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Ulli

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1

Mittwoch, 30. März 2005, 14:22

Haydns "kleine Sinfonien" - Die Klaviersonaten

Salut,

sicherlich noch weniger beliebt als des Meisters Sinfonien sind seine Klaviersonaten, mindestens 59 an der Zahl. Sie gelten allgemeinhin als altehrwürdig verstaubt, ja werden teils sogar als Anfänger-Stücke missbraucht. Wer jedoch vorsichtig den Staub abbläst und das angelaufene Silber aufpoliert, der wird erkennen, dass es sich um musikalische Kleinode handelt.

Da Haydn um diese Tage seinen 273. Geburtstag hat (sichergestellt ist nur sein Taufdatum am 1. April 1732), wollen wir uns doch ehrfürchtig diesen kleinen Sinfonien widmen, oder?

Haydn schreibt im Laufe seines Lebens verschiedene Zyklen von Sonaten, so die zunächst zu nennenden neun kleinen frühen Sonaten und die neun frühen Sonaten. Um 1765/1772 erscheinen weitere sieben Sonaten, 1773 komponiert Haydn einen Zyklus von sechs Sonaten für Fürst Nikolaus von Esterházy, welche 1774 bei Kurzböck in Wien als Sei Sonate per Cembalo erschienen. 1776 und 1780 folgen zwei weitere Zyklen, bestehend aus jeweils sechs Sonaten, darunter auch die sicherlich bekannteste Sonate in C-Dur [Hob. XVI:35], die häufig Anfängern zugemutet wird. Auch der Prinzessin Marie Esterházy wirdmet Haydn drei Klaviersonaten und selbst während seines Londonaufenthaltes lässt er es sich nicht entgehen, wiederum drei Sonaten dieses Genre, die englischen Sonaten aus seiner Feder fließen zu lassen. Haydn scheut bei seiner Komposition keineswegs die für diese Zeiten entfernten Tonarten wie Fis-Dur [Hob. IX:26], As-Dur [Hob. XVI:43 und 46], cis-moll [Hob. XVI:36] und h-moll [Hob. XVI:32].

Bei aufmerksamem Studium der Sonaten fällt auf, dass der zweite Satz der cis-moll-Sonate [er steht in A-Dur!] thematisch mit dem ersten Satz der G-Dur-Sonate [Hob. XVI:20] identisch ist. Haydn selbst bemerkte dies, während er die Druckvorlagen zur Korrektur las und schrieb dem Verleger in typisch haydnscher Manier:

Unter anderen finde ich notwendig, um der Kritik einiger Witzlinge auszuweichen, auf der anderen Seite des Titelblatts unterstrichen beizudrucken:

AVVERTISSEMENT

Es sind unter diesen 6 Sonaten zwei einzelne Stücke,
in welchen sich etwelche Täkte einerlei Idee zeigen:
der Verfasser hat dieses um den Unterschied der
Ausführung mit Vorbedacht getan.


Der erschienene Druck war Katharina und Marianna Auenbrugger gewidmet, pianistische Größen ihrer Zeit; gar Leopold Mozart war von den musikalischen Fähigkeiten der beiden Fräulein durchaus beeindruckt.

Mit welch spitzer Zunge, vermischt mit Charme, Anmut bis hin zur Raserei Haydns Klaviersonaten interpretiert werden können, zeigte unlängst Mitsuko Uchida in einer Fernseh-Dokumentation. Leider habe ich keine Aufnahme von ihr finden können.


[Joseph Haydns Klavier]

Cordialement,
Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

2

Mittwoch, 30. März 2005, 18:04

RE: Haydns "kleine Sinfonien" - Die Klaviersonaten

@Ulli

ja werden teils sogar als Anfänger-Stücke missbraucht

Oh ja,
musikalischer Mißbrauch sollte strafbar werden - mein furchtbarstes Beispiel ist das wunderbare Bach a-Moll Violinkonzert, das von 12 jährigen, oder noch jüngeren zergeigt wird...


ich habe dazu meine "musikalische Geschwindigkeitstheorie", die besagt, daß es prinzipiell eine menschliche Höchstgeschwindigkeit gibt, die in allen Zeiten gilt. Immerhin haben die Komponisten die frühen Werke sicher selbst gespielt (bzw. sie sind ein Beispiel der Improvisationskunst) und haben Erfolg damit gehabt. - dann können das keine "faden Stücke" gewesen sein.

Quantz hat von 8 Noten auf einen Pulsschlag (zw.60 und 80/Sekunde)gesprochen ( entspricht sechzehntel bei 160 für die Viertel), die man klar artikulieren können muß. (das Zitat suche ich..!)
In den Schulwerken von Czerny finden sich für ein relativ frühes Stadium des Unterrichts (Schule der Geläufigkeit) Zahlen von 200 für die Viertel.
das ist eine Steigerung von mehr als 20%
wenn wir also die rein mechanische Übungsweise wieder aus Denken verbannen, können wir das Quantz Tempo als Maßstab annehmen.

mein Fazit: die frühen Stücke eines Komponisten sind genauso schnell wie die späteren, nur vielleicht weniger komplex - daher sind alle so ziemlich gleich schwer.
Läßt sich ja auch bei Beethoven belegen: ich habe größten Respekt vor den op.2 Sonaten!! die 111er ist rhythmisch und polyphon anspruchsvoll (und dann noch dieser Triller...), aber sonst ziemlich gleich schwer

ich kenne gar keine Aufnahmen von Haydn Sonaten, daher weiß ich nicht, welche Verbrechen es in dieser Richtung gibt...
Liebe Grüße,
Wolfgang

(der sich in Demut heftig dagegen wehren muß, "so zu heißen wie" der berühmte....)Es gibt in der Musikgeschichte nur einen Wolfgang....
Im übrigen bin ich der Ansicht, dass gepostete Bilder Namen des Fotografen, der dargestellten Personen sowie eine genaue Angabe des Orts enthalten sollten.
(frei nach Marcus Porcius Cato Censorius)

Ulli

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3

Mittwoch, 30. März 2005, 18:29

Salut,

Zitat

Quantz hat von 8 Noten auf einen Pulsschlag (zw.60 und 80/Sekunde)gesprochen ( entspricht sechzehntel bei 160 für die Viertel), die man klar artikulieren können muß. (das Zitat suche ich..!)


obwohl es jetzt rein gar nichts mit den Haydnschen Klaviersonaten zu tun hat - - - da haben wir es schon:

Der Versuch einer Anweisung die Flöte traversiére zu spielen von Joachim Quantz, erschienen 1752 enthält das von Dir Gesuchte in §49:

[…]Weil man nun mehr als acht ganz geschwinde Noten nicht wohl in der Zeit eines Pulsschlages ausüben kann, so kömmt

Im gemeinen geraden Tacte:

In einem Allegro assai auf jeden halben Tact, die Zeit eines Pulsschlages;
In einem Allegretto, auf jedes Viertheil, ein Pulsschlag;
In einem Adagio cantabile, auf ein jedes Achttheil ein Pulsschlag und
In einem Adagio assai, auf jedes Achttheil zwene Pulsschläge.

Im Allabreve Tact kommt

In einem Allegro assai auf jeden Tact ein Pulsschlag;
In einem Allegretto auf jeden halben Tact ein Pulsschlag:
In einem Adagio cantabile auf jedes Viertheil ein Pulsschlag;
In einem Adagio assai, auf jedes Viertheil zwene Pulsschläge.


Für den geneigten Leser mag der Hinweis dienlich sein, dass sich diese Tempoangaben auf den galanten Stil beziehen, nicht jedoch auf den Wiener klassischen Stil anzuwenden sind. Letzterer ist der für Haydn überwiegend maßgebende, wobei seine frühen Sonaten – um wieder zum Thema zu kommen - dem galanten Stil zuzurechnen sind.

Cordialement,
Ulli
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Alfred_Schmidt

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4

Donnerstag, 7. April 2005, 22:18

Hallo,

Ich bin wohl einer der wenigen hier im Forum die Die Klaviersonaten von Joseph haydn schätzen , eigentlich hab ich ziemlich viele davon.
Dabei hat es sich herausgestellt, daß die Interpretation eine sehr große Rolle spielt.

Alfred Brendel hat ja nie alle Sonaten aufgenommen , er hat sich lediglich die Rosinen gerausgepickt, oder zumindest das was er (oder sein Produzent) für die Rosinen hielt.



Die wurden jetzt zu einem Karton zusammengepackt auf 4 CDs. Bei ihrem Erscheinen gab es die noch einzeln, iund so besitze ich 2 CDs (oder 3 ?)

Danach begann ich mit dem Sammeln der Einspielungen von Jeno Jandö für Naxos. D´Sie sind direkter, weniger reaffiniert wie die Brendel-Einspielung, dafür kann man sie einzeln kaufen, ich weiß nicht ob die Serie schon abgeschlossen ist, mir sind 10 CDs bekannt, von denen ich 8 besitze

..

Ferner besitze ich eine Aufnahme mit Roland Batik, die mich nicht besonders beeindruckt hat.



Sehr schön auch noch die Buchbinder-Aufnahme, die jetzt sehr günstig zu haben ist, als komplettaufnahme oder in 2er Ausführung,



Über diese aufnahmen aus den Teldec Studio (nach 1970) ist vieles geschrieben worden, nicht immer Gutes. Ich persönlich mag diese Aufnahmen sehr, ich besitzte 6 CDS aus dieser Serie. Das Klangbild ist eher hell, das gilt auch für das Klavier.und die Spielfreude groß. Buchbinder ist kein Grübler wie Brendel, er nimmt die Sonaten weniger Raffiniert, dafür aber spontaner..


Über meine HIP-Aufnahmen dieser Werke berichte ich in einem meiner nächsten Beiträger..


Freundliche Grüße aus Wien

Alfred

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ThomasBernhard

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5

Donnerstag, 7. April 2005, 22:53

Hallo

hm, ja, Haydn scheint hier subotimal zu laufen. Für die Threads zu den diversen Sinfonien will ich auch mal wieder was beitragen.

Von der Buchbindereinspielung habe ich volume 5, hat mir nicht so sehr zugesagt, muß aber nochmal mit mehr Ruhe reinhören.

Glenn Gould hat 1980/81 die Sonaten 48-52 eingespielt. (erhältlich in der Sony/Columbia "glenn gould anniversary edition") Halte ich für eine wirklich "ehrenwerte" Aufnahme, schön, daß sich Gould mit Haydn beschäftigt hat. Ist freilich keine allzu "wienerische" Interpretation, aber großen Widerspruch wird sie bei niemanden wachrufen.

Sviatoslav Richter hat sich ja auch stark gemacht für Haydn. Ich habe leider nur eine Aufnahme der Sonate 44. Gibt es mehr empfehlenswerten Haydn von Richter auf CD?
(DG Doppel CD "Sviatoslav Richter in memoriam")
Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

thomasbernhards-1[ätttttt]yahoo[punkt]de

sagitt

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6

Mittwoch, 13. April 2005, 13:11

Haydn

Sagitt meint:

Haydn- Sonaten zu spielen ist sicher schwer, weil man leicht denken könnte, mein Gott, sind die banal,zB wenn sich Herr Buchbinder darüber hermacht. Gould hat bestimmt nicht wienerisch gespielt, aber auch nicht so sehr Gould-haft- ich finde, es klingt ziemlich hölzern. Ich empfehle sehr Andreas Steier. Der vermag auf diesen Stücken Funken zu schlagen, dass es eine Freude ist, diesen Interpretationen zuzuhören.

Vom Anschlag her auch sehr gut ist Ragna Schirmer.

Heinz

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7

Mittwoch, 13. April 2005, 14:07

Zitat

Original von ThomasBernhard
Sviatoslav Richter hat sich ja auch stark gemacht für Haydn. Ich habe leider nur eine Aufnahme der Sonate 44. Gibt es mehr empfehlenswerten Haydn von Richter auf CD?
(DG Doppel CD "Sviatoslav Richter in memoriam")


Ich weiß jetzt nicht, welche Sonate "44" da gemeint ist.
Die Es-dur Sonate Hob XVI:52 ist die einzige Haydn-Sonate von S.Richter, die ich kenne. Ich würde die Interpration als monströs bezeichnen. Haydn ist nun mal kein Rachmaninow und kein Prokofieff.
Meine Favoriten für Haydn-Sonaten sind Perahia, Pogorelich und Brendel.

Gruß
Heinz

Alfred_Schmidt

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8

Mittwoch, 13. April 2005, 14:43

In der Tat hat Richter die Sonate Nr 44 eingespielt,

aber ich habe kein großes Verlangen das zu hören



Als Haydn-Interpret erscheint er mit zu "schwergewichtig"
Nach der Location dürfte es sich zudem um eine jener "Gelegenheitsaufnahmen" handeln, deren Klang
zumeist was "amateurhaftes" anhaftet......

Beste Grüße

Alfred

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Ulli

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9

Mittwoch, 13. April 2005, 15:06

Salut,

hat sich schon jemand mit den Einspielungen von Mitsuko Uchida beschäftigt?

Grüße,
Ulli
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Theophilus

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10

Mittwoch, 13. April 2005, 16:20

Hallo,

wenn man schaut, was es so an Einspielungen der Haydn-Klaviersonaten gibt, kann man feststellen, dass die Veröffentlichung einer Neu-Edition des Haydn-Klavierwerks durch Christa Landon (ca. 1970) einen gehörigen Schwung in die Aufnahmetätigkeit vieler Pianisten (und auch der Labels) gebracht hat. Eine der ersten Gesamteinspielungen der aktuellen Fassungen - und zwar jene von John McCabe auf Decca - erscheint mir immer noch recht interessant. Braucht man nicht alles, ist man mit neueren Aufnahmen von Brendel und Schiff sehr gut bedient.

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Ulli

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11

Donnerstag, 14. April 2005, 16:44

Zitat

Zitat von mir

hat sich schon jemand mit den Einspielungen von Mitsuko Uchida beschäftigt?


Salut,

offensichtlich ist dies nicht der Fall. Ich jedenfalls hatte kürzlich [im vergangenen Jahr] eine Fernsehbegegnung mit Mitsuko Uchida, in der sie einige der Haydnschen Klaviersonaten vorstellte und zwar etwa nach dem Schema Achtung! Klassik! - nur nicht gar so platt, sondern blühend und glänzend: Sie zeigte Episodenweise wie "man" aus den [leider] verstaubten, mechanisch heruntergeholzten Werken kleine Wunder machen kann. sie spielte gewitzt, brilliant, mit Charme, manchmal nachdenklich, dann wieder urkomisch oder triumphierend. Es hat absolut Spaß gemacht, Haydns Klaviersonaten auf diese "zerstückelte" Weise kennenzulernen. Natürlich gab es im Anschluß ein Konzert, in dem sie die Sonaten jeweils vollständig spielte. Die Aufzeichnung dürfte bereits etwas älter gewesen sein.



CD-Aufnahmen neuern Datums habe ich mir allerdings noch nicht zu Gemüte geführt [wird Zeit].

Cordialement,
Ulli
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Theophilus

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12

Donnerstag, 14. April 2005, 18:23

Salut

Zitat

CD-Aufnahmen neuern Datums habe ich mir allerdings noch nicht zu Gemüte geführt [wird Zeit].

Ich bin gespannt, wie du das schaffen wirst. Und wenn es dir gelingen sollte, gib bitte die Quelle für Uchidas Haydn-CDs an!

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Alfred_Schmidt

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13

Donnerstag, 14. April 2005, 18:43

Einige Aufnahmen habe ich mit Andreas Staier, aber genauso, wie Alfred Brendel, hat er nur einige Sonaten eingespielt.

Da fiel stach mir im Internet eine Komplettausgebe ins Aug. Sämtliche Sonaten plus diverse Klaviervariationen auf 14 CDs.

Nun weiß jeder ,das ich Gesamtzyklen aus mehrerern Gründen nicht mag, einer der bedeutendsten ist, daß dich diese Kassetten nicht in mein Archivsystem integrieren lassen, aber das löse ich jetzt, indem daß ich die CDs nun umverpacke und jeder ein"professionell" aussehendes Cover verpasse.

Ein weiterer Grund zu Bedenken war, daß mir, vielleicht ist es eine Schande, die Interpretin (Christine Schornshein) bisher nicht kannte.




Aber da waren doch gleichzeitig sehr viele Pluspunkte.
Zum einen eine komplette Interpretation auf altem Instrumentarium.
Zum andern wurde für jeden Zewitraum das passen scheinende Instrument gewählt. Die Werke benötigen eigenlich nur 13 CDs CD Nr 14 ist einem Interview mit Frau Schornshein gewidmet, wo sie über die spezifischen Eigenarten der gewählten Instrumente referiert.
Den Pesi vo 29.90 Euto mpfand ich als besonders günstig, bin aber inzwischen draufgekommen, daß Versandkunden günstiger aussteigen, sie zahlen nähmlich lediglich 19.90 Euro plus Versandkosten...

Interpretation. An sich bin ich ja ein glühender Anhänger von Originalinstrumenten. Scheinbar hab ich mich abe jetzt doch an den modernen Flügel gewöhnt, weil ein wenig holpert das Ganze schon. Die Mechanik der alten instument stellt sich gelegntlich dem Willern der Interpretin entgegen. Dies nur als winzig kleiner Wermutstropfen, weil andererseits ja der authentische Klang der Entstehungszeit weitgehen heraufbeschworen wird.

Gespielt wird auf Cembali von Dowd und Kirckmann, sowie jeweis auf einem Pianoforte von Dulcken und Broadwood. Die Aufnahmetechnik ist in Ordnung bis sehr gut, die Aufnahmen stammen ais der Immanuelkiche in Wuppertal und wurden 2003 bzw 2004 gemacht. Der günstige Preis dürfte durch die Co-Produktion mit dem WDR ermöglicht worden sein.



Freundliche Grüße aus Wien

Alfred

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Ulli

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14

Donnerstag, 14. April 2005, 19:23

Zitat

Ich bin gespannt, wie du das schaffen wirst. Und wenn es dir gelingen sollte, gib bitte die Quelle für Uchidas Haydn-CDs an!


Salut,

ich habe einfach blind vorausgesetzt, dass es solche Aufnahmen/Einspielungen gibt, wenn sie schon damit im Fernsehen auftritt. Scheint aber wohl nicht der Fall zu sein. Sehr zu beaduern... aber auf irgendetwas muss man sich ja noch freuen können.

Cordialement,
Ulli
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15

Donnerstag, 14. April 2005, 22:16

Meine Haydn-Favoriten: Horowitz in der Carnegie-Hall (Sonate F-Dur) und auf der letzten Sony-CD (Sonate Es-Dur). Klasse auch die c-Moll-Sonate live mit Gilels. Fantastisches Klavierspiel mit Esprit.

Ulli

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16

Freitag, 1. Juli 2005, 23:38



CHRISTINE SCHORNSHEIM
Cembalo & Clavichord


Salut,

wäre vielleicht mal einen Blindkauf wert für unter 20,-- €, was meint Ihr?

bien cordialement
Ulli


P.S. Mal wieder zu spät gesehen, dass Alfred die CDs bereits vorgestellt hatte... :O
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17

Sonntag, 3. Juli 2005, 10:34

Hallo zusammen,
ich bin mal wieder ganz angetan von diesem Forum. Ich will mich endlich mal mit den Haydn Sonaten beschäftigen und wollte eigentlich hier nach Empfehlungen fragen. Aber hier steht ja schon die Antwort die ich suche und jetzt hab ich mir die Buchbindereinspielung bestellt und freu mich drauf.
Gruß,
Peter

Cosima

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18

Sonntag, 3. Juli 2005, 11:15

Hallo liebe Klassikfreunde,

Alfred hat ihn zwar schon in einem Nebensatz erwähnt, aber ich möchte den deutschen Hammerklavier-Experten Andreas Staier hier noch einmal deutlich hervorheben.



Diese Einzel-CD besitze ich und möchte sie keinesfalls missen. (Momentan ist die 3-CD-Box von Staier übrigens bei 2001 für 22,99 Euro erhältlich.)

Andreas Staier, 1955 in Göttingen geboren (ja, auch meine Heimatstadt bringt große Künstler hervor ;)), besuchte u.a. Meisterkurse bei N. Harnoncourt. Inzwischen genießt dieser Künstler einen herausragenden internationalen Ruf.

Auf seinem Hammerflügel (nach Anton Walter, Wien c. 1795) spielt Staier die Sonaten mal aufbrausend-temperamentvoll, mal zart und melancholisch, erfasst auch die typische Heiterkeit vortrefflich… ganz wie der Herr Haydn es sicherlich für gut befunden hätte.

Gruß, Cosima

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19

Samstag, 13. August 2005, 14:27

Zitat

Original von Cosima
Alfred hat ihn zwar schon in einem Nebensatz erwähnt, aber ich möchte den deutschen Hammerklavier-Experten Andreas Staier hier noch einmal deutlich hervorheben.



Diese Einzel-CD besitze ich und möchte sie keinesfalls missen. (Momentan ist die 3-CD-Box von Staier übrigens bei 2001 für 22,99 Euro erhältlich.)

Auf seinem Hammerflügel (nach Anton Walter, Wien c. 1795) spielt Staier die Sonaten mal aufbrausend-temperamentvoll, mal zart und melancholisch, erfasst auch die typische Heiterkeit vortrefflich… ganz wie der Herr Haydn es sicherlich für gut befunden hätte.


Volle Zustimmung; ich kannte die obige CD schon seit Jahren, habe mir dann vor einiger Zeit die komplette 3-CD-Box geholt, lohnt sich auf jeden Fall, auch als Ergänzung zu Schornsheim. Schornsheim verwendet für die letzten 5 oder so Sonaten ein weicher und voller (moderner?) klingendes Instrument, Staiers ist etwas schlanker und kerniger. Beide sind Spitzenklasse im Bereich der historischen Tasteninstrumente und ihre Haydn-Interpretationen können auch mit den allermeisten auf modernen Klavieren mithalten (bzw. scheinen mir oft frischer und spannender als diese)

Ich würde sehr begrüßen, wenn Schornsheim oder Staier mit entsprechenden Streichern ein paar der viel zu wenig bekannten Trios von Haydn einspielen würden!

viele Grüße

JR
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20

Samstag, 13. August 2005, 14:28

Zitat

Original von Ulli


CHRISTINE SCHORNSHEIM
Cembalo & Clavichord


wäre vielleicht mal einen Blindkauf wert für unter 20,-- €, was meint Ihr?


P.S. Mal wieder zu spät gesehen, dass Alfred die CDs bereits vorgestellt hatte... :O


Falls noch Ermunterung notwendig sein sollte, hier kommt sie; ich habe das set seit einigen Monaten und finde es großartig. Auch punktuellen Vergleichen mit Staier, Gould, Piazzini (GA bei Arte Nova), Akl (GA bei discover), Pletnev und Richter hält Schornsheim m.E. stand. Man muß natürlich historische Tasteninstrumente mögen; hier handelt es sich IMO aber um abwechslungsreich und farbig klingende Exemplare. Einzig die auf einem Clavichord bestrittene CD sagt mir nicht zu (entweder ist es unmöglich das Instrument klangschön aufzunehmen, oder ich mag es einfach nicht) und man kann sich bei einigen Werk sicher streiten, ob sie nicht doch auf dem Hammerflügel wirkungsvoller gewesen wären (etwa bei dem wunderbaren langsamen Satz der F-Dur-Sonate Hob. 23, der hier auf dem Cembalo doch etwas klimperig wirkt). Aber andere der frühen Werke kommen sehr spritzig auf dem Cembalo (etwa das Capriccio "Acht Sauschneider müssen sein", was immer das für Typen sein mögen :rolleyes: )

viele Grüße

JR
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AcomA

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21

Samstag, 13. August 2005, 21:05

hallo,

sicherlich gibt es deutliche unterschiede in qualität und manualtechnischem schwierigkeitsgrad der sonaten, so dass es nicht wundert, dass weltklasse-interpreten sich häufig das beste herausnehmen.

sviatoslav richter war tatsächlich so etwas wie ein pionier auf dem haydn-gebiet. er hat seit den 50er jahren regelmäßig eine haydn-sonate auf's programm gesetzt. und ich finde seine interpretationen sehr asketisch-grüblerisch.

ganz anders dagegen mikhail pletnev (virgin) und ivo pogorelich (DG), die hier mit ihrem armamentorium der anschlagsfinessen die späten sonaten veredeln, so dass sie für mich eine art referenz darstellen.

jüngst hörte ich einen mitschnitt eines beeindruckenden recitals von wilhelm backhaus (lugano, 1960), wo er die hochvirtuose sonate es-dur hob XVI:52 und die bekannten f-moll variationen hob XVII:6 interpretiert. geradlinig mit feinem anschlag und stilsicherer dramatik. phantastico !

gruß, siamak
Siamak

Daskalos

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22

Samstag, 13. August 2005, 21:41

Also, ohne mir jetzt alle Beiträge durchgelesen zu haben...
Die erste Haydn Sonate, die ich hörte, war eine der späteren mit Horowitz. Und da ich später die Noten der gesammten Sonate bei lausch und zweigle für etwa 20.- sah, kaufte ich diese natürlich.
Beim Durchlesen dieser bekam ich dann auch Apetitt auf weitere Haydn Sonaten, so dass ich mir vor nicht all zu langer Zeit alle Haydnsonaten bei 2001 ( 10 Cds) für etwa 20.- kaufte. Die Pianisten sind mir unbekannt:
Bart van Oort, Ursula Dütschler, Stanly Hoogland, Yoshiko Kolima, Riko Fukuda.

Ich hatte mir sicherlich aber noch nicht alle CDs angehört

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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Registrierungsdatum: 12. August 2005

23

Samstag, 13. August 2005, 23:30

Zitat

Original von AcomA

sicherlich gibt es deutliche unterschiede in qualität und manualtechnischem schwierigkeitsgrad der sonaten, so dass es nicht wundert, dass weltklasse-interpreten sich häufig das beste herausnehmen.


Ich seh das eher so: Noch immer (aber ganz klar war das bis ca. Mitte des 20. Jhds. so) wird das Konzertrepertoire vom 19. und frühen 20. Jhd. bestimmt, mit einigen wenigen Ausreißern bei Mozart, Scarlatti, Bach.
D.h. "Qualität" bedeutet hier einfach "entspricht dem pianistischen Ideal des späten 19. Jhds." Auch von Schubert und Mozart wurden ja angeblich vor Schnabel praktisch keine Sonaten im Konzert gespielt, selbst von Beethoven nur die Schlachtrösser. Horowitz sagte zwar sicher zu Recht "I play them all" aber im Konzert oder auf Platte bleibt es bei einer Handvoll.
Jemand wie Richter ist hier ein Außenseiter, der hat ja sogar Händelsuiten gespielt.
Mir ist bei diesen Werken aber egal, ob sie für Pianisten spannend zu spielen sind. Die Sonaten h-moll und e-moll z.B. müssen sich IMO nicht hinter der c-moll verstecken, auch wenn sie sehr viel weniger bekannt sind; ebenso die weniger bekannte der späten Es-Dur-Sonatenl u.v.a.

Zitat


ganz anders dagegen mikhail pletnev (virgin) und ivo pogorelich (DG), die hier mit ihrem armamentorium der anschlagsfinessen die späten sonaten veredeln, so dass sie für mich eine art referenz darstellen.


Ich hörte neulich (als ich Schornsheim neu hatte, einige der Pletnev-Sonaten zum Vergleich und fand sie trotz oder wegen ihrer Finesse nicht völlig überzeugend, nicht kraftvoll und geradlinig genug. Viel besser gefielen mir seltsamerweise die beigegebenen Konzerte.

viele Grüße

JR
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AcomA

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24

Sonntag, 21. August 2005, 15:03

hallo,

in diesem zusammenhang möchte ich auf eine haydn-cd des zum zeitpunkt der aufnahme (1994) 75-jährigen detlef kraus hinweisen. detlev kraus war schüler w. kempffs und viele jahre professor an der folkwang musikhochschule. ich hörte ihn damals live mit brahms' paganini-variationen, grandios. nun hier hat er folgende werke eingespielt:

variationen über 'gott erhalte...' (nationalhymne) Hob. XVI:77
sonaten Hob. XVI: 21, 28, 29, 44

ein sehr sonorer anschlag, mut zur poesie und sehr kantable phrasierung. außerdem deutlich filigraner im anschlag als z.b. richter, ohne 'ausgetüftelt' zu klingen. die aufnahme ist DDD und bei thorofon erschienen.

gruß, siamak
Siamak

observator

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Registrierungsdatum: 15. Februar 2005

25

Freitag, 2. September 2005, 18:23

Zitat

Original von Johannes Roehl
["Acht Sauschneider müssen sein", was immer das für Typen sein mögen :rolleyes:


schweinekastrierer ;)
erkenntnis braucht oft lange -selbst für selbsterkenntnis ist es nie zu spät

Pius

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26

Montag, 5. September 2005, 23:10

Hallo!

Kürzlich erworben habe ich diese beiden CDs:

Ich bin sehr zufrieden mit den Aufnahmen und kann so nun viele neue Haydn-Sonaten kennenlernen (nur die letzte kannte ich vorher schon). Bei Zweitausendeins gibts die derzeit übrigens für 5 Euro.

Etwas anderes:
Die Numerierung der Sonaten finde ich sehr verwirrend.
So ist Haydns letzte Klaviersonate in Es-dur die Sonate Nr. 62, aber ist Hob.XVI:52. Oder Nr. 32 g-moll ist Hob.XVI:44 und Nr. 54 G-dur ist Hob.XVI:40.
Warum ist das so uneinheitlich und durcheinander?

Viele Grüße,
Pius.

Ulli

Erleuchteter

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27

Montag, 5. September 2005, 23:18

Keine Ahnung, vielleicht erkennst du einen Sinn darin:

*HobV XVI Sonaten für Klavier
HobV 16: 1 C-dur UT 10
HobV 16: 2 B-dur UT 11
HobV 16: 2a d-moll Divertimento per Cembalo solo (zu 4 Händen)
HobV 16: 2b A-dur Divertimento per Cembalo solo (zu 4 Händen)
HobV 16: 2c H-dur Divertimento per Cembalo solo (zu 4 Händen)
HobV 16: 2d B-dur Divertimento per Cembalo solo (zu 4 Händen)
HobV 16: 2e G-dur Divertimento per Cembalo solo (zu 4 Händen)
HobV 16: 2f siehe 16:14
HobV 16: 2g C-dur Divertimento per Cembalo solo (zu 4 Händen)
HobV 16: 2h E-dur Divertimento per Cembalo solo (zu 4 Händen)
HobV 16: 3 C-dur UT 14
HobV 16: 4 D-dur UT 9
HobV 16: 5 A-dur UT 8
HobV 16: 5a D-dur
HobV 16: 6 G-dur UT 13
HobV 16: 7 C-dur UT 2
HobV 16: 8 G-dur UT 1
HobV 16: 9 F-dur UT 3
HobV 16: 10 C-dur UT 6
HobV 16: 11 G-dur UT 5
HobV 16: 12 A-dur UT 12
HobV 16: 13 E-dur UT 15
HobV 16: 14 D-dur UT 16
HobV 16: 15 C-dur
HobV 16: 16 Es-dur
HobV 16: 17 B-dur Schwanenberger ?
HobV 16: 18 B-dur UT 20
HobV 16: 19 D-dur UT 30
HobV 16: 20 c-moll UT 33
HobV 16: 21 C-dur UT 36 op.13,1
HobV 16: 22 E-dur UT 37 op.13,2
HobV 16: 23 F-dur UT 38 op.13,3
HobV 16: 24 D-dur UT 39 op.13,4
HobV 16: 25 Es-dur UT 40 op.13,5
HobV 16: 26 A-dur UT 41 op.13,6
HobV 16: 27 G-dur UT 42 op.14,1
HobV 16: 28 Es-dur UT 43 op.14,2
HobV 16: 29 F-dur UT 44 op.14,3
HobV 16: 30 A-dur UT 45 op.14,4
HobV 16: 31 E-dur UT 46 op.14,5
HobV 16: 32 h-moll UT 47 op.14,6
HobV 16: 33 D-dur UT 34
HobV 16: 34 e-moll UT 53
HobV 16: 35 C-dur UT 48 op.30,1
HobV 16: 36 cis-moll UT 49 op.30,2
HobV 16: 37 D-dur UT 50 op.30,3
HobV 16: 38 Es-dur UT 51 op.30,4
HobV 16: 39 G-dur UT 52 op.30,5
HobV 16: 40 G-dur UT 54 op.37,1 als Streichtrio op.53,1
HobV 16: 41 B-dur UT 55 op.37,2 als Streichtrio op.53,2
HobV 16: 42 D-dur UT 56 op.37,3 als Streichtrio op.53,3
HobV 16: 43 As-dur UT 35
HobV 16: 44 g-moll UT 32 op.54,4
HobV 16: 45 Es-dur UT 29 op.54,5
HobV 16: 46 As-dur UT 31 op.54,6
HobV 16: 47a e-moll UT 19
HobV 16: 47b F-dur UT 57
HobV 16: 48 C-dur UT 58
HobV 16: 49 Es-dur UT 59
HobV 16: 50 C-dur UT 60
HobV 16: 51 D-dur UT 61
HobV 16: 52 Es-dur UT 62
HobV 16: C1
HobV 16: C2
HobV 16: D1 UT 7
HobV 16: Es1 siehe 32:1
HobV 16: Es2 UT 17
HobV 16: Es3 UT 18
HobV 16: G1 UT 4
HobV 16: As1
HobV 16: B1


LG
Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Pius

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28

Montag, 5. September 2005, 23:24

Hallo, Ulli!

Danke, alle Klarheiten beseitigt! ;)

Ulli

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29

Montag, 5. September 2005, 23:42

Ja?

...wie? Mich interessiert das Ergebnis Deiner Eruptionen... [ich war nämlich heute zu blöd dafür, sonst hätte ich die ganze Latte gar nicht gepostet]. Ach ja: UT könnte "Urtext" [-Edition] bedeuten.

Gut's Nächtle

Ulli
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Maexl

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30

Dienstag, 6. September 2005, 01:33

hmm, die restlichen opuszahlen wären nützlich