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Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

Beiträge: 7 049

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

31

Montag, 4. Januar 2016, 22:09

wobei ich mich selbst ein bisschen wundere, dass mir die Einleitung zum "Messias" nicht so wichtig ist, als dass ich sie hier erwähne

Ich finde schon, dass diese Ouvertüre es verdient hier genannt zu werden, zumindest ich schätze sie so sehr, dass ich sie durchaus nachnominieren möchte.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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lutgra

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  • »lutgra« ist männlich

Beiträge: 4 952

Registrierungsdatum: 9. April 2013

32

Dienstag, 5. Januar 2016, 10:55

Neben zahlreichen hier schon genannten (Mozart, Wagner) liebe ich besonders die Vorspiele zu zwei "Märchenopern"

Dvorak Rusalka

und

Janacek Das schlaue Füchslein

Caruso41

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  • »Caruso41« ist männlich

Beiträge: 3 381

Registrierungsdatum: 19. November 2010

33

Dienstag, 5. Januar 2016, 11:23

wobei ich mich selbst ein bisschen wundere, dass mir die Einleitung zum "Messias" nicht so wichtig ist, als dass ich sie hier erwähne
Ich finde schon, dass diese Ouvertüre es verdient hier genannt zu werden, zumindest ich schätze sie so sehr, dass ich sie durchaus nachnominieren möchte.

Bester Stimmenliebhaber,

jetzt bist Du aber großzügig!
Der Messias ist zwar auch auf der Opernbühne aufgeführt worden - unvergesslich die Inszenierung von Achim Freyer in Berlin an der DOB - aber eine Oper ist es denn doch nicht. Und dass es Elias und Paulus schon auf die Opernbühne geschafft hätten, ist mir entgangen.

Bei Händel kann ich eher akzeptieren, dass seine Oratorien auch zu den Opern gerechnet werden. Eigentlich sind es ja auch Opern....

So! Und nun schiebe ich noch nach:

Schreker: Vorspiel zu einem Drama (Die Gezeichneten)

Schreker: Vorspiel zu einer großen Oper (Memnon) - auch wenn die Oper letztlich nicht fertig geworden ist.

Ich werde vielleicht aus Opern der Zeit noch die eine oder andere Ouvertüre nennen.
Jetzt muss ich leider erst mal Schnee schieben!

Caruso41
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 257

Registrierungsdatum: 12. August 2005

34

Dienstag, 5. Januar 2016, 11:52

Also "Messiah" ist ganz klar keine Oper (es gibt keine benannten, "handelnden" Personen), während man bei "Theodora" zumindest streiten könnte, und dieses Stück ist ja auch öfters szenisch gegeben worden. (Freilich gibt es auch getanzte Johannespassion, was aus dem Stück noch kein Ballett macht...)

Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

Beiträge: 7 049

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

35

Dienstag, 5. Januar 2016, 13:17

Bester Stimmenliebhaber,
jetzt bist Du aber großzügig!
Der Messias ist zwar auch auf der Opernbühne aufgeführt worden - unvergesslich die Inszenierung von Achim Freyer in Berlin an der DOB - aber eine Oper ist es denn doch nicht.

Warum bin ich da großzügig? Ich habe nicht behauptet, dass "Messiah" eine Oper sei, ich orientiere mich bei meinen Nennungen lediglich am Rubriktitel "Was sind eure Lieblingsouvertüren?" und da gehört für mich die Ouvertüre zu "Messiah" weit eher hinein als die See-Zwischenspiele aus "Peter Grimes", so schön und eindrucksvoll diese auch sind.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Gombert

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  • »Gombert« ist männlich

Beiträge: 629

Registrierungsdatum: 9. Januar 2014

36

Dienstag, 5. Januar 2016, 13:53

Rameau: Les Indes Galantes

Wie schön, dass auch dieser Komponist genannt wird. Entscheiden wollte ich mich jedoch nicht:



Zu gerne würde ich Händel-Oratorien anführen, allein: es ist nicht erlaubt

Zitat

Hier sollen nur Ouvertüren zu Opern genannt werden

Caruso41

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  • »Caruso41« ist männlich

Beiträge: 3 381

Registrierungsdatum: 19. November 2010

37

Dienstag, 5. Januar 2016, 13:53

Lieber Stimmenliebhaber!

....ich orientere mich bei meinen Nennungen lediglich am Rubriktitel "Was sind eute Lieblingsouvertüren?"
Ja! Aber: bei der Eröffnung des Threads wurde doch gesagt:


Wir diskutieren ja gerade, ob man die Ouvertüre einer Oper szenisch umsetzen soll oder nicht. Ich habe dann nach einem thread gesucht, indem uns die Taminos verraten, welche ihre schönsten Ouvertüren sind.
Es geht also um Vorspiele oder Ouvertüren von Opern.
Immerhin steht dieser Thread ja auch in einem Kontext:

Tamino Klassikforum »»» OPER, OPERETTE, MUSICAL und BALLETT »»» OPERNFORUM »

Aber mir ist es eigentlich eh gleich, wer was nennt. Dass man die Hebriden-Ouvertüre aber nicht nennen dufte und auch die zum Sommernachtstraum nicht, hat mich schon betrübt. Das sind wirklich die Ouvertüren, die ich am aller liebsten höre!
Aber mein letzter Beitrag ist nicht durch irgendeine Verärgerung oder das Insistieren auf Regeln begründet sondern war einfach nur als ein ironischer Einwurf gemeint.
Vergiß ihn! - Ich werde ohnehin noch heute eine Ouvertüre nennen, die nicht wirklich unter die Opernouvertüren subsummiert werden kann.

Bis dann!

Caruso41
;) - ;) - ;)

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Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

Beiträge: 7 049

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

38

Dienstag, 5. Januar 2016, 15:01

Dass man die Hebriden-Ouvertüre aber nicht nennen dufte und auch die zum Sommernachtstraum nicht, hat mich schon betrübt.
Lieber Caruso41,

die Ouvertüre zum "Sommernachtstraum" hatte ich ja ohnehin schon genannt. So ist das halt, wenn am Beginn zu schwammig formuliert wird. Der Rubriktitel "Was sind eure Lieblingsouvertüren?" schließt eigentlich alles auch, was nicht wirklich Ouvertüre ist, aber keineswegs Konzert- und Oratorien-Ouvertüren. In welchem Ordner diese Rubrik überhaupt steht, habe ich bis eben, wo ich es von dir gelesen habe, überhaupt nicht gewusst. Wenn ich das Forum öffne, sehe ich fett die ungelesenen Rubriken untereinander, ohne Ordnerunterscheidung, sondern einfach chronologisch nach dem letzten Eintrag. Das Ordner-System ist hier ohnehin teilweise so merkwürdig, dass ich irgendwann aufgegeben habe, das zu hinterfragen oder zu verstehen, warum das eine in diesem und das anderen in jenem Ordner ist.

Halten wir fest: Mendelssohns-"Sommernachtstraum"-Ouvertüre ist ein Geniestreich, unabhängig davon, in welche Rubrik das gehört und in welche nicht. ;) :hello:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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musikwanderer

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  • »musikwanderer« ist männlich

Beiträge: 4 031

Registrierungsdatum: 20. Januar 2010

39

Dienstag, 5. Januar 2016, 15:12

Weil ich hier in das Genre der Oratorien gelangt bin, möchte ich Caruso41 auf seinen entsprechenden Einwurf, dass es hier um Opern-Ouvertüren geht, kurz antworten. Ich habe dr. pingels Startbeitrag nicht so apodiktisch aufgefasst, las nur von Ouvertüren und habe daher Oratorien-Vorspiele hinzugenommen...

:hello:
.

MUSIKWANDERER

Caruso41

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  • »Caruso41« ist männlich

Beiträge: 3 381

Registrierungsdatum: 19. November 2010

40

Dienstag, 5. Januar 2016, 15:30

Halten wir fest: Mendelssohns-"Sommernachtstraum"-Ouvertüre ist ein Geniestreich, unabhängig davon, in welche Rubrik das gehört und in welche nicht.


J A W O H L ! ! !


- - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Und nun nenne ich eine Ouvertüre, die nicht in der Rubrik Opernouvertüren gehört und ganz bestimmt kein Geniestreich ist.
Sie stammt von Max Reger. Opern hat der ja meines Wissens nicht geschrieben. Und so eröffnet dies Ouvertüre auch keine Oper!
Sie steht vielmehr am Anfang der schrecklichen Katastrophe des Ersten Weltkrieges.
Ich bin ja Historiker und vor allem im Felde der Konflikt- und Friedensforschung tätig. Als 2014 allüberall an den Beginn des ersten Weltkrieges erinnert wurde, hatte ich etliche Vorträge zu halten.
Unter anderem auch über die Kriegsbegeisterung der Intellektuellen und Künstler in den verschiedenen Ländern Europas.
Bei der Vorbereitung stieß ich auf das Op. 140 von Max Reger: Eine Vaterländische Ouvertüre für grosses Orchester.
Sie ist dem deutschen Heere gewidmet und dem deutschen Volke geschenkt!

Zunächst fand ich nur die Noten:



Dann fand ich raus, dass es auch eine Aufnahme unter Robert Heger gibt. Ich habe lange gesucht, um sie aufzutreiben. Der Kollege, bei dem ich sie schließlich fand, hat sie inzwischen digitalisiert und ins Netz gestellt:



Ein kleine, höchst informative Betrachtung zu dem Werk:

https://www.gko.uni-leipzig.de/fileadmin…/34P430_454.pdf

Mal sehen, wer dies Werk im angebrochenen Gedenkjahr Regers aufführt!
Ich denke: man sollte sie nicht vergessen.
Schade, dass ein Wolfgang Sawallisch nicht mehr da ist.
Wenn er das Werk auf ein Programm setzen würde, müsste nicht gleich ein Sturm der Entrüstung gefürchtet werden, der ganz sicher käme, wenn Christian Thielemann das täte. Wie auch immer, es lohnt, sich mit dem Werk zu beschäftigen.

Eine "Lieblingsouverture" ist das Werk gleichwohl für mich nicht!

Caruso41
;) - ;) - ;)

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zweiterbass

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Beiträge: 4 066

Registrierungsdatum: 2. Juni 2010

41

Mittwoch, 6. Januar 2016, 12:04

Ich denke: man sollte sie nicht vergessen.

Hallo Caruso,

den verlinkten Beitrag habe ich gelesen und gerade deswegen sollte das Werk vergessen bleiben - wegen des wieder erstarkenden Zeitgeistes, denn Kommentierungen bleiben meist ungelesen, -verstanden. (Wirtschaftliche Gesichtspunkte nehme ich davon extra aus: "Denglisch" ist ein Graus und wer sich z. B. in Frankreich um öffentliche Aufträge bemüht, hat dies in franz. Sprache zu tun, einschl. allen Schriftwechsels incl. Rechnung, so es zum Auftrag kommt.)

Der zitierten Meinung Griegs stimme ich z. T. zu.

Auch für mich ist "der Erguss" weit ab von einer Lieblings-"Overtüre", was bestimmt auch daran liegt, dass ich, von den Zitaten Haydns und Brahms ausgenommen, die anderen vaterländischen Musikzitate nicht mehr kenne, "Gottseidank".
Nebenbei: Regers Ausspruch, er sei "katholisch bis in die Fingerspitzen", sehe ich nicht im Widerspruch zu seiner vaterländischen Haltung.

Viele Grüße
zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

Caruso41

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  • »Caruso41« ist männlich

Beiträge: 3 381

Registrierungsdatum: 19. November 2010

42

Freitag, 29. Januar 2016, 15:11

Hallo Caruso,

den verlinkten Beitrag habe ich gelesen und gerade deswegen sollte das Werk vergessen bleiben - wegen des wieder erstarkenden Zeitgeistes, denn Kommentierungen bleiben meist ungelesen, -verstanden.

Lieber Zweiterbass,

vielleicht hast Du ja recht!

Andererseits tun wir uns auch keinen Gefallen, wenn wir einfach unterschlagen, was eben auch zu einem solchen Komponisten wie Reger gehört!

Immerhin sind wir uns einig: Unsere Lieblings-Ouvertüre ist das sicher nicht!
Und: in diesem Thread dürften wir sie auch gar nicht nennen.

Beste Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

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Rheingold1876

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  • »Rheingold1876« ist männlich

Beiträge: 4 112

Registrierungsdatum: 5. Mai 2011

43

Freitag, 29. Januar 2016, 21:19

Andererseits tun wir uns auch keinen Gefallen, wenn wir einfach unterschlagen, was eben auch zu einem solchen Komponisten wie Reger gehört!

Ganz meine Meinung. Ich möchte mir meine eigene Meinung bilden. Und keine andere vorgesetzt bekommen. Den Beitrag, den Du verlinkt hast, lieber Caruso, habe ich mit Gewinn gelesen. Die "Vaterländische Ouvertüre" in der alten Polydor-Aufnahme von 1942 unter Robert Heger ist bereits mehrfach auf CD erschienen - beipielsweise bei Guild:



Eine Bearbeitung für Piano zu vier Händen gibt es hier:



Eine neue Einspielung wäre geboten. Gerade im Reger-Jahr. Wir können uns ihn nicht zurechtschnitzen. Aus Verirrungen ist nach meinem Dafürhalten am besten zu lernen. Und das Deutschland-Lied, das in dem Stück sehr pompös zitiert wird, singen die Deutschen immer noch als ihre Hymne. Ich möchte das Stück endlich mal nicht so verschwommen hören. Meinetwegen soll es Thielemann ruhig machen. Metzmacher hat auch ein Gespür für solche Musik. Er führte vor etlichen Jahren mal zum Nationalfeiertag hier in Berlin Pfitzners "Von deutscher Seele" auf und wurde dafür fast gesteinigt. Das ist wohl der Preis, der immer noch dafür gezahlt werden muss, wenn man sich dem Mainstream verweigert.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

hasiewicz

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  • »hasiewicz« ist männlich

Beiträge: 853

Registrierungsdatum: 16. September 2012

44

Freitag, 29. Januar 2016, 21:42

Was ganz anderes - eine meiner Lieblingsouvertüren ist die zu "Ruslan und Ludmila" von Glinka - wobei ich gleich bekenne (shame on me), die Oper noch nie ganz gesehen zu haben. Ich werde das nachholen. Bis dahin erfreue ich mich regelmäßig an dieser Einspielung, weil sie sehr inspiriert klingt, und weil ich es mag, wie Gergiev sie mit Rosenstrauß in der Hand dirigiert.



Herzliche Grüße

Christian

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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Registrierungsdatum: 9. August 2004

45

Samstag, 30. Januar 2016, 06:54

Ich muß gestehen, daß ich ein wenig überrascht war über das Thema des Threads, denn ich hatte in Erinnerung, daß das Thema "Opernouvertüren" von "Klassik-Hardlinern" stets ein wenig naserümpfend betrachtet wurde, etwa in Richtung "Wunschkonzert für Oma Normalverbraucher" Imso erfreuter war ich, daß ich als Liebhaber dieses Genres nicht alleine dastehe. Letztlich hat sich ja auch das was wir heute als "Sinfonie" bezeichnen ursprünglich aus dem Opernvorspiel entwickelt;

Auber:
- Fra Diavolo
- Le Cheval de Bronze

Boïeldieu:
- La Dame blanche
- Le Calife de Bagdad
- Les Voitures versées

Cimarosa:
- Il Matrimonio segreto

Donizetti
- L'Elisir D'amore
- Don Pasquale

Flotow:
- Martha

Lortzing:
- Der Waffenschmied
- Der Wildschütz
- Zar und Zimmermann

Giacomo Meyerbeer:
- Emma di Resburgo

Mozart:
- Zauberflöte
- Don Giovanni
- Die Entführung aus dem Serail
- Cosi fan tutte
- Die Hochzeit des Figaro

Nicolai:
- Die lustigen Weiber von Windsor

Rossini:
- Der Barbier von Sevilla
- Die Italienerin in Algier
- Wilhelm Tell
- La Cenerentola
- Die seidene Leiter
- Die diebische Elster
- Der Türke in Italien

Salieri:
- La grotta di Trofonio
- Der Rauchfangkehrer
- Die Neger

Smetana:
- Die verkaufte Braut

Verdi:
- Nabucco
- Rigoletto
- La Traviata


Weber:
- Der Freischütz

Das ist nur ein kleiner Auszug, ich habe mich bemüht auch unbekannte Werke zu bringen - Sie sind sämtlich auf YouTube verfügbar....

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

moderato

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46

Samstag, 30. Januar 2016, 08:42

Auch wenn der Thread-Eröffner nur Opernouvertüren hier sehen möchte, muss ich dieses Werk erwähnen. m Genre der Konzertouvertüren gefällt mir Peter Tschaikowsky Ouvertüre Solennelle "1812" op. 49. Da lässt der Komponist es im wahrsten Sinne des Wortes effektvoll mit Kanonendonner krachen.

Gothenburg Symphony Orchestra, Neeme Järvi

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Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

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moderato

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47

Samstag, 30. Januar 2016, 08:42

Giacchino Rossini war ein Meister darin, ein plapperndes und schwatzendes Publikum zum Zuhören zu bringen. Der Komponist musste die Opernbesucher bei geschlossenem Vorhang effektvoll packen können. Das Label Naxos hat eine Gesamtaufnahme aller Opernouvertüren herausgebracht.
Seine Opernouvertüren schätze ich.

Prague Sinfonia Orchestra, Christian Benda


Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
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48

Samstag, 30. Januar 2016, 09:02


Felix Mendelssohns Ouvertüre zum Schauspiel "Der Sommernachtstraum" stimmt auf die Handlung mit ihrem besonderen Klang ein. Der Komponist hatte sie Jahre vor den anderen Nummern dieser Schauspielmusik zu Papier gebracht. Diese Aufnahme mit Neville Marriner und dem Philharmonia Orchestra findet ich Spitze.
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49

Samstag, 30. Januar 2016, 09:10

Ja und bei Wolfgang Amadeus Mozart ist diese Meisterschaft das Opern-Publikum einzustimmen und auf Linie zu bringen ebenfalls vorhanden.


Norwegian National Opera Orchestra, Rinaldo Alessandrini

In dieser Aufnahme sind die Pauken durch die Tontechnik besonders gut wiedergegeben.
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operus

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50

Samstag, 30. Januar 2016, 10:02

Niemals sollst Du mich befragen?

Dies ist wieder eine der schwierigen Entscheidungsfragen. Zunächst sollte zwischen Opernouvertüre, die ein Werk einleitet und einer Konzertouvertüre unterschieden werden. Nun mache ich es mir leicht und nenne ganz pauschal Franz von Suppé, der vor allen seinen virtuosen Ouvertüren seine bleibende Popularität verdankt. Zu nennen wären hier exemplarisch: "Leichte Kavallerie", "Pique Dame" und "Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien.

Herzlichst
Operus
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rodolfo39

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51

Samstag, 30. Januar 2016, 11:56

Meine Lieblingsovertüren sind:

Bellini : Norma
Rossini : La Cenerentola und Semiramide
Verdi : Luisa Miller, La forfza del destino , Stiffelio und Nabucco
Wagner : Tannhäuser, Der fliegende Holländer

Caruso41

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52

Samstag, 30. Januar 2016, 12:37

daß das Thema "Opernouvertüren" von "Klassik-Hardlinern" stets ein wenig naserümpfend betrachtet wurde, etwa in Richtung "Wunschkonzert für Oma Normalverbraucher"

Ich hatte ja bereits zwei Listen zusammengestellt ohne solche Ouvertüren darauf zu setzen, die sich 'Oma Normalverbraucher' im Wunschkonzert wünschen würde.
Es geht auch ohne Mozart und Rossini, Weber, Mendelssohn, Wagner und Suppé.

Ich möchte jetzt noch eine Ouvertüre nennen, nach der allerdings nicht wirklich eine Oper folgt:

Eugen d'Albert: Ouvertüre zu Esther von Franz Grillparzer op. 8 (1888)



Aber es gibt von Eugen d'Albert auch etliche hörenswerte Vorspiele zu seinen Opern - nicht nur den Symphonischen Prolog zu "Tiefland", der ja schon genannt wurde!
Höchst lebendig und unterhaltsam finde ich die Ouvertüre zu dem Einakter "Die Abreise".. Das ganze Werk dauert nicht einmal 45 Minuten, aber die Ouvertüre allein beansprucht mehr als sechs Minuten!



Caruso41
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dr.pingel

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53

Samstag, 30. Januar 2016, 18:05

Bei der Erstellung des Themas hatte ich tatsächlich an Ouvertüren zu Opern gedacht, sehe aber, dass euch das Them zu einer Ausweitung angeregt hat. Mir ist das durchaus angenehm, denn bei diesem Thema kommt es auf den Genuss an und nicht auf die korrekte Definition. Zwei Ergänzungen möchte ich machen:
1. Brahms hat nicht viel geschrieben (122 opera) und vieles vernichtet. Leider hat er "die Akademische Festouvertüre" (op.80)nicht vernichtet. Die ist nach seinem eigenen Motto "Wenn mir nichts mehr einfällt, dann arbeite ich" verfasst. Dagegen ist die "Tragische Ouvertüre" (op.81, 1880) ein Meisterwerk, obwohl es eine Ouvertüre ist, die nichts "eröffnet", sondern eher ein symphonischer Einzelsatz zwischen erster und zweiter Sinfonie sein könnte, vielleicht so eine Brahmssche "Blumine".
2. In der alten Musik war der Begriff der Ouvertüre gemünzt auf das, was wir heute Sinfonie nennen würden. Bekannt ist hier, dass Telemann fast 1000 geschrieben haben soll. Eine ganze Reihe hat die Cappella Coloniensis des WDR davon eingespielt, eine großartiger als die andere. Die habe ich alle noch und werde sie bald digitalisieren.
Eine Reihe von Werken in der Alten Musik haben durchaus das, was man eine Ouvertüre nennen könnte, wie z.B. der Messias.
Wir singen gerade die "Markuspassion", die Reinhard Keiser zugeschrieben wird. Dort heißt die Ouvertüre "Sinfonia".
"Früher war alles besser!" Sogar die Kommentare zu "Früher war alles besser!" waren früher besser (Dr. Pingel´s Brosamen, Band 1, Nr. 65).