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teleton

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1

Mittwoch, 5. März 2014, 12:43

Bartok, Bela: Tanz-Suite (1923) Sz.77

Bartoks Dance - Suite oder zu deutsch Tanz - Suite schrieb Bartok 1923. 1925 schrieb er auch eine Fassung für Klavier-Solo. Die Tanz-Suite gehört also in Bartoks mittlere Schaffensphase. Bartok´s -Meisterwerk bestehent aus mehreren von ungarischer Volksmusik inspirierten Tanzsätzen, die ineinander übergehen und ähnlich Mussorgsky´s Bildern nachempfunden, einen "Promenadenzwischenteil" enthalten, der die Sätze miteinander verbindet:

1. Moderato
2. Allegro molto
3. Allegro vivace
4. Molto tranquillo
5. Comodo
6. Finale

Ein Werk, das ganz auf meiner Line liegt und neben den bekannteren TOP-Werken zu den großen Werken des 20.Jahrhunderts gehört.
Der Titel Tanz-Suite hört sich gegen das, was man hörbar geboten bekommt absolut harmlos an !

Etwas verwundert war ich über folgendes Zitat, da ich gerade die Tanz-Suite ungemein hoch einschätze:
Ich empfinde Bartóks Tanzsuite doch als wesentlich "subversiver" als irgendein Orchesterwerk von Kodály, obwohl sie zugegeben auch nicht gerade mein Lieblingswerk von Bartók ist.


Die herausragensten Aufnahmen sind:

1. Boulez New Yorker Aufnahme, die ich in Klarheit und Auddruckskraft deutlich über seine spätere DG-Aufnahme stelle:

SONY, 1972, ADD

2. Solti / Chicago SO gehört ohne jeden Zweifel ebenfalls zur Spitzenklasse:

Decca, 1981, DDD


Weniger empfehlenswert, weil viel zu pauschal und ohne ungarisches Pfeffer und vorwärsschreitender Rhythmik empfand ich die Aufnahme mit dem Hungarian State Orchestra / Adam Fischer (Brillant-Bartok-Box), die ich deshalb erst gar nicht zur Abb bringe.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Felix Meritis

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2

Mittwoch, 5. März 2014, 13:15

Ich habe nie geschrieben, dass ich Die Tánc Szvít ;) nicht mag, sondern, dass sie nicht mein Lieblingswerk von Bartók ist. Die Konzerte, das Konzert für Orchester, die Musik für SSC und Mandarin gefallen mir einfach noch (!) besser. Sehr gut hat mir auch die neue Einpielung bei Hungaroton gefallen:



Schon des Klangs wegen ist diese Aufnahme unbedingt zu empfehlen. Ausserdem sind Kocsis und die Ungarn natuerlich die geborenen Bartók-Interpreten.

Erwähnenswert ist auch die Klavierfassung der Tanzsuite, die es zumindest in zwei Einspielungen gibt:



Es fehlen natürlich die Orchesterfarben, dafür sind mehr details herauszuhören. Ich gebe Jandó eindeutig den Vorzug vor Kocsis als Bartókinterpret.

teleton

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3

Dienstag, 11. März 2014, 11:51

Solti / LSO (Decca, 1965, ADD) und Solti / CSO (Decca, 1981, DDD) - welche ist besser ?

Eigendlich bin ich ja mit den Solti-Aufnahmen mit seinem fulminanten Chicago SO schon bestens ausgelastet. Wegen der Empfehlung von Klassikfreunden, habe ich mir aber doch Solti´s ältere Aufnahme mit dem LSO zugelegt. Ich wollte nämlich auch schon immer Solti´s Aufnahme des Konzert für Orchester in der LSO-Version, die in der Kritik ebenfalls "hammermäsig" abschneidet, kennenlernen:


Decca, 1965, ADD

Klangtechnisch gibt es für die Digitalaufnahme keine Vorteile zu verzeichnen. Die sind Beide in bestem Decca-Sound. Der Analogsound klingt sogar eher direkter und anspringender (Von wegen DDD hätte mehr Dynamic - hier gleich !).

Meine Eindrücke zur Dance-Suite:
*** Solti lässt in der älteren Aufnahme mit dem LSO von 1965 mehr Emotionen zu, es klingt eindeutig weniger gesittet; die Ecken und Kanten sind spürbarer; es ergeben sich deutlich mehr Kontraste, auch zwischen den Sätzen. Bei der CSO-Digitalaufnahme ist der grosse Bogen zu den Sätzen untereinander noch mehr spürbar. Solti´s ungestümere Art ( :thumbsup: absolute Megaklasse) mit dem LSO führt an einigen aufgewühlten Stellen zu leichten Unsauberkeiten. Aber das Ergebnis ist überragend und das ungestümere Auftreten Soltis ist natürlich ganz mein Ding ! Das Tempo ist bis auf eine Paar unbedeutende Sekunden bei der Dance-Suite gleich.
Beide Aufnahmen sind von der Int ausgezeichnet - aber für mich zählt letztendlich der Ausdrucksgehalt --- und wie Solti mit dem LSO noch mehr die Zügel locker lässt und hochemotional die Post abgehen lässt ist einmal mehr fastzinierend.

Das Gleiche gilt noch mehr für das Konzert für Orchester, weshalb ich mich um so mehr freue diese Wahnsinns-CD zu haben. Aber dazu genaueres und mehr im KfO-Thread.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

lutgra

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4

Dienstag, 11. März 2014, 12:46

Dementsprechend ein schon lange gehegtes Vinyl:

SXL 6212



teleton

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5

Dienstag, 11. März 2014, 19:16

RE: Solti / LSO

Lieber Lutgra,
dabist Du aber die rühmliche Ausnahme (was bei Dir auch nicht verwundert), diese älteren Solti-Aufnahmen mit dem LSO zu kennen.
Freut mich aber auch, dass Du meine Begeisterung für diese TOP-Aufnahmen quasi bestätigst.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

MSchenk

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6

Dienstag, 18. März 2014, 21:40

Am Rande sei bemerkt, dass es mindestens eine weitere Táncszvit Sz77 unter Sir Georg gibt:



Diese m.E. recht empfehlenswerte Box enthält neben der bereits erwähnten Einspielung mit dem CSO als Zugabe eine Aufnahme aus 1953 mit dem London Philharmonic Orchestra. - Ein Vergleich mit der Einspielung aus 1966 ist mir zwar nicht möglich, aber teletons Ausführungen lassen darauf schließen, dass die 1953er-Aufnahme (hier ist die Tonqualität natürlich nicht mehr so ganz "astrein", aber im Prinzip unproblematisch) in ihrer Direktheit im Zugriff wohl eher mit der 13 Jahre später gemachten Aufnahme mit dem LSO zu vergleichen sein dürfte.
mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

Damiro

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7

Mittwoch, 28. März 2018, 01:35

Was für ein Reisser !

Offen gesagt schreibe ich meinen Beitrag, weil ich froh darüber bin, Bartoks Musik nach vielen Jahren wiederentdeckt zu haben, vor allem aber, weil meine Bartok- CDs mit mit meinem neuen T + A Receiver inklusive CD- Player (und den alten ATL Standboxen) dermassen gut klingen, dass ich vor Begeisterung fast platze, wobei mir der DECCA Sound der ersten CD dem DGG- Klangbild der zweiten CD überlegen erscheint. Auf DECCA klingt das Orchester mit dem Schlagwerk nicht nur bei der Tanc Svit (so ein tolles Wort !) voll, satt und explosiv, wo nötig. Beim Nachhall geht es hierbei um Zeitspannen von hundertstel Sek., die man hört ! Gerade diese Explosivität wollten wahrscheinlich die DGG- Spezialisten (welche wirklich schon mall supergut sind) nicht haben. Sie mussten ja auch den Flügel ins Klangbild integrieren, was die klangtechnische Herangehensweise zwangsläufig verändert. Der Höreindruck ist harmonischer, vielstimmiger, v.a. beim 2. KK.

MlG
D.







Das ist die LP- Version; CD bei jpc evtl. nicht verfügbar ?

teleton

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8

Mittwoch, 28. März 2018, 11:10

Hallo Damiro,

es freut mich, dass Du an diesen referenzwürdigen Solti-Aufnahmen der Tanz-Suite (und auch des KfO) auf DECCA so viel Spass hast. :thumbup: Besser gehts auch kaum, als unter Solti.
:!: Aber es sei auf Beitrag 3 hingewiesen:
Solti´s Decca-Aufnahmen von 1965 sind trotz analog sowohl klangtechnisch, wie auch von der Int den späteren Digital-Aufnahmen noch einmal vorzuziehen.
An dieser Decca-CD aus der Solti-Edition hättest Du auch deine helle Freude - und dein T&A-Equipment auch.


(Was die Bartok-KK angeht verseise ich auf den Klavierkonzerte - Thread, in dem ich Dir die CD-Ausgabe (die dort gar nicht in der aktuellen Version vorhanden ist) poste.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Damiro

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9

Mittwoch, 28. März 2018, 12:30

... Reisser (2)

Guten Tag teleton, und alle,

es macht Laune, jemanden nur ein paar Hundert Kilometer entfernt zu wissen, welcher sich mit den gleichen Dingen (oder Ähnlichem) beschäftigt wie du selbst !

Seit mehreren Tagen ist es bei mir wieder etwas ruhiger und ich kann mal eine halbe oder ganze Stunde am Stück hören. Danke für die Hinweise auf die Tanc Szvit- Version von G. Solti mit LSO von 1965, will ich natürlich noch hören. Die Suite ist ca. 16 Min. lang, besteht, wie oben bekannt gemacht, aus sechs kleinen Teilen von 58 Sec. bis 5 1/2 Min. Dauer. Sie eignet sich sehr gut, um jemanden ganz kompakt mit diesem Komponisten bekannt zu machen. Je öfter man diese hört, desto mehr hört man, mit wie wenig melodischem und rhythmischen Material der Komponist auskommt.

Wir hören hier keine Tanzstücke, sondern überwiegend zu einem Tanz passende musikalische Figuren, in passende Rhythmen gefasst, eine Art Gerüst also, welche variiert werden. Im zweiten Teil besonders interessant ist, dass Posaunen eine Art "Ruf"
machen, die Töne herab und wieder hinaufziehen. Die Blechbläser werden
danach von Flöten, Oboe und Fagott begleitet, noch später ist es einfach
umgekehrt. In allen weiteren Teilen (!) werden diese Elemente immer
wieder variiert und neu kombiniert. Dabei spielt der Dur- Moll- Gegensatz, den wir alle kennen, für die Melodieführung keine nennenswerte Rolle. Es handelt sich um lange überlieferte und auch jeweils einem Kulturkreis von Musikern geläufige und gebräuchliche Tonleitern, z.B. die dorische oder auch die myxolidische, wie man sie auch im Modern Jazz benutzt (dort spricht man von "Skalen", in denen der Solist spielt). Wenn sich (im Jazz) die Musiker an diese Skalen halten, d.h. sie die Plazierung von Halbtönen in der benutzten z.B. dorischen Tonleiter als für hier und jetzt in diesem Stück respektieren, klingt alles melodisch richtig. Bartok packt dieses Problem genau so, aber eben auch ganz anders an. Er will dann diese Dissonanzen. Sie sind für den Zuhörer nicht unbedingt furchtbar, sondern man gewöhnt sich daran und kann einen neuen Wert für sich (oder überhaupt) definieren, im Idealfall des Hörens. Und Bartok ist ein Genie, was die Gewichtung und Plazierung dieser schönen, weniger schönen oder mehr oder weniger dissonanten Töne in einer Passage oder Stück oder Werk angeht. Er weiss immer, was weniger, viel und zuviel ist !

Zwei weitere rote Fäden in der Suite (ausser dem gerade besprochenen Faden der Melodik) sind die rhythmische Zusammenstellung und das Tempo der Teile. Bei den schnellen Teilen, z.B. 2, 3 und 6 spielen die beteiligten Instrumente (inklus. Klavier, Xylophon und andere Schlaginstrumente) gegen Schluss allmählich abgebremst und langsam, ehe eine kurz vor Schluss eingebaute Synkope, eine Stolperfalle, ein Hoppla erzeugt und das Stück schnell und schlicht endet. Auch hier wird wieder rhythmisch und melodisch nach Herzenslust (scheinbar :P ) variiert.

Der Schluss ist noch ein besonderer Gag. Das Orchester spielt in "einer Art Dur", bis ein paar Takte vor dem kurzen und bündigen Ende der Klang den Charakter einer Dominante bekommt, der letzte Akkord ( --> Hören !) In der tonalen Musik kann ein Schlussakkord niemals ein Dominantakkord sein, er muss in der Tonika enden !)

(Es werden in Kürze noch einige Sätze zum "Divertimento" folgen).

MlG
D.

Damiro

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  • »Damiro« ist männlich

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10

Mittwoch, 28. März 2018, 13:57

Ich möchte mich korrigieren:

eines der wichtigsten Stücke der tonalen Klavierliteratur endet nicht auf der Tonika. Es ist die h- moll Sonate von Franz Liszt.

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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11

Mittwoch, 28. März 2018, 16:47

Ab der Hoch/Spät-Romantik enden nicht so wenige tonale Stücke in einer anderen Tonart, als sie begonnen haben. Z.B. Mahler 4 G-Dur -> E-Dur, Mahler 5 cis-moll -> D-Dur usw.

Damiro

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12

Mittwoch, 28. März 2018, 22:26

Wenn du einen grösseren zeitlichen Abstand als einen oder wenige Takte oder wenige Akkorde oder Passagen hernimmst, trifft dieses natürlich schon eher zu, lieber Johannes.

Apropos:
Es existiert ja kein "Divertimento"- Thread. Sollte man vielleicht diesbezügliche Posts in den "Musik für Saiteninstrumente, Schl...."- Thread hineinpacken ? (wg. der zeitl. Nähe der Werke?) Oder vielleicht einen Thread "Bartok, Weitere Werke " (so auch für Klavier Solo) eröffnen ?

MlG
D.

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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13

Mittwoch, 28. März 2018, 22:51

Nein, bitte einen eigenen neuen Thread für das Divertimento f. Streicher eröffnen!

teleton

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14

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 23:50

Dance Suite mit Dorati / Philharmonia Hungarica

Mein Favorit für die Dance Suite ist klar die Solti-Aufnahme mit dem LSO (Decca, 1965) - siehe Beitrag 3.
Dass mal irgend eine andere Aufnahme qualitativ daran anknüpfen kann, habe ich nur durch die alte Boulez-Aufnahme mit den New Yorker PH erlebt.


Ich bin so nach und nach dabei, mir alle Boulez-Werke mit Dorati (Mercury) auch in den älten Stereo-Aufnahmen zuzulegen, die vor den Decca-Aufanhmen erfolgten (die Mercury-CD-Box dieser Bartok-Aufnahmen ist viel zu teuer - die sollte man als Einzel-CD kaufen !).
:thumbup: Nun habe ich (als letzte der noch Fehlenden) die nachfolgende Mercury CD endlich preiswert bestellen können und .... auch diese Aufnahme kann sich zu den beiden Besten der Dance Suite dazugesellen.
Es war eine absolute Überraschung die (ansonsten nicht so perfekte) Philharmonia Hungaria als einen Klangkörper der Spitzenklasse zu hören - Dorati hat das perfekt geprobt und spornt die Musiker zu Höchstleistungen und selten gehörter Perfektion an; dabei betont die Aufnahme das ungarisch folkloristische Element mehr als jede Andere.
Frapierend wie Dorati die Spannungsbögen zieht, rhythmisch anspornt und auch das Schlagzeug ultradeutlich präsent liefert - Megaklasse !
Ich höre mehrfach wuchtige Pauken, die an diesen Stellen in anderen Aufnahmen (übertrieben gesagt) nur angetippt werden 8o

Eine weitere Überraschung ist die ultranatürliche Klangqualität der Aufnahme von 06/1958, die so manche sterile DDD-Produktion in den Schatten stellt.
Auch die Räumichkeit, bei der sich das Orchester von rechts nach links exakt aufbaut, ohne mittenlastig zu tönen, ist spitze.
Die CD ist alleine wegen der Dance - Suite den Kauf wert.

Das Konzert für Orchester wird auch mit dem LSO (Aufnahme 1962) in einer Spitzeninterpretation abgeliefert, die zu den 10 Besten gehören dürfte ... aber hier bin ich schon mehr durch Boulez (CBS/SONY) und Solti´s beide Decca-Aufnahmen geprägt, die mir einfach durch den sinfonischeren Klang näher liegen.
Das Jugendwerk auf der CD, die Zwei Porträts op.5 kann man sich kaum autentischer vorstellen, als hier mit Dorati.


Mercury, 1958, 1962 (KfO), ADD

:thumbsup: Klar, dass dies ein weiterer Best-Buy 2018 ist ! (Die CD ist nicht die der erste Best-Buy aus der Mercury-Dorati-Serie !!!)
Gruß aus Bonn, Wolfgang