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dr.pingel

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31

Mittwoch, 16. November 2016, 20:57

Die beiden überragenden Szenen aus Janaceks Feder sind diese: die Erzählung des Schischkow, wie er seine Frau Akulina umgebracht hat. Deren Unschuld scheint sich in der Solovioline zu spiegeln. Und natürlich der Schluss der "Sache Makropulos". Ich lese da die Solovioline als reine Seele der 300jährigen abgebrühten Elina Makropulos.
Ein Vergehen gegen den Stil der Bachschen Musik ist schon, dass wir sie mit Massenorchestern und Massenchören aufführen... Bachs Orchester begleitet den Chor nicht, sondern ist ihm gleichgestellt. Ein orchestrales Äquivalent zu einem Chor von 150 Stimmen gibt es nicht (Albert Schweitzer).

musikwanderer

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32

Donnerstag, 17. November 2016, 12:11


Ich biete dann mit dem Youtube-Clip einen Telemann an: Die Ouvertüre zur Oper "Der neumodische Liebhaber Damon oder Die Satyrn in Arkadien" ist ein kurzes, aber veritables dreiteiliges Violinkonzert (Allegro - Largo - Vivace) und vom Komponisten wohl mit Absicht als "Concerto" anstelle "Sinfonia" oder "Ouvertüre" betitelt.

:hello:
.

MUSIKWANDERER

dr.pingel

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33

Donnerstag, 17. November 2016, 12:38

Toll! So war das ja früher immer, dass der Konzertmeister auch die Vorstellung leitete. Ich habe übrigens eine CD mit diesem Stück, das muss ich mal rauskramen.
Ein Vergehen gegen den Stil der Bachschen Musik ist schon, dass wir sie mit Massenorchestern und Massenchören aufführen... Bachs Orchester begleitet den Chor nicht, sondern ist ihm gleichgestellt. Ein orchestrales Äquivalent zu einem Chor von 150 Stimmen gibt es nicht (Albert Schweitzer).

WoKa

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Samstag, 10. Dezember 2016, 01:34

Hallo!

Ein Stück, das ich jetzt erst entdeckt habe und sich durch die Violine auszeichnet: Richard Strauss - Notturno op. 44/1.
Mit dem "Tod" setzt sie ein...





Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

dr.pingel

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35

Donnerstag, 22. März 2018, 17:51

In Beitrag 9 hatte Johannes die 4. Sinfonie von Schumann erwähnt. Ich bin von den Schumannschen Sinfonien nicht so angetan, allerdings mit drei bemerkenswerten Ausnahmen: der Bläsersatz (Nr.4) in der Rheinischen, die Introduktion in der 4. Sinfonie und dort den 2. Satz, besonders das Violinsolo, gespielt von Michael Schwalbé (Karajan, Berliner Philharmoniker).
Ein Vergehen gegen den Stil der Bachschen Musik ist schon, dass wir sie mit Massenorchestern und Massenchören aufführen... Bachs Orchester begleitet den Chor nicht, sondern ist ihm gleichgestellt. Ein orchestrales Äquivalent zu einem Chor von 150 Stimmen gibt es nicht (Albert Schweitzer).

La Roche

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36

Freitag, 23. März 2018, 13:58

Max Bruch, die schottische Fantasie.

Gehört das Stück in diesen Thread oder ist das Stück ein verkapptes Solokonzert? Dafür spricht die Dreisätzigkeit, auch der Aufbau der Sätze ließe eine Bezeichnung zu z.B. als Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 von Max Bruch. Die üppige Verwendung volkstümlicher Melodien spricht eigentlich auch nicht dagegen. Auch die Tatsache, daß in allen drei Sätzen die Solovioline das führende Instrument ist, spräche für die Bezeichnung als "Violinkonzert". Die Dauer von etwa 30 min paßt auch in diese Kategorie.

Warum hat Bruch dann die Bezeichnung Fantasie genommen?

Im Prinzip stört mich an diesem herrlichen, verträumten und stimmungsvollen Stück nur, daß es so wenig im Konzertsaal erklingt.

Herzlichst La Roche
Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer


  • »Johannes Roehl« ist männlich

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37

Freitag, 23. März 2018, 15:32

Die schottische Fantasie ist ein unverkapptes Solokonzert, sie heißt nur anders :D (So ähnlich auch Lalos "Symphonie Espagnole")
Immerhin ist sie etwas präsenter als Bruchs 2. und 3. Violinkonzert.