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nemorino

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  • »nemorino« ist männlich

Beiträge: 779

Registrierungsdatum: 31. Dezember 2017

31

Montag, 12. Februar 2018, 12:52

Ist ja wiedereinmal interessant, lieber nemorino, dass Du genau die 3 Aufnahmen als Empfehlung benennst, die ich auch gewählt hätte.

Vielleicht liegt's daran, lieber Wolfgang, daß wir beide Rheinländer sind :D !

Die Gilels/Masur-Aufnahme kenne ich leider nicht, könnte aber noch eine Aufnahme nennen, die ich, vor allem wegen des Dirigenten, sehr schätze:

Daniel Barenboim (Klavier) mit dem Philharmonia Orchestra London, Dirigent: Otto Klemperer (Aufnahme: 1968).
Der 25jährige Barenboim hat IMO nie besser gespielt, aber der Spiritus rector der Aufnahme ist zweifellos der Dirigent, der wie gewohnt eine wuchtige, sehr brillante Orchesterbegleitung beisteuert. Er war damals 82 Jahre alt.
Ich stimme übrigens nicht zu, dass das Stück kein "echter Beethoven" sei.

Hallo, Johannes Roehl,

das mit dem "echten" Beethoven sollte man nicht so genau nehmen. Das Konzert ist jedenfalls von den Fünfen das "leichteste", eingängigste, in vielen Details am deutlichsten an Mozart anknüpfend. Und das ist ja nun wirklich nicht abwertend, obwohl der Komponist selber keine hohe Meinung von diesem Stück hatte. Er schrieb seinem Verleger F.A. Hoffmann in Leipzig am 15.1.1801: "das Concert schlage nur zu 10 Dukaten an, weil, wie schon geschrieben, ich's nicht für eins von meinen besten ausgebe".
Dem steht Glenn Gould ganz andere Auffassung entgegen, die ich bereits heute morgen zitiert habe.

Mir persönlich gefällt das Konzert sehr gut, besonders der langsame Satz hat`s mir angetan, und die nachkomponierte Kadenz im Kopfsatz.

LG, Nemorino
Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

AcomA02

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Beiträge: 1 148

Registrierungsdatum: 9. Juli 2017

32

Sonntag, 22. April 2018, 13:43

Hallo

ich würde bezüglich meiner Vergleichsanalyse noch ergänzen, dass der zweite Satz am wunderbarsten und sonorsten von Arrau/ Galliera dargeboten wird!

LG Siamak