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lutgra

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61

Donnerstag, 23. Januar 2014, 20:24

das sagt man halt so mal dahin :D. Zur Beruhigung, bei mir steht auch noch 1x Wand, 2x Böhm, Karajan, Munch...

Ja ja, schon gut … falls Du Mackerras immer noch nicht hast – hast Du doch eine Referenz verpasst … :baeh01:
die habe ich tatsächlich nicht ;(

William B.A.

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62

Donnerstag, 23. Januar 2014, 20:39

Lieber lutgra,

die Abbado-Gesamtaufnahme habe ich auf meiner Festplatte und deswegen aus den Augen verloren, aber du hast Recht, die Lesart von Abbado ist als Alternative zu den allzu "teutonischen" Interpretationen auch nicht zu verachten.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

hasiewicz

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63

Donnerstag, 23. Januar 2014, 20:43

Zitat von »William B.A.«
Diese Aufnahme gehört ab sofort zu meinen Referenzen.

Lieber Willi,
das war mir klar, dass Du das nicht anders beurteilen würdest. Dies ist das beste Beispiel dafür, das die Wdh gar nicht so wichtig sind, um ein TOP-Gesamtergebnis für die Grosse C-Dur zu erzielen.


Ich höre gerade eine Livemitschnitt von Szell, wo er die C-Dur-Sinfonie spielt (24.06.1965, außerdem Barbers Klavierkonzert und das Meistersinger-Vorspiel). Diese Aufnahme ist sogar noch etwas intensiver als die Studioeinspielung.

Herzliche Grüße

Christian

lutgra

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64

Donnerstag, 23. Januar 2014, 20:51

v.a. braucht man von Furtwängler die richtige von 42 oder 44?, nicht die lahme und zahme 1951er Studioaufnahme (obwohl ich die ebenfalls habe)
Ein Blick in die Sammlung sagt, dass ich neben der 51er (auf Vinyl) auch eine 42er auf CD haben, da ist noch die 8te mit Kleiber drauf. Die habe ich aber vermutlich nur 1 x gehört und kann so im Augenblick nichts dazu sagen.

William B.A.

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  • »William B.A.« ist männlich

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65

Donnerstag, 23. Januar 2014, 21:05

Ich habe gerade die Neunte mit Abbado gebrannt und festgestellt, dass ich einen neuen Spitzenreiter in Bezug auf die Spielzeiten habe. Abbados Aufnahme mit dem Chamber Orchestra of Europe hat folgende Zeiten:

1. Satz: 16:39
2. Satz: 15:21
3. Satz: 13:59
4. Satz: 15:27
-----------------
Gesamt:61:26 min.

Damit ist er um 23 Sekunden langsamer als sein italienischer Kollege Riccardo Muti, der auch eine sehr schöne Gesamtaufnahme mit den Wiener Philharmonikern vorgelegt hat und dessen Neunte mir auch sehr gut gefällt. Beide haben sicherlich nicht die geringste Wiederholung ausgelassen. Ich werde vielleicht noch im Laufe des heutige Abends die Abbado-Aufnahme hören und mich dann wieder melden.

Liebe Grüße

Willi :)
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Andrew

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66

Donnerstag, 23. Januar 2014, 21:22

Ja ja, schon gut … falls Du Mackerras immer noch nicht hast – hast Du doch eine Referenz verpasst …
die habe ich tatsächlich nicht


Hallo lutgra, entschuldige bitte, aber das funktioniert einfach nicht. Ohne eine Mackerras-Aufnahme der neunten Schubert wird es nicht gehen ... ;)


Liebe Taminos, mich würde interessieren, ob jemand die Gesamtaufnahme mit Immerseel kennt. Eine Zeit lang war sie vergriffen und nur zu Höchstpreisen zu bekommen. Seit geraumer Zeit ist sie wieder erhältlich. Hört jemand von Euch öfter darin? Die GA würde mich interessieren. Ich habe aber schon eine HIP mit Roy Goodman. Und zurzeit ist ja auch die eine und andere GA in Arbeit.

Liebe Grüße von Andrew
„Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

hasiewicz

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67

Donnerstag, 23. Januar 2014, 21:43

Meine Meinung zur Neunten mit Abbado hatte ich hierhinterlassen:

Zitat

Abbados Aufnahmen der Schubert-Sinfonien mit dem COE bekommen überwiegend eher verhaltene Kritiken. Vielleicht liegt das an seinem eher auf Ausgewogenheit ausgerichteten Ansatz. Abbado betont meinem Verständnis nach eher den klassischen Aspekt in Schuberts Musik als den romantischen. Das wirkt sich aus in Form von gleichmäßigeren Tempi, einer ausgewogeneren Klangsprache, einem Absehen von dynamischen Extremen. Schuberts Wanderer schreitet hier eher durch eine sanfte Hügellandschaft denn durch schroffe Klüfte á la Caspar David Friedrich. Das könnte langweilig wirken, gerade bei den weiten Dimensionen der Großen C-Dur-Sinfonie. Aufgefangen wird es aber durch die Agilität und Durchhörbarkeit des Chamber Orchestras of Europe, durch schöne, aufhorchen lassende Details in allen Sätzen und einem luftigen Atmen der Musik. Insgesamt eine symphonische Reise, auf der es zwar keine tiefen neuen Einsichten gab, aber schöne An- und Aussichten.


Herzliche Grüße

Christian

lutgra

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68

Donnerstag, 23. Januar 2014, 21:48



Jetzt habe ich gerade die vierte gehört, eine Symphonie, die mir bisher nicht so gefiel, aber in dieser Aufnahmen schon. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass hier wohl zum ersten Mal aus dem Autographen und nicht aus der gedruckten, wohl mit zahlreichen kleinen Veränderungen von fremder Hand versehenen Partitur dirigiert wird. Vor allem findet Abbado in allen vier Sätzen für mich das ideale Tempo. Und das COE wieder in Topform.

Auf jeden Fall ist meine Neugierde geweckt und ich werde mir die anderen fehlenden Symphonien noch kommen lassen, auch die 8te, denn die ist mit einer von Joseph Joachim erstellten Orchesterversion des Duo grande gepaart ist, die ich überhaupt nicht kenne. Immerhin 45 min Musik.


P.S. Ich finde beim Werbepartner gerade folgendes Zitat zur Gesamtaufnahme: D. Rexroth im Musikmarkt 1 / 89:"Die vorliegenden Schubert-Einspielungen tragen den Stempel höchster technischer Vollkommenheit im Orchesterspiel und belassen Schuberts Musik ihre eindringliche Natürlichkeit."

Norbert

Moderator

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69

Donnerstag, 23. Januar 2014, 21:52

Liebe Taminos, mich würde interessieren, ob jemand die Gesamtaufnahme mit Immerseel kennt. Eine Zeit lang war sie vergriffen und nur zu Höchstpreisen zu bekommen. Seit geraumer Zeit ist sie wieder erhältlich. Hört jemand von Euch öfter darin? Die GA würde mich interessieren. Ich habe aber schon eine HIP mit Roy Goodman. Und zurzeit ist ja auch die eine und andere GA in Arbeit.


Lieber Andrew,

die Gesamtaufnahme mit Immerseel wurde seinerzeit in diesem Thread ausführlicher besprochen.

Mein Fazit vor langer Zeit in einem anderen Thread lautete, daß Goodman leichte Vorteile gegenüber Immerseel hatte, aber ich habe beide Gesamtaufnahmen ewig nicht mehr gehört.
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

Andrew

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70

Donnerstag, 23. Januar 2014, 23:25

Hallo Norbert,
herzlichen Dank für den Hinweis auf diesen lesenswerten und inhaltsreichen Thread.
Schubert gehört nicht zu den von mir bevorzugten Komponisten.
Während einer längeren Autofahrt hört ich auf dem niederländischen Radiosender die 6. von Schubert mit "Het Nederlands Kamerorkest " unter Leitung des Konzertmeisters Gordan Nikolić
. Eine fabelhafte, überaus vitale Einspielung.
Sie hat mein Interesse geweckt. Ich werde nun meine Goodman-Box (ein Dirigent, auf den ich nichts kommen lasse!) hören und hier doch noch mal investieren.
Günter Wand und Immerseel als zwei unterschiedliche Gesamtaufnahmen müssten mir gut gefallen, denke ich.
Bestimmt ist mit Wand auch die Einspielung von 8 & 9 mit dem NDR-Sinfonieorchester interessant.

Sind die ältere und die neuere Ausgabe der Immerseel-Aufnahmen in ihrer Tonqualität gleichwertig gut? Weiß das jemand?

Danke für alle hilfreichen Hinweise.

Die schönste Schubert-Aufnahme in meinem CD-Regal ist nun einmal die hier:

Franz Schubert: Symphonien Nr. 8 & 9; Scottish Chamber Orchestra, Mackerras

Aber das ist ja leider keine Gesamtaufnahme.

Freundliche Grüße von der Nordseeküste sendet Andrew
„Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

William B.A.

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71

Donnerstag, 23. Januar 2014, 23:30



Ich habe vorher gedacht: "Was soll das wohl werden, die Neunte in 61:26 min?", und nach nicht einmal der halben Andante-Einleitung habe ich gedacht: "Man soll das vorher Denken lassen", so viel Neues, Überraschendes, Unerwartetes stürmte auf mich ein. Das waren zwar 61 Minuten, aber bis auf das einleitende Andante und den zweiten Satz war das zügig und vor allem dynamisch und, was man angesichts eines Kammerorchesters nicht vermuten sollte, großssymphonisch und wuchtig mit prachtvollen Steigerungen, vor allem in den beiden Ecksätzen. Und es war der ganze Schubert, nicht bloß 80%.
Und Abbado hatte, wie ein Rezensent bei Amazon wusste, wohl erstmals die Original-Autorgraphen Schuberts verwendet, so dass noch völlig Unerwartetes dazu kam, vor allem in den beiden Binnensätzen. Ich kann das nicht beschreiben, das muss man selbst hören. Als ich die entsprechenden Stellen zum ersten Mal hörte, sowohl im Andante, als auch im Scherzo, bekam ich einen regelrechten Schreck und dachte, entweder hätte Abbado etwas spielen lassen, was gar nicht in der Partitur steht, oder alle anderen Dirigenten (in meiner Sammlung) hätten etwas, was in der Partitur steht, gar nicht spielen lassen.
Aber davon abgesehen war das eine vom ersten bis zum letzten Takt großartige, mitreißende Interpretation, in der nicht nur das große Ganze, sondern auch vielfältige Details zu hören waren, wie es bei einem derart hervorragenden, wenn auch verstärkten Kammerorchester wie dem Chamber Orchestra of Europe (COE) auch nicht anders zu erwarten war. Zu diesem Orchester habe ich nicht erst seit Harnoncourts Zeiten eine besondere Affinität. Die Abkürzung COE ist nicht nur das Kfz-Kennzeichen meines Wohnortes, sondern dieses fabelhafte Orchester ist auch schon zweimal in meinem Wohnort aufgetreten.
Diese Aufnahme stelle ich über alle vier Beethoven-Symphonien (Nr. 1 bis 4), die ich in der DVD-Serie bisher von ihm gehört und besprochen habe (Aufnahmen in Rom 2001 mit den BPh in der Accademia di St. Cecilia). Hier geht Abbado aufs Ganze, ähnlich wie Szell mit einen Clevelandern, nur hat man bei Abbado länger was davon.
Über Szells Achte werde ich auch noch sprechen, sie hatte ich nach zwischenzeitlichem Abendessen zu posten vergessen.

Liebe Grüße an die Nordseeküste

Willi :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
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2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

William B.A.

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72

Donnerstag, 23. Januar 2014, 23:34

Zitat

Andrew: Ich werde nun meine Goodman-Box (ein Dirigent, auf den ich nichts kommen lasse), hören und hier doch noch mal investieren.
Du brauchst auch auf Goodman nichts kommen lassen, lieber Andrew, die Box habe ich auch seit vielen Jahren in meiner Sammlung und mag sie sehr.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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lutgra

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73

Freitag, 24. Januar 2014, 10:00

Die Abkürzung COE ist nicht nur das Kfz-Kennzeichen meines Wohnortes, sondern dieses fabelhafte Orchester ist auch schon zweimal in meinem Wohnort aufgetreten.
Aus COE habe ich schon einmal einen Klassikliebhaber übers Internet kennengelernt, wir haben eine Zeit lang regelmäßig Platten getauscht. Der hiess - wenn ich mich recht erinnere - Frank, jedenfalls war sein username francoe.

Gruß
Lutgra

Andrew

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74

Freitag, 24. Januar 2014, 14:08

Du brauchst auch auf Goodman nichts kommen lassen, lieber Andrew, die Box habe ich auch seit vielen Jahren in meiner Sammlung und mag sie sehr.


Hallo William:

Schade , dass Goodman nach der sehr produktiven Zeit mit der Hanover Band keine Aufnahmen mehr produziert, oder es sind so wenige, dass ich das nicht mitbekomme.
Diese Schubertaufnahmen sind wirklich sehr frisch und jugendlich musiziert. Das macht Freude.

Freundliche Grüße, Andrew
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Gombert

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75

Freitag, 24. Januar 2014, 14:10

Da man hier nun schon dabei ist, alle Gesamtaufnahmen aufzuzählen, hier nun meine gegenwärtig "relativ ultimative" GA, natürlich zusammengebastelt, anders geht's nicht 8-) .

(in "konventioneller" Zählung):

1 - Claudio Abbado
2 - Frans Brüggen
3 - Carlos Kleiber
4 - Jonathan Nott
5 - Charles Mackerras
6 - Otmar Suitner
["korrumpiert" evtl. auch Thomas Beecham]
8 - Erich Kleiber (Berlin)
9 - Karl Böhm (Dresden)


@ Johannes Roehl
Mein Furtwängler-Favorit für die 9. stammt von 1943, Wiener Philharmoniker in Stockholm (trotz technischer Fehler).

Unter den genannten Gesamteinspielungen fehlt - "ungelistet"- neben Brüggen auch noch jene von Menuhin (SV), der als Dirigent nicht sooo schlecht ist. Davis mit der Staatskapelle Dresden ist hinsichtlich Klangqualität und Orchesterspiel nicht übertroffen, aber, wie "Gramophone" so bildkräftig formuliert hat, " some music brings the plodder out " (Sir Colin in einem anderen Zusammenhang betreffend).
PS: Da ich die Partituren einiger früher Sinfonien nicht kenne, basieren manche dieser Empfehlungen auf profunder Inkompetenz.

William B.A.

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76

Freitag, 24. Januar 2014, 15:03

Zitat

Andrew: Schade, dass Goodman nach der sehr produktiven Zeit mit der Hanover Band keine Aufnahmen produziert, oder sind es so wenige, dass ich das nicht mitbekomme.
Ich weiß nicht, ob du diese kennst, lieber Andrew:

Die ist auch sehr empfehlenswert, und ich habe über sie im Januar 2012 in den Beethoven-Sinfonien-Threads berichtet, habe aber die Neunte vergessen, wie mir eben aufgefallen ist. Solltest du die Box allerdings haben, erübrigt sich ja das Nachlesen.

Liebe Grüße

Willi :)

P.S. Auch den größten Teil der Haydn-Sinfonien hat er in maßstäblichen Interpretationen eingespielt, bevor das Projekt (aus finanziellen Gründen?) von der Produktionsfirma eingestellt wurde.
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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Andrew

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77

Freitag, 24. Januar 2014, 23:06

Hallo Willi,

Ich weiß nicht, ob du diese kennst, lieber Andrew:


diese Box habe ich. Ich liebe es, diese Aufnahmen zu hören.
Und ich habe auch all deine Beiträge zu diesen Aufnahmen mit großem Interesse gelesen.

Vor langer Zeit habe ich die Pastorale mit der Ouvertüre zur Einweihung mit der Hanover Band als Einzel-CD geschenkt bekommen und war hingerissen von dieser Einspielung. Über viele Jahre waren die Boxen mit Goodman und Klemperer meine beiden einzigen und wahren Beethoven-Gesamtaufnahmen, die sich in ihrer Unterschiedlichkeit wunderbar ergänzt haben. In den letzten Jahren sind noch ein paar GAs dazugekommen. Die werden ja auch immer billiger, diese Boxen ...

Ich habe auch etliche andere sehr schöne Aufnahmen mit der Hanover Band, z.B. einige Sinfonien von Haydn, Werke von Händel, Bach, Mendelssohn und Rossini (Rossinis Opernouvertüren !!!!!).
Eine meiner Lieblingsaufnahmen mit Goodman ist übrigens Haydns Sinfonie mit dem Hornsignal.

Heute habe ich noch einmal in der Schubert-Box der Hanover Band gehört: Nr. 4 + 6 + 9. Diese Aufnahmen haben wirklich eine durchschlagende Wirkung. Der Kirchenhall stört mitunter ein wenig, ist aber für mich noch gut akzeptabel. Das sind wirklich unglaublich frisch und lebendig musizierte Aufnahmen.

Heute habe ich mir als Ergänzung die Immerseel-Box geordert. Ich bin sehr gespannt. Als konventionelle Einspielung schwebt mir Günter Wand vor, vielleicht auch Abbado. Da höre ich mir noch mal die Schnipsel an, und da besteht auch keine Eile.

Freundliche Grüße von der Nordseeküste sendet Andrew
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William B.A.

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78

Samstag, 25. Januar 2014, 00:11

Nachdem ich angefangen habe, die Abbado-Sinfonien wieder zu hören, und da ich die Wand-Box schon lange habe, kann ich dir nur zu beiden raten, lieber Andrew.

Schöne Grüße an die Nordsee

Willi :)

P. S. Ich schaue gerade einen Barbarotti-Krimi: "Verachtung" nach dem Roman "Eine ganz andere Geschichte" von Hakan Nesser. Der spielt auch an der See. Ich weiß jetzt nur nicht mehr, ob es die Nordsee oder die Ostsee ist.
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Garaguly

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79

Samstag, 25. Januar 2014, 00:30

... aber ich halte die Aufnahmen der Staatskapelle Dresden mit Davis bei RCA für sehr gute "traditionelle" Lesarten mit gutem Klang. Sie waren obendrein einzeln erhältlich und nicht allzu teuer (das ist anscheinend leider nicht mehr der Fall).


Naja, geht grad noch so, würde ich sagen. Derzeit 40 Euro für die Schubert-Davis-Dresden-GA im Neuzustand (!!!) finde ich noch akzeptabel.



Grüße
Garaguly

Glockenton

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80

Samstag, 25. Januar 2014, 01:14

Lieber Willi,

in Sachen Krimi, den ich auch gesehen habe, tippe ich auf eine schwedische Küste auf die das relativ offene Meer des Skageraks trifft, also Nordsee (und zwar wegen der Wellen, die man am Anfang sah )
Habe mit meiner Frau beschlossen, einmal die schöne Küste dort besser kennenzulernen. Von uns aus ist es nicht so weit.....

Nun aber zurück zu Schubert :-)

Gruss
Glockenton

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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81

Samstag, 25. Januar 2014, 09:48

... aber ich halte die Aufnahmen der Staatskapelle Dresden mit Davis bei RCA für sehr gute "traditionelle" Lesarten mit gutem Klang. Sie waren obendrein einzeln erhältlich und nicht allzu teuer (das ist anscheinend leider nicht mehr der Fall).


Naja, geht grad noch so, würde ich sagen. Derzeit 40 Euro für die Schubert-Davis-Dresden-GA im Neuzustand (!!!) finde ich noch akzeptabel.




Akzeptabel und sie sind das sicher auch wert, aber es ist vermutlich teurer als diese Box (die ja schon eine Wiederauflage darstellt) beim Erscheinen gewesen ist. Und nur die 9. gibt es einzeln in der "Esprit"-Reihe.
Freilich kann es sehr bald eine Wiederveröffentlichung geben, wobei man, glaube ich, fast alle Dresdner Aufnahmen von Davis neulich erst in eine Box gepackt hatte, was eine separate Schubert-Box unwahrscheinlich macht.

Joseph II.

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82

Samstag, 25. Januar 2014, 17:14



Ich habe vorher gedacht: "Was soll das wohl werden, die Neunte in 61:26 min?", und nach nicht einmal der halben Andante-Einleitung habe ich gedacht: "Man soll das vorher Denken lassen", so viel Neues, Überraschendes, Unerwartetes stürmte auf mich ein. Das waren zwar 61 Minuten, aber bis auf das einleitende Andante und den zweiten Satz war das zügig und vor allem dynamisch und, was man angesichts eines Kammerorchesters nicht vermuten sollte, großssymphonisch und wuchtig mit prachtvollen Steigerungen, vor allem in den beiden Ecksätzen. Und es war der ganze Schubert, nicht bloß 80%.
Und Abbado hatte, wie ein Rezensent bei Amazon wusste, wohl erstmals die Original-Autorgraphen Schuberts verwendet, so dass noch völlig Unerwartetes dazu kam, vor allem in den beiden Binnensätzen. Ich kann das nicht beschreiben, das muss man selbst hören. Als ich die entsprechenden Stellen zum ersten Mal hörte, sowohl im Andante, als auch im Scherzo, bekam ich einen regelrechten Schreck und dachte, entweder hätte Abbado etwas spielen lassen, was gar nicht in der Partitur steht, oder alle anderen Dirigenten (in meiner Sammlung) hätten etwas, was in der Partitur steht, gar nicht spielen lassen.
Aber davon abgesehen war das eine vom ersten bis zum letzten Takt großartige, mitreißende Interpretation, in der nicht nur das große Ganze, sondern auch vielfältige Details zu hören waren, wie es bei einem derart hervorragenden, wenn auch verstärkten Kammerorchester wie dem Chamber Orchestra of Europe (COE) auch nicht anders zu erwarten war. Zu diesem Orchester habe ich nicht erst seit Harnoncourts Zeiten eine besondere Affinität. Die Abkürzung COE ist nicht nur das Kfz-Kennzeichen meines Wohnortes, sondern dieses fabelhafte Orchester ist auch schon zweimal in meinem Wohnort aufgetreten.
Diese Aufnahme stelle ich über alle vier Beethoven-Symphonien (Nr. 1 bis 4), die ich in der DVD-Serie bisher von ihm gehört und besprochen habe (Aufnahmen in Rom 2001 mit den BPh in der Accademia di St. Cecilia). Hier geht Abbado aufs Ganze, ähnlich wie Szell mit einen Clevelandern, nur hat man bei Abbado länger was davon.
Über Szells Achte werde ich auch noch sprechen, sie hatte ich nach zwischenzeitlichem Abendessen zu posten vergessen.

Liebe Grüße an die Nordseeküste

Willi :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Absolut d'accord, lieber Willi!

Ich habe jetzt den kompletten Abbado-Zyklus angehört, bin nun bei der "Großen" C-Dur mittlerweile im Finalsatz angelangt. Eine ungemein mitreissende, spritzige Aufnahme, die keinen Augenblick den Eindruck enstehen lässt, hier würde "zuviel" gespielt. "Himmlische Längen" im besten Sinne.

Auch insgesamt ist der Schubert-Zyklus von Claudio Abbado ein heißer Anwärter auf den Thron bei der besten Gesamtaufnahme. Hier wurde das erste Mal genau das gespielt, was Schubert wollte. Ein Wermutstropfen bleibt, dass erst der Tod des Maestro mich dazu veranlasste, mich näher mit vielen seiner Aufnahmen zu beschäftigen. Nicht nur bei Schubert hat er wahrhaft Großartiges, Bleibendes hinterlassen. Der Gedanke versöhnt dann wieder.

Liebe Grüße
Joseph

P.S. Ich werde schauen, ob ich auch die Zeit und Muße aufbringe, bei Deinen angekündigten Hörvergleichen bei Brahms und Co. mitzumachen. ;)
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Uranus

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83

Freitag, 7. November 2014, 13:24

Goodman...

Schade, dass es von Szell keine GA gibt - da wäre ich sofort dabei. Seine 8. + 9. werde ich mir auf jeden Fall zulegen.

Nach allem, was ich hier gelesen habe, würde mich die Aufnahme von Goodman mit der Hannover Band als GA reizen. Zwei Rezensenten bei Amazon bewerten den Klang der Aufnahmen aber sehr kritisch, und auch hier im Forum ist immer wieder von "halligen" Aufnahmen die Rede. Soll ich oder soll ich nicht...?
Herzliche Grüße
Uranus

Beiträge: 470

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

84

Freitag, 7. November 2014, 14:42

Schade, dass es von Szell keine GA gibt - da wäre ich sofort dabei. Seine 8. + 9. werde ich mir auf jeden Fall zulegen.

Nach allem, was ich hier gelesen habe, würde mich die Aufnahme von Goodman mit der Hannover Band als GA reizen. Zwei Rezensenten bei Amazon bewerten den Klang der Aufnahmen aber sehr kritisch, und auch hier im Forum ist immer wieder von "halligen" Aufnahmen die Rede. Soll ich oder soll ich nicht...?


Kaufen! :-)

Das Klangbild der Aufnahmen unter Roy Goodman ist (absolut betrachtet) tatsächlich recht hallig angelegt, aber störend ist das (für mich!) fast nur bei Beethovens 9, wo der Chor durch den Hall doch sehr untergeht (Interessanterweise mindert sich dieser Effekt etwas, wenn man seine Lautsprecher frei im Raum aufstellt und so eine enorme Tiefenwirkung erzielt. Der Chor lässt sich so zumindest etwas hören - und nicht nur erahnen).

Der "Sound" der Hanover Band ist für die Musik Schubert wie geschaffen (fast noch n Stück idealer wie für Beethoven). Auch zB der Musik CM von Webers Musik tut dies enorm gut. Speziell von den Bläsern kann ich bei Schuberts 9. nicht genug kriegen.

Und dass die Interpretation Roy Goodmans ertwas Besonderes ist, wurde hier oft genug dargelegt.
:)

Andrew

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85

Samstag, 8. November 2014, 00:18

Der "Sound" der Hanover Band ist für die Musik Schubert wie geschaffen (fast noch n Stück idealer wie für Beethoven). Auch zB der Musik CM von Webers Musik tut dies enorm gut. Speziell von den Bläsern kann ich bei Schuberts 9. nicht genug kriegen.


Hallo Uranus,
ich möchte das, was Thomas schreibt, voll und ganz unterstützen.
Ich habe die Goodman-GA seit etlichen Jahren.
Für mich ist es trotz des halligen Klanges (das stimmt leider, aber es stört mich nicht so sehr) die lebendigste und schönste Schubert-GA. Auch nach Jahren kehre ich immer gern dorthin zurück, obwohl wenn ich meine beiden anderen GAs (Abbado, Immerseel) auch sehr mag.
Noch ein ganz praktisches Argument: Goodmans Schubert-Box gibt es mitunter für Spottpreise auf dem Marketplace. da kann man wirklich nichts verkehrt machen. Notfalls verschenkt man sie, ohne groß investorisch tätig geworden zu sein.

Freundliche Grüße von der Küste, Andrew
„Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

wok

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86

Samstag, 8. November 2014, 02:17

Zitat

Alfred Schmid: Ich weiß nicht woran es lag, war es das Dirigat, die Aufnahmetechnik oder die Sinfonien an sich:
Es gab und gibt eigentlich keine Gesamtaufnahme, die ich bedingungslos empfehlen würde.

Warum sollte man sich auch darüber grämen, daß es keine wirklich "bedingungslos empfehlenswerte" Gesamteinspielung sämtlcher SCHUBERT-Sinfonien gibt, wenn überzeugende Einspielungen einzelner Sinfonien durch unterschiedliche Dirigenten und Orchester existieren! Ich denke dabei an Aufnahmen durch

WOLFGANG SAWALLISCH und der STAATSKAPELLE DRESDEN mit der Sinfonie Nr. 1 und 2,

VACLAV NEUMANN
und der TSCHECHISCHEN PHILHARMONIE mit den Sinfonien Nr. 3 und 8,

HARRY BLECH und den LONDON MOZART PLAYERS mit den Sinfonien Nr. 4 und 5,

LORIN MAAZEL
und den BERLINER PHILHARMONIKERN mit den Sinfonien Nr. 5 und 6,

FRITZ LEHMANN und den BERLINER PHILHARMONIKERN oder
WILLEM VAN OTTERLOO und dem PHILHARMONISCHEN ORCHESTER DEN HAAG, wie auch
HANS SWAROWSKY und dem ORCHESTER DER WIENER STAATOPER mit der Sinfonie Nr. 8.

Diese Sinfonien sind so unterschiedlich, daß diese auch eine ebenso unterschiedliche, individuelle Herangehensweise bedingen, wobei es VACLAV NEUMANN gelingt, sowohl die frühe Sinfonie Nr. 3, als auch die reife Sinfonie Nr. 8 adäquat und überzeugend zu gestalten. Allerdings wird es einige dieser Aufnahmen (noch) nicht als CD geben!

wok

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87

Samstag, 8. November 2014, 11:44

Nachtrag zu meinem Beitrag Nr. 86 von gestern:

Von folgenden empfohlenen Aufnahmen gibt es auch CDs:

WOLFGANG SAWALLISCH - STAATSKAPELLE DRESDEN: SCHUBERT Sinfonien Nr. 1 und 2


FRITZ LEHMANN - BERLINER PHILHARMONIKER :
SCHUBERT Sinfonie Nr. 8


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WolfgangZ

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88

Samstag, 8. November 2014, 12:29

Zitat

Für mich ist es trotz des halligen Klanges (das stimmt leider, aber es stört mich nicht so sehr) die lebendigste und schönste Schubert-GA. Auch nach Jahren kehre ich immer gern dorthin zurück, obwohl wenn ich meine beiden anderen GAs (Abbado, Immerseel) auch sehr mag.


Mittlerweile kann ich allein an Gesamtaufnahmen Immerseel, Harnoncourt, Mehta (Israel, LP-Box) und Goodman mein Eigen nennen, obwohl ich gar kein soo großer Fan der Schubert-Sinfonien bin.

Ansonsten möchte ich mich einreihen. Die (negative) Kritik an Goodman nehme ich zur Kenntnis. Allerdings muss ich gestehen, dass mich weder der hallige Klang stört noch die bisweilen formulierten Intonationsprobleme nebst ungleich verteiltem Streicher- und Bläserklang. Die Einspielung ist gut. Punkt. :P

:hello: Wolfgang
Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

Bernward Gerlach

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89

Samstag, 8. November 2014, 13:26

Wie wär's mit Wand, Abbado und Blomstedt?

LG, Bernward

"Nicht weinen, dass es vorüber ist
sondern lächeln, dass es gewesen ist"
Waldemar Kmentt (1929-2015)