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m-mueller

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Sonntag, 26. März 2017, 21:52

Nach nun mehr als 5 Jahren ist es an der Zeit, den Thread mal wieder nach vorn zu bringen:

All denen, die mit Barock nicht so viel anfangen können, kann heute anhand kurzer, knackiger Beispiele - meist Dank youtube - gezeigt werden, daß es sich vielleicht doch lohnt, mal näher hinzuhören.

Hier ein Stück aus dem Messiah von Händel, wunderbar leicht gesungen und gespielt: And the glory of the Lord



Ausführende: Cantillation, Orchestra of the Antipodes, Sirius Ensemble, Dirigent: Antony Walker


m-mueller

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152

Sonntag, 2. Juli 2017, 23:17

Der beste der Großchöre der Welt (Mormon Tabernacle Choir) mit einem weiteren Stück aus dem Messiah: Worthy is the lamb


m-mueller

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 01:18

Johann Christoph Pezel (1639 - 1694) hat u.a. eine Sarabande für Bläser geschrieben, die schön und würdevoll genug ist, um dem trüben Ansinnen des Threadtitels entgegenzuwirken.

, ab 2:03 min

Es spiel das Yadkin Valley Brass Orchestra

Alfred_Schmidt

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154

Mittwoch, 19. Juli 2017, 03:21

Zitat

All denen, die mit Barock nicht so viel anfangen können,

Ich glaube, die sind weniger geworden. Über Interpretationen von Bach wurde ja hier im Forum schon viele geschrieben, neulich erst besipielsweise über Karl Richter und eine "Berechtigung" in unserer Zeit.

Vivaldi war schon zur Forensteinzeit ein wenig im Focus, aber zahlreiche Neuaufnahmen - vor allem mit Giuliano Carmignola - haben das Interesse an ihm weiter verstärkt. Notabene, da er auf einigen seiner Veröffentlichungen für SONY Violinkonzerte einspielte, die erst kurz vorher aufgefunden wurden. Ich dache, da - pessimistisch wie ich bin - an Werke zweiter Güte - aber das Gegenteil war der Fall. Warum SONY Carmignola ziehen ließ und der DGG übergab wird wor auf ewig ein ungelöstes Mirakel der Schallplattengeachichte bleiben.

Zelenka war zu Beginn des Threads vielen noch unbekannt. Das sollte heute anders sein, vo allem wenn man bedenkt, fa mehr als die Hälfte, der heute von ihm erhältlichen Einspielungen in den letzten 10 Jahren entstanden
Hier fange ich mich soeben in der eigenen Falle, denn die hier abgebildete CD wird nächsten Monat auf meiner Bestelliste landen.

Graupner - auch hier beginnt das eigentlich Interesse an ihm etwa kurz nach der Jahrtausendwende und domit etw 3 Jahre vor Start dieses Threads. Es hat eine ziemliche Zeit gedauert, bis die Plattenfirmen auf den Zug aufgesprungen sind . Ganz sind sie es indes noch heute nicht. Das Gesamtwerk ist ausserdem nicht wirlich gesichtet. Wikipedia gibt hier folgendes an: Er schuf etwa 2000 Werke: 1418 kirchliche Kantaten, 24 weltliche Kantaten, 113 Sinfonien, 44 Solokonzerte für ein bis vier Instrumente, 80 Orchestersuiten, 36 Kammersonaten, etwa 30 Claviersuiten, sowie mindestens acht Opern.
Da wär noch einiges zu tun.

Telemann dürfte den Durchbruch nun endlich geschafft haben - weg vom Image des anspruchslosen Vielschreibers - wir findne diese (haltlose) Behauptung noch im ersten Drittel dieses Thread - zum einfallsreichen, vielseitigen Komponisten. 3600 Werke sind verzeichnet - etliches gilt als verschollen - allerdings ist verschollen nicht unbedingt verloren. Aber auch wenn wir alles von ihm hätten. Welches Label würde eine Gesamtedition auf sagen wir 1545 CD wagen ???
Aber Spaß beiseite - Die verfügbareen Aufnahmen sind recht ordentlich - qualitativ und quantitativ...

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

Wo ein Internetforum ist, da ist auch der Teufel nicht weit
(Alfred Schmidt)