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Rheingold1876

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  • »Rheingold1876« ist männlich

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61

Samstag, 1. September 2012, 17:37

Lieber Milletre, ich wusste gar nicht, dass der Strich in der Wiener "Elektra" erst nachträglich geöffnet und aufgenommen worden ist. Bisher ging ich davon aus, diese Produktion sei von Anfang an geplant gewesen wie sie ist. Wir stimmen völlig überein, dass die Kürzung dramaturgisch und hinsichtlich der Wirkung des Werkes sinnvoll ist. In der üblichen Form ist ja wirklich alles gesagt. Es gab ja immer wieder Versuche, den Strich auch auf der Bühne aufzumachen. Auch Inge Borkh hat mir mehrfach von deratigen Offerten an sie erzählt. Sie blieb aber standhaft.

Nur will man schon einmal gehört haben, wie es komponiert ist.

Danke für die Informationen. Gruß Rheingold
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Rheingold1876

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62

Samstag, 1. September 2012, 18:14

Beim Orest werden wir uns aber doch nicht einig (weshalb ich es auch für unnötig halte, das Wort 'widersprechen' zu benutzen, auch wenn du es tust, ich widerspreche dir nicht...wir haben einfach nur unterschiedliche Ansichten).

Nun können wir lange über die Semantik des Wortes Widerspruch diskutieren. Ich wollte Dir nicht widersprechen in dem Sinne, dass ich die besseren Argumente habe. Um Gottes Willen! Die will ich gar nicht haben, ich will auch überhaupt nicht Recht haben. Wo kämen wir da hin. Ob nun widersprechen oder nicht widersprechen, es ist mir in diesem konkreten Falle wirklich egal. Wir erörtern doch nicht das Geburtsdatum von Strauss, das eindeutig ist. Wir tauschen uns über eine seiner Opern aus. Du hast Deine Meinung, ich die meine. So einfach ist das.

Es grüßt Rheingold
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Harald Kral

Erleuchteter

  • »Harald Kral« ist männlich

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Registrierungsdatum: 20. Juni 2007

63

Sonntag, 2. September 2012, 20:48

Premiere am 22. 9. an der Rheinoper

Im Düsseldorfer Opernhaus laufen zur Zeit die Proben für eine neue "Elektra" - Premiere ist am 22. 9., 5 weitere Vorstellungen im Sept/Okt. 2012

Es handelt sich um eine Kooperation mit dem Grand Théâtre de Genève.

Hier die Besetzung:
Elektra
von Richard Strauss

Tragödie in einem Aufzug
Dichtung von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Musikalische Leitung - Axel Kober
Inszenierung - Christof Nel
Bühne - Roland Aeschlimann
Kostüme - Bettina Walter
Licht - Susanne Reinhardt
Chorleitung - Christoph Kurig
Szenische Analyse - Martina Jochem

Klytämnestra - Renée Morloc
Elektra - Linda Watson
Chrysothemis - Morenike Fadayomi
Aegisth - Wolfgang Schmidt
Orest - Hans-Peter König
Der Pfleger des Orest - David Jerusalem
Die Vertraute - Maria Kataeva
Die Schleppträgerin - Luiza Fatyol
Ein junger Diener - Manfred Fink
Ein alter Diener - Lukasz Konieczny
Die Aufseherin - Jessica Stavros
1. Magd - Sarah Ferede
2. Magd - Iryna Vakula
3. Magd - Katarzyna Kuncio
4. Magd - Elisabeth Selle
5. Magd - Anett Fritsch
Agamemnon - Thorsten-Kai Botenbender
Chor der Deutschen Oper am Rhein
Düsseldorfer Symphoniker

Das Schönste an der Oper: Dauer nur ca. 1 3/4 Stunden, keine Pause.

LG

8-)
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)