Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

Free counters!
  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 232

Registrierungsdatum: 12. August 2005

31

Dienstag, 23. März 2010, 12:43

Zitat

Original von John Doe

Zitat

Wie man heutzutage mit den Mitteln der PR auch junge Leute für die klassische Musik gewinnen könnte, wenn man denn wollte (wobei andere Faktoren wie Früherziehung etc. viel wichtiger wären), kann ich auch nicht so leicht beantworten.


Muss man das überhaupt? Oder anders gesagt, für welche Altersgruppe haben denn Bach, Beethoven, Bruckner und Berio eigentlich komponiert?


Jedenfalls nicht nur für die, die älter sind als Schubert oder Mozart überhaupt wurden...

Zitat


Meines Erachtens spiegelt die Akzeptanz der Klassik innerhalb der Gesellschaft auch die Einstellung der selbigen zu den unterschiedlichen Altersstufen wieder. Wenn sich eine Gesellschaft "for ever young" an die Brust heftet und sich einer hemmungslosen Verherrlichung der Jugend hingibt, dann bleibt dem mittelalten, mittel gebildeten Michel Deutsch doch gar nichts anderes über, als sich auf jung zu trimmen und sich Mickey German zu nennen.


sorry, poor old Germany...
Klar: Das Marketing behandelt Erwachsene nicht groß anders als Jugendliche, weil bei Mode, Popkultur, letztlich fast überall der "Jugendwahn" herrscht (ob die Bezeichnung dann noch passt, ist eine andere Sache...).

Es müsste hier Untersuchungen geben. Ich meine, sowohl gelesen zu haben, dass sich wesentliche (auch musikalische) Präferenzen bis Anfang 20 festigen als auch, dass ungeachtet dessen nicht so wenige Hörer noch zwischen Anfang 20 und Mitte 30 zur klassischen Musik kommen. Vielleicht weil sie feststellen, dass viele Popmusik letztlich uninteressant ist oder jedenfalls, dass Klassik andere ästhetische Erlebnisse bieten kann.

Bei aller berechtigten Kritik muss man wohl auch einräumen, dass die Marketingfritzen nicht zu beneiden sind. Was bleibt ihnen denn anderes als sich am Starkult der Popmusik zu orientieren? Das Repertoire ist doch fast immer hinlänglich bekannt und in hervorragenden Interpretationen abgedeckt. Auch wenn eine neue Einspielung tatsächlich neue Aspekte aufdecken kann, handelt es sich hier fast immer um Subtilitäten, die höchstens dem Kenner zugänglich sind. Man muss sich also (und das war bei Karajan kaum anders) auf den Interpreten verlegen und den oder die als etwas Außerordentliches anpreisen.

Wie irgendwo schon gesagt wurde, haben wir inzwischen ja schon zwei oder drei Generationen, für die klassische Musik keine besonders große Rolle spielt. In der Generation meiner Eltern (*1940-45) gehörte selbst bei solchen ohne bildungsbürgerlichen Hintergrund ein gewisses Interesse an den bekanntesten Opern und Konzertstücken dazu, sozusagen parallel zum sozialen Aufstieg vom Arbeiter/Bauern und Kleinbürgertum in die Mittelschicht. Was man eben in einem gemischten Theaterabbonement der frühen 1960er mitbekommen hat, dazu Platten mit Wunschkonzert und Querschnitt. Das galt aber damals schon nicht für alle und für die Kinder und Enkel dieser Leute noch weniger. Nicht nur Bildungssystem, sondern auch die Industrie haben demnach schon einige Jahrzehnte gepennt.

Wie einige andere hier habe ich Mitte/Ende der 1980er noch die Reihe "Große Komponisten und ihre Musik" mitbekommen, wenn auch hauptsächlich über einen Freund, der sie fast komplett hatte, als ich begann, mich für Klassische Musik zu begeistern. Ich weiß nicht genau, wer diese Reihe herausbrachte, die Aufnahmen stammten aus den Backkatalogen von Universal und war an Kiosken usw. realtiv preiswert erhältlich. Die LPs oder MCs waren mit einem farbigen, sehr ausführlichen Beiheft (DinA4 oder so), das nicht nur kulturhistorische und biographische Hintergrundinformationen, sondern auch für Einsteiger außergewöhnlich anspruchsvolle Analysen der Musik enthielt.
Solch ein Versuch der "Volksbildung" und nicht anbiedernden Popularisierung erscheint mir heute unglaublich und wie aus einer anderen Zeit (wie überhaupt die 1980er, was an meinem Alter liegen mag...).

Ich weiß allerdings nicht, wie erfolgreich das war und ob es eh nur von Bildungsbürgerkindern gekauft (oder ihnen geschenkt) wurde. Zielgruppe waren keineswegs Jugendliche, das ganze war wie gesagt, sehr solide und seriös. (Platten für Kinder, auf denen Karl-Heinz Böhm Mozarts Lebensgeschichte erzählt, gab es natürlich außerdem noch)

:hello:

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)

timmiju

Prägender Forenuser

  • »timmiju« ist männlich

Beiträge: 1 453

Registrierungsdatum: 5. Oktober 2010

32

Dienstag, 23. März 2010, 14:20

RE: Pop-Art-Klassik

Zitat

Original von Karl-Friedrich Börne
Jeder "elitäre Dünkel" ist meiner Meinung nach fehl am Platz. Ich freue mich über jeden interessierten Jeansträger in der Oper mehr als über aufgetakelte Pseudointellektuelle; nur kommt der Jeansträger nur, wenn man ihn neugierig macht und dafür braucht es einer Zielgruppenorientierten Werbung, hat er dann erstmal Feuer gefangen, wird er auch irgendwann wie der weiland beturnschuhte Joschka Fischer früher oder später im Anzug auflaufen. Werbung ist ja schließlich nicht dafür gemacht, denjenigen anzusprechen, der sowieso kauft oder kommt.


So sehe ich das auch. Wenn ich auf meine Kindheit zurückblicke, die nun auch schon einige Jahrzehnte zurückliegt, dann stelle ich fest, dass sich doch so vieles gar nicht geändert hat. Liebhaber klassischer Musik waren schon immer in der Minderheit. Da meine Eltern bei mir auf Klavierunterricht bestanden, fand ich den Zugang und bin ihnen dafür noch heute sehr dankbar. Wie sieht heute die PR aus? Gibt es sie überhaupt? So sehr viel kann ich nicht entdecken. Das Fernsehen spart diese Musik sehr weitestgehend aus, ich erinnere mich noch an eine Sendereihe immerhin im ZDF mit dem unsäglichen Justus Frantz, der zur besten Sendezeit, die ganze Familie (nicht im Spartenkanal) mit klassischer Musik bekannt machte (Immerhin etwas!). Über den Musikunterricht an den Schulen wird zurzeit in Berlin vehement diskutiert, da werden sogar 2 Wochenstunden gefordert und alle Dirigenten und Intendanten haben sich in einem offenen Brief dafür, zumindest aber für den Erhalt des status quo ausgesprochen. Wie kann man also neue Zielgruppen erreichen?
Ich war gestern gerade wieder in der Berliner Staatsoper, wo vor ausverkauftem Hause eine Repertoirevorstellung von "Carmen" gegeben wurde. In dieser Spielzeit bin ich mehrfach in diesem Hause, auch weil wegen des Umbaues eine 3 jährige Schließung bevorsteht. Immer habe ich im Publikum viele junge Leute gesehen. Gestern neben mir ein vielleicht 15jähriger Schüler in gleichaltriger Begleitung, der sehr aufmerksam das Geschehen auf der Bühne verfolgte und nach jeder gelungenen Gesangsnummer Beifall spendete. Erwähnenswert ist, die Staatsoper gibt für 15 EUR eine ClassicCard für junge Leute bis 30 aus, wo man am Veranstaltungstag zum Festpreis von 10 EUR (Konzerte 8 EUR) eine Karte bekommt.

Nun die Frage, wie wird man auf Neuerscheinungen aufmerksam? Abgesehen vom Tamino-Forum ist da nicht viel los. Im Berliner "Tagesspiegel" werden quartalsweise die besten CDs der Feuilleton-Redakteure vorgestellt. Sonst sieht man bei Dussmann die KlassikAkzente oder das Rondo. Das ist auch alles sehr selektiv.

So bleibt es natürlich auch der Diskussion im Freundes- und Kollegenkreis überlassen, auf klassische Musik aufmerksam zu machen. Dennoch, der allgemeine Zeitgeschmack wird immer Pop bleiben, für die Klassik aber sehe ich in naher Zukunft angesichts meist voller Häuser hier in Berlin nicht schwarz.

PR im Klassikbereich? Da bleiben wir Entwicklungsland.

Viele Grüße

:hello:
Manfred
Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • »Peter Pasdzierny« ist männlich

Beiträge: 134

Registrierungsdatum: 12. September 2008

33

Dienstag, 23. März 2010, 17:15

Wenn man das also alles mal zusammenfasst:

Die Klassik-PR arbeitet natürlich in ihren Möglichkeiten möglichst professionell - leider sozusagen wird aber in die falsche Richtung gearbeitet und somit ist die WIRKUNG der Klassik-PR dann doch dilettantisch, weil sie oft eine große Art von Lächerlichkeit bewirkt und ausstrahlt.

Das Problem ist also, dass diese falsche Werbe-Richtung und die Lächerlichkeit nur gerade die (aber eben falschen) Vorurteile der Nicht-Klassikhörer bestätigen und das eigentliche Problem (nämlich, dass den Leuten der Zugang zum Wesen der klassischen Musik) ungelöst bestehen bleibt.

Also lautet die Frage: Wie kann man Klassik-PR gestalten, dass die nicht lächerlich und dilettantisch wirkt, sondern erstens im gewissen Rahmen seriös bleibt und es aber tatsächlich schafft die Nicht-Klassikhörer neugierig zu machen und Ihnen nahezubringen, dass ihre Vorurteile über die "Steifheit" und zum Gefühle ausleben "Ungeeignetheit" der klassischen Musik, 'falsch' sind - Ihnen somit die Musik wirklich etwas näher zu bringen, bzw. zum entdecken anzuregen.

:hello:

Peter

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich
  • »Alfred_Schmidt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18 214

Registrierungsdatum: 9. August 2004

34

Mittwoch, 24. März 2010, 01:06

Meine Lieben

Hier nur ein paar kurze persönlich und sehr subjektive Anmerkungen zu neuöich Geschriebenem.

Zitat

Bei aller berechtigten Kritik muss man wohl auch einräumen, dass die Marketingfritzen nicht zu beneiden sind. Was bleibt ihnen denn anderes als sich am Starkult der Popmusik zu orientieren? Das Repertoire ist doch fast immer hinlänglich bekannt und in hervorragenden Interpretationen abgedeckt. Auch wenn eine neue Einspielung tatsächlich neue Aspekte aufdecken kann, handelt es sich hier fast immer um Subtilitäten, die höchstens dem Kenner zugänglich sind. Man muss sich also (und das war bei Karajan kaum anders) auf den Interpreten verlegen und den oder die als etwas Außerordentliches anpreisen.


Ich sehe hierin nicht das eigentliche Problem:

Wenn wir beispielsweise den soeben weiter genannten Karajan als etwas "Besonderes" oder "Ausserordentliches" betrachten und anpreisen, dann haben wir eigentlich gar kein Problem.

Natürlich muß eine "Legende" die schon verstorben ist, anders vermarktet werden als beispielsweise ein lebender Künstler.

Beipsielsweise muß immer wieder darauf hingewiesen werden, daß Karajan (ich nehme ihn hier nur als willkommenes Beispiel, man könnte auch Callas oder Caruso hier einsetzen)ein unwiederholbares Jahrhundertereignis war, dem mit normalen Maßstäben gar nicht beizukommen ist, eine Art "Übermensch" - Welch ein Glück, daß wir als Vertreter der Nachwelt an diesem Naturereignis teilhaben dürfen.....

Wichtig ist in diesem Zusamenhang, die Erinnerung an den zu promotenden Künstler niemals verblassen zu lassen, eine Regel die von der derzeitigen Managergeneration sträflich gebrochen wurde..

Neue Aufnahmen sind in der Tat relativ schwierig zu vermarkten, da die eutigen Künstler nur in seltenen Fälle das Charisma ihrer Vorgänger aufzuweisen haben...

Zitat

Jeder "elitäre Dünkel" ist meiner Meinung nach fehl am Platz. Ich freue mich über jeden interessierten Jeansträger in der Oper mehr als über aufgetakelte Pseudointellektuelle; nur kommt der Jeansträger nur, wenn man ihn neugierig macht


Ich weiß nicht ob diese Zielgruppe so anstrebenswert ist.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß diese Leute sich nicht damit begnügen stillschweigend akzeptiert oder ignoriert zu werden - nein sie wollen selbst die Maßstäbe setzen. Das Diktat des Regietheaters ist nur EIN warnendes Beispiel für Fehleinschätzungen von Randgruppen...

Der oft geschltene "elitäre Dünkel" ist ein wichtiger Bestandteil der "Klassischen Musik", den man nicht unterschätzen sollte. Wenn man hier an den Rädchen dreht hat man ein bürgerlich- elitäres gegen ein verproletarisiertes Publikum ausgetauscht - aber eigentlich ichts dabei gewonnen, bis auf das, daß man die Eintrittskarten statt mit 70 mit 100% subventionieren muß.

Wobei gesagt werden muß. daß Opern- und Konzerthäuser IMMEr schon, oder zumiondest sehr lange schon ALLEN Leuten offenstanden - allerdings wurde von ihnen verlangt, daß sie die Spielregeln einhielten (Bekleidungsvorschriften, Applausregeln, stc etc.)

Aber eigentlich schreibe ich hier in der Hauptsache über Tonträger - diese sind heute wohlfeil zu erstehen und stellen für keine Gesellschaftsschicht eine Barriere dar.

Zitat

Die Klassik-PR arbeitet natürlich in ihren Möglichkeiten möglichst professionell - leider sozusagen wird aber in die falsche Richtung gearbeitet und somit ist die WIRKUNG der Klassik-PR dann doch dilettantisch, weil sie oft eine große Art von Lächerlichkeit bewirkt und ausstrahlt.


Ich würde sagen, sie ist deshalb lächerlich, weil diejenigen, die sie machen, selbst in der klassischen Musik nur eine Ware sehen, die an den Mann gebracht werden muß, eine Ware, deren Wert ihnen selbst nicht offenbar ist - somit sind ihre Werbeanstrengungen tollpatschig und verfehlen die Wirkung.

Solange man aber das breite Publikum dahin dressiert, daß es bei dritt- und viertklassigen Sängern und Musikern in Verzückung gerät, ein Publikum das Fast food als Hauptnahrung akzeptiert, keine Ansprüche ans Leben und an Qualität hat, manipulierbar ist, und das Wort ELITE als Schimpfwort betrachtet (während die wirtschaftliche und politische Oberschicht ihre Söhne und Töchter auf "Eliteuniversitäten" schickt )- solange ist es natürlich schwierig.

Zitat

Also lautet die Frage: Wie kann man Klassik-PR gestalten, dass die nicht lächerlich und dilettantisch wirkt, sondern erstens im gewissen Rahmen seriös bleibt und es aber tatsächlich schafft die Nicht-Klassikhörer neugierig zu ma


Indem man Klassik als Luxusgut- das es in Wahrheit auch ist - vermarktet - und nicht als Massenware vermarktet.

"Klassik ist Musik für jene - für die das Beste grade gut genug ist-
uind für jene die gut genug für Klassik sind - Trifft das auf SIE zu ?" ;)

mfg aus Wien

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

John Doe

Prägender Forenuser

  • »John Doe« ist männlich

Beiträge: 825

Registrierungsdatum: 27. Juni 2009

35

Mittwoch, 24. März 2010, 10:01

Mir persönlich bereiten die Begriffe "Elite" und "Luxus" Probleme, sagt doch heutzutage die normatrive Kraft des Faktischen zu selbigen ganz etwas anderes:
Unsere sogenannten Eliten zeichnen sich ja nun eben nicht gerade durch Bildung und Kultur aus (siehe dazu Westerwelles Aussagen zur spätantiken Dekadenz und Geisslers Entgegnung - beide falsch!), womit auch das, was man heute als Luxus versteht, mehrheitlich eine Ansammlung sündhaft teuerer Geschmacklosigkeiten ist, denn irgendetwas von bleibendem Wert (siehe dazu z.B. die Angebote bei diesen sogenannten Millionärsmessen, bei denen ja vielerlei angeboten wurde, aber eben eben nichts Bildungs- und Kulturmäßiges).

Zitat

Ich würde sagen, sie ist deshalb lächerlich, weil diejenigen, die sie machen, selbst in der klassischen Musik nur eine Ware sehen, die an den Mann gebracht werden muß, eine Ware, deren Wert ihnen selbst nicht offenbar ist - somit sind ihre Werbeanstrengungen tollpatschig und verfehlen die Wirkung.


Genau, denn klassische Musik ist Kultur und Kultur ist keine Ware. Und wenn sie zu einer solchen reduziert wird, dann kann dabei nichts gescheites herauskommen.

Wie also soll Werbung für Klassik aussehen?

Sachlich, seriös, qualitätsbezogen und auf den Inhalt neugierig machend.
Die DG hat das vor Jahren mit ihrem dicken Label vorzüglich beherrscht, heute fällt mir dazu in erster Linie die Radio France Reihe von naive ein:

usw. usw.

und darunter Alfreds Slogan:

"Klassik ist Musik für jene - für die das Beste grade gut genug ist-
uind für jene die gut genug für Klassik sind - Trifft das auf SIE zu ?"

Viele Grüße
John Doe
:hello:

  • »Kurzstueckmeister« ist männlich

Beiträge: 6 665

Registrierungsdatum: 16. Januar 2006

36

Mittwoch, 24. März 2010, 10:24

Ich halte nichts von Interpretenanbetung und bin ganz froh, dass sich im Klassik-Bereich die Weihrauch-Wölkchen verzogen haben.

Wenn man heute auf die jpc-Startseite geht (nicht über den Tamino-Link, der führt bereits zur Klassik-Unterabteilung), dann gibt es dort 6 CD-Empfehlungen, eine darunter mit folgendem Werbetext:

Zitat

Die meisten seiner über 60 Kompositionen für Gitarre entstanden in der Zeit zwischen 1820 und 1835. Molinos Domäne ist sicher ein buffonesker Kompositionsstil à la Rossini. Auf dieser CD sind es vor allem das Trio aus op. 4, 1 und die beiden Nocturnes, die in diesem Sinne vor Melodien überfließen, die Einfälle bunt aneinander reihen und in eine leicht verständliche, aber doch auch sehr schlüssige Form bringen. Die Stücke werden interpretiert von Sérénade à Trois – einem Trio von drei international renommierten Musikern, die den besonderen Charme und die spezielle Klangsprache der frühen Romantik lieben.

So soll das sein. Und es scheint ja zu funktionieren.

Wenn jemand nur Bahnhof versteht, macht nichts. Vielleicht kommt er auf die Idee, sich zu erinnern, was es denn mit "Rossini" auf sich hat.

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 232

Registrierungsdatum: 12. August 2005

37

Mittwoch, 24. März 2010, 10:51

Zitat

Original von Kurzstueckmeister
Wenn jemand nur Bahnhof versteht, macht nichts. Vielleicht kommt er auf die Idee, sich zu erinnern, was es denn mit "Rossini" auf sich hat.


Ja, das ist so ein Film über ein Schickimicki-Restaurant in München (Luxus, Elite passt scho!) mit ganz vielen bekannten (wenngleich teils schon ein wenig abgehalfterten) deutschen Schauspielern der 1980er und 90er Jahre. Ich glaube man kriegt Veronika F. auch nackich zu sehen und einige weitere Schmankerln... :beatnik:

:hello:

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)