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Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 171.

Mittwoch, 11. Februar 2009, 15:20

Forenbeitrag von: »Eponine«

Zweisprachiges, Zwischensprachiges

Ich lebe auch in einer binationalen Beziehung (und bin selbst zu einem Viertel niederlaendisch), allerdings kann ich wenig mit Erheiterndem dienen. Meine bessere Haelfte spricht kein Deutsch (ausser ein paar Schimpfwoertern natuerlich), und mein Englisch ist mittlerweile so gut, dass es leider selten Lustiges gibt. Als ich nach Schottland gezogen bin, war mein Englisch schon ziemlich gut, und man hat mich prinzipiell fuer Irisch gehalten. Die wirkliche Alltagssprache lernt man natuerlich nur im ...

Freitag, 30. Januar 2009, 19:09

Forenbeitrag von: »Eponine«

Die Beurteilung von Stimmen und Gesang

Ich habe das auch mit mal mehr, mal weniger Bauchschmerzen gelesen und sag's mal so: In aller Regel koennen wir davon ausgehen, dass die, die ganz oben "mitsingen", schon ihr Handwerk verstehen und mit Sicherheit alles andere als schlechte Saenger sind. Dass es ganz normal ist, dass a) auch diese mal einen schlechten Tag haben b) es auch technische "Unperfektheiten" gibt, die eine Stimme gerade interessant machen (wobei wir hier nicht von groben Intonationsfehlern etc. sprechen) und c) alles, wa...

Dienstag, 27. Januar 2009, 19:49

Forenbeitrag von: »Eponine«

Müssen Sänger dick sein?

Liebe Ulrica, Themen wie diese sind immer ein heisses Eisen, da man ja auch selbst immer irgendwie betroffen ist und natuerlich denkt: "Bei mir funktioniert's ja", egal, ob man nun schlank oder uebergewichtig ist. Mir persoenlich geht es ueberhaupt nicht darum, uebergewichtige Menschen in irgendeiner Form zu diskriminieren, denn Schoenheit ist sowieso relativ, und damit ich jemanden schoen finde, muss er/sie schon mehr bieten als Gardemasse (ich weiss grad den Code fuer sz nicht, ich meine in de...

Dienstag, 27. Januar 2009, 00:19

Forenbeitrag von: »Eponine«

Müssen Sänger dick sein?

Zitat Original von Ulrica Da ist es doch eigentlich logisch, dass die ganze Luft, die da ja mehr als einen halben Meter lang durch durch den Körper transportiert wird, dort auch Scwingungen erzeugt. Wenn ich nur den Halsbereich - jetzt auch stark stilisiert formuliert - zur Verfügung hätte, wäre das eine reichlich mikrige Angelegenheit, etwa wie eine Geige ohne Körper drumrum. Reden wir hier von akustischen Schwingungen? Wo findet denn die Phonation statt? Im Brustkorb? Lunge, Zwerchfell, Rippe...

Montag, 26. Januar 2009, 22:06

Forenbeitrag von: »Eponine«

Müssen Sänger dick sein?

Zitat Original von Manuel García Du sprichst hier einen weit verbreiteten Irrtum bei Sängern und Gesangslehrern an. Meist wird davon ausgegangen, dass neben dem Ansatzrohr auch die Resonanzen des Kopfes und der Brust maßgeblich zum Schall beitragen. Dies ist aber nicht der Fall. (...) Beim Singen werden diese Vibrationen zum "auditiven Feedback" verwand. Für den Sänger lassen sich Ursache und Wirkung rein subjektiv nicht unterscheiden: Tatsächlich ist es aber nicht so, dass ein schön resonieren...

Montag, 15. September 2008, 16:30

Forenbeitrag von: »Eponine«

Proms 2008

Die letzte Strophe wurde in Englisch und Cymraeg alternierend gesungen, war also von beidem was dabei Bryn Terfel hat hier letztens in einem Interview mit einer grossen Klassikzeitschrift zugegeben, dass er in den letzten 2Jahren sehr oft ans Aufhoeren gedacht hat - wohl weniger wegen einer Stimmkrise denn wegen allgemeinen Ueberdrusses des Opernbetriebs und der Tatsache, dass er sich dort zunehmend unwohl und gestresst fuehlt. Wie dem auch sei: Den Schluss des Silent Noon haette ich piano auch ...

Samstag, 26. Juli 2008, 14:17

Forenbeitrag von: »Eponine«

Erziehung zum Künstler - Zuckerbrot und/oder Peitsche

Zitat Original von Michael Schlechtriem Ich habe auch-bis auf einen Ausrutscher- versucht, ernsthaft über die Musikerausbildung zu sprechen. Dann kommen wir doch mal wieder dahin zurueck. Definiere "Musikerausbildung": Staatlich, in irgendeiner Form institutionalisiert oder "ganz privat" - oder alles zusammen? Ich glaube naemlich, dass sich das einerseits nicht so einfach trennen laesst, andererseits aber erhebliche Unterschiede bestehen, die auch irgendwie logisch sind. Mal anhand meiner Einer...

Samstag, 26. Juli 2008, 13:03

Forenbeitrag von: »Eponine«

Erziehung zum Künstler - Zuckerbrot und/oder Peitsche

Die "Babysprache" hat glaube ich vorranging was mit der Nationalitaet zu tun. In Deutschland z.B. habe ich das nie erlebt (ausser von dort lebenden Expats). Mir ging das am Anfang auch gewaltig auf den Senkel, aber man gewoehnt sich an alles Hier bin ich meist Pet (was aufgrund meines echten Vornamens nicht nur ein niedliches Haustier, sondern auch eine Verkuerzung ist), Petal (wer moechte kein Bluetenblatt sein? ) oder Hon(ey). Ich nenne meine Schueler allerdings nie so und finde das auch nicht...

Dienstag, 22. Juli 2008, 12:28

Forenbeitrag von: »Eponine«

Erwin Schrott - Eine neue Stimme

Zitat Original von Fairy Queen Ich finde Hernn Schrott auf diesem Cove rz.B. schrecklich und den PR-Ratgeber diesbezüglcih sträflich unfähig. Ob man ihn auf dem Foto nun mag oder nicht, ist persoenliche Geschmackssache - der PR-Mensch ist aber m.E. nicht straeflich unfaehig, weil gerade DIE ja doch sehr oft mit der Mode gehen MUESSEN. Ich wuerde eher sagen, wer auch immer ihn nach Marketingaspekten beraten hat, ist sogar sehr faehig. Die Art und Weise, wie Herr Schrott auf dem Cover gestylt und...

Samstag, 31. Mai 2008, 16:51

Forenbeitrag von: »Eponine«

RE: Zwischenspiel: SEND IN THE CLOWNS

Zitat Original von Jacques Rideamus Deinen Hinweis, dass es wichtiger ist, dass manche Musiken, zumal aus dem Musicalrepertoire, eher gut interpretiert als gut gesungen werden, kann ich nur unterstrechen. Das wird übrigens bei den YouTube-Clips mit Sondheim selbst besonders gut deutlich, und einer der Kommentare dazu trifft den Nagel auf den Kopf: "This is what jazz players mean when they say 'know the lyrics': understand them - find the fine shading." ... und nicht umsonst fordert er ja sogar ...

Samstag, 31. Mai 2008, 16:39

Forenbeitrag von: »Eponine«

Zum Glück richtig schauderhaft - Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street

... die es hier schon seit dem 19. Mai gibt und die sich seither auch in meinem Besitz befindet Die Anschaffung lohnt sich allein schon fast fuer die Extras ...

Samstag, 31. Mai 2008, 13:35

Forenbeitrag von: »Eponine«

Wenn die Mittsommernacht lächelt - Stephen Sondheims A LITTLE NIGHT MUSIC

Irgendwo auf Youtube schwirrt auch eine Sondheim-Masterclass herum, die moechte ich auch ganz dringend ans Herz legen, um zu verstehen, wie der Komponist selbst sich das Ganze vorstellt (uebrigens nicht nur Send in the Clowns, auch ein gutes Lehrstueck zu Sweeney Todd ). Ich bin selbst eine grosse Bewunderin von Ruthie Henshall, obwohl ihr Gesang manchmal etwas scharf und durch die Zaehne gesungen anmutet. Ich habe sie aber selbst schon zweimal live erleben duerfen und muss sagen, dass sie fuer ...

Freitag, 23. Mai 2008, 18:42

Forenbeitrag von: »Eponine«

Arme Gefallene und reiche Luder - Die Prostitution in der Oper

Zitat Original von Jacques Rideamus Neben der Oper hat sich übrigens auch das Musical intensiv dieses Berufes angenommen, und das, als Kind des 20. Jahrhunderts, sogar recht unverblümt. Man denke an GUYS AND DOLLS, GENTLEMEN PREFER BLONDES, GIGI, die Dulcinea in MAN OF LA MANCHA und natürlich Sondheims SWEENEY TODD (eigentlich fast eine Oper) oder A LITTLE NIGHT MUSIC. Auch die Operette kennt einige nur notdürftig beschönigte "Grisetten" und machte große Kurtisanen wie die MADAME POMPADOUR und ...

Freitag, 16. Mai 2008, 20:10

Forenbeitrag von: »Eponine«

Im wunderschönen Monat Mai - Robert Schumann: Dichterliebe - Liederkreis op 48

Zitat Die Eva im Zusammenhang mit der Maria leuchtet gut ein. Dass die Schlange der Erkenntnis der Geliebten am Herzen freissen soll, wünscht sich der Verlassene natürlich inständig . Mit dem Ergebnis, dass ihr kaltes Herz sich wieder für ihn erwärmt...... Liebe Fairy, ich glaube nicht, dass die Schlange der Geliebten irgendeine wie auch immer geartete Erkenntnis bringt, im Sinne von: "Sie erkennt, dass sie falsch liegt und ihr Herz erwaermt sich wieder". Das Erkenntniselement trifft hier eher ...

Freitag, 16. Mai 2008, 13:04

Forenbeitrag von: »Eponine«

Im wunderschönen Monat Mai - Robert Schumann: Dichterliebe - Liederkreis op 48

Noch mal zu Eva und Maria: Natuerlich ist das nicht ganz von der Hand zu weisen, zumal die Frau als "Heilige und Hure" ja nicht nur im 19. Jahrhundert ein beliebter Topos ist. Trotzdem faellt mir dazu ein, dass, nehme ich mir die literarische Vorlage, naemlich das komplette Lyrische Intermezzo (ich sage jetzt mal ganz bewusst nciht das komplette Buch der Lieder), das nicht so eindimensional zu sehen ist und wir es hier mitnichten mit einer Eva im herkoemmlichen Sinne zu tun haben. Da geht der No...

Mittwoch, 14. Mai 2008, 23:06

Forenbeitrag von: »Eponine«

Im wunderschönen Monat Mai - Robert Schumann: Dichterliebe - Liederkreis op 48

Leider macht beides irgendwie Sinn. Dramatischer ist natuerlich das A, "schmerzhafter" oder "haerter" (weil verminderte Quinte) allerdings das D. Die Klavierbegleitung hat eh schon den kompletten verminderten h-moll-Septakkord in linker und rechter Hand, harmonisch aendert sich also durch beide nichts, wohl aber interpretatorisch. Ich habe leider auch keinen Urtext oder sonstige Quellen, aber an Ausgaben sind mir bislang immer nur "fette D's mit Alternativ-A's" untergekommen

Mittwoch, 14. Mai 2008, 22:13

Forenbeitrag von: »Eponine«

Im wunderschönen Monat Mai - Robert Schumann: Dichterliebe - Liederkreis op 48

Zitat Original von Fairy Queen Interessant finde ich noch die Metapher der „Schlang, die am Herzen frisst“ Hat das etwas mit Eva zu tun? Glaube ich so direkt nicht, obwohl das natuerlich dehnbar ist, je nachdem, welchen "Eva-Aspekt" man da am ehesten beleuchten will . Die Schlange steht als Symbol auch mal ganz gerne fuer Kuehle, Berechnung und Verstandesbetonung, und das macht m.E. im Zusammenhang mit "am Herzen fressen" auch Sinn - also Gefuehl/Liebe aus berechnenden oder kalkulierten Gruende...

Mittwoch, 12. März 2008, 22:37

Forenbeitrag von: »Eponine«

Musikalische Analyse - Möglichkeiten und Grenzen

Zitat Original von Dr. Holger Kaletha Ich meine: Nein! Dazu ein Beispiel: Wer nicht weiß, was eine klassizistische Sonatensatzarchitektur ist, der wird die Tragik des 1. Satzes der 6. Symphonie Mahlers nicht verstehen: wie diese geschlossene Form aufgebrochen wird, die Reprise von einer erfüllenden Bestätigung und abschließenden Synthese zu einer Katastrophe umgedeutet wird durch den Verlauf! Ich meine, wie Hildebrandt, auch eher: Jein (mit einer Betonung auf Jain). Ich kenne z.B. persoenlich e...

Mittwoch, 12. März 2008, 15:54

Forenbeitrag von: »Eponine«

Musikalische Analyse - Möglichkeiten und Grenzen

Auch, wenn das mit dem Ursprungsthema nur rudimentaer zu tun hat - ganz schnell (mir rennt heute leider die Zeit weg) WAS man in Musikwissenschaften studiert, haengt sehr davon ab, WO man studiert und welche Ausrichtung die gewaehlte Uni unterrichtet. Ich hatte z.B. waehrend meines Erststudiums das Vergnuegen, mich in zwei Studiengaenge gleichzeitig eingeschrieben zu haben: 1. Diplom-Geographie :wacky: 2. Magisterstudiengang Musikwissenschaften mit Nebenfaechern Theaterwissenschaften und Publizi...