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Dr. Holger Kaletha

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  • »Dr. Holger Kaletha« ist männlich

Beiträge: 7 064

Registrierungsdatum: 2. Februar 2008

61

Dienstag, 16. April 2013, 17:30

Wirklich bemerkenswert die Zusammenarbeit von Hermann Scherchen mit Arturo Benedetti Michelangeli in Lugano - ein ungemein frisches und detailreiches Schumann-Konzert. Da hat ABM wirklich mal einen musikalisch ebenbürtigen Partner:



Beste Grüße
Holger

arimantas

Schüler

  • »arimantas« ist männlich

Beiträge: 105

Registrierungsdatum: 12. September 2007

62

Montag, 4. August 2014, 19:41

Möchte mich bei allen für die vielen Informationen zu Scherchen bedanken. Vor kurzem ist eine 40-CD-Box mit praktisch allen Westminsteraufnahmen erschienen (The Westminster Legacy), darunter natürlich auch die Scherchenaufnahmen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Aufnahmen unter DG-Regie klangtechnisch das Optimum darstellen, aber der Preis.

Voll zustimmen möchte ich u-a. der hohen Wertschätzung der Eroica. Hinter dem Orchester der Wiener Staatsoper verbergen sich Wiener Philharmoniker. In den 50ern waren diese exclusiv an die Decca gebunden und haben deshalb unter diversen anderen Namen bei anderen Labels gewirkt.

Herzliche Grüße
arimantas (Orlando Pascheit)

Melante

Profi

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  • »Melante« wurde gesperrt

Beiträge: 370

Registrierungsdatum: 28. September 2013

63

Mittwoch, 13. August 2014, 11:07

Hallo zusammen,
wer's noch immer nicht gefunden hat: hier die "Matthäus-Passion" mit Scherchen.
http://www.youtube.com/watch?v=R3YljmSwcdo&html5=1

Für mich eine der ergreifendsten Aufnahmen überhaupt - und das nicht, weil sie "gefühlig" wäre, sondern sehr wohl nicht nur expressiv gelesen ist, sondern auch sehr logisch.

Es war über lange Jahre etwas Besonderes für mich, die im Video abgebildete LP-Kassette einmal im Jahr aus meinem LP-Regal zu ziehen und anzuhören.
Eine Rarität, die ich vor vielen Jahren Miriam Scherchen, der Tochter, vor der Nase weggschnappte in einem Antiquariat.

Ohne Eitelkeit, doch wer noch fündig wird bei Archipel: die Überspielungen stammen allesamt von meinen LPs.
Ich halte und hielt Scherchen seit Jahrzehnten für einen der unterschätzesten Dirigenten des 20. Jahrhunderts.

Wenn ich nicht irre war es Teleton, der den link postete zu den Mitschnitten aus Lugano von '65 mit dem Beethoven-Zyklus, der für mich in seiner Spannung bis heute unerreicht ist.
Das Orchester über seine Grenzen hinaus gefordert, Intonation nicht so wichtig - Schönklang ohnehin nicht - aber dafür absolute Hochspannung, die sich auf den Zuhörer überträgt.
Wer da nicht auf der Stuhlkante sitzt und völlig wach einen unerhörten Beethoven hört.... der bleibe bei Karajan und genieße das Zurücklehnen beim Hören "schöner" Musik.

Was den "meisgehassten"-Status angeht: noch heute erzürnen sich Mitglieder des Gewandhausorchesters über ihn und seine Forderungen.
Die, aus Traditionen auszubrechen und im Zweifel falsche Töne zu spielen, aber das wahrhaftig und im Sinne des Werkes.

Scherchen hat mir eine Reihe der erschreckendsten Erfahrungen bereitet; nach dem Hören von Mahlers Zehnter war ich derart am Ende, dass ich zitternd früh um zehn einen Schnaps haben musste und einen langen Spaziergang. Und selbst so "eingängiges" Repertoire wie eine "Leonoren-Ouvertüre", mit der überzogenen Generalpause, hat mir einen Hexenschuss verpasst, weil ich mich derart erschreckt habe über den Forte-Einsatz "neben der Zeit".

Und wer ein Werk nicht verstanden hat, der bekommt es gleich nochmal zu hören.
Recht hat er!
Kompromisslos sich gegenüber, den Musikern, den Hörern - selbst seiner Familie.

Er ist ein Unikum, ein Original, ein Besserwisser und Wahrheitssuchender.
Auch einer, der Schmerz bereiten kann und will- weil die von ihm dirgierte Musik das will.
"Man kann die Menschen zur Vernunft bringen, indem man sie dazu verleitet, daß sie selbst denken." Voltaire

lutgra

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Registrierungsdatum: 9. April 2013

64

Donnerstag, 14. August 2014, 22:46

Hallo zusammen,
wer's noch immer nicht gefunden hat: hier die "Matthäus-Passion" mit Scherchen.
http://www.youtube.com/watch?v=R3YljmSwcdo&html5=1

Für mich eine der ergreifendsten Aufnahmen überhaupt - und das nicht, weil sie "gefühlig" wäre, sondern sehr wohl nicht nur expressiv gelesen ist, sondern auch sehr logisch.

Es war über lange Jahre etwas Besonderes für mich, die im Video abgebildete LP-Kassette einmal im Jahr aus meinem LP-Regal zu ziehen und anzuhören.
Eine Rarität, die ich vor vielen Jahren Miriam Scherchen, der Tochter, vor der Nase weggschnappte in einem Antiquariat.

Ohne Eitelkeit, doch wer noch fündig wird bei Archipel: die Überspielungen stammen allesamt von meinen LPs.
Ich halte und hielt Scherchen seit Jahrzehnten für einen der unterschätzesten Dirigenten des 20. Jahrhunderts.

Wenn ich nicht irre war es Teleton, der den link postete zu den Mitschnitten aus Lugano von '65 mit dem Beethoven-Zyklus, der für mich in seiner Spannung bis heute unerreicht ist.
Das Orchester über seine Grenzen hinaus gefordert, Intonation nicht so wichtig - Schönklang ohnehin nicht - aber dafür absolute Hochspannung, die sich auf den Zuhörer überträgt.
Wer da nicht auf der Stuhlkante sitzt und völlig wach einen unerhörten Beethoven hört.... der bleibe bei Karajan und genieße das Zurücklehnen beim Hören "schöner" Musik.

Was den "meisgehassten"-Status angeht: noch heute erzürnen sich Mitglieder des Gewandhausorchesters über ihn und seine Forderungen.
Die, aus Traditionen auszubrechen und im Zweifel falsche Töne zu spielen, aber das wahrhaftig und im Sinne des Werkes.

Scherchen hat mir eine Reihe der erschreckendsten Erfahrungen bereitet; nach dem Hören von Mahlers Zehnter war ich derart am Ende, dass ich zitternd früh um zehn einen Schnaps haben musste und einen langen Spaziergang. Und selbst so "eingängiges" Repertoire wie eine "Leonoren-Ouvertüre", mit der überzogenen Generalpause, hat mir einen Hexenschuss verpasst, weil ich mich derart erschreckt habe über den Forte-Einsatz "neben der Zeit".

Und wer ein Werk nicht verstanden hat, der bekommt es gleich nochmal zu hören.
Recht hat er!
Kompromisslos sich gegenüber, den Musikern, den Hörern - selbst seiner Familie.

Er ist ein Unikum, ein Original, ein Besserwisser und Wahrheitssuchender.
Auch einer, der Schmerz bereiten kann und will- weil die von ihm dirgierte Musik das will.
Die Matthäuspassion ist mir leider noch nicht über den Weg gelaufen, aber heute habe ich die 1965er Stereo-Live-Aufnahme der Kunst der Fuge mit dem Rundfunkorchester der italienischen Schweiz gefunden, als mint erhaltene Doppel LP. Das ist die, wo er die eigene Instrumentierung spielt. Ich finde im Netz leider keine passende Abbildung.

Da wird aus Bachs abstrakten Fugenkonstrukten Musik.

William B.A.

Erleuchteter

  • »William B.A.« ist männlich

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65

Freitag, 12. Juni 2015, 00:03

Hermann Scherchen, der am 21. Juni 1891 geboren wurde, starb am 12. Juni 1966. Zu diesem Anlass habe ich diese CD ausgesucht:


Es ist die erste Doppel-CD aus der legendären Gesamtaufnahme aus der ersten Hälfte der 50er Jahre.

Heute ist Hermann Scherchens 49. Todestag.


Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Joseph II.

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66

Freitag, 12. Juni 2015, 00:05

Was ich mich schon lange frage: Spricht man den Namen "Scherchen" aus wie "Scherchjen" oder wie "Scher-chen"?
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

William B.A.

Erleuchteter

  • »William B.A.« ist männlich

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67

Freitag, 12. Juni 2015, 01:46

Lieber Joseph,

ich verstehe die Frage nicht ganz. Hermann Scherchen war doch Deutscher. Es ist sprachlich völliger Unsinn, da hinter dem "ch" beim Aussprechen ein "j" einzufügen. Um das noch etwas zu verdeutlichen, habe ich mal aus der Liste der Dirigenten die herausgesucht, bei denen die gleiche Konstellation im Nachnamen vorliegt:

Thomas Beecham
Christph Eschenbach
Hartmut Haenchen
Eugen Jochum (Georg Ludwig Jochum, Otto Jochum)
Karl Münchinger
Karl-Anton Rickenbacher

Bis auf Sir Thomas und Karl-Anton Rickenbacher waren alle anderen Deutsche, aber auch die beiden Letzgenanten hätten dumm geschaut, wenn man sie mit einem "j" hinter em "ch" ausgesprochen hätte. Die einzige Ausnahme, die ich gefunden habe, die sich aber durch die Schreibung und die geographische Herkunft schon wieder erübrigt,ist der russische Dirigent Tugan Sochijew (*1977 in Wladikawkas, Nordossetien). In seiner Namensschreibung sorgen das "i" und das "j" nach dem "ch" für klare Kante bei der Aussprache. Ich hoffe, lieber Joseph, dass diese Frage eine deiner kleinsten Sorgen war und ist.

Liebe Grüße

Willi :D
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Joseph II.

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68

Freitag, 12. Juni 2015, 10:57

Lieber Willi,

die Frage deswegen, weil "Scherchen" ja auch als Verkleinerungsform "-chen" von "Schere" interpretiert werden könnte. Wie "Haus - Häuschen". So würde zumindest ich es anders aussprechen. Ich hoffe, ich konnte es nun verständlich machen. Bei den von Dir Aufgeführten wäre eigentlich nur Haenchen ein ähnlicher Fall.

Beste Grüße
Joseph
:hello:
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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69

Freitag, 12. Juni 2015, 11:29

Also "Beecham" wird anders ausgesprochen. :D wie Peachum, nur mit B "Bihtschem"
Und bei "Bacher" oder "Jochum" wird das "ch" natürlich weiter hinten ausgesprochen als bei "Scherchen" ("ach" vs. "ich"-Laut). Edit: In einigen Regionen wird anscheinend nur der "ach"-Laut verwendet; ich hatte jedenfalls mal einen süddeutschen Kommilitonen, der "durch" mit diesem Laut ausgesprochen hat. Aber Scherchen kam aus Berlin.

Ich verstehe den Unterschied zwischen den Optionen nicht. Der Name Scherchen wird in etwa so ausgesprochen wie die Verkleinerungsform von Schere. Ich spreche das e in der ersten Silbe des Namens etwas kürzer und offener aus, also ein *wenig* näher zu "Schärrchen". Ich weiß nicht, ob das korrekt ist oder ob man den Namen exakt genauso wie bei der kleinen Schere sprechen sollte. Es ist aber so minimal, dass ich den Unterschied selbst nicht mehr höre, wenn ich den Namen oder die Schere fünfmal vor mich hin spreche.
Für die Aussprache der zweiten Silbe ist das aber irrelevant. Es sei denn jemand spricht mit regionaler Färbung das Diminution"ch" eher wie ein "sch" aus. "Nagelscherschen" (wie Glühwürmschen), also die, die Kirche und Kirsche annähernd gleich aussprechen.

lutgra

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70

Freitag, 12. Juni 2015, 12:36

Gerade zufällig gefunden: eine Rezension des ersten Konzertes im München nach dem Krieg.

William B.A.

Erleuchteter

  • »William B.A.« ist männlich

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71

Sonntag, 21. Juni 2015, 00:02

Nun heute ohne Aussprachefragen ist Hermann Scherchens Geburtstag an der Reihe, wozu ich folgende Box ausgesucht habe:



Heute ist sein 124. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)
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lutgra

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  • »lutgra« ist männlich

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72

Sonntag, 21. Juni 2015, 01:47

Wie wohl schon erwähnt, kann man bei itunes alle Haydn-Aufnahmen von Scherchen für 3,99 runterladen.

https://itunes.apple.com/de/album/classi…ion/id460065436

lutgra

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  • »lutgra« ist männlich

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73

Montag, 30. April 2018, 11:54

Scherchens Mahler gibt es jetzt zum Schnäppchen-Preis:


Norbert

Moderator

  • »Norbert« ist männlich

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Registrierungsdatum: 11. August 2004

74

Montag, 30. April 2018, 18:25



Dass Hermann Scherchen ein "ganz ein Flotter" war, wurde mir heute erst so richtig bewusst, als ich seine Siebte von Beethoven aus Lugano hörte:

I. 10:06
II. 7:53
III. 7:11
IV. 6:12

Ich müsste wirklich überlegen, ob ich eine schnellere Aufnahme in der Sammlung habe als diese, die nur knapp über eine halbe Stunde dauert. Besonders das Finale ist ja wahnwitzig, schneller als es das Metronom verlangt.

Dank eines sehr zuvorkommenden Mitforianers habe ich jetzt den gesamten Lugano-Zyklus in Stereo (1965 live). Unglaublich, wie dieser alte Mann Beethoven bereits vor beinahe 50 Jahren dirigiert hat. Dagegen erscheint selbst Leibowitz teilweise fast harmlos. Dass er genau wusste, was er wollte, merkt man an den Probeausschnitten. Er wirkt ziemlich rabiat und unerbitterlich, aber das Ergebnis gibt ihm Recht. Eine tolle Entdeckung, für die ich dankbar bin.


Ich zitiere einmal, was Joseph vor über fünf Jahren schrieb, denn Scherchens Gesamtaufnahme der Beethoven Sinfonien ist sehr günstig erhältlich:



Wie Hermann Scherchen vor über 50 Jahren Beethoven interpretierte ist immer noch un-erhört und an Radikalität kaum zu übertreffen.
Schon bei der 1. Sinfonie lässt er aufhorchen. Nach einem recht gemächlichen Adagio molto zieht er ohne Vorwarnung im folgenden Allegro con brio das Tempo derart an, wie es sich nur wenige getrauten. Auch die folgenden Sätze zeigen eindeutig schon den "Revoluzzer" Beethoven der "Eroica" und nicht den "Nachfolger Papa Haydns", als der er -zumindest in den ersten beiden Sinfonien- damals gesehen wurde.

Zusammen mit René Leibowitz traute sich Hermann Scherchen als einer der ersten, Beethovens Metronomangaben ernst zu nehmen, aber, wie auch schon hier im Thread beschrieben, akzentuiert Scherchen noch schärfer, setzt auf noch schärfere Kontraste als Leibowitz.

In ordentlichem Rundfunk Stereo hat man zudem das Vergnügen, Scherchen des öfteren bei der "Arbeit" zu hören. Solti, Bernstein und Celibidache sind leise dagegen. ;)

Für mich eine der aufregendsten Gesamtaufnahmen überhaupt, eine, die man unbedingt kennen sollte...
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

75

Montag, 30. April 2018, 19:07

Jetzt hab ich mir unlängst bei Tahra den Scherchen-Zyklus mit dem Royal Philharmonic und Wiener Staatsopernorchester zusammengekauft und jetzt muss ich mir noch den aus der italienischen Schweiz kaufen? Ist die Herangehensweise denn so hörbar unterschiedlich? (Dumme Frage. "Natürlich", bekomme ich jetzt zu hören... :D )
Sport lässt Menschen besser aussehen - Wein aber auch.

Joseph II.

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76

Montag, 30. April 2018, 19:10

Ich kenne und schätze den Live-Zyklus seit langem. Er ist auch klanglich erstaunlich gelungen (Stereo live war 1965 ja noch keineswegs Standard).

Von den Studioaufnahmen habe ich aus dem Stegreif nur die "Eroica" in Erinnerung behalten. Hat mich persönlich sowohl interpretatorisch als auch klanglich nicht zu der Auffassung verleitet, dass das noch überzeugender gelungen sei. Sicherlich sind diese Studioeinspielungen trotzdem bekannter und begründen wohl größtenteils bis heute den Ruf Scherchens als einem wichtigen und modernen Beethoven-Dirigenten.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Schneewittchen

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77

Dienstag, 1. Mai 2018, 11:29

Jetzt hab ich mir unlängst bei Tahra den Scherchen-Zyklus mit dem Royal Philharmonic und Wiener Staatsopernorchester zusammengekauft und jetzt muss ich mir noch den aus der italienischen Schweiz kaufen? Ist die Herangehensweise denn so hörbar unterschiedlich? (Dumme Frage. "Natürlich", bekomme ich jetzt zu hören... :D )

Gesamtaufführung der Beethovenschen Sinfonien
mit dem Orchestra della Radio Svizzera Italiana in Lugano(1965):
http://s47.filefactory.com/dlp/2dznvemcl…hoven_Cycle.zip
mfG
Michael