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Caruso41

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1 621

Freitag, 5. Oktober 2018, 09:05

Als Tschin-Kao habe ich in der verdienstvollen Produktion der Komischen Oper Berlin 2012 Juri Batukov gehört, einen recht potenten Bassbariton. Er gehört zum Ensemble des Theaters Erfurt. Dort bin ich ihm dann in Spontinis AGNES VON HOHENSTAUFEN wieder begegnet.

Jetzt hänge ich an das "o" Orosmane den Sultan von Jerusalem aus Bellinis Oper ZAIRA an. Er will die Christin Zaira heiraten aber die Geschichte ist ziemlich verwickelt. Zum Schluß bringt er Zaira um. Als er dann erfährt, dass der vermutete Nebenbuhler ihr Bruder und sie ihm treu war, ersticht er sich selber. Schaurig! Aber wie immer bei Bellini: wunderschön!

Hier singt Luigi Roni den Orosmane - zusammen mit der wundervoll agilen Renate Scotto sowie Giorgio Casellato Lamberti und Maria Luisa Nave.

https://www.youtube.com/watch?v=lAmw3U-2zpE

;) - ;) - ;)

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orsini

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1 622

Freitag, 5. Oktober 2018, 21:57

Johann Adolf Hasse "Cleofide". Agnes Mellon als Erissena mit der Arie "Chi vive amante sai che delira"
... und damit leider wieder ein Vokal

... in diesem Sinne beste Grüße von orsini

„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
Curt Goetz

Caruso41

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Samstag, 6. Oktober 2018, 07:44

An das „a“ knüpfe ich mit Adahm an, der begegnet uns in DIE ERSTEN MENSCHEN des genialen und so früh ums Leben gekommenen Rudi Stephan. Auch das ist eine Oper, die ich in Bielefeld durch eine Inszenierung von John Dew kennen gelernt habe.

Mit dem „m“ am Ende sollte der Weg frei sein zu einer richtig tollen Rolle, die keinen Vokal und auch kein „n“ am Ende hat.

https://www.youtube.com/playlist?list=PL…JuMehHaaUUQvKSb

;) - ;) - ;)

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1 624

Samstag, 6. Oktober 2018, 10:23

Monsieur Taupe, Capriccio, Strauss

Mit dem „m“ am Ende sollte der Weg frei sein zu einer richtig tollen Rolle, die keinen Vokal und auch kein „n“ am Ende hat.


Lieber Caruso41, Du legst die Latte hoch. Viele schöne M-Rollen können sie nicht überspringen. Ich denke an Mandryka oder Matteo, oder...
Da die Oper, die ich heute abend besuche (Korngolds "Tote Stadt"), keine Rolle bietet, die hier paßt, und die Marietta habe ich schon genannt, greife ich auf die Oper zurück, die ich am nächsten Freitag in Frankfurt sehen werde: Straussens Capriccio. Hier bietet sich der Souffleur, Monsieur Taupe, an. Der hat immerhin das 'r' und für Experten das 'e' zur Fortsetzung.



Rudolf Christ singt den Souffleur.
..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
-- Aydan Özoğuz

La Roche

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Samstag, 6. Oktober 2018, 10:45

Lieber Hans, das "R" ist auch nicht mehr so einfach, aber in der unterhaltsamen Oper Schwarzer Peter von Norbert Schulze gibt es den Roderich. Auch wenn manche die Nase rümpfen mögen, ich nehme das bekannteste Lied daraus, gesungen von Rudolf Schock. Jeder hat es in von den 60-ern bis in die 80-er Jahre gehört, es kam in jeder Unterhaltungssendung oder Wunschkonzert. Man könnte fast glauben, es sie ein Volkslied geworden, ist aber wie viele "richtige" Volkslieder in der Versenkung verschwunden. Ob die Oper überhaupt noch gespielt wird, entzieht sich auch meiner Kenntnis.

Herzlichst La Roche
Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


Caruso41

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Samstag, 6. Oktober 2018, 11:45

Lieber Caruso41, Du legst die Latte hoch. Viele schöne M-Rollen können sie nicht überspringen. Ich denke an Mandryka oder Matteo, oder...
….. und sogar Manrico, die Mignon, die Milada aus Dalibor, die Marie aus dem Wozzeck, die Mireille …… und so weiter!
Aber Du, lieber Hans hast akzeptiert, dass die Latte hoch gelegt war. Und Du hast sie bravourös übersprungen.
Es hätte allerdings doch noch etliche große Rollen in prominenten Opern gegeben, die über die Latte gekommen wären. Aber die verrate ich nicht. Vielleicht gibt es ja auch für mich mal die Gelegenheit an ein "m" anzuknüpfen.

Lieber Hans, das "R" ist auch nicht mehr so einfach, aber in der unterhaltsamen Oper Schwarzer Peter von Norbert Schulze gibt es den Roderich. Auch wenn manche die Nase rümpfen mögen, ich nehme das bekannteste Lied daraus,

Lieber LaRoche!
Eigentlich ist das ein Duett, das die beiden Königskinder singen. Es wurde für Herrn Schocks Film so eingerichtet, dass er allein mit Kinderchor singen kann. Die ständige Wiederholung der eingängigen Melodie sichert, dass zum Schluss wirklich jeder mitsingen kann.

An dieses Lied nun hänge ich Hercules von Händel.

John Tomlinson singt die Titelpartie mit Gewicht und dem gehörigen Aplomb!

https://www.youtube.com/watch?v=kg2bR4AHmBo

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Samstag, 6. Oktober 2018, 12:56

Lieber Caruso41 , ich hätte John Tomlinson gar nicht zugetraut, daß er Händel singt. Ich habe ihn als stimmgewaltigen Hans Sachs in der Semperoper (90-er Jahre) in Erinnerung und kenne einige Aufnahmen aus dem Ring mit ihm. Aber bei Händel bin ich sowieso sehr unerfahren.


Zum "S". Ich bin bestrebt, mal andere Endbuchstaben zu finden. Das Mädchen aus dem Goldenen Westen bitet mir die Chance, mal den Goldgräber Sid zu bringen. Es ist keine Riesenrolle, aber hier darf er zumindestens einmal mitsingen:
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Samstag, 6. Oktober 2018, 18:42

An den Goldgräber aus dem Wilden Westen hänge ich Dolokhov aus Prokojeffs KRIEG UND FRIEDEN. In dieser Partie habe ich zuletzt Evgeny Nikitin erlebt! Da braucht man schon einen ausgewachsenen Heldenbariton! Er war sehr eindrucksvoll. Auf Youtube konnte ich ihn nicht finden! Aber diese Gesamtaufnahme ist trotzdem sehr hörenswert!

https://www.youtube.com/watch?v=yzgiK-hQZGg

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Samstag, 6. Oktober 2018, 19:42

dann geht es weiter mit dem Veit aus Lortzings "Undine"

Peter Anders als Veit - diese Inerpretation war für mich eine Endeckung auf Empfehlung von Tamino - danke dafür! :jubel:
... in diesem Sinne beste Grüße von orsini

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 09:07

Ja, lieber Orsini, Peter Anders ist nicht nur als Veit Spitze. Mir gefallen besonders seine Strauss-Lieder, und da besonders die von Strauss selbst orchestrierten.
Beim Spiel bleibe ich bei der "fanciulla" von Puccini. Im Beitrag 1627 von mir wird auch auf dem Cover der Goldgräber Trin erwähnt, der ist jetzt an der Reihe. Neue Musik stelle ich nicht rein, der Trin ist eine der vielen Personen, die im wilden Westen nach Gold suchen und dabei singen. Aber für Solonummern hat es nicht gereicht.
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Sonntag, 7. Oktober 2018, 09:27

Ich bringe wieder eine Rolle aus einer Oper, die ich in Bielefeld in einer der unvergessenen Inszenierungen von John Dew kennen gelernt habe: Niels Lyhne. Er ist Bariton und in der Geschichte FENNIMORE UND GERDA von Frederick Delius ein Schriftsteller, verliebt in Fennimore - genau wie sein Cousin, der Maler Erik Refstrup.

In der Premiere in Bielefeld hatte sich der vorgesehene Bariton das Bein gebrochen. Deshalb konnte er die Partie nur aus dem Orchestergraben singen. Gespielt wurde sie von John Dew. Das war ein so großartiger Erfolg, dass Dew auch in allen Aufführungen auf der Bühne agierte als der Bariton (das war Herbert G. Adami ) schon wieder laufen konnte. Die geheimen erotischen Verwicklungen der Geschichte kamen in dieser (eigentlich ungeplanten und ungewollten) Verfremdung ungemein eindrucksvoll heraus.

Peter Coleman-Wright singt den Niels singt in dieser Aufnahme:
(Das Intermezzo aus der Oper kennt wohl jeder, der gerne Klassische Musk hört. Es lohnt aber auch die gesamte Oper zu hören, die übrigens original in deutscher Sprache komponiert wurde! Gespielt wird sie heute meist in der englischen Übersetzung und in englischsprachigen Ländern.)

https://www.youtube.com/watch?v=UDjOEbOw…sgSoTi-G10otm8N

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 11:15

Dann schließe ich mich an und gehe nochmals zum "Schwarzen Peter" von Norbert Schulze. Ich hatte bereits den Roderich gebracht, und nun ist dessen Auserwählte an der Reihe. Sie hört auf den schönen Namen "Erika". Erika und Roderich sind ein Paar, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!
Obwohl sie die weibliche Hauptrolle ist, kann ich keine Musik von der Erika aus dem schwarzen Peter finden. Die Oper ist wohl kein Renner!?
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Sonntag, 7. Oktober 2018, 11:35

Die Oper ist wohl kein Renner!?

Nein wirklich nicht! Aber es gibt immerhin bei Youtube, eine Collage mit Heinz Hoppe, Gerhard Unger und Anneliese Rothenberger. Ob Du Dir das anhören willst, musst Du selber entscheiden.

https://www.youtube.com/watch?v=BSM9LhHg…4u_IHI&index=23




An die Erika knüpfe ich mit dem Rivalen von Niels Lyhne an, den ich ja gerade vorgestellt hatte: also es geht weiter mit dem Maler Erik Refstrup in der Oper FENNIMORE UND GERDA von Frederick Delius. Der ist Tenor und wurde in Bielefeld von dem unvergessenen James O'Neill gesungen - einem vielversprechenden Sänger und sehr starkem Darsteller, der so tragisch früh verstorben ist.

Eine weitere Tonaufnahme der ganzen Oper muss ich wohl nicht einstellen.
Deshalb begnüge ich mich mit dem schon erwähnten Intermezzo, das hier Sir Thomas Beecham dirigiert:

https://www.youtube.com/watch?v=32hRxGGLxH4


Es gibt allerdings auch Aufnahmen dieses Intermezzos, in denen die chromatischen Schärfen stärker herausgearbeitet werden. Ob das richtig ist, bezweifle ich. Die ganz einzigartige Subtilität dieser Oper lebt ja gerade davon, dass vieles unausgesprochen bleibt.
;) - ;) - ;)

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La Roche

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 13:58

Kurz zu Deiner Bemerkung, lieber Caruso. Ich weiß nicht, ob der schwarze Peter überhaupt als Oper durchgeht oder mehr zur Operette tendiert. Sicherlich für Mahler- oder Respighi-Fans (zu denen ich mich zähle) relativ leichte Kost. Aber alles zu seiner Zeit. Mahler oder Wagner kommt bei mir auch nicht jeden Tag auf die Wunschliste. Wohl aber die Musik, die an Dein "K" anschließt!
Ich gehe zu einer Rolle, die eine ganze Oper beeinflußt, selbst aber nie als Person erscheint (außer bei einer für mich verunglückten Inszenierung, ich glaube es war Salzburg oder München), wo die gleich genannte Person im 3. Akt ca. 30 min in gebückter Haltung rund um die scheußliche Kulisse laufen mußte. Ich meine den Keukobad aus der Frau ohne Schatten, eine der Opern, die ich auf die einsame Insel mitnehmen würde.
Keukobad als Herr der Geisterwelt verliert seine Tochter an einen Irdischen. Eigentlich hat sie es richtig gemacht, sie wird Kaiserin!! Nur kann sie ihre Familie nicht fortpflanzen, sie hat als weiblicher Geist keine Seele, also keinen Schatten. Damit Keukobad weiß, was los ist in seiner Familie läßt er die Amme auf der Erde mitlaufen. Und da es noch keine "sozialen" Medien gibt, muß er seine Anweisungen über den Geisterboten vermitteln. Und der fordert, daß innerhalb von 3 Tagen die Kaiserin einen Schatten wirft, sonst wird ihr Mann, der Kaiser, in Stein verwandelt. Da das alles nur im Märchen passiert, ist manche Deutung für mich schwer verständlich. Kurz und gut, man wählt eine unterdrückte Dame, die Frau des Färbers Barak aus, ihren Schatten gegen Gold und Reichtum asuzutauschen. Es wird sogar die Nahrungskette unterbrochen und Fische vom Speisetisch weggezaubert, die Ehebetten und damit das Färberehepaar werden getrennt. Sie merkt aber, was fehlt ohne Mann (ein Hoch auf unser Geschlecht!!), nimmt ihre Zusage zurück. Keukobad stinkt, macht Hochwasser und sperrt das Ehepaar in den Knast. Nochmals schickt er den Geisterboten, doch Barak singt ein Hoch auf die Liebe, und das im Knast. Seine Frau hört es , ist gerührt, will zu ihrem Mann. Und auch die Kaiserin, Keukobads Tochter, läßt sich erweichen. Der zu Stein gewordene Kaiser wird wieder lebendig, die Kaiserin fällt ihm in die Arme, Barak drückt seine Frau an die Brust. Alle sind glücklich (auch musikalisch). Nur die Amme muß weg. Sie hat versagt, sie hat es nicht geschafft!

Soweit die Kurzbeschreibung einer der für mich schönsten Oper der gesamten Musikliteratur. Musik gibts nicht, Keukobad als Geist kann nicht singen, und somit hat Strauss ihm auch keinen Auftritt gegönnt. Hofmannthal auch keine Sprechrolle.

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Caruso41

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 15:36

Ich weiß nicht, ob der schwarze Peter überhaupt als Oper durchgeht oder mehr zur Operette tendiert. Sicherlich für Mahler- oder Respighi-Fans (zu denen ich mich zähle) relativ leichte Kost. Aber alles zu seiner Zeit
Es ist schon eine Oper. Zielgruppe sind wohl eigentlich Kinder. Ob die heute so was noch hören möchten, mag ich nicht glauben. Immerhin werden die bieder volkstümelnden musikalischen Einfälle nicht so ausgewalzt wie in der Bearbeitung, die Rudolf Schock in dem Film singt. Hör Dir mal die Gesamtaufnahme mit Grit van Jüten, Heinz Kruse und Theo Altmeyer an!



Mahler oder Wagner kommt bei mir auch nicht jeden Tag auf die Wunschliste.
Wohl aber die Musik, die an Dein "K" anschließt!

Die mit chthonisches Symbolen, Verrätselungen und Versatzstücken aus der Mythologie verschiedener Kulturkreise vollgestopfte Geschichte kann ich eigentlich nur aushalten, wenn ich mich ihr ganz naiv an der Oberfläche nähere.
Ich nehme das "d" von Keikobad (Der Geisterherrscher heißt Keikobad nach dem Kai Kobad in der persischen Mythologie).und hänge Despina die Kammerzofe der beiden Damen aus Ferrara in COSI FAN TUTTE an.

Eine bessere Despina als Lisa Otto habe ich nicht gehört - und es waren sehr viele berühmte Sängerinnen darunter. Nicht von ungefähr gibt es vier Gesamtaufnahmen, in denen sie die Despina singt.

https://www.youtube.com/watch?v=IUnuGXHe…b05IwFnatLwRII3
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orsini

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 17:13

dann setzte ich fort mit der Rolle des Arcesius aus der Oper "Die toten Augen" von Eugen d'Albert, die zur Zeit des Neuen Testaments in Jerusalem spielt.

Hier ein Duett Arcesius / Myrtocle. Franz Fehringer als Arcesius, die Myrtocle könnte Marianne Schech sein, sicher bin ich mir nicht...
... in diesem Sinne beste Grüße von orsini

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 17:44

Schwalb, der Bauernführer, aus "Mathis der Maler" von Paul Hindemith.
"Ich bin ein Anhänger der Todesstrafe, aber köpfen kann ich darum doch keinen."
Erst durch Lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann." (Wilhelm Raabe)

Caruso41

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 17:49

...dann setzte ich fort mit der Rolle des Arcesius aus der Oper "Die toten Augen" von Eugen d'Albert, ...]



Hatten wir schon. Arcesius und auch Arsinoe.

Es muss also weiter an Despina angeknüpft werden.

Damit ist Schwalb auch ungültig.


Tut mir leid, Freunde.
Beste Grüße
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orsini

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 18:09

hoppla, sorry .-)
dann wechsle ich auf Aurelius Galba aus der gleichen Oper "Die toten Augen" und dann passt auch wieder dr. pingels Anschluß
... in diesem Sinne beste Grüße von orsini

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 18:35

Sehr gut, lieber Orsini! Dann ist der Weg frei für Brangäne.

Die hat zwar einen Vokal am Ende, aber auf sie wollte ich wirklich nicht verzichten, obwohl es reichlich Rollen gibt, die mit einem "B" anfangen. Meine Lieblings-Brangäne ist Christa Ludwig, die ich sicher in fünf oder sechs Aufführungen live gehört habe! In meiner Zeit gab es keine bessere!

https://www.youtube.com/watch?v=wj7v_VDylKU

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 18:49

Um einen Moment zu spät gekommen beim B, sonst hätte es geklappt mit Gottlob Frick und einer deutschen Arie.
Da geht es zu Leoncavallo und seiner Oper "Der Roland von Berlin", darin seine Rolle Elsbeth Ratenow. Es gibt sehr wenig Aufnahmen dieser wohl sehr unbekannten Oper, aber eine Gesamtaufnahme mit diesem Link:




https://www.youtube.com/watch?v=fXGLEy3-HYMHerzlichst
Also "H" oder "W".

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 18:55

Da geht es zu Leoncavallo und seiner Oper Roland von Berlin, darin seine Rolle Elsbeth.

Da kann ich endlich eine meiner besonders geliebten Opern-Rollen anknüpfen: Die Halka von Moniuszko!

Was diesem armen Mädchen in der tragischen Oper widerfährt, hatte ich ja schon angedeutet, als ich andere Rollen aus der Oper eingestellt hatte.
Halka, ein armes Bauernmädchen erwartet ein Kind vom reichen Edelmann Janusz. Der aber hat längst eine standesgemäße Frau, die er heiraten will. Halka wird vom Hof gejagt. Sie beschließt, die Kirche, in der die Trauung stattfinden soll, mit einer Fackel in Brand zu setzen. Die Teilnehmer des Hochzeitszuges halten sie jedoch zurück. Halka beschwört ein letztes Mal ihre Liebe zu Janusz, dann stürzt sie sich völlig verzweifelt von einem Felsen in den Fluss.



https://www.youtube.com/watch?v=h1U5GavZU-w
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Sonntag, 7. Oktober 2018, 18:59

Mit "A" kommt der Ali aus der Oper "Neues vom Tage" von Paul Hindemith.
Hier die Ouvertüre. Ali singt nicht bei youtube.
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Sonntag, 7. Oktober 2018, 19:49

Lieber Hans, das "R" ist auch nicht mehr so einfach, aber in der unterhaltsamen Oper Schwarzer Peter von Norbert Schulze gibt es den Roderich. Auch wenn manche die Nase rümpfen mögen, ich nehme das bekannteste Lied daraus, gesungen von Rudolf Schock.


Lieber Ulli,

lass' sie die Nase rümpfen. Du hast ein wirkungsvolles Stück gewählt, gesungen von dem großen Tenor Rudi Schock. Er hatte in einer Zeit wo dies noch verpönt war den Mut, Cross Over zu agieren und damit Grenzen gesprengt und Fesseln abgestreift, denn seit Bejamino Gigli wurden Sänger der E-Musik, die es wagten auch leichtere Muse und U-Musik zu singen von einer puritanischen Kritikermafia hart kritisiert, aus dem Kreis der Berufenen ausgeschlossen und abgestraft.



Nun jedoch zurück zu den Operrollen. Inzwischen hast Du das Spiel weitergeführt und ein I vorgelegt. Ich schileße die Isaura aus Rossinis "Tancredi" an.


Herzlichst

Hans
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Montag, 8. Oktober 2018, 11:50

Ich schileße die Isaura aus Rossinis "Tancredi" an.

Dann bringe ich jetzt Amazily aus Gasparo Spontinis FERNANDO CORTEZ!

Die junge Renate Tebaldi muss eine wunderbare Amazily gesungen haben. Leider klingt die Aufnahme bei Youtube erbärmlich. Verstehe ich gar nicht, denn die LP-Version ist für die Zeit ausgesprochen gut!

Deshalb stelle ich die Rolle mit Ángeles Gulín vor:

https://www.youtube.com/watch?v=OF4jnkoecvQ
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Montag, 8. Oktober 2018, 13:45

Auf zu Francois Adrien Boieldieu und dessen Oper "Der Kalif von Bagdad". Eine kleinere Rolle darin ist die des Yemeldin. Die orientalisch angesiedelte Oper läßt den Kalifen eine Rolle als Räuberhauptmann spielen. In den Ganoven verliebt sich eine junge Dame aus armen Hause. Die Freude ist groß, daß er doch kein Räuber, sondern der Kalif ist. Happyend!!
Hier die Ouvertüre, gespielt von der Dresdener Philharmonie unter Herbert Kegel, untermalt von hübsch anzusehenden Bildern. Auch die Musik ist recht hübsch anzuhören.

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Montag, 8. Oktober 2018, 14:35

Hallo Caruso41, dein Fehler in Beitrag 1633 muss ich jetzt auch mal zur Sprache bringen, weil du immer so pingelig bist :D .
Im obigen Beitrag soll an Erika angeknüpft werden, also an a und du bringst dann den Erik Refstrub, da sehe ich leider kein *a*!
Ergo, somit ist eh alles durcheinander, somit hätte man auch dr.pingels Beitrag ruhig hinnehmen können, oder! ?(

Nichts für ungut!
LG Fiesco
Il divino Claudio
"Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

Caruso41

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Montag, 8. Oktober 2018, 15:11

Upps!
Was ist mir denn da passiert?

Also, lieber Fiesco, Du hast völlig Recht! Da habe ich alles ziemlich durcheinander gebracht! Ich habe den ersten Buchstaben genommen und nicht den letzten. Am iPhone ist das eben nicht einfach. Aber jetzt bin ich wieder zu Hause!

Nun lässt sich wohl nicht leicht bestimmen, was nach "Erika" ins Spiel gehört und was nicht.
Das muss WoKa einfach in aufgeklärter Willkür bestimmen!

Danke, dass Du den Fehler entdeckt und moniert hast!
Beste Grüße

Caruso41
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Montag, 8. Oktober 2018, 15:24

Auf zu Francois Adrien Boieldieu und dessen Oper "Der Kalif von Bagdad". Eine kleinere Rolle darin ist die des Yemeldin.

Ich nehme das "n" vom Ende des Yemeldin und hänge den sentimentalen Don Narciso an , den eifersüchtigen Liebhaber Fiorillas in Rossinis IL TURCO IN ITALIA. Der beste Interpret dieser Rolle, den ich live gehört habe, war Raúl Giménez.
Hier mit einer nachkomponierten Arie, die er in der Aufführung noch zusätzlich eingeschoben hatte.

https://www.youtube.com/watch?v=jihTL5lAnE0

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Montag, 8. Oktober 2018, 17:11

lass' sie die Nase rümpfen. Du hast ein wirkungsvolles Stück gewählt, gesungen von dem großen Tenor Rudi Schock

Lieber Hans, Danke für die Aufmunterung. Du weißt, daß ich mich nicht verbiegen lasse. Ich habe meine Meinung, akzeptiere aber jederzeit auch andere. Nur Belehrungen und Abqualifizierunegn, gar überhebliche Äußerungen mag ich gar nicht, die Leute sind auf meiner Ignorierliste. Dr. Kaletha gehört nicht dazu, wir haben ja Burgfrieden geschlossen, weil ich seine Meinung achte, ohne daß ich ihm recht gebe.

Dir wünsche ich viel Erfolg und Freude in Ölbronn.


Herzlichst La Roche
Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


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