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m-mueller

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Dienstag, 4. April 2017, 21:24

Der erste Satz aus der Sonate für Violine BWV 1001 - gut gespielt, gut aufgenommen und auch optisch sehr nett:



zweiterbass

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182

Dienstag, 4. April 2017, 23:17

Technisch sehr, sehr gut.
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

m-mueller

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183

Dienstag, 4. April 2017, 23:41

freut mich, daß es Dir gefällt!

m-mueller

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184

Freitag, 7. April 2017, 00:03

Da nächste Stück ist seit 40 Jahren eines meiner Favoriten. Geschrieben und gespielt wurde es von dem vollständig unbekannten Gitarristen Davey Murrell, der wohl insgesamt nur 2 Songs veröffentlicht hat, die beide auf der Platte "Guitar Workshop" (1973) enthalten sind.



wesentlich günstiger bei amazon.uk.

Der Nachdruck ist auch in Deutschland nicht zuuu teuer:



bzw.



Das Stück heißt Kenneth´s Riverbank Song, und die youtube-Version (wohl von einem nicht ganz unbegabten Amateur) gibt eine ganz gute Idee - im Original ist es leichter, beinah schwerelos, fehlerfrei und sehr flüssig gespielt - einfach ein wunderbares Stück sommerlicher Steel-Guitar. Schade, daß es Platte und CD nur noch mit Mühen zu kaufen gibt.


seicento

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185

Montag, 1. Mai 2017, 10:01

Mal zur Abwechslung was mit Mandoline ? :hello:
Wikipedia über Christopher Scott Thile


m-mueller

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186

Mittwoch, 3. Mai 2017, 22:33

wunderbar! Habe zwar schon das eine oder andere Mal eine Mandoline im Konzert gehört, aber doch noch nie so differenziert und technisch perfekt. Lieber seicento, vielen Dank für den Beitrag!

zweiterbass

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187

Mittwoch, 3. Mai 2017, 23:11

Bach auf der Mandoline - wer's mag, gerne. Für mich geht Bach auf der Mandoline völlig an Bach vorbei - ich mag Adaptionen auf andere Instrumente/Klangkörper - aber bei Bach auf der Mandoline sage ich

"nein, danke".
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

m-mueller

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Donnerstag, 4. Mai 2017, 17:37

Der Klang ist schon gewöhnungsbedürftig, aber ich fand es beeindruckend, was man auf einem so vergleichsweise kleinen Griffbrett alles noch greifen kann. Und trotz aller ungewöhnlicher Klangfarben kann man das Stück immer noch klar als Bach-Komposition erkennen.

m-mueller

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Sonntag, 14. Mai 2017, 22:57

Das Tatyana´s Guitar Quartett spielt Piazollas Libertango.

Das Quartett ist besetzt mit Tatyana Ryzhkova, Tatyana Ryzhkova, Tatyana Ryzhkova und Tatyana Ryzhkova.

Da sieht man mal, welche Illusionen mit Hilfe sorgfältigen Audio- und Video-Editings erzeugt werden können.

Und das Ergebnis kann sich sowohl hören als auch sehen lassen.


m-mueller

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190

Donnerstag, 18. Mai 2017, 23:09

Paul Galbraith spielt auf einer 8-saitigen Gitarre Bachs Choral-Präludium BWV 639, ein Stück, das ich auch bei den "Innigen Interpretationen bachscher Klavierstücke" eingestellt habe


zweiterbass

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Freitag, 19. Mai 2017, 18:58

Entweder es liegt an der Aufnahmetechnik oder an dem etwas sonderbaren Instrument - der Klang ist nicht überzeugend.
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

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192

Sonntag, 21. Mai 2017, 01:13

Ich gebe Dir insofern recht, als es auf einem Klavier abgründiger klingt, die Gitarrenversion hätte es nicht in die innigen Interpretationen geschafft - aber ich finde, man kann die Version durchaus anhören und das Instrument (ich schlage vor: Cellarre) gefällt mir gar nicht so schlecht.

m-mueller

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193

Dienstag, 23. Mai 2017, 00:01

Chopin hat zwar nichts für Gitarre geschrieben, aber es gibt Transkriptionen - hier der Walzer h-moll op. 69, 2.

Mit Klavier gefällt er mir besser, aber auf Gitarre ist es immer noch gut genug
.




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Freitag, 2. Juni 2017, 20:43

Das beeindruckendste Stück aus Bilder einer Ausstellung: Das große Tor von Kiew - Jorge Caballero


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Mittwoch, 14. Juni 2017, 00:16

Als ich 2014 den Beitrag 12 schrieb, gab es diesen Upload bei youtube noch nicht - hier also nachträglich: das beste Duett der gesamten Gitarrengeschichte:

Paco de Lucia und Al di Meola: Mediterranean Sundance, das erste Stück der CD Friday Night in San Francisco



Zur Zeit sehr günstig zu erwerben:


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Montag, 19. Juni 2017, 23:28

Vom 23. - 30.7. 2017 findet wieder ein Gitarrensymposium in Iserlohn statt, das bisher 26.

http://www.guitarsymposium.de/

Mit Jorge Caballero kommt wieder mal die Nr. 1 (zum vierten Mal), zudem kommen mit Pepe Romero und Alvaro Pierri zwei weitere Leute aus den Top-20 (meine Zählung). Und auch das restliche Feld ist hochkarätig besetzt.

Ich freue mich schon !!

m-mueller

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Montag, 17. Juli 2017, 12:26

Eines der Show-Stücke für Violine, geschrieben von Paganini, um seine "Hexerkünste" unter Beweis zu stellen - auf der Gitarre klingt es ein bißchen lieblicher und weniger bedrohlich

Capriccio 24, gespielt von der chinesischen Gitarristin Su Meng



Man achte insbesondere auf die Flageolett-Töne an verschiedenen Stellen des Stücks, das ist meisterhaft gespielt.

zweiterbass

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198

Montag, 17. Juli 2017, 17:33

Bearbeitung, Spieltechnik und Interpretation sind ganz hervorragend.
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Donnerstag, 20. Juli 2017, 21:27

Das Arioso aus BWV 156 in der Bearbeitung für 2 Gitarren - die Interpreten sind jetzt nicht gerade sie größten Virtuosen, aber man hört auch hier, welches Potential in der Melodie steckt.


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Sonntag, 23. Juli 2017, 22:25

Gerade einer der Zugaben auf dem 26. Iserlohner Gitarrenfestival: Pepe Romero spielt eine Komposition seines Vaters Celedonio


m-mueller

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Dienstag, 25. Juli 2017, 23:13

Gerade eben live gehört, noch immer ganz erschlagen von der schier unglaublichen Spielkunst, die wohl zur Zeit einmalig ist - so weit ich weiß, kann dieses Stück sonst niemand (sauber) spielen.

Jorge Caballero - Antonin Dvorak, Sinfonie aus der Neuen Welt

, 1. Satz

chrissy

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202

Dienstag, 25. Juli 2017, 23:24

Auch wenn es klanglich eine andere Art von Musik ist, da kann man schon mal reinhören. Unglaublich toll und virtuos gespielt und interpretiert.

CHRISSY
Jegliches hat seine Zeit...

m-mueller

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203

Dienstag, 25. Juli 2017, 23:37

Lieber Chrissy,

aus meiner Sicht ist Caballero der (inoffizielle) Weltmeister. Keiner ist virtuoser und so musikalisch - es gibt einen Herrn Eliot Fisk, der versucht, der schnellste Finger im Gitarrenzirkus zu sein, aber er überholt sich doch schon mal gern selbst.

Erstaunlicherweise trat Caballero heute Abend auf dem Iserlohner Gitarrenfestival zuerst auf, danach kam Lukasz Kuropaczewski, ein begnadeter Gitarrist, der aber dann doch wie ein leichter Kreuzer hinter einem Schlachtschiff herfuhr.

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Donnerstag, 3. August 2017, 00:35

Konzerte mit Orchester, bei dem die Gitarre im Mittelpunkt steht, gibt es einige (Villa Lobos, Guliani etc.), das bekannteste ist aber zweifellos von Joaquin Rodrigro: Concierto de Aranjuez, mit einem berühmten Adagio im Mittelteil.

Pepe Romero spielt die Gitarre:




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205

Mittwoch, 23. August 2017, 00:11

Das berühmte BWV 999 auf einer Erzlaute.

Pretty neat!!


m-mueller

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Mittwoch, 23. August 2017, 00:15

Im Vergleich dazu eine normale Laute mit einem Stück von Weiss


Hosenrolle1

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207

Mittwoch, 23. August 2017, 01:04

https://www.youtube.com/watch?v=5lmG4QaXfMI

Dieser YouTuber spielt "Lagrima" und "Pavana" von Francisco Tarrega, zum Glück auf voller und runder klingenden Darmsaiten, denn ich kann dieses Plastik-Gezirpe auf Nylonsaiten beim besten Willen nicht ertragen.



LG,
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Mittwoch, 23. August 2017, 23:21

Das "Gezirpe" ist dafür zum Teil präziser (mehr Höhen halt) als die Darmsaiten, die ich auch nicht schlecht finde - ich komme mit beidem ganz gut aus. Auf meiner eigenen Gitarre ist allerdings Plastik, wie wohl auch auf den meisten Gitarren der Profis.

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209

Mittwoch, 23. August 2017, 23:23

Jorge Cardoso spielt Jorge Cardoso: Milonga


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Mittwoch, 1. November 2017, 15:25

Eine der eindrücklichsten Melodien, die Händel geschrieben hat, damit also eine der eindrücklichsten Melodien überhaupt, ist die Sarabande aus der Suite d-moll HWV 437.

Hier wird das an sich für Cembalo gesetzte Werk in einer Transkription für die Bolin-Gitarre (11 Saiten) interpretiert, und zwar als Sammlung von Variationen. Mir gefällt das Werk gut, der Klang der Gitarre ist warm und klar, der Gitarrist Peter Blanchette ein Könner hohen Ranges, das Stück ist also insgesamt ein veritabler Ohrenschmaus.