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William B.A.

Erleuchteter

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Dienstag, 10. April 2018, 16:50

10. April 2018, Fortsetzung:

Komponisten II:

Mikalojus Ciurlionis, litauischer Komponist und Maler, * 22. 9. 1875 - + 10. 4. 1911 --- 107. Todestag



Nino Rota, italienischer Komponist, * 3. 12. 1911 - + 10. 4. 1979 --- 39. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

Wir beenden heute unsere Komponistenabteilung mit einem besonderen Geburtstag:

Julio Estrada, * 10. 4. 1943, ist ein mexikanischer Komponist und Musikwissenschaftler:



Der Sohn spanischer Auswanderer studierte von 1960 bis 1962 Komposition bei Julián Orbón und war dann Schüler von Olivier Messiaen (1965–1968), Nadia Boulanger und Iannis Xenakis (1967–1969). Daneben besuchte er Kurse bei Karlheinz Stockhausen und György Ligeti (bei den Darmstädter Ferienkursen 1972). Schließlich studierte er bei Kwan-Faré-Tzé 1987 indianische Musik.
Seit 1971 unterrichtet Estrada Komposition an der Escuela Nacional de Música[1] (ENM) der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM), wo er seit 1985 ein Seminar für Kompositionstheorie und seit 1995 das Laboratorio de Creación Musical leitet. Daneben arbeitet er als Musikwissenschaftler am Instituto de Investigaciones Estéticas der UNAM und betreut dort seit 1990 das Forschungsprojekt Música, Sistema Interactivo de Investigación-Composición.
Estrada war Gastprofessor an den Universitäten von Stanford (1981), San Diego (1982 bis 1985), New Mexico (1987) und Rostock (1994) und mehrfach Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen (1984, 1992, 1998). Zwischen 1984 und 1988 gab er die zehnbändige Enzyklopädie La música de México heraus.


Heute feiert er seinen 75. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Julio_Estrada
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

William B.A.

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Dienstag, 10. April 2018, 17:07

10. April 2018, Fortsetzung:

Dirigenten:

Victor de Sabata,
italienischer Dirigent und Komponist * 10. 4. 1892 - + 11. 12. 1967 ---126. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Wir haben hier auch eine besondere Erinnerung:

Franz Landé, * 10. 4. 1893 - + 30. 9. 1942, war ein deutscher Dirigent und Musiker:

Franz, links mit seiner Mutter und seiner älteren Schwester


Franz Landé wurde im deutschen Kaiserreich als drittes von vier Kindern in eine liberale, aufgeschlossene, bürgerliche und vom damaligen Verständnis des Sozialismus geprägte Familie jüdischer Herkunft hineingeboren, die jedoch keine religiösen Bindungen pflegte. Der Vater nahm sich neben seiner Arbeit die Zeit, den Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen und mit ihnen Bücher zu lesen. Jedes Familienmitglied beherrschte ein Musikinstrument, mit dem gemeinsame Hausmusik-Abende veranstaltet wurden.
Sein Vater Hugo Landé (1859–1936) war ein angesehener Rechtsanwalt, Justizrat und politisch aktiver Sozialdemokrat. Im Jahre 1909 zog er als einer von vier Sozialdemokraten erstmals in das Elberfelder Stadtparlament ein. 1919 war er Fraktionsführer der SPD im Stadtrat und Regierungspräsident in Düsseldorf. Seine Mutter Thekla Landé (1864–1932) war ebenso Mitglied der Sozialdemokratischen Partei und wurde wie ihr Ehemann im Jahre 1919 Stadtverordnete. Als erste weibliche Abgeordnete im Rheinland fokussierte sie sich auf das Wohlfahrtswesen sowie die Bildung von Mädchen und Frauen.
Sein älterer Bruder Alfred (1888–1976) studierte Theoretische Physik.
Seine jüngere Schwester Charlotte (1890–1977) nahm nach ihrem Abitur als Externe am Realgymnasium Remscheid im Sommersemester 1909 ihr Studium der Humanmedizin auf.
Die jüngste Schwester Eva (1901–1977) machte ihr Abitur ebenfalls als Externe an der Odenwaldschule und wurde zunächst Kindergärtnerin in Sachsen. Später wandte sie sich als Ehefrau des sozialistischen Pädagogen Erich Stedeli der Reformpädagogik zu.
Franz Landé studierte zunächst Jura und Nationalökonomie. In Berlin besuchte er zusätzlich musiktheoretische Kurse bei Wilhelm Klatte und entschied sich schließlich beruflich für die Musik.
Er widmete sich der Musiktheorie und beschäftigte sich in diesem Kontext zur Zeit der Weimarer Republik mit neuen Ansätzen für eine Reform des musiktheoretischen Schulunterrichts.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte Landé bereits im Mai 1933, zunächst zu seinem Vater nach Genf, später dann über Südfrankreich nach Paris. Nach seinem Aufenthalt in verschiedenen französischen Internierungslagern wurde er 1942 an das Deutsche Reich ausgeliefert, von dort mit einem Güterzug nach Polen in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und ermordet. Er starb am 30. September 1942.


Heute ist sein 125. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Land%C3%A9
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Dienstag, 10. April 2018, 17:21

10. April 2018, Fortsetzung:

Dirigenten II:

Auch hier haben wir heute eine besondere Erinnerung:

Rolf Hans Müller, * 10. 4. 1928 - + 26. 12. 1990, war ein deutscher Dirigent und Komponist:



Rolf-Hans Müller besuchte in seinem Geburtsort die Kreuzschule und war Sänger im Dresdner Kreuzchor. Nach dem Krieg studierte er an der Musikhochschule in Heidelberg und war seit 1949 beim Südwestfunk in Baden-Baden als Pianist, Komponist und Arrangeur tätig.
Im Herbst 1958, nach dem Weggang von Kurt Edelhagen nach Köln, übertrug man ihm die Gründung und Leitung eines Orchesters, des SWF-Tanzorchesters, das er bis 1979 leitete. Er unternahm mit dem Orchester diverse Tourneen nach Asien und Amerika. Müller wirkte in zahlreichen Fernsehsendungen mit, so u. a. auch in der ersten Farbfernsehsendung der ARD (26. August 1967), dem Gala-Abend der Schallplatte (Conference: Vivi Bach und Dietmar Schönherr), von der 25. Deutschen Funkausstellung Berlin 1967, wo er für die gesamte musikalische Leitung verantwortlich zeichnete. Nach dem Tod Franz Grothes 1982 übernahm Rolf-Hans Müller auch die musikalische Leitung der Fernsehsendung Zum Blauen Bock bis zu deren Einstellung. Er vertonte die Texte, die Heinz Schenk für den Vortrag in der Sendung schrieb. Im Hörfunk war er als Leiter des SWF-Tanzorchesters in der Sendereihe Allein gegen alle von Hans Rosenthal mehrmals zu Gast.
Müller komponierte Musik zu Filmen und Fernsehserien wie Der Forellenhof, Salto Mortale, Die Powenzbande sowie für die Krimiserie Tatort und trat mit der Band im Fernsehen auf. Zudem produzierte er Schallplatten mit Tanzmusik und Jazz, unter anderem mit dem Stratosphären-Trompeter Maynard Ferguson, den er mit seinem Orchester begleitete.
Rolf-Hans Müller starb im Alter von 62 Jahren und wurde auf dem Hauptfriedhof Baden-Baden beigesetzt. Er war verheiratet mit Ritha Müller-Davar. Seine Ehefrau stammte gebürtig aus Indien und war von Beruf u. a. eine studierte Volkswirtin. Der Südwestrundfunk vergibt alle zwei Jahre den Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik an junge Komponisten.


Heute wäre er 90 Jahre alt geworden.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf-Hans_M%C3%BCller

Thüring Bräm,
Schweizer Dirigent, * 10. 4. 1944 --- 74. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Pianistin:

Annie Fischer, ungarische Pianistin, * 5. 7. 1914 - + 10. 4. 1995 --- 23. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Dienstag, 10. April 2018, 17:49

10. April 2018, Fortsetzung:

Sängerinnen:

Auch sie ist vor zwei Tagen dem schlecht funktionierenden Internet zum Opfer gefallen:

Helene Wildbrunn, österreichische Altistin/Sopranistin, * 8. 4. 1882 - * 10. 4. 1972 --- 136. Geburtstag – 46. Todestag



Gertrud Ottenthal, deutsche Sopranistin, * 10. 4. 1951 --- 76. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Sänger:

Giovanni Malipiero, italienischer Tenor, 20. 4. 1906 - + 10. 4. 1970 --- 48. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

Luigi Alva, peruanischer Tenor, * 10. 4. 1927 --- 91. Geburtstag

Ecco ridiente in cielo


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Dienstag, 10. April 2018, 18:01

10. April 2018, Fortsetzung:

Geiger:

Norbert Brainin, österreichisch-britischer Geiger, * 12. 3. 1923 - + 10. 4. 2005 --- 13.Todestag



Cellist:

Enrico Mainardi, italienischer Cellist, Komponist und Dirigent, * 19. 5. 1897 - + 10. 4. 1976 --- 42. Todestag



Bratschist:

Peter Muck, deutscher Bratschist und Geiger, * 22. 8. 1919 - + 10. 4. 2011 --- 7. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)
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Mittwoch, 11. April 2018, 17:17

11. April 2018:

Komponisten I:

Jean Joseph Mouret, französischer Komponist, * 11. 4. 1682 - + 22. 12. 1738 --- 336. Geburtstag



Louis Emmanuel Jadin,
französischer Komponist, * 21. 9. 1768 - * 11. 4. 1853 --- 165. Todestag



Louise Reichardt,
deutsche Komponistin, Sängerin, Muiskpädagogin und Gründerin eines Frauenchores (Gesangsverein 1816 in Hamburg), * 11. 4. 1779 - + 17. 11. 1826 --- 239. Geburtstag (starb aufgrund ihrer angegriffenen Gesundheit schon mit 47 Jahren)



Liebe Grüße

Willi :)
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Mittwoch, 11. April 2018, 17:27

11. April 2018, Fortsetzung:

Komponisten II:

Alexander Dreyschock, böhmischer Komponist und Klaviervirtuose, * 15. 10. 1818 - + 11. 4. 1869 --- 149. Todestag



Edmund Nick, deutscher Komponist, Dirigent und Musikschriftsteller, * 22. 9. 1891 - + 11. 4. 1974 --- 44. Todestag



Alberte Evaristo Ginastera, argentinischer Komponist, * 11. 4. 1916 - + 25. 6. 1983 --- 102. Geburtstag




Liebe Grüße

Willi :)
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Mittwoch, 11. April 2018, 17:35

11. April 2018, Fortsetzung:

Dirigenten:

Karel Ancerl, tschechischer Dirigent, * 11. 4. 1908 - + 3. 7. 1973 --- 110. Geburtstag



Gervase de Peyer, britischer Dirigent und Klarinettist, * 11. 4. 1926 - + 4. 2. 2017 --- 92. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)
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Mittwoch, 11. April 2018, 18:01

11. April 2018, Fortsetzung:

Sängerin:

Salomé Haller, französische Sopranistin, * 11. 4. 1975 --- 43. Geburtstag



Sänger:

Am Schluss haben wir heute eine besondere Erinnerung an einen Sänger, der vor kurzer Zeit noch unter uns weilte:

Kurt Moll, * 11. 4. 1938 - + 5. 3. 2017, war einer der großen deutschen Bässe:




Kurt Moll lernte in seiner Jugend Gitarre und Cello und war Solist im Schulchor. Dann studierte er an der Kölner Hochschule für Musik und privat bei Emmy Müller in Krefeld. Mit 20 begann er seine berufliche Laufbahn an der Kölner Oper und wurde kurz danach nach Aachen eingeladen. Darauf folgte das Mainzer Staatstheater und ein Vertrag als erster Bassist in Wuppertal.
Bei den Bayreuther Festspielen debütierte er 1967 in der Rolle des 2. Gralsritters in Parsifal. In den folgenden Jahren bis 1976 sang er dort weitere Rollen, wie den König Marke in Tristan und Isolde oder den Veit Pogner in Die Meistersinger von Nürnberg. Seinen internationalen Durchbruch hatte er 1970 bei den Salzburger Festspielen als Sarastro (Die Zauberflöte).
An der Bayerischen Staatsoper konnte Moll 1971 als Einspringer in der Rolle des Veit Pogner in Die Meistersinger von Nürnberg debütieren und trat von da an an diesem Haus 35 Jahre lang in zahlreichen Rollen, vor allem im Wagner- und Mozartfach auf. 1972 hatte er sein Debüt an der Mailänder Scala als Osmin (Die Entführung aus dem Serail), 1974 sein USA-Debüt in San Francisco als Gurnemanz (Parsifal). An der Metropolitan Opera in New York trat er erstmals in der Saison 1979 auf und sang unter anderem den Rocco (Fidelio) und den Sparafucile (Rigoletto). Auch nach Hamburg und Wien führte ihn seine Karriere. „Begehrt war Molls dunkel gefärbter, weich intonierter Bass, die Textverständlichkeit seines Singens, die Kunst des Legatogesangs und die kluge Klangdramaturgie von Stimme und Vortrag.“
In den 1990er Jahren übernahm er eine Gesangsprofessur an der Kölner Musikhochschule.
Am 31. Juli 2006 verabschiedete sich Kurt Moll in der Rolle des Nachtwächters in Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg bei den Münchner Opernfestspielen von der Opernbühne. Zuvor hatte er bekannt gegeben, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen von der Opernbühne zurückziehen müsse.
Kurt Moll war mit Ursula Moll (geb. Pade) verheiratet und hatte drei Kinder (Christine Moll, Thomas Moll und Susanne Lippke geb. Moll). Moll wurde auf dem Kölner Zentralfriedhof Melaten in Flur 3 (N) beigesetzt.

Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Moll


Kurt Molls Grab auf dem Kölner Melatenfriedhof


Heute wäre er 80 Jahre alt geworden.


Liebe Grüße

Willi :)
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Donnerstag, 12. April 2018, 15:33

12. April 2018:

Komponisten I:

Ernst Gottlieb Baron,
deutscher Komponist, Musiktheoretiker und Lautenist, * 17. 2. 1696 - * 12. 4. 1760 --- 258. Todestag



Karl Joseph Toeschi, deutscher Komponist, Geiger und Musikdirektor, wichtiger Vertreter der Mannheimer Schule, * 11. 11. 1731 - + 12. 4. 1788 --- 287. Geburtstag



Wir beenden diesen ersten heutigen Beitrag mit einer besonderen Erinnerung;

Carel Anton Fodor, * 12. 4. 1768 - + 22. 2. 1846, war ein holländischer Komponist, Pianist und Dirigent:



Antoine Fodor, wie er genannt wurde, war der Sohn des vermutlich aus Ungarn stammenden Geigers Carel Fodor. Ersten Cembalounterricht erhielt er in seiner Heimatstadt. Schon als Kind bestritt er mit seinem Vater zahlreiche Konzerte. In Begleitung seiner älteren Brüder Josephus Andreas Fodor und Carolus Emanuel Fodor reiste er 1781 nach Paris, hier erhielt er weiteren Musikunterricht, auch wurden in dieser Zeit seine ersten Kompositionen verlegt. 1790 kehrte Antoine Fodor in die Niederlande zurück. In Amsterdam gab er im Juli 1790 ein Konzert im Konzertsaal der Gesellschaft Felix Meritis und im Oktober ein Konzert am Hof in Den Haag. Seinen Lebensunterhalt verdiente er in Amsterdam als Kohlenhändler, Klavierlehrer und Komponist. In Nachfolge von Bartholomeus Ruloffs (1741–1801) wurde er 1801 Dirigent des Orchester der „Gesellschaft Felix Meritis“ und ein Jahr später ebenfalls Dirigent der Konzertgesellschaft „Eruditio Musica“. 1808 ernannte ihn Louis Bonaparte zum Vorsitzenden des neu gegründeten Vorläufers der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften. 1811 gehörte er zu den Mitinitiatoren einer Konzertserie, zu ihnen zählte auch Johann Wilhelm Wilms, „Donnerstagskonzerte“ genannt.
Beide Brüder Carel Anton Fodors waren ebenfalls Musiker und Komponisten, der Pianist Carolus Emanuel wirkte in Paris und der Geiger Josephus Andreas wirkte ab dem Ende der 1790er Jahre in Sankt Petersburg. Sein 1801 geborener Sohn Carel Joseph Fodor starb 1860 und hinterließ seiner Vaterstadt seine Kunstsammlung. Sein Haus Keizersgracht 609 wurde zum Museum umgebaut und bestand bis zur Aufteilung der Sammlung in den 1990er Jahren als Museum Fodor.


Heute ist sein 250. Geburtstag.


Liebe Grüße

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Donnerstag, 12. April 2018, 15:42

12. April 2018, Fortsetzung:

Komponisten II:

Joseph Lanner, österreichischer Komponist und Geiger, * 12. 4. 1801 - + 14. 4. 1843 --- 217. Geburtstag



Russell Garcia, amerikanisch-neuseeländischer Komponist, Dirigent und Arrangeur:* 12. 4. 1916 - 20. 11. 2011 --- 102. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Hans Chemin-Petit, deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge, * 24. 7. 1902 - + 12. 4. 1981 --- 37. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

Später geht es weiter.
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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Donnerstag, 12. April 2018, 18:09

12. April 2018, Fortsetzung:

Dirigenten:

Imogen Holst, englische Dirigentin, Komponistin und Musikschriftstellerin, Tochter des Komponisten Gustav Holst, * 12. 4. 1907 - 9. 3. 1984 --- 111. Geburtstag



Auch hier haben wir heute eine besondere Erinnerung:

Jean-Francois Paillard,
* 12. 4. 1928 - + 15. 4. 2013, war ein französischer Dirigent:



Jean-François Paillard erhielt seine musikalische Ausbildung am Pariser Konservatorium und bei Igor Markevitch am Salzburger Mozarteum. Er studierte Orchesterleitung bei Igor Markewitch und Musikwissenschaft bei Norbert Dufourcq, darüber hinaus machte er ein Diplom in Mathematik.
1953 gründete er das Ensemble „Jean-Marie Leclair“ (benannt nach dem gleichnamigen Komponisten), welches 1959 in „Orchestre de chambre Jean-François Paillard“ umbenannt wurde. Seiner ersten Schallplatte „Musique Française au XVIIIe siècle“ („Französische Musik des 18. Jahrhunderts“), die im Juni 1953 herauskam, folgte eine große Zahl weiterer Aufnahmen, die neue Sichtweisen auf die Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts eröffneten, verbunden mit der Wiederentdeckung eines großen Teils der französischen Musik vor Berlioz. In den 1960er und frühen 1970er Jahren war es eines der führenden Kammerorchester für Musik des 18. Jahrhunderts in Europa. Schwerpunkte waren die Werke von Händel, Vivaldi, Albinoni, Bach und die deren französischer Zeitgenossen, darunter etliche Ersteinspielungen.
Neben einer umfangreichen Schallplattenproduktion führten ihn über 5 Jahrzehnte Konzerttourneen und die Mitwirkung bei zahlreichen Musikfestspielen auf alle fünf Kontinente, insbesondere in die meisten Länder Europas, nach Nordamerika und Japan. So kam es, dass Paillard u.a. Die vier Jahreszeiten von Vivaldi 1480 mal zur Aufführung brachte.


Weiteres in dem umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Fran%C3%A7ois_Paillard


Heute wäre er 90 Jahre alt geworden.


Liebe Grüße

Willi :)

Alberto Erede, italienischer Dirigent, * 8. 11. 1929 - + 12. 4. 2001 --- 17. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

Patrick Lange, deutscher Dirigent, * 12. 4. 1981 --- 37. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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Donnerstag, 12. April 2018, 18:29

12. April 2018, Fortsetzung:

Sängerinnen I:

Irene Minghini-Cattaneo, italienische Mezzosopranistin, (siehe 24. 3.) * 12. 4. 1892 --- 126. Geburtstag

Kerstin Thorborg, schwedische Altistin, * 19. 5. 1896 - + 12. 4. 1970 --- 48. Todestag




Liebe Grüße

Willi :)
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Donnerstag, 12. April 2018, 19:00

12. April 2018, Fortsetzung:

Sängerinnen II:

Lily Pons, französisch-amerikanische Sopranistin, *12. 4. 1898 - + 13. 2. 1976 ---120. Geburtstag



Hier haben wir einen runden Geburtstag zu feiern:

Montserrat Caballé, *12. 4. 1933, ist eine spanische Sopranistin. Sie gilt als eine der bedeutendsten Opernsängerinnen des 20. Jahrhunderts.:

Meine ewige Referenz der Traviata!


Caballé studierte Gesang in Barcelona und Mailand und debütierte 1956 in Basel als Mimi in Puccinis La Bohème. Zudem sang sie am Theater in Saarbrücken. Von 1959 bis 1962 war sie am Theater der Freien Hansestadt Bremen engagiert. 1965 sprang sie für Marilyn Horne in einer konzertanten Aufführung von Donizettis Oper Lucrezia Borgia in der Carnegie Hall ein und begeisterte das Publikum. Im selben Jahr debütierte sie an der Metropolitan Opera in New York als Margarethe in Gounods Faust, wodurch sie international bekannt wurde. Caballé ist häufig als Gast bei Festspielen (u. a. in Glyndebourne), seit 1971 trat sie auch regelmäßig an der Hamburgischen Staatsoper auf. Zudem tritt sie häufig als Konzertsängerin auf.
Schwerpunkte ihres umfangreichen Repertoires bilden vor allem die Opern von Rossini, Donizetti und Bellini, aber auch von Verdi und Puccini. Merkmale ihrer lyrischen Stimme sind sinnliche Schönheit und ein außerordentliches Piano.
1997 produzierte Mike Moran ihr Album Friends For Life, welches Duette mit Caballé und verschiedenen Sängern enthält, u. a. Bruce Dickinson, Johnny Hallyday, Johnny Logan, Gino Vannelli und Helmut Lotti.
1998 wurde Caballé mit einem Bambi ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Musikpreis Echo Klassik für ihr Lebenswerk.
Ebenfalls im Jahr 2007 (1. April 2007) betrat Montserrat Caballé nach 18 Jahren erstmals wieder die Bühne der Wiener Staatsoper. An der Seite von Natalie Dessay, Juan Diego Flórez und Janina Baechle gab sie die Partie der Duchesse de Crakentorp in Donizettis La fille du régiment (Die Regimentstochter) in einer Koproduktion der Wiener Staatsoper, des Royal Opera House Covent Garden sowie der Metropolitan Opera New York.
Caballé hat den Tenor Josep Carreras entdeckt und gefördert.


Weiteres in dem sehr umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Montserrat_Caball%C3%A9


Heute feiert sie ihren 85. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Donnerstag, 12. April 2018, 19:45

12. April 2018, Fortsetzung:

Sänger:

Fjodor Schaljapin,
russischer Bass, * 13. 2. 1873 - + 12. 4. 1938 --- 80. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

Günter Leib, deutscher Bariton, * 12. 4. 1927 --- 92. Geburtstag



Geiger:

Auch hier haben wir heute einen runden Geburtstag zu feiern:

Ernst Kovacic, * 12. 4. 1943, ist ein österreichischer Geiger und Dirigent:



Ernst Kovacic studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Violine, Klavier und Orgel und nahm dort Kompositionsunterricht. Seit 1975 lehrt er an dieser Universität. Er ist Gewinner zahlreicher wichtiger Preise bei internationalen Wettbewerben. Kovacic spielt eine Geige von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahre 1753. Unter Anderem ist er durch sein intensives Engagement für die Neue Musik bekannt geworden, viele Komponisten der Gegenwart wie Ernst Krenek, Friedrich Cerha, Georg Friedrich Haas, Johannes Maria Staud, Beat Furrer, Robin Holloway, Nigel Osborne, Helmut Eder, Iván Eröd, Kurt Schwertsik, Karlheinz Essl junior, u.a. komponierten Werke für den Künstler. Von 1996 bis 1998 war Kovacic künstlerischer Leiter des Wiener Kammerorchesters und spielte außerdem mit zahlreichen bekannten Ensembles wie dem Northern Sinfonia, Britten Sinfonia, Stuttgarter Kammerorchester, St Paul’s Chamber Orchestra, Norwegian Chamber Orchestra, Klangforum Wien, Ensemble Modern, der Camerata Salzburg, Camerata Bern oder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Seit 2007 ist er künstlerischer Leiter des Kammerorchesters Leopoldinum in Breslau (Wrocław). Seit 2008 ist er Geiger des "Zebra Trio" mit Steven Dann und Anssi Karttunen. Zusammen mit Beat Furrer leitet er die "Impuls" Seminare für Neue Musik in Graz. Er ist Programmkurator verschiedener Festivals, u.a. brückenmürz in der Steiermark und Leo - Festival in Breslau Polen.


Heute feiert er seinen 75. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Kovacic
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Donnerstag, 12. April 2018, 19:57

12. April 2018, Fortsetzung:

Pianist:

Heinrich Neuhaus, russisch-ukrainischer Pianist und Musikpädagoge deutscher Abstammung, Lehrer u. a. von Emil Gilels, Swjatoslaw Richter, Igor Schukow, Wladimir Krainew, Wera Gornostajewa und Radu Lupu, * 12. 4. 1888 - + 10. 10. 1964 --- 130. Geburtstag


Anlässlich des 130. Geburtstags des russisch-ukrainischen Pianisten und einflussreichen Pädagogen mit deutschen Wurzeln Heinrich Neuhaus veröffentlicht das legendäre russische Label Melodiya eine edle 5-CD-Edition.


Organist:

Hendrik Andriessen, holländischer Organist und Komponist, * 17. 9. 1892 - + 12. 4. 1981 --- 37. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)
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Donnerstag, 12. April 2018, 20:13

12. 4. 2018, Fortsetzung:

Bläser:

Wolfhard Pencz, deutscher Klarinettist und Hochschullehrer, * 12. 4. 1957 --- 61. Geburtstag



Cembalist:

Christophe Rousset, französischer Cembalist und Dirigent, * 12. 4. 1961 --- 57. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Und einen Nachholer habe ich noch: :hail:

Gitarrist:

Alexander Iwanow-Kranskoi, russischer Gitarrist, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge, * 26. 8. 1912 - + 11. 4. 1973 --- 45. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Freitag, 13. April 2018, 10:58

13. April 2018:

Komponisten I:

Guillaume de Machaut, französischer Komponist und Dichter, * um 1300 bis 1305 - + 13. 4. 1377 --- 641. Todestag



Franz Danzi, deutscher Komponist, Kapellmeister und Cellist, * 15. 5. 1763 - + 13. 4. 1826 --- 192. Todestag



Carlo Coccia, italienischer Komponist und Kirchenmusiker, ein Zeitgenosse von Beethoven bis Verdi, * 13. 4. 1782 - + 14. 4. 1872 --- 236. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)
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Freitag, 13. April 2018, 11:36

13. April 2018:

Komponisten II:

William Sterndale Bennett, englischer Komponist, Dirigent und Pianist, * 13. 4. 1816 - + 1. 2. 1875 --- 202. Geburtstag



Cecile Louise de Chaminade, französische Komponistin und Pianistin, * 8. 8. 1857 - + 13. 4. 1944 --- 74. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

Diesen Beitrag möchte ich mit einer besonderen Erinnerung beschließen:

Sir John Blackwood McEwen,
* 13. 4. 1868 - + 14. 6. 1948, war ein schottischer Komponist und von 1924 bis 1936 Direktor der Royal Academy of Music in London:



McEwen schloss 1888 ein Studium an der University of Glasgow mit dem Grad eines Magister Artium ab. Darauf folgte ein Studium an der Royal Academy of Music in London. 1895 wurde er Kirchenmusiker an der South Paris Church in Greenock und lehrte in Glasgow an der Athenaeum School of Music. Ab 1898 war er Professor für Harmonielehre und Komposition an der Royal Academy of Music. 1924 wurde er in Nachfolge von Alexander Mackenzie zu deren Direktor ernannt, und hatte dieses Amt bis 1936 inne. 1931 wurde er in den Adelsstand erhoben.
In McEwens Musik mischen sich Einflüsse der Spätromantik und des französischen Impressionismus mit jenen der schottischen Volksmusik. Er schuf mehrere Orchesterwerke (darunter 5 Sinfonien), teils mit programmatischem Bezug auf seine südschottische Heimat, etwa A Solway Symphony (1911; McEwens 5. Sinfonie), Hills o'Heather (1918) und Where the Wild Thyme Blows (1936). Unter seinen kammermusikalischen Werken ragt eine Reihe von 17 Streichquartetten heraus. Außerdem war er Verfasser mehrerer musikalischer Lehrbücher.
McEwens musikalischer Nachlass wird in der Glasgow University Library verwahrt.


Heute ist sein 150. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/John_Blackwood_McEwen
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Freitag, 13. April 2018, 12:02

13. April 2018, Fortsetzung:

Komponisten III:

Siegfried Matthus, deutscher Komponist und Dramaturg, * 13. 4. 1934 --- 84. Geburtstag



Hier haben wir einen runden Geburtstag:

Frederick Rzewski, * 13. 4. 1938, ist ein amerikanischer Komponist und Pianist:



Er studierte in Harvard und an der Princeton University bei Lehrern wie Virgil Thomson, Roger Sessions, Walter Piston und Milton Babbitt. 1960 ging er nach Italien, eine Reise, die für seinen musikalischen Stil bestimmend war. Er studierte dort 1960 bei Luigi Dallapiccola und begann eine Karriere als Pianist zeitgenössischer Musik. Einige Jahre später gründete er gemeinsam mit Alvin Curran und Richard Teitelbaum die Gruppe Musica Elettronica Viva. Kennzeichnend für ihre Musik waren improvisatorische Elemente und der Einsatz live-elektronischer Instrumente. Im Jahr 1971 kehrte Rzewski nach New York zurück. 1977 erhielt er eine Professur für Komposition am Konservatorium in Lüttich und wirkte dort bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2003. Er lehrte daneben auch an anderen Hochschulen (z. B. Yale University, Mills College, California Institute of the Arts, University of California, Hochschule der Künste Berlin und in Den Haag).
Viele Kompositionen von Rzewski haben einen politischen Bezug, außerdem enthalten sie oft improvisatorische Elemente. Coming Together beruht auf dem Brief [1] des Insassen Sam Melville (geschrieben am 16. Mai 1970 „an einen lieben Bruder“) aus der Attica Correctional Facility zur Zeit der dortigen Gefangenenaufstände im Jahr 1971 und enthält eindrucksvolle Improvisationspassagen (u. a. mit Karl Berger und Garrett List). Das Klavierwerk The People United Will Never Be Defeated! aus dem Jahr 1975 besteht aus 36 Variationen über das Kampflied El pueblo unido jamás será vencido von Sergio Ortega. In den 1980er-Jahren kehrte Rzewski zu herkömmlichen Partituren und einer auch auf seriellen Techniken beruhenden Kompositionsweise zurück.
Er ist auch als Interpret zeitgenössischer Musik bekannt (u. a. mit Steve Lacy und Irène Aebi).
Seit 2014 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin.


Heute feiert er seinen 80. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Frederic_Rzewski

Vladimir Cosma,
rumänischer Komponist und Dirigent, * 13. 4. 1940 --- 78. Geburtstag



David Philip Hefti, Schweizer Komponist und Dirigent, * 13. 4. 1975 --- 43. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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Freitag, 13. April 2018, 12:14

13. April 2018, Fortsetzung:

Dirigenten:

Ethel Leginska, englische Dirigentin, Pianistin und Komponistin, * 13. 4. 1886 - + 26. 2. 1970 --- 132. Geburtstag



Eduard van Beinum, holländischer Dirigent, * 3. 9. 1900 - + 13. 4. 1959 --- 59. Todestag (Er war schon länger herzkrank und starb während einer Probe zu Brahms 1 an einem Herzinfarkt mit nur 58 Jahren.)



Liebe Grüße

Willi :)
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Freitag, 13. April 2018, 12:29

13. April 2018, Fortsetzung:

Sängerinnen:


Anita Cerquetti, italienische Sopranistin, * 13. 4. 1931 - + 11. 10. 2014 --- 87. Geburtsstag



Margret Price, britische Sopranistin * 13. 4. 1941 - + 28. 1. 2011 --- 77. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)
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Freitag, 13. April 2018, 12:38

13. April 2018, Fortsetzung:

Bläser I:

Wilhelm Lanzky-Otto, dänischer Hornist und Hochschulprofessor an der Königlich Schwedischen Musikakademie:* 20. 1. 1909 --- 13. 4. 1991 --- 27. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

John Graas, amerikanischer Hornist, * 14. 10. 1924 - + 13. 4. 1962 --- 56. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Freitag, 13. April 2018, 12:45

13. April 2018, Fortsetzung:

Bläser II:

Dieter Klöcker,
deutscher Klarinettist und Dirigent, * 13. 4. 1936 - + 21. 5. 2011 --- 82. Geburtstag



Adolf Herseth, amerikanischer Trompeter, * 25. 7. 1921 - + 13. 4. 2013 --- 5. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

Wir schließen heute die Bläserabteilung mit einem runden Geburtstag:

Hans Gansch, * 13. 4. 1953, ist ein österreichischer Trompeter:



Den ersten Musikunterricht erhielt er mit sieben Jahren vom Vater Johann Gansch auf der Blockflöte und der kleinen Trommel. Ab dem elften Lebensjahr unterrichtete ihn der Vater ebenso wie seinen Bruder Thomas Gansch auf der Trompete. Sein Musikstudium absolvierte er bei Franz Veigl an der Anton Bruckner Universität in Linz. Von 1974 bis 1976 hatte er die Position des ersten Trompeters im Bruckner Orchester Linz inne, von 1976 bis 1982 dieselbe im Sinfonieorchester des österreichischen Rundfunks. In dieser Zeit absolvierte er ein Gastspiel bei der ORF Big Band als Fünfter Trompeter zusammen mit Art Farmer. Von 1982 bis 1996 war er erster Trompeter im Orchester der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern. 1996 erhielt er die Professur für Trompete an der Universität Mozarteum Salzburg. Das Blechbläserensemble Austrian Brass Connection (ABC) wurde von ihm gegründet, daneben wirkt Gansch noch in weiteren Ensembles, wie Art Of Brass Vienna, Pro Brass und der Brass Band Oberösterreich.


Er feiert heute seinen 65. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Gansch
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Freitag, 13. April 2018, 12:57

13. April 2018, Fortsetzung:

Cembalist:

Ralph Kirkpatrick, amerikanischer Cembalist, * 10. 6. 1911 - + 13. 4. 1984 --- 34. Todestag



Cello:

Milos Sadlo, tschechischer Cellist, * 13. 4. 1912 - + 14. 10. 2003 --- 106. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)
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Freitag, 13. April 2018, 13:22

13. April 2018:

Sänger:

Am Schluss will ich an einen Sänger erinnern, der nicht nur heute einen runden Geburtstag gehabt hätte, sondern auch heute vor sechs Jahren gestorben ist:

Heinz Holecek, * 13. 4. 1938 - + 13. 4. 2012, war ein österreichischer Bassbariton, Schauspieler, Parodist und Entertainer:



In dieser Aufnahme ist sein Sohn Sebastian in der Rolle zu hören, in der der Vater 1960 an der Wiener Volksoper als Papageno debütierte.


Holecek interpretierte viele Operettenrollen, allein in der Fledermaus spielte er die Rollen des Falke, Frank und des Frosch. Er war auch als Intendant und Regisseur bei den Sommerfestspielen auf der Schallaburg und bei den Kamptaler Festspielen aktiv. Darüber hinaus wirkte er bei einer Vielzahl von Ton- und Schallplattenaufnahmen sowie Fernsehproduktionen mit und hatte zahlreiche eigene TV-Shows, wobei vor allem seine Parodien beim Publikum sehr beliebt waren.
Holecek widmete sich auch mit Nachdruck der Pflege des Wienerliedes. Gemeinsam mit Heinz Zednik und den Philharmonia-Schrammeln sowie mit dem Wiener Schrammel Ensemble gestaltete er mehrere CD-Einspielungen. Tourneen mit Wienerliedern führten ihn nach Los Angeles, Montreal, Moskau und Japan.
Außerdem war er ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Wiener Tierschutzvereins.
Heinz Holecek verstarb, nachdem er seit einem Zusammenbruch im Februar 2012 im Koma gelegen war. Er wurde unter großer Anteilnahme am 27. April 2012 auf dem Neustifter Friedhof (1-10-7) in Wien beigesetzt.
Nach Abschluss seiner Gesangsausbildung am Konservatorium der Stadt Wien studierte Holecek an der Akademie für Musik und darstellende Kunst. Zu seinen Gesangslehrerinnen dort gehörte unter anderem Elisabeth Radó. Sein Debüt hatte er 1960 an der Volksoper als Papageno in der Zauberflöte. In der gleichen Rolle war er 1962 erstmals an der Wiener Staatsoper zu hören, und ab 1965 trat er in beiden Häusern auf. Holecek gastierte unter anderem an den Opernhäusern in Paris, Barcelona, Rom, Stockholm, Stuttgart, Zürich, München, Hamburg, Berlin und auch bei den Bregenzer Festspielen.
1977 ernannte man ihn zum Kammersänger und im Jahr 2000 wurde er mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet.[3]
Sein Sohn Sebastian Holecek wurde ebenfalls Sänger und gehört seit 2006 dem Ensemble der Wiener Volksoper an.



Heinz Holeceks Grab auf dem Neustifter Friedhof in Wien


Heute wäre Heinz Holecek 80 Jahre alt geworden. Heute ist auch sein 6. Todestag.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Holecek
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Samstag, 14. April 2018, 14:06

Sängerischer Nachtrag zum vorgestrigen 12. April 2018

Der Tenor Hans-Otto Rogge, langjähriges Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, konnte bereits vorgestern seinen 80. Geburtstag feiern.



Hans-Otto Rogge wurde am 12. April 1938 in Lenzen an der Elbe geboren. Der Tenor studierte an der Musikhochschule Berlin (Ost) und debütierte 1963 an der Komischen Oper Berlin als Narraboth in "Salome". Mehr als 30 Jahre lang gehörte er dem Ensemble der Komischen Oper an, seine Tenor-Stimme galt lange als die schönste des Hauses. Zu seinen wichtigsten Rollen gehörten der Cassio in "Othello" und der Prinz in "Die Liebe zu den drei Orangen" - beides in Inszenierungen des Hausherren Walter Felsenstein. Daneben gastierte er regelmäßig in Operetten-Partien am Berliner Metropol-Theater und vereinzelt auch an der Deutschen Staatsoper Berlin (zum Beispiel als Cassio). Den Höfling Alvarez in Walter Felsensteins legendärer Offenbach-Inszenierung "Ritter Blaubart" spielte und sang er von der Premiere 1963 an bis zur letzten Vorstellung 1992. Wenige Wochen vor dieser letzten Vorstellung erlebte er in der Premiere der Strauß-Operette "Eine Nacht in Venedig" als Herzog von Urbino seinen wohl schwärzesten Abend, die Nerven versagten. Er sang diese Partie nie wieder und auch keine anderen Hauptrollen mehr. 1997 schied er aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Ensemble seines Hauses aus, kehrte aber gut zehn Jahre später (für einige Jahre) als Gast für den Alcindoro in der Homoki-Inszenierung von Puccinis "La Bohème" zurück.

Seinen schönen Tenor kann man zum Beispiel hier als Cassio in der Felsenstein-Verfilmung von Verdis "Othello" erleben:



https://www.youtube.com/watch?v=cUYj5JFwsGw&t=1062s

Sein großes komödiantisches Talent in sogenannten "Nebenrollen" kann man zum Beispiel hier als Mond-Premierminister Kaktus in Offenbachs "Reise zum Mond" (vor allem in der Gerichtsszene des letzten Aktes, ab 1:54:50) erleben:



https://www.youtube.com/watch?v=DMKxpRm4RoA

Ich habe Hans-Otto Rogge sicherlich noch an die 100 Mal auf der Bühne der Komischen Oper Berlin erleben dürfen und empfand ihn eigentlich immer auf der Habenseite der Besetzung (gerade auch als Baroncelli in der Mielitz-Inszenierung von Wagners "Rienzi" zwischen 1992 und 1995, bei der Wiederaufnahme 1998 musste die Rolle dann umbesetzt werden) empfunden - daher gratuliere ich nachträglich (mit zweitägiger Verspätung) herzlichst zum 80. Geburtstag! :jubel: :jubel: :jubel:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

William B.A.

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Samstag, 14. April 2018, 18:59

14. April 2018:

Komponisten I:

Georg Friedrich Händel, deutsch-britischer Komponist, * 5. 3. 1685 - + 14. 4. 1759 --- 269. Todestag



Carlo Coccia, (siehe gestern), * 14. 4. 1782 --- 236. Geburtstag


Hier haben wir gleich die erste besondere Erinnerung:

Jospeh Lanner, * 12. 4. 1801 - + 14. 4. 1843, war ein österreichischer Komponist und Geiger. Er gilt neben Johann Strauss (Vater) als derjenige, der die Popularität des Wiener Walzers entscheidend voranbrachte:



Geboren wurde Joseph Lanner im Haus an der Mechitaristengasse 5 am Neubau (7. Wiener Bezirk). Über seine Anfänge als Musiker ist sehr wenig bekannt. Bereits als Kind begann er Tanzstücke zu komponieren. Seine musikalische Laufbahn begann er nach Abschluss einer Ausbildung zum Graveur als Violinist. Im Alter von 12 Jahren trat er dem Orchester seines Lehrmeisters Michael Pamer bei, wo er später auch Johann Strauss sen. kennenlernte, dessen langjähriger Freund, aber auch musikalischer Konkurrent, er werden sollte. Später leitete er ein Orchester, das aus einem von ihm gegründeten Terzett hervorgegangen war.
Im Jahre 1829 wurde er zum Musikdirektor der Redoute berufen; kurze Zeit später nahm er zusätzlich die Leitung der Wiener Regimentskapelle wahr. Es folgten mehrere Anstellungen als Musikdirektor in verschiedenen Hotels.
Joseph Lanner war ein sehr produktiver Komponist. Die Anzahl seiner Kompositionen geht in die Hunderte. Sein musikalisches Erbe umfasst vor allem Walzer, Ländler, Galoppe, Potpourris und Tänze sowie Märsche. In seinen Kompositionen ist erstmals auch die typische Struktur zu finden, die für den Wiener Walzer charakteristisch werden sollte. Seine bekanntesten Walzer sind der Pesther Walzer, Die Werber, Die Hofballtänze und Die Schönbrunner. Er zählte neben Johann Strauß sen. zu den herausragenden Tanzkapellmeistern Wiens seiner Zeit.
Joseph Lanner war ab 1828 mit Franziska Jahns verheiratet. Ihre Kinder waren die Tänzerin Katharina Lanner, der Komponist August Lanner und die ebenfalls hochbegabte, früh verstorbene Franziska Karoline Lanner (1836–1853). Lanner, der am 21. September 1842 von seiner Frau gerichtlich geschieden wurde, lebte ab ca. 1838 mit der Wiener Fleischhauerstochter Marie Kraus zusammen. Am 6. Oktober 1843 kam in Oberdöbling sein posthumer Sohn Joseph Carl Maria Kraus zur Welt.
Lanner verstarb am Karfreitag, dem 14. April 1843, im Alter von 42 Jahren an Typhus im Haus an der Gymnasiumstraße 87 in Währing (18. Bezirk).


Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Lanner


Joseph Lannes Grabstätte auf dem Wiener Zentralfriedhof


Liebe Grüße

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Samstag, 14. April 2018, 19:30

14. April 2018, Fortsetzung:

Komponisten II:

Karl Höller, deutscher Komponist, Dirigent, Organist und Hochschullehrer, * 25. 7. 1907 - + 14. 4. 1987 --- 31. Todestag


Hier haben wir einen runden Geburtstag:

Morton Subotnik, 14. 4. 1933, ist ein amerikanischer Komponist der Avantgarde und Musikpädagoge:



Subotnick lehrte in den frühen 1960ern am Mills College in Oakland. Gemeinsam mit Pauline Oliveros und Ramon Sender gründete er 1961 das San Francisco Tape Music Center (SFTMC).[1] Zu dieser Zeit arbeitete er mit Anna Halprin, einer Vertreterin des modernen Tanzes, zusammen. Daraus entstanden die Werke 3 legged stool und Parades and Changes. Subotnick wurde musikalischer Leiter des Actors Workshop in San Francisco. 1963 begann seine Arbeit mit Don Buchla an der Entwicklung einer „elektronischen Black Box oder Electric Music Box“, einem frühen analogen Synthesizer. Das Gerät, Buchla Series 100, das ein Jahr vor Robert Moogs bahnbrechendem Klaviatur-Synthesizer (dem Moog-Synthesizer) fertiggestellt war, allerdings keine kommerzielle Verwertung fand, befindet sich heute im Smithsonian Museum.
1966 konnte Subotnick Stipendien der Rockefeller-Stiftung erwirken, die es ermöglichten, das SFTMC mit dem Kammerorchester des Mills College zu vereinigen. Schließlich wurde Subotnicks Tape Center fester Bestandteil des Mills College und zog nach Oakland. Subotnick ging indes nach New York, wo er Chefdirigent des Vivian Beaumont Theatre am Lincoln Center for the Performing Arts wurde. Gemeinsam mit Len Lye wurde er Artist in Residence an der neugegründeten Tisch School of the Arts der New York University. Die School of the Arts ermöglichte ihm die Einrichtung eines eigenen Studios und den Erwerb eines Buchla Synthesizers. Subotnick wurde künstlerischer Leiter des New Yorker Avantgarde-Nachtclubs Electric Circus, einem Vorläufer der modernen Diskothek und entwickelte dazu die Konzertreihe Electric Ear. 1967 entstand Subotnicks bis heute bekanntestes Werk Silver Apples of the Moon, eine Auftragsarbeit für das Label Nonesuch Records und die erste rein elektronische Komposition, die als Tonträger veröffentlicht wurde. Die Minimal-Pioniere Silver Apples benannten sich nach diesem Stück.


Weiteres in dem umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Morton_Subotnick


Heute feiert er seinen 85. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Und wir haben noch eine besondere Erinnerung:

Claude Vivier, * 14. 4. 1948 - + 7. 3. 1983, war einer der bedeutendsten kanadischen Komponisten des 20. Jahrhunderts:



Claude Vivier wurde am 14. April 1948 in Montréal als Sohn unbekannter Eltern geboren, mit drei Jahren adoptiert und katholisch erzogen. Zunächst strebte er das Priesteramt an. Vom Priesterseminar wurde er allerdings mit 18 Jahren wegen „mangelnder Reife“ verwiesen.
1967–1971 studierte er am Conservatoire de Musique de Montréal bei Gilles Tremblay (Komposition) und Irving Heller (Klavier). Anschließend kam er nach Europa, wo er am Institut für Sonologie der Universität Utrecht bei Gottfried Michael Koenig sowie in Köln bei Karlheinz Stockhausen an der Hochschule für Musik studierte.
1973 kehrte er nach Kanada zurück. In der Folge unternahm er längere Reisen nach Asien (Japan, Bali) und in den Nahen Osten (Iran), die ästhetische Konsequenzen für sein Denken und Komponieren hatten. 1982 übersiedelte er nach Paris.
In der Nacht vom 7. zum 8. März 1983 wurde Vivier im Alter von 34 Jahren in seiner Wohnung umgebracht. Als Mörder wurde ein 19-jähriger Prostituierter verurteilt.
Viviers Werk ist vornehmlich von biographischen Zügen wie seiner unbekannten Familienherkunft, der Suche nach der Mutter, seiner Homosexualität und seinen religiösen Bekenntnissen geprägt.


Weiteres in dem umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Claude_Vivier


Heute wäre er 70 Jahre alt geworden.


Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

William B.A.

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Samstag, 14. April 2018, 19:37

14. April 2018, Fortsetzung:

Dirigenten:

Sir Colin Davis,
englischer Dirigent, * 25. 9. 1927 - + 14. 4. 2013 --- 5. Todestag



Paavo Berglund, finnischer Dirigent, * 14. 4. 1929 - + 25. 1. 2012 --- 89. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Dirigentin:

Hortense von Gelmini,
italienische Komponistin, Dirigentin, Malerin und Schriftstellerin * 14. 4. 1947 --- 71. Geburtstag


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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