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William B.A.

Prägender Forenuser

  • »William B.A.« ist männlich

Beiträge: 14 401

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

31

Mittwoch, 15. November 2017, 20:26

Zitat

WoKa: Das Mahler-Konzert war eines der absolut herausragenden Musikerlebnisse, auf die ich bislang zurück blicken kann. Wer möchte, kann sich das Mahler-Konzert auf SWR2 classic anschauen.

Das war der Tipp der Woche, lieber Wolfgang. Ich habe in den vergangenen eineinhalb Stunden das Konzert auf einen Rutsch genossen. Das kann ich nur aus zwei Gründen so ausdrücken:
1. habe ich am PC recht gute Komponenten angeschlossen, einen potenten Yamaha-Verstärker, einen Kopfhörer Sennheiser HD 650 und einen Full-HD-Monitor mit 72 cm-Diagonale;
2. war die Summe aller Beteiligten Musiker herausragend, geführt von einem souveränen Dirigenten, dem man das Alter keiensfalls anmerkte, einem bestens integrierten Orchester, schließlich einer Gerhild Romberger, die ich schon zweimal live erlebt habe und die mir von Mal zu Mal besser zu werden scheint, einer Christiane Karg, die ich bisher zwar erst einmal live erlebte, ebenfalls mit Mahler, für die das Gleiche gilt und die wir ja im Februar live mit der Neunten Beethoven live erleben werden, dann einem grandiosen Chor, dessen eine, die bayerische Hälfte, ich noch am 4. November live erleben konnte, dann aber in voller Besetzung, zusammen mit dem bayerischen RSO unter Riccardo Muti und hochrangigen Solisten im Verdi Requiem. Die Zweite Mahler habe ich zusammen mit er Neunten bis jetzt am häufigsten live erlebt. Das letzte Mal ist allerdings schon einige Jahre her. Wird mal wieder zeit. ich muss mich mal umschauen.
Ich habe schon ein schlechtes Gewissen lieber Wolfgang, wgen Dvorak. In den nächsten Tagen wirst du die nächsten Dateien erhalten. Ich hoffe, dass Tristan und Isolde wohlbehalten bei dir angekommen sind.

Liebe Grüße, auch an deine Frau

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Caruso41

Prägender Forenuser

  • »Caruso41« ist männlich

Beiträge: 3 391

Registrierungsdatum: 19. November 2010

32

Mittwoch, 15. November 2017, 22:35

C. Eschenbach wird ab der Spielzeit 2019/20 für zunächst drei Jahre das Konzerthausorchester Berlin übernehmen,
das ähnlich wie die Philharmoniker, damit nach dem Abgang von Ivan Fischer ein Jahr ohne Chefdirigent dastehen wird.


Lieber Lucas!

Die Meldung war schon am 28. Oktober in diesen Thread eingestellt worden und wurde auch bereits kurz diskutiert! Du hättest nur ein paar Beiträge zurückscrollen müssen!
Christoph Eschenbach – Eine Hommage

Beste Grüße
Caruso41

_____________________

Von meinem iPhone gesendet!
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Lucas K

Anfänger

  • »Lucas K« ist männlich

Beiträge: 9

Registrierungsdatum: 12. Mai 2017

33

Mittwoch, 15. November 2017, 23:39

Was, bitte, verstehst Du unter "recht jung"?
Das war unscharf formuliert, da hast Du recht.

Das Orchester ist natürlich nicht jung. Auch nicht recht jung

Es sei denn man vergleicht es zB. mit der Staatskapelle - und wenn man mag kann man noch weiter gehn als Du und das Blüthner-Orchester, gegr. 1907 , 1. Konzermeister Persinger, als Vorgänger ansehen, das im Mai 1925 unter Oscar Fried zum Berliner Sinfonie Orchester wurde.
Fried emigrierte 1934 und das Orchester wurde dann bekanntlich erst 1954 wiedergegründet (Hildebrandt Chef 1954 bis 1957) um 2006 zum Konzerthausorchester zu werden - aber einige Mitglieder sind in den letzten Jahren neu dazu gekommen. Mehr als zB. bei den Philharmonikern.
Von meinem Eindruck her würde ich gefühlsmässig sagen: von den Fünf (damit meine ich BPO, DSO, RSB, Staatskapelle und Konzerthausorchester - natürlich gibt es noch andere Orchester in der Stadt, aber im Konzertbetrieb nehme ich die persönlich am stärksten wahr) dürfte es das jüngste Durchschnittsalter der Mitglieder haben. Das meinte ich mit "recht jung".

"Das Podium hat sich verjüngt" hätte ich schreiben können, das zwar hätte seine Berechtigung - der Umbau liegt nicht so lange zurück. Aber auch da wäre der Informationswert eher gering und ein Zusammenhang zur Eschenbach-Wahl wenig erhellend.

Ich möchte vorschlagen: Es hat, meinem Eindruck nach, relativ zu anderen Berliner Orchestern, einen hohen Anteil an Mitgliedern, die vor zehn Jahren noch keine Mitglieder waren.

Warum ich das erwähnte?

Um die Dynamik sprachlich zu bebildern, die ich bei dem Orchester in den letzten Jahren sehe. Es ist natürlich nur ein Hilfsmittel, Jugend und Dynamik sind nicht synonym.

Aber diese Dynamik, die ich sehe und wohl auch die Orchesterstiftung und für die ich Beispiele brachte, war als Abschlussatz mir wichtig:
"Mal gespannt, wie sich Eschenbach in diese Dynamik einfügt, was er mitbringt, was er prägt."


Denn auch wenn ich die Wahl ganz interessant finden und die doch ziemlich kritischen Stimmen dazu (bei Lebrecht oder Brug zB.) nicht ganz nachvollziehen kannt (ich hab ihn zuletzt mit dem DSO gehört, DSCH 5 - keine Enttäuschung, kein Jahrhundertereignis - für mich war da zB. Michael Sanderling, den ich mir sehr gut als Chef hätte vorstellen können, eben mit dem Konzerthausorchester in den letzten Jahren interessanter), ist das die Frage, die sich für mich stellt.


Eine rhetorische, zugegeben, da sie keiner beantworten kann.

Mit schien dies der Weg, eine vorsichtige Skepsis bei grundsätzlicher Aufgeschlossenheit dem Manne gegenüber zum Ausdruck zu bringen, ohne mich allzu sehr festzulegen.


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