Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 308.

Samstag, 10. Dezember 2011, 17:01

Forenbeitrag von: »Hammel«

Unvollendete Werke geniessen einen Bonus

Zitat von »Johannes Roehl« Es gibt ja noch einen langen thread zum Requiem. Hier ging es ja nur um einen Beliebtheitsbonus aufgrund der Enstehungsgeschichte. Selbstverständlich ist das Requiem nicht hauptsächlich deshalb berühmt, sondern weil es selbst in der Gestalt, in der es vorliegt, ein beeindruckendes Werk ist. Dennoch: ich schätze, dass es mindestens doppelt so oft aufgeführt und eingespielt wird wie die c-moll-Messe. Die ist zwar auch fragmentarisch, aber die erhaltenen Teile sind von M...

Samstag, 10. Dezember 2011, 14:42

Forenbeitrag von: »Hammel«

Unvollendete Werke geniessen einen Bonus

Zitat von »Johannes Roehl« m.E. hat eigentlich nur ein einziges unvollendetes Werk einen "Bonus", nämlich Mozarts Requiem. Und davon ist ja inkl. Süßmayr relativ viel da und der Bonus rührt wohl ebenso von den düsteren Legenden, die es umgeben. (Sonst wäre es nicht so viel populärer als die c-moll-Messe, die ja ebenfalls den Bonus der Unfertigkeit aufweist. Und daß diese beiden die Salzburger C-Dur-Messen bei weitem überragen ist eh unstrittig) Mit Bonus meine ich hier, daß es tatsächlich überp...

Samstag, 24. September 2011, 16:50

Forenbeitrag von: »Hammel«

Die vielen Gesichter des Antonio Vivaldi

Zitat von »Alfred_Schmidt« Vielleicht ist es nicht richtig durchgeklungen. Mit den Vielen Gesichtern, dem chamäleonartigen meinte ich nicht etwa ausschliesslich die Vielfalt der Kompositionen, sondern auch die Möglichkeiten der "Auslegung" ihm Rahmen der Interpretation... Von der "neutralen" bis faden Wiedergabe, von heiter bis melancholisch... mfg aus Wien Alfred Naja, aber das haben wir doch bei allen Komponisten, oder?? Aber zu Vivaldi! Ich schließe mich JR an, wenn es um die geistliche Musi...

Freitag, 16. September 2011, 16:27

Forenbeitrag von: »Hammel«

Was mich an Anton Bruckner fasziniert

Zitat von »zweiterbass« Ich habe im Chor alle fünf Graduale von Bruckner mitgesungen - das Beste? das Schönste? zweiterbass Das Ave Maria und das Locus iste - zumindest für mich. Wobei für mich alle geistlichen Werke von Bruckner eine besondere Anziehung haben. Ich mag ziemlich das gesamte Werk von Bruckner - klar die Sinfonien (auch 0., 00. finde ich eher interessant als umwerfend), das geistliche Werk von den Motteten, Graduale hin zu den Messen, Requiem, Te Deum, das Streichquintett, oder ab...

Freitag, 16. September 2011, 00:41

Forenbeitrag von: »Hammel«

Was mich an Anton Bruckner fasziniert

Zitat von William B.A.: Kennst du das "Locus iste", lieber Hammel, das siebenstimmige Ave Maria und die kleine C-dur-Messe, die sogenannte Windhaager Messe?. Wahrscheinlich eine höchst überflüssige Frage, ich erwähne diese Werke nur, weill wir sie in unserem Repertoire haben. Ich singe in zwei Kirchenchören im ersten Tenor, an die großen Messe werden wir uns wohl nicht herangwagen, aber auch diese Stücke sind kleine Meisterwerke, und speziell wenn wir das "Locus iste" singen, geht es mir durch ...

Samstag, 10. September 2011, 00:01

Forenbeitrag von: »Hammel«

Was mich an Anton Bruckner fasziniert

Oh ja, ich liebe die Achte! Thielemann macht grundsätzlich einen ganz ordentlichen Bruckner und gerade bei der Achten geht er sehr vernünftig ans Werk. Bruckners Musik ist einfach mitreißend, die "Granithand" Bruckners zieht einen durch alle Emotionen, Höhen und Tiefen. Sein Opus beschränkt sich allerdings nicht nur auf seine fantastischen Sinfonien (was viele ja so wahrnehmen ), sondern ich liebe auch sein geistliches Werk, wie seine großartigen Motetten und Messen (+Requiem), sein Te Deum, ode...

Freitag, 9. September 2011, 19:30

Forenbeitrag von: »Hammel«

Was mich an Anton Bruckner fasziniert

Zitat von Amphortas08: Was mich aber z.B. bei Bruckner 5 vor allem stört, ist nicht nur der Schluss des 1. Satzes , sondern vor allem der plakativ-affirmative Choral am Ende des 4. Satzes (er wird ja zum Anfang des 4. Satzes vorgestellt, also nach der Einleitung). Während die Kompositionen des Zeitgenossen Brahms ihre Relevanz nicht zuletzt darin haben, sich derlei affirmativer Metaphysik zu verweigern, kommt dieser Choral bei Bruckner ungebrochen daher. Dadurch ist dieser Sinfonie eine unangen...

Dienstag, 31. Mai 2011, 16:52

Forenbeitrag von: »Hammel«

Wenn der Mist überlebt - die überschätztesten Komponisten der Musikgeschichte

Zitat von »zweiterbass« Hallo, unter Hinweis auf den Thread "Fragen und Antworten der Hirnforschung..." würde mich sehr interessieren: Ich unterstelle mal, dass Du Musik auch ohne Noten hörst. Wenn Du nun ein Dir unbekanntes Werk hörst, ganz gleich welche Stilrichtung, Jahrhundert der Entstehung, ob Du den Komponisten kennst, Alles ohne Bedeutung, nur, das Musikstück ist für Dich neu: Wenn es Dich nicht anspricht, Du keinen Zugang findest, versuchst Du dann über das Notenbild Kontakt zu bekomme...

Freitag, 28. Januar 2011, 15:44

Forenbeitrag von: »Hammel«

Ligeti, György: Die Werke für Streichquartett

Zitat Original von Wolfram Bei Ligeti lohnt das Warten. Mit Sicherheit Gruß

Freitag, 28. Januar 2011, 15:44

Forenbeitrag von: »Hammel«

Wenn der Mist überlebt - die überschätztesten Komponisten der Musikgeschichte

Zitat von »Wolfram« Noch eins. Meiner Meinung nach genügt es, wenn ein Komponist ein einziges Gipfelwerk hinterlassen hat, um seine künstlerische Potenz unter Beweis zu stellen. Das sehe ich ähnlich. @ Engelbert: Hier liegt offenbar ein Missverständnis vor: ich mag Strauss sehr wohl, finde ihn als Komponisten weder schlecht noch überschätzt... Höchstens als Opernkomponist, aber trotzdem liebe ich Strauss' Musik sehr. Und wie gesagt gibt es keinen Komponisten, oder keine Musikgattung, die ich ab...

Donnerstag, 27. Januar 2011, 22:17

Forenbeitrag von: »Hammel«

Mozart - kein Wunderkind!

Nun ja Nannerl ist sowas, wie die heutigen "Wunderkinder", die zu Hauf aus Japan kommend die Welt "erobern". Sie konnte wie ihr Bruder Klavier spielen und trat zusammen mit ihm auf... Aber komponieren...? Es geht hier offenbar um ein Definitionsproblem. Ich will das aber gar nicht wirklich definieren. Fakt ist, wenn Mozart kein "Wunderkind" wäre, gibts überhaupt keine... Insofern bräuchte man nicht über Wunderkinder streiten... Da wir das aber tun, schließe ich daraus, dass es Wunderkinder gibt....

Donnerstag, 27. Januar 2011, 22:03

Forenbeitrag von: »Hammel«

Was mich an Franz Liszt fasziniert.....

Ich empfinde Liszt ebenfalls als großartigen Komponisten! Zu empfehlen sind, neben den zahlreichen Klavierwerken, auch seine geistlichen Kompositionen. Ganz oben stehen da bei mir "Christus" und "Elisabeth", "Via Crucis", seine beiden Messen, die Graner- und die Ungarische Krönungsmesse. Das sind doch großartige Werke!!! Dazu noch seine Sinfonischen Dichtungen, die beiden großen Sinfonien Faust und Dante, die Mephisto-Walzer* Also ehrlich ich empfinde Liszt als großartigen, absolut zukunftsweise...

Donnerstag, 27. Januar 2011, 21:46

Forenbeitrag von: »Hammel«

Wenn der Mist überlebt - die überschätztesten Komponisten der Musikgeschichte

Also ganz ehrlich - "Mist" mag zwar provokant gemeint sein, aber dennoch - ich finde den Titel einfach nur anmaßend... Im Allgemeinen läuft eh alles wieder auf Subjektivismus hinaus... Der Eine sagt, der ist schlecht und "begründet", der andere sagt, der andere ist schlecht, und "begründet"... Und im Endeffekt ist wieder alles von der subjektiven Seite aus gesehen... Um zur Threadfrage zu kommen: Ich denke nicht wirklich, dass es "überschätzte" Komponisten wirklich gibt. Verseht mich nicht falsc...

Donnerstag, 27. Januar 2011, 21:46

Forenbeitrag von: »Hammel«

RE: Streichquartett Nr. 2 (1968)

Hallo Wolfram! Ich muss dir leider sagen, dass ich die Streichquartette Ligetis noch nie hörte. Ich lernte Ligeti erst vor kurzem kennen - und war aber auf Anhieb begeistert! Bis jetzt habe ich drei Werke Ligetis erworben: Das Orchesterwerk "Atmospères", sein "Klavierkonzert" und die wunderbare, 16-stimmige Motette "Lux aeterna"... Ich kenne mich mit Ligeti zugegebenermaßen recht wenig aus, aber nach deinem Beitrag kann ich schließen, dass es nicht im Sinne Ligetis war, im 2. Quartett motivische...

Mittwoch, 16. Juni 2010, 18:20

Forenbeitrag von: »Hammel«

RE: Widerstand gegen das Regietheater - warum? Und: Wächst er wirklich und wer kann das belegen?

von Wolfram: Zitat Wenn ich mir eine Oper als Entführung in eine längst vergangene Zeit ansehen will, unterlaufe ich m. E. in vielen Fällen die Absichten des Komponisten. Haben da Ponte/Mozart den Figaro geschrieben, um das Publikum in eine längst vergangene Zeit zu versetzen? Nein. Sie wollten am Vorabend der Frz. Revolution auf aktuelle Missstände hinweisen und waren sich der Brisanz ihres Stoffes wohl bewusst. von KSM: Zitat Es haben aber auch nicht da Ponte/Mozart den Figaro geschrieben, um ...

Dienstag, 15. Juni 2010, 23:41

Forenbeitrag von: »Hammel«

Widerstand gegen das Regietheater wächst unaufhörlich - ist das Ende nah?

von Alfred Zitat Zudem stimmt das auch. Für mich gibt es nach 1900 nur vereinzelt Kunstwerke, die ich als solche akzeptiere.Aber generell stimmt Deine Aussage. Ich hoffe du hast verstanden dass das keine Beleidigung war. Aber ich gehe, gemäß deiner Aussage, davon aus. Dass du nur vereinzelt Kunstwerke aus dem 20. Jhdt als "Kunst" bezeichnest, ist aber nicht allgemein so. Wie gesagt, nur weil es für dich nicht Kunst ist, heißt es nicht, dass es tatsächlich keine Kunst ist. Du magst es nicht - ist...

Dienstag, 15. Juni 2010, 17:46

Forenbeitrag von: »Hammel«

RE: Widerstand gegen das Regietheater - warum? Und: Wächst er wirklich und wer kann das belegen?

Ah ja, von Alfred: Zitat was ich an Beleidigungen, Verunglimpfungen etc in diesem Zusammenhang über mich ergehen lassen musste, das hat alles Bisherige in den Schatten gestellt, Ah ja, Wie ich dir schon geschrieben habe, lieber Alfred, sollte der Satz, in dem ich schrieb, dass dein Gefühl für Kunst an der 1900-Marke aufhört, sollte dies (wie ich schon schrieb) keine Beleidigung sein, sondern eine Feststellung. Der Satz in dem du die moderne Kunst abwertest und sie als "hässlich" und dergleichen ...

Freitag, 11. Juni 2010, 21:04

Forenbeitrag von: »Hammel«

Widerstand gegen das Regietheater wächst unaufhörlich - ist das Ende nah?

Ich schrieb: Es gab in vielen Bereichen des täglichen Lebens Änderungen, man beachte nur die Bilnderische Kunst, die nun anders agierte und sich anders mitteilte. Darauf Alfred: Zitat Genau - Auch sie ist hässlich und unansehnlich geworden. Nun, das zeigt mal wieder, dass dein Gefühl für Kunst um 1900 aufhört. Dass soll jetzt keine Beleidigung sein, sondern ist eher eine milde Feststellung, wie sie auch andere Nutzer dieses Forums feststellen werden und bereits hatten. Die Bildnerische Kunst hat...

Freitag, 11. Juni 2010, 19:19

Forenbeitrag von: »Hammel«

Mozarts Große Messe in c-moll - ein gewaltiger Torso

Kann mir irgendwer eine Einspielung empfehlen, an der niemand rumgepfuscht hat? Also keine "rekonstruierte" Fassung... Bitte! Gruß

Freitag, 11. Juni 2010, 18:49

Forenbeitrag von: »Hammel«

Widerstand gegen das Regietheater wächst unaufhörlich - ist das Ende nah?

Zitat Original von Alfred_Schmidt Aber jahrelang gab es eine Seilschaft, oder Netzwerk, wie man das nennt ist letztlich egal, die jegliche Kritik daran im Keim erstickte. In den Medien sassen die Freunde jener, die Regietheater machten oder es forcierten. Alfred Oha - Als Grund für das Erstarken des Regietheaters eine "Seilschaft" zu nennen, die jede Kritik im Keim erstickt, und dass das Regietheater sich nur verbreitete, weil in den Medien die Freunde der Regisseure saßen, ist kurz gesagt einf...