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13

Mittwoch, 27. Januar 2016, 18:32

Eine kleine Zwischenbemerkung, noch bevor jemand die Lösung präsentiert und die neue Frage stellt:
UM das "ergoogeln" zu erschweren , sollte man statt eine fisxen Geburtsdatums beispielweise schreiben, "in der ersten Hälfte des 20. Jahgrhunderts" oder " während des zweiten Weltlriegs" , bzw an stelle des Geburtsortes "in einem Vorort von London", " in einer französichen Kleinstadt", etc etc. also "verschleiernd" formuliert, sodass ein "ergoogeln" idealerweise unmöglich ist, zumindest aber erschwert wird. Desto raffinierter verklausuliert. desto schwieriger wird das Rätsel.
So habe ich es ja bei meinem Rätsel gehandhabt - extra deshalb! :yes:
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14

Mittwoch, 27. Januar 2016, 21:33

@ "Siegfried", um Bertolt Brecht bzw. konkret seine Witwe Begbick in "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" zuzitieren:

"Geht es nicht weiter?"

:D

Da es noch nicht weitergeht, hier noch jeweils ein kleiner nachzuhörender Nachtrag zu den beiden bisher Gesuchten:



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operus

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15

Donnerstag, 28. Januar 2016, 09:57

Bravo! Stimmenliebhaber hat als erster den Namen Thomas Tipton richtig genannt. Vielleicht einige kleine Begebenheiten, die Thommy als Persönlichkeit näher charakterisieren.
Thommy hat Geburtstag und bekommt von seiner Tochter einen neuen Hut geschenkt. Aus Jux sagt er: "Setze Du doch den Hut einmal auf." Gesagt getan. Darauf er weiter: " Du der steht Dir viel besser als mir, den bekommst Du". Alle meine Proteste halfen nichts. Ich bekam den Hut, besitze ihn selbstverständlich heute noch und halte den wertvollen Borsolino hoch in Ehren. Thommy machte gerne mit allem kleine Geschäfte. In Künstlerkreisen ist sein rollender Laden (Rollkoffer mit irgendeinem Brett, das als Ladentheke benutzt werden konnte) noch in bester Erinnerung. Sofort nach Ende einer Veranstaltung nahm er auf einem vorher reservierten Stuhl, an dem möglichst alle Besucher vorbei mussten, Platz und verscherbelte seine Waren. Fotos, CDs, Programmzettel, Bücher usw. Es war schwierig, dem Spitzenverkäufer Tipton zu entkommen. Bei der Gottlob-Frick-Gesellschaft war er der beste Verkäufer unseres CD-Angebots und spendete uns dann immer den gesamten Erlös seiner Verkaufsaktion. :jubel:
Sehr erfreulich, dass dieser Thread angelaufen ist. Also weiter WHO is WHO?
Herzlichst
Operus
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16

Donnerstag, 28. Januar 2016, 10:29

Sehr erfreulich, dass dieser Thread angelaufen ist. Also weiter WHO is WHO?
Ja, sehr gerne, aber vielleicht solltest du noch die Regel aufstellen, dass der letzte Rätsellöser sein neues Rätsel innerhalb von 24 Stunden stellen muss. Seit gestern 18.09 Uhr ist "Siegfried" am Zuge, uns ein neues Sängerrätsel aufzugeben!
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17

Donnerstag, 28. Januar 2016, 20:21

Lieber "Operus",

darf ich dich in deiner Eigenschaft als Rubrik-Gründer fragen, wie es hier nun weitergeht, wenn "Siegfried", der nach Lösung meines Rätsels dran wäre, ein neues, eigenes zu stellen, das nicht tut?
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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operus

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18

Freitag, 29. Januar 2016, 12:38

darf ich dich in deiner Eigenschaft als Rubrik-Gründer fragen, wie es hier nun weitergeht, wenn "Siegfried", der nach Lösung meines Rätsels dran wäre, ein neues, eigenes zu stellen, das nicht tut?



Lieber Stimmenliebhaber,
danke, dass Du Dich so engagiert um diesen Bereich kümmerst. Du hast Dich ja schon an anderer Stelle als begeisterter und erfolgreicher Rätselfreund und Rätselknacker bewährt.
Nun zu Deiner Frage: Zuerst appellieren wir an unseren Freund Siegfried. Er möge bitte bis morgen 30. Januar eine Rätselfrage ins Forum stellen. Ab 31. verfällt sein Vorschlagsrecht und ein anderer User kann ein Rätsel einbringen.
Ergänzung zur Spielregel: Wer ein Rätsel als erster gelöst hat, darf selbst die nächste Rätselfrage stellen. Dafür hat er einen Tag Zeit. Wird in dieser Zeit keine neue Rätselfrage gestellt, können alle Mitspieler die nächste Rätselfrage stellen. Beispiel: Wenn Siegfried bis morgen Abend 30. Januar kein Rätsel einstellt, verfällt sein Vorschlagsrecht und ab 31. Januar kann jeder Forumnutzer ein Rätsel einstellen. Ich hoffe, ich konnte die Spielregel verständlich darstellen.

Herzlichst
Operus
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19

Freitag, 29. Januar 2016, 16:07

Ich hoffe, ich konnte die Spielregel verständlich darstellen.
Ich denke schon! :thumbup:
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20

Sonntag, 31. Januar 2016, 00:26

Schade, dass der Thread nun drei Tage lang brach lag, "Siegfried" hätte ruhig früher sagen können, dass er keine Lust hat, ein eigenes Rätsel zu stellen. Nun ja, zukünfitg ist ja laut "Operus" nur noch 24 Stunden für den Richtigrater Zeit, ein eigenes Rätsel zu stellen, es besteht also Hoffnung, dass eine so lange Pause nicht wieder eintritt - wenn jemand mein jetziges Rätsel, das nun erstmals in dieser Rubrik einer Sängerin gilt, errät:

Die Sängerin wurde mitten im zweiten Weltkrieg in einer niedersächsischen Stadt geboren, hatte aber ansonsten zeitlebens nur wenig mit Niedersachsen zu tun, denn aufgewachsen ist die nach dem Krieg in einer sächsischen Stadt, die 1953 und 1990 umbenannt wurde. Außerdem wurde sie mit einem Nachnamen geboren, den man heute nicht mit ihr, sondern - mit Recht - mit einer der wichtigsten Protagonistinnen Walter Felsensteins an der Komischen Oper Berlin verbindet. An dieses Haus kam die gesuchte Sängerin auch, aber erst nach Felsensteins Tod.
Die gesuchte Sängerin sang auch schon unter ihrem Geburtsnamen als Gast an der Deutschen Staatsoper Berlin, und zwar eine kleinere Rolle in Webers "Oberon". Die großen Hauptrollen am Haus sang sie dann aber später schon unter dem Nachnamen, unter dem sie bekannt wurde.
Mitte der 1970er Jahre, als die gesuchte Sängerin in Potsdam engagiert war, wechselte sie während einer Schwangerschaftspause nicht nur den Nachnamen (sie nahm den Nachnamen ihres Ehemannes an), sondern auch das Stimmfach, nämlich vom Mezzosopran zum Sopran. Vorher hatte sie in der Stadt ihrer Jugend auch Alt-Partien wie die 3. Dame gesungen. Nach ihrer Potsdamer Zeit gehörte die (nacheinander) den Ensembles von zwei der drei Berliner Opernhäuser an. Am ersten wurde sie vor allem in der Titelpartie einer uraufgeführten zeitgenössischem Oper eines DDR-Komponisten mit einem biblischen Thema berühmt - es gibt davon eine Tonaufnahme und eine Fernsehaufzeichnung. Am nächsten Opernhaus durfte sie dann endlich das große deutsche Fach singen, mit dem sie auch international gastierte, so (an zwei Abenden) an der Wiener Staatsoper und in fünf Festspielsommern bei den Bayreuther Festspielen. Kurioserweise wurde sie gerade in einer der undankbarsten Wagner-Sopran-Rollen am häufigsten aufgezeichnet: in Bayreuth, München und Amsterdam. In Amsterdam war sie in mehreren Rollen zu erleben, darunter zwei Titelpartien von Opern von Richard Strauss und einer Titelpartie einer Schostakowitsch-Oper, von der es zwei Titel-Fassungen gibt, die aber beide auf die Titelpartie verweisen.

Wie heißt die gesuchte Sängerin, die kurz nach der Jahrtausendwende in einer Reimann-Oper (in welcher sie schon in Berlin eine andere Rolle gesungen hatte) ihre aktive Karriere beendete und 1983 im kurz zuvor wiedereröffneten Neuen Gewandhaus zu Leipzig in einer Gala zum 100. Todestag von Richard Wagner unter der Leitung von Kurt Masur die Wesendonck-Lieder und die Senta-Ballade sang?
Noch ein kleiner Tipp: Sie wird in diesem Jahr 75!

Viel Spaß beim Raten! ;)
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Sonntag, 31. Januar 2016, 10:41

Eva-Maria Bundschuh


:hello: LT
Arm bin ich auf die Welt gekommen,
alle meine Mitgift ist Haupt und Hand.
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Beharrlichkeit führt zum Ziel!
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Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer,
sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
---
... wenn ich keine Oper unter den Fäusten habe ist mir nicht wohl!
---
Soli deo gloria
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operus

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22

Sonntag, 31. Januar 2016, 11:00

Bravo, lieber Liebestraum. Ich mühte mich an diesem wirklich schwierigen Rätsel von Stimmenliebhaber lange ab und wollte gerade ebenfalls Eva Maria Bundschuh einstellen. Du bist mir um Brustbreite zuvorgekommen. Glückwunsch. Nun bin ich jedoch auf Dein Rätsel gespannt.

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23

Sonntag, 31. Januar 2016, 11:23

Der Sänger wurde Ende der 20er Jahre in einem Mittelmeer-Land geboren. Zu seinen Hochzeiten (60er-70er Jahre) gehörte er zu den gefragtesten Baritonen seiner Zeit. Nach ersten Auftritten in seinem Heimatland debütierte er bereits 1958 an der Wiener Staatsoper, der er lange Jahre die Treue hielt. Weitere erfolgreiche Gastspiele führten ihn an die Scala, die MET, nach Covent Garden, nach Glyndebourne und zu den Salzburger Festspielen. Leider hat die Plattenindustrie nur wenig mit ihm produziert, der in solchen Rollen wie Rigoletto, Graf Luna (Il Trovatore), Posa (Don Carlos), Nabucco, Scarpia (Tosca), Tonio (Der Bajazzo) wahre Triumphe feierte. Er starb 2007 und wäre heute 86 Jahre alt!


:hello: LT
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Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer,
sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
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24

Sonntag, 31. Januar 2016, 13:21

Kostas Paskalis

Nur: "treu" blieb er der Wiener Staatsoper nicht 8-) , sondern sang auch sehr viel woanders - einge Häuser hast du genannt, die beiden großen Berliner Opernhäuser könnte man ebenfalls noch nennen.

(Sonst würde für "treu" ja reichen, wenn man jahrelang mit dem gleichen Menschen schläft, daneben aber auch noch mit anderen... :hahahaha: )
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25

Sonntag, 31. Januar 2016, 14:36

Ich höre keinen Widerspruch, dann wird das wohl so sein.

Also stelle ich jetzt noch jeweils ein Video der beiden letztgesuchten Rätselobjekte ein und denke mir anschließend ein neues Sängerrätsel aus.



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26

Sonntag, 31. Januar 2016, 15:07

Und nun mein neues Sängerrätsel: Geboren wenige Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa bzw. vier Tage vor seinem weltweiten Ende (mit der japanischen Kapitulation) mit einem Namen, der in dem Staat, in dem er lebte und arbeitete, auch mit einem Politiker besetzt war, musste er sich, da aus kirchlichem Elternhaus stammend, besonders hart hochkämpfen (Gymnasium in der zwar schon geteilten, aber noch nicht durch eine Mauer geteilten Heimatstadt, nach dem Mauerbau Abendschule usw.). Weil er eine besonders schöne und edle Baritonstimme hatte, die im Timbre sehr an den Jahrhundertsänger mit den wohl meisten Studioaufnahmen der Plattengeschichte erinnerte, musste er sich viele Vorurteile anhören, hatte er doch etwa ein Höhenpiano wie in diesem Stimmfach wohl nur dieser und nur noch ganz wenig andere. Dennoch sang er auch Rollen, die der große Fachkollege und -vorgänger nicht gesungen hatte, etwa die andere Rolle in den "Meistersingern", die er dann auch mit Wolfgang Sawallisch im Münchner Studio aufnehmen durfte.

Wie die von mir zuletzt gesuchte Sängerin gehörte er nacheinander den Solistenensembles von zwei der drei Berliner Opernhäuser an, wechselte aber nicht direkt vom Felsenstein-Haus zum anderen, sondern wirkte zwischendurch in einer bekannten Messestadt bei einem bekannten (vor gut einem Monat verstorbenen Dirigenten) sowie auf weltweiten Konzertreisen bis nach New York ect. An dem anderen Berliner Opernhaus durfte er länger und erfolgreicher und vor allem in größeren Partien wirken, sein vertrag wurde freilich am letztmöglichen Tag dafür nichtverlängert. Nach einem Prozess, den er gewann, bekamm er dort noch einen dreijährigen Gastvertrag. Die Gründe für diese Nichtverlängerung waren keine künstlerischen, sondern politischer Art. Die Zeiten hatten sich geändert, wobei man ihm wegen seinem Verhaltens im untergegangenen Staat nicht ans Bein pinkeln konnte, denn er war weder in der SED noch bei der Stasi, ja nicht mal im FDGB oder als Jugendlicher in der FDJ. Nein, er hatte die neu gewonnene Freiheit in dem Sinne missverstanden, dass er glaubte, dass man nun ohne Angst vor Konsequenzen seine Meinung sagen und sich für Kollegen stark machen könne. Er wurde auch nicht verhaftet oder sonst drangsaliert, er verlor nur sein Festengagement durch Leute, die es durch gute Vernetzung verstanden, ihm auch sonst erfolgreich in seiner internationalen Karriere zu schaden.
Unabhängig davon machte er insgesamt doch eine hächst erfolgreiche Karriere als Opern-, Konzert- und Liedsänger, nahm dabei zahlreiche Schallplatten auf (allein mindestens acht Schubert-Platten, die Zyklen "Die schöne Müllerin" und "Die Winterreise" räumten noch zur Zeiten der Teilung seines Vaterlandes die Schallplattenpreise im anderen, westlichen Teil des Landes ab), im NDR war er noch häufiger zu erleben als im DDR-Fernsehen, sogar ein Fernsehportrait wurde vom NDR produziert.
Seine wichtigste Bühnenrolle war wohl der Wolfram im "Tannhäuser", den er insgesamt etwa 100 Mal verkörperte, u.a. an beiden großen Berliner Opernhäusern und an der Wiener Staatsoper. So hat er letztlich an allen drei Berliner Opernhäusern gesungen (an der Bismarckstraße neben dem Wolfram auch den Valentin im "Faust")
Als ich anfing, um 1990 in die Oper zu gehen, war einer DER Publikumslieblinge und wurde dann - auch wegen fehlender Diplomatie (der Berliner hat nunmal in der Regel eine große Schnauze, das weiß ich selbst nur zu gut und ist bei mir nicht anders...) zu einer tragischen Figur, die dann in den letzten Jahren seiner aktiven Gesangskarriere zu Konzerten teilweise in die Provinz ausweichen musste, trotz uneingschränktem stimmlichen Zenits bis zum offiziellen Karriereende 2005.

Der Sänger hat sich auch als Gesangspädagoge einen Namen gemacht, unterrichtete zuerst in Weimar, später in Rostock, Hamburg und zuletzt (immer noch!) an der Berliner Universität der Künste. Sein berühmtester Schüler macht gerade große Karriere, sang im letzten Sommer den Osmin in Glyndebourne (mit Fernsehübertragung) und gehört dem Solistenensemble der Deutschen Oper Berlin an.

Der von mir gesuchte Sänger feierte im letzten Jahr seinen 70. Gebrtstag.

Na? Wer isses? 8-)
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Liebestraum

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Sonntag, 31. Januar 2016, 15:46

Manchmal glaube ich, hast du echt etwas an deinem Oberstübchen. Mit "treu" war auch "treu" gemeint ... - Theo Adam blieb der Deutschen Staatsoper Berlin treu obwohl er ebenfalls weltweit woanders auftrat! -- Um ein anderes Beispiel zu nennen!


LT
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... wenn ich keine Oper unter den Fäusten habe ist mir nicht wohl!
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28

Sonntag, 31. Januar 2016, 15:47

Siegfried Lorenz

:hello: LT
Arm bin ich auf die Welt gekommen,
alle meine Mitgift ist Haupt und Hand.
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Beharrlichkeit führt zum Ziel!
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Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer,
sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
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... wenn ich keine Oper unter den Fäusten habe ist mir nicht wohl!
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Soli deo gloria
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Stimmenliebhaber

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29

Sonntag, 31. Januar 2016, 15:57

Manchmal glaube ich, hast du echt etwas an deinem Oberstübchen.
Das macht nichts, ich glaube das umgekehrt mindestens ebenso! :D

Offenbar bedeutet (auch nach deiner Erklärung) "treu" hier (zwischen Mensch und Haus) etwas anderes als dort (zwischen Mensch und Mensch), und genau auf diese Bedeutungsdiskrepanz bei der Verwendung des exakt gleichen Wortes habe ich mir erlaubt, auf ironische Art und Weise hinzuweisen.

Siegfried Lorenz
Richtig! Jetzt bist du wieder dran!

Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Liebestraum

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30

Sonntag, 31. Januar 2016, 16:24

Der gesuchte Bariton stammte aus dem südlichen Europa und wurde im gleichen Jahr geboren wie der letzte DDR-Gewandhauskapellmeister. Als 23jähriger debütierte er an der Oper in seinem Heimatort, der er bis zu seinem Bühnenabschied 1986 die Treue hielt, mit der Partie des Silvio (Der Bajazzo). Ab 1958 gastierte er insbesondere im italienischen Repertoire in LondonCG, MoskauB, New YorkMET, MailandSC, WienSTO, BerlinSTO u.a. Seine Paraderolle war der Figaro im "Barbier von Sevilla", den er über 500 mal gesungen hat! Er starb 2014.


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