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lutgra

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Sonntag, 21. Juni 2015, 21:56

Stephen Albert In concordiam

In concordiam von 1983 ist ein 17-minütiges Violinkonzert meiner Neuentdeckung Stephen Albert (1941-1992). Trotz des dissonanten Trompetensignals am Beginn ein weitgehend tonales Stück, das auch seinen amerikanischen Ursprung nicht verleugnet. Hörenswert. Dem Geiger Ilkka Talvi, der immerhin in Wien bei Riccardo Odnoposoff und Ivan Galamian am Curtis Institut studiert hat, begegne ich zum ersten Mal. Gerard Schwarz und der Seattle Symphony natürlich nicht. Die fast 40-minütige Kantate TreeStone nach James Joyce ist meine Sache hingegen nicht so ganz.

lutgra

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Samstag, 27. Juni 2015, 21:51

Michael Daugherty Fallingwater für Solovioline und Streichorchester

Nadja Salerno-Sonnenberg hat sich bereits vor geraumer Zeit vom konventionellen Solistenzirkus verabschiedet und geht ihren eigenen Weg. Gut so. Ähnlich wie Gidon Kremer mit seiner Kremerata Baltica hat sie dabei auch ein eigenes Orchester begründet, das New Century Chamber Orchestra. Für sich und ihr Orchester hat sie sich von einigen der bekanntesten amerikanischen Komponisten Violinkonzerte in die Finger schreiben lassen, u.a. von Michael Daugherty.
Sein 2013 entstandenes viersätzige Konzert heisst Fallingwater. Das ist eine der legendären Schöpfungen von Amerikas visionärstem Architekten Frank Lloyd Wright (1867-1959) und jeder Satz des Konzerts ist einem seiner Schöpfungen gewidmet. Taliesin - Fallingwater - Unity Temple Chicago - Guggenheim Museum New York. Das Konzert beweist, dass es auch jenseits von Minimal Music noch möglich ist, attraktive und jedermann zugängliche Musik zu schreiben, auch mit einer gewissen Portion Humor und unter Einbeziehung folkloristischer Elemente. Statt detaillierter Beschreibungen zeige ich einfach die Gebäude, die Daugherty inspiriert haben.





lutgra

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213

Montag, 5. Oktober 2015, 23:01

Alfred Schnittke Violinkonzert Nr. 4 (1984)

Eigentlich wollte ich mich ja in diesen Tagen eher mit der Musik von Witold Lutoslawski beschäftigen, aber irgendwie bin ich jetzt bei Alfred Schnittke gelandet. Und sein 4. Violinkonzert hat mich unmittelbar sofort begeistert. Das Stück entstand 1984 für Gidon Kremer und ist diesem auch gewidmet. Vier Sätze 34 min lang entfaltet diese Stück einen Klangzauber, dem zumindest ich mich nicht entziehen kann. Schwer zu beschreiben das Stück, am besten einfach hören. Dass die Umsetzung durch den Widmungsträger und das Philharmonia Orchestra unter Eschenbach vom Feinsten sind, muss nicht extra betont werden. Offensichtlich habe ich bis vor kurzem die falschen Stücke von Schnittke gehört.

teleton

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Dienstag, 6. Oktober 2015, 11:25

Michael Daugherty - Fire and Blood für Violine und Orchester (2003)

Nachdem ich Lutgras Beitrag 212 mit dem (mir noch unbekannten) VC Fallingwater für Solovioline und Streichorchester gesehen habe ( :D war mir durch dem Sommerurlaub durchgerutscht), möchte ich auch auf Daugherty´s Violinkonzert Fire and Blood für Violine und Orchester aufmerksam machen.

Wie fast immer lässt sich Daugherty durch aktuelle Gegebenheiten in seiner amerikanischen Umgebung inspirieren. Daugherty überzeugt auch hier wieder mit einer farbenreichen und voll geniessbaren modernen Komposition.
Die drei Sätze des VC mit ~28 Minuten Spieldauer sind:
1. Volcano
2. River Rouge
3. Assembly Line

Die hochkarätige CD mit Neeme Järvi / Detroit SO mit Ida Kavafian, Violine hat auch mit MotorCity Tripch (2000) und Raise the Roof für Timpani and Orchestra (2003) zwei weitere packende Daugherty-Werke des 21.Jhd zu bieten.


NAXOS, 2003, DDD
Gruß aus Bonn, Wolfgang

lutgra

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Dienstag, 6. Oktober 2015, 13:42

Offensichtlich eine CD, die in meiner Sammlung noch fehlt. Habe ich auch noch nie gesehen. Ist bei einer der nächsten Bestellungen dabei.

lutgra

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Mittwoch, 14. Oktober 2015, 20:41

Gidon Kremer und Patricia Kopatchinskaja spielen Giya Kancheli

Eine gerade erschienene CD mit zwei neuen Violinkonzerten des 80-jährigen georgischen Komponisten Giya Kancheli bringt Gidon Kremer und Patricia Kopatchinskaja zusammen, die gemeinsam mit der Kremerata Baltica das Konzert für zwei Violinen und Kammerorchester (2004) "Twilight" gestalten. Dazu spielt Gidon Kremer das 2010 entstandene "Chiaroscuro" für Violine und Kammerorchester. Beide Stücke sind recht ähnlich und typisch für diesen Komponisten: über weite Strecken meditative und in sich selbst hinein hörende Musik von eher trauriger, pessimistischer Stimmung durchbrochen von einigen kurzen aufbegehrenden Passagen.
Das Booklet enthält einige kurze englische Texte des Komponisten und von Gidon Kremer. Klangqualität und Aufmachung wie von ECM gewohnt. 47 min finde ich allerdings ein wenig kurz. Sei's drum.

lutgra

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217

Freitag, 12. Februar 2016, 18:05

Viktor Kalabis Violinkonzert Nr. 1

Kalabis erstes Violinkonzert entstand Ende der 50er Jahre. Es ist Hana Weberova gewidmet, einer Musikwissenschaftlerin, die sich am Vorabend des Feiertages zur Oktoberrevolution das Leben nahm. Wer auf der Suche nach attraktiven modernen aber trotzdem gut anhörbaren Violinkonzerten ist, hat hier eins gefunden. Das etwas über 20-minütige Werk hat alles, was ein Violinkonzert braucht. Gegen ein aggressiv teilweise sogar lärmend auftretendes Orchester setzt Kalabis die Sologeige, die sich versucht in eher lyrisch geprägten Passagen zu behaupten. Unschwer hier den Kampf des Individuums gegen die uniformierte Massengesellschaft herauszuhören. Für die Violine gelingen dem Komponisten dabei lyrische Passagen von berückender Schönheit, die auch sehr originell instrumentiert sind. Kurz gesagt, eine veritable Entdeckung.
Was an Kalabis Musik insgesamt auffällt, ist ihre deutliche Orientierung nach Westen. Das dürfte den Parteibonzen nicht immer gefallen haben. Interessanterweise gibt es nicht einen Hauch von Anklängen an z.B. Schostakowitschs Musik. Eher hat man bei einigen rhythmisch betonten Passagen im Violinkonzert das Gefühl, dass Kalabis die gerade entstandene West-Side-Story rezipiert hat. Das Konzert wird hier von Petr Skvor unter der Leitung des Komponisten dargeboten. Der Geiger ist 1993 nur 45-jährig verstorben. Die attraktive 3-CD umfassende Box gibt es übrigens beim französischen Ableger des Werbepartners für relativ wenig Geld.


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218

Freitag, 15. Juli 2016, 21:51

Alexander Moyzes Violinkonzert (1958)

Alexander Moyzes (* 4. September 1906 in Kláštor pod Znievom, Nordwestslowakei; † 20. November 1984 in Bratislava) gilt als bedeutendster Symphoniker der Slowakei. Und wer seine 12 Symphonien gehört hat, weiss auch warum. Das ist ein bedeutender Beitrag zur Symphonik des 20. Jahrhunderts. Kürzlich kam mir eine alte Supraphon LP mit seinem Violinkonzert unter die Finger, noch mono, obwohl es wohl auch eine Stereoversion gibt. Auf CD hat es das Werk bisher offensichtlich nicht geschafft, was sehr schade ist, denn das ca. 35-minütige Werk ist hörenswert. Stilistisch ist es irgendwo zwischen Prokofieff 1 und 2 angesiedelt und es ergänzt die Liste der leicht zugänglichen Konzerten des 20. Jahrhunderts für dies Instrument.

Milan Bauer heisst der Solist und es spielt die Slowakische Philharmonie unter Ludovic Rajter.


lutgra

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219

Donnerstag, 28. Juli 2016, 20:13

Walter Saul Violinkonzert (1980)

Walter Saul (Jahrgang 1954) ist ein weiterer amerikanischer Komponist, von dem ich bis jetzt noch nie gehört hatte, auch wenn er 24 ASCAP Awards gewonnen hat (was immer das für eine Auszeichnung ist). Kürzlich erschien diese Naxos CD mit einigen seiner Kompositionen aus den letzten 40 Jahren, darunter ein 20-minütiges Violinkonzert. Dieses wurde 1980 geschrieben und reiht sich ein in die unübersehbare Zahl von Violinkonzerten, die um einen Eingang ins Repertoire buhlen. Praktisch jeder derzeit aktive Violinist hat eine Handvoll davon im Gepäck, häufig vom Komponisten für ihn persönlich komponiert. Ex-Tamino Tobias hat fast 7000(!) solcher Konzerte lexikalisch erfasst.

Das Saul'sche Konzert ist stilistisch uneinheitlich, dodekaphone Passagen wechseln mit tonalen, ja eingängigen ab, auch Ivesianische Elemente lassen sich finden. Das ist nicht schlecht gemacht, vielleicht hätte Saul ein paar Ideen weglassen und die verbleibenden etwas mehr ausbauen können. James Buswell spielt all das souverän und das Ukrainische Symphonie Orchester unter Theodore Kuchar, für Naxos-Kenner alte Bekannte, machen ihre Sache gut.

Wenn man sich fragt, wie die Musik des Amerikaners in die Ukraine gekommen ist, dann gibt das erste Stück auf der CD darauf eine Antwort. Eine 8-minütige Rhapsodie für Oboe und Orchester mit dem Titel Kiev 2014. In diesem hörenswerten Stück wechseln sich laute, marschartige Orchester- und lyrische solistische Oboenpassagen ab. Der Schluss klingt eher optimistisch-versöhnlich aus, ob zurecht, wissen wir noch nicht.

lutgra

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220

Freitag, 4. November 2016, 21:47

Michel van der Aa Violinkonzert

Michel van der Aa ist ein 1970 geborener niederländischer Komponist neuer Musik, Filmemacher und Theaterregisseur. Sein Werk umfasst Kammermusik, Orchesterwerke, Ballettmusik, Opern und Kurzfilme. 1997 und 1998 war er Composer in Residence der Den Haag Percussion Group. Van der Aa wurde 2001 und 2004 zu den Donaueschinger Musiktagen eingeladen.



Sein Violinkonzert entstand 2014 und wurde am 6. November 2014 mit Janine Jansen als Solistin und dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Vladimir Jurowski uraufgeführt. Ein gemässigt postmodernes Werk, das zeigt, dass von der Aa alle Stile und Tricks des 20. Jahrhunderts beherrscht. Das nicht unattraktive Stück lebt wie viele zeitgenössische Konzerte von dem Engagement des Solisten und Janine Jansen bleibt erwartungsgemäß hier nichts schuldig. Ihr Einsatz ist schlichtweg phänomenal. Wem € 20 dafür zu viel sind, der kann das Stück datenreduziert bei einschlägigen Anbietern für € 3 herunterladen.

van Rossum

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221

Samstag, 26. November 2016, 00:38

Ex-Tamino Tobias hat fast 7000(!) solcher Konzerte lexikalisch erfasst.

Genau genommen handelt es sich um mehr als 13000 Werke für konzertante Violine von rund 7000 Komponisten, aber das nur am Rande. Wer das Lexikon haben möchte, das gibt es umsonst auf meiner Internetseite zum Download als pdf-Dokument:

http://www.tobias-broeker.de/download-ebook/

Darüber hinaus möchte ich darauf hinweisen, dass sich auf meiner Internetseite inzwischen dutzende Partituren von vergessenen Violinkonzerten ebenfalls zum kostenlosen Download befinden. Zu allen Werken gibt es neben den Partituren kurze Biographien der Komponisten und Tonbeispiele, wer also gerne ein bisschen im unbekannten Repertoire stöbern möchte ist hier genau richtig:

http://www.tobias-broeker.de/rare-manusc…olin-concertos/

Beste Grüße,
Tobias
Projekt "Violinkonzerte des 20. Jhds":
[url]www.tobias-broeker.de[/url]

lutgra

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222

Sonntag, 27. November 2016, 15:35

Lieber Tobias

danke für die Korrektur, ich hatte das wohl mit der Zahl der verfügbaren Tondokumente durcheinandergebracht. Dank auch für den Hinweis auf die 3rd Edition, ich habe sie gleich heruntergeladen. Vielleicht magst Du ja ab und zu auf eine Deiner Entdeckungen hinweisen, soweit Tonaufnahmen irgendwo verfügbar sind.

Einen schönen Sonntag noch und liebe Grüße aus dem Stuttgarter Westen.
Lutz :hello:

van Rossum

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223

Sonntag, 27. November 2016, 23:33

Also fürs erste würde ich auf meine Seite mit Empfehlungen verweisen:

http://www.tobias-broeker.de/recommendations/

Zu Beginn gibt es Werke, die ich besonders schätze UND die wenig bis gar nicht bekannt sind, und von denen gibt es oft keine kommerziellen Einspielungen. Aber darunter kommt eine zweite, weniger ausführliche Liste, mit (aus meiner Sicht) gängigeren Werken und die sind alle kommerziell eingespielt worden!

@lutgra: Für deine Interessen zum Thema Streichquartett habe ich auch noch Interessantes, da ich einige Originalmanuskripte von Streichquartetten besitze und diese ebenfalls im Computer gesetzt habe. Vielleicht interessiert es dich ja:

http://www.tobias-broeker.de/rare-manusc…in-manuscripts/

Liebe Grüße,
Tobias
Projekt "Violinkonzerte des 20. Jhds":
[url]www.tobias-broeker.de[/url]

lutgra

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Samstag, 11. Februar 2017, 22:28

Faradzh Karaev Konzert für Orchester und Sologeige (2004)

Faradzh Karaev (1943-) ist der Sohn von Kara Karaev, über den man im Forum ein wenig findet (unter Karajew). Er gilt als einer der bedeutendsten aserbaidschanischen Komponisten. Das 2004 komponierte Violinkonzert ist ein merkwürdiges Stück. Es ist in einer Art polystilistischem Stil geschrieben und zitiert anfangs mehrfach Passagen aus den Konzerten von Mendelssohn und Brahms, die dann aber sofort stark verfremdet werden. Gegen Ende wird auch dem Konzert von Alban Berg gedacht. Der Solopart ist technisch überaus anspruchsvoll mit vielen avancierten Spieltechniken und ein möglicher Grund, diese CD behalten zu wollen liegt wohl in Tatsache begründet, dass der Solopart von Patricia Kopatschinskaja gestaltet wird.

Noch merkwürdiger als das Stück ist die Aufnahme selbst, die ersten beiden Sätze sind in mono aufgezeichnet, der dritte Satz in stereo. ?( Außerdem hört an anfangs ständig das Notenumblättern.

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Samstag, 8. April 2017, 14:45

Paul Moravec Violinkonzert

Paul Moravec ist ein amerikanischer Komponist Jg. 1957. Sein Violinkonzert ist das erste Stück, das ich von ihn kennenlerne. Das Werk entstand 2010 und wurde 2013 überarbeitet, es ist für Maria Bachmann geschrieben, die es hier auch diskografisch aus der Taufe hebt. Das knapp halbstündige Werk steht in der Tradition der tonalen Konzerte des 20. Jahrhunderts. Einflüsse, die ich ausmachen kann, reichen von Prokofieff und Schostakowitsch über Barber bis hin zu Steve Reich und John Adams. Das alles amalgiert Moravec zu einem großen Hörkino, das ungetrübte Hörfreude bereitet. Die Solistin hat einen überaus dankbaren und technisch anspruchsvollen Parcour zu bewältigen und tut das mit Aplomb. Symphony in C ist ein professionelles Trainingsorchester, das zukünftige Orchestermusiker auf ihre Tätigkeit vorbereitet (ich wusste nicht, das es so etwas gibt). Wenn das Konzert auch von anderen Geigern übernommen wird, könnte es durchaus ein Publikumsrenner werden. Jedenfalls ist es ein weiterer Winner für Naxos.

lutgra

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Dienstag, 14. November 2017, 12:09

Zwei Violinkonzertpremieren bring Sony heraus, Konzerte von Hans Huber und Paul Juon.


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Dienstag, 14. August 2018, 19:00

Christian Jost - TiefenRausch

Erstbegegnung mit der Musik von Christian Jost (Jg 1963). TiefenRausch ist ein 25-minütiges Violinkonzert in einem Satz. Beginnt mit einem 3-minütigen Solo der Geige zu dem sich dann das Orchester gesellt. Die Klangsprache ist sehr.gemässigt und weitgehend tonal, aparte impressionistische Klanggewebe dominieren, durch das Schlagwerk werden teils gamelanartige Wirkungen erzeugt. Spricht mich sehr an die Musik und auch die wunderbare Solistin. Derzeit zum Niedrigtarif, also nicht lange zögern, lohnt sich.