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Samstag, 23. April 2016, 21:29

John Luther Adams The Wind in High Places



The Wind in High Places ist ein Streichquartett des amerikanischen Komponisten JL Adams (nicht zu verwechseln mit dem Minimalisten John Adams). Es versucht den Klang einer Äolsharfe auf ein Streichquartett zu übertragen. Das ca. 17-minütige Werk besteht aus drei Sätzen, die alle ähnliches formulieren. Die Streicher spielen langgezogene Passagen auf leeren Saiten bzw zwischen Steg und Saitenhalter. Der Klang kommt ausschliesslich durch Veränderung des Bogendrucks und der Überlagerung der Töne zustande. Das Griffbrett wird nicht benutzt. Die Musik hat etwas ganz urtümliches und ist irisierender Klang pur.
Das New Yorker JACK Quartet (Amerikas Antwort aufs Arditti SQ) interpretiert diese Musik auf höchstem Niveau.

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Samstag, 23. April 2016, 22:44

Brett Dean Streichquartett Nr. 1 (Eclipse)


Wenn man das 1. SQ von Brett Dean von 2003/2004 hört, fragt man sich unwillkürlich, warum dieser Mann so lange Zeit bei den Berliner Philharmonikern verbracht hat und ob er nicht in einem Streichquartett viel besser aufgehoben gewesen wäre. Das was er hier abliefert, ist IMO eines der gelungensten Beiträge zu diesem Genre im 21. Jahrhundert, im Augenblick fällt mir nur das 11. Streichquartett von Wolfgang Rihm ein, das mich ähnlich beeindruckt hat. Eine 20-minütige Reise durch zeitgenössische Klangwelten, absolut spannend, ganz eigen und keinem "Ismus" verhaftet. Toll.

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Freitag, 3. Juni 2016, 18:37

Juozas Sirivinskas Streichquartett Nr. 2

Juozas Sirivinskas ist ein litauischer Komponist Jahrgang 1943. Er hat bei Eduardas Balsys Komposition studiert. Sein 1984 entstandenes 2. Streichquartett schrieb er anlässlich des 100. Geburtstages von Juozas Gruodis, der mit der Gründung der Musikakademie Kaunas als Begründer der litauischen klassischen Musik gilt. Das 18-minütige, dreisätzige Werk ist in einer gemässigten, postmodernen Tonsprache verfasst. Zwei langsame Sätze umschliessen ein kurzes Alla toccata, das als ein leicht angeschrägter Volkstanz daher kommt. Das abschliessende Largo verklingt zunehmend im Nichts. Ein nicht unorigineller Beitrag, kompetent vorgetragen vom Art Vio Quartet. Die CD kann man recht günstig über discogs beziehen. Den 1. Satz gibt es auch auf youtube zu sehen und zu hören.
Von dem gleichen Quartett gibt es übrigens auf Toccata eine CD mit den Klavierquintetten von Friedrich Gernsheim, die im ARG sehr gelobt wurde.

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Dienstag, 14. Juni 2016, 00:07

Stacy Garrop Streichquartett Nr. 4 Illuminations

Stacy Garrop hat auch schon eine Reihe von Streichquartetten komponiert, das vierte kann man in einer Live-Aufnahme bei youtube hören, starkes Stück.


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Sonntag, 18. September 2016, 13:55

Patrick de Clerck - Streichquartett "Sferen" (1992)

Patrick De Clerck ist ein belgischer Festival Director und Music, Communication & Business Consultant. Er leitet Neue-Musik-Projekte in Brüssel, Shanghai, am Marinsky Theater usw. In einem früheren Leben war er auch Komponist und es gibt eine CD mit Kammermusik von ihm, die das seinerzeit gerade berühmt werdende Danel Quartett 1994 eingespielt hat.

Der Booklet-Text erinnert etwas an Erleuchtungslyrik der 1970er Jahre wie sie auch auf Platten von Carlos Santana und John McLaughlin zu finden war. Kostprobe: "The cult of music is a cult of admiring the higher with the acceptance of its inaccessibility. The musical performance is the ritual of turning towards the higher world, the ritual of linking the terrestrial and superterrestrial worlds."

Die auf der CD versammelten Stücke sind ein Klavierquintett, ein Streichtrio und ein Streichquartett dazu ein kurzes Solostück für Geige. Die längeren Stücke sind jeweils 5-sätzig mit vier mehr oder weniger langsamen Sätze die ein mittleres kurzes Allegro umrahmen.

Das Streichquartett "Sferen" hat nichts mit Weltraumsphären gemein, die Musik ist weitestgehend tonal und ich würde sie der Richtung "Neue Einfachheit" zuordnen. Das 18-minütige Werk klingt ähnlich wie einiges was zeitgleich im Baltikum oder im Westen der USA komponiert wurde, die Kronos-Leute haben auch solche Stücke eingespielt. Das Stück ist gut zu hören und dürfte in Sandwich-Konzerten auch ältere Hörer kaum verstören. Das Danel Quartett spielt diese Musik auf höchstem Niveau.

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Sonntag, 16. Oktober 2016, 22:43

Donaueschingen 2016

Gestern wurden in Donaueschingen zwei neue Streichquartette uraufgeführt und ein drittes erlebte seine deutsche Erstaufführung:

Nathan Davis: Echeia
für Streichquartett und Elektronik (UA)

Daniel Wohl: radiance
für Streichquartett und Elektronik (UA)

Peter Eötvös: The SIRENS CYCLE
für Streichquartett, Koloratursopran und Elektronik

Alle drei Quartette waren durch die Hinzunahme von Live-Elektronik gekennzeichnet. Die beiden Stücke von Nathan Davis und Daniel Wohl klangen vergleichsweise ähnlich, bestanden jeweils in erster Linie aus Streicher-Klangflächen, die durch Elektronik unterstützt wurden, bei Nathan Davis begann das Stück erst einmal mit 2-3 Minuten reiner Elektronik, die archaische Klänge evozierte. Das Stück von Daniel Wahl war das etwas eingängigere und erinnerte teilweise an Experimente der frühen avancierten Rockmusik (Pink Floyd, Tangerine Dream). Beides Stücke, die man auch im Repertoire des Kronos Quartet finden könnte.
Peter Eötvös 45-minütigen Sirenengesang konnte ich nicht durchhören, zu sehr ging mir der Koloratursopran auf die Nerven. Sicher höllisch schwer zu singen und von Audrey Luna sicher phantastisch wiedergegeben, aber diese Musik ist einfach nicht mein Ding.
Das Konzert kann man noch einige Zeit auf swr2 nachhören, allerdings mit zahlreichen technischen Macken, weiß Gott warum.
Interpreten des Abends waren das kalifornische Calder Quartett, das nicht nur experimentelle Musik spielt, sondern auch klassisches und romantisches Repertoire.

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Montag, 24. Oktober 2016, 19:32

Chou Wen-chung Streichquartett Nr. 1 "Clouds"

Der Name des chinesisch-amerikanischen Komponisten Chou Wen-chung ist neu für mich, aber eine kurze Recherche belegt, dass er im amerikanischen Musikleben eine durchaus prominente Rolle spielt. Der heute 93-jährige kam 1946 in die USA. Er studierte zunächst an der Yale University Architektur und dann Komposition am New England Conservatory of Music in Boston, unter anderen bei N. Slonimsky. In New York studierte er an der Columbia University als auch bei Bohuslav Martinů und Edgard Varèse. Mit Varese freundete er sich so intensiv an, dass dieser ihn zu seinem Nachlaßverwalter bestimmte. Wen-chou hat in der Folge auch zwei Werke über den Komponisten verfasst. Für 12 Jahre war er Full Professor of Musik an der Columbia University und gründete 1978 das Center for U.S.-China Arts Exchange, das sich dem kulturellen Austausch zwischen den USA und China widmet. 1982 wurde er in die American Academy of Arts and Letters aufgenommen und er gründete 1984 das Fritz Reiner Center for Contemporary Music, das er bis 1991 leitete.

Sein Streichquartett Nr. 1 "Clouds" entstand 1996. Das fünfsätzige knapp 30-minütige Werk ist zu 70% von Bartok und zu 30% von der 2. Wiener Schule beeinflusst, allerdings in einer eher meditativen, denn aggressiven Variante. Dabei gelingen dem Komponisten durchaus auch berückende Momente und insgesamt wäre das ein Stück Musik, dem ich gerne auch mal im Konzert begegnen würde. Das Brentano String Quartet ist bei uns wenig bekannt, den Cineasten aber vielleicht als "Soundtrack"-Lieferant für den Streichquartettfilm "Saiten des Lebens" auf den WoKa kürzlich noch einmal hinwies. Von dem Quartett gibt es eine phantastische Aufnahme von Beethoven op 127 und auch dieses Quartett spielen sie - ohne das ich einen Vergleich hätte - erstklassig.

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Freitag, 25. November 2016, 20:43

Leif Segerstam Streichquartett Nr. 7

Wer mal auf eine akustische Extremerfahrung aus ist, dem kann ich das knapp 40-minütige 7. Streichquartett von Leif Segerstam empfehlen. :D Das 1974/75 "komponierte" Werk dürfte die meisten Hörer nach spätestens 5 min den eject Knopf drücken lassen, ich habe es immerhin bis zum letzten Satz also auf gut 30 min gebracht. Die Sätze lauten Free-but-secure-pulsatively - Adagissimo - Free-and-secure-pulsatively. Ob es zu dieser Komposition eine Partitur gibt oder nur ein paar Notizzettel mit ungefähren Anweisungen, weiss ich nicht, aber für mich klingt das meiste spontan improvisiert. Es ist kein reinen Chaos aber nicht weit davon entfernt, wobei vor allem expressive sich reibende Klangflächen gespielt werden, weniger zahlreiche Einzeltöne. Der zweite Satz erfordert ein bewusstes Verstimmen der Instrumente und auf einem derartig falsch intonierten Instrument spielt jemand eine an Bach erinnernde aber eben verstimmte Melodie.

Der Booklet-Kommentar des Komponisten zu seinem Stück: "Diese meine Musik spricht für sich selbst, und sie kommuniziert aus ihren Interpreten in ihrer Kette aus Motivationen für ihre Äußerungen in Klang in ihren Musizier-JJJJJEEEEEEETTTTTTZZZZZZZZZTTTT-en, wo die Musik wirklich IIIIIIISSSSSST. Wie war sie, und was war sie, jetzt? Diesmal?" Da hatte er wohl gerade ein bisschen zuviel Gras geraucht. :D

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Dienstag, 18. April 2017, 18:49

Donaueschingen 2006

Wenn man sich über den aktuellen Stand der avantgardistischen Strömungen in der Neuen Musik informieren will, ist Donaueschingen immer eine gute Adresse. Ich war bisher nur einmal dort 2010, als das Streichquartett im Zentrum des Geschehens stand. Auch 2006 war wohl ein Jahrgang mit viel Beiträgen zu diesem Genre, jedenfalls gibt es eine CD mit vier dort uraufgeführten Stücken für Streichquartett mit und ohne zusätzliche Solisten, die - wen wundert es - vom Arditti Quartett bestritten wird.

Das erste Stück auf dieser CD stammt vom norwegischen Komponisten Ole-Henrik Moe (Jg. 1966) und heisst Lenger. Es ist Teil eines Triptychons für Streichquartett. Der Komponist schreibt über sein Stück:

Das Stück Lenger ist als eine Folge von beinahe-statischen "Icons" komponiert, die (inspiriert durch Theorien des Neuropsychologen David Marr über primitive Visionen) auf eine einfache Art eher Ähnlichkeit mit der visuellen Wahrnehmung haben als mit der rein akustischen. Diese "Icons" werden sich nach und nach in Sequenzen auflösen, die die Elemente der Icons erkunden, und dann, an einem bestimmten Punkt, zum nächsten "Icon" führen. Um es musikalischer zu sagen: Das Stück enthält eine Reihe von mikropolyphonen Zellen farbigen Rauschens, die durch Abschnitte mit Übergangscharakter verbunden sind; vom weichen, sich wandelnden Charakter zum mehr "katastrophalen" (katastrophal im mathematischen Sinne). Während das Stück fortschreitet, werden die Icons immer stabiler und, hoffentlich, auch klangfarblich reicher.

Was hört man? Nun, man hört Geräusche, die wohl dadurch entstehen, dass die Bögen schnell nicht quer sondern längs der Saitenrichtung bewegt werden und ein schabendes Geräusch entsteht. Die Tonhöhe wird dabei kaum variiert, wenn, dann klingt es ähnlich wie atmosphärisches Rauschen im Kurzwellenradio nur wesentlich lauter. Das geht mit kleinen Abweichungen über knapp 7 Minuten. Dann kommt eine Passage, da klingt es, als wenn ein grosser Hummelschwarm umherfliegt. Nach 11:30 bricht die Geräuschwand abrupt ab und es folgen noch 2 Minuten sphärischen Rauschens. Der Komponist, der auch Geiger ist, verstärkt die Ardittis bei Ihren Ausführungen.

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Donnerstag, 28. September 2017, 20:33

Arturo Fuentes

Die aktuelle CD des französischen Quatuor Diotima widmet sich den Streichquartetten des Mexikaners Arturo Fuentes (*1975). Dessen Musik ist irgendwo zwischen Klang und Geräusch angesiedelt und evoziert häufiger Erinnerungen an eine Glasharfe. Inwieweit selbige auch teilweise eingesetzt oder nur instrumental bzw elektronisch imitiert wird, wird aus dem Booklet nicht ganz klar. Die vier Stücke sind durch ihre bildhaften Titel ganz gut charakterisiert. Ähnlichkeiten zur Musik von John Luther Adams (Beitrag 61) sind nicht zu überhören.


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Sonntag, 1. Oktober 2017, 17:14

Toshio Hosokawa Streichquartette

Toshio Hosokawa (*1955) ist einer der bekanntesten japanischen Gegenwartskomponisten. Er hat bei Isang Yun und Klaus Huber studiert. Hosokawa hat sich immer wieder dem Streichquartett zugewandt, die vorliegende CD enthält sechs Werke, die zwischen 1980 und 2009 entstanden. Dabei ist sich der Komponist stilistisch treu geworden. Seine Werke sind Klangkompositionen, die weniger den Ton als solchen sondern seine ständige Veränderbarkeit im Mittelpunkt haben.

"Kein Klang in diesen Streichquartetten, dessen Gestalt nicht unaufhörlich modifiziert würde, durch Glissandi, Triller, Tremoli, Flageolotts und Vibrati verschiedenster Ausprägung, unentwegtes dynamisches An- und Abschwellen sowie feinste Abstufungen von sul ponticello, sul tatso und arco Spiel,...", so charakterisiert Dirk Wieschollek die Musik im Booklet.

Der Komponist selbst beschreibt seine Musik so: „Es ist als wenn man langsam durch einen Garten ginge."

Die Stücke tragen dementsprechend Titel wie Blossoming, Floral Fairy, Kalligraphie, Landscape 1 und Silent Flowers.

Das ist eine ganz eigene Klangwelt, die ich faszinierend finde und jedem empfehlen kann, der die Klangvielfalt von Streichinstrumenten liebt. "Home turf" fürs Arditti Quartett.

,,Was wir hier hören, ist nichts weniger als ein exemplarisches Beispiel für Quartettmusik heute." (FONO FORUM, Dezember 2013)

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 20:14

Indra Riše Streichquartett

Indra Riše ist eine lettische Komponistin *1961, die seit 1993 in Dänemark lebt. Deshalb erschien die vorliegende CD vermutlich auch bei dacapo, obwohl sie vom lettischen Rundfunk eingespielt wurde.
Das Streichquartett ist von 1991 und wird aus ähnlichen Quellen gespeist wie die Quartette von Peteris Vasks. Leider werden die Bemühungen des Riga SQ weitestgehend durch eine völlig missratene Aufnahmetechnik konterkariert. Die Aufnahme klingt als sei sie in einer Garage gemacht worden, in den hohen Tonlagen klingt sie schrill und schmerzt am Ohr. Für mich kaum anhörbar. Das ist sehr schade, denn die Musik ist gut. ;(