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Gerhard Wischniewski

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  • »Gerhard Wischniewski« ist männlich

Beiträge: 4 581

Registrierungsdatum: 7. April 2011

91

Sonntag, 11. Februar 2018, 20:40

Zitat

Zitat von Alfred Schmidt: ... aber ich empfinde den Begriff "Mucke" irgendwie als "der Unterschicht entlehnt"
Lieber Alfred,

so ist das eben: Opernfreunde wollen eine Oper genießen, Opernkonsumenten "ziehen" sich alles Mögliche "rein". Und die Musik ist nur billiges Beiwerk, eben "Mucke".

Liebe Grüße
Gerhard
Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
(Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)

Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

Beiträge: 8 059

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

92

Sonntag, 11. Februar 2018, 22:56

Ach, wie das wie auf Knopfdruck gleich alles wieder hochkocht.
Lieber "Operus", so ist das.
Langsam bin auch ich am Punkt des Resignierens, denn seit Jahren bringen alle Diskussionen nichts.
Das hast du sehr richtig erkannt!
Sagt mir bitte was soll ein halbwegs vernünftiger Mensch in einer solchen Situation tun?
Leise mit dem Kopf schütteln und ansonsten raushalten, wenn die "Matadore" beider Extrempositionen die immer gleichen Hahnenkämpfe aufführen!
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

9079wolfgang

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  • »9079wolfgang« ist männlich

Beiträge: 7 207

Registrierungsdatum: 15. April 2010

93

Sonntag, 11. Februar 2018, 23:15

Zitat

Zitat von »operus«
Sagt mir bitte was soll ein halbwegs vernünftiger Mensch in einer solchen Situation tun?


Mach es wie ich: Die Nerven schonen! :yes:
W.S.

orsini

Profi

  • »orsini« ist männlich

Beiträge: 306

Registrierungsdatum: 9. Juli 2017

94

Sonntag, 11. Februar 2018, 23:40

Was für ein wahnwitziges , echt widersinniges Argument!
Hätte Wagner sich auch nur vorstellen mögen, dass Du Dir eine seiner Opern von einer kleinen Silberscheibe oder einer Festplatte anhörst???? Im Sessel? In einem ganz gewöhnlichen Wohnzimmer? Brrrrrrrrrr!!!

Da wären ihm wohl die Klamotten, die die Sänger in Chemnitz tragen und die ihm sicher sonderbar vorgekommen wären, allemal lieber gewesen!

Vielen Dank, lieber Caruso41, für Deinen so objektiven Beitrag. Ich weiß leider nicht, was sich Wagner zu Seh- und Hörgewohnheiten seiner Opern im Jahre 2018 hätte vorstellen können oder mögen. Du verfügst da anscheinend über andere hinreichende Quellen, um Deinen letzten Satz aus dem Bereich des Spekulativen in eine objektive Festellung zu überführen...

Dieses Argument ist aber nun mal schlicht nicht überzeugend und kunstgeschichtlich ein alter Hut von der Art: "Ich will den Heuhaufen im Museum nicht sehen, auch die Bäume nicht. Das sind ja so triviale Allerweltsgegenstände und nicht "erhaben" genug für die Kunst. Ich brauche dafür nur vor die Haustür zu gehen, da gibt es das ja alles. Was soll das also auf einem Bild?" Wer kein Interesse hat, so etwas zu sehen, der hat eben auch keinen Blick dafür, was den gemalten Heuhaufen und den gemalten Wald auf dem Bild zu einem Nicht-Trivialen macht. Mit solchen Urteilen demonstriert man nur die eigene Unfähigkeit zu sehen, geboren aus der Unwilligkeit, auf das zu achten, worauf es eigentlich ankommt.

Auch hier finde ich es bemerkenswert, nicht auf das eigentliche Argument (nämlich die Austauschbarkeit vieler Inszenierungen) einzugehen, sondern sich über vermeintliche alte Hüte der Kunstgeschichte und Heuhaufen auf der Bühne auszulassen.
Aber wie hast Du es selbst hier ausgedrückt: "Mit solchen Urteilen demonstriert man nur die eigene Unfähigkeit zu sehen, geboren aus der Unwilligkeit, auf das zu achten, worauf es eigentlich ankommt."

Und damit ist für mich Schluß mit diesem Thema... es lohnt nicht.

orsini
... in diesem Sinne beste Grüße von orsini

„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
Curt Goetz

Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

Beiträge: 8 059

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

95

Montag, 12. Februar 2018, 01:01

Was für ein wahnwitziges , echt widersinniges Argument!
Hätte Wagner sich auch nur vorstellen mögen, dass Du Dir eine seiner Opern von einer kleinen Silberscheibe oder einer Festplatte anhörst???? Im Sessel? In einem ganz gewöhnlichen Wohnzimmer? Brrrrrrrrrr!!!

Da wären ihm wohl die Klamotten, die die Sänger in Chemnitz tragen und die ihm sicher sonderbar vorgekommen wären, allemal lieber gewesen!

Vielen Dank, lieber Caruso41, für Deinen so objektiven Beitrag. Ich weiß leider nicht, was sich Wagner zu Seh- und Hörgewohnheiten seiner Opern im Jahre 2018 hätte vorstellen können oder mögen. Du verfügst da anscheinend über andere hinreichende Quellen, um Deinen letzten Satz aus dem Bereich des Spekulativen in eine objektive Festellung zu überführen...

Dieses Argument ist aber nun mal schlicht nicht überzeugend und kunstgeschichtlich ein alter Hut von der Art: "Ich will den Heuhaufen im Museum nicht sehen, auch die Bäume nicht. Das sind ja so triviale Allerweltsgegenstände und nicht "erhaben" genug für die Kunst. Ich brauche dafür nur vor die Haustür zu gehen, da gibt es das ja alles. Was soll das also auf einem Bild?" Wer kein Interesse hat, so etwas zu sehen, der hat eben auch keinen Blick dafür, was den gemalten Heuhaufen und den gemalten Wald auf dem Bild zu einem Nicht-Trivialen macht. Mit solchen Urteilen demonstriert man nur die eigene Unfähigkeit zu sehen, geboren aus der Unwilligkeit, auf das zu achten, worauf es eigentlich ankommt.

Auch hier finde ich es bemerkenswert, nicht auf das eigentliche Argument (nämlich die Austauschbarkeit vieler Inszenierungen) einzugehen, sondern sich über vermeintliche alte Hüte der Kunstgeschichte und Heuhaufen auf der Bühne auszulassen.
Aber wie hast Du es selbst hier ausgedrückt: "Mit solchen Urteilen demonstriert man nur die eigene Unfähigkeit zu sehen, geboren aus der Unwilligkeit, auf das zu achten, worauf es eigentlich ankommt."

Und damit ist für mich Schluß mit diesem Thema... es lohnt nicht.

orsini
:thumbsup: :jubel: :hail: :thumbup: :hello:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Dr. Holger Kaletha

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  • »Dr. Holger Kaletha« ist männlich

Beiträge: 7 169

Registrierungsdatum: 2. Februar 2008

96

Montag, 12. Februar 2018, 06:36

Auch hier finde ich es bemerkenswert, nicht auf das eigentliche Argument (nämlich die Austauschbarkeit vieler Inszenierungen) einzugehen, sondern sich über vermeintliche alte Hüte der Kunstgeschichte und Heuhaufen auf der Bühne auszulassen.
Aber wie hast Du es selbst hier ausgedrückt: "Mit solchen Urteilen demonstriert man nur die eigene Unfähigkeit zu sehen, geboren aus der Unwilligkeit, auf das zu achten, worauf es eigentlich ankommt."

Und damit ist für mich Schluß mit diesem Thema... es lohnt nicht.
Es lohnt wirklich nicht - und dieser ganze Thread ist eine Blamage für das Forum und dient nur der Abschreckung neuer Mitglieder. Die Austauschbarkeit von Inszenierungen zu behaupten und dann auf Requisiten zu verweisen ist eben auch ein beliebig austauschbares Argument, was schlicht auf Alles und Jedes was es an Inszenierungen gibt, die einem nicht in den Kram passen, passt. Dazu pickst Du Dir dann die Bildästhetik heraus, die Dir nicht gefällt, auch wieder in unbestimmter Allgemeinheit. Die Selektivität erklärt der Hinweis auf die Kunstgeschichte mit dem Heuhaufen, nämlich eine Bildästhetik, die Alltagsgegenstände verwendet, generell als banal und unkünstlerisch zu werten. Aber zurück zum Argument der Beliebigkeit und Austauschbarkeit: Dass in einer Inszenierung ein Aktenkoffer vorkommt, der in anderen Inszenierungen auch vorkommen kann, ist eben noch kein zureichender Hinweis darauf, dass die komplette Inszenierung beliebig austauschbar ist. (Ästhetisch ist das Argument sowieso eine Tautologie, die darin besteht, einer typisierenden Darstellung vorzuhalten, dass sie typisierend sei. Nach dieser Logik müsste man auch Gustav Mahlers Musik vorhalten, sie sei beliebig austauschbar, weil sie gerne die für die Spätromantik typischen Dur-Moll-Wechsel, die dort nahezu überall vorkommen, verwendet.) Diese Argumentation ist also rein suggestiv. Sie enthält zudem ein Pauschalurteil mit der Weigerung, sich auf die konkrete Inszenierung einzulassen nach dem Motto: "RT ist ja sowieso immer und überall beliebig austauschbar, was muss ich mir also eine solche Inszenierung überhaupt anschauen." Bezeichnend hat keiner hier die Inszenierung in Chemnitz gesehen, es wird aber unausgesprochen mit solchen Urteilen unterstellt, dass diese nicht anzusehen wert sei, weil man ja a priori weiß, da muss und kann ja nur Austauschbarkeit und Beliebigkeit herrschen. Das Besondere wird als Fall unter ein Allgemeines subsumiert und das reicht, weil RT-Hasser die Kenntnis des abstrakten Allgemeinen ausreicht und sie sich deshalb auf Konkretes gar nicht mehr einlassen müssen und auch gar nicht wollen. Ein dämlicheres Niveau kann man sich nun wirklich nicht vorstellen.

Heute ist Karneval - und ein guter Grund, diesen nun wirklich völlig überflüssigen und doofen Thread zu vergessen! Als Düsseldorfer sage ich also "Helau" und verabschiede mich von diesem Blödsinn, der reif wäre für eine Büttenrede! :D

Schöne Grüße
Holger

Amfortas08

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  • »Amfortas08« ist männlich

Beiträge: 1 535

Registrierungsdatum: 4. Juni 2008

97

Montag, 12. Februar 2018, 09:27

Langsam bin auch ich am Punkt des Resignierens, denn seit Jahren bringen alle Diskussionen nichts. Sagt mir bitte was soll ein halbwegs vernünftiger Mensch in einer solchen Situation tun?
Hm, eine Möglichkeit wäre gegebenenfalls Ignorierfunktion, wie sie von einigen Usern bereits erfolgreich praktiziert wird.
Es lohnt wirklich nicht - und dieser ganze Thread ist eine Blamage für das Forum
Bezeichnend hat keiner hier die Inszenierung in Chemnitz gesehen,
Also das kommt einen doch etwas ungerecht rüber. Denn:

1.
Dieser Phantom-Thread streifte kurz die Rusalka-Inszenierung von Hilsdorf, die sich drei User tatsächlich gegönnt hatten.
Ultimativer Rekord im Verhältnis zum Chemnitzer Rheingold !
Damit wäre also die Blamage abgewendet. Dein möglicher Einwand von OT könnte mit dem Argument von belebender Polyvalenz im Thread abgemildert werden.

2.
Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass dieser Thread mit seinen zahlreichen Antworten und Klicks sehr erfolgreich ist. Erfolgreicher als die höchst lesenwerten Feedbacks z.B. zum Hamburger Fidelio oder Augsburger Freischütz.

3.
Der Phantom-Thread fungiert quasi wie eine Art fruchtbares Menetekel, indem er auf einen Trend in der Moderne hinweist, indem Kunst ihre Fiktionalität einbekennt, ohne doch dabei ihren Kunstcharakter abschmieren zu lassen. Dieser Thread schlägt gegebenenfalls um: mutiert also dabei selbst zum Artefakt. Mit Hilfe von Gerhard Wischniewskis letzten Beitrag wird diese Fiktionalität (die - entgegen erstem Anschein - dann ein Moment von Aufklärung bilden könnte) sogar potenziert, indem er Beiträge im Thread kommentiert, die er vermutlich – seiner der eingestellten Ignorierfunktion wegen – gar nicht gelesen haben kann.

4.
Heute ist Karneval - und ein guter Grund, diesen nun wirklich völlig überflüssigen und doofen Thread zu vergessen! Als Düsseldorfer sage ich also "Helau" und verabschiede mich von diesem Blödsinn, der reif wäre für eine Büttenrede! :D
Zugegeben, mir ist NRW-Karnevals-Modus fremd. Doch dieser Thread übersteigt qualitativ Büttenreden, die via TV reingezogen wurden. Oder um die Chose – weil es zu den Rosenmontagsumzügen passt - mit den Worten eines bekannten Dichters zusammenzufassen:

.... Nun sind wir alle neugeboren;
Ein jeder weltgewandte Mann
Zieht sie
[Narrenkappe] behaglich über Kopf und Ohren;
Sie ähnelt ihn verrückten Toren,
Er ist darunter weise, wie er kann.
Ich sehe schon, wie sie sich scharen,
Sich schwankend sondern, traulich paaren;
Zudringlich schließt sich Chor an Chor.
Herein, hinaus, nur unverdrossen......

Caruso41

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  • »Caruso41« ist männlich

Beiträge: 4 606

Registrierungsdatum: 19. November 2010

98

Montag, 12. Februar 2018, 09:49

Der Phantom-Thread fungiert quasi wie eine Art fruchtbares Menetekel, indem er auf einen Trend in der Moderne hinweist, indem Kunst ihre Fiktionalität einbekennt, ohne doch dabei ihren Kunstcharakter abschmieren zu lassen. Der Thread schlägt gegebenenfalls um und mutiert dabei selbst zum Artefakt. Mit Hilfe von Gerhard Wischniewskis letzten Beitrag wird diese Fiktionalität (die - entgegen erstem Anschein - dann ein Moment von Aufklärung bilden könnte) sogar potenziert, indem er Beiträge im Thread kommentiert, die er vermutlich – seiner der eingestellten Ignorierfunktion wegen – gar nicht gelesen haben kann.


Lieber Amfortas08!

Diese luzide Analyse rettet den ganzen Thread vor dem Gericht der Ewigkeit!
Herzlichen Dank!!

Beste Grüße
Caruso41

PS 1.: ich würde Dir gern etwas zu Nunes Märchen schreiben, weiss aber nicht in welchem Thread! in den Thread, in dem wir nur Opernpartien aneinanderreihen, will es nicht echt passen!

PS 2.:
Die Staatsoper Hannover hat in dieser Saison auf vielfache Nachfrage hin, die in einem ähnlich absurden Thread diskutierte Produktion des "Freischütz" wieder aufgenommen!
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Amfortas08

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  • »Amfortas08« ist männlich

Beiträge: 1 535

Registrierungsdatum: 4. Juni 2008

99

Montag, 12. Februar 2018, 10:02

rettet den ganzen Thread
herzlichen Dank für dein Feedback !
vor dem Gericht der Ewigkeit!
das bringt mich etwas in Verlegenheit, weil ich mich bloß als Hanswurst, aber nicht als "Messias" ansehe. :)
PS 1.: ich würde Dir gern etwas zu Nunes Märchen schreiben, weiss aber nicht in welchem Thread! in den Thread, in dem wir nur Opernpartien aneinanderreihen, will es nicht echt passen!
ich weiss es auch nicht genau, vielleicht ein Thread "Emmanuel Nunes" ... Nebenbei: brauchst du das Libretto, es wurde vor Jahren - aus Lissabon - mal zum freien Download zur Verfügung gestellt. Link inzwischen tote Hose.
PS 2.: Die Staatsoper Hannover hat in dieser Saison auf vielfache Nachfrage hin, die in einem ähnlich absurden Thread diskutierte Produktion des "Freischütz" wieder aufgenommen!
wir haben bereits Karten für den 16.03.. um ihn uns zum 2. Mal reinzuziehn....

Dr. Holger Kaletha

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  • »Dr. Holger Kaletha« ist männlich

Beiträge: 7 169

Registrierungsdatum: 2. Februar 2008

100

Montag, 12. Februar 2018, 21:48

Der Phantom-Thread fungiert quasi wie eine Art fruchtbares Menetekel, indem er auf einen Trend in der Moderne hinweist, indem Kunst ihre Fiktionalität einbekennt, ohne doch dabei ihren Kunstcharakter abschmieren zu lassen. Dieser Thread schlägt gegebenenfalls um: mutiert also dabei selbst zum Artefakt. Mit Hilfe von Gerhard Wischniewskis letzten Beitrag wird diese Fiktionalität (die - entgegen erstem Anschein - dann ein Moment von Aufklärung bilden könnte) sogar potenziert, indem er Beiträge im Thread kommentiert, die er vermutlich – seiner der eingestellten Ignorierfunktion wegen – gar nicht gelesen haben kann.
Lieber Amfortas,

das ist glänzend - die RT-Gegner vollbringen die Apotheose des radikalen Konstruktivismus. Das "System" der RT-Gegner ist autopoietisch und konstruiert sich seine Elemente ausschließlich selbst - rein selbstreferentiell natürlich. Die strukturelle Kopplung mit der Umwelt und ihren peinlichen "Störungen" des Ausschließlich-Eigenen ist durch die Ignorierfunktion neutralisiert. Damit ist die Exklusion "zementiert" und die Inklusion eine Echokammer mit ausschließlicher Eigenresonanz. Wirklich genial! :D :D :D

Schöne karnevalistische Grüße
Holger

Bertarido

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  • »Bertarido« ist männlich

Beiträge: 2 991

Registrierungsdatum: 24. April 2014

101

Montag, 12. Februar 2018, 22:33

das bringt mich etwas in Verlegenheit, weil ich mich bloß als Hanswurst, aber nicht als "Messias" ansehe.
Zitat von »Caruso41«
PS 1.: ich würde Dir gern etwas zu Nunes Märchen schreiben, weiss aber nicht in welchem Thread! in den Thread, in dem wir nur Opernpartien aneinanderreihen, will es nicht echt passen!
ich weiss es auch nicht genau, vielleicht ein Thread "Emmanuel Nunes"

Würde mich sehr interessieren, dieser Komponist ist mir bisher völlig unbekannt.

Amfortas08

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  • »Amfortas08« ist männlich

Beiträge: 1 535

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102

Dienstag, 13. Februar 2018, 09:18

Das "System" der RT-Gegner ist autopoietisch und konstruiert sich seine Elemente ausschließlich selbst - rein selbstreferentiell natürlich. Die strukturelle Kopplung mit der Umwelt und ihren peinlichen "Störungen" des Ausschließlich-Eigenen ist durch die Ignorierfunktion neutralisiert. Damit ist die Exklusion "zementiert" und die Inklusion eine Echokammer mit ausschließlicher Eigenresonanz.
Deren Ansinnen ist ja durchaus nachvollzierbar. Denn irgendwo hab ich mal eine Äußerung Haydns gelesen, in der er sich tierisch davon angenervt zeigte , dass seine eigene Schöpfungs-Mucke gezwungen sei, Tierstimmen aus der Realität zu imitieren.

Postings von RT-Gegnern mutieren unbeirrt und beschleunigt zum autonomen Kunstwerk in Richtung eines quasi imaginären Fluchtpunkts: Es soll darin von der Realität des Verunstaltungstheaters nichts mehr vorgeschrieben werden bzw. übrig bleiben, um sich desto entschiedener gegen sie positionieren zu können.

Das gerät der Anti-RT-Fraktion höchstlich zur Ehre und deshalb ist dafür auch höchster Respekt zu zollen. :hail: :hail:

RT-Gegner stehen nämlich damit für die ästhetische Avantgarde ein ! :thumbup:

Einzuräumen ist andererseits, dass diese Eigenresonanz nicht total ist.
Unglücklicherweise sind RT-Gegner noch gezwungen Kredit von der Realität aufzunehmen in Form von Trailern und Bildern. Dieser Erdenrest bleibt zu tragen peinlich.

Ach, wie bedauerlich :( diese bisher nicht auszurottende „Infektion“ (Zitat, Marie Louise Gilles) durch das Verunstaltungstheater:
Für RT-Gegner !


in einem ähnlich absurden Thread diskutierte Produktion des "Freischütz"
Die vergnügliche Lektüre steigert Vorfreude aufs Event .
Stünden dem nicht aufführungstechnische und urheberechtliche Hürden entgegen, wäre es überaus reizvoll, wenn Kay Voges in Kollaboration mit Dramaturgie und auch mit Voxi Bärenklau diesen unterhaltsamen Thread in die Inszenierung des Hannover-Freischützes integrieren würde....




"Würde mich sehr interessieren, dieser Komponist ist mir bisher völlig unbekannt."


Vor allem angefixt wurde ich durch sein „Märchen“. Links für Erstbegegnung/Schnuppern/Neugier:

www.youtube.com/watch?v=_aLqsYSaw3E
[url]www.youtube.com/watch?v=DjFn-KjcPz4
[url]www.youtube.com/watch?v=_BKAgfsLllo
[url]www.youtube.com/watch?v=xVMnKS8gHM0



Caruso41

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Beiträge: 4 606

Registrierungsdatum: 19. November 2010

103

Dienstag, 13. Februar 2018, 10:30

Lieber Amfortas!

Fass Dir einfach ein Herz und eröffne einen eigenen Thread für Nunes. Ich wäre sehr neugierig darauf. Du musst ja nicht gleich mit einem umfassenden Portrait und einer luziden Würdigung starten!

Aufmunternde Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

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Don_Gaiferos

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Registrierungsdatum: 4. Juni 2013

104

Dienstag, 13. Februar 2018, 12:14

Ich bin der Meinung, dass die hermeneutische, krypto-phänomenologische, exorbitante conclusio des Regietheaters ipso facto eine infinitesimale Progenität geriert, die rein vom ästehtisch-ornithologischen Standpunkt eine Rezipienz insinuiert, die dermaßen insuffizient ist, dass der geneigte Zuhörer ex abrupto seine bilateral-ambivalente, reziproke Haltung einbüßt, was sich aufgrund seiner selbstgewählten, proto-divergierenden Kollateral-Anamnese automatisch und unweigerlich so darstellt, dass er die spiralisierende, klingonisierende Brachialstringenz außer acht lässt, die sich auch nicht ohne Weiteres von der Hand weisen lässt, egal, in welcher stereometrisch-abbildenden Harmoniekonvergenz auch die synästhetisch-olfaktorische Komponente weißgeringelter Hochland-Gnus zum Tragen kommt.

Ich habe gesprochen!

Hurz.

m.joho

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105

Dienstag, 13. Februar 2018, 12:19

Ich bin der Meinung, dass die hermeneutische, krypto-phänomenologische, exorbitante conclusio des Regietheaters ipso facto eine infinitesimale Progenität geriert, die rein vom ästehtisch-ornithologischen Standpunkt eine Rezipienz insinuiert, die dermaßen insuffizient ist, dass der geneigte Zuhörer ex abrupto seine bilateral-ambivalente, reziproke Haltung einbüßt, was sich aufgrund seiner selbstgewählten, proto-divergierenden Kollateral-Anamnese automatisch und unweigerlich so darstellt, dass er die spiralisierende, klingonisierende Brachialstringenz außer acht lässt, die sich auch nicht ohne Weiteres von der Hand weisen lässt, egal, in welcher stereometrisch-abbildenden Harmoniekonvergenz auch die synästhetisch-olfaktorische Komponente weißgeringelter Hochland-Gnus zum Tragen kommt.

Ich habe gesprochen!

Hurz.
:jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

La Roche

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106

Dienstag, 13. Februar 2018, 13:23

ch bin der Meinung, dass die hermeneutische, krypto-phänomenologische, exorbitante conclusio des Regietheaters ipso facto eine infinitesimale Progenität geriert, die rein vom ästehtisch-ornithologischen Standpunkt eine Rezipienz insinuiert, die dermaßen insuffizient ist, dass der geneigte Zuhörer ex abrupto seine bilateral-ambivalente, reziproke Haltung einbüßt, was sich aufgrund seiner selbstgewählten, proto-divergierenden Kollateral-Anamnese automatisch und unweigerlich so darstellt, dass er die spiralisierende, klingonisierende Brachialstringenz außer acht lässt, die sich auch nicht ohne Weiteres von der Hand weisen lässt, egal, in welcher stereometrisch-abbildenden Harmoniekonvergenz auch die synästhetisch-olfaktorische Komponente weißgeringelter Hochland-Gnus zum Tragen kommt.

Ich habe gesprochen!

Hurz.
Bewertung dieses Beitrages:
Herzlichst La Roche
Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


Gerhard Wischniewski

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107

Dienstag, 13. Februar 2018, 13:43

Lieber Don Gaiferos,

deine insubordinierte, intensiv recherchierte Diagnose des als "German trash" reputablen Phänomens hat in mir ein süffisantes Smiling von exorbitanter Dimension insinuiert, das mir kategorisch imperativ den totalen dies illuminiert hat.
Hast du eventuell noch einen kognitiven Instinkt, wie man diese Insuffizienz der deutschen Theater-Events therapieren könnte?
:hahahaha: :hahahaha: :hahahaha: :hahahaha: :hahahaha: :hahahaha:
:jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


Liebe Grüße
Gerhard
Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
(Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)

Caruso41

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108

Dienstag, 13. Februar 2018, 16:01

Lieber Amfortas!


Zitat

von »Caruso41«
Die Staatsoper Hannover hat in dieser Saison auf vielfache Nachfrage hin, die in einem ähnlich absurden Thread diskutierte Produktion des "Freischütz" wieder aufgenommen


Die vergnügliche Lektüre steigert Vorfreude aufs Event .
Stünden dem nicht aufführungstechnische und urheberechtliche Hürden entgegen, wäre es überaus reizvoll, wenn Kay Voges in Kollaboration mit Dramaturgie und auch mit Voxi Bärenklau diesen unterhaltsamen Thread in die Inszenierung des Hannover-Freischützes integrieren würde....


Das ist eine verdammt gute Idee! Mal sehen ob sie nicht doch aufgenommen wird!
Du gehst ja wohl am 16. März in die Aufführung! Da bin ich in Berlin. Unter anderem wegen Korngolds "Wunder der Heliane". Ich werde wohl erst am 20. April in den Freischütz kommen!

Viele Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

chrissy

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109

Dienstag, 13. Februar 2018, 16:29

Da hat doch der Don_ Gaiferos mit seinem Btr. 104 wohl so manchem Profilneurotiker echt die Show gestohlen, Chapeau!
:thumbsup: :jubel: :hahahaha: :hail: :thumbsup:
CHRISSY
Jegliches hat seine Zeit...

Amfortas08

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110

Dienstag, 13. Februar 2018, 20:47

Das ist eine verdammt gute Idee! Mal sehen ob sie nicht doch aufgenommen wird!
Vermutlich nicht. Könnte mir so einen "Werkstattcharakter" vielleicht eher z.B. in Bayreuth vorstellen
Bin sehr gespannt auf Aida, aber versuche dabei mich der eigenen Erwartungslosikeit zu beugen, auch wenns schwer fällt.
Bis zum 16.03 begnügt man solange mit Spaßfaktor fiktiver Berichte aus Phantom-Threads, denen du allerdings etwas reservierter gegenüber bist. DerDüsseldorfer Tannhäuser gehört m.E. auch zu diesen Pappenheimern ..
Du gehst ja wohl am 16. März in die Aufführung! Da bin ich in Berlin. Unter anderem wegen Korngolds "Wunder der Heliane". Ich werde wohl erst am 20. April in den Freischütz kommen!
Wünsche dir also intensive „Heliane“ in der Hertha-Stadt (Korngold-Mucke mir bisher eher unvertraut, bis auf die tote Stadt, aber eignener Eindruck davon bisher viel zu oberflächlich ) und einen unterhaltsamen Freischütz in Hannover.
Besuchst du auch Aida-Premiere (Repusic, Voges, Bärenklau) ?

La Roche

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111

Dienstag, 10. April 2018, 13:44

Nun ist die Walküre in Chemnitz dran!!

Am 24.03.18 war nun Premiere der Walküre in Chemnitz.

Ich war nicht drin!! (noch nicht??), stelle aber fest, daß die Inszenierung optisch keine Zeitverlegung ins Heute gebracht hat (nur 2 Beispiele, mehr auf der website):


https://www.theater-chemnitz.de/fileadmi…hof_DSC7803.jpg

https://www.theater-chemnitz.de/fileadmi…hof_DSC9247.jpg

Optisch gefällt mir alles besser als die Rheingoldbilder.

Regie führte Monique Wagemakers, Kostüme machte Erika Landertinger, Bühne Claudia Weinhart. Die Premiere durfte der 1. Kapellmeister Felix Bender dirigieren. Er bakam von den standing Ovations wohl den größten Happen ab.

Die Hauptrollen sangen Zoltan Nyari (Siegmund), Magnus Piontek (Hunding), Aris Argiris (Wotan), Dara Hobbs (Brünnhilde), Christiane Kohl (Sieglinde) und Monika Bohinec (Fricka). Alle wurden mehr oder weniger positiv kritisiert, Kritiken können auf der Website des Opernhauses Chemnitz gelesen werden.

Diese Inszenierung reizt mich mehr als das Rheingold. Allerdings entnehme ich der Kritik, daß die Regisseurin viel Rampensingen veranstaltet hat, allerdings wohl großartig gesungen. Dara Hobbs habe ich schon als Isolde erlebt, vor sicher etwa 6-7 Jahren konzertant in einer fulminanten Aufführung unter Howard Arman in Gera.

Nachdem ich die Kritiken gelesen hatte, sind wohl auch einige Änderungen vorgenommen worden, die für mich sinnentstellend sind. So soll Siegmund im 1. Akt das Schwert aus dem Baumstamm reißen, was vor ihm keiner geschafft hat. Die Regisseuse hat aber auf das Schwert verzichtet. Es ist nichts da, woran Siegmund seine Kraft beweisen kann. Beim Liebesduett im 1. Akt erscheinen 2 Kinder auf der Bühne - wozu??
Und schließlich verzichtet die Regisseurin wohl auf den Feuerring im Finale. Gerade diese Erscheinung ist mir aus der alten Heinecke-Inszenierung in allerbester Erinnerung geblieben. In den Kritiken werden noch einige andere Ungereimheiten angesprochen.

Ich weiß noch nicht, ob ich meinem Wunsch, endlich wieder einmal eine Walküre zu sehen und zu hören gerade jetzt in Chemnitz erfüllen werde. Am 1. Mai steht sie auf dem Spielplan, und es ist noch nicht die Hälfte aller Karten verkauft. Noch schwanke ich. Die Lust wäre da, aber die Angst vor einer szenischen Enttäuschung kann ich schwer überwinden!! Nicht immer, wenn man Lust hat, kann man!

Herzlichst La Roche
Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


rodolfo39

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Dienstag, 10. April 2018, 15:26

Lieber la Roche
Augen zu und durch. :) Ich würde auf jeden Fall hingehen. Siegmund hat mit den beiden Kindern seine Kraft bewiesen :D

Stimmenliebhaber

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Dienstag, 10. April 2018, 17:02

Siegmund hat mit den beiden Kindern seine Kraft bewiesen :D
Siegmund hat ZWEI Kinder? ?(
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Kinderstück

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Dienstag, 10. April 2018, 17:33

Beim Liebesduett im 1. Akt erscheinen 2 Kinder auf der Bühne - wozu??

vielleicht Sieglinde und Siegmund als Kinder?

La Roche

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Mittwoch, 11. April 2018, 09:39

Siegmund hat ZWEI Kinder?
Vielleicht hatte er durch die nicht mögliche kraftraubende Entfernung des Schwertes genügend Energie gespart für 2 Kinder? Vielleicht hatte "Jung"-Siegfried eine Schwester und keiner wußte es bisher?

Allerdings ist selbst das Erscheinen leiblicher Kinder vor dem Zeugungsakt ein zirkusreifes Kunststück. Demnach könnte Kinderstück recht haben:

vielleicht Sieglinde und Siegmund als Kinder?
Rätsel über Rätsel. Wie können die beiden glcihzeitig als zeugungsreife Erwachsene in der Gegenwart auf der Bühne stehen und gleichzeitig in der Vergangenheit? Hat man den Jungbrunnen entdeckt? Wo ist er, nichts wie hin!!! Konnte die Zeit gespiegelt werden? Sehr schlüssig das alles.

Herzlichst La Roche

PS: Ich bitte einen Moderator, den Threadtitel zu ändern in "Der Ring des Nibelungen 2018/19 in Chemnitz" - wenn es geht!!
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Gerhard Wischniewski

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Mittwoch, 11. April 2018, 10:15

Wen wundert heute noch so etwas? Die Welt ist eben verrückt und manch einer scheint solche Verrücktheiten zu lieben. Wieder etwas, wovon ich die Finger (oder vielmehr die Augen und den Eingriff in meinen Geldbeutel) lassen würde, genauso wie von Siegfried, dem Lokomotiventöter in Düsseldorf.

Liebe Grüße
Gerhard
Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
(Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)

Reinhard

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Mittwoch, 11. April 2018, 10:25

Ich bitte einen Moderator, den Threadtitel zu ändern in "Der Ring des Nibelungen 2018/19 in Chemnitz" - wenn es geht!!


Aber gern.
Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
(Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

La Roche

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Montag, 30. April 2018, 14:29

Morgen, am 1.Mai 2018 wäre in Chemnitz die Walküre auf dem Spielplan.

Laut Kartenbuchung sind max. 50 % (eher weniger) der Karten verkauft. Warum wohl?? Doch nicht etwa aus dem Grund, weswegen auch ich nicht gehe? Oder haben die Leute generell genug vom Ring?

Herzlichst La Roche
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Gerhard Wischniewski

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Montag, 30. April 2018, 19:40

Zitat

Zitat von La Roche: Warum wohl?? Doch nicht etwa aus dem Grund, weswegen auch ich nicht gehe?
Lieber LaRoche,

genau das wird ganz gewiss der Grund sein. Und unter den wenigen Besuchern gibt es sicher noch manche, die sich sehen lassen müssen, Abonnenten sind, die vielleicht auch nicht alle hingehen, nicht wissen, was sie erwartet oder denen das Bühnengeschehen, das für mich ein wesentlicher Bestandteil einer Oper als Bühnenwerk ist, völlig egal ist.

Liebe Grüße
Gerhard
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