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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Ulli

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31

Dienstag, 3. Oktober 2006, 22:40

Salut,

eine interessante Variante bietet:



Rudolf Klein
Der Mozart-Mann

daraus:

Zitat


Der Mozart-Mann. Im Jahr 1756 wurde er in eine Irrenanstalt eingeliefert, wo er Abteilungsleiter Dr. Köchel und diversen Insassen einige Rätsel aufgab. Warum zeichnet der stumme Mozart-Mann ständig Linien auf Papierblätter? Warum zieht er so viele Fliegen an? All das sind Rätsel, die auch die Nachwelt durch die Produktion von fetten Schoko-Kugeln und nach diesem Mann benannten Jahren nicht zu lösen imstande ist.


Sowas kriegt man vom obsi geschenkt, wenn man zuviel Unsinn treibt...

:pfeif:

Es klebt mittlerweile 'ne echte dran... requiescat in pace.

Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Padre

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32

Freitag, 13. Oktober 2006, 10:48

Mozart-Handbuch

Auf der Suche nach guter Mozartliteratur, bin ich auf die Empfehlung, des Mozart-Handbuches von Silke Leopold, erschienen bei Bärenreiter gestoßen. Kennt jemand dieses Buch und was kann er darüber sagen.
Viele Grüße Padre

JuergenB

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33

Freitag, 13. Oktober 2006, 23:33

Hallo,

Ich habe vor kurzem das Buch "Mozart in Wien" von Volkmar Braunbehrens gelesen, das noch nicht erwähnt wurde (Piper hat es zum Mozartjahr wiederaufgelegt, es stammt aus dem Jahr 1986). Das war eine recht anregende Lektüre, bei der einiges gegen den Strich gebürstet wurde. kurz gesagt ist die Hauptthese von Braunbehrens, das Mozart nicht verarmt gestorben ist, sonder durchaus erfolgreich bis zum Schluss war, mit nur einem kriegsbedingten Durchhänger 1788-1790. Viel Raum wird auch dem aufklärerischen Joseph II gewidmet, mit dem Mozart angeblich sympathisierte, und auch die (ebenfalls als aufklärerisch klassifizierte) Freimaurerei wird ausgiebig geschildert. Ich bin kein Historiker (Braunbehrens übrigens auch nicht) und kann nicht beurteilen, inwieweit sich Braunbehrens' Schlüsse zwingend aus den Quellen ergeben. Aber insgesamt hatte ich eher den Eindruck, dass sich da jemand seinen Mozart zusammenzimmert. Vieles sind Interpretationen, die man auch anders sehen kann (ich habe gestern das in einem anderen Thread empfohlene Harnoncourt-Interview gehört: Ihm zufolge ist Figaro überhaupt nicht politisch - das sieht Braunbehrens ganz anders).

Beste Grüsse,

Jürgen

Ulli

Erleuchteter

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34

Freitag, 13. Oktober 2006, 23:53

Salut,

der Figaro ist natürlich schon politisch, aber weitestgehend entschärft - und ob man dies noch als gewill politisch sehen kann bzw. will, ist etwas anderes. Zu Braunbehrens: Fakt ist, dass Joseph II. ein Aufklärer war [so wird er auch bei Wagner und Kischke dargestellt, ebenfalls in der gewesenen Ausstellung in Wien], der aber bezüglich der Freimaurerei zwischen den Stühlen stand: Zum einen sägten sie an seinem eigenen Stuhl, weshalb er die Aktivitäten der Freimaurerei einschränkte [z.B. nur eine Großloge erlaubte]. Immerhin aber ließ er sie noch existieren, denn die Grundgedanken waren wohl weitestgehend identisch. Du könntest zu diesem Thema mit etwas Vorsicht Guy Wagners "Bruder Mozart" lesen und dazu Horst Kischkes "Die Freimaurer", m. E. eine recht objektive [aber teils auch komplexe] Schilderung der Freimaurerei.

Die Frage ist, was man als "verarmt" bezeichnen will. Laut Amtsprotokoll [Vermögensausweisung] überstiegen am Todestage die monetären Schulden die Forderungen bzw. das Vermögen um 326 Gulden 7 Kreuzer, was heute vielleicht rund 6.000 € wären. Ein Betrag, der für einen gefragten und aktiven Künstler sicher mit Fassung zu dulden ist. Mozart war recht gut im Geschäft, wurde sogar nach London eingeladen, hatte höhere Einnahmen in Aussicht. Sicherlich hätte er an den Erfolg der Zauberflöte anknüpfen können.

Wirklich leer ausgegangen ist eigentlcih die Wittwe, die gem. Heirathscontract einen Anspruch auf 1.500 Gulden gehabt hätte [was nicht wenig ist], hätte sie ihr persönliches Eigentum an dem Inventar [Heiratsgut] nachweisen können.

Viele Grüße
Ulli
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Alfred_Schmidt

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35

Samstag, 14. Oktober 2006, 20:21

Daß Mozart nicht verarmt war, ist keine These von Braunbehrens, sondern Realität. Gemessen an einem üblichen Jahreseinkommen von Mozart waren die Schulden geradezu lächerlich. Ich würde es mit einem Leitenden Angestellten vergleichen, der sein Konto um einige Monatsgehälter überzogen hat - und plötzlich arbeitslos wird - und stirbt.

Manchen wird die Summe geradezu gigantisch erscheinen, die aufgelaufen ist - aber absolut gesehen ist das ein Bettel.

Braunbehrens ist ohne Zweifel eines der zuverlässigsten Mozartbücher der letzten Jahre - ex equo mit Hildesheimer.

mfg
aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Barockbassflo

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36

Samstag, 14. Oktober 2006, 20:39

Original der Winterreisenden:

Zitat

Kennt wer den Geck? Den möchte ich mir gerne anschaffen, Hinweise sind da natürlich hilfreich...


Liebe Winterreisende,

das Buch von Martin Geck habe ich vor einigen Monaten gelesen, passender Weise auf einer Spätwinter-/Vorfrühlingsreise im Zug zum Luzerner Mozartfest.

Da ich von Herrn Gecks Buch zur Musikgeschichte im 19. Jahrhundert hellauf begeistert war und bin hatte ich mir von seinem Werk über Mozart ähnliches erwartet - und wurde enttäuscht.

Ich fand das Werk zwar angenehm zu lesen und stellenweise recht heiter, aber es ist bei mir nur sehr wenig haften geblieben und ich habe den Eindruck, dass es lange nicht so sorgfältig recherchiert und durchgearbeitet ist wie seine Musikgeschichte "Von Beethoven bis Mahler".

Mit dem zweiten, analytischen Teil mit Ausführungen zu einzelnen Werken konnte ich ebenfalls sehr wenig anfangen, aber darüber traue ich mir nun wirklich kein Urteil zu - wobei ich auch hier das oben erwähnte andere Buch von ihm wesentlich ergiebiger fand (aus meiner Perspektive).

Ich würde daher empfehlen, möglichst erst ein wenig hineinzulesen in das Werk.

Hoffentlich hilft dieser Eindruck bei der Entscheidung, Wegweiser sind auf Winterreisen ja oft eine trickreiche Sache ;-).

Herzlich grüßt
Flo
"Dekonstruktion ist Gerechtigkeit." (Jacques Derrida)

JuergenB

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37

Samstag, 14. Oktober 2006, 21:00

Zitat

Original von Alfred_Schmidt
Daß Mozart nicht verarmt war, ist keine These von Braunbehrens, sondern Realität.
[...]
Braunbehrens ist ohne Zweifel eines der zuverlässigsten Mozartbücher der letzten Jahre - ex equo mit Hildesheimer.


Nur dass sich Braunbehrens und Hildesheimer in diesem Punkt widersprechen: Hildesheimer hält die These vom verarmten Mozart aufrecht. Ich zitiere den Schluss seines Buches:

"Also starb Mozart, vielleicht das grösste Genie der bekannten Menschheitsgeschichte [...] zwar nicht ungewöhnlich früh, doch an der Schwelle des Alters, das man als das 'beste Mannesalter' zu bezeichnen pflegt, verarmt, gebrochen (auch diese Gemeinplätze müssen wir nach unseren Untersuchungen beibehalten)..."

Hildesheimer bekommt von Braunbehrens auch einigen Prügel für seine negative Darstellung der Konstanze Mozart.

Beste Grüsse,

Jürgen

musicophil

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38

Samstag, 14. Oktober 2006, 21:08

Hallo JuergenB,

Zwischen "verarmt" und "arm" liegt eine ganze Welt.

Wenn das Geld mit Hundertscheine kassiert wird und mit Tausendscheine ausgegeben wird (so ungefähr war es bei Rembrandt, und ich dachte auch bei Mozart), sagt man dann "arm" oder "verarmt"?

LG, Paul
Wirklich schöne Musik rührt

Ulli

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Registrierungsdatum: 16. Januar 2005

39

Samstag, 14. Oktober 2006, 21:21

Zitat

Original von JuergenB

Zitat

Original von Alfred_Schmidt
Daß Mozart nicht verarmt war, ist keine These von Braunbehrens, sondern Realität.
[...]
Braunbehrens ist ohne Zweifel eines der zuverlässigsten Mozartbücher der letzten Jahre - ex equo mit Hildesheimer.


Nur dass sich Braunbehrens und Hildesheimer in diesem Punkt widersprechen: Hildesheimer hält die These vom verarmten Mozart aufrecht. Ich zitiere den Schluss seines Buches:

"Also starb Mozart, vielleicht das grösste Genie der bekannten Menschheitsgeschichte [...] zwar nicht ungewöhnlich früh, doch an der Schwelle des Alters, das man als das 'beste Mannesalter' zu bezeichnen pflegt, verarmt, gebrochen (auch diese Gemeinplätze müssen wir nach unseren Untersuchungen beibehalten)..."

Hildesheimer bekommt von Braunbehrens auch einigen Prügel für seine negative Darstellung der Konstanze Mozart.

Beste Grüsse,

Jürgen


Zur Zeit, als Hildesheimer sein Buch schrieb, 1977, galt Mozart ja auch noch als in einem Armengrab verscharrt. Deswegen ist das Buch nicht schlecht, ebensowenig wie Einsteins grandioses Werk. Einige Fakten sind eben überholt - die Verehrung bleibt.

"Arm" ist für mich ein sich nicht ändernder Dauerzustand. "Verarmt" ist das erreichen dieses Zustandes. Ich würde sagen, Mozart war gerade mal pleite, was zwishendurch auf oft der Fall gewesen ist.

Zitat

Wenn das Geld mit Hundertscheine kassiert wird und mit Tausendscheine ausgegeben wird (so ungefähr war es bei Rembrandt, und ich dachte auch bei Mozart), sagt man dann "arm" oder "verarmt"?


Ich würde das "optimistisch" nennen.

Im Gegensatz zu z.B. Joseph Haydn oder Ignaz Pleyel hat Mozart kein Vermögen angehäuft, kein Eigenheim erworben [obschon er dies durchaus hätte tun können], was letztlich auch vielen seiner Kollegen ebensogut gelang, z.B. Carl Ditters von Dittersdorf, zeit seines Lebens überaus gutsituiert --> verarmt [!] gestorben, aber im hohen Alter.

:hello:

Ulli
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Ulli

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40

Sonntag, 15. Oktober 2006, 23:02

Salut,

mir fiel vor einigen Tagen dieses verflixte Buch wieder in die Finger... ich blätterte [wie stets] unkoordiniert darin herum und las ein paar Seiten - dann alles. Und ich bin zu dem Schluß gekommen: Wer Mozarts Musik weitestgehend kennt und um die neuere Forschung weiß [daß also nicht alle Fakten mehr dem Stand der modernen Forschungsergebnisse entsprechen], der wird hier in vielen Fällen eine ganz exklusive Bestätigung seiner Empfindungen finden und kaum über Einstein billig lächeln können. Zudem hat Alfred Einstein, der Cousin des "großen" Einstein [der übrigens auch selbst Geige im Quartett spielte - nicht nur 'mitunter' auch Mozart], ganz klar den Durchblick, was die Bezüge Mozarts zu seinen Zeitgenossen und der Zeit betrifft. Ich frage mich, wie er das damals gemecht hat, wo es keine Opernaufnahmen zu z.B. Gazzanigas 'Don Giovanni' geht, über den er sehr detailliert berichtet!?

Empfehlung daher - mit den genannten Einschränkungen:



Ich bin platt, was ich nach ~15 Jahren nochmals völlig neu und - meiner Meinung nach anders orientiert - lese: Der Mann spricht mir aus dem Herzen.

:jubel: :jubel: :jubel:

Ulli

P.S. Wie kommt es, dass bei jpc eine

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1
[jpc]Buchempfehlung[/jpc]
nicht möglich ist...?
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petemonova

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41

Sonntag, 15. Oktober 2006, 23:11

Zitat

Original von Ulli
P.S. Wie kommt es, dass bei jpc eine

Quellcode

1
[jpc]Buchempfehlung[/jpc]
nicht möglich ist...?




Geht doch... ?(
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

Ulli

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42

Sonntag, 15. Oktober 2006, 23:36

Wo hast Du jetzt DIE Nummer her...???

?(
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petemonova

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43

Sonntag, 15. Oktober 2006, 23:38

Zitat

Original von Ulli
Wo hast Du jetzt DIE Nummer her...???

?(


"http://www.jpc.de/image/cover/front/0/3596170583.jpg"

Ist doch nichts anderes als bei einer CD... :yes:


Gruß an den PC-Laien. :hello:
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
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Ulli

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44

Sonntag, 15. Oktober 2006, 23:44

Doch, weil das nicht eine Bestellnummer steht, sondern die ISBN [mit - - ], jedenfalls bei mir... die sollen das gefälligst einheitlich machen, sonst raff ich das nicht.

:hello:

Ulli
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Padre

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Montag, 23. Oktober 2006, 18:11

RE: Mozart - welche Biographien empfehlt ihr?

Ich finde es kommt ganz entscheidend darauf an, welche Vorkenntnisse beim Leser vorhanden sind. Ein Musikwissenschaftler, wird andere Prioritäten setzten als ich, als interessierter Laie.Persönlich bin ich gut mit Wolfgang Hildesheimer, Mozart, Insel Taschenbuch klargekommen.Aber auch Erich Valentin, Mozart , Eine Biographie, Focus Edition kann ich sehr empfehlen. Es ist aus der großen Auswahl nicht einfach, das heraus zu finden, was einem eigentlich vorschwebt. Ich mag Valentin deshalb, weil er als ausgewiesener Fachmann, sehr bescheiden bleibt und u.a. ausführt...."Ein Versuch wird es allemal bleiben.Denn das Thema ist erwiesenermaßen so grenzenlos und vielschichtig, dass jeder,der sich mit ihm befasst, das Recht für sich in Anspruch nehmen darf, "recht" zu haben,......"Eine wunderbare Aussage finde ich. Die als Maxime auch hier im Forum gelten könnte.
Padre

Yorick

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46

Mittwoch, 26. Dezember 2012, 11:12

Sagt mal, liebe Freunde; täusche ich mich oder gibt es zu Mozart keine neuere dickleibige Biografie von an die tausend Seiten, wie sie für Bach, Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy oder Wagner vorliegen? Ich las als Knabe das hier ...






... und als Jugendlicher natürlich ihn ...




Aber was liest man nun als reifer Mann?

musikwanderer

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47

Mittwoch, 26. Dezember 2012, 14:54

Für mich zählt die von "Padre" genannte Valentin-Biographie über Mozart zu den besten, ich habe sie seit 50 Jahren und möchte sie nicht missen. Auch der Hildesheimer, wenn auch in meinen Augen manchmal in seinen Schlußfolgerungen zu sehr persönlich gefärbt, fehlt nicht bei mir. Aber auch die hier habe ich seit 40 Jahren im Regal



und die hier, ich glaube, die erste biographische Darstellung (auch sehr persönlich gefärbt) überhaupt, ist vorhanden



Dazu kommt noch das KV und das Mozart-Kompendium - das reicht mir momentan. Ich könnte mich nur zu einer Neuanschaffung entschließen, wenn es mal wirklich neue umwerfende Forschungsergebnisse geben sollte...

:hello:
.

MUSIKWANDERER