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teleton

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91

Sonntag, 7. Oktober 2018, 12:02

Bei Respighis römischer Trilogie bin ich immer wieder begeistert. Ich muß aber ganz klar sagen, daß die Wirkung dieser herrlichen Musik sich mir am besten im Konzertsaal erschließt.

nur bei den Brunnen komme ich mit der Lautstärke ohne Regulierung aus.

Lieber La Roche,
es ist natürlich ein Jammer, wenn aufgrund der häuslichen Gegebenheiten die Lautstärke reduzieren muss ... da geht eine Menge Hörspass verloren.
Ich käme nie auf die Idee innerhalb eines Werkes, das ich geniesse, die Lautstärke in irgend einer Form anzupassen, sondern stelle es so ein, dass es für ppp und fff ideal und natürlich ist. Deshalb brauche ich auch bei den zahlreichen farbigen orchestralen Aufnahmen dieser römischen Dichtungen nicht unbedingt ein konzerttantes LIVE-Erlebnis um diese mit vollem Hörspass auszukosten.
8o Im Gegenteil - was die teils audiophilen Aufnahmen dieser Werke auf der heimischen Anlage von der CD bieten, bringt mir mehr Spass, als ein inzwischen sehr teur gewordener Konzertbesuch, wo man irgendwo weit weg im Saal sitzt. Hier zu Hause habe ich auch die Wahl des Interpreten und der TOP-Aufnahme !

((Nebenbei: 8| Mono würde ich bei den gegebenen Superaufnahmen dieser höchst farbigen Respighi-Werke für absolut verfehlt halten = Hörspass würde bei mir gegen NULL gehen ... ausserdem gibt´s da auch kein Beispiel (von Dr.Holger), die in historischer Form rein interpretatorisch besser sein könnten ... :D zum Glück :D ))
Die von nemorino zuerst in diesem Thread genannten Hugh Wolff-Aufnahmen der Respighi-Werke (sicher auch die folgend von ihm genannten) sind da ein Beispiel, wie extreem natürlich diese Musik, wie perlendes Wasser, aus den Lautsprechern tönt ...


Ich habe mir jetzt die Ozawa-Aufnahmen der 3 römischen Dichtungen mit dem Boston SO (DG) bestellt --- die sollen laut Kritik was den Kontrast von ppp bis fff angeht besonders extreem sein ... mit anderen Worten = nix für Dich ... oder doch = probier es doch mal mit einem Spitzenkopfhörer - dann wäre auch bei Dir alles im Lot für den ungetrübten Hörspass.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

teleton

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Beiträge: 5 345

Registrierungsdatum: 10. Dezember 2004

92

Dienstag, 9. Oktober 2018, 21:33

Seiji Ozawa mit dem Boston SO

sind absolut exqusite Aufnahmen, voll stimmig und eine klangliche Delikatesse.
Die Aufnahmen stammen aus der Zeit, als die Analogtechnik auf dem Gipfelpunkt angekommen war - 1979 und sind daher auch von Digitalaufnahmen der heutigen Zeit qualitativ nicht zu unterschieden ... von Digitalaufnahmen aus der Anfangszeit der Digitaltechnik = ebenfalls 1979 aber deutlich, denn die klangen nicht alle so ausgewogen natürlich. (Die Streicher hatten in der DDD-Anfangszeit (gerade bei DG) einen etwas sterilen Klang.)

Von der Interpretation ist nichts oberflächlich dem Zufall überlassen, sondern wird genau überlegt von Ozawa zelebriert und wo angebracht zu Hochspannung entwickelt.
*** Das Boston SO zeigt sich als perfekter Klangkörper der seinem Ruf zu den drei besten amerikanischen Orchestern (New York - Chicago - Boston) zu gehören voll gerecht wird.
Die orchestrale Präzision übertrifft deutlich die auch sehr guten Aufnahmen, die ebenfalls absolut Biss haben von Batiz/Royal PO (NAXOS) und den orchestralen Wahnsinn (positiv gemeint !!!) mit Swetlanow/Staatliches SO der UDSSR (Melodiya/Regis) ab.
Von der Int gefällt mir Ozawa auch deutlich besser als der piksaubere Muti/Philadelphia Orchestra (EMI/Brillant) und mind so gut wie die Spitzenaufnahme mit Dutoit/Montreal PO (Decca).

Die Pinien von Rom gelingen Ozawa absolut stimmig mit gigantischer Steigerung bei der Villa Appia, ohne den Rhythmus vom Satzbeginn bis zum Ende zu vernachlässigen.
Die Römischen Feste liefert als das gebotene Feuerwerk ab. Den Feinsinn der Römischen Fontänen trifft er wie den Nagel auf dem Kopf ohne das Brio beim Trevibrunnen spannend zu gestalten.

Fazit: Diese Ozawa Aufnahmen können sich zu den allerbesten GA der drei römischen Dichtungen einreihen (= Ormandy, Dutoit; bei den nicht kompletten Einzelaufnahmen zu Reiner, Maazel, Bernstein, Karajan ... )

- :thumbsup: volle Empfehlung -


DG, 1979, ADD
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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93

Dienstag, 23. Oktober 2018, 17:31

Und was machen wir JETZT ?

a)Benennen wir den Thread um in "Sinfonische Dichtungen und andere Orchesterwerke ?
Oder

b) beginnen wir einen neuen Tread - dieserr hat bereit 92 Beiträge.

TELETON soll das entscheiden -

Sowohl meine Frage als auch die Antwort wird danach wieder gelöscht !!

MOD 001 Alfred

MIT ARBEIT VERSAUT MAN SICH DIE GANZE FREIZEIT

teleton

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94

Dienstag, 23. Oktober 2018, 22:19

Hallo Alfred und alle Taminos,

ich wäre dafür den Thread in
Respighi: Sinfonische Dichtungen und Orchesterwerke
umzubenennen, weil der Inhalt über die Jahre bereits weit über die Sinfonschen Dichtungen hinausgeht.

:!: Man sollte allerdings für den "konzertanten Respighi" mit seinen Klavierkonzerten, den Werken für Klavier und Orchester und dem Violinkonzerten einen neue separate Thread´s erstellen.
Auch andere Werke, wie die Sinfonia Dramatica wären einen eigene Thread wert.
__________________________________________________________________________

Entgegen meiner Ankündigung werde ich unsere beiden "administrativen" Beiträge (noch) nicht löschen, damit andere Forenmitglieder sich orientieren können, WAS in Zukunft WO hingehört.
MOD 001 Alfred
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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Registrierungsdatum: 9. August 2004

95

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 01:17


Also setzen wir fort mit "Variationen Sinfoniche" aus dem Jahre 1900. Respighi war damals 21 Jahre alt, die Uraufführung fand am 14 Juni 1900 am Konservatorium von Bologna statt. Höhepunkt der Variationen ist das Finale mit obligater Orgel. Die gesamte Spieldauer beträgt ertwas über 12 Minunten. Der Dirigemt dieser Aufnahme (für Naxos), Adriano hat auch Anmerkungen im Booklet zu diesem Werk gemacht. Da er mittlerweile Mitglied des Tamino-Forums ist, möchte er vielleicht zu diesem Werk - und zu zukünftig hier genannten Stücken aus dieser und weiteren CDs etwas schreiben (?) Im Booklet ist vermerkt daß es seine Texte nur in gekürzter Form verwendet.
Der Übersichtlichkeit plädiere ich dafür, jedem in diesem Thread vorgestellten Werk einen EIGENEN Beitrag zu widmen, was übersichtlicher ist, als wenn jeder Beitrag mehrere Werke enthält, auf die Dauer entstünde so ein Tohowabohu....

mfg aus Wien
Alfred

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