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Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 43.

Montag, 19. Juni 2006, 12:14

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Wie langlebig sind heutige Interpretationsansätze ?

Wenn nun aber die wirklich großen Meisterwerke so einsam auf weiter Flur (womöglich noch im Nebel und der Gipfel über allen Wolken, wenn du möchtest) ist, dass es keinen anderen Berg gibt, von dem aus man ihn betrachten könnte... Ich denke auch an Faust und den Berg, der spiralförmig -wie eine Turbine- in die Erlösung, ins Transzendentale führt. Am Fuß des Berges sind wir Menschen und am Gipfel, da ist die Erleuchtung. Unterwegs gibts dann die halben Engel und die volendeteren usw... Aber von de...

Montag, 19. Juni 2006, 11:43

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Wie langlebig sind heutige Interpretationsansätze ?

Zitat Welche Begriffe empfiehlst Du denn als Alternative? Prinzipiell glaube ich, dass bei Begriffen wie eben "authentisch" das Mißverständnis entstehen kann, man würde so spielen, wie "damals" oder "wie es gehört". Dabei geht es bei dieser Bewegung nur darum, dass man mit den Mitteln der Zeit den Inhalt der Musik besser darstellen kann. Aber das Ergebnis ist immer entweder heutig oder nicht überzeugend. So ist meiner Meinung nach zum Beispiel die Bezeichnung "Originalinstrumente" weniger probl...

Montag, 19. Juni 2006, 10:40

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Wie langlebig sind heutige Interpretationsansätze ?

Hallo liebe Leute! Wenn ich ein Werk dirigiere, dann lass ich natürlich in der Zeit der Einstudierung die Finger von jeder Aufnahme , aber dass ich von bestimmten Stücken einfach schon viele Aufnahmen gehört habe kann ich leider nicht mehr rückgängig machen. Und ich glaube, hier liegt das grundlegende Problem dessen, was so viele als Profilierungsdrang deuten: Wenn ich beispielsweise fünfzig verschiedene Aufnahmen von Mozarts g-moll-Symphonie gehört habe und dann soll ich mich vor ein Orchester ...

Mittwoch, 14. Juni 2006, 14:33

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Lieblingsopern (Voting)

lass es uns doch mal (mit Reihung) probieren: 1. Mozart: Idomeneo 2. Mozart: Cosi fan tutte 3. Mozart: Le Nozze di Figaro 4. Monteverdi: Il Ritorno d'Ulisse in Patria 5. Schumann: Genoveva 6. Verdi: Falstaff 7. Verdi: Otello 8. Walton: Troilus und Cressida 9. Mozart: Don Giovanni 10. Mozart: Die Entführung aus dem Serail 11. Mozart: Lucio Silla 12. Berg: Wozzeck Wie man unschwer erkennen kann, hab ich ein gewisses Faible für Mozart-Opern. Wollte sie aber nicht weglassen, sonst wäre die Reihung n...

Dienstag, 13. Juni 2006, 15:38

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Wer kennt diese Aufnahme? - Beratungshilfe bei Neuanschaffungen

Betthoven 5. mit Eötvös ist insofern interessant, als das der sehr kleinen Besetzung elektronisch nachgeholfen wird und alle Stimmen (physikalisch) gleich laut zu hören sind. Das schafft ein - oh staune - äusserst transparentes Klangbild, wirkt aber - ach nein - auch ziemlich künstlich. Trotz allem nicht nur für Freaks. Grüße aus Wien Raphael

Dienstag, 13. Juni 2006, 14:44

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Welches ist Eure Musikalische Lieblingsepoche

Soeben für die Moderne gestimmt. Bin nicht so alt. Kenn keine andere...

Donnerstag, 8. Juni 2006, 21:22

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Die Lieblings-Symphonien der Taminoaner

Probieren wir es mal: Haydn 102 Mozart 34 Mendelssohn 3 Schumann 4 Dvorak 7 Mahler 2 nur noch 4...aaaaaaaaaaaaaahhhhhhh! gut überlegen... Sibelius 3 Korngold Sinfonie in Fis Lutoslawski 3 und wenns denn unbedingt sein muss Beethoven 5 Grüße aus Wien Raphael

Samstag, 3. Juni 2006, 19:07

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Der Dirigent als Blockade zwischen Publikum und Orchester?

ich hab schon länger nicht mehr hier gepostet. möchte mich aber gerne hier wieder einbringen. Ich denke, man muss unterscheiden zwischen Werktreue und Notentreue. Je älter die Musik ist, die wir spielen, desto weniger wissen, wir, was nicht in den Noten steht. Wenn man eine eine Rameau-Oper, eine Bach-Kantate oder auch eine frühe Mozart-Sinfonie notengetreu aufführt, das heisst jede Notenlänge genau wie notiert, dynamische Wechsel, nur wenn geschrieben, Artikulation etc. dann wird das wahrschein...

Freitag, 23. September 2005, 20:45

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Die 7 Weltwunder

hallo, meine 7 (auch ohne Reihung) Schumann: Genoveva (Harnoncourt) Schumann: Streichquartett Nr.1 (Zehetmait-Quartett) Mozart: Le nozze di Figaro (Jacobs) Mozart: Cosi fan tutte (Harnoncourt) Mozart: Die Zauberflöte (Bärenreiter... ) Sibelius: 4.Symphonie (Oramo) Bach: h-moll Messe (Hengelbrock) also von diesen sieben kann ich besten Wissens und Gewissens sagen, dass sie mein Leben verändert haben mfg Raphael

Freitag, 23. September 2005, 20:29

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Apotheose des Tanzes? - Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr.7

hallo, wollte nur kurz hinzufügen, dass der allegretto-Satz von vielen auch als eine 2/4-Version einer Follia bezeichnet wird. Eine barocke Form, die ursprünglich im 3/4-Takt steht und rhythmisch dem Hauptthema verwandt ziemlich ist. Das Interessante ist, dass die Follia immer in eins (!) gefühlt und geführt wird. Nach dieser Theorie dann natürlich auch kein Trauermarsch (was ich persönlich auch nicht glaube, da die Artikulationsbezeichnungen auf eine eher leichtere Spielweise hinweisen und dem ...

Donnerstag, 22. September 2005, 14:05

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Christian Thielemann - Hoffnungsträger der Tonträgerbranche?

sorry, ich meinte natürlich für uns (also jeder für sich) und für niemanden anderen. Habe mich da missverständlich ausgedrückt. Dafür entschuldige ich mich. mfg Raphael

Mittwoch, 21. September 2005, 12:44

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Christian Thielemann - Hoffnungsträger der Tonträgerbranche?

Liber Rienzi, Lieber Alfred! Bitte lasst uns selber entscheiden, was gut, böse, moralisch anfechtbar und richtig ist. Ich fühle mich hier als humorlosen, bärbeissigen und "Political Correctness"- fanatischen Hitzkopf hingestellt. Und die Aussage Zitat Du schreibst, wenn Du von Uni ins Konzert gehst. Welche Fakultät wird durch Deine Anwesenheit beglückt? Ein Anlaß um über den numerus clausus nachzudenken. erinnert doch sehr stark an die Hetzkampagnen von Springer & Co. vor etwa 35 Jahren. Wenn wi...

Donnerstag, 15. September 2005, 16:57

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Die Königin gibt sich die Ehre - Die Orgel und ihr Hofstaat: das Orchester

Hallo, sicher keine geniale Musik, aber immer wieder witzig A. Guilmant: Sinfonien 1 und 2 für Orgel und Orchester, vor allem im letzten Satz der Ersten hol ich mir gern mal die "volle Dröhnung"... :beatnik: mfg Raphael

Donnerstag, 15. September 2005, 15:49

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Die "Immer-gut" und "Immer-schlecht"-Dirigenten

Hallo, Also ich muss sagen, dass das Dvorak-Konzert in der Aufnahme mit Firkusny für mich noch mehr Referenzcharakter hat. Ja sogar Aimard/Harnoncourt gefällt mir besser. Die Richter/Kleiber- Einspielung ist natürlich erstklassig, aber in Relation steht sie nicht an erster Stelle. Aber ansonsten... was wirklich schlechtes von Kleiber hab ich auch nicht gehört. Zum Thema: Ich hatte ziemliche Vorurteile Karajan gegenüber und war ein Harnoncourt-Jünger. Erst die Aida von H. schliesslich hat mich da...

Donnerstag, 15. September 2005, 15:23

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Referenzen ab 2000

Hallo Forianer, Eine Ergänzung. die hier auf keinen Fall fehlen darf:: Mahler Symphonie Nr.2 C.Abbado/Lucerne Festival Orchestra 2003 Meine Lieblingseinspielung des Werkes. Was für ein Orchester!!! Transparent, ohne dass es zu leicht ist. Intensiv, ohne sentimental zu werden. Einfach anhören! mfg Raphael

Mittwoch, 14. September 2005, 11:29

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Klassische Musik und "Demokratie"

Hallo Gino, Ich meine hier den Staat im indirekten Sinn. Durch Bildungspolitik, die ja auch Aufgabe des selben ist. Wer macht denn die Lehrpläne? Im Deutschunterricht an den Schulen funktioniert es ja ganz gut, dass den Schülern die klassische Literatur und die Lust am Lesen, auch am kritischen Lesen, vermittelt wird. Auf jeden Fall wesentlich umfassender, als in anderen künstlerischen Fächern. Wir müssen uns die Frage stellen, warum das im Musikunterricht nicht der Fall ist. Ich glaube nicht, d...

Dienstag, 13. September 2005, 16:04

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Klassische Musik und "Demokratie"

Hallo Gino, Zitat Was schlägst Du vor, könnte ein Staat der "nicht völlig dem Neoliberalismus verschrieben ist", gegen MTV & Co. tun? Wie willst Du die jungen Menschen zu ihrem Glück zwingen? Es geht überhaupt nicht darum, etwas gegen Mtv & Co. zu tun. Ich spreche dem ja nicht die Berechtigung ab. Ich selber bin ja auch gelegentlicher Nutzniesser davon. Es geht nur darum, dass ich meine, es ist die Verantwortung der Regierenden, Alternativen zu zeigen, darauf hinzuweisen und sie dementsprechend ...

Dienstag, 13. September 2005, 14:57

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Klassische Musik und "Demokratie"

Hallo Theophilus, Zitat Ich hätte gemeint, dass die Menschen noch nie so leichten Zugang zur klassischen Musik hatten, wie heute. Man muss sie lediglich irgendwie dazu bringen, es auch zu wollen. Du sprichst es ja selber an: Man muss sie irgendwie dazu bringen. Und das findet meiner Meinung nach zu wenig statt. Wenn man als Kind und Jugendlicher nur von Früh bis Spät mit Mtv (Klischee, stellvertretend für Popularmusik-Industrie) vollgedröhnt wird und gar nicht die Möglichkeit hat, etwas anderes ...

Montag, 12. September 2005, 18:28

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Klassische Musik und "Demokratie"

Hallo Alfred, Zitat Dennoch wirst auch Du dich dem Willen des Publikums zu unterwerfen haben. Ich mag zwar das Wort unterwerfen zwar nicht, aber ich denke, ich verstehe dich. Die einzige Frage, die sich mir stellt ist, welches Publikum ich erreichen möchte. Und ich bin noch so idealistisch, zu glauben, dass viel mehr Menschen für die klassische Musik empfänglich wären, wenn sie die Chance hätten, sie auch wirklich kennen zu lernen. Unterwürfigkeit ist weiters nur so lange möglich, wie ich das, w...

Montag, 12. September 2005, 16:29

Forenbeitrag von: »Mr.Conductor«

Christian Thielemann - Hoffnungsträger der Tonträgerbranche?

Ok Ok... Ich meinte natürlich die Kantate "Hail to Stalin" op.85 aus dem Jahr 1939. mfg Raphael