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Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 109.

Montag, 30. Januar 2017, 22:28

Forenbeitrag von: »heikos«

Genialer Instrumentator ...

Balakirew halte ich fuer einen genialen Instrumentator. Schon allein wegen der sinfonischen Dichtung Rus und der ersten Siinfonie. Eigentlich war er nicht der Sinfoniker der Gruppe, hatte sicherlich urspruenglich das Ziel, Rimsky dafuer auszubilden. Tatsaechlich wurde es dann aber Borodin. Ob es zu einem richtigen Krach mit Rimski kam, wage ich anzuzweifeln. Sicherlich wurde der Abstand groesser als er Rimski nahelegte, eine Stellung im Konservatorium anzunehmen, wohl auch, um selbst auf die Aus...

Donnerstag, 26. Mai 2016, 17:49

Forenbeitrag von: »heikos«

Warum wurden manche Komponisten NICHT "vergessen" ?

Jeder wirklich große Künstler vermag seinen formlosen Vorstellungen eine Gestalt zu verleihen, die nicht nur begeistert, sondern auch irgendeine Veränderung bewirkt. Das aber setzt auch eine gewisse Seelenverwandschaft, oder wie immer wir es nennen wollen, voraus. Ist diese nicht gegeben, bleibt die Kunst unverstaendlich. Kunst lebt nur dann, solange es Menschen gibt, die den Schaffensprozess in ihrem Sinne, also fuer sich selbst, fortsetzen koennen, ohne dass ein Gelehrter den Finger erheben mu...

Mittwoch, 4. November 2015, 01:51

Forenbeitrag von: »heikos«

Kann ein Stück zu lang sein? Und wenn ja, warum?

Nun habe ich den Satz noch zweimal so aufmerksam gehoert, wie es mir moeglich ist, obgleich ich ihn in- und auswendig "kann". Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Das musikalisch "Neue" ist eben die Verdichtung des bis dahin ungelösten dramatischen Konfikts, der sich durch den Kontrast der Sätze 1 und 2 zu 3 bereits konstituiert hat. Gut, Du argumentierst auf einer anderen Ebene als ich. Mit "musikalisch Neues" meinte ich allein das musikalische Material: Der Satz lebt sehr stark vom musikalischen Mat...

Dienstag, 3. November 2015, 21:22

Forenbeitrag von: »heikos«

Kann ein Stück zu lang sein? Und wenn ja, warum?

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Tut mir leid, Es tut mir leid, denn genau das kann "ich" an dieser Stelle nicht glauben. Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Der eigentlich tragische, dramatische Konflikt (der im Kopfsatz anders als bei Beethoven etwa völlig fehlt!) wird hier erst ausgetragen. Ich kann mich nicht erinnern, das bestritten zu haben. Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Da ist wirklich kein einziger Takt zuviel Ja, das akzeptiere ich natuerlich. Und wie ungeschickt von mir, nicht noch einmal z...

Dienstag, 3. November 2015, 12:47

Forenbeitrag von: »heikos«

Zu lang ist nicht messbar ...

Die Frage dieses Threads zielt auf etwas ab, das gerade nicht in Worte gefasst werden kann. Ein Stück ist sicherlich zu lang, wenn es Abschnitte gibt, die von der Proportion nicht passen oder die im "Gesamtbild" stören. Ein Stück ist für mich gut, wenn ich bei jedem neuen Hören, etwas Neues entdecken kann oder "anders höre", es mich anregt, mich intensiv damit auseinander zu setzen. Es kann dennoch sein, dass es Abschnitte gibt, die von der Proportion nicht passen. a.) So ist zum Beispiel in Rim...

Samstag, 6. Juni 2015, 20:31

Forenbeitrag von: »heikos«

Wirbel um Hügelverbot für Eva Wagner-Pasquier

Zitat von »Helmut Hofmann« Das "sollte" sie nicht nur, - sie wird es! Na, Dein Wort im Gehörgang des Herrn. Aber ich zweifle doch etwas an unserer prophetischen Begabung. Mit welchem Selbstverständnis vermögen wir über zukünftige Generationen zu urteilen, nur weil wir etwas für unsterblich halten. Soo alt ist Wagners Musik ja nun wirklich nicht, und sie ist bühnenabhängig. Zitat von »Helmut Hofmann« Ich verstehe die ganze Aufregung nicht Bisher habe ich von Aufregung nicht viel gemerkt. Viellei...

Samstag, 6. Juni 2015, 19:37

Forenbeitrag von: »heikos«

Wirbel um Hügelverbot für Eva Wagner-Pasquier

Zitat von »Gerhard Wischniewski« Lohnt es sich für Wagnerfreunde überhaupt noch über den jetzigen Sauhaufen Bayreuth zu reden? Für Wagnerfreunde lohnt es sich sicherlich nicht. Eher für Bayreuth-Freunde. Und das könnte zum Problem werden. Sauhaufen gibt es überall. Aber wenn der Sauhaufen erst einmal weg ist, muss wenigstens ein Schwein übrigbleiben, das noch pfeift. Und da bin ich mir im Falle Bayreuth nicht so ganz sicher ... Wagners Musik sollte eine solche Krise überstehen. Aber sie ist ebe...

Samstag, 6. Juni 2015, 19:25

Forenbeitrag von: »heikos«

Carl Maria von Weber - Flaggschiff der deutschen Romantik oder Nischenrepertoire?

Carl Maria von Weber und das Deutsch-Sein ist ein Kapitel für sich, dachte ich mir, und deshalb noch dieser Nach-Hopser. Es hat ja nicht an Versuchen gefehlt, ihn mit späteren Schöpfern nationaler Schulen zu vergleichen. Dass er Michail Glinka beeinflusst hat, spricht vor allem für den genialen Glinka, von dem leider Gottes, oder wer auch immer dafür verantwortlich sein mag, ziemlich wenig übriggeblieben ist. Dabei denke ich weniger an Dinge wie die Wolfsschlucht-Verwandschaft im ersten Akt des ...

Samstag, 6. Juni 2015, 17:30

Forenbeitrag von: »heikos«

Carl Maria von Weber - Flaggschiff der deutschen Romantik oder Nischenrepertoire?

Zitat von »Liebestraum« Lobenswert hervorzuheben sind die Recherchen zu seinen Lebensdaten Ja, an einigen Stellen stimme ich Dir zu. Falls aber etwas besonders "deutsch" im Weber-Umfeld sein sollte, so ist der Freischütz gegen dieses Buch ein Waisenknabe. Ein derart gründliches Werk, das sogar Arzt-Besuche mit einer genauen Angabe des Grundes nicht ausspart, hatte noch gefehlt; vielleicht wäre es auch besser dabei geblieben. Zitat von »Alfred_Schmidt« möge dieser Thread hier ein wenig Anreiz sc...

Donnerstag, 12. März 2015, 14:57

Forenbeitrag von: »heikos«

Was ist eigentlich das Typische am Tamino Klassikforum ?

Zitat von »Alfred_Schmidt« "Sie sehen heute aber gut aus" - Das scheinbare Lob, welches zumeist eine realitätsferne Höflichkeit (oder Schmeichelei) Nun ja, *Sie sehen aber heute blendend aus!* halte ich wegen des groesseren Interpretationsspielraums fuer etwas pikanter. Die alte Problematik zwischen Sender und Empfänger. Wer will, kann jedes Lob negativ auslegen. Mit Applaus ist es aehnlich. Warum soll es fuer Laien im weitesten Sinn nicht die Moeglichkeit geben, ihr Gefallen auszudruecken? Wie...

Freitag, 28. November 2014, 18:14

Forenbeitrag von: »heikos«

Ungeliebte Sinfoniker im 19. Jahrhundert (?)

Meinst Du zum Beispiel solche Werke, wie die 3. Sinfonie von Rimski-Korsakow, bei der man angeblich den "Professor" hören kann, der sich die Brille auf die Nase setzt? Oder die einzige Sinfonie von Smetana? Diese sind ja nicht wirklich vergessen, aber abgelehnt werden sie dennoch. Sehr, sehr traurig sind die Vorbehalte gegenüber Balakirews Erster. Bei Wikipedia steht eine ziemlich fadenscheinige "Begründung", die ja eigentlich keine ist. Gruss Heiko

Montag, 22. September 2014, 14:23

Forenbeitrag von: »heikos«

Lieblings-Sänger-Kette

Zitat von »musikwanderer« Ich bin wirklich erstaunt, dass sein Name in Stimmenliebhabers Liste bisher noch nicht auftaucht, dabei ist er doch einer der wirklich herausragenden deutschen Sänger gewesen: Hermann Prey, 1929 in Berlin geboren und 1998 in Krailing gestorben. Nicht nur Du. Zumal Fritz Wunderlich in der Liste auftaucht. Ich kann es mir wirklich nicht erklären, warum ein derart großer Liedsänger auch heute noch hinter Fischer-Dieskau gestellt wird. Letzterer war in jungen Jahren ein zw...

Montag, 22. September 2014, 14:14

Forenbeitrag von: »heikos«

Lieblings-Sänger-Kette

Unter den schönsten lyrischen Sopranen, die je der tschechische Kulturkreis hervorgebracht hat, zählt für mich Gabriela Benackova-Capova. Genau genommen ist sie -- wie so viele andere sehr gute tschechische Sänger -- eine Slowakin; Praha hat ohnehin keine allzu große Gesangstradition, was Smetanas Credo "wir Tschechen sind ein singendes Volk" nicht schmälert. Diese wunderbare Stimme hat in den Opern Smetanas, Dvoraks Rusalka und dessen Geistlichen Werken, sowie in Janaceks "Ziehtochter" (Jenufa)...

Samstag, 26. Juli 2014, 21:47

Forenbeitrag von: »heikos«

Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2014)

Guten Abend zusammen! Mich freut es, dass Bohuslav Martinu in diesem Thread einigen Anklang findet (siehe Beitrag von Graguly). Wer diesen Komponisten noch nicht kennt, könnte sich zu einem recht ungünstigen einschlägigen Schwur verleiten lassen, sollte der erste Kontakt über die 1. Sinfonie laufen. Die Sinfonien sind großartig (besonders Nr. 3 und 6). Aber für den Einstieg fällt mir kaum etwas Schöneres ein als: Es handelt sich hierbei um drei etwa halbstündige Kantaten eines Zyklus nach Versen...

Donnerstag, 26. Juni 2014, 14:38

Forenbeitrag von: »heikos«

Musik für das "letzte Stündlein"

Eine der wunderbarsten Kompositionen, die ich zu diesem Thema je gehört habe ist das fünfteilige Werk "Vor dem Einschlafen" der in Estland lebenden ukrainischen Komponistin Galina Grigorjeva. Es ist von dem Estonian Philharmonic Chamber Choir noch unter Hillier in Baltic Voices 2 zu finden. Das allein ist es schon wert, sich die CD zuzulegen. Gruß Heiko

Donnerstag, 26. Juni 2014, 14:24

Forenbeitrag von: »heikos«

Beste / schönste Symphonie

Zitat von »zifrank« Auch wenn die Rankings Unterschiede aufweisen, so sind die Top-5-Symphonien auch in den Top-100 weit vorn. Lieber zfrank, solche "Rankings" können ja ganz amüsant sein, aber uns sollte doch klar sein, dass sie im Grunde der größte Unsinn sind, der im Zusammenhang mit Kunst überhaupt gemacht werden kann. Ganz gleich, ob es von "offizieller" Stelle kommt oder nicht. Jeder Vergleich zweier wirklicher Meisterwerke führt von der Vielfalt zur Einfalt: Wie wllst Du solche Werke mit...

Mittwoch, 30. April 2014, 13:31

Forenbeitrag von: »heikos«

Der Stoff aus dem die Opern sind (10) - Komponisten als Librettisten ihrer Opernkompositionen

Zitat von »hami1799« Das wirft die Frage auf: wie viel fremden Text darf sich ein Librettist erlauben, ohne den Anspruch auf diesen Titel zu verlieren? Eine entsprechende Frage müsste sich auch Georg Büchner stellen, der ganze Passagen aus der Zeitung abschrieb. Zitat von »Alfred_Schmidt« Offen bleigt die Frage WARUM diese Komponisten auf einen "professionellen" Librettisten verzichtet haben. Für mich stellt sich eher die Frage, warum sich so viele Komponisten auf nicht professionelle Librettis...

Mittwoch, 30. April 2014, 13:07

Forenbeitrag von: »heikos«

Der Stoff aus dem die Opern sind (12) – Komische, leichte, und unterhaltsame Opern

Zitat von »Alfred_Schmidt« "Spielopern" (welch schrecklicher Ausdruck) bezeichnet Zugegeben. Es wäre eine bessere Definition dringend erforderlich: Opern, in denen neben Musiknummern gesprochene Dialoge vorkommen. Aus. Eine (Wieder)verwendung des Begriffs Singspiel würde dem Freischütz nicht gut tun. Und "Lustoper" für den "Rest" klingt schon selbst wie ein Witz. Also bleibt wohl keine andere Möglichkeit als den "schrecklichen" Begriff "Spieloper" für Freischütz und Opern, in denen es darum geh...

Mittwoch, 30. April 2014, 12:56

Forenbeitrag von: »heikos«

Der Stoff aus dem die Opern sind (13) – die verschiedenen Richtungen

Zitat von »Alfred_Schmidt« Es ist nun die Frage zu welcher Gattung die ersten Opern zählten, die sich beispielsweise mit der Antike befassten. Ich würde sagen, daß hier der Unterhaltungswert sehr stark im Vordergrund stand. Sicherlich, aber hinter diesem vordergründigen Unterhaltungswert steht bei den "anspruchsvolleren" Werken (Gluck) auch noch sicherlich eine zeitgemäße "Wiederbelebung" der Antike. Zitat von »Gerhard Wischniewski« In Wagners Werk steckt wahrlich genug an Tiefe Wie in jedem gu...

Mittwoch, 30. April 2014, 12:41

Forenbeitrag von: »heikos«

Der Stoff aus dem die Opern sind (13) – die verschiedenen Richtungen

Zitat von »kurzstueckmeister« Das spielt eventuell eine nachrangige Rolle. Man stellte irgendwelche Konflikte dar, mit der Betonung auf irgendwelche, wobei die Probleme und Gefühle, die eben als Vorwand dienen, tolle Musik zu machen, möglichst "zeitlos" sein sollten, also Eifersucht, Ehre, etc. Im 19. Jahrhundert gibt es durchaus Beispiele von Opern, die eine kulturpolitische Bedeutung haben (Iwan Sussanin, Dalibor, zum Beispiel), die nicht unbedingt eine Nebensache genannt werden kann. Aber im...