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Heute, 15:16

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Zitat von »rolo betman« Anton Bruckner, Symphonie Nr 5 B-dur Chicago Symphony Orchestra, Takashi Asahina AD: 16. Mai 1996 Man sollte mit dem Begriff ja vorsichtig sein, aber ich wage es trotzdem: Referenzaufnahme. Die Chicagoer spielen hier ihre natürlichen Stärken (Blechbläser!) voll aus. Asahina beweist, dass er zu den größten Bruckner-Dirigenten gehörte.

Gestern, 20:34

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Salomè in Köln - gewaltsam verdreht

Zitat von »rodolfo39« Frau Brimberg war eine über ragende Salome und sollte auch nicht den Teenie , sondern eine reifere selbstbewußte Frau darstellen. Wie kann eine Salome, die der Intention von Strauss und Wilde völlig zuwiderläuft, denn überragend sein, lieber rodolfo? Salome ist eben weder reif noch selbstbewusst. Überragend war Ljuba Welitsch.

Gestern, 15:45

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Carl Reinecke Orchesterwerke und Konzerte

Die bereits vorgestellte 2. Symphonie c-Moll op. 134 "Hakon Jarl" ist wirklich ein tolles Werk. Kurioserweise nahm sich Reinecke 1875 desselben Themas an wie bereits 1861 Smetana in seiner gleichnamigen Symphonischen Dichtung. Reineckes Symphonie ist definitiv keine Tondichtung, sie besitzt aber trotzdem eine Art Programm, sind die vier Sätze doch wie folgt überschrieben: 1. Hakon Jarl 2. Thora 3. In Odins Hain 4. Olufs Sieg Reineckes Tonsprache ist deutlich klassizistischer als jene in Smetana...

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18:39

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Walter Gieseking - ein deutscher Pianist aus Lyon

Zitat von »Damiro« Kann es sein, dass bereits 1944 die eine oder andere Stereo- LP in Deutschland herausgekommen ist ? Das kann ich mir nicht vorstellen, lieber Damiro. Die ersten Stereo-LPs erschienen m. W. erst 1957 oder gar 1958 im Handel - obwohl bekanntlich schon seit 1954 zunehmend in Stereophonie aufgezeichnet wurde. Das Thema Reichs-Rundfunk-Gesellschaft und Stereophonie ist ohnehin ein sehr spezielles. Bereits ab 1943 spielte die RRG tatsächlich in Stereo ein. Es sollen damals in kürze...

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18:06

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Bedřich Smetana: Die Sinfonischen Dichtungen neben "Má vlast"

Was Smetana anbelangt, so ist es sinnvoll, in diesem Thread nur die Sinfonischen Dichtungen neben "Má vlast" ("Mein Vaterland") zu behandeln, da es dazu bereits einen ausführlichen Thread gibt. Außerdem würde sich bei einer Nichtausklammerung die Diskussion wohl fast nur darum drehen. Es gibt folgende Sinfonische Dichtungen, die sich in der Tradition von Franz Liszt sehen, den Smetana 1857 in Weimar traf und dort dessen "Faust-Symphonie" und die Sinfonische Dichtung "Die Ideale" hörte, was ihn s...

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 19:28

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Kirill Petrenko - designierter Chefdirigent der Berliner Philharmoniker

Seit kurzem online verfügbar (offizieller Kanal der Bayerischen Staatsoper): Zur Inszenierung sage ich an dieser Stelle nichts, nur rein musikalisch: Petrenkos Dirigat ist mir tendenziell zu leichtgewichtig, es fehlt für mich völlig die Weihe. Dass das trotzdem klappen kann, zeigten Pierre Boulez und Herbert Kegel mustergültig (besonders letzterer ist sagenhaft). In der Klasse sehe ich Petrenko aber nicht. Habe jetzt nochmal vergleichend in die entsprechenden Aufnahmen von Knappertsbusch (Bayreu...

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 16:25

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Walter Gieseking - ein deutscher Pianist aus Lyon

Walter Gieseking hat schon aus dem Grunde eine historische Bedeutung, da seine Aufnahme der 5. Klavierkonzerts von Beethoven (mit Großen Berliner Rundfunkorchester unter Artur Rother) fast die einzige ganz frühe Stereoeinspielung des Reichsrundfunks ist, die sich erhalten hat. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1944. Klanglich könnte man sie indes locker in den späten 50er Jahre einordnen. Die Interpretation ist außergewöhnlich, wie es die Umstände waren. Im Hintergrund kann man stellenweise deut...

Dienstag, 16. Oktober 2018, 23:50

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Mal etwas ganz was anderes: The Genius of Film Music: Hollywood blockbusters 1960s to 1980s London Philharmonic Orchestra John Mauceri Aufnahme: 2013 Da sind wirklich hörenswerte Sachen darunter. Das Highlight vielleicht die zweisätzige, gut 25-minütige "Cleopatra Symphony" von Alex North - Filmmusik zum berühmten Klassiker mit Dame Elizabeth Taylor und Richard Burton von 1963.

Dienstag, 16. Oktober 2018, 21:20

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Über vergessene und boykottierte Komponisten - und Ihre "Wiederentdeckung"

Der französische Spät(est)romantiker Florent Schmitt, bis in die 1940er Jahre mit der meistgespielte zeitgenössische Komponist in Frankreich, wird vermutlich auch deswegen heute so wenig gespielt, weil er ein bekennender Antisemit und Nazi-Kollaborateur unter dem Vichy-Regime war. So ganz hat er sich davon nicht mehr erholen können. Seine Musik wurde bereits in den 50ern, also noch zu seinen Lebzeiten, nur mehr selten aufgeführt, was schade ist, weil sie unbestreitbare Qualitäten besitzt.

Dienstag, 16. Oktober 2018, 19:32

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Wer kennt diese Aufnahme? - Beratungshilfe bei Neuanschaffungen

Hat jemand diese von der Presse bereits hochgepuschte Neuaufnahme schon? Ein erstes Hineinhören ins 2. Klavierkonzert lässt mich eher ernüchtert zurück.

Dienstag, 16. Oktober 2018, 19:07

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Franz Liszt: Drei Traueroden (Trois Odes funèbres)

Im Folgenden einige Ergänzungen zu "Le triomphe funèbre du Tasse": Im Titel des Werkes von 1866 ist ausdrücklich vermerkt: Epilog zur Symphonischen Dichtung 'Tasso'. Liszt verwendete den Begriff Symphonische Dichtung zum ersten Male 1854 bei der Uraufführung von Tasso, Lamento e Trionfo (Weimar, 08.04.1854) - die heute geläufigere Schreibweise Sinfonische Dichtung scheint der Komponist selbst nicht verwendet zu haben. Liszts Intention war es, dass beide Orchesterwerke im Idealfalle zusammen aufg...

Dienstag, 16. Oktober 2018, 18:18

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Franz Liszt: Drei Traueroden (Trois Odes funèbres)

Nach nochmaligem Abhören von "Les morts" und "Le triomphe funèbre du Tasse" in den Einspielungen von Rickenbacher und Volkov sieht mein Fazit dergestalt aus, dass ich Rickenbacher in der ersten Trauerode überzeugender finde. Er benötigt eine gute halbe Minute länger, was dem Werk sehr zugute kommt. Irgendwie ist auch die Tontechnik auf seiner Seite, es ist unmittelbarer und räumlich näher. Der Chor scheint mir zudem überlegen. Das Te Deum ist hier wirklich feierlich und erhaben. Andererseits ist...

Montag, 15. Oktober 2018, 22:25

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Franz Liszt: Drei Traueroden (Trois Odes funèbres)

Zitat von »Rheingold1876« Interessant ist, dass Liszt in den Pilgerreisen den Nachdenlichen (Il Penseroso) zum Thema nimmt. Das ist in der Kapelle Lorenzo di Piero de’ Medici Das war mir gar nicht bewusst. Danke für diesen wichtigen Hinweis, lieber Rheingold. Selbst ich als Historiker muss gestehen, dass ich diesen wenig bekannten Vertreter des Hauses Medici nicht auf dem Schirm hatte. Er ist wie Piero di Cosimo de' Medici (der Sohn des berühmten Cosimo und Vater von Lorenzo) einer der vergesse...

Montag, 15. Oktober 2018, 22:18

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Franz Liszt: Drei Traueroden (Trois Odes funèbres)

Da hast Du gut aufgemerkt, lieber Wolfgang, auf der Rückseite dieser Naxos-CD steht das ja wirklich falsch - der Inhalt stimmt aber. Es gibt ja auch die übrigen Tondichtungen unter dem Dirigat von Michael Halász. Den "Tasso" findet man auf einer anderen Naxos-CD mit dem Polnischen Nationalen RSO. Er dauert dort 21:31. Naxos begreift diese dritte Trauerode als Epilog zur Symphonischen Dichtung "Tasso". Genau dieser Auffassung folgt übrigens auch Martin Haselböck in seiner Einspielung, wo die beid...

Montag, 15. Oktober 2018, 20:18

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Franz Liszt: Drei Traueroden (Trois Odes funèbres)

Die Vertipper wurden ausgebessert, lieber Wolfgang. Sowas aber auch. Dich dürfte besonders die dritte Trauerode interessieren. Die zweite ist recht kontemplativ. Wie ich gerade sehe, gibt es noch eine günstige Naxos-Aufnahme mit derselben (hier sogar als Symphonische Dichtung geführt):

Montag, 15. Oktober 2018, 19:06

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Franz Liszt: Drei Traueroden (Trois Odes funèbres)

Sind schon die meisten von Liszts Tondichtungen relativ unbekannt, so trifft dies umso mehr für die Drei Traueroden für großes Orchester zu, die in den Jahren 1860 bis 1866 entstanden. Es handelt sich um folgende: 1. Les morts (Die Toten), S. 112/1 (1860) 2. La notte (Die Nacht), S. 112/2 (1864) 3. Le triomphe funèbre du Tasse (Trauer-Feier Tassos), S. 112/3 (1866) Daniel Liszt (1839-1859) Die Trauerode Nr. 1 "Les morts" wurde 1860 in Erinnerung an Liszts verstorbenen einzigen Sohn Daniel kompon...

Sonntag, 14. Oktober 2018, 23:17

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

teleton pries diese Einspielung ja besonders an. Daher bin ich seiner Empfehlung mal gefolgt: Béla Bartók Konzert für Orchester New York Philharmonic Pierre Boulez Aufnahme: 1972

Samstag, 13. Oktober 2018, 18:46

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Franz Liszt: Sinfonische Dichtung Nr 2 - Tasso S96

Nachdem ich mir Liszts "Tasso" in der letzten Zeit in zahlreichen Interpretationen angehört habe (auf der Suche nach der für mich "perfekten"), muss ich zumindest im Falle dieser Tondichtung tatsächlich auf einen Dirigenten verweisen, den ich gar nicht bedachte, weil er mir wohl zu offensichtlich erschien, so dass ich seine Aufnahme lange vernachlässigte: Herbert von Karajan. Wie ich an anderer Stelle schilderte, spielte Karajan in den späten 50er Jahren eine vorzügliche Aufnahme von "Les Prélud...

Samstag, 13. Oktober 2018, 18:28

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Zitat von »Norbert« Heute erhalten und gleich in den CD-Spieler gepackt: Aus heutiger Sicht erstaunen die langsamen Tempi: 16:12, 28:14, 5:49 und 13:55. 16:12 wohlgemerkt ohne Wiederholung der Exposition; Hermann Scherchen war mit Wiederholung schneller. Der erste Satz, der gerade gespielt wird, kommt sehr majestätisch, etwas "schwer" daher, aber beeindruckt in dieser Sichtweise. Lieber Norbert, schön, dass Du Dich Sir John Barbirollis "Eroica" widmest. Die Aufnahme gilt ja zumindest auf der In...

Samstag, 13. Oktober 2018, 00:16

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Wo Munch ein gleichmäßiges Grundtempo hält und durch französische Noblesse aufzuwarten weiß, geht Maazel die Sache völlig anders, aber m. E. genauso überzeugend an: Maurice Ravel Boléro Wiener Philharmoniker Lorin Maazel Aufnahme: 1996 Für mich eine der besten Einspielungen des späteren Maazel. Vielleicht der Boléro mit der gekonntesten Agogik. Am Ende wird es merklich breiter mit atemberaubenden Ritardandi. Erstklassige Interpretation!