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Hayate

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91

Donnerstag, 11. Januar 2007, 18:36

RE: Gilbert Schuchter und Schuberts Wanderer-Fantasie

Zitat

Original von Kulturvermittler

Zitat

Original von Hayate
Ich habe mir jetzt endlich die Schuchter Box mit allen Klavierwerken Schuberts geleistet da mich vorallem auch einige fragmentarische Stücke interessieren.
Irgendwie schockiert mich aber jetzt wie extrem langsam Schuchter teilweise spielt, davor hat niemand ausdrücklich gewarnt.
Durch dieses oft extrem langsame und zögerliche Spiel wirkt er wie ein Klavierspieler im zweiten Lehrjahr welcher ständig zögert, unsicher ist und vor betätigen einer Taste immer eine Weile überlegen muss welche Note denn jetzt eigentlich dran kommt.
Seine Wanderer-Fantasie ist leider eine einzige Katastrophe und kein Vergleich zu einer Richter Aufnahme.(


Lieber Hayate,

das interessiert mich jetzt wirklich. Was macht denn der Herr Schuchter bei der Wanderer-Fantasie? Trifft er am Ende des Scherzos bei den irrwitzigen Sprüngen über die ganze Tastatur nicht die Noten oder verhudelt er die abstürzenden Dreiklänge? Kann er bei der Schlussfuge nicht die Stimmeinsätze voneinander unterscheiden oder spielt er das cis-moll-Lied vom Wanderer als Allegretto und spielt dabei Presto-Scherzo und Schluss-Allegro auch als Allegretto? Oder singt er mit? Was macht er?


Hehe :D
Nein, über das technisch unbedingt nötige Wissen verfügt er natürlich, das wäre ja sonst noch schöner, aber die Musik die an mein Ohr dringt wirkt einfach total uninspiriert.
Das Adagio spielt er zB. so extrem langsam, dass irgendwie die Musik einfach auseinanderzufallen droht.
Andere Stellen spielt er zu kraftlos und andere wiederum, zB. am Ende des Adagio Teils, das mit den Läufen, da spielt er die Begleitung mit der linken Hand zu laut und die Läufe zu abgehackt und nicht "fließend".
Das muss man mit Gefühl machen, die Musik muss man fühlen.
Es sind oft die Kleinigkeiten die alles vermiesen können.
Ich habe die Magie der Wanderer Fantasie einfach nicht gespürt, von einem Richter war das Welten entfernt.

Mittlerweile hat Schuchter mich aber auch positiv überrascht, die Impromptus und die "Grazer Fantasie" spielt er solide bist gut und die "Ungarische Melodie" die ich gerade höre, gefällt mir sehr, vom Spiel her sogar mit der András Schiff Einspielung beinahe identisch.
Ich werde mich jetzt dann mal zu den "Moments Musicaux" wagen, die sind recht heikel, mal schauen.

mit Grüßen
Christoph

Herbert Henn

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Registrierungsdatum: 24. März 2006

92

Donnerstag, 11. Januar 2007, 20:23

Schubert- Sonaten

Hallo,

ich glaube,der Name Eduard Erdmann ist hier noch garnicht

augetaucht.Er war in den 40er 50er Jahren ein herausragender

Schubert-Interpret,den man nicht vergessen sollte.

:hello:Herbert.
Tutto nel mondo è burla.

Hayate

Fortgeschrittener

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Beiträge: 276

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93

Donnerstag, 11. Januar 2007, 21:41

So, die "Moments Musicaux" spielt er recht schön, durchaus.
Schuchter hat den Hang Stücke zu verkürzen indem er hin und wieder Wiederholungen auslässt, ich empfinde das aber nicht unbedingt als negativ.
Werde mich heute Abend noch durch die sechs letzten großen Sonaten hören, morgen werde ich dann ein bisschen darüber berichten.

mit Grüßen
Christoph

Thomas Pape

Moderator

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Registrierungsdatum: 30. August 2006

94

Freitag, 12. Januar 2007, 00:59

Zu meiner Freude sehe ich den Schubert-Thread. Von den Sonaten ist mir die liebste D 960. Als CD wohl nicht greifbar und auch zu LP-Zeiten schwer zu beschaffen ist die Einspielung von Max Martin Stein, die bei Motette erschienen ist. Eine LP-Box war das, mit D 959 und 959 also die drei nachgelassenen Sonaten versammelnd.

Max Martin Steins Einspielung hat mir die Ohren für Schubert's Sonaten geöffnet. Die gleiche Sonate, gespielt von W. Kempff -den ich sonst sehr schätze- hat mich zuvor sehr kalt gelasen, klang irgendiwe verwaschen und fahrig. Bei MMS: Transparenz und vfeinsäuberliches Herausmeißeln der einzelnen Töne. Slebst die Baß-Triller im ersten Satz ließen sich mitschreiben. Und nicht deshalb, weil MMS so langsam spielte, gewiss nicht.

Gänzlich anders von der Stimmung aber auch fabelhaft die bei ECM erschienen (live-)Einspielung von Vladimir Afanassiev.

D 894 wurde 1976 von Christian Zacharias wundervoll eingespielt. Die Fantasie dieser Sonate währt bei ihm fast 19 min, eine wunderbare Gefährtin für meditatives Entspannen (jawoll, auch das vermag Schuberts Klaviermusik!!!).

Einzeleispielungen von Schuberts Petitessen lie0en sich erwähnen: Moments Musicaux mit Backhaus, Impromptus mit Also Ciccolini, weitere kleine Kalvierstücke gespielt von Brigtte Engerer, Klaviersonaten mit Dimitri Bashkirov. Als Schubert Standard läuft bei mir Brendel. Nicht aber als Top-Einspielung, was einzelne Werke betrifft. Siehe oben.

Liebe Grüße vom Thomas :hello:

PS: Wenn Hayate den Schuchter wieder los werden will....
lass mich das ruhig wissen. Deine Tempo-Beschreibungen machen mich neugierig!!!
Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

Opus28

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95

Freitag, 12. Januar 2007, 08:11

Uchida

Ich habe mich noch nicht sehr stark mit Schubert auseinandergesetzt. Beethoven hat erstmal Vorrang, aber ich habe mehrere Aufnahmen scvhon hier bei mir gestapelt und gehört und ich muss sagen mich faszinierte am meiseten die Aufnahme von Mitsuko Uchida und zwar die der Klaviersonaten D850 und D784.
Uchida brilliert mit vorranwollendem, ja fast treibenden Enthusiasmus die beiden Sonaten.
Ihre tempramentvolle Seite kommt hier deutlich zum Ausdruck. Ich halte diese CD sicherlich für gelungen und bin eigentlich dazu bereit auch weitere Schubert-Aufnahmen von ihr mir zuzulegen.
Meine Empfehlung also:



:hello:

observator

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96

Freitag, 12. Januar 2007, 14:27

Zitat

Original von Santoliquido
Zu meiner Freude sehe ich den Schubert-Thread. Von den Sonaten ist mir die liebste D 960.


lieber thomas,
es gibt auch einen thread zu d960, und noch 3 weniger ergiebige zu d959, 894 und 840 (und noch einen zu d784, der nicht im threaddir ist)
(vielleicht weißt du das ohnehin)

:hello:
erkenntnis braucht oft lange -selbst für selbsterkenntnis ist es nie zu spät

Hayate

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Registrierungsdatum: 27. Oktober 2006

97

Freitag, 12. Januar 2007, 15:08

So, die Sonaten, gespielt von Schuchter, habe ich jetzt fast alle durchgehört.
Mittlerweile habe ich mich an sein Spiel einigermaßen gewöhnt, allerdings sagen mir Endres und Brendel doch wesentlich mehr zu.
Schuchters Spiel würde ich mit Adjektiven wie "verstaubt", "zögerlich", und "unsicher" beschreiben, das mag aber jeder anders sehen.
Wie schon gesagt, lässt Schuchter gerne Wiederholungen aus, so auch bei D.894 und D.960.
Jeder mag selbst für sich entscheiden ob er dies gut heisst oder nicht, mir persönlich macht es nichts aus, im Gegenteil, jetzt müsste mir aber nur noch Schuchters Spiel gefallen, was aber leider nicht der Fall ist.

Zitat


es gibt auch einen thread zu d960, und noch 3 weniger ergiebige zu d959, 894 und 840

Eine Schande eigentlich, dass D.845 und D.958 noch keinen Thread haben!
Muss ich mich selbst demnächst darum kümmern. :motz:

Ach ja, Uchida kann ich eigentlich auch jederzeit empfehlen, sie spielt wirklich wundervoll, sowohl den Mozart, wie auch den Schubert.

mit Grüßen
Christoph

Zwielicht

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98

Montag, 19. Februar 2007, 12:19

Ich kopiere ein Posting des Observators aus dem D.850-Thread hierhin:


Zitat

Original von observator
(jetzt) schon seit jahren propagiere ich jene aufnahme der schubertsonaten mit paul badura-skoda. die sind ja kaum mehr zu kriegen (ich hatte sie mir anfang der 90er in new york und los angeles mühsam zusammen gesucht, damals sind sie einzeln nach und nach erschienen. dann wurden sie in 1 paket zusammengefasst, das dann später wieder geteilt worden ist. hier auf den preisverfall zu warten hat wohl was religiöses an sich...).



Meinst Du diese Aufnahmen?




Enthält drei CDs mit D. 459, 537, 570, 571, 604, 845, 850, 894
und kostet bei jpc 35,99 €



Enthält drei CDs, angeblich mit D. 625/505, 664, 784, 958-960 (bei den Hörproben erklingt allerdings merkwürdigerweise D. 845)
und kostet bei jpc ebenfalls 35,99 €

Man soll ja bekanntlich eine Aufnahme nicht nach den paar Hörschnipseln aus dem Internet beurteilen, aber ich versuch's trotzdem mal: Auf Anhieb gefallen haben mir z.B. der Anfang des Variationensatzes von D.845 oder der Beginn des Kopfsatzes von D. 664 (hier passt auch der Klavierklang sehr schön), während mir der Finalsatz von D. 958 allzu etüdenhaft brav, ohne das Charakteristikum des Gehetzten erschien.


Zitat

da ich nicht glaube, dass sich irgendwer hier im forum die noch anschaffen wird -die schnittmenge aus schubertsonatenliebhabern, alte-klaviere-connoisseurs und hochpreis-"wennauchmitwimperzuck"-zahlern dürfte äußerst gering sein


Schubertsonatenliebhaber bin ich durchaus, gegen alte Klaviere habe ich zumindest nichts einzuwenden - und der Preis ist mit 12 € pro CD doch relativ gemäßigt. Wenn mir hier also nochmal dringend zugeraten wird, könnte ich mich für einen Kauf einer der beiden Boxen erwärmen (wüsste allerdings gerne, welche Sonaten nun wirklich in der zweiten - mit der Nummer 3 bezeichneten - Packung enthalten sind).

Viele Grüße

Bernd
Was heut gehet müde unter, hebt sich morgen neugeboren.

Alfred_Schmidt

Administrator

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Beiträge: 19 225

Registrierungsdatum: 9. August 2004

99

Mittwoch, 21. Februar 2007, 01:04

Zitat

da ich nicht glaube, dass sich irgendwer hier im forum die noch anschaffen wird -die schnittmenge aus schubertsonatenliebhabern, alte-klaviere-connoisseurs und hochpreis-"wennauchmitwimperzuck"-zahlern dürfte äußerst gering sein


Da ich vor kurzem die Aufnahmen Paul Badura Skodas der Mozart-Klaviersonaten erworben habe - welche mich sehr begeisterten, steht diese Schubert-Seria für heuer auch auf dem Programm........

Das Problem ist lediglich, daß ich die CDs erst einmal in Wien Finden muss , zudem muss ich auch die Zeit aufbringen sie zu hören.....

mfg
aus Wien
Alfred

MIT ARBEIT VERSAUT MAN SICH DIE GANZE FREIZEIT

Michael

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Beiträge: 680

Registrierungsdatum: 16. Januar 2007

100

Mittwoch, 21. Februar 2007, 01:48

Schubertsonaten

Vielen Dank für den Tipp dieser wirklich traumhaft schönen Sonaten.

Michael

sagitt

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101

Mittwoch, 21. Februar 2007, 06:31

RE: Schubertsonaten

Sagitt meint:


Die Pires hat früher bei Erato die B-Dur D.960 eingespielt. Angesichts der umwerfend guten Einspielung der Impromptus warte ich dringend auf eine Neueinspielung der späten Schubert-Sonaten. Sie verbindet Anschlagskultur mit viel Konturierung. Wenn der Anschlag zu weich ist ( nach meiner Meinung bei Brendel) entsteht so eine Schwammerl-Assoziation, die ich bei Schubert gar nicht mag. Er war ein Zeitgenosse Beethovens und das möchte ich auch hören.

observator

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Beiträge: 1 566

Registrierungsdatum: 15. Februar 2005

102

Donnerstag, 1. März 2007, 19:22

Zitat

Original von Zwielicht
Ich kopiere ein Posting des Observators aus dem D.850-Thread hierhin:


Zitat

Original von observator
(jetzt) schon seit jahren propagiere ich jene aufnahme der schubertsonaten mit paul badura-skoda. die sind ja kaum mehr zu kriegen (ich hatte sie mir anfang der 90er in new york und los angeles mühsam zusammen gesucht, damals sind sie einzeln nach und nach erschienen. dann wurden sie in 1 paket zusammengefasst, das dann später wieder geteilt worden ist. hier auf den preisverfall zu warten hat wohl was religiöses an sich...).



Meinst Du diese Aufnahmen?




Enthält drei CDs mit D. 459, 537, 570, 571, 604, 845, 850, 894
und kostet bei jpc 35,99 €



Enthält drei CDs, angeblich mit D. 625/505, 664, 784, 958-960 (bei den Hörproben erklingt allerdings merkwürdigerweise D. 845)
und kostet bei jpc ebenfalls 35,99 €

Man soll ja bekanntlich eine Aufnahme nicht nach den paar Hörschnipseln aus dem Internet beurteilen, aber ich versuch's trotzdem mal: Auf Anhieb gefallen haben mir z.B. der Anfang des Variationensatzes von D.845 oder der Beginn des Kopfsatzes von D. 664 (hier passt auch der Klavierklang sehr schön), während mir der Finalsatz von D. 958 allzu etüdenhaft brav, ohne das Charakteristikum des Gehetzten erschien.


Zitat

da ich nicht glaube, dass sich irgendwer hier im forum die noch anschaffen wird -die schnittmenge aus schubertsonatenliebhabern, alte-klaviere-connoisseurs und hochpreis-"wennauchmitwimperzuck"-zahlern dürfte äußerst gering sein


Schubertsonatenliebhaber bin ich durchaus, gegen alte Klaviere habe ich zumindest nichts einzuwenden - und der Preis ist mit 12 € pro CD doch relativ gemäßigt. Wenn mir hier also nochmal dringend zugeraten wird, könnte ich mich für einen Kauf einer der beiden Boxen erwärmen (wüsste allerdings gerne, welche Sonaten nun wirklich in der zweiten - mit der Nummer 3 bezeichneten - Packung enthalten sind).

Viele Grüße

Bernd


mein problem ist, dass ich dir jetzt nicht weiterhelfen kann, so gerne ich es täte...
die editionsgeschichte ist nämlich noch um ein eck komplizierter!
ich hatte nämlich die letzte der einzel-cds nicht mehr bekommen. und da die in österreich nie erschienen ist, war der vertrieb so nett und kulant, meine einzel-cds im tausch gegen die damals gerade erschienene komplett-box zurück zunehmen ("extraplatte" vor den vorhang!). diese box ist bei mir wirklich 1 schachtel mit 8 cds und dem schon von mir erwähnten, ausführlichen begleitbuch. später wurden dann die jetzt noch erhältlichen 3 boxen mit 9 cds daraus.
bei mir ist die 850 mit der 845 auf cd nummer 5.
erkenntnis braucht oft lange -selbst für selbsterkenntnis ist es nie zu spät

observator

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Registrierungsdatum: 15. Februar 2005

103

Donnerstag, 8. März 2007, 12:39

Zitat

Original von Alfred_Schmidt

Zitat

da ich nicht glaube, dass sich irgendwer hier im forum die noch anschaffen wird -die schnittmenge aus schubertsonatenliebhabern, alte-klaviere-connoisseurs und hochpreis-"wennauchmitwimperzuck"-zahlern dürfte äußerst gering sein


Da ich vor kurzem die Aufnahmen Paul Badura Skodas der Mozart-Klaviersonaten erworben habe - welche mich sehr begeisterten, steht diese Schubert-Seria für heuer auch auf dem Programm........

Das Problem ist lediglich, daß ich die CDs erst einmal in Wien Finden muss , zudem muss ich auch die Zeit aufbringen sie zu hören.....

mit freundlichen Grüßen
aus Wien
Alfred


im detailgeschäft der firma extraplatte an der kreuzung währingerstr/nußdorferstr gibt's noch alle 3 Boxen!
erkenntnis braucht oft lange -selbst für selbsterkenntnis ist es nie zu spät

  • »Kurzstueckmeister« ist männlich

Beiträge: 6 808

Registrierungsdatum: 16. Januar 2006

104

Donnerstag, 22. März 2007, 15:41

Zitat

Original von observator
im detailgeschäft der firma extraplatte an der kreuzung währingerstr/nußdorferstr gibt's noch alle 3 Boxen!

Ich hab die 3-er Box gekrallt und bin sehr zufrieden damit.
(nur damit jetzt nicht alle umsonst dorthin pilgern)
:D

MStauch

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  • »MStauch« ist männlich

Beiträge: 774

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105

Donnerstag, 22. März 2007, 22:38

Ich habe heute die Box No 3 von einem Versender aus Österreich bekommen und zugleich die Box No 2 von JPC.

Mir steht also ein höchst interessantes Wochenende bevor. Ich bin vor allem gespannt auf den Vergleich von D 960 Badura-Skoda mit Lahusen, beide auf dem Hammerklavier.

Mit besten Grüßen

Matthias
Tobe Welt, und springe,
Ich steh hier und singe.

Caesar73

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  • »Caesar73« ist männlich

Beiträge: 4 372

Registrierungsdatum: 22. März 2005

106

Dienstag, 22. Mai 2007, 19:14

Liebe Schubert-Freunde,

ich habe gerade zufällig ein wenig in diesem Thread geschmöckert- und mir dann gedacht: Warum ihn wieder im Dornröschenschlaf versinken lassen? Das muss wohl an Alfred Brendel liegen .... :D

Jedenfalls, bei der Durchsicht des Thread - vielleicht habe ich es auch einfach überlesen - ist mir aufgefallen, dass diese Aufnahme der Trias der letzten drei Sonaten bisher noch nicht erwähnt wurde:

Murray Perahia:



Wer kennt diese Aufnahme?


Herzliche Grüße,:hello: :hello:

Christina
Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

flotan

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Beiträge: 612

Registrierungsdatum: 7. Oktober 2010

107

Dienstag, 22. Mai 2007, 21:46

Zitat


Jedenfalls, bei der Durchsicht des Thread - vielleicht habe ich es auch einfach überlesen - ist mir aufgefallen, dass diese Aufnahme der Trias der letzten drei Sonaten bisher noch nicht erwähnt wurde:

Murray Perahia:


Lieber Christian!
Diese Aufnahme ist ein Traum!
Ich würde sagen sie steht auf ebenso hoher Stufe wie Perahias Goldbergvariationen und Chopin Etüden. Perahia packt hier wieder einmal seine Samtpfötchen aus, eine unaufgeregte, "perfekte" Einspielung mit einem unübertroffenen Klavierklang. Erinnert sehr an den besten Brendel, und ich kann Sie Dir nur allerwärmstens empfehlen.
LG
Flo(tan)

Christian B.

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  • »Christian B.« ist männlich

Beiträge: 775

Registrierungsdatum: 1. Juni 2006

108

Dienstag, 22. Mai 2007, 22:05

Zitat

Original von flotan
Diese Aufnahme ist ein Traum!
... Perahia packt hier wieder einmal seine Samtpfötchen aus, eine unaufgeregte, "perfekte" Einspielung mit einem unübertroffenen Klavierklang. Erinnert sehr an den besten Brendel, und ich kann Sie Dir nur allerwärmstens empfehlen.
LG
Flo(tan)


Hallo Flotan,

also ich bin nicht sooo begeistert, gerade wegen der "Samtpfötchen", die die Werke doch spürbar rhythmisch 'weichzeichnen' - darin kann man Perahia keinesfalls mit Brendel vergleichen. Insgesamt sicher einer gute Einspielung, die meines Erachtens aber vor den Extremen - auch im Ausgestalten der bedrohlichen Seite dieser Musik - ein wenig zurückschreckt und deswegen insgesamt vielleicht doch eine Spur zu harmlos bleibt. Der Klang ist allerdings wirklich superb!

lg,
Christian

William B.A.

Erleuchteter

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Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

109

Mittwoch, 11. Mai 2011, 01:21

Franz Schubert: Die Klaviersonaten

Ich stelle mit Entsetzen fest, dass in diesem Thread seit 4 Jahren niemand mehr geschrieben hat. Dann will ich mal wieder den Anfang machen und heute die Gesamtaufnahme von Mitsuko Uchida vorstellen. Ich habe aus dieser Box bisher die Sonaten D-dur D.850 und G-dur D.894 sowie vorhin die Sonate B-dur D.960 gehört, dazu das Impromptu f-moll D.935 und bin ebenso begeistert wie bei meinem Live-Konzerterlebnis am Ostersonntag in Köln, wo sie die Sonate A-dur D.959 gab.
Sie verfügt über ein ungeheures dynamische Spektrum, das mir bei der B-dur-Sonate und bei dem f-moll-Impromptu noch mehr auffiel als bei den beiden anderen Sonaten. Die Frau hat eine veritable "Pranke", und was sie an den entsprechenden Stellen der B-dur-Sonate und des Impromptus ablieferte, grenzte schon arg eng an das fff aus dem Kopfsatz der G-dur-Sonate, die ja angeblich Schuberts einzige fff-Stelle ins einem ganzen Klavierwerk sein soll.

Ich kann diese Box nur wärmstens empfehlen.

Liebe Grüße

Willi :thumbsup:
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

SoundEffect

Anfänger

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110

Donnerstag, 12. Mai 2011, 19:18

Danke für den Beitrag Willi. Nachdem Du an anderer Stelle hier im Forum schon von dem Uchida-Konzert geschwärmt hast, habe ich mir diese Schubert-Box von ihr ebenfalls besorgt. Sie gefällt mir sehr gut! Die Sonate No.20 (D.959) ist eine meiner Lieblingssonaten überhaupt, woran natürlich der zweite Satz nicht unschuldig ist. Leider habe ich das Werk bisher noch nicht live im Konzert erleben dürfen.

Was mir seit jeher sehr gut gefällt sind diese drei Klavierstücke D.946. Da sind so schöne Einfälle drin und ich war froh dass sie auch in dem Uchida-Set zu finden sind. Von den Klavierstücken gibt es übrigens auch eine sehr hörenswerte Aufnahme von Katsaris auf diesem Album:

moderato

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111

Donnerstag, 12. Mai 2011, 21:26

Ich habe mir diesen Schubert-Klaviersonaten-Thread durchgelesen, einen Namen der besprochenen Interpreten habe ich vermisst: Svjatoslaw Richter. Es gab eine Zeit, da waren die Fürsprecher in Sachen Schubert-Klaviersonaten wenige. Richter war einer von ihnen und spielte die Sonaten in seinen Rezitals, als man ihre Qualität als zweitrangig ansah. Das hat sich geändert.
Ich bin kein Richter-Spezialist, besitze drei seiner Einspielungen mit Schubert Werken, die allerdings teilweise nicht mehr im Katalog sind. Mein Wunsch ist es, meine Sammlung mit Schubert Aufnahmen des Russen zu erweitern. Welche seiner Interpretationen der Schubert-Klaviersonaten sind zu empfehlen?

Zur Uchida Box der Klaviersonaten kann ich eine Empfehlung abgeben. Ihr Spiel zählt für mich zum Ergreifensten, was ich an Aufnahmen der Klaviersonaten Franz Schuberts schon gehört habe.
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Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer

Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
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112

Freitag, 13. Mai 2011, 02:15

Ich habe mir diesen Schubert-Klaviersonaten-Thread durchgelesen, einen Namen der besprochenen Interpreten habe ich vermisst: Svjatoslaw Richter. Es gab eine Zeit, da waren die Fürsprecher in Sachen Schubert-Klaviersonaten wenige. Richter war einer von ihnen und spielte die Sonaten in seinen Rezitals, als man ihre Qualität als zweitrangig ansah. Das hat sich geändert.
Ich bin kein Richter-Spezialist, besitze drei seiner Einspielungen mit Schubert Werken, die allerdings teilweise nicht mehr im Katalog sind. Mein Wunsch ist es, meine Sammlung mit Schubert Aufnahmen des Russen zu erweitern. Welche seiner Interpretationen der Schubert-Klaviersonaten sind zu empfehlen?

Alle, lieber moderato. Wirklich alle. Swjatoslaw Richter war ein großartiger, geradezu einzigartiger Schubert-Interpret. Die allerersten Töne, die ich jemals live von ihm gehört habe (und ich habe ihn unzählige Male live erlebt) waren von Schubert: er spielte bei seinem Hamburg-Debüt 1979 zunächst die Schubert-Sonate Nr. 15 C-Dur DV 840, die "Reliquie". Was auch immer Du von seinen Schubert-Interpretationen in die Hände bekommst: greif' zu.
Herzliche Grüße
Dein Swjatoslaw

P.S.: Die Ironie des Schicksals will es, dass dieser Beitrag hier von der Tamino-EDV als mein Beitrag Nr. 960 gezählt wird. Das veranlasst mich nun endgültig, Dir die Schubert-Sonate DV 960 in der geradezu unvorstellbar langsamen Richter-Deutung zu empfehlen. Es ist wirklich sagenhaft, welche Spannungsbögen Richter bei diesem Tempo gehalten hat.

moderato

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  • »moderato« ist männlich

Beiträge: 5 182

Registrierungsdatum: 14. November 2010

113

Freitag, 13. Mai 2011, 04:25

Danke Svjatoslaw für deine Antwort!
Das habe ich befürchtet, dass es alle Aufnahmen sein werden, die mir empfohlen werden, denn das wird teuer werden... In dieser Aufnahme aus dem Jahr 1972 ist neben D 958 auch D 960 enthalten und man kann nur ahnen, wenn man sich die Schnipsel anhört, wie langsam es weitergehen wird.

Im "Sviatoslaw Teofilovic Richter: Erster unter Gleichen"- Thread ist Beitrag 103 von acousticsguru mit seinen genauen diskografischen Angaben hilfreich, damit es nicht zu Doppelkäufe der gleichen Aufnahmen kommt. Es sind riesige BOXEN mit Richter-Aufnahmen auf dem Markt, bei denen leider nicht ersichtlich ist, was genau enthalten ist, geschweige denn, wann und wo ein Rezital stattfand. Auch Einzelaufnahmen leiden unter diesem Makel.
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114

Freitag, 13. Mai 2011, 12:53

Lieber moderato,
einen verlässlichen Überblick über sämtliche Schubert-Aufnahmen von Richter mit Aufschlüsselung der zahlreichen Doppelt-, Dreifach- und teilweise sogar Vierfachüberschneidungen mit anderen Editionen der CD-Industrie findest Du hier:
http://www.trovar.com/str/discs/schubert.html
Bei der CD, die Du im Auge hast, handelt es sich Wiederveröffentlichungen der Studioaufnahmen der Sonaten DV 958 (aufgenommen im Schloss Klesheim, Salzburg, am 12. und 13. August 1972) und DV 960 (aufgenommen im Schloss Anif, Salzburg, am 6. August und 9. November 1972), welche bei Melodya/Eurodisc auf LP erstveröffentlicht wurden und welche ich immer noch als LPs besitze. Die Spielzeiten der Sonate DV 960 sind auf der LP-Hülle wie folgt angegeben: 24:28 / 10:01 / 3:51 / 7:50 min. Nimmt man mal Vladimir Horowitz als Vergleich dazu (Live-Aufnahme Carnegie Hall New York 25. Februar 1953), zeigt sich die ungeheure Langsamkeit Richters im Kopfsatz. Horowitz' Spielzeiten lauten wie folgt: 12:42 / 8:12 / 3:48 / 6:53 min.

Wenn Du einen preiswerten Einstieg in Richters Schubert suchst, könnte ich Dir vielleicht diese 5 CD-Box nahelegen, welche für 12,99 Euro zu haben ist und auf den CDs 4 und 5 Moskauer Live-Mitschnitte der Sonaten DV 566, 575, 894 und 960 (plus das Allegretto DV 915) aus den Jahren 1961, 1965 und 1978 enthält, welche nirgends sonst greifbar sind

Live war Richter bei der Sonate DV 960 am 13. November 1961 nur einen Hauch schneller unterwegs als elf Jahre später in Salzburg im Studio: 24:16 / 9:20 / 3:24 / 6:54 min.

Im Vergleich der beiden DV 960-Versionen würde ich allerdings doch zur von Dir verlinkten Salzburger Version von 1972 raten: sie klingt besser und Du musst Dich nicht an dem bisweilen heftig hustenden Publikum stören.

Eine andere schöne Schubert-CD mit Richter (von den vielen, vielen, die zu nennen wären) möchte ich noch anführen, da sie gerade preisreduziert bei jpc zu erwerben ist:

Die Sonaten DV 575, 625 und 664 plus das Moment musical DV 780 Nr. 1 (als Zugabe), live mitgeschnitten in der Royal Festival London am 31. März 1979.
Herzliche Grüße
Dein Swjatoslaw

moderato

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115

Sonntag, 15. Mai 2011, 08:51

Lieber Svjatoslaw

Dein Hinweis auf den Link von trovar.com ist Gold wert und ist bei der Kaufentscheidung sehr wertvoll, denn ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich eine Aufnahme doppelt erwerbe, weil die discographischen Angaben nicht eindeutig sind.

Die BOX von Brilliant und die Aufnahme der BBC hab ich mir bestellt. Ich bin gespannt, wie es Richter gelingt, die Spannung im Kopfsatz der Sonate D 960 über 24 Minuten zu halten. Ich bin in der Musik kein Freund des sportlichen Kriteriums "schneller". Eine Interpretation, welche sich der Langsamkeit verschreibt, lässt mich aufhorchen, denn es ist ungeheuer schwierig, den Zuhörer über diese lange Zeitspanne zu fesseln und verdient deshalb allergrösste Hochachtung.
Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer

Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
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116

Sonntag, 15. Mai 2011, 13:38

Dein Hinweis auf den Link von trovar.com ist Gold wert und ist bei der Kaufentscheidung sehr wertvoll, denn ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich eine Aufnahme doppelt erwerbe, weil die discographischen Angaben nicht eindeutig sind.
Das geht mir genauso, lieber moderato. Ich werde schon sehr ärgerlich, wenn ich mir eine vermeintlich noch nicht bei mir vorhandene Aufnahme kaufe und dann bei einem Hörvergleich feststelle, dass es ja wohl kaum ein Zufall sein kann, dass in beiden Aufnahmen exakt an denselben Stellen vom Publikum gehustet wird. Man hat mir also etwas mit veränderten diskografischen Daten ein zweites Mal verkauft - und ich bin darauf hereingefallen.

Die von Paul Geffen, also einem Privatmann, betriebene Seite trovar.com ist für einen Richter-Sammler absolut unverzichtbar (die Website ist zum einen den LP- und CD-Veröffentlichungen des Münchener Labels ECM Records und zum anderen dem Gedenken an Swjatoslaw Richter gewidmet: mit einer kompletten Diskografie, einer Bibliografie, Essays, einer Biografie und sogar einer großangelegten Auflistung der Cover von Richter-LPs und -CDs). Es freut mich, dass dieser Link für Dich hilfreich war!
Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag!
Swjatoslaw

kalli

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117

Sonntag, 15. Mai 2011, 19:52

Sonate 960

hallo,

ich besitze von dieser sonate einige aufnahmen ( perahia, endres, brendel und lupu ). lupu und perahia sind mir die liebsten. ich bin sehr dankbar hier auf S. Richter aufmerksam gemacht zu worden und habe nach der suche bei amazon (hohe preise und wenig informationen ) jetzt bei JPC die salzburger aufnahme bestellt - gerade bei dieser sonate kann es mir nicht langsam genug gehen.

ganz herzlichen dank für diesen tip !

kalli

William B.A.

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118

Dienstag, 17. Mai 2011, 01:21

Franz Schubert: Die klaviersonaten

Lieber kalli,

Brendel und Lupu und natürlich auch Mitsuko Uchida, zählen natürlich auch zu meinen Favoriten, vor allem, nachdem ich Frau Uchida am 12. 5. in Dortmund im Konzert erlebt habe. Es brach nach der B-dur-Sonate ein Sturm der Begeisterung los.
Aber alle haben natürlich, wenn auch nur geringfügig, hinter dem großen Meister Swjatoslaw Richter zurückzustehen, der es versteht, dem großartigen "Schlussstein" Schuberts mit einem derart "langsamen" Tempo eine derart große Tiefe zu verleihen. Das gleiche Kunststück ist ihm schon mit der G-dur-Sonate D.894 gelungen.

Liebe Grüße

Willi ^^
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

119

Dienstag, 17. Mai 2011, 01:29

ich bin sehr dankbar hier auf S. Richter aufmerksam gemacht zu worden und habe nach der suche bei amazon (hohe preise und wenig informationen ) jetzt bei JPC die salzburger aufnahme bestellt - gerade bei dieser sonate kann es mir nicht langsam genug gehen.

ganz herzlichen dank für diesen tip !

Lieber kalli,
Du wirst diese Wahl nicht bereuen. Freue Dich auf DV 958 und DV 960 in wahrlich sprachlos machenden Interpretationen!
Beste Grüße
Dein Swjatoslaw

kalli

Profi

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120

Dienstag, 17. Mai 2011, 13:23

D 960

moinmoin,

ich bin auch schon gespannt - nach der lektüre des 960 threads habe ich noch uchida und andsnes bestellt die ich günstig gefunden habe - hätte ich nicht gerade soviele proben beim amateur theater wo ich noch viel text lernen muss ( romulus der große / dürrenmatt ) würde ich bald versuchen meine eindrücke hier zu posten - aber wenn man schon mal eine hauptrolle hat........ so wird es wohl etwas dauern. ich freue mich schon auf den vergleich.

gruss

kalli