Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Tamino Klassikforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

9079wolfgang

Prägender Forenuser

  • »9079wolfgang« ist männlich

Beiträge: 7 205

Registrierungsdatum: 15. April 2010

121

Freitag, 20. Januar 2012, 16:17

Mein lieber Harald!

Lohnt sich das einschalten? Ich glaube, mit singen hat das nicht viel zu tun. Ich erkenne da keine "berühmte Stimme".



Gruß Wolfgang
W.S.

Harald Kral

Erleuchteter

  • »Harald Kral« ist männlich

Beiträge: 14 983

Registrierungsdatum: 20. Juni 2007

122

Freitag, 20. Januar 2012, 16:22

Regimentstochter 1953

Hallo Wolfgang!
Ich habe die DVD. Eigentlich nur seichte Unterhaltung.
Keine besonderen Stimmen, viel Gequatsche Dialog.
Herr Pauspertl geht mit Donizettis Musik ziemlich großzügig um.
Dafür schöne Tiroler Landschaft, Berge usw....

LG

8)
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)

SchallundWahn

Prägender Forenuser

  • »SchallundWahn« ist weiblich

Beiträge: 872

Registrierungsdatum: 5. Juni 2012

123

Freitag, 15. Juni 2012, 16:00

Ich weiß nicht recht, ob dass hier der passende Thread dazu ist, aber in den DVD-Kritiken fanden sich ja "nur" Aufnahmen von Bühnenaufführungen, keine zu Opernfilmen im Speziellen.
Der Film, den ich an dieser Stelle erwähnen will, hat nach meiner Recherche bisher noch nirgends hier im Forum Erwähnung gefunden (sollte das falsch sein, bin ich für Hinweise dankbar)

Es handelt sich um eine Verfilmung der "Zauberflöte" durch den britischen Regisseur (und berühmten Shakespeare-Darsteller) Kenneth Branagh.



Ums gleich vorweg zu sagen, ich liebe diesen Film wirklich.
Außerdem finde ich, dass er vereint, was scheinbar (!) unmöglich ist, nämlich traditionelle Elemente und moderne Bezüge.

Die Besetzung der wichtigsten Rollen :

Tamino - Joseph Kaiser
Pamina - Amy Carson
Papageno - Benjamin Jay Davis
Königin der Nacht - Lyubov Petrova
Sarastro - René Pape
u.v.m.

Was an diesm Film sofort auffallen wird, ist, dass in Englisch gesungen wird. Was mich zuerst etwas irritierte, hat aber, wie ich finde, doch seinen Reiz, vor allem weil die englische Fassung von Stephen Fry nicht einfach eine 1: 1 Übertragung ist, sondern den Elementen des Filmes angepasst wurde, dadurch kommt es auch nicht zu Brüchen zwischen dem gesungenem Text und der Visualität von Situation und Handlungen.

Etwas zum Aufbau :
Der Film spielt nicht im fernen Ägypten, sondern in einer Fantasiewelt. Dort ist zwischen der Königin der Nacht und Sarastro ein Krieg ausgebrochen. Tamino, ein Soldat in den Reihen der Königin wird nun von ihr berauftragt, ihre entführte Tochter aus Sarastros Burg zu befreien (also wie man's kennt), ein etwas trotteliger, anderer Soldat namens Papageno soll ihm dabei helfen. Die Behauptung, die ich oft im Zusammenhang mit diesem Film las, dass die Handlung in den I. Weltkrieg versetzt sei, stimmt so überhaupt nicht. Das Setting weist zwar Anlehnung an diese Zeit auf (Schützengräben wie beim Stellungskrieg, die Uniformen - hier aber einfach als rote bzw. blaue Armee gekennzeichnet -, Stacheldraht, die Königin kommt auf einem kleinen Panzer herangefahren - ein toller Einfall, finde ich- usw.), ist aber nicht als historische Wiedergabe angelegt, es ist ein "Fantasie-Krieg" in einem Fantasie-Reich und trotz aller Anleihen, sehr farbenfroh gehalten. Vom Kern her folgt die Geschichte weitesgehend dem Libretto, dichtet hier und da interessante Kleinigkeiten dazu.
Wie gesagt, alles ist dabei herrlich quietschbunt und ja, vielleicht sogar ganz selten ein wenig kitschig, aber das kann ich verschmerzen.
Die Sänger, von den ich die wenigstens bis dahin überhaupt kannte - sagen mir allesamt sehr zu, tragen ihre Rollen ganz wunderbar und sind auch optisch passend besetzt.

Wer also offen für etwas Neues/Anderes ist, dem kann ich diesen Film herzlich empfehlen.
"Die Glücklichen sind neugierig."
(Friedrich Nietzsche)

Theophilus

Prägender Forenuser

  • »Theophilus« ist männlich

Beiträge: 10 824

Registrierungsdatum: 1. Dezember 2004

124

Freitag, 22. Juni 2012, 01:50

Die Suche nach "Branagh Zauberflöte" ergibt 24 Beiträge....

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

SchallundWahn

Prägender Forenuser

  • »SchallundWahn« ist weiblich

Beiträge: 872

Registrierungsdatum: 5. Juni 2012

125

Freitag, 22. Juni 2012, 18:05

Vielen Dank für den Hinweis, habe es wohl einfach falsch angestellt.
"Die Glücklichen sind neugierig."
(Friedrich Nietzsche)

William B.A.

Erleuchteter

  • »William B.A.« ist männlich

Beiträge: 17 592

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

126

Samstag, 14. Juli 2018, 11:35

Ich darf an dieser Stelle diesen Film einstellen:



dessen Regiseur Ingmar Bergman




heute 100 Jahre alt geworden wäre.


Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • »greghauser2002« ist männlich

Beiträge: 36

Registrierungsdatum: 17. August 2018

127

Samstag, 29. September 2018, 09:02

Zauberflöte/Trollflöjten

Der Thread "Opernfilme" ist ja sehr vernachlässigt.
Trotzdem ein netter Zufall: Ausgerechnet über den Zauberflöte-Film von Bergman wollte ich nachfragen und sehe, dass er zuletzt erwähnt wurde. Die letzte Diskussion im Forum zu diesem Werk dürfte von 2008 sein und wurde von Mitgliedern geführt, die heute wohl kaum noch in Erscheinung treten. Also bringe ich das Thema noch einmal aufs Tapet, weil es mich ehrlich interessiert. Habe den Film kürzlich mit meiner Frau (absolut kein Opern-Fan) gesehen und mich auch erinnert, dass wir Teile des Streifens im Musikunterricht in der Schule gesehen haben (in den 80er-Jahren). Er spricht mich an.

Ich bin aber überhaupt kein Mozart-Experte. Ist die Umsetzung gelungen? Inszenatorisch? Musikalisch?

Jedenfalls wird er als Opernfilm wohl relativ einzigartig sein. Ein als genial geltender Filmregisseur, der sich privat für Opern begeistert, steckt seine ganze Energie in ein Projekt, das die beiden Kunstgattungen vereinen soll.

Interessant auch, dass in der rein skandinavischen Besetzung ein Österreicher die Hauptrolle des Tamino verkörpert. Wie findet ihr Josef Köstlinger?

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher