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William B.A.

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Samstag, 6. Februar 2016, 16:41

6. Februar 2016:

Komponisten:

Johannes Ockeghem,
franko-flämischer Komponist, Sänger und Kleriker, * um 1420 bis 1425 - + 6. 2. 1497 --- 519. Todestag








Ignace Strasfogel,
polnischer Komponist und Dirigent, * 17. 7. 1909 - + 6. 2. 1994 --- 22. Todestag



Alexander Pirumow, russisch-armenischer Komponist und Musikpädagoge, * 6. 2. 1930 - + 1995 --- 86. Geburtstag


Schließlich haben wir noch eine besondere Erinnerung:

Stephen Albert,
* 6. 2. 1941 - + 27. 12. 1992, war ein amerikanischer Komponist:



Albert, der als Schüler Klavier, Horn und Trompete spielen lernte, erhielt seinen ersten Kompositionsunterricht im Alter von 15 Jahren bei Elie Siegmeister. Zwei Jahre später wechselte er an die Eastman School of Music, wo er Schüler von Bernard Rogers wurde. Zu seinen weiteren Kompositionslehrern zählte auch der Schwede Karl-Birger Blomdahl; anschließend an sein Studium arbeitete er im Jahre 1963 an der University of Pennsylvania außerdem mit George Rochberg zusammen.

In den folgenden Jahren gab Albert Unterricht an diversen Instituten wie der University of Arts in Philadelphia (1968-70), der Stanford University (1970/71) oder dem Smith College (1974-76). Als Komponist machte er sich in dieser Zeit in kleineren Kreisen einen Namen. Er erhielt eine Reihe von Preisen und Stipendien, etwa vom National Endowment for the Arts.

Den entscheidenden Durchbruch in seiner Karriere erreichte Stephen Albert jedoch mit seiner Ersten Sinfonie "RiverRun", ein Werk, das im Auftrag der Sydney L. Herchinger Foundation für das National Symphony Orchestra Washington D.C. und Mstislaw Rostropowitsch, der eine Aufnahme von Alberts Liederzyklus "To Wake the Dead" mit großer Begeisterung gehört hatte, entstand. Für diese Sinfonie erhielt Albert 1985 den renommierten Pulitzer-Preis.

Noch im selben Jahr wurde Albert Composer in Residence des Seattle Symphony Orchestra (bis 1988). In den Folgejahren erhielt er zahlreiche Kompositionsaufträge vor allem für amerikanische Orchester. Im Jahre 1988 wurde er als Professor für Komposition an die Juilliard School berufen. Im Dezember 1992 verunglückte Stephen Albert bei einem Autounfall tödlich. 1995 wurde sein Violoncellokonzert mit einem Grammy Award in der Kategorie "Beste zeitgenössische klassische Komposition" ausgezeichnet.

Heute wäre er 75 Jahre alt geworden.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Albert
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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872

Samstag, 6. Februar 2016, 16:46

6. Februar 2016, Fortsetzung:

Dirigenten:

Wassili Safonow, russischer Dirigent und Pianist, * 6. 2. 1852 - + 27. 2. 1918 --- 164. Geburtstag


Oswald Kabasta,
österreichischer Dirigent und Komponist, * 29. 12. 1896 - + 6. 2. 1946 --- 70. Todestag



Charles Gerhardt,
amerikanischer Dirigent, Arrangeur, Toningenieur und Musikproduzent, * 6. 2. 1927 - + 22. 2. 1999 --- 89. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Matthew Best, britischer Dirigent, * 6. 2. 1957 ---- 59. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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873

Samstag, 6. Februar 2016, 16:53

6. Februar 2016, Fortsetzung:

Pianisten:

Claudio Arrau, chilenischer Pianist, * 6. 2. 1903 - + 9. 6. 1991 --- 113. Geburtstag





Lasar Berman,
russischer Pianist, * 26. 2. 1930 - + 6. 2. 2005 --- 11. Todestag



Cellist:


Peter C. Steiner,
deutscher Cellist, * 19. 8. 1928 - + 6. 2. 2003 --- 13. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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874

Samstag, 6. Februar 2016, 16:57

6. Februar 2016, Fortsetzung:

Sängerin:

Erna Sack, deutsche Sopranistin, * 6. 2. 1898 - + 2. 3. 1972 --- 118. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Sänger:

Wieslaw Ochman,
polnischer Tenor, * 6. 2. 1937 --- 79. Geburtstag



Gaston Rivero,
amerikanisch-uruguayischer Tenor, * 6. 2. 1978 --- 38. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Sonntag, 7. Februar 2016, 15:38

7. Februar 2016:

Komponisten:

Lodovico Giustini, italienischer Komponist und Organist, * 17. 12. 1685 - + 7. 2. 1743 --- 273. Todestag






Alexander Tanejew, russischer Komponist, * 17. 1. 1850 - + 7. 2. 1918 --- 98. Todestag



Wilhelm Stenhammar, schwedischer Komponist, Pianist und Dirigent, * 7. 2. 1871 - + 20. 11. 1927 --- 145. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)
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876

Sonntag, 7. Februar 2016, 15:44

7. Februar 2016, Fortsetzung:

Komponisten II:


Witold Lutoslawski,
polnischer Komponist und Dirigent, * 25. 1. 1913 - + 7. 2. 1994 --- 22. Todestag



Marius Constant, französischer Komponist und Dirigent rumänischer Herkunft, * 7. 2. 1925 - + 15. 5. 2004 --- 91. Geburtstag



Boris Tschaikowski, russischer Komponist, * 10. 9. 1925 - + 7. 2. 1996 --- 20. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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877

Sonntag, 7. Februar 2016, 15:55

7. Februar 2016, Fortsetzung:

Dirigent:

Antoni Wit, polnischer Dirigent, * 7. 2. 1944 --- 72. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Pianisten:

Georg Liebling, deutscher Pianist und Komponist, * 22. 1. 1865 - + 7. 2. 1946 --- 70. Todestag


Ossip Gabrilowitsch, russisch- amerikanischer Pianist, * 7. 2. 1878 - + 14. 9. 1936 --- 138. Geburtstag



Emmanuel Durlet,
belgischer Pianist und Komponist, * 11. 10. 1893 - + 7. 2. 1977 --- 39. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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878

Sonntag, 7. Februar 2016, 16:03

7. Februar 2016, Fortsetzung:

Pianist:

Einen runden Geburtstag haben wir heute noch:

Mark Taimanow,
* 7. 2. 1926, ist ein russischer Pianist und Schachgroßmeister:



Mark Taimanow wurde am 7. Februar 1926 in Charkow geboren. Sein Vater war Ingenieur, seine Mutter Sängerin. Etwa ein halbes Jahr nach Taimanows Geburt zogen seine Eltern nach Leningrad. Dem sowjetischen Publikum wurde Taimanow bereits 1936 als Zehnjähriger bekannt, als er in Wladimir Schmidthofs Film „Beethovens Konzert“ die Hauptrolle spielte. Dies blieb die einzige Filmrolle im Leben Taimanows.
Seine pianistische (und schachliche) Ausbildung erhielt Mark Taimanow als Jugendlicher in Leningrad. Seit seinem zwölften Lebensjahr spielte er gemeinsam mit seiner späteren Ehefrau Ljubow Bruk (1926–1996) Werke für zwei Klaviere. Beide wurden von Samari Sawschinsky unterrichtet. Zwischen 1941 und 1944 wurden die Leningrader Musikschule und das Konservatorium infolge der deutschen Invasion nach Taschkent verlegt. 1948 schloss Taimanow sein Klavierstudium mit Auszeichnung ab.

Das Duo Bruk & Taimanow begann eine umfangreiche Konzerttätigkeit in der Sowjetunion, nahm sein gesamtes Repertoire (Werke für zwei Klaviere) für Melodija auf Schallplatten auf und wurde so auch außerhalb der Sowjetunion bekannt. Es folgten Auslandsgastspiele in der DDR, Ungarn und der Tschechoslowakei. Anfang der 1970er Jahre trennte sich das Ehepaar, was gleichzeitig das Ende des gemeinsamen Musizierens bedeutete. Taimanow konzertierte fortan als Solist.
Im Jahre 1998 erschien bei Philips in der Reihe Die größten Pianisten des 20. Jahrhunderts eine Doppel-CD (Nr. 456 736-2) mit Aufnahmen des Duos Bruk & Taimanow aus den Jahren zwischen 1959 und 1968.

Heute wird Mark Taimnow 90 Jahre alt.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Jewgenjewitsch_Taimanow

Flötist:

Auch unter den Flötisten haben wir heut einen runden Geburtstag:

William Bennett,
* 7. 2. 1936, ist ein britischer Flötist:


William Bennett wuchs in einem künstlerischen Elternhaus auf und begann das Flötenspiel im Alter von zwölf Jahren. An der Guildhall School of Music erhielt er (wie später sein drei Jahre jüngerer Kollege James Galway) Unterricht bei Geoffrey Gilbert. 1958 gewann er ein Stipendium der französischen Regierung, das es ihm ermöglichte, in Paris u.a. bei Jean-Pierre Rampal zu studieren. Am Ende seines Studiums gewann Bennett einen Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf. In den 1960ern nahm er zum ersten Mal Unterricht bei Marcel Moyse; in den 1970ern besuchte er auch Meisterkurse bei diesem.
Nach Anstellungen beim BBC Northern Symphony Orchestra sowie beim Sadlers Wells Orchestra wurde Bennett Soloflötist beim London Symphony Orchestra. Später arbeitete er neben seiner Tätigkeit als Solist auch als Mitglied renommierter Orchester wie dem Royal Philharmonic Orchestra, dem English Chamber Orchestra sowie der Academy of St. Martin in the Fields. In seiner Solokarriere widmete und widmet sich Bennett vor allem dem Ensemblespiel, u.a. als regelmäßiger Gastmusiker des Melos-Ensembles. Er hat über 300 Aufnahmen aus dem Solorepertoire der Flöte eingespielt, darunter die Konzerte von Vivaldi und Mozart, die h-Moll-Suite von J. S. Bach sowie Mozarts Konzert für Flöte, Harfe und Orchester.

Zusammen mit dem britischen Flötenbauer Albert Cooper sowie einigen anderen Flötisten entwickelte Bennett eine verbesserte Mensur, die Bennett-Cooper-Skala. Er erfand außerdem eine Flöte, deren Tonumfang eine kleine Terz tiefer reicht als normal (also bis zum kleinen a), den sogenannten flauto di bassetto. Mit dieser Flöte spielte er u.a. das D-Dur-Konzert von Mozart ein. Bennett beeinflusste mit seinen Arbeiten den Flötenhersteller Altus. Er selbst spielt derzeit eine Altus-Flöte der "Limited"-Serie mit offener Gis-Klappe.
Bennett unterrichtete ab 1983 einige Jahre lang an der Musikhochschule Freiburg sowie (bis heute) an der Royal Academy of Music.

Heute feiert William Bennett seinen 80. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/William_Be…Fl%C3%B6tist%29
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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879

Sonntag, 7. Februar 2016, 16:10

7. Februar 2016, Fortsetzung:

Klarinettist:


Hans Pfeifer, deutscher Klarinettist, * 7. 2. 1934 --- 82. Geburtstag


Geigerin:

Akiko Suwanei, japanische Geigerin, * 7. 2. 1972 --- 44. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Cellist:

Daniil Schaffran,
russischer Cellist, * 13. 1. 1923 - + 7. 2. 1997 --- 19. Todestag



Ein Sänger hat heute einen runden Geburtstag:

Raimo Sirkiä,
* 7. 2. 1951, ist ein finnischer Tenor:



Er war zuerst als Instrumentalmusiker tätig und wurde viermal finnischer Meister im Akkordeonspiel, beherrschte aber auch Klavier, Orgel, Kontrabass, Schlagzeug, Querflöte und Gitarre. 1977 begann er das Schulmusikstudium an der Sibelius-Akademie in Helsinki und wechselte drei Jahre später in die Gesangklasse; weitere Ausbildung seiner Stimme in Rom und London. 1981 gewann er den Timo Mustakallio-Concours in Helsinki. Seit 1982 trat er bei den Festspielen im finnischen Savonlinna auf. 1983 ging er an das Theater von Kiel, an dem er lyrische Tenorpartien wie den Belmonte in der »Entführung aus dem Serail«, den Tamino in der »Zauberflöte«, den Lyonel in Flotows »Martha«, aber auch bereits den Cavaradossi in »Tosca« und den Pollione in »Norma« sang. 1985 folgte er einem Ruf an das Opernhaus von Dortmund und spezialisierte sich nun auf das jugendlich dramatische und das italienische heldische Fach. Jetzt standen der Radames in Verdis »Aida«, der Riccardo in dessen »Maskenball«, der Manrico im »Troubadour«, der Titelheld in »Otello«, der Alvaro in »La forza del destino«, der Ismaele in »Nabucco«, der Edgardo in »Lucia di Lammermoor«, der Erik in »Derfliegende Holländer«, der Walther von Stolzing in »Die Meistersinger von Nürnberg«, der Titelheld in »Parsifal«, der Don José in »Carmen«, der Hüon in »Oberon« von Weber, der Canio im »Bajazzo« (Tampere 1996), der Narraboth in »Salome« von R. Strauss, der Bacchus in »Ariadne auf Naxos« und der Wladimir in Borodins »Fürst Igor« im Mittelpunkt seines Bühnenrepertoires. Er unternahm Gastspiele an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, an den Staatsopern von Dresden und Stuttgart, an den Staatstheatern von Braunschweig, Hannover, Karlsruhe und Oldenburg, an der Deutschen Oper Berlin (1989 als Manrico), in Essen, Basel, Bordeaux und Augsburg. Seit 1989 Mitglied der Nationaloper Helsinki. Bei den Festspielen von Savonlinna sang er 1990 den Radames und den Erik, 1991 den Hans in Smetanas »Die verkaufte Braut«, 1993 den Florestan in »Fidelio«, 1993-95 den Macduff in Verdis »Macbeth«, 1995 wieder den Erik, 1996-98 den Tannhäuser, 1999-2000 den Alvaro. An der Deutschen Oper am Rhein hörte man ihn 1989 als Radames und 1991 als Carlos in Verdis »Don Carlos«, 1995 als Kalaf in Puccinis »Turandot«, am Staatstheater von Hannover 1990 als Dick Johnson in Puccinis »La Fanciulla del West«, 1996 als Parsifal. Er gastierte 1990 mit dem Ensemble der Oper von Helsinki in Tallinn (Reval) und sang 1991 in Helsinki den Parsifal, 1993 in Stockholm den Canio. 1997 trat er an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg als Radames auf, an der Nationaloper von Helsinki 1997 als Florestan und als Siegmund in der »Walküre«, am Théâtre de la Monnaie Brüssel 1997 als Otello von Verdi. 1998 hörte man ihn an der Deutschen Oper am Rhein als Tristan. 1999 sang er am Teatro Regio Turin den Erik. 2000 trat er an der Deutschen Oper Berlin als Macduff auf, am Staatstheater von Darmstadt als Tristan, an der Oper von Helsinki als Manrico, an dieser auch 2001 als Verdis Otello. Er trat in Finnland, in Deutschland, Italien und Russland erfolgreich als Konzertsänger auf.

Heute feiert er seinen 65. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

http://der-neue-merker.eu/geburtstage-im-februar-2016
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Montag, 8. Februar 2016, 02:42

8. Februar 2016:

Komponisten:

Beginnen wir heute mit einer besonderen Erinnerung:

André Grétry, 8. 2. 1741 - + 24. 9. 1813, war eine belbgisch-französischer Komponist:



André Grétry erhielt ersten Musikunterricht von seinem Vater, einem Violinisten an den Kirchen St. Martin und St. Denis in Lüttich, wo er im Alter von neun Jahren Chorknabe wurde. In seinen Memoiren erwähnt er die Strenge des Chorleiters Georges-Henri Wenick. Er nahm erst Cembalo- und Kompositionsunterricht bei Nicolas Rennekin, später bei Henri Moreau, Kapellmeister an St. Paul. Grétry hatte bereits mehrere Stücke komponiert, als er 1760 ein Stipendium am „Lütticher Kolleg Darcis“ in Rom erhielt. Ab 1762 lernte er unter Giovanni Battista Casali, dem Kapellmeister der Lateran-Basilika. Hier in Rom komponierte er ein Confitebor, welches er nach Lüttich sandte, und für den römischen Karneval 1765 das Intermezzo La Vendemmiatrice. Er bestand eine Prüfung vor der renommierten Accademia dei Filarmonici in Bologna, hierauf bereitete er sich bei Padre Martini vor. Noch in Italien komponierte er sechs Streichquartette, welche er später in Paris als sein Opus 3 veröffentlichte.
1766 ließ er sich in Genf nieder, wo er vom Erteilen von Musik- und Kompositionsunterricht lebte. Hier hatte er den ersten Kontakt zu französischer Musik. 1767 begab sich auf Anraten von Rousseau und Voltaire nach Paris. In seinen Memoiren (Mémoires ou Essais sur la Musique) erwähnt Grétry, dass Voltaire ihm den Rat gab: „Gehen Sie nach Paris, dort werden Sie der Unsterblichkeit entgegeneilen“. Dort erzielte er mit seinen komischen Opern: Le Huron (1768) und Lucile (1769) sofort große Erfolge.
Später ließ er deren noch mehr folgen, darunter: Le tableau parlant, Zémire et Azor, L'ami de la maison, Raoul („Blaubart“) und Richard Cœur-de-Lion, von denen die letztere noch bis zur Gegenwart beliebt geblieben ist. Peter I. Tschaikowsky entlehnte den ersten Teil der Arie der Laurette aus dem ersten Akt des Werks („Je crains de lui parler de nuit“) und ließ sie als bewusstes Zitat von der Gräfin im zweiten Akt seiner Pique Dame singen.
1795 wurde Grétry zum Inspektor des Konservatoriums und im Jahr darauf zum Mitglied des Institut de France ernannt. Später erhielt er auch von Napoleon I. eine Pension, welche ihn in den Stand setzte, sich aufs Land nach Montmorency (Val-d’Oise) bei Paris zurückzuziehen. Hier, in dem von ihm erworbenen Landhaus Jean-Jacques Rousseaus, der sogenannten Ermitage, starb er am 24. September 1813.
1842 errichtete seine Geburtsstadt Lüttich ihm zu Ehren auf dem Platz vor der Opéra Royal de Wallonie eine Statue, ein Werk des Bildhauers Guillaume Geefs. 1785 ehrte ihn die Stadt Paris, indem sie eine beim Italienischen Theater gelegene Straße nach ihm benannte. Sein Geburtshaus in der Rue des Récollets in Lüttich ist heute ein Museum.
Der am 17. September 1933 entdeckte Asteroid (3280) Grétry wurde 1987 nach ihm benannt.
Im Filmdrama Die rote Violine (1998) sind neben der Originalmusik von John Corigliano, die einen Oscar gewann, Kompositionen von Grétry zu hören.

Heute ist André Grétrys 275. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9…ste_Gr%C3%A9try

Giuseppe Torelli, italienischer Komponist und Geiger, * 28. 4. 1658 - + 8. 2. 1709 --- 307. Todestag



Helmut Eder, [/b]österreichischer Komponist, * 26. 12. 1916 - + 8. 2. 2005 --- 11. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)




John Williams,
amerikanischer Komponist und Pianist, * 8. 2. 1932 --- 84. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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881

Montag, 8. Februar 2016, 09:52

8. Februar 2016, Fortsetzung:

Dirigent:

Alfred Wallenstein, amerikanischer Dirigent und Cellist, * 7. 10. 1901 - + 8. 2. 1983 --- 33. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

Pianistin:

Emma Schmidt, österreichische Pianistin, * 8. 2. 1944 --- 72. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Hornist:

Amand Schwantge, deutscher Hornist, * 4. 6. 1933 - + 8. 2. 2006 --- 10. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)
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2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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882

Montag, 8. Februar 2016, 12:09

8. Februar 2016, Fortsetzung:

Sängerinnen:

Beatrice Haldas,
schweizerisch-griechische Sopranistin, * 8. 2. 1944 - + 3. 12. 1987 --- 72. Geburtstag


Liebe Grüße

Willi :)

Elly Ameling, holländische Sopranistin, * 8. 2. 1933 --- 83. Geburtstag



Zum Schluss haben wir bei den Sängerinnen ein runden Geburtstag:

Esther Wettach, * 8. 2. 1926, ist eine Schweizer Mezzosopranistin:

Sie erhielt ihre Ausbildung durch Cornelio Cairati in Zürich. Sie war 1959-60 am Stadttheater von Luzern, 1960-62 am Stadttheater von Bern, 1962-63 am Landestheater Detmold engagiert. Sie trat als Gast am Opernhaus von Zürich auf. Dort hörte man sie u.a. als Mercedes in »Carmen«, als 3. Dame in der »Zauberflöte«, als Diane in »Orphée aux enfers« von Offenbach, als Haushälterin in »Die schweigsame Frau« von R. Strauss, als Floßhilde und als Siegrune im Nibelungenring. Zu ihren Partien für die Bühne gehörten auch die Judith in »Herzog Blaubarts Burg« von B. Bartók, die Eboli in »Don Carlos« von Verdi, die Preziosilla in »La forza del destino«, die Dorabella in »Così fan tutte«, die Fidalma in Cimarosas »Il matrimonio segreto«, die Christine in »Die schwarze Spinne« von H. Sutermeister, der Nicklaus in »Hoffmanns Erzählungen«, die Fricka und die Waltraute im Ring-Zyklus. Sie sang am Stadttheater von Luzern in einer Neu-Fassung der Händel-Oper »Rodelinda« die Edvige (Spielzeit 1959-60), am Stadttheater von Bern den Ascanio in »Ascanio in Alba« in der szenischen Schweizer Erstaufführung (in deutscher Sprache, 1960-61). Sie ist auch als Konzertsängerin aufgetreten.

Heute ist ihr 90. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

http://der-neue-merker.eu/geburtstage-im-februar-2016
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883

Montag, 8. Februar 2016, 12:25

8. 2. 2016, Fortsetzung:

Sänger:

Tugomir Franc,
kroatischer Bass, * 8. 2. 1932 (1935?) - + 5. 1. 1983 --- 84. (81.?) Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Nun haben wir noch zwei runde Geburtstage:

Vyacheslav Vynarovski, * 8. 2. 1946, ist ein russischer Tenor:

Er erhielt seine Ausbildung in den Jahren 1965-70 am Lunatscharsky-Institut in Moskau. 1971 wurde er an das Akademische Stanislawski und Nemirowitsch-Dantschenko-Theater in Moskau verpflichtet, dessen Mitglied er während seiner ganzen Kariere blieb. Man hörte ihn hier in Tenorpartien, hauptsächlich aus dem Charakterfach: als Mr. Triquet im »Eugen Onegin«, als Vinokur in der »Mainacht« von Rimsky-Korssakow, als Don Jerom in »Die Verlobung im Kloster« von Prokofieff, als Planquet in »D’Artagnans Liebe« von M. Weinberg, als Panikowsky in »Das goldene Kalb« von Chrennikow, als Pomponio in der Operette »Donna Juanita« von F. von Suppé und als Zsupan im »Zigeunerbaron«. Er gab Gastspiele an russischen Theatern, trat aber auch im Ausland auf. 1987 wurde er zum Verdienten Künstler der UdSSR ernannt. Seit 1997 trat er auch am Bolschoi Theater Moskau auf.

Er feiert heute seinen 70. Geburtstag.


Kosuke Taguchi, * 8. 2. 1941, ist ein japanischer Tenor:

Schüler von Takanosuke Watanabe und von Frau Tsuruyo Takeokaka in Tokio. Er begann seine Bühnenkarriere 1969 am Fujiwara Theater von Tokio als Beppe im »Bajazzo« von Leoncavallo. Er wurde wenig später Mitglied des Niki Kai-Theaters, wo er als lyrischer Tenor in zahlreichen bedeutenden Aufgaben hervortrat (Opern von Mozart, Verdi, Puccini, Offenbach, C.M. v. Weber). Gastspiele und Konzerte in den japanischen Musikmetropolen; Gesanglehrer am Kunutachi Music College in Tokio.

Er feiert heute seinen 75. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

http://der-neue-merker.eu/geburtstage-im-februar-2016
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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884

Montag, 8. Februar 2016, 15:20

Nachtrag der Jubiläen vom 1. bis 6. Februar 2016:


Max von Egmond, holländischer Bassbariton, * 1. 2. 1936 --- 80. Geburtstag

Ingrid Tobiasson, schwedische Mezzosopranistin, * 2. 2. 1951 --- 65. Geburtstag

Karen Bureau, amerikanische Sopranistin, 3. 2. 1951 --- 65. Geburtstag

Martin Christian Vogel,
deutscher Tenor, * 3. 2. 1951 --- 65. Geburtstag

Laureen Livingstone, schottische Sopranistin, * 3. 2. 1946 --- 70. Geburtstag

Martha Arthenack, mexikanische Sopranistin, * 3. 2. 1926 --- 90. Geburtstag

Jean-Philippe Lafont,
französischer Bariton, * 4. 2. 1951 --- 65. Geburtstag

Curtis Rayam, amerikanischer Tenor, * 4. 2. 1951 --- 65. Geburtstag

Carlo Tuand, italienischer Tenor, * 4. 2. 1951 --- 65. Geburtstag

Vladislav Plavko, russischer Tenor, * 4. 2. 1941 --- 75. Geburtstag

Mary Ellen Pracht,
amerikanische Sopranistin, * 4. 2. 1936 --- 80. Geburtstag


Nachträglich herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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885

Montag, 8. Februar 2016, 17:42

Vladislav Plavko, russischer Tenor, * 4. 2. 1941 --- 75. Geburtstag
Da ich diesen Sänger noch mehrfach selbst an der Deutschen Staatsoper Berlin erlebt habe, weiß ich, dass dir beim zweiten Buchstaben des Nachnamens ein Fehler unterlaufen ist. Er heißt Piawko oder Piavko.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

William B.A.

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886

Montag, 8. Februar 2016, 19:03

Du hast durchaus Recht, lieber Stimmenliebhaber, ich habe mich wohl durch die Großschreibung der Buchstaben des Hausnamens im Merker verblüffen lassen:

hier ist er:



Liebe Grüße

Willi :)

P.S. Ich dachte, du hättesst vielleicht auch Martin-Christian Vogel gekannt.
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887

Dienstag, 9. Februar 2016, 17:52

9. Februar 2016:

Komponisten:

Ernst von Dohnanyi, ungarischer Komponist und Pianist, * 27. 7. 1877 - + 9. 2. 1960 --- 56. Todestag



Alban Berg, österreichischer Komponist, * 9. 2. 1885 - + 24. 12. 1935 --- 131. Geburtstag



Harald Genzmer, deutscher Komponist, * 9. 2. 1909 - + 16. 12. 2007 --- 107. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)
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Dienstag, 9. Februar 2016, 17:58

9. Februar 2016, Fortsetzung:

Dirigenten:

Hier haben wir heute einen runden Geburtstag:

Max Pommer,
* 9. 2. 1936, ist ein deutscher Dirigent und Musikwissenschaftler:


Der Urenkel des Architekten und Bauunternehmers Max Pommer (und damit in vierter Generation Träger des Vornamens Max in der Familie Pommer) besuchte die Leipziger Thomasschule und gründete dort das Kammerorchester der Thomasschule. Nach dem Abitur studierte er Dirigieren und Klavier an der Leipziger Hochschule für Musik und von 1960 bis 1964 Musikwissenschaft an der Universität Leipzig, die ihn 1968 mit einer Dissertation zum Thema „Melodische Einflüsse des Ländlers auf die Wiener Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts“ promovierte.
Pommer war Chorassistent bei Hans Sandig und absolvierte ein Orchesterpraktikum bei Herbert Kegel, später arbeitete er unter Herbert von Karajan. Nach seiner Tätigkeit als Kapellmeister in Borna leitete er von 1962 bis 1973 die Leipziger Kammermusikvereinigung und die Gruppe Neue Musik Hanns Eisler.
Von 1973 bis 1987 war Pommer Leiter des Leipziger Universitätschores. Während dieser Zeit gründete er zusammen mit Mitgliedern des Gewandhausorchesters 1979 das Neue Bachische Collegium Musicum und war bis 1987 auch dessen künstlerischer Leiter. Er machte dieses mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnete Kammerorchester (u. a. Deutscher Schallplattenpreis für die Einspielung von Bachs Brandenburgischen Konzerten) in Zusammenarbeit mit dem Trompetensolisten Ludwig Güttler schon lange vor der Wiedervereinigung Deutschlands in der Welt bekannt, was Pommer auch seinen internationalen Durchbruch brachte. Eine umfangreiche Tätigkeit als Gastdirigent führte Pommer in der Folgezeit zu weltweit namhaften Orchestern. 1980 erfolgte seine Berufung zum Professor mit künstlerischer Lehrtätigkeit an die Universität Leipzig.
Danach war Max Pommer als Generalmusikdirektor von 1987 bis 1991 Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig. Nach ersten Kursen und einer Gastprofessur an der Hochschule für Musik Saar wurde Pommer 1990 zum Professor für Orchestererziehung und Dirigieren berufen. In Saarbrücken baute er ein Hochschulorchester auf und leitete dieses und die Dirigierklasse der Hochschule bis 2005. Er dirigierte u.a. das Saint Paul Chamber Orchestra, Orchestre national Bordeaux Aquitaine und SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Seit 2006 ist er Gastdirigent des Nagoya Philharmonic Orchestra in Tokio.
1991 dirigierte er erstmals das Mozarteumorchester Salzburg bei den Salzburger Festspielen. Ebenfalls seit 1991 arbeitete er mit der Hamburger Camerata zusammen, deren künstlerischer Leiter er von 2001 bis zu seinem 75. Geburtstag 2011 war. Zu seinem Abschied wurde Pommer für seine vielfältigen Verdienste in der Musik mit der Biermann-Ratjen-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.[1] Seit dem Jahr 2000 ist Pommer ständiger Gastdirigent der Holland Symfonia, einem Zusammenschluss von Musikern des Noordhollands Philharmonisch Orkest (NPO) und des Nederlands Balletorkest (NBO). Nach seiner Emeritierung zum Ende des Sommersemesters 2003 kommt Pommer verstärkt seinen nationalen und internationalen Dirigierverpflichtungen und bis 2011 seiner Konzerttätigkeit mit der Hamburger Camerata nach.
2009 dirigierte er am Tiroler Landestheater in Innsbruck Brigitte Fassbaenders gefeierte Inszenierung von Das Rheingold.[2]
Pommers CD-Einspielungen sind vielfältig. Allein für Capriccio spielte er 22 Aufnahmen mit Orchesterwerken von Bach, Händel und Debussy ein. Für Berlin Classics nahm er Mozarts Sinfonien und frühe Opern auf. Das finnische Label Ondine brachte Aufnahmen der sinfonischen Werke der finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara und Kalevi Aho, aber auch Werke von Kurt Weill heraus. Ebenso gibt es von Eterna Musik zeitgenössischer deutscher Komponisten, wie Eisler, Dessau und Schönberg.

Heute feiert er seinen 80. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Pommer_%28Dirigent%29

Kurt Adler, österreichisch-amerikanischer Dirigent, * 2. 4. 1905 - + 9. 2. 1988 --- 28. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)
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889

Dienstag, 9. Februar 2016, 18:03

9. Februar 2016, Fortsetzung:

Pianisten:


Andor Foldes,
amerikanischer Pianist ungarischer Herkunft, * 21. 12. 1913 - + 9. 23. 1992 --- 24. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

Zenka Dianova, bulgarische Pianistin * 9. 2. 1971 --- 45. Geburtstag



Klarinettist:

Jean-Claude Veilhan, französischer Klarinettist, Blockflötist und Komponist, * 9. 2. 1940 --- 76. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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890

Dienstag, 9. Februar 2016, 18:08

9. Februar 2016, Fortsetzung:

Sängerinnen:

Hildegard Behrens,
deutsche Sopranistin, * 9. 2. 1937 - + 18. 8. 2009 --- 79. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Rita Kapfhammer, deutsche Mezzosopranistin /Altistin, * 9. 2. 1964 --- 52. Geburtstag


Sänger:

Wolfgang Schöne,
deutscher Bassbariton, * 9. 2. 1940 --- 76. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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891

Dienstag, 9. Februar 2016, 18:14

9 Februar 2016, Fortsetzung:

Sänger:

Robert Burg, deutscher Bariton, * 29. 3. 1890 - + 9. 2. 1946 --- 70. Todestag




Martin Kremer, deutscher Tenor, * 23. 3. 1898 - + 9. 2. 1971 --- 45. Todestag



Kostas Paskalis, griechischer Bariton, * 1. 9. 1929 - + 9. 2. 2007 --- 9. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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892

Dienstag, 9. Februar 2016, 18:19

9. Februar 2016, Fortsetzung:

Zum Schluss haben wir unter den Sängern zwei runde Geburtstage:

Kurt Rösinger, * 9. 2. 1921, ist ein deutscher Bassbariton:



Er wurde in Weimar ausgebildet, und zwar durch den Pädagogen F. Stauffert und durch die bekannte Altistin Helena Jung. 1947 kam es zu seinem Debüt am Nationaltheater von Weimar. An dieser Bühne war er bis 1959 tätig, wobei er sich vor allem, wie auch im weiteren Ablauf seiner Karriere, auf das Buffo-Fach spezialisierte. 1959 kam er an das Opernhaus von Leipzig. Seit 1959 war er zugleich durch einen langjährigen Gastspielvertrag mit der Dresdner Staatsoper verbunden. Auf der Bühne trat er in einem umfangreichen Repertoire in Erscheinung, das rund 50 große Partien umfasste, und das als Höhepunkte den Papageno in der »Zauberflöte«, den Titelhelden in »Falstaff« von Verdi, den Alberich wie den Fafner im Nibelungenring, den Klingsor in »Parsifal«, den Faninal im »Rosenkavalier«, den Leporello in »Don Giovanni«, den van Bett in »Zar und Zimmermann«, den Baculus im »Wildschütz« von Lortzing und den Beckmesser in »Die Meistersinger von Nürnberg« enthielt.

Heute wird er 95 Jahre alt.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Terry Cook, * 9. 2. 1956, ist ein amerikanischer Bass:



Die Ausbildung des aus einer farbigen Familie stammenden Sängers erfolgte im Wesentlichen an der Texas University. Nach ersten Auftritten bei kleineren amerikanischen Operngesellschaften sowie 1980 an der Chicago Lyric Opera und 1982 beim Festival von Santa Fé wurde er 1983 an die Metropolitan Oper New York berufen. Er debütierte hier als Dr. Grenvil in »La Traviata« und sang dort bis 2006 in insgesamt 193 Vorstellungen den Argante in Händels »Rinaldo«, den Bosun in B. Brittens »Billy Budd«, den Pietro in »Simon Boccanegra«, den König in »Aida«, den Lodovico in Verdis »Otello«, die Stimme Neptuns in Mozarts »Idomeneo«, den Harapha in Händels »Samson«, den Reinmar von Zweter in »Tannhäuser«, den Abimélech in »Samson et Dalila« von Saint-Saens, den Achilla in Händels »Giulio Cesare«, einen der Soldaten in »Salome« von R. Strauss, den Ferrando in Verdis »Troubadour«, den Crown wie den Porgy in »Porgy and Bess« von Gershwin, den Samuel in Verdis »Un ballo in maschera«, einen der Gralsritter in »Parsifal«, den Jake Wallace in »La fanciulla del West«, Hectors Geist in »Les Troyens« von Berlioz und den Zuàne in »La Gioconda« von Ponchielli. Dazu trat er als Gast an weiteren Operntheatern in den USA auf, u.a. an der Minnesota Opera (1983), an der Oper von Seattle (1985) und an der Michigan Opera (1987). Mehrfach gastierte er an Opernhäusern in der französischen Metropole Paris: am Théâtre Châtelet 1985 in »Rinaldo« von Händel, 1987 als Porgy, an der Grand Opéra 1983 als Lodovico, 1986 als Colline in Puccinis »La Bohème« und im gleichen Jahr als Sprecher in der »Zauberflöte«, 1992 als Samuel in Verdis »Un ballo in maschera« und 1997 als Porgy.1997-98 sang er bei den Festspielen von Bregenz den Crown in »Porgy and Bess«. 2000 sang er an der Deutschen Oper Berlin den König Balthasar in »Amahl and the Night Visitors« von G.C. Menotti. Als weitere Partien fanden sich in seinem Repertoire für die Bühne der Minister im »Fidelio«, der Oroe in Rossinis »Semiramide« (Dallas Opera 1993) und der Raimondo in »Lucia diLammermoor«. Neben seiner erfolgreichen Bühnenkarriere entfaltete er eine gleichwertige zweite Karriere als Konzert- und Oratoriensolist.

Heute feiert er seinen 60. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

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1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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Dienstag, 9. Februar 2016, 21:36

9. Februar, Fortsetzung:

Wir haben unter den Komponisten noch eine besondere Erinnerung:

Henri-Joseph Rigel,
* 9. Februar 1741 in Wertheim; † 2. Mai 1799 in Paris, war ein deutscher Komponist, der in Frankreich gewirkt hat:


Rigel erhielt seine musikalische Ausbildung anfänglich durch seinen Vater Georg Caspar Rigel (etwa 1725–1754), der am örtlichen Hof des Prinzen von Löwenstein-Wertheim-Rosenberg Musikintendant war, sowie von Niccolò Jommelli, der am Württembergischen Hof tätig war.
1767 reiste Rigel nach Paris und hatte dort achtbaren Erfolg mit seinen Instrumentalwerken, Cembalowerken, Streichquartetten und Symphonien. Auch wurden seine Kompositionen bei den Concert Spirituel aufgeführt. Zumeist waren dies den örtlichen Gepflogenheiten entsprechend sakrale Werke, wie seine Oratorien La sortie d'Egypte (1774), La destruction de Jéricho (1778), Jephté (1783) und Les Macchabées. Ab 1783 war er maitre de solfège (Notenlehrer) an der königlichen Singschule, der École Royale de Chant. Durch die Neuorganisation der Institutionen nach 1789 wurde Rigel 1793 „Klavierprofessor erster Klasse“ am neu gegründeten Conservatoire de Paris.
Zwischen 1788 und 1799 komponierte Rigel 16 Opern, einschließlich der komischen Oper Le savetier et le financier (1778). Seine Kompositionen zeigen den Einfluss von Gluck. Auch als Musikpädagoge machte sich Rigel einen Namen.
Sein umfangreiches kompositorisches Schaffen veröffentlichte er im Eigenverlag mit Hilfe seiner Frau, die Notenstecherin war, und ab 1780 auch mit seinem Bruder, dem Komponisten Anton Rigel. Nach dem Erscheinen seiner Werke in Paris wurden diese später auch in Mannheim, Offenbach und Wien mit abweichenden Opuszahlen gedruckt.
Seine Söhne Louis Rigel (1769–1811) und Henri-Jean Rigel (1772–1852) waren ebenfalls Komponisten.


Heute ist sein 275. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Henri-Joseph_Rigel
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Mittwoch, 10. Februar 2016, 00:07

10. Februar 2016:

Komponisten:

Johann Melchior Molter,
deutscher Komponist, Geiger und Kapellmeister, * 10. 2. 1696 - + 12. 1. 1765 --- 320. Geburtstag



Jerry Goldsmith,
amerikanischer Komponist, * 10. 2. 1929 - + 21. 7. 2004 --- 87. Geburtstag



Pianist:

Michael Raucheisen,
deutscher Pianist und Liedbegleiter, * 10. 2. 1889 - + 27. 5. 1984 --- 127. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Pianistin:

Yuja Wang, chinesische Pianistin, * 10. 2. 1987 --- 29. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Mittwoch, 10. Februar 2016, 00:14

10. Februar 2016, Fortsetzung:

Wir haben heute noch zwei besondere Erinnerungen bei den Pianisten:

Wolfgang Pasquay, * 10. 2. 1931 - + 8. 4. 2006, war ein deutscher Pianist, Komponist und Musikpädagoge:



Pasquay erhielt schon als Kind Klavierunterricht. Ab 1941 besuchte er das „Musische Gymnasium“ in Frankfurt am Main, wo er Klavier bei August Leopolder und Dirigieren und Komposition bei Kurt Thomas studierte. Als 13-Jähriger wurde er 1944 für seine Klaviervariationen über ein Thema von Hugo Distler mit dem Hallischen Jugendpreis für Komposition ausgezeichnet. Mit 14 Jahren trat er 1945 in Stuttgart erstmals öffentlich als Pianist auf.
In den folgenden drei Jahrzehnten widmete Pasquay sich hauptsächlich seiner Pianistenkarriere. 1950 schloss er sich in Düsseldorf mit Berthold Ende (Violine) und Hans Hendler (Violoncello) zu einem Klaviertrio zusammen, das in den folgenden Jahren das gesamte Repertoire für diese Besetzung zur Aufführung brachte. Es folgten zahlreiche Soloauftritte in ganz Europa, unter anderem in Berlin, London, Wien und Paris. Zu Pasquays Konzertrepertoire gehörten die Klavierkonzerte von Mozart, Beethoven, Brahms, Chopin, Schumann, Grieg, Tschaikowski, Rachmaninow, Strawinski und Bartók sowie Werke von Bach, Schubert, Debussy, Franck, Mussorgski und anderen Komponisten.
Seit 1954 in Solingen ansässig, wo er Klavier lehrte, heiratete er 1955 die Cellistin Liselotte Hauptner, mit der er drei Kinder hatte: Andreas (* 1955), Karola (* 1957) und Friederike (* 1962).
Seit den 1980er Jahren wandte Pasquay sich stärker dem kompositorischen Schaffen zu. Es entstanden Werke für orchestrale Besetzung, Kammermusikwerke und insbesondere durch Anregung seiner Frau zahlreiche Werke für mehrere Celli, vor allem 33 Kanons und Konzertkanons und die „Figurinensuite“. Bei dieser von Pasquay erfundenen Kunstgattung handelt es sich um ein abendfüllendes Werk für mindestens 20 Cellisten, die in musikalische Masken – Figurinen – schlüpfen und ihre musikalische Gedanken kostümiert darstellen und in Pantomime umsetzen.
Pasquays Hauptwerk ist das „Friedensoratorium“. Der überzeugte Pazifist Wolfgang Pasquay verband in diesem mehrsätzigen Werk für Chor und Orchester Zitate aus den „Friedensschriften“ des Erasmus von Rotterdam und Auszüge aus Gedichten von Bertolt Brecht zu einem eindrucksvollen Friedensappell. Er leitete selbst zwischen 1988 und 2003 zahlreiche Aufführungen des Werks, unter anderem in Düsseldorf, Bonn und Dresden.

Heute wäre er 85 Jahre alt geworden.

Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Pasquay


Walter Klien, * 237. 11. 1928 - + 10. 32. 1991, war ein österreichischer Pianist:


Klien stammte aus Graz. Seine Mutter war die Malerin und Bildhauerin Erika Giovanna Klien (1900–1957). Sie wanderte 1929 in die USA aus und hatte von da ab zur Familie nur mehr brieflichen Kontakt. Klien studierte bei Josef Dichler an der Wiener Musikakademie und bei Arturo Benedetti Michelangeli Klavier und bei Paul Hindemith Komposition. Er war Gewinner des Busoni Klavierwettbewerbs in Bozen und des Marguerite Long Wettbewerbs in Paris. Außerdem gewann er den Bösendorfer-Preis 1953 in Wien. Sein Debüt in den USA erfolgte 1969.
Kurz vor seinem Tod 1991 wurde er 1987 mit dem Joseph-Marx-Musik-Preis und 1989 mit der goldenen Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien geehrt.
Seine Diskografie umfasst die vollständigen Klavierwerke Mozarts und den Großteil der Klaviersolowerke von Brahms, sowie sämtliche Klaviersonaten von Schubert. Bei den Violinsonaten von Mozart begleitete er Arthur Grumiaux. Diese Aufnahme wurde besonders beachtet, da Grumiaux in der vorhergehenden Monoaufnahme von der legendären Clara Haskil begleitet worden war, für die sich Walter Klien als ebenbürtiger Ersatz erwies. Mit Alfred Brendel nahm er vierhändige Werke von Mozart und Brahms auf. Daneben existieren noch Liedaufnahmen, in denen er Julius Patzak und Hans Hotter begleitet, sowie Aufnahmen für Klavier vierhändig, bzw. für zwei Klaviere, die er mit seiner Frau Beatriz Klien einspielte. Seine Interpretationen wurden für ihre kristalline Reinheit und Detailgenauigkeit bewundert. Insbesondere kommen diese Tugenden seinen Interpretationen der Mozartschen und der Schubertschen Klaviermusik entgegen. Besonders deutlich werden diese Qualitäten aber auch in seiner vielgepriesenen Aufnahme Brahmsscher Klavierwerke, in denen er den bis dahin vorherrschenden sprichwörtlichen „Brahmsnebel“ durch eine flexible und durchsichtige Lesart ablöste. Obwohl er nicht der erste Pianist war, der diesen Weg beschritt, vor ihm sind insbesondere Wilhelm Backhaus und Walter Gieseking zu erwähnen, wirkte er durch diese Aufnahmen mehr als andere Pianisten seiner Zeit stilbildend.

Heute ist sein 25. Todestag.


Liebe Grüße

Will :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Klien
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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896

Mittwoch, 10. Februar 2016, 15:23

10. Februar 2016, Fortsetzung:

Hornisten:

Albin Frehse, deutscher Hornist und Hochschulprofessor, (siehe 31. 1. 2016), * 10. 2. 1878 - + 31. 1. 1973 --- 138. Geburtstag


Holger Fransmann, finnischer Hornist (siehe 17. 1. 2016), * 10. 2. 1909 - + 17. 1. 1997 --- 107. Geburtstag

Sängerinnen:

Maria Cebotari,
rumänische Sopranistin, * 10. 2. 1910 - + 9. 6. 1949 --- 106. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Leontyne Price, amerikanische Sopranistin, * 10. 2. 1927 --- 89. Geburtstag

--- eine meiner Lieblingssopranistinnen

Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Sänger:

Cesare Siepi, italienischer Bass * 10. 2. 1923 - + 5. 7. 2010 --- 93. Geburtstag

--- Welch ein Don Giovanni!

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

William B.A.

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Donnerstag, 11. Februar 2016, 16:07

11. Februar 2016:

Komponisten:

Friedrich Nicolaus Bruhns, deutscher Komponist, * 11. 2. 1637 - + 13. 3. 1718 --- 379. Geburtstag


Hans Bronsart von Schellendorf, deutscher Komponist und Pianist, * 11. 2. 1830 - + 3. 11. 1913 --- 186. Geburtstag



Peter Heise, dänischer Komponist, * 11. 2. 1830 - + 12. 8. 1879 --- 186. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)
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Donnerstag, 11. Februar 2016, 16:11

11. Februar 2016, Fortsetzung:

Komponisten II:

Franz Schmidt,
österreichischer Komponist, * 22. 12. 1874 - + 11. 2. 1939 --- 77. Todestag



Max Dehnert, deutscher Komponist, * 11. 2. 1893 - + 22. 9. 1992 --- 123. Geburtstag


Gara Garajew,
aserbeidschanischer Komponist, (siehe 5. 2. 2016) * 11. 2. 1982 --- 34. Todestag

Liebe Grüße

Willi :)
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Donnerstag, 11. Februar 2016, 16:17

11. Februar 2016, Fortsetzung:

Dirigenten:

Da beginnen wir mit einer besonderen Erinnerung:

Sir Alexander Gibson, * 11. 2. 1926 - + 14. 1. 1995, war ein schottischer Dirigent und Opernintendant.



Gibson wurde in Motherwell geboren und erlernte Klavier und Orgel. Er wurde frühzeitig Organist an der Hillhead Gongregational Church und studierte dann Musik an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow. (Bitte weiterlesen unter u. a. Link)

Heute wäre er 90 Jahre alt geworden.


Liebe Grüße

Willi :)

https://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_…%28conductor%29


Jun Märkl,
deutscher Dirigent, * 11. 2. 1959 --- 57. Geburtstag




Kirill Petrenko,
russischer Dirigent, 11. 2. 1972 --- 44. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Donnerstag, 11. Februar 2016, 16:21

11. Februar 2016, Fortsetzung:

Pianisten:

Hubert Giesen, deutscher Pianist und Liedbegleiter, * 13. 1. 1898 - + 11. 2. 1980 --- 36. Todestag



Rudolf Firkusny, tschechischer Pianist, * 11. 2. 1912 - + 19. 7. 1994 --- 104. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Geigerin:

Tanja Becker-Bender,
deutsche Geigerin, * 11. 2. 1978 --- 38. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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