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Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich
  • »Stimmenliebhaber« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7 977

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

1

Freitag, 25. September 2015, 23:43

Einschlafmusik - mit welcher Musik geht ihr ins Bett?

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich höre zum Einschlafen Musik, klassische Musik, mir sehr gut bekannte Musik. Sie beruhigt mich und wiegt mich sanft in den Schlaf. Dabei habe ich einige ganz klare Favoriten.

Meine aktuelle Top-Ten sieht so aus:

Platz 1: der dritte Akt von Wagner "Parsifal" - beginnend mit dem Vorspiel, bis zum Auftritt des "Parifal" komme ich selten...
(am liebsten und häufigsten ein Mitschnitt mit Siegfried Vogel als Gurnemanz, vorzugsweise die Dresden-Premiere von 1988 unter Hans Vonk oder auch Washington 2000 unter Heinz Fricke, alternativ auch manchmal Kurt Moll oder René Pape als Gurnemanz)

Platz 2: der dritte Alt von Wagners "Tannhäuser"- beginnend mit dem Vorspiel, meistens komme ich nicht mal bis zum Abendstern...
(das muss dann eine Aufnahme mit Siegfried Lorenz als Wolfram sein, da ist dann zwischen der offiziellen Aufnahme von 1982 unter Otmar Suitner und den Mitschnitten der letzten Vorstellungen der Fischer-Isnzenierung an der Staatsoper Berlin unter Siegfried Kurz 1993 vieles möglich.)

Platz 3: der dritte Akt von Wagners "Tristan und Isolde" - beginnend mit dem Vorspiel und dann in die Szene Kurwenal - Hirt übergehend, vom Tristan bekomme ich bewusst wenn überhaupt nur noch die ersten Töne mit...
(am liebsten in einer Aufnahme unter Heinz Fricke aus der Staatsoper Berlin mit Pär Lindskog als Hirt und Heikki Siukola als Tristan, Kurwenal ist je nach Jahr Ekkehard Wlaschiha, Knut Skram oder Hans-Joachim Ketelsen)

Platz 4: Mahlers II. - 1. Satz (wenn ich aufgewühlt bin)
(fast immer in der Vaclav-Neumann-Aufnahme, manchmal auch in anderen, z.B. eine von Klemperer)

Platz 5: Mahlers II. - 4. und 5. Satz (wenn ich aufgewühlt war und schon wieder etwas beruhigt bin)
(zu den Aufnahmen vgl. Platz 4!)

Platz 6: der erste Akt von Wagners "Parsifal" - beginnend mit dem Vorspiel (selten komme ich bis zum ersten Auftritt des Amfortas...)
(wieder vorzugsweise mit Siegfried Vogel als Gurnemanz, vgl. Platz 1 meiner Top-10)

Platz 7: das Duett Guardinao - Leonora aus Verdis "Machtdes Schicksals" - beginnend mit dem Auftritt Guardianos und dem Abgang Melitones, nur ganz selten komme ich bis zum auch sehr geeigneten nächsten Bild in der Kirche...
(in einem deutschsprachigen Mitschnitt aus der Komischen Oper Berlin mit Fritz Hübner als Guardiano und Els Bolkestein als Leonora)
Alles andere von Verdi ist mir zu vital und zum Einschlafen eher ungeeignet. Das Vorspiel von "Aida" ist zu kurz, die Fanfaren am Beginn der Radames-Romanze stören mich dann.

Platz 8: Janaceks "Füchslein" ab Beginn 1. Bild in der Vaclav-Neumann-Aufnahme mit Novak und Hajossyova, bis zu den Hühnern komme ich nie...

Platz 9: Janaceks "Jenufa" ab Beginn des 1. Aktes in der Aufnahme unter Bohumil Gregor (EMI), bis zu Stewa komme ich nie...

Platz 10: die 5. Sinfonie von Jean Sibelius ab Anfang
(in der Bernstein- oder der Karajan-Aufnahme)

Auf Platz 11 käme der 1. Akt von Pfitzners "Palestrina" in der Suitner-Aufnahme, das Vorspiel ist ideal geeignet, nur das Geschrummel des Silla-Auftritts und die ganze Szene Silla-Ighino stört mich dann - wenn ich noch einigermaßen bei Bewusstsein bin, skippe ich da dann immer auf die Szene Borromeo-Palestrina vor.

Auf den danach folgenden Plätze kommen der jeweilige Beginn des 1. und 2. Aktes "Tristan" (das Vorspiel zm 1. Akt ist natürlich auch ideal geeignet, das anschließende Gekeife der Isolde hingegen nicht, wenn ich noch wach bin, skippe ich meistens zm Beginn des Vorspiels zurück), das Falknerhaus-Bild des Kaisers aus "Die Frau ohne Schatten" und die Schlusszene aus "Ariadne auf Naxos". Vor ein paar Jahren schlief ich auch mal eine Zeit lang mit dem Beginn des Mozart-Requiems (in der Hoogwood-Aufnahme) ein, aber eigentlich ist mir Mozart zu vital und ähnlich wie Verdi und Puccini eher ungeeignet (von Puccinis gehen für mich lediglich der Anfang vom "Mantel" und der "Schwester Angelica", alles andere ist mir zu vital, was auch für Beethoven gilt. Von Wagner geht auch noch das Vorspiel zum 3. Akt der "Meistersinger", nur der David-Auftritt vor dem Wahn-Monolog ist mir zu vital, und der 3. Akt "Lohengrin", aber nicht ab Vorspiel, sondern direkt ab "Das süße Lied verhallt". Unter den Sinfonien ist manchmal auch Tschaikowskis Sechste dran, manchmal auch der Beginn seines "Onegins" (in einem deutsprachigen Mitschnitt aus der Staatsoper Berlin mit Magdalena Hajossyova als Tatjana). Die "Cavalleria" ist auch relativ geeignet - und kommt bei mir dafür trotzdem eher selten dran.

Im Wesentlichen entscheide ich mich zwischen dem 3. Akt "Parsifal", dem 3. Akt "Tannhäuser" und dem 3. Akt "Tristan", manchmal Mahler und manchmal Guardiano, weniger häufig die anderne genannten Titel und eher selten etwas bislang Ungenanntes.

Und ihr? Habt ihr auch musikalische Einschlaf-Musik-Favoriten?


Natürlich muss ich gestehen, dass mich nach der zweiten Pause am Beginn des 3. Aktes eine gewisse Müdigkeit überkommt, wenn ich live in einer "Parsifal-Vorstellung sitze. :D
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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musikwanderer

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  • »musikwanderer« ist männlich

Beiträge: 4 281

Registrierungsdatum: 20. Januar 2010

2

Samstag, 26. September 2015, 09:24

Meine Hochachtung an den Klassikliebhaber, der mit Wagner einschlafen kann - das könnte ich selbst mit leisestem Lautstärkepegel nicht ertragen. Also: Wagner zum Einschlafen? Keine Option für mich, weil es da nichts "einlullendes" zu hören gibt. Die übrigen genannten Komponisten wie Sibelius, Verdi, Tschaikowski kämen für mich auch nicht in Betracht. Gerade Verdi, der nach meinem musikalischen Hausgott zu den Top Ten gehört, brächte mich ganz bestimmt in die Senkrechte.

Wenn überhaupt würde ich natürlich mich beruhigende Musik wählen - beispielsweise langsame und mit den dynamischen Zeichen "p" oder "pp" komponierte Stücke.

Tatsächlich könnte ich mit keiner Musik einschlafen - vorstellen könnte ich mir beispielsweise sanfte Wellengeräusche leises Windessäuseln, also Naturgeräusche. Ausprobiert habe ich bisher weder das eine, noch das andere - inbegriffen jegliche Art von Pillullen, auch keine so genannten Naturmedizinischen.

Die auftretende Frage, wie ich denn einschlafe, beantworte ich mal so: Es dauert manchmal lange, es kommt manchmal unerwartet schnell, es ist, wie es ist...

:hello:
.

MUSIKWANDERER

Misha

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  • »Misha« ist männlich

Beiträge: 1 061

Registrierungsdatum: 16. März 2005

3

Samstag, 26. September 2015, 20:59

Mich wundert, dass noch keiner der hardliner im Forum eine Tirade wegen Missbrauchs klassischer Musik losgelassen hat. ;-)
Das ganze ist m.E. etwas widersprüchlich: Musik, die ich einschläfernd finde, würde ich vermutlich garnicht in der Sammlung behalten (es sei denn wegen der Vollständigkeit). Allerdings höre ich auch oft zur Nacht noch im Bett, was aber mehr der Tatsache geschuldet ist, dass mir tagsüber oft die Zeit fehlt. Dass ich dann oft dabei einschlafe, liegt weniger an der Musik. Allerdings gibt es Musik, die mich mit Sicherheit wach hält: Dazu gehört der gesamte Bereich Oper. Einschlafen kann ich dagegen zB durchaus bei Mozart (aber nicht bei Opern oder Sinfonien), Debussy oder vielen Sonaten.
Rueger empfielt in seine "Musikalischen Hausapotheke" übrigens bei Schlaflosigkeit zB die "Goldberg-Variationen" (wen wundert's), Francks "Psyché",Ravels "Pavane pour une infante défunte", Debussys "Claire de lune" (mE zu kurz) und in der Tat Wagner, und zwar "Wotans Abschied" aus der Walküre.
res severa verum gaudium

Herzliche Grüße aus Sachsen
Misha

WoKa

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  • »WoKa« ist männlich

Beiträge: 2 597

Registrierungsdatum: 12. Februar 2015

4

Samstag, 26. September 2015, 22:03

Hallo!

Zum Einschlafen höre ich selten Musik. Es kann höchstens sein, dass ich unbeabsichtigt über der Musik einschlafe. Das hat dann mehr mit meiner Müdigkeit als mit dem Stück zu tun.

Was ich jedoch schätze, ist, vor dem Schlafengehen noch ein ruhiges Stück - sozusagen vorbereitend für den Schlaf - zu hören.

Für mich eignet sich dazu beispielsweise diese CD:



Oder - wen wundert´s? Eine Einspielung meiner geliebten Vier letzten Lieder von Richard Strauss. Bekanntlich ist der Tod Schlafes Bruder.

Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

Erich Ruthner

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  • »Erich Ruthner« ist männlich

Beiträge: 1 998

Registrierungsdatum: 19. März 2009

5

Samstag, 26. September 2015, 23:03

Hallo Freunde,

leider kann ich bei klassischer Musik nicht einschlafen, denn wie bei den angeführten Beispielen, die ich auch sehr schätze, kommt dann immer eine Stelle, auf die ich warte und daher munter bleibe. Nein,. bei mir leider ungeeignet.

(Aber wenn an Nachmittagen ich ein kleines Schläfchen mache, wiegt mich das leise U-Musikgedudel aus dem Wohnzimmer in den Schlaf) :untertauch:

Viele Grüße -

Erich
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich
  • »Stimmenliebhaber« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7 977

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

6

Samstag, 26. September 2015, 23:24

(Aber wenn an Nachmittagen ich ein kleines Schläfchen mache, wiegt mich das leise U-Musikgedudel aus dem Wohnzimmer in den Schlaf) :untertauch:
Frei nach F II: Jeder soll nach seiner Façon schläfrig werden! ;) :yes: :hello:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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JLang

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  • »JLang« ist männlich

Beiträge: 1 926

Registrierungsdatum: 4. August 2013

7

Samstag, 26. September 2015, 23:47

Zum Einschlafen höre ich keine Musik, sondern Hörbücher, aber vor dem Einschlafen höre ich sehr gern folgende Werke, weil sie mich trösten, beruhigen und glücklich machen.

Grieg, Lyrische Stücke
Schumann, Kinderszenen
Mozart, Klaviersonaten







Mit bestem Gruß
JLang
Gute Opern zu hören, versäume nie
(R. Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln)

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 499

Registrierungsdatum: 12. August 2005

8

Sonntag, 27. September 2015, 09:46

Bewusst habe ich das noch nie gemacht. Allerdings habe ich früher oft abends per Kopfhörer im Dunkeln gehört und bin dabei manchmal eingeschlafen. Das war normalerweise aber nicht das beabsichtigte Ziel.

seicento

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  • »seicento« ist männlich

Beiträge: 2 230

Registrierungsdatum: 7. Oktober 2010

9

Sonntag, 27. September 2015, 09:59

Wenn ich kurz vor dem Einschlafen Musik höre, wird aus dem betreffenden Stück ein Ohrwurm, den ich am nächsten Tag nicht mehr los werde.

dr.pingel

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  • »dr.pingel« ist männlich

Beiträge: 4 229

Registrierungsdatum: 29. Juni 2009

10

Sonntag, 27. September 2015, 11:36

Ich kann nur mit "Moses und Aaron" und "Pierrot lunaire" einschlafen.
Eichendorff, In der Fremde.
Aus der Heimat hinter den Blitzen rot/ da kommen die Wolken her,/ aber Vater und Mutter sind lange tot,/ es kennt mich dort keiner mehr./ Wie bald, wie bald kommt die stille Zeit,/ da ruhe ich aus und über mir/ rauscht die schöne Waldeinsamkeit,/ und keiner kennt mich auch hier (vertont von Robert Schumann).

dr.pingel

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  • »dr.pingel« ist männlich

Beiträge: 4 229

Registrierungsdatum: 29. Juni 2009

11

Sonntag, 27. September 2015, 11:51

..na gut, das gilt nur für die geraden Wochen. In den ungeraden wähle ich Fidelio, den vierten Satz der Neunten und bei hartnäckiger Schlaflosigkeit die Oper "Lucia di Lammermoor!"
Eichendorff, In der Fremde.
Aus der Heimat hinter den Blitzen rot/ da kommen die Wolken her,/ aber Vater und Mutter sind lange tot,/ es kennt mich dort keiner mehr./ Wie bald, wie bald kommt die stille Zeit,/ da ruhe ich aus und über mir/ rauscht die schöne Waldeinsamkeit,/ und keiner kennt mich auch hier (vertont von Robert Schumann).

Stimmenliebhaber

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Beiträge: 7 977

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

12

Sonntag, 27. September 2015, 13:48

"Moses und Aaron"
"Moses und Aron"!
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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dr.pingel

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13

Sonntag, 27. September 2015, 21:36

Die Oper heißt tatsächlich "Moses und Aron", da fangen die Fehler gleich gut an. Im AT Luthers heißt es natürlich Moses und Aaron, im Hebräischen Aharon, arabisch Harun.
Aus einem im Nachlass Schönbergs veröffentlichten Briefwechsel mit seiner Frau geht hervor, dass die Frau unter Androhung der Scheidung Schönberg verboten hatte, seinen Kindern abends zum Einschlafen eigene Werke vorzusingen. Sie argumentierte, dass die Kosten für die psychiatrische Behandlung der Kinder die Tantiemen aus den Werken Schönbergs weit überstiegen.
Eichendorff, In der Fremde.
Aus der Heimat hinter den Blitzen rot/ da kommen die Wolken her,/ aber Vater und Mutter sind lange tot,/ es kennt mich dort keiner mehr./ Wie bald, wie bald kommt die stille Zeit,/ da ruhe ich aus und über mir/ rauscht die schöne Waldeinsamkeit,/ und keiner kennt mich auch hier (vertont von Robert Schumann).

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14

Sonntag, 27. September 2015, 22:21

Die Oper heißt tatsächlich "Moses und Aron", da fangen die Fehler gleich gut an.
Der Grund, warum Schönberg das Doppel-a gestrichen hat: Der Werktitel hätte sonst aus 13 Bustaben bestanden! 8-)
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Helmut Hofmann

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Beiträge: 5 835

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

15

Sonntag, 27. September 2015, 22:22

Zit: "dass die Frau unter Androhung der Scheidung Schönberg verboten hatte, seinen Kindern abends zum Einschlafen eigene Werke vorzusingen."

Danke, dr.pingel, für diese Information. Sie hat mir sehr geholfen. Jetzt verstehe ich endlich, warum sich - mit einer löblichen Ausnahme - kein Tamino in meinem Schönberg-Lied-Thread blicken lässt.

zweiterbass

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Beiträge: 4 164

Registrierungsdatum: 2. Juni 2010

16

Montag, 28. September 2015, 14:21

Hallo,

ich höre nach 24 Uhr oft das Nachtkonzert von BR-Klassik; wenn mir die Musik nicht zusagt, höre ich eine CD die mich besonders anspricht oder eine CD, zu der ich hier posten will; wenn ich müde werde schalte ich aus.

Es ist also weniger meine Einschlafmusik, sondern meine Musik am Tagesende.

Viele Grüße
zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler