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Mittwoch, 5. August 2009, 08:19

Forenbeitrag von: »Albus«

Aus klein mach groß - Orchestrierungen von Solo- bzw. Kammermusikwerken

Morgen, dann ist da auch noch Wilhelm Furtwängler mit der Grossen Fuge op. 133; die Fuge soll ihn durch die Jahrzehnte beschäftigt haben (Karl Schumann), resultierend in der Auffassung, sie käme nur in orchestraler Version zu gehöriger Aufführung. So seine Heliodor-Schallplatte (Heliodor 88023) mit den Berliner Philharmonikern. 740 Takte Mächtigkeit in Musik. Freundlich Albus

Dienstag, 4. August 2009, 11:15

Forenbeitrag von: »Albus«

Aus klein mach groß - Orchestrierungen von Solo- bzw. Kammermusikwerken

Tag, gestern auf Deutschlandradio Kultur gehört; Walter Levin und das LaSalle Quartett, eine musikalische Biografie in 26 Folgen, die 16. Folge. Walter Levin berichtete und hatte musikalische Beispiele aus den Jahren 1930-1961 mitgebracht: Arturo Toscanini spielte in seinen Orchesterkonzerten regelmäßig (!) Streichqaurtette in Fassungen für Streichorchester. Es sei Toscanini ein Anliegen gewesen, diese Bereicherungen zu bringen; Mendelssohn, Brahms, Beethoven, Schubert, etc. In seinem NBC-Orches...

Dienstag, 7. Juli 2009, 09:20

Forenbeitrag von: »Albus«

Was hat Euch zeitgenössische Musik zu bieten ?

Morgen, ich erwähnte den Sinn einer Äußerung von Wilhelm Furtwängler zur zeitgenössischen Musik; die Quelle ist hier korrekt: Wilhelm Furtwängler, Gespräche über Musik, Atlantis-Verlag, Zürich, 3. Auflage 1950. Es sind wörtliche Mitschriften von sechs Gesprächen mit Walter Abendroth, ergänzt um ein nachträgliches siebentes Kapitel, im dem Dr. Furtwängler sich freimütig zur Musik der Gegenwart äußert (Seiten 101-132), ferner ein nachgeschriebenes Nachwort des Dirigenten, Seite 133 ff., beginnend:...

Freitag, 3. Juli 2009, 11:09

Forenbeitrag von: »Albus«

Was hat Euch zeitgenössische Musik zu bieten ?

Tag erneut, an der gesetzten Position festhalten, lohnt - man muss eben mit Absicht gegen die der Psychoakustik innewohnenden Modi der Gestaltbildung antreten/antönen wollen - oder schlicht scheitern. Was aber auch zum Geschäftsleben der Musikkultur gehört, das Scheitern. Wer singt schon Stockhausen unter den Dusche? Freundlich Albus

Freitag, 3. Juli 2009, 09:39

Forenbeitrag von: »Albus«

Was hat Euch zeitgenössische Musik zu bieten ?

Morgen, erneut sinnierend geantwortet: Zeitgenössische Musik hat zuwenig Durchschlagskraft zu bieten. Wie das? Für mich gesprochen. Musik und Resonanz. Musik ist (mir; die Spezialisierung lasse ich dann im Weiteren weg) Dreiheit von Klang, Imagination und Aktion. - Klang (Hörereignis; überkommen, neuartig; einmalig, wiederholt, sporadisch, periodisch). Imagination (Eindruck; Anregung der Einbildungskraft; vorübergehend, bleibend, plötzlich und ungewollt wiederkehrend, den laufenden Moment dazu n...

Donnerstag, 2. Juli 2009, 15:42

Forenbeitrag von: »Albus«

Was hat Euch zeitgenössische Musik zu bieten ?

Tag erneut, das zeitgenössische blanke 'Pling' ist mir dann eben zu wenig geboten. Die Frage hier lautet auf "Was hat die zeitgenössische Musik zu bieten?" - In Beethoven u.v.a.m. kann ich mich reichhaltig vertiefen, ich kann Romane um Beethoven lesen, Musikgeschichte studieren, auf dem Klavier Versuche anstellen, ein Metronom mitlaufen lassen, fast beliebig in Konzerttermine gehen, da ist immer etwas los und geboten. Wenn ein Vertiefen ins Zeitgenössische nicht sein soll, dann ist mir das eben ...

Donnerstag, 2. Juli 2009, 14:37

Forenbeitrag von: »Albus«

Was hat Euch zeitgenössische Musik zu bieten ?

Tag erneut, 'Stockhausen : Beethoven' war nur ein Wörtermoment, nichts sonst. Das "zu bieten" hat eine weitere Schwierigkeit: Moderne Kunst ist kommentarbedürftig. Will man sich bereitwilligst dem Geschehen (Performance als Entgrenzung oder in Begrenzung, wie auch je...) nähern, bedeutet das für 'Stockhausen und die anderen' (soziologisch etikettiert genommen), man hat sich für Gestalttheorie und moderne Statistik zu interessieren. Die Gestalttheorie, in Ordnung, aber die moderne Statistik will ...

Donnerstag, 2. Juli 2009, 13:56

Forenbeitrag von: »Albus«

Was hat Euch zeitgenössische Musik zu bieten ?

Tag erneut, Stockhausen - Beethoven, ja, ja - im Interview kam die Frage "Ist Stockhausen der Beethoven des Zwanzigsten Jahrhunderts?", die Antwort war eine markante Verneinung (Namen halte ich zurück). Nur dem Moment geschuldet. Wenn, wie jetzt vorsichtig markiert, dann also mit Benjamin Britten. Und dessen Werk ist nun ein Zeichen von Rang, die Welt von Benjamin Britten, ich möchte sie nicht missen. Und gerade auch wegen der Verbindung zur Literatur. Freundlich Albus

Donnerstag, 2. Juli 2009, 12:58

Forenbeitrag von: »Albus«

Was hat Euch zeitgenössische Musik zu bieten ?

Tag, "Was hat...zu bieten" - hat schon auch mit der Schwierigkeit des "Wann denn überhaupt zu hören"zu tun. - Wenn gelegentlich zu hören, dann hat das Zeitgenössische allerlei Schönes zu bieten; zum Beispiel die Beaux Arts Trio Produktion "Spring Music" - Komponisten Rorem, Adams,... Nimmt man sich das Zuhören vor, dann bietet der Rundfunk (NDR) eine wöchentliche Sendung unter dem Titel "Neue Music Szene". Ach Mensch, was für eine Titelei: eine Szene ist kurz vorbei, 45 Minuten als eine Art von ...

Dienstag, 30. Juni 2009, 11:30

Forenbeitrag von: »Albus«

Claudio Arrau - Grandseigneur unter den Pianisten

Tag, danke für den Hinwweis auf die Veröffentlichung der Aufnahmen aus Schwetzingen. - Unter dem Gedanken der Einheit der Auffassungen in der Dauer der Jahrzehnte (Arrau: Warum soll ich die Sonaten erneut aufnehmen, meine Auffassung hat sich nicht geändert) ein wuchtiges Zeugnis von Darstellungskunst. Gewissermaßen, als ob hier für ein Mal die je innere Form vergegenwärtigt worden sein, was sonst in der Objektität der Klanggestalt mehr verdeckt ist (die Appassionata ist im Zeitmaß der Philips-Au...

Dienstag, 10. Februar 2009, 08:47

Forenbeitrag von: »Albus«

Beethoven: Sonaten op. 109, 110 und 111

Morgen, Claudio Arrau, wenn von Interesse: die Dauern nach den Philips-Langspielplatten von 1965 (Kassette 67 47009 13 LP): op. 109 (11/1965) 6'28'' und 16'15'' op. 110 (10/1965) 6'53'' und 13'25'' (so nur ausgewiesen) op. 111 (10/1965) 9'12 und 19'40'' Die Wiederveröffentlichung als CD 468 912-2 weicht im Ausweis der Dauern nur in wenigen Sekunden ab, höchstwahrscheinlich technisch bedingt (Trackgrenzen). Im Beitext zur LP-Kassette findet sich ein Text von Arrau, Umfang ca. 1 1/2 DIN A4-Seiten,...

Donnerstag, 22. Januar 2009, 10:15

Forenbeitrag von: »Albus«

Francois Couperin: Das Oeuvre für Cembalo

Tag, mein Mann für Francois Couperin ist Rafael Puyana, die 2 LP-Kassette der Philips aus ca. 1980 (?) enthält Ordre VIII, XI, XIII und XV. Das zweite Cembalo spielt Christopher Hogwood; das Haupt-Instrument ist ein Ruckers-Taskin aus einer französischen Museumssammlung, das zweite erinnere ich nicht. Im Beiheft mit Abbildungen. Schöne Klangfarben, wenn es erlaubt ist so zu sprechen - ein immer männlicher Vortrag. - Nach erstem Anhören vor Jahren verlangte unsere Tochter nach einem Cembalo, vorh...

Mittwoch, 21. Januar 2009, 10:49

Forenbeitrag von: »Albus«

Padre Antonio Soler (1729-1783)

Tag, gestern erneut den Fandango gehört, (nur) mit Rafael Puyana. Zunächst die 13.02 (Decca/L'Oiseaux Lyre), dann die Philips von 1967; mit der Philips hat es etwas Fehlerhaftes in der Werklistung zur CD (die LP habe ich leider nicht). Der Fandango steht angezeigt als die Nr. 1 mit 5.17, tatsächlich erklingt d e r Fandango jedoch erst als die Nr. 3, Spieldauer dann 9.46. - Ich konnte mir auch nicht gut denken, dass Puyana sein Glanzstück so weit verkürzt wie einst Frau Elizabeta Choinacka (Erato...

Freitag, 9. Januar 2009, 10:12

Forenbeitrag von: »Albus«

Wieviel PR denn nun?

Morgen, wenn die Klassische Musik von der enormen Substanz ist, die im Forum (großmehrheitlich) als Selbstverständlichkeit in Geltung ist, dann kann keine PR der Klassischen Musik etwas anhaben. Welches Schnarren, Klappern oder Imaginieren auch immer, die Klassische Musik bleibt unversehrt. Wenn aber nicht, dann setzte irgendwann das Sorgen, Klagen, Zagen ein, über die in die Klassik eindringenden Übel, etwa der Bäuche... Freundlich Albus

Donnerstag, 8. Januar 2009, 11:09

Forenbeitrag von: »Albus«

Wie viel PR verträgt die klassische Musik?

Tag, so zeigt die PR-Aktion als Parallelaktion zur dümpelnden Elbphilharmonie-Kampagne: "Hamburger! Die Klassische Musik ist schon heute auf der Höhe (Michel-Turm) , die mit der zukünftigen Elbphilharmonie (Konzerthalle auf bestehendem Gebäude) erst erreicht werden soll. Da ist die Musik doch längst. Hört den Brahms, die Philharmonie Hamburg!" Wartet nicht auf die Elbphilharmonie. Oder so ähnlich. Gestisch. Ein Verbreitungshindernis für Klassische Musik ist mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass das...

Mittwoch, 7. Januar 2009, 13:04

Forenbeitrag von: »Albus«

Wie viel PR verträgt die klassische Musik?

Tag, aber, aber - Klassische Musik ist Massenphänomen neben dem Massenphänomen des Schlagers, sonst gäb's keine Subventionen. Die bürgerliche Musikkultur der Vergangenheit war Massenphänomen im Klassengefüge; heutzutage ist Klassische Musik Massenphänomen im Gefüge der Folklore des Prestiges. Klassische Musik soll einen mindestens feinen sozialen Unterschied machen (hier im Tamino-Forum noch stets zu lesen). Nun: Die Berliner Philharmoniker haben also begriffen, Klassische Musik als modernes Mas...

Dienstag, 6. Januar 2009, 15:25

Forenbeitrag von: »Albus«

Klassik ist Freizeitvergnügen

Tag, so wird es endlich objektiviert: Klassische Musik ist banales Freizeitvergnügen neben anderen Freizeitvergnügungen (Zeitvertreib, das wusste Aristoteles schon; Politik 1341b40). Gesellschaftliche Stellung der Klassik? Pah! - Brahms' Zweite Sinfonie vom Michel herab über der Stadt dirigieren, verfolgt vom Stadtteil-verteilten Publikum bei Currywurst, CocaCola, Bier und Fischbrötchen. Das ist es dann: Event, neben anderen Events. Den Müll hat die Stadtreinigung für Extraschichten mit Überstun...

Dienstag, 6. Januar 2009, 12:35

Forenbeitrag von: »Albus«

Haydn, Joseph: Sinfonie Nr. 76 Es-dur

Tag, die Nr. 76 - die Sinfonie mit dem "verrückten Staccato" (Roy Goodman) im zweiten Satz. Die verharmlosende tänzelnde Hinleitung schläfert die Hörgeister gerade ein, da - da !! bricht das Plötzliche los, Staccato für wenige Takte, mit einer Wiederholung. Die Takte sind durch, und schon wieder herrscht ruhige Verlaufsgestalt. Doch der Gedanke des verrückten Staccato hängt untergründig bis zum Finale mit darinnen. Nur, es kehrt nicht wieder. Aber, da war es doch gewesen. Wie ein kluger Gedanke ...

Dienstag, 30. Dezember 2008, 12:24

Forenbeitrag von: »Albus«

Warum keine gesellschaftliche Stellung?

Tag, keine gesellschaftliche Stellung der Klassischen Musik, da zwar zum Bestand des Kollektiven Gedächtnises zu zählen, aber nicht als Nationales Erbe (wie etwa Bibel, Deutsche Sagen, Grimms Märchen, Deutscher Fußball). Kurz: Für eine gesellschaftliche Stellung der Klassischen Musik genügt im Alltag das Mythenbildnerische des Totalen Sozialen Phänomens Klassische Musik nicht. Anders: La Paloma pfeifen, aber keine Zähne im Mund - das ist los mit der gesellschaftlichen Stellung der Klassischen Mu...

Montag, 29. Dezember 2008, 14:56

Forenbeitrag von: »Albus«

Klassische Musik in der Gesellschaft von heute

Tag, keine gesellschaftliche Stellung ohne gesellschaftlichen Nutzen. - Was ist der gesellschaftliche Nutzen der Klassischen Musik von heute? Nutzen ist das, was sich erfüllt. Sind die Warenumsätze, die Berufe, die Subventionen, die Musikfrömmigkeit, etc. ein Nutzen, der überhaupt je für eine gesellschaftliche Position taugt? Was kann die Musik, was andere symbolische Konfigurationen nicht auch oder besser können? Ist da noch Etwas? - Große Vergangenheit als Traditionsbestand genügt nicht. Freun...