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WoKa

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1

Freitag, 2. Oktober 2015, 00:46

Gibt es tatsächlich so wenige schwarze Solisten?

Hallo!

Ich hatte heute eine Karte für ein Konzert mit Tai Murray, einer beeindruckenden Violinistin. Von den anderen Solisten die ich bisher gesehen habe, unterscheidet sie sich u.a. durch ihre Hautfarbe.



Anschließend dachte ich darüber nach, welche schwarzen Instrumentalsolisten (inkl. der weiblichen Form) ich kenne.

Wayne Marshall



Sonst niemanden.
Ich habe mehr als 600 Solisten in der Kette überflogen und auch niemanden gefunden.

Kennt Ihr welche?

Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

Rainer

Anfänger

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2

Freitag, 2. Oktober 2015, 01:17

Hallo WoKA,

mir fällt spontan André Watts ein, ein amerikanischer Pianist, Jahrgang 1946. Er hat u.a. für EMI Klavierwerke von Liszt eingespielt.

Gruß,

Rainer

William B.A.

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3

Freitag, 2. Oktober 2015, 04:10

Ich wüsste da noch auf Anhieb die Sänger

Simon Estes, Bassbariton (*1938)


Eugene Holmes (1934 bis 2007)


Willard White (* 1946)


Alle drei sind bzw. waren Bass-Baritone.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

WoKa

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4

Freitag, 2. Oktober 2015, 08:39

Hallo!

Bei den Sängerinnen und Sängern würden mir auch noch einige einfallen (Leontyne Price...)

Bei den Instrumentalsolisten sieht es anders aus.

Gruß
WoKa
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Victor Hugo

rodolfo39

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5

Freitag, 2. Oktober 2015, 09:31

An der Rheinoper gab es in den 90 Jahren einen sehr guten schwarzen Bariton namens Gordon Hawkins. Auch der Sänger Eric Ownes ist ein schwarzer Bariton der u.a. im Ring an der Met gesungen hat.

Stimmenliebhaber

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6

Freitag, 2. Oktober 2015, 09:34

In der Lieblingssängerkette waren auch reichlich farbige Solisten vertreten, aber hier ging es ja darum, dass es (im Gegensatz zu den Sängern) offenbar nur sehr wenige farbige Instrumentalsolisten gibt - eine These, die mir nur sehr schwer zu entkräften scheint.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

WolfgangZ

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7

Freitag, 2. Oktober 2015, 13:30

Den Dirigenten Dean Dixon (1915 - 1976) möchte ich nennen. Er war, seinerzeit durchaus noch aufgrund eines gewissen Rassismus, in Europa angesehener als vorher in den USA. Dies änderte sich erst gegen Ende seines relativ kurzen Lebens.

"https://de.wikipedia.org/wiki/Dean_Dixon"

:hello: Wolfgang
Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

seicento

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8

Montag, 12. Oktober 2015, 21:55

Awadagin Pratt, geboren 1966 in Pittsburgh als Sohn von Hochschullehrern für Sozialarbeit bzw. Physik. Der Vater stammt aus Sierra Leone. Nach Wikipedia war er in seiner Jugend wohl ein sehr talentierter Tennisspieler und hätte ein Stipendium an mehreren Unis aufgrund seiner Fähigkeiten in dieser Sportart erhalten können. Er schlug dies zugunsten der Musik aus und ging an die "University of Illinois at Urbana-Champaign". Sein erstes Instrument war wohl die Geige. Am Konservatorium, dem "Peabody Conservatory of Music in Baltimore" erlangte er "certificates" für Geige und Klavier und ein "graduate diploma" im Dirigieren. Obwohl sein Klavierspiel virtuos sein soll, spielt er statt der "showpieces" angeblich lieber Bach, Beethoven, Brahms, Franck, Grieg, Mussorgsky, und Rachmaninoff. Er gewann einen wichtigen Wettbewerb (Naumburg International Piano Competition) und spielte schon im Weißen Haus (siehe Bild). Bemerkenswert ist die ungewöhnliche Kleidung, die er bei Auftritten trägt.



moderato

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9

Montag, 12. Oktober 2015, 22:21


Die Sopranistin Barbara Hendricks (*1948) fällt mir ein.
Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

.

moderato

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10

Montag, 12. Oktober 2015, 22:30

Die Sopranistin Leontyne Price (1927*) führt die Liste weiter.
Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

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m-mueller

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11

Montag, 12. Oktober 2015, 22:36

Wynton Marsalis

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wynton_Marsalis

ein schwarzer Jazz-Trompeter, der aber auch viele klassische Aufnahmen gemacht hat.

z.B.

oder diese CD, die ich gut kenne, und die mir ausgezeichnet gefällt


moderato

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12

Montag, 12. Oktober 2015, 22:39


Jessye Norman (*1945) ist ebenfalls eine Sopranistin.
Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

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moderato

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13

Montag, 12. Oktober 2015, 22:46

Nun habe ich drei Sängerinnen erwähnt. Doch sollen sie nicht die Statistik schönen.

Es ist wohl eine Tatsache, dass Künstlerinnen und Künstler mit nicht weisser Hautfarbe seltener einen Plattenvertrag erhalten. Welche sozio-kulturellen Mechanismen dafür verantwortlich zu machen sind, liegt auf der Hand. Leider.

Wie es in Südafrika nach der Apartheid aussieht mit dem schwarzen Opernsängernachwuchs kann man unter diesem Link erfahren:

"http://www.dw.com/de/der-traum-vom-singen-schwarze-opernsänger-in-südafrika/av-17108440"

Link ohne Anführungszeichen kopieren.

lg moderato
.
Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

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WoKa

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14

Montag, 12. Oktober 2015, 22:47

Hallo!

Wynton Marsalis hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Dasselbe gilt auch für seinen Bruder Branford, der auch seine Ausflüge ins klassische Genre gemacht hat.

Wie ich eingangs geschrieben habe, ist diese geringe Zahl nur bei den Instrumentalsolisten festzustellen.

Bei den Gesangsinterpreten stellt es sich eigentümlicherweise durchaus anders das. Hier fallen mir spontan auch Kathleen Battle oder Simon Estes ein.

Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

m-mueller

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15

Dienstag, 13. Oktober 2015, 01:05

Lieber Woka,

Du erwähnst Kathleen Battle - die hat ja nun gerade mit Marsalis die CD "Baroque Duet" aufgenommen.

Und um mal zu zeigen, wie wunderbar die beiden zusammenspielen, hier ein Stück, das auch auf der CD zu finden ist:

"Let the bright Seraphim" von Händel



Eine vorbildliche Einspielung in gleich mehrfacher Hinsicht: das Orchester dominiert nicht, sondern läßt die Solisten glänzen, bereitet aber einen "firmen" Grund - Marsalis spielt hervorragend auf einem sehr schönen Instrument - und schließlich singt Battle vergleichsweise unprätentiös, ohne superstarkes (nervendes) Vibrato, ohne künstliche Dramatisierung durch wilde Dynamiksprünge, vergleichsweise "schlank", und sie trifft immer vollständig rein den richtigen Ton - kann man nicht für alle auf youtube vorhandene Interpretationen sagen.

Eine auch gute Interpretation ist die folgende:

, kommt aber an Battle, Marsalis nicht heran.

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16

Dienstag, 13. Oktober 2015, 09:27

Mein Schutzprogramm meldet mir beim Öffnen des Threads "eine Bedrohung wurde gefunden". Anscheinend geht es um eine der Bilder in den ersten postings. Kann das vielleicht mal jemand überprüfen?

Hüb'

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17

Dienstag, 13. Oktober 2015, 10:16

Den Dirigenten Dean Dixon (1915 - 1976) möchte ich nennen. Er war, seinerzeit durchaus noch aufgrund eines gewissen Rassismus, in Europa angesehener als vorher in den USA. Dies änderte sich erst gegen Ende seines relativ kurzen Lebens.

"https://de.wikipedia.org/wiki/Dean_Dixon"

Danke, Wolfgang. Dieser Name fiel mir ebenfalls unmittelbar ein, als ich den Threadtitel sah - auch wenn es natürlich um Solisten geht.

Instrumentalsolisten kommen mir keine in den Sinn, SängerInnen gibt es sicher einige, aber das ist nicht meine Baustelle.

Interessanter Artikel zum Thema bzw. der impulsgebenden Solistin: KLICK

Viele Grüße
Frank

Dr. Holger Kaletha

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18

Dienstag, 13. Oktober 2015, 10:38

Jessye Norman selbst spricht in einem Interwiev über das heikle Thema des Rassismus in den USA, dass es durchaus sehr schwierig war, mit schwarzer Hautfarbe an der Oper zu singen.

Schöne Grüße
Holger

Glockenton

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19

Dienstag, 13. Oktober 2015, 11:26

Der stimmgewaltige Sänger Simon Estes fällt mir in diesem Zusammenhang auch noch ein:



Hinsichtlich der Instrumentalsolisten oder auch Dirigenten sieht es tatsächlich so aus, dass Farbige in den USA wohl nicht unbedingt die Chancengleichheit genießen, die man sich wünschen könnte, denn irgendwie kennt man da kaum jemanden. Im Jazz- oder Bluesbereich sieht es ja bekanntermaßen ganz anders aus (beim Gospel natürlich auch).

Immerhin weiß man ja, dass Condulizza Rize zur Konzertpianistin ausgebildet wurde, sich dann beruflich aber etwas anders orientierte.....



Gruß
Glockenton

Hüb'

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20

Dienstag, 13. Oktober 2015, 12:12

Hallo Glockenton,

Condoleezza Rice hat, den Web-Artikeln über sie nach, ihr Musikstudium allerdings nie abgeschlossen, ist demnach meines Wissens keine ausgebildete Konzertpianistin.

VG
Frank

seicento

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21

Dienstag, 13. Oktober 2015, 21:48

Stewart Goodyear, 1978 in Toronto geboren, spielte 2010 alle 32 Klaviersonaten von Beethoven an fünf Tagen bei insgesamt 9 Aufführungen. Ob er schon Diskriminierung erfahren habe, wurde er gefragt. Er antwortete, dass es viele "orchestral organizations" gäbe, die keine Fotos von ihm drucken ließen, auf denen er Beethoven spielt. Eine fühle sich regelrecht angegriffen, weil er Beethoven spiele. Jemand wie er solle doch nur Gershwin spielen.

Hammerklaviersonate

Bertarido

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22

Dienstag, 13. Oktober 2015, 23:51

Mein Schutzprogramm meldet mir beim Öffnen des Threads "eine Bedrohung wurde gefunden". Anscheinend geht es um eine der Bilder in den ersten postings. Kann das vielleicht mal jemand überprüfen?

Bei mir dasselbe - ich habe Avast Antivirus. Es geht offenbar um den zweiten Link.

m-mueller

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23

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 01:17

Stewart Goodyear, 1978 in Toronto geboren, spielte 2010 alle 32 Klaviersonaten von Beethoven an fünf Tagen bei insgesamt 9 Aufführungen. Ob er schon Diskriminierung erfahren habe, wurde er gefragt. Er antwortete, dass es viele "orchestral organizations" gäbe, die keine Fotos von ihm drucken ließen, auf denen er Beethoven spielt. Eine fühle sich regelrecht angegriffen, weil er Beethoven spiele. Jemand wie er solle doch nur Gershwin spielen.

Hammerklaviersonate

nu ja, auch ihm gelingt es nicht, diesem weitgehend strukturlosen Geklimper irgendetwas abzugewinnen - im Vergleich zu Lisitsa, die es schafft, aus der einen oder anderen Stelle noch ein bißchen Charme herauszupressen, spielt er wesentlich abgehackter.

seicento

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24

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 22:18

Lieber Michael,

ist das Zufall, dass du ausgerechnet Valentina Lisitsa und Stewart Goodyear miteinander vergleichst?
Beide waren in einen Skandal verwickelt, der sich im April in Toronto abgespielt hat und der dazu geführt hat, dass das zweite Klavierkonzert von Rachmaninoff dort nicht zur Aufführung kam. (Stattdessen wurde Mahlers Fünfte gespielt.) Zunächst war Lisitsas Auftritt wegen politischer Äußerungen von ihr auf Twitter abgesagt worden. Valentina Lisitsa ist in Kiew geboren, hat russische, ukrainische und polnische Vorfahren, sympathisiert aber wohl wie Anna Netrebko und Valery Gergiev mit den pro-russischen Separatisten.
Nun sollte Stewart Goodyear einspringen, der aber in den sozialen Medien bald darauf so heftigen Angriffen ausgesetzt war, so dass er sich gezwungen sah, auch von dieser 'von ihm so sehr herbeigesehnten' Aufgabe zurückzutreten. Den Verantwortlichen des Toronto Symphony Orchestra wurde vorgeworfen, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu untergraben, indem sie Lisitsa "ausluden". In diesem Zusammenhang wurde dieser Vorwurf auch Stewart Goodyear gemacht, der mit einem Rückzug reagierte.

Kennt jemand diese Vorfälle aus der deutschen Presse? Ich habe jetzt im Nachhinein nichts Deutschsprachiges darüber gefunden. An mir ist das damals jedenfalls völlig vorüber gegangen. Ich hoffe, ich habe das alles aus dem Amerikanischen richtig 'übersetzt'.

m-mueller

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25

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 00:43

Lieber Seicento,

nein, der Zusammenhang war mir nicht bekannt - ich vergleiche die meisten Pianisten mit Lisitsa (wenn vorhanden), da sie zur Zeit mein Referenzpianist ist.

Ich habe auch von dem Skandal um Valentina Lisitsa gehört. Aus meiner Sicht hat sich das Orchester, das sie ausgeladen hat, unsterblich blamiert. Wer will sich von solchen Schwachmaten noch was vorspielen lassen??

Daß Goodyear schließlich auch zurückgezogen hat, scheint ihn ja nun eher zu ehren.

Aus unserem Mainstream-Medien-Müll ist allerdings auch mir davon nichts bekannt geworden, ich habe es über youtube erfahren, in einem Beitrag der empörten und enttäuschten Valentina selbst.

MSchenk

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26

Freitag, 16. Oktober 2015, 23:08

Wie sieht es neben den Solisten eigentlich mit z.B. Orchestermusikern aus? - Ich habe gerade mal schnell Photos der Big Five angeschaut und auch dort scheint mir der Anteil asiatisch-stämmiger Mitglieder wesentlich größer zu sein, als der Anteil an schwarzen Musikern.
mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

WoKa

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27

Donnerstag, 12. November 2015, 19:10

Hallo!

Siehe da - es gibt noch einen:

Eric Lamb, Flötist geboren 1978 in Detroit





Gruß WoKa
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Victor Hugo

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28

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:14

Hallo!

Die Brüder Demarre und Anthony McGill habe ich als Solisten entdeckt, die in diiesem Thread passen:

Demarre McGill Flötist
Anthony McGill Klarinette



Gruß WoKa
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Victor Hugo

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