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Freitag, 18. Dezember 2009, 22:55

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

20 Jhd: Ich brauche eure Hilfe...

Pfitzners Violinkonzert fehlt bislang. Viele Grüße Bernd

Donnerstag, 19. November 2009, 13:36

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Kritik an Klassikikonen von gestern

Zitat Vielleicht muss mehr zusammenkommen als reines dirigieren, um als einer der Großen wahrgenommen und in Erinnerung zu bleiben. Mag sein. Mir ist jedenfalls wichtig, daß Dirigenten mit den Verhaltensweisen eines Karl Böhm nicht nur als Größen wahrgenommen werden, sondern auch als Menschen, die anderen hochqualifizierten Musikern das Leben zur Hölle gemacht und in einigen Fällen dadurch deren Existenz vernichtet haben. Diejenigen, die das am liebsten unter den Teppich kehren oder mit dem Hin...

Donnerstag, 19. November 2009, 09:33

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Kritik an Klassikikonen von gestern

Bei aller Mühe, die ich mir gebe, kann ich an den zahlreichen Böhm-Aufnahmen, die ich besitze, nichts Außergewöhnliches finden. Wenn ich mir eine davon zu Gemüte führe, höre ich ein solides, durchaus *gutes* Dirigat, eine Leistung, welche - immer an der Maßstäben ihrer Zeit gemessen - neben Böhm auch viele andere bekannte und weniger bekannte Kapellmeister zuwege gebracht haben oder hätten. Mir ist nicht klar, wodurch Böhm sich im Hinblick auf die interpretatorische Qualität z.b. von einem Otto ...

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 13:03

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Kritik an Klassikikonen von gestern

Ich will die ollen Diskussionen eigentlich nicht wieder aufwärmen, aber ich habe ja nicht mit dem Thema angefangen..... Zitat Ganz einfach: Weil sie nicht nur GUT waren, sondern HERVORRAGEND. Ich besitze zahlreiche Aufnahmen mit Böhm (z.b. diverse Strauss-Opern, die ich mir in meiner Jugend der Werke halber gekauft habe, den kompletten Ring und Verschiedenes von Mozart), und das ist alles solide und gediegen dirigiert, aber "hervorragend"? Jeder unbekannte Provinzkapellmeister mit einer guten Au...

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 09:43

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Kritik an Klassikikonen von gestern

Mir stellt sich ja angesichts einzelner *Künstler* weniger die Frage, warum sie heutzutage "gebasht" werden, sondern eher die, warum es menschenverachtende Muffköppe wie Karl Böhm zu Lebzeiten überhaupt so weit gebracht haben? Derartigen Leuten sollte frühzeitig das Handwerk gelegt werden. Aber leider kommen Charaktere, die sich ihren Mitmusikern gegenüber wie die Axt im Wald benehmen, trotz ihrer Egomanie (oder gerade wegen selbiger?) immer wieder nach oben....wie im Wolfsrudel.... Viele Grüße ...

Dienstag, 27. Oktober 2009, 16:43

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2009)

Zitat Oboenkonzerte dieser Zeit stehen üblicher Weise in F-Dur Und was ist mit Haydn C-dur, Dittersdorf G-Dur und C-dur, Fiala D-Dur, Lebrun C-Dur etc. usf.? Es gibt sicherlich einige gute Argumente dafür, daß es die Flötenversion vor der Oboenversion gab - aber "Oboenkonzerte dieser Zeit stehen üblicher Weise in F-Dur" ist schon eine sehr ulkige Behauptung..... Viele Grüße Bernd

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 16:14

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Ist es nicht eine Überforderung?

Theophilus, schon während meiner Ausbildung an der Musikhochschule war von der Freude, die aktives Musizieren machen soll und kann, wenig zu spüren. Die Stimmung war weitgehend muffig und niederdrückend. Diese Phase meines Lebens, die dank eines guten Hauptfachlehrers dann doch mit einem durchaus vorzeigbaren Examen zu Ende ging, möchte ich nicht noch einmal erleben. Was hinter den Kulissen der drei Profiorchester, in denen ich als Aushilfe gespielt habe, so alles abging, kann sich hier vermutli...

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 15:04

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Ist es nicht eine Überforderung?

Zitat Schade, dass du "dirigentengeschädigt" bist! - Die Musik lönnte doppelt so schön für die Musiker bei einem ausgeglichenen Dirigenten sein! - Du spielst in einem Profiorchester? - Ist obendrein noch dein Beruf - Berufung? Für eine feste Stelle in einem Profiorchester haben meine Künste Gott sei Dank nicht gereicht (sonst würde ich wahrscheinlich nicht mehr hier schreiben, da ich mich schon längst aufgehängt hätte). Aber in der Saison, die jetzt richtig angefangen hat, kann ich über einen M...

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 00:44

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Ist es nicht eine Überforderung?

Zitat Das Konzert mit Richter liegt noch keine 20 Jahre zurück. Da war dann ein Musikstudent dabei, der umgeblättert hat (bei Ciccolini auch). Ich fand das zwar auffallend, aber nicht ungewöhnlich. Selbst auf der hiesigen Provinzmusikhochschulebene besagt die Konvention, daß der Pianist bei Solovorträgen grundsätzlich auswendig zu spielen hat. Ob diese Kovention ohne Einschränkungen sinnvoll ist, wäre die nächste Frage. Meiner bescheidenen Meinung nach ist sie es nicht. Und für noch weniger sin...

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 23:55

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Ist es nicht eine Überforderung?

Zitat Oder um es noch anders zu formulieren: Könnte er vielleicht viel besser sein, wenn er auf die Partitur vor sich NICHT verzichten würde? Ich bin mir ziemlich sicher, daß es solche Fälle gibt. Aber meines Wissens wird kein Dirigent (im Gegensatz zu den armen Pianisten) dazu gezwungen, auswendig zu arbeiten. Die, die das tun, sind selber schuld, wenn das im Zweifelsfall zu Lasten ihrer Nerven bzw. der Qualität geht. Zitat Clementi und Beethoven hat er auswenig gespielt, Czerny vom Blatt Sehr...

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 23:13

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Ist es nicht eine Überforderung?

Nochmals: Wenn ich im Orchester hockend einen Dirigenten beurteile, geht es mir zunächst einmal um seine Vorstellung von der Musik, die er dirigiert. Hat er überhaupt eine? Wirkt sie auf mich überzeugend? Überträgt er sie technisch souverän und mit einiger Ausstrahlung aufs Orchester? Vermittelt er grundsätzlich Freude (leider tun dies allzuviele Dirigenten mitnichten!)? Geht er zivilisiert mit seinen Musikern um? Ob er auswendig oder unauswendig, in der Jogginghose oder im Frack, kopfstehend od...

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 10:35

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Ist es nicht eine Überforderung?

Zitat Sehr kritisch, Bernd! - Du bist Klarinettist? Nein, ich traktiere die Obö. Aber da ich mal damit gehandelt habe, kenne ich mich mit dem anderen Holzgebläse auch ein wenig aus. Zitat Warum also dieses Ammenmärchen? Tja, offenbar hat auch der postmoderne Mensch das Bedürfnis nach derartigen Legenden, die die geradezu übermenschlichen Fähigkeiten seines jeweiligen Helden illustrieren sollen.... Beste Grüße Bernd

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 08:55

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Ist es nicht eine Überforderung?

Zitat Aber eine wahrscheinlichere Variante dieser Geschichte ist tatsächlich von Toscanini überliefert. Während einer Probe brach einem Klarinettisten eine Ventilklappe. Er wollte sich daher für ein paar Minuten entschuldigen, um eine neue Klappe zu montieren. Nachdem aber Toscanini erfragt hatte, um welches Ventil es sich handelte, dachte er angeblich einige Augenblicke lang nach und meinte dann, der Spieler könne ruhig bleiben, denn bis zum Ende des Stücks (und damit der Probe) benötige er di...

Samstag, 22. August 2009, 00:04

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Hätte der Schubert länger gelebt, so hätte aus ihm ein guter Komponist werden können - Franz Lachner - Streichquartette

Ja, vom Lachner Franz habe ich mal ein Bläserquintett gespielt. Naja.... kein Stück, womit sich irgendeiner von meinen Quintettfreunden ausgiebig hätte beschäftigen wollen - die Zeitgenossen Danzi und Reicha machen da schon deutlich mehr Spaß. Ein Bläseroktett von Lachner (mit einer Flöte und einer Oboe) ist mir auch schon mal untergekommen. Nicht ganz schlimm, das Stück, aber wenn man die entsprechende Besetzung zusammen hat, spielt man lieber Reinecke..... In meinen Augen ist das eher ein klei...

Sonntag, 28. Juni 2009, 23:52

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Die großen Pultstrategen - Relikte der Vergangenheit ?

Zitat Dies Tyrannen am Dirigentenpult bedienten sich hiebei durchaus unterschiedlicher Techniken: Vom schlagartigen verlassen des Orchesters, nachdem man den Dirigentenstab demonstrativ hingeschmissen hat, bis zur siebensüssen bohrenden Kritik, oder einfach auch nur Losbrünllen oder eiskaltem Zynismaus war da alles drin. Hallo Alfred, den von dir umrissenen Dirigententypus erlebt man nicht nur auf höchster Ebene, sonder er existiert auch in der tiefen Provinz als Leiter einens Laienchors oder L...

Donnerstag, 25. Juni 2009, 17:27

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Hans Pfitzner - "Phönix aus der Asche?"

Hallo Harald, soeben habe ich in meinem Profil gesehen, daß die PN-Funktion deaktiviert war. Warum sich das so verhielt, weiß ich nicht - ich selber habe nichts geändert und früher problemlos PNs empfangen (über 30 an der Zahl). Jetzt sollte es aber wieder mit den PNs klappen! Inzwischen sind auch die Gala-CDs mit der "Rose" bei mir eingetroffen. Die Tonqualität ist leider enttäuschend, da kaum besser als auf dem kopierten Mitschnitt, der mir schon vorlag. Vermutlich gibt die ursprüngliche Aufna...

Sonntag, 14. Juni 2009, 00:44

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Der Goldene Klang der Wiener Philharmoniker - Realität oder Legende ?

Zitat Das muss man so natürlich noch immer nicht mögen, aber ich glaube, dass man die "angestammte" Umgebung ins Kalkül ziehen muss, um die Berechtigung des Einsatzes der Wiener Oboe richtig einschätzen zu können. Bei meinem bisher einzigen und leider viel zu kurzen Wien-Besuch habe ich es leider nur bis in die Volksoper (dort gab es Puccinis "Trittico", und im Gegensatz zu Edwin liebe ich Puccini - der Klang der Wiener Oboen paßte allerdings für meinen Geschmack wie Hund und Hupe in diese Musi...

Sonntag, 14. Juni 2009, 00:10

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Hans Pfitzner - "Phönix aus der Asche?"

Hallo Harald, die Arbeit (hauptsächlich Oboenröhrchenschnitzerei, aber im letzten Dreivierteljahr auch zahlreiche Muggen) frißt mich leider immer mehr auf - ansonsten würde ich hier öfter mitschreiben. Die Doppel-CD, an die du dich erinnerst, habe ich leider nie zu Gesicht bekommen. Mir liegt lediglich eine Cassettenaufnahme (gezogen von einem Tonband, daß mir damals der Schatzmeister der Pfitzner-Gesellschaft zur Verfügung stellte) und eine Kopie auf CD (die ich kurz nach Eintritt ins Tamino-Fo...

Samstag, 13. Juni 2009, 00:58

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Hans Pfitzner - "Phönix aus der Asche?"

Endlich! Harald, danke für den Hinweis! Der bislang (mehr oder minder "schwarz" kursierende) Mitschnitt dieser Oper konnte einem zwar zumindestens eine Ahnung von ihrem musikalischen Reichtum vermitteln, aber rein aufnahmetechnisch war er auch für einen in dieser Hinsicht nicht so empfindlichen Menschen wie mich jenseits von gut und böse. Vor etwa 10 Jahren gab es wohl mal den Versuch, eine Aufführung an der Züricher Oper zur Grundlage einer CD-Veröffentlichung zu machen, aber daraus wurde dann ...

Samstag, 13. Juni 2009, 00:05

Forenbeitrag von: »Bernd Schulz«

Der Goldene Klang der Wiener Philharmoniker - Realität oder Legende ?

Zitat An den Holzbläsern scheiden sich wohl die Geister; ein hier manchmal postender professioneller Oboist, Bernd, hat außerordentlich harsch über diese Sektion geurteilt (wobei ich nicht weiß, ob er sich auf ältere Aufnahmen oder die aktuelle Besetzung bezog, bei älteren und histor. Aufnahmen ist hier nicht nur bei den Wienern Toleranz notwendig ) In älteren Aufnahmen klingt das Wiener Holz für meine Ohren teilweise geradezu bizarr. So weiß man bei der 1949er Aufnahme von Pfitzners C-Dur-Sinf...