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William B.A.

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Samstag, 11. November 2017, 02:20

Ich bin soeben von einem Klavierabend aus Köln (Leif Ove Andsnes) zurückgekommen, habe allerdings schon im Zug Stimmenliebhabers heutigen Beitrag über Liselotte Losch gelesen und möchte mich offiziell in diesem Thread anschließen:

11. November 2017:

Sängerin:

Liselotte Losch, verh. Metternich, * 11. 11. 1917 - + 21. 11. 2011, war eine deutsche Sopranistin:




Liselotte Losch studierte Gesang bei Lorenz Hofer in Berlin. Nach ihrer Gesangsausbildung übernahm sie ein vierjähriges Engagement (1939–1942) am Theater Ulm. Nachfolgend sang sie an der Volksoper Berlin (1942–1944) und am Städtischen Opernhaus Berlin (1945–1948). Von 1948 bis 1961 gehörte sie zum Ensemble der Staatsoper Unter den Linden (Berlin). Dort lernte sie ihren Mann, Josef Metternich, kennen.
Am Berliner Opernhaus sang Losch alle großen Rollen ihres Faches; dazu gehörte insbesondere Violetta in La traviata. Weitere Rollen waren unter anderem: Ottavia (Die Krönung der Poppea), Donna Elvira (Don Giovanni), Leonore (Der Troubadour), die Titelpartie in der Oper Martha, Prinzessin Elvira (La muette de Portici), Lady Billows (Albert Herring) und Nedda (Der Bajazzo).
Auf dem Gebiete der Operette arbeitete Liselotte Losch wiederholt mit dem Dirigenten Franz Marszalek vom WDR Köln zusammen. An diesem Sender entstanden mit ihr folgende Gesamtaufnahmen: Der Zigeunerprimas (Kálmán), Karneval in Rom (Strauß) und Paganini (Lehár).
Losch sang als Partnerin mit bekannten Sangeskolleginnen und -kollegen ihrer Zeit wie Maria Stader, Marianne Schech, Anny Schlemm, Rita Streich, Erika Köth, Leonie Rysanek, Rudolf Schock, Josef Greindl und natürlich mit ihrem Mann. Ein von ihr bevorzugter Sangeskollege war Peter Anders.

Liselotte Losch und ihr Mann wohnten in Feldafing am Starnberger See, wo Losch als gesuchte Gesangspädagogin tätig war. Ihre Schüler bzw. Schülerinnen waren u.a. Dominique Hopf, Gabriele Ramm und Gudrun Wagner-Jones.

Diskografie (Auswahl)
• Die Zauberflöte (Deutsche Grammophon, 1954, als Zweite Dame)
• Der Zigeunerprimas (Cantus Classics, 1949) (WDR-Produktion unter Franz Marszalek, als Sari)
• Paganini (Membran, 1952) (WDR-Produktion unter Franz Marszalek, als Bella Giretti)

Heute ist ihr 100. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Liselotte_Losch
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Samstag, 11. November 2017, 09:00

Wegen unseres heutigen Chortages von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr kann ich die etatmäßigen Erinnerungen erst am Abend einstellen.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Samstag, 11. November 2017, 13:48

Da ich doch eine etwas längere Pause habe, kann ich schon die ersten Erinnerungen einstellen:

11. November 2017, Fortsetzung:

Andrea Teodoro Zani, italineischer Komponist und Geiger, * 11. 11. 1696 - + 18. 9. 1757 --- 321. Geburtstag



Karl Jospeh Toeschi, italienischer Komponist , Geiger und Musikdirektor, * 11. 11. 1731 - + 12. 4. 1788 --- 286. Geburtstag



Hier haben wir heute auch eine besondere Erinnerung:

Bernhard Heinrich Romberg, * 11. 11. 1767 - + 13. 8. 1841, war ein deutscher Komponist und Cellist:



Bernhard Romberg wurde am 11. oder 12. November 1767 in Dinklage als Sohn des Fagottisten Bernhard Anton Romberg in eine Musikerfamilie geboren. Er verbrachte seine Jugend in Münster und begann schon in jungen Jahren eine Ausbildung als Cellist.
Es ist nicht eindeutig geklärt, von wem Romberg Unterricht im Violoncellospiel erhielt, unterschiedliche Quellen nennen den deutschen Cellisten Johann Konrad Schlick, den Wiener Cellisten Franz Marteau oder Bernhard Rombergs eigenen Vater, der auch Cello spielte. Es ist auch möglich, dass Romberg von einem Violinisten unterrichtet wurde, da sein späteres Cellospiel für die Violine typische Elemente enthielt.
Zusammen mit seinem etwa gleichaltrigen Cousin Andreas Romberg (1767–1821), der Violine spielte, trat Bernhard Romberg schon im Alter von sieben Jahren in Münster vor Publikum auf. In den folgenden Jahren unternahmen die beiden einige Konzertreisen durch Europa, wurden dabei jedoch fälschlich als „die jüngeren Brüder Romberg“ bezeichnet. 1776 besuchten sie die Niederlande, 1782 Frankfurt am Main und 1784 und 1785 Paris. Der französische Musiker François-André Danican Philidor war von den Vettern beeindruckt und stellte sie dem herausragenden Violinisten Giovanni Battista Viotti vor. In Paris lernte Bernhard Romberg die Werke Haydns und die Opern Glucks kennen.
Aufgrund ihrer erfolgreichen Auftritte in Pariser Salons wurden die Vettern 1785 für das Concert Spirituel engagiert.




Heute ist der 250. Geburtstag Bernhard Heinrich Rombergs.


Liebe Grüße

Willi :)
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2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Samstag, 11. November 2017, 14:06

11. November 2017, Fortsetzung:
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Louis Desirée Besozzi, französischer Komponist, Pianist und Organist, * 3. 4. 1814 - + 11. 11. 1879 --- 138. Todestag


Paolo Giorza, italienischer Komponist, * 11. 1.. 1832 - + 4. 5. 1914 --- 185. Geburtstag



Eduard Lucerna,
österreichischer Komponist, * 11. 11. 1869 - + 26. 11. 1944 --- 148. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Am Abend geht es weiter.
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

allegro_assai

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Samstag, 11. November 2017, 18:20

11. November 2017, Fortsetzung:

Horn:

André Cazalet, * 11. November 1955
, Pau/F, französischer Hornist und Pädagoge

André Cazalet ist seit 1980 Solohornist im Orchestre de Paris und tritt daneben vielfach in Europa, den USA und im Nahen Osten als Solist oder Kammermusiker auf, u. a. mit Daniel Baremboim, Schlomo Mintz, dem Quatuor Talich, Jean Pierre Rampal, Jean Bernard Pommier, Gérard Caussé, Maurice Bourgue, Katia et Marielle Labèque sowie mit dem Orchestre de Paris, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Ensemble Intercontemporain von Pierre Boulez. Als Professor am Conservatoire National Supérieur de Musique ab 1985 in Paris wird er auch regelmäßig eingeladen, im Ausland zu unterrichten, u. a. am Tschaikowsky-Konservatorium von Moskau, der Musikhochschule Hamburg, der Musikakademie Oslo und dem Zentral-Konservatorium von Peking. Für seine Interpretation des Brahms Trios und des Ligeti Trios erhielt er den Grand Prix du Disque. Seine Aufnahme der Elégie von Poulenc für die Firma DECCA wurde von der Grammophon Zeitschrift mit einem „Event“ ausgezeichnet. In seiner Diskographie finden sich auch die Hornkonzerte von Joseph und Michael Haydn und von Leopold Mozart (mit dem Orchestre National de Chambre de Toulouse).







YT:
Franz Joseph Haydn. Horn Concerto No. 2 in D major, Hob. VIId:1

... André Cazalet, horn Orchestre de Chambre National de Toulouse Alain Moglia, conductor
Recorded 19-21 September 1994 in Chapelle des Carmélites in Toulouse

Links:
http://www.orchestredeparis.com/index.ph…cazalet_96.html

Trompete:

James Morrison, * 11. November 1962, Boorowa/New South Wales, Jazz-Trompeter
und High-note-Trompeter
Als Multiinstrumentalist beherscht er auch Posaune, Euphonium, Flügelhorn, Saxophon, Klavier und elektronische Trompete.





YT:
James Morrison & Schagerl All Star Big Band feat. Thomas Gansch - "The Flintstones"

Prague Proms 2016: James Morrison - Jazz from A to Z

Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/James_Morrison_(Jazzmusiker)
http://www.jamesmorrison.com.au/

William B.A.

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Samstag, 11. November 2017, 18:58

11. November 2017, Fortsetzung:

Komponisten III:

Hier haben wir heute einen seltenen runden Geburtstag:

Julien Francois Zbinden, * 11. 11. 1917, ist ein Schweizer Komponist und Jazzpianist:



Zbinden studierte in Lausanne und Genf Klavier. Komposition erlernte er überwiegend autodidaktisch, nahm aber auch Unterricht bei René Gerber. 1938 wurde er Pianist einer Jazzband. Ab 1947 arbeitete er bei Radio Suisse Romande in Lausanne, zunächst als Aufnahmeleiter, ab 1956 als Leiter der Musikabteilung. 1973 bis 1979 sowie 1987 bis 1991 war Zbinden Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke (SUISA).
Zbindens Werkkatalog umfasst mehr als 100 Kompositionen, darunter Bühnenwerke, 5 Sinfonien (die Nr. 5, sein op. 100, wurde 2007 uraufgeführt), konzertante Werke, Kammer- und Vokalmusik unterschiedlicher Besetzung. In seiner insgesamt tonalen Tonsprache lassen sich Einflüsse des Jazz, des Neoklassizismus und Arthur Honeggers ausmachen.


Diskographische Hinweise
• jazz solo trio sextette (1952–1979, mit verschiedenen Besetzungen)
• It's the Talk of the Town (mit Antoine Ogay und Marcel Papaux, 2007)
• Last Call? (2010)

Heute ist sein 100. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:



Jürg Baur, deutscher Komponist, * 11. 11. 1918 - + 31. 1. 2010 ---- 99. Geburtstag



Gèrard Grisey, französischer Komponist, 17. 6. 1946 - + 11. 11. 1998 --- 19. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Samstag, 11. November 2017, 19:05

11. November 2017, Fortsetzung:

Dirigenten:

Ernest Ansermet, Schweizer Dirigent, * 11. 11. 1883 - + 20. 2. 1969 --- 134. Geburtstag



Rudolf Kloiber,
deutscher Dirigent, Musikwissenschaftler und Musikschriftsteller, * 11. 11. 1899 - + 1973 --- 118. Geburtstag


Vernon Handley, englischer Dirigent, * 11. 11. 1930 - + 10. 9. 2008 --- 87. Geburtstag




Liebe Grüße

Willi :)
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Samstag, 11. November 2017, 19:26

11. November 2017, Fortsetzung:

Sängerinnen II:

Da haben wir als Erstes eine besondere Erinnerung:

Gertrude Grob-Prandl, * 11. 11. 1917 - + 16. 5. 1995, war eine österreichsiche Sopranistin:



Gertrude Grob-Prandl studierte an der Wiener Musikakademie bei Singer. Sie debütierte 1939 an der Wiener Volksoper, an der sie sechs Jahre lang blieb, als Santuzza in Cavalleria rusticana. Von 1945 bis 1947 war sie am Stadttheater in Zürich verpflichtet. 1947 wurde sie an die Wiener Staatsoper berufen, an der sie bis 1964 engagiert war und große Erfolge hatte. Die Künstlerin gastierte an der Mailänder Scala, an der Oper von Rom, am Teatro San Carlo in Neapel, am Royal Opera House in London, am Teatro Colón in Buenos Aires und am Gran Teatre del Liceu von Barcelona. 1949 absolvierte sie ein Gastspiel bei den Festspielen in Salzburg als 1. Dame in der Zauberflöte. Seit 1954 war sie als erste Sopranistin an der Berliner Staatsoper tätig, blieb aber durch einen Gastspielvertrag mit der Staatsoper von Wien verbunden. 1953 sang sie an der Oper von San Francisco, 1954 in der Arena von Verona. Von 1961 bis 1964 war sie an der Staatsoper Hamburg mit einem Gastspielvertrag engagiert.
Sie verfügte über eine voluminöse dramatische Sopranstimme, zumal im Wagner-Repertoire geschätzt. Auf Nixa sang sie die Donna Anna in einer vollständigen Aufnahme des Don Giovanni, auf Remington die Titelrolle in Turandot, dazu eine Platte mit Arien auf Cetra und unter dem gleichen Etikett die Isolde im Tristan als Partnerin von Max Lorenz.
Gertrude Grob-Prandl starb am 16. Mai 1995 in Wien und wurde auf dem Döblinger Friedhof (13-1-2) beigesetzt.


Die Grabstätte von Gertrude Grob Prandl
Weiteres kann man hier lesen:


Heute ist ihr 100. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)

Ildiko Raimondi, ungarisch-österreichische Sopranistin, * 11. 11. 1962 --- 55. Geburtstag



Diana Haller, kroatische Mezzosopranistin, * 11. 11. 1986 --- 31. Geburtstag




Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Samstag, 11. November 2017, 19:53

11. 11. 2017, Fortsetzung:

Organistinnen:

Jeanne Demessieux, französische Organistin, Komponistin, Pianistin und Musikpädagogin, * 13. 2. 1921 - + 11. 11. 1968 --- 49. Todestag(Sie starb mit 47 Jahren an den Folgen einer Embolie)



Liebe Grüße

Willi :)

Auch hier haben wir heute einen runden Geburtstag:

Jewgenija Lisizina, * 11. 11. 1942 ist eine lettische Organistin russischer Abstammung:



Jewgenija Lisizina wurde geboren in Stupino in der Nähe von Moskau, in einer Familie, die von Waffenschmieden aus Tula im Ural abstammte. Ihr Vater wünschte sich leidenschaftlich eine musikalische Karriere für seine Tochter. Sie selbst träumte davon, Orgel zu spielen, und eine Pfeifenorgel erschien ihr als mystisches Instrument für Auserwählte.
Als sie die Musikschule in Jekaterinenburg beendet hatte, besuchte sie an der Klavier-Fakultät des St. Petersburger Konservatoriums die Klasse von Prof. Wladimir Nielsen. Einmal nahm sie der organist Mark Shakhin mit zu einem Konzert in Riga. Jevenija hörte die Orgel der Rigaer Kathedrale und wurde bekannt gemacht mit dem Patriarchen der lettischen Organisten, Nikolajs Vnazins, ihrem zukünftigen Professor. (Übers.: William B.A.)


Der Rest erfolgt in englischer Sprache: https://en.wikipedia.org/wiki/Jevgenija_Lisicina


Heute feiert Jewgenija Lisizina ihren 75. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Samstag, 11. November 2017, 20:00

11. November 2017, Fortsetzung:

Pianist:

Eduard Steuermann, österreichisch-amerikanischer Pianist und Komponist, * 18. 6. 1892 - + 11. 11. 1964 --- 53. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)

Organist:

Martin Welzel, deutscher Organist, * 11. 11. 1972 --- 45. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Hornist:

Tony Miranda,
amerikanischer Hornist, * 1919 - + 11. 11. 2001 --- 16. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)
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Sonntag, 12. November 2017, 08:06

Weil ich meine Tochter heute bei einem Marathonlauf betreue und ich anschließend auf dem Geburtstag meiner Frau im Seniorenstift bin, kommen heute meine Beiträge erst wieder gegen Abend. So lange bitte ich um Geduld.

Liebe Grüße

Willi :)
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Sonntag, 12. November 2017, 18:47

Da meine Tochter ihren Marathonlauf gewonnen hat, kann ich jetzt beruhigt meine erinnerungen schreiben:

12. November 2017:

Komponisten I:

Heute beginnen wir direkt mit einer besonderen Erinnerung:

Gustav Nottebohm, * 12. 11. 1817 - + 29. 10. 1882, war ein deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Beethovenforscher:


Nottebohm studierte zuerst in Berlin und ging von dort 1840 an das Leipziger Konservatorium, wo er Unterricht bei Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy erhielt. 1846 ging er nach Wien, um dort bei Simon Sechter ergänzende Kontrapunktstudien zu betreiben. Er ließ sich in Wien nieder, wo er seinen Lebensunterhalt als Klavier- und Theorielehrer verdiente. 1858 wurde er zum Direktionsmitglied, 1864 zum Archivar und Bibliothekar der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien berufen.
Seine eigentlichen Arbeiten widmete er der Beschäftigung mit Schubert und Beethoven. In den Jahren 1868 und 1874 veröffentlichte er die ersten Werkverzeichnisse von Schubert und Beethoven, seit 1865 legte Nottebohm mehrere Bücher über Beethovens Skizzen und die daraus zu erkennende Kompositionstechnik vor. 1880 veröffentlichte er neue Forschungsergebnisse zu Mozart.
Nottebohm gilt als Begründer der modernen Skizzen-Forschung, die heute einen wichtigen Teil der Beethoven-Forschung ausmacht, da sie einen einmaligen Einblick in den künstlerischen Schaffensprozess des Komponisten ermöglicht. Nottebohms Publikationen über Beethovens Skizzen sind bis heute unentbehrlich, so dass sein Name als bedeutender Forscher bis heute in musikalischen Fachkreisen lebendig geblieben ist. Auf Nottebohm geht auch die Entdeckung zurück, dass das Hauptthema der Bachschen „Kunst der Fuge“ mit den drei Themen des unvollendeten Contrapunctus XIV aus dem genannten Werk Bachs nach den Regeln des vierfachen Kontrapunkts kombinierbar ist.
Im Jahr 1921 wurde in Wien Döbling (19. Bezirk) die Nottebohmstraße nach ihm benannt. Briefe von Nottebohm werden im Staatsarchiv Leipzig aufbewahrt.




Heute ist sein 200. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)

Gustav Merkel, deutscher Komponist, Organist und Musikpädagoge, * 12. 11. 1827 - + 30. 10. 1885 --- 190. Geburtstag



Alexander Borodin, russischer Komponist und Klavierdilettant * 12. 11. 1833 - + 27. 2. 1887 --- 184. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi
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Sonntag, 12. November 2017, 18:56

12. November 2017:

Komponisten II:

Roman Statkowski, polnischer Komponist und Musikpädagoge, * 24. 12. 1859 - + 12. 11. 1925 --- 92. Todestag



Rudolf Friml, amerikanischer Komponist und Pianist böhmisch-jüdischer Herkunft, * 2. 12. 1879 - + 12. 11. 1972 --- 45. Todesstag



Henryk Mikolaj Górecki, polnischer Komponist und Professor, * 6. 12. 1933 - + 12. 11. 2010 --- 7. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Sonntag, 12. November 2017, 19:05

12. November 2017, Fortsetzung:

Dirigent:

Frederik Prausnitz, deutsch-amerikanischer Dirigent, * 26. 8. 1920 - + 12. 11. 2004 --- 13.Todestag


Pianistin:

Gaby Casadesus, französische Pianistin und Klavierlehrerin, * 9. 8. 1901 - + 12. 11. 1999 --- 18. Todestag



Organist:

Alexis Contant,
kanadischer Organist, Pianist, Komponist und Musikpädagoge, * 12. 11. 1858 - + 28. 11. 1918 --- 159. Geburtstag



Liebe Grüße

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Sonntag, 12. November 2017, 19:13

12. November 2017:

Sängerinnen:

Lucia Popp, Sopranistin slowakischer, mährischer, deutscher und rumänischer Abstammung, * 12. 11. 1939 - + 16. 11. 1993 --- 78. Geburtstag (verstarb allzu früh an den Folgen einer Krebserkrankung)



Liebe Grüße

Willi :)

Christine Opolais, lettische Sopranistin, 12. 11. 1979 --- 38. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Sonntag, 12. November 2017, 19:25

12. November 2017, Fortsetzung:

Zwei Komponisten habe ich noch:

Umberto Giordano,
italienischer Komponist, * 26. 8. 1867 - + 12. 9. 1948 --- 69. Todestag



Sir John Tavener,
britischer Komponist, * 28. 1. 1944 - + 12. 11. 2013 --- 4. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Montag, 13. November 2017, 10:23

13. November 2017:

Komponisten I:


Jan Zach, tschechischer Komponist und Kapellmeister, * 13. 11. 1699 - + 24. 5. 1773 --- 318. Geburtstag



Gioachino Rossini, italienischer Komponist, * 29. 2. 1792 - + 13. 11. 1868 --- 149.Todestag



Schon in unserem ersten heutigen Beitrag haben wir eine besondere Erinnerung:

Louis Lefébure-Wély, * 13. 11. 1817 - + 31. 12. 1869, war ein französischer Komponist und Organist:



Lefébure-Wély wurde als Sohn des Organisten Isaac François Lefèbre (spätere Namensänderung in Lefébure) in Paris geboren. Er studierte am Pariser Konservatorium Orgelmusik bei François Benoist (1794–1878), einem der renommiertesten Organisten seiner Zeit, und Klavier bei Pierre Zimmermann. Lefébure-Wély trat in die Fußstapfen seines Vaters und löste ihn als Organist an der Pariser Kirche Saint-Roch ab. 1847 wechselte er an die Kirche La Madeleine (ebenfalls Paris) und spielte dort von 1847 bis 1857 auf der neuerbauten Cavaillé-Coll-Orgel. Zu dieser Zeit genoss Lefébure-Wély große Popularität in Frankreich. Er war bekannt als genialer Improvisateur und Komponist, der die neuen Möglichkeiten der modernen Orgel effektvoll einzusetzen wusste. Von 1857 bis 1863 hielt er kein Organistenamt. Nach der Fertigstellung der mit 100 Registern größten Orgel Cavaillé-Colls war er bis zu seinem Tod 1869 an der Kirche St-Sulpice de Paris verpflichtet. Sein Nachfolger wurde Charles-Marie Widor. Lefébure-Wély starb am Silvesterabend 1869 und ist in Paris auf dem Friedhof Père Lachaise nicht weit von Chopin beigesetzt.





Lefébure-Wélys Grab


Heute ist der 200. Geburtstag Louis Lefébure-Wélys.


Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Komponisten II:

Gustav Adolf Huber, deutscher Komponist und Pädagoge, * 13. 11. 1872 - + 1. 11. 1946 --- 145. Geburtstag



Nikolai Medtner, russischer Komponist und Pianist, *5. 1. 1880 - + 13. 11. 1951 --- 66. Todestag



Bruno Maderna, italienisch-deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge, * 21. 4. 1920 - + 13. 11. 1973 --- 44. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Montag, 13. November 2017, 11:14

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Dirigenten:

Hier haben wir heute einen runden Geburtstag zu feiern:

Lothar Zagrosek, * 13. 11. 1942, ist ein deutscher Dirigent:


Während seiner Schulzeit war er unter Domkapellmeister Theobald Schrems Sängersolist bei den Regensburger Domspatzen. Als solcher sang er u. a. den Ersten Knaben in der Oper Die Zauberflöte 1954 bei den Salzburger Festspielen. Er studierte Dirigieren bei Hans Swarowsky, István Kertész, Bruno Maderna und Herbert von Karajan.
Von 2006 bis zum Ende der Saison 2010/2011[1] war Zagrosek als Chefdirigent und stellvertretender Intendant des Konzerthausorchesters Berlin tätig, im September 2012 kehrte er an die Deutsche Oper Berlin zurück und übernahm dort die musikalische Leitung einer Neuinszenierung von Lachenmanns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern.
Lothar Zagrosek war er von 1997 bis 2006 Generalmusikdirektor an der Württembergischen Staatsoper in Stuttgart. Seine Arbeit an diesem Haus wurde in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zweimal mit der Auszeichnung „Dirigent des Jahres“ gewürdigt. Die Staatsoper Stuttgart wurde während seiner Amtszeit fünfmal zum Opernhaus des Jahres gewählt. Außerdem ist er seit 1995 erster Gastdirigent der Jungen Deutschen Philharmonie.
Lothar Zagroseks musikalische Karriere führte nach Stationen als Generalmusikdirektor in Solingen und in Krefeld-Mönchengladbach 1982 als Chefdirigent des Österreichischen Radiosinfonieorchesters nach Wien. Diesem Engagement folgten 1986 drei Jahre als Directeur musicale der Grand Operá de Paris sowie als Chief Guest Conductor des BBC Symphony Orchestra in London. Von 1990 bis 1992 wirkte Lothar Zagrosek als Generalmusikdirektor der Oper Leipzig.


Hier kann man mehr über ihn lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_Zagrosek


Heute feiert er seinen 75. Geburtstag.

Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Montag, 13. November 2017, 11:29

13. November 2017, Fortsetzung:

Sängeirnnen:

Eide Norena, norwegische Sopranistin, + 26. 4. 1884 - + 13. 11. 1968 --- 49. Todestag



Brünnhild Friedland, deutsche Sopranistin, * 12. 7. 1924 - + 13. 11. 1986 --- 31. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Montag, 13. November 2017, 11:47

13. November 2017, Fortsetzung:


Sänger:

Rudolf Schock, deutscher Tenor, * 4. 9. 1915 - + 13. 11. 1986 --- 31. Todestag



Günther Hofmann, deutscher Bassbariton, * 2. 10. 1927 - + 13. 11. 2013 --- 4. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)

Und wir haben hier auch noch eine besondere Erinnerung:

Franco Calabrese, * 22. 7. 1923 - + 13. 11. 1992, war ein italienischer Bassbariton:



Calabrese wuchs in Lucca auf und studierte am Istituto Luigi Boccherini. 1947 debütierte er am Teatro Comunale di Firenze. Ab 1953 war er am Teatro alla Scala engagiert, später auch am Teatro dell’Opera di Roma. Er wurde bekannt als Interpret von Opern Mozarts und Rossinis. Wichtige Rollen waren der Doktor in Pelléas et Mélisande, Geronio in Il turco in Italia, der Graf Robinson in Il matrimonio segreto, Géronte in Manon Lescaut, der Marchese di Calatrava in La forza del destino, Don Alfonso in Così fan tutte und Antonio in Le nozze di Figaro. An der Glyndebourne Festival Opera sang er 1955 den Almaviva in Le nozze di Figaro.
Er war der Bruder des Bassisten Paolo Montarsolo (* 1925).


Heute ist sein 25. Todestag.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Franco_Calabrese
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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Montag, 13. November 2017, 12:05

13. November 2017, Fortsetzung:

Pianistinnen:

Marguerite Long, französische Pianistin, * 13. 11. 1874 - + 13. 2. 1966 --- 143. Geburtstag



Auch hier haben wir heute eine besonere Erinnerung:

Harriet Cohen, * 2. 12. 1895 - + 13. 11. 1967, war eine der herausragendsten britischen Pianistinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.:



Harriet Cohen trat im Alter von 13 Jahren erstmals öffentlich als Pianistin in Erscheinung. Von 1912 bis 1917 studierte sie an der Londoner Royal Academy of Music und ergänzte ihre Ausbildung bei Tobias Matthay, an dessen Schule sie auch selbst unterrichtete.
Im Lauf ihrer Karriere trat sie solistisch, als Kammermusikpartnerin beispielsweise mit Lionel Tertis und William Primrose sowie mit Orchestern auf. Konzertreisen führten Harriet Cohen in den 1920er- bis 1940er-Jahren durch Europa und nach Amerika. Ihre Schwerpunkte galten neben der Musik Johann Sebastian Bachs und der elisabethanischen Epoche wie etwa William Byrd oder Orlando Gibbons derjenigen ihrer englischen Zeitgenossen, so spielte sie beispielsweise 1933 die Uraufführung des ihr gewidmeten Klavierkonzerts von Ralph Vaughan Williams. Arnold Bax, mit dem sie eine langjährige Liebesbeziehung verband, schrieb eine Reihe von Kompositionen für sie. Béla Bartók widmete ihr die letzten sechs Stücke seines Mikrokosmos. Außerdem setzte sich Harriet Cohen für die Klaviermusik russischer Komponisten wie Schostakowitsch oder Kabalewski ein. Eine Verletzung der rechten Hand zwang sie 1948, sich für mehrere Jahre auf das Repertoire für die linke Hand zu beschränken. 1960 zog sie sich endgültig vom Konzertpodium zurück.
Zu den verschiedenen Ehrungen Cohens zählte beispielsweise die Ernennung zum Commander of the British Empire 1938. 1951 wurde der Harriet Cohen International Music Award ins Leben gerufen. Harriet Cohen war als Vizepräsidentin der Women’s Freedom League auch Frauenrechtlerin aktiv und dem Jüdischen Nationalfonds verbunden. Vor dem Zweiten Weltkrieg konzertierte sie gemeinsam mit dem Palestine Symphony Orchestra.
1969 erschienen Harriet Cohens Memoiren posthum unter dem Titel A Bundle of Time in London.


Heute ist ihr 50. Todestag.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Harriet_Cohen
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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Montag, 13. November 2017, 12:16

13. November 2017, Fortsetzung:

Pianist:

Er hat heute einen runden Geburtstag:

Andreas Boyde, * 13. 11. 1967, ist ein deutscher Pianist:



Andreas Boyde studierte in Dresden bei Christa Holzweißig und Amadeus Webersinke sowie in London bei James Gibb. Entscheidend beeinflusste ihn sein Mentor und Förderer Malcolm Frager.
Der Pianist bereist internationale Musikzentren und konzertiert als Solist u. a. mit dem London Philharmonic Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Malaysian Philharmonic Orchestra, dem Prague Radio Orchestra, der Dresdner Philharmonie, den Riesaer Symphonikern dem Norrköping Symphony Orchestra, den Virtuosi Saxoniae, dem Zürcher Kammerorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Hallé Orchestra Manchester, dem Sinfonieorchester des Bolschoi-Theaters, den Dresdner Sinfonikern, den London Mozart Players und dem Berliner Sinfonieorchester.
Andreas Boyde brachte zeitgenössische Kompositionen wie Paul Schoenfields Klavierkonzert Four Parables zur europäischen Erstaufführung und das ihm gewidmete Klavierkonzert von John Pickard zur Uraufführung.
Der Pianist hat das Klavierwerk von Johannes Brahms für OehmsClassics in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk auf CD eingespielt. Andreas Boydes Rekonstruktion der Schubert-Variationen von Robert Schumann ist beim Hofmeister Musikverlag erschienen.
2012 trug er sich in das Ehrenbuch der Stadt Oschatz ein.


Diskografie

• Johannes Brahms: Das gesamte Klavierwerk
• Robert Schumann: Schumann-Klavierabend Düsseldorf
• Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Klavierkonzert Nr. 2 G-Dur op. 44
• Modest Mussorgski, Maurice Ravel: Pictures & Reflections
• Antonín Dvořák, Paul Schoenfield: Klavierkonzerte
• Robert Schumann, Johannes Brahms: Variationen
• Alexander Nikolajewitsch Skrjabin: Prométhée op. 60

Heute feiert er seinen 50. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Boyde

Geiger:



Roberto Michelucci,
italienischer Geiger, (siehe 29. 10.) - + 13. 11. 2010 --- 6. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)
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Nunu

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Montag, 13. November 2017, 14:20

Lieber Willi, herzlichen Dank für Deine riesigen Bemühungen, die Künstler-Daten zu suchen und hier zu
kommentieren.

Mit einer Korrektur zum Beitrag vom 17.08. 2017 möchte ich hier beteiligen.
Du schriebst:

Norbert Zeilberger, österreichischer Organist, * 1. 8. 1969 - + 17. 8. 2012 --- 5. Todestag (starb kurz nach seinem 43. Geburtstag bei einem Autounfall).

Norbert starb nach einem Fentersturz aus seinem Hotelzimmer, am Vorabend der vierwöchig stattfindenden Bachkantatenaufführung der Johann-Sebastian-Bach-Stiftung St.Gallen in Trogen unter Rudolf Lutz.
Norbert war ein hervorragender Cembalist und sein Unfall-Tod hat alle Konzertbesucher getroffen. Statt der geplanten Kantatenaufführung wurde für ihn ein Trauerkonzert improviisiert.

William B.A.

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Montag, 13. November 2017, 15:27

Schönen Dank für die Korrektur, liebe Nunu, da habe ich wohl bei der Übertragung der Daten aus Wikipedia nicht aufgepasst. :untertauch:

Liebe Grüße

Willi :)
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Dienstag, 14. November 2017, 13:11

14. November 2017:

Komponisten I:

Costanzo Antegnati, italienischer Komponist, Organist und Orgelbauer, * 9. 12. 1549 - + 14. 11. 1624 --- 393. Todestag



Samuel Scheidt, deutscher Komponist und Organist, * 14. 11. 1587 - + 3. 4. 1654 --- 430. Geburtstag



Liebe Grüße

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Dienstag, 14. November 2017, 13:24

14. November 2017:

Komponisten I:


Leopold Mozart, deutscher Komponist, * 14. 11. 1719 - + 28. 5. 1787 --- 298. Geburtstag



Gaspare Spontini, italienischer Komponist und Dirigent, * 14. 11. 1774 - + 24. 1. 1851 --- 243. Geburtstag



Johann Nepomuk Hummel,
österreichischer Komponist und Pianist, 14. 11. 1778 - + 17. 10. 1837 --- 239. Geburtstag



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Dienstag, 14. November 2017, 13:35

14. November 2017, Fortsetzung:

Komponisten III:

Fanny Hensel-Mendelssohn, deutsche Komponistin, * 14. 11. 1805 - + 14. 5. 1847 --- 212. Geburtstag



Carl Michael Ziehrer, österreichischer Komponist, * 2. 5. 1843 - + 14. 11. 1922 --- 95. Todestag




Manuel de Falla, spanischer Komponist, * 23. 11. 1876 - + 14. 11. 1946 --- 71. Todestag



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Dienstag, 14. November 2017, 13:52

14. November 2017, Fortsetzung:

Komponisten IV:

Aaron Copland, amerikanischer Komponist, * 14. 11. 1900 - + 2. 12. 1990 ---117. Geburtstag



Richard Addinsell, englischer Komponist, * 13. 1. 1904 - + 14. 11. 1977 --- [b]40. Todestag[/b]



Abschließend hat noch ein Komponist heute einen runden Geburtstag:

Nicolas Lens,
* 14. 11. 1957, ist ein belgischer Komponist:


Sein Werk wird von Schott Music International (Mainz/New York) und Mute Song (London) veröffentlicht und von Sony BMG International vertrieben.
Lens lebt abwechselnd in Brüssel und Venedig.


Zu seinen bedeutendsten Werken gehören

Shell Shock, Opera von Nicholas Lens mit einem Libretto von Nick Cave, Weltpremiere am 24. Oktober 2014 im Königlichen Opernhaus La Monnaie
Slow Man, Opera von Nicholas Lens mit einem Libretto von John M. Coetzee basierend auf dem Roman Slow Man, Weltpremiere am 5. Juli 2012 in der Malta Festival, Grand Theatre, Poznań
die Trilogie The Accacha Chronicles (Gesamtspieldauer etwa 3 Stunden, 40 Minuten), die aus folgenden Teilen besteht:
Teil I: Flamma Flamma – The Fire Requiem (veröffentlicht 1994)
Teil II: Terra Terra – The Aquarius Era (veröffentlicht 1999)
Teil III: Amor Aeternus – Hymns of Love (endgültiger Titel der CD; veröffentlicht 2005)

Zum Begriff Accacha Chronicles siehe auch Akasha-Chronik
Die Veröffentlichung des ersten Teiles Flamma Flamma – The Fire Requiem im Jahr 1994 war der internationale Durchbruch für Nicholas Lens. Zurzeit wird er bei Schott Music/Mainz verlegt.


Heute feiert er seinen 60. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nicholas_Lens
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Dienstag, 14. November 2017, 14:04

14. November 2014, Fortsetzung:

Dirigenten :

Bernhard Paumgartner, österreichischer Dirigent, Komponist und Musikwissenschaftler, Pädagoge, Gründungsmitglied und Präsident der Salzburger Festspiele, * 14. 11. 1887 - + 27. 7. 1971 --- 130. Geburtstag



Bryden Thomson, schottischer Dirigent, * 16. 7. 1928 - + 14. 11. 1991 --- 26. Todestag



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