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Rheingold1876

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Montag, 29. Mai 2017, 10:11

Nachtrag:



Ich möchte noch schnell ein Beispielsbild für die typischen Bäume von Klee nachreichen - "Ozeanische Landschaft". Sie haben mich zur Lösung des Rätsels geführt.
Es grüßt Rheingold

Erda: "Alles, was ist, endet."

moderato

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Montag, 29. Mai 2017, 16:34

Lieber Rheingold1876

Ich darf deine Lösung bestätigen, dass Paul Klee der Maler dieses Aquarells ist. Herzliche Gratulation!

Unter dem Titel "Ägyptische Nacht" findet man es im Internet. Klee hat unten links neben der Jahreszahl 1915 und der Nummer 250 "Der Niesen" geschrieben. Er hatte die eindrückliche, pyramidenförmige Gebirgsformation als Vorlage gewählt. Sehr schön hast du dargelegt, wie die Synthese von Morgenland und Abendland dargestellt wird.

Zur Namensgebung seiner Arbeiten hat Paul Klee viel gedankliche Arbeit geleistet. Es existieren Skizzenbücher mit genauen Beschreibungen zu einem Sachverhalt, sei es in ästhetischer, farbtheoretischer oder philosophischer Hinsicht.

Paul Klee hatte keine jüdischen Vorfahren. Seine Kunst galt den Nazis als "Entartete Kunst". Ihm wurde durch den Entzug der Lehrberechtigung in Deutschland jegliche finanzielle Basis entzogen, weshalb er als Deutscher in die Schweiz zurückkehrte. Paul Klee bemühte sich in der Schweiz um die Einbürgerung. Wenige Tage nach dem Tode Paul Klees traf per Post der positive Bescheid der schweizerischen Behörden ein.

Dass du dieses Aquarell nicht gekannt hattest, musst du dich nicht entschuldigen. Paul Klee hat eine riesige Anzahl von Werken hinterlassen: Es werden an die über 10'000 Werke sein, über die der Künstler akribisch Buch geführt hatte.

Kunst lebt davon, dass sie gesammelt und erworben wird. Im Falle von Paul Klee sind es sieben Namen, die dafür gesorgt haben, dass der Nachlass in die Paul-Klee-Stiftung zusammengeführt werden konnte: die Ehefrau Lily Klee, der Sohn Felix Klee sowie die Berner Sammler Hans Meyer-Benteli, Hermann Rupf, Werner Allenbach sowie Rolf Bürgi, der persönliche Berater und Privatsekretär von Lily Klee. Es sind etwa an die 10'000 Werke die so an einem Ort vereinigt sind. Heute sind etwa 4000 Werke im Zentrum Paul Klee in Bern archiviert, das sich der wissenschaftlichen Aufarbeitung intensiv widmet.
Der Chirurg Maurice Edmond Müller, der sein Millionen-Vermögen mit künstlichen Hüftgelenken geschaffen hatte, ermöglichte den Bau dieses in der Welt einmaligen Museums, dass sich ganz dem Werk von Paul Klee widmet. Weltweit sind noch weitere Arbeiten in den Museen zu finden.

Ich kann nur staunen, was Paul Klee während seines Künstlerlebens geschaffen hatte.



Ich hatte es an anderer Stelle schon einmal geschrieben: Wer die Bundeshauptstadt Bern besucht, sollte einen Tag für einen Abstecher ins Zentrum Paul Klee reservieren.

Eine Standseilbahn führt auf den Niesen bei Thun. Man muss also nicht den sehr steilen Weg auf den Gipfel unter die Füsse nehmen. Dieses sensationnelle Panorama mit dem Schatten des Berges kann man geniessen:



Es grüsst dich und alle Rätselfreunde

moderato
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Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

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Rheingold1876

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Donnerstag, 1. Juni 2017, 08:44

Dass du dieses Aquarell nicht gekannt hattest, musst du dich nicht entschuldigen. Paul Klee hat eine riesige Anzahl von Werken hinterlassen: Es werden an die über 10'000 Werke sein, über die der Künstler akribisch Buch geführt hatte.


Lieber moderato, ich bin froh, dass Du mir Absolution erteilst. Da ich keinen Werbeblocker verwende, wird mir die "Ägyptische Nacht" unentwegt auf allen möglichen als käuflicher Kunstdruck in allen möglichen Varianten angezeigt seit ich im Netz danach suchte. Das hilft durchaus, sich Kunst einzuprägen. :)

Den Regeln des Coverbildratespiels folgend, fällt mir die Aufgabe zu, ein neues Rätsel zu stellen. Das tue ich gern. Ich habe mir in einem Regal einen kleinen CD-Stapel für den Fall zurechtgelegt, dass ich zufällig mal eine Aufgabe löse. Bin ich dann also an der Reihe, kann ich darauf zurückgreifen. Es ist erstaunlich, dass sich immer noch geeignete Vorlagen finden. Allerdings geht das inzwischen ziemlich formal, wie ich finde. Man sucht etwas, was es hoffentlich noch nicht gab. Lieber wäre mir, ich könnte ein Coverbild präsentieren, das mir auch wichtig ist und sehr am Herzen liegt. Was ich heute in die Runde werfe, ist mir nicht so wichtig, zumal es mit dem eingespielten Werk, dem Zigeunerbaron" von Strauß so gut wie nichts zu tun hat. Der Hauch eines Zusammenhangs ergibt sich allenfalls durch die historischen Umstände, die der Operette zugrunde liegen. Wer hat das Bild gemalt, was stellt es vor?


Es grüßt Rheingold

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moderato

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Samstag, 3. Juni 2017, 10:18

Lieber Rheingold1876, liebe Rätselfreunde

Ein Bild so klein, dass nicht genau zu erkennen ist, was abgebildet ist, stellt die besondere Herausforderung dar. Dein Hinweis, dass es so gut wie nichts mit der Thematik des eingespielten Werkes zu tun hat (politisch unkorrekt "Zigeuner"), macht es nötig genau hinzusehen, bei dem Wenigen, was zu vermuten ist.

In den Archiven des Forums findet sich dieser Link zur Operette Johann Strauß jr.: "DER ZIGEUNERBARON"

Hier weitere Informationen zum Stück: "https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zigeunerbaron" Wie immer den Link zwischen den Anführungszeichen kopieren.

Eine Frau mit Fächer und roter Blume im Haar sitzt an einem Tasteninstrument, wendet sich vom hinter ihr stehenden Mann mit Gitarre und "Piraten"-Kopfbedeckung ab und schiebt ihm ein Blatt Papier zu, das er mit seiner Linken ergreifen möchte. Es könnte sich um eine Musikstunde handeln, in der sich Mann und Frau näher kommen.

Meine Vermutung: etwas Spanisches des 19. Jahrhunderts.

Vielleicht hilft meine Beobachtung weiter, den Urheber zu ermitteln.

Es grüsst

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Samstag, 3. Juni 2017, 10:30

Lieber Rheingold1876

Die Suchbegriffe in englischer Sprache "music lesson painting spain" führten zum Ziel. Gleich der erste Treffer zeigt das Gemälde.

John Philip (1817 bis 1867) "The music lesson"

Ein Schotte, der wegen seiner Gesundheit sich in Spanien aufhielt und spanische Szenen mit Fächern schuf, hat das Original des Coverbildes gemalt.



Es grüsst

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Samstag, 3. Juni 2017, 23:53

Lieber moderato, Du hast das Rätsel gelöst. Ich bin froh, dass es lösbar gewesen ist. In einem anderen Thread hatte Alfred ganz beiläufig durchblicken lassen, dass auch er über der Aufgabe sitzt. Das Rätsel war also nicht übersehen worden. Einige bereits vorbereitete diskrete Lösungshinweise sind hinfällig geworden. Den historischen Hintergrund für die Operette "Der Zigeunerbaron" - dem Titel nach wahrlich nicht mehr sehr korrekt - bildet der österreichische Erbfolgekrieg, in den auch Spanien involviert gewesen ist. Du warst mit Spanien in Beitrag 4654 schon auf der richtigen Spur. Von dort aus war es nicht mehr weit zu dem Bild.

Auf ein Neues. Du bist dran.
Es grüßt Rheingold

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Mittwoch, 7. Juni 2017, 07:11

Liebe Rätselfreunde

Wer hat's gemalt?

Es grüsst euch

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Mittwoch, 7. Juni 2017, 07:22

Guten Morgen in die Rätselrunde!

Vincent van Gogh hat das Bild gemalt: Les Alyscamps, Allee in Arles.





Weil ich jetzt keine Zeit habe, zitiere ich mal Wikipedia: "Die Alyscamps (lat. Allissi campi, dt. elyseische Felder) ist eine antike Nekropole am südöstlichen Rand der Altstadt des südfranzösischen Arles. Zwischen den mehr oder weniger erhaltenen Resten der Kirchen St. Cesaire-le-Vieux und St. Honorat reihen sich heute auf beiden Seiten einer etwa 500 Meter langen Platanen-Allee antike Steinsarkophage aneinander.

Das bereits in der Antike angelegte Gräberfeld an der Römerstraße Via Aurelia gewann ab dem 5. Jahrhundert, als sich die Verehrung des heiligen Genesius verbreitete, an Bedeutung. Genesius (St. Genès) war Kanzleischreiber in Arles, der unter dem römischen Kaiser Maximian um das Jahr 303 n. Chr. enthauptet wurde, weil er sich geweigert hatte, Todesurteile gegen Christen zu bestätigen. Genesius wurde auf dem Gräberfeld bestattet und in der Folgezeit auch die Bischöfe von Arles.

Mit dem Einsetzen der Pilgerströme nach Santiago de Compostela nahm die Bedeutung der Alyscamps im 12. Jahrhundert weiter zu. Hier auf der Alyscamps beginnt die Via Tolosana, die südlichste der vier Hauptrouten des Jakobwegs in Frankreich, die Aimeric Picaud in seinem Codex Calixtinus (5. Buch: Le Guide du Pèlerin de Saint-Jacques-de-Compostelle) Via Aegidia (Route des Saint-Gilles du Gard) nennt. Hier sammelten sich die Pilger für ihren Weg nach Santiago de Compostela. Aimeric Picaud empfiehlt in seiner im Jahr 1139 entstandenen Schrift die Verehrung der verstorbenen Heiligen in der Krypta von St. Honorat."
Es grüßt Rheingold

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Mittwoch, 7. Juni 2017, 13:24

Lieber Rheingold1876

Erst dachte ich, die Handschrift des gesuchten Malers sei nicht allzu eindeutig zu erkennen. Aber du hast das Rätsel mit Bravour gelöst. Ich danke dir für die erklärenden Angaben zum Bild des berühmten Malers Vincent van Gogh (1853-1890). Du hast die Ehre, uns ein neues Rätsel zu stellen. Es existiert eine zweite Fassung des gleichen Sujets, die ich nicht vorenthalten möchte.



Im Oktober 1888 traf der Malerfreund Paul Gauguin in Arles ein. Beide malten diese herbstliche Strasse in der Nekropole in verschiedenen Fassungen und Blickwinkeln. Eines der Bilder Gauguins kam bereits schon einmal als Coverbildrätsel vor. Dies ist ein weiteres Gemälde Paul Gauguins dieser Serie.



Es grüsst dich herzlich

moderato
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Freitag, 9. Juni 2017, 20:38

Liebe Rätselfreunde, der Arithmetik dieses Spiels folgend, müsste ich ja wohl das nächste Rätsel stellen. Nun denn. Bleiben wir in Frankreich. Auf meinem Tisch liegt diese Box:



Die Cover der einzelnen CDs im Innern sind den originalen Plattenausgaben nachgestaltet. CD 22 und CD 23 enthalten das Mysterium in fünf Akten "Le Martyre de Saint Sébastien" von Claude Debussy auf einen Text von Gabriele D’Annunzio. Wenn man so will, handelt es sich hierbei um die Referenzeinspielung dieses schwierigen Werkes, gar um die allererste Aufnahme. Es sind auch die Sprechrollen berücksichtigt. Ganz großes Theater! Wer allerdings Mono-Aufnahmen grundsätzlich ablehnt, für den ist diese Produktion nichts. Sie stammt nämlich von 1954. Der Klang ist für diese Zeit dennoch famos. Für mich zählen nicht Mono oder Stereo. Ich schätze am meisten die Interpretation.



Jetzt die Frage: Wer hat das Bild, das nicht optimal und farblich sehr eingeschränkt wiedergegeben wird, gemalt?

Viel Freude!
Es grüßt Rheingold

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Freitag, 9. Juni 2017, 21:36

Lieber Rheingold1876, liebe Rätselfreunde

Ich habe die Handschrift des gesuchten Zeichners des Bleistiftbildes nicht gleich sofort erkannt. Da Debussy ein Franzose ist, hat der Grafiker das Bild eines Landsmannes gesucht und als Illustration eingesetzt. Le Saint Sébastien (Der Heilige Sebastian) ist das Bildthema. Eine geflügelte Gestalt, ein Engel, ist auch wiedergegeben. Mit dieser Kombination und der Epoche der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert denke ich an den Symbolismus. In Paris ist ein Museum in den ehemaligen Räumen des gesuchten Künstlers eingerichtet, das ganz seinem Werk gewidmet ist. Die Strasse, an der das Museum sich befindet, trägt den Namen eines Literaten mit dem Geburtsjahr 1613. Andere Bilder des Malers kamen auch schon im kniffligen Coverbildrätsel vor und ich hatte Alfred Schmidt damals an den Rand der Verzweiflung gebracht, weil er die Lösung trotz meiner Hinweise nicht ermitteln konnte.

Ich setze für diese Runde aus, damit andere Rätselfüchse zum Zuge kommen. Mit meinen Hinweisen sollte man zur gesuchten Skizze finden.

Es grüsst euch moderato

PS

Nichts ist unmöglich. ;)
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Rheingold1876

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Freitag, 9. Juni 2017, 21:57

Ich setze für diese Runde aus, damit andere Rätselfüchse zum Zuge kommen.


Lieber moderato, das ist sehr freundlich von Dir. Ich bin beeindruckt. Danke. :)

Und nun eine Frage in die Runde: Wäre es vielleicht sinnvoll, für die Lösung einen Stichtag mit einer bestimmten Stunde vorzugeben? Dann hätten mehr Teilnehmen eine Chance, sich zu beteiligen und das Rätsel zu lösen? Mir ist so, als habe Alfred vor einiger Zeit Vorschläge zur künftigen Gestaltung des beliebten Rätsels angekündigt. Anlass waren zunehmende Schwierigkeiten der Teilnehmer, neue Aufgaben zu finden, weil Firmen dazu übergingen, Maler und Themen von Cover-Bildern gleich auf die Rückseite der CD zu drucken.
Es grüßt Rheingold

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Alfred_Schmidt

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Freitag, 9. Juni 2017, 22:17

Da müssen wir uns wirklich was einfallen lassen. Ich hatte angedacht, Bilde zu nehmen, die gar nicht auf einer CD sind. Das hätte allerdings den Nachteil, daß wir aus Copyrigth gründen moderne Bilder nicht verwenden könnten. Ich hab übrigens ebenfalls schon die Lösung parat, will aber kein Spielverderber sein.

Regeln wir die Sache so:

Den ersten Preis 1 Privates Flugzeug - JET vis 160 Personen - bekommt moderato
Den zweiten Preis 1 Rolls Royce in Luxusausführuing, dick vergoldeter Motorhaube mit persönlichem Monogramn - erhalte ich
Den dritten Preis erhält der nächste richtige Lösungsversuch. Eine 6 monatige kostenlose Mitgliedschaft bei Tamino Klassikforum (mit Urkunde)

beste Grüße aus Wien
Alfred

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Freitag, 9. Juni 2017, 22:25

mit persönlichem Monogramn


Dafür hätte ich schon mal einen Vorschlag:



Und auch an Servietten für den Wagenfond des Rolls Royce von Alfred sollte gedacht werden:



Und moderato soll sein Flugzeug haben:



Schließlich eine preiswerte Variante für den 3. Platz - das Urkundenformular für alle Fälle:

Es grüßt Rheingold

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Samstag, 10. Juni 2017, 12:19

Lieber Alfred Schmidt, lieber Rheingold1876

Nicht möglich?! Ich erhalten einen Jet mit persönlichem Monogramm? Wow ;) Wo soll ich den nur parken geschweige fliegen. Ich bin kein Pilot wie John Travolta, der seine Boeing 707 soeben nach Australien verschenkt hat.



Ich leg mich in die Hängematte und warte mal ob, ob jemand das Rätsel mit dem Heiligen Sebastian in Beitrag 4660 lösen wird. Die bestehenden Regeln im kniffligen Coverbildratespiel können so belassen werden. Alles andere ist mit grossem Aufwand verbunden.



* Das Bild ist übrigens ein Hinweis auf das letzte Rätsel.

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Alfred_Schmidt

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Samstag, 10. Juni 2017, 14:46

Also vielleicht stimmt meine Antwort doch nicht, denn den Hinweis mit der Hängematte hätte ich nicht verstanden....

Genug des grausamen Spiels:

Die Lösung heisst:

Gustave Moreau, Saint Sebastian and the Angel

und es befindet sich

im Musée Gustave Moreau - Musée, 14 rue de La Rochefoucauld

freundliche Grüße aus Wien
sendet Alfred

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Samstag, 10. Juni 2017, 15:54

Lieber Alfred Schmidt

Ich will der Bestätigung des Rätsels durch Rheingold1876 nicht vorgreifen. Nur so viel: In der Hängematte liegt Gustav Düsentrieb. Er hat den gleichen Vornamen wie der gesuchte Künstler Gustave Moreau!

Es grüsst nach Wien

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Samstag, 10. Juni 2017, 16:27

In der Hängematte liegt Gustav Düsentrieb


AHA

Der Bekannte, mit dem ich mich gerne über den Urknalll und den Wasserstoffmotor unterhalte, hieß DANIEL Düsentrieb, wahrscheinlich der Bruder.
Ich kenne einen gewissen GUSTAV Gans der mir stets seine Glücksbringer verkauft, die alleding bei mir nicht wirken.

Beste GRüße aus Wien
Alfred

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Samstag, 10. Juni 2017, 16:46

Den ersten Preis 1 Privates Flugzeug - JET vis 160 Personen - bekommt moderato
Den zweiten Preis 1 Rolls Royce in Luxusausführuing, dick vergoldeter Motorhaube mit persönlichem Monogramn - erhalte ich
Den dritten Preis erhält der nächste richtige Lösungsversuch. Eine 6 monatige kostenlose Mitgliedschaft bei Tamino Klassikforum (mit Urkunde)

Verdammt, hätte ich in den letzten Tagen bloß einmal in dieses Thema hineingeschaut. Wie Jean Des Esseintes, mein Bruder im Geiste, bewundere ich Gustave Moreau und erkenne jedes seiner Werke sofort. Der Privatjet hätte mir gehört. :wacko:

Rheingold1876

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Samstag, 10. Juni 2017, 17:54



Alfred hat das Rätsel perfekt gelöst. Gustave Moreau, Saint Sebastian and the Angel. Bertarido, der sich eben als Moreau-Kenner outete, kann uns vielleicht noch etwas sagen zu den Unterschieden zwischen der für das Cover gewählten Ausführung und dieser hier:



Das neue Rätsel wird uns Alfred aufgeben.
Es grüßt Rheingold

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Bertarido

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Samstag, 10. Juni 2017, 20:48

Saint Sebastian and the Angel. Bertarido, der sich eben als Moreau-Kenner outete, kann uns vielleicht noch etwas sagen zu den Unterschieden zwischen der für das Cover gewählten Ausführung und dieser hier:

Lieber Rheingold, ich kann nur etwas zu der zweiten Version von "Saint Sébastien Baptisé Martyr" beisteuern. Es handelt sich hier um eine Ölmalerei auf Holz, die 1876 mit einer Reihe von anderen Werken auf dem Salon de Paris vorgestellt wurde. Heute hängt das Bild in den USA im Fogg Art Museum in Cambridge (Mass.), weswegen ich es leider nie im Original gesehen habe (http://www.harvardartmuseums.org/art/230112). Über die Version, die für das Cover verwendet wurde, finde ich auch in meinem recht umfangreichen Moreau-Buch keine Informationen.

Rheingold1876

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Samstag, 10. Juni 2017, 21:07

Lieber Bertarido, das ist doch schon mal was. Herzlichen Dank.
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Sonntag, 11. Juni 2017, 11:18

Lieber Bertarido

Sobald der Jet bei mir eingetroffen ist, ein Stellplatz gefunden und ein Pilot engagiert wurde, sende ich dir eine Einladung für einen Flug, vorzugsweise nach Paris, damit das Gustave Moreau besucht werden kann.

In Erwartung des neuen Rätsels, das uns Alfred Schmidt stellen wird, grüsst dich herzlich

moderato
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Sonntag, 11. Juni 2017, 16:12

Und hier ist schon das neue Rätsel, dessen Schwierigkeitsgrad ich indes nicht beurteilen kann - ich glaube ich hätte es - auf Grund einer generellen Fehleinschätzung meinerseitss - nicht zu lösen vermocht. Aber das muß ich ja glücklicherweise auch nicht.

Viel Spaß
wünscht Alfred

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Montag, 12. Juni 2017, 07:03

Lieber Alfred Schmidt

Was sieht man? Zwei Bäumchen auf einem Felsen. Um den Felsen sind nebelartige Gebilde. Die scheinen aber nicht zu den sie umgebenden Flächen zu passen, die eher an eine Brandung denken lassen. Bei den Flächen im Hintergrund denke ich an einen Fluss.

Dein Rätselbild löst bei mir bei diesem genauerem Betrachten Kratzen im schütteren Haupthaar und Runzeln auf der Stirn aus. Ich habe das Coverbild mir vergrössert. Die Art und Weise wie das Wasser oder Nebel gemalt sind und der Umstand, dass die "Music for You"-Reihe des Labels Sony durchwegs immer Photographien auf den Covern zeigt.

Die Verläufe im blau-weiss-grau lassen mich eher an eine Photographie denken. Bei langer Belichtungszeit entstehen solche Verläufe.

Ist mit "genereller Fehleinschätzung" deinerseits gemeint, dass es n i c h t gemalt ist? Oder handelt es sich um eine photorealistische Malweise?

Mit herzlichem Gruss nach Wien

moderato
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Rheingold1876

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Montag, 12. Juni 2017, 08:45

Was sieht man? Zwei Bäumchen auf einem Felsen. Um den Felsen sind nebelartige Gebilde.



Und ich dachte zunächst an einen extremen Ausschnitt aus diesem Gemälde von Caspar David Friedrich: "Der Wanderer über dem Nebelmeer". Vergrößerung einzelner Details haben mich von dieser Fähre wieder abbringen lassen. Ich fand keine Übereinstimmungen. :(

Es grüßt Rheingold

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Montag, 12. Juni 2017, 16:47

Lieber Rheingold1876

Ich hatte beim ersten Blick ebenfalls an diesen Maler und und einen Ausschnitt dieses Gemälde gedacht. Die Verläufe im Nebel oder Wasser erinnern mich an Fotografien, in denen durch die lange Belichtungszeit diese weiche, schlierenartige Darstellung des Wassers entsteht. Das ist ein Beispiel einer Wasserstufe in Langzeitbelichtung:



Es grüsst moderato
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Montag, 12. Juni 2017, 17:09

Die Verläufe im blau-weiss-grau lassen mich eher an eine Photographie denken. Bei langer Belichtungszeit entstehen solche Verläufe.

Weil ich diese CD besitze, konnte ich nachschauen: Es handelt sich in der Tat um eine Photographie. Ist eine solche in diesem Ratespiel überhaupt zulässig?

Ich werde mich hier natürlich nicht weiter beteiligen.

moderato

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Montag, 12. Juni 2017, 17:24

Lieber Bertarido

Dann hat mich mein Empfinden nicht getäuscht. Ich finde, eine Photographie kann auch einen künstlerischen Anspruch besitzen. Die für die Reihe "Music for You" des Labels Sony ausgewählten Photos erfüllen dieses Kriterium. Einige CDs dieses Reihe besitze ich auch. Sie heben sich von anderen Photographen deutlich ab. Eine zufällige Auswahl verschiedener Bildmotive stelle ich euch vor:







Die Rätselfrage ist so noch nicht beantwortet. Spannend ist es nun den Photographen zu ermitteln.
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Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

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Alfred_Schmidt

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Montag, 12. Juni 2017, 18:15

Ich weiß nicht, ob ich euch schon helfen soll, aber vermutlich ist es notwendig.

Tip 1

Da der Mann übr keinen Wikipedia Eintrag verfügt sind Angaben ohne Gewähr.
Aber da sich seine Biographischen Notizen (ohne wirklich Lebensdaten zu verraten) immer wieder auf die USA bezieht bin ich sicher, daß er Amerikaner ist.

LG
Alfred

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