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Friese

Schüler

  • »Friese« ist männlich

Beiträge: 115

Registrierungsdatum: 5. August 2017

91

Sonntag, 5. November 2017, 22:23

Lieber Norbert,

das mit der flexiblen Tempogestaltung klingt wirklich sehr interessant und ich kann es mir bei Brahms sehr gut vorstellen, also bleibt mir nichts anderes übrig als ihn auf den Wunschzettel zu setzen. :D

Außerdem mag ich auch die beiden Zusatzstücke und bin gespannt auf Järvis Interpretation.

William B.A.

Prägender Forenuser

  • »William B.A.« ist männlich

Beiträge: 14 195

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

92

Sonntag, 5. November 2017, 23:54

Zitat

Norbert: ihr erwähnt zu recht Järvis Interpretationen der Beethoven- und Schumann Sinfonien, aber die von mir erwähnte interessante Flexibilität in der Tempogestaltung war dort nicht zu finden. Das waren z.T. sehr gelungene "straight forward" Aufnahmen, die sehr frisch klingen/klangen, aber dass Järvi dort auch mal im Tempo breiter wird, um inne zu halten, konnte ich dort nicht hören.

Zumindest, was Beethoven betrifft, lieber Norbert, kann ich mich zu einer Stellungnahme bequemen. Bei Schumann müsste ich noch näher nachhören.
Auffällig ist, das Beethoven nur in den frühen Symphonien bis einschließlich Nr. 4 wirklich langsame Sätze komponiert hat, wobei der in der ersten Symphonie ja auch "nur" ein "Andante cantabile con moto" ist, also nicht wirklich langsam. In der, wenn ich sie mal so nennen darf, "mittleren Periode, also von Nr. 5 bis 8, ist kein langsamer Satz dabei, auch nicht in Nr. 6 und 7, das eine ist ein Andante (6), das andere ein Allegretto (7). Die Sechste habe ich heute Abend noch im Konzert gehört. Bei der Siebten ist das Allegretto natürlich ein anderes als in der Achten, aber es ist eben ein Allegretto, also kein langsamer Satz, außer bei Böhm und Knappertsbusch.
Erst in der Neunten kommt wieder ein langsamer Satz.
Hier mal nur zum Genießen der langsame Satz aus der Nr. 2, einer meiner absoluten langsamen Lieblingssätze, bei 11:44:

Und hier der langsame Satz aus Schumanns Nr. 2, hier mit der Staatskapelle Dresden, etwa bei 19:21 min. Bei "Schumann an Pier 2 ist das zeitlich ganz ähnlich, obwohl die Aufnahme etwa 7 Jahre nach der Dresdner Aufnahme entstanden:


Liebe Grüße

Willi :)

P.S. Die Zweite Schumann habe ich vor etlichen Jahren von ihm live gehört beim Schleswig-Holstein-Musikfestival in Kiel, wo er vor der Pause das Mendelssohn-Violinkonzert dirigiert hat mit Hillary Hahn und als Zugabe am Schluss des Konzerte das "Allegretto" aus der Achten Beethoven!!
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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