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Samstag, 16. Juni 2018, 21:52

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Höre gerade meine Lieblings-CD, wenn es um Sonaten für Klavier und Violine von Brahms geht: Auch die Aufnahmetechnik kann mich überzeugen, vor allem jetzt, nach dem ich die Aufnahme über die Adam A7x höre ( ein Nubert AW-1100 hilft ganz unten dezent ein wenig aus). Die Violine nervt nie, auf bei Forte-Passagen und hohen Tönen. Dennoch hört man alle Feinheiten des Anstrichs, und das Klavier schön räumlich dahinter dargestellt, während die Violine auf ca. 10.30-Uhr links platziert ist. Wie schön e...

Samstag, 16. Juni 2018, 20:45

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Eigentlich wollten wir ja hier nicht über Sänger, sondern über die Frage reden, was "an Karajan dran sei", wobei es dabei ja um die musikalischen Ergebnisse des Dirigenten gehen sollte. Auf Spotify habe ich eine Furtwängler-Aufnahme der Tannhäuser-Ouvertüre gehört (Live-Recordings 1944 - 1953) und sie mit der von mir so empfohlenen Karajan-Aufnahme (Wagner Karajan) verglichen. In meinen Ohren klingt schon der bei Furtwängler doch eher bald zerschnittene Anfang mit den Bläsern reichlich unkultivi...

Samstag, 9. Juni 2018, 13:37

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Zitat von »nemorino« Zitat von »Glockenton« Für mich ist Karajans Klangbild hier geradezu maximiert, will sagen, dass man an Fülle, Wärme und gleichzeitig Strahlkraft wohl kaum mehr aus einem Orchester herausholen kann. Ich kenne auch andere Karajan-Aufnahmen dieser Stücke, finde aber, dass er hier auf dem Zenit dessen ist, was er auch diesbezüglich erreichen konnte. Lieber Glockenton, Du lobst diese Karajan-Aufnahme in den höchsten Tönen, und Holger ist weitgehend der gleichen Meinung. Leider ...

Samstag, 9. Juni 2018, 13:31

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Zitat von »Portator« Lieber Glockenton, im Beitrag 461 bedauerst Du, dass Du Isoldes Liebestod gerne mit Jessye Norman hören würdest, er Dir aber leider nicht mit Karajan zur Verfügung steht. Dir kann geholfen werden. In der nachfolgenden Aufnahme findest Du beide vereint, dazu noch die Wiener Philharmoniker. Liebe Grüße Portator Lieber Portator, vielen Dank für den Hinweis Weiter oben habe ich jedoch diese späte Wagner-Aufnahme als eine meiner Favoriten erwähnt....ich habe sie also und bin dem...

Donnerstag, 7. Juni 2018, 10:23

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Lieber Holger, da bin ich ja schon froh, dass Du meine hochgeliebte Karajan-Aufnahme dann doch auch ein bisschen mögen kannst Wie hörst Du den Orchesterklang? Für mich ist Karajans Klangbild hier geradezu maximiert, will sagen, dass man an Fülle, Wärme und gleichzeitig Strahlkraft wohl kaum mehr aus einem Orchester herausholen kann. Ich kenne auch andere Karajan-Aufnahmen dieser Stücke, finde aber, dass er hier auf dem Zenit dessen ist, was er auch diesbezüglich erreichen konnte. Den ganz großen...

Freitag, 1. Juni 2018, 15:03

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Karl Engel - Liedbegleiter und Pianist der Wiener Klassik

Mir ist er auch als fantastische Begleiter von Peter Schreier und Edith Mathis in Erinnerung. Man kann es m.E. nicht besser machen. Hier noch das Cover der entsprechenden CD: Sollte ich nur 20 CDs aus meinem Bestand behalten dürfen, dann wäre diese Aufnahme dabei. Das liegt nicht nur an den beiden wunderbaren Vokalisten, sondern eben auch an Karl Engel - und - nicht zuletzt am Arrangiermeister Johannes Brahms! Gruß Glockenton

Mittwoch, 30. Mai 2018, 18:33

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Solche unbeugsamen "Typen" und Ästheten sehr eigener bzw eigenwilliger Art, die einfach radikal ihr Ideal des Musizierens lebten und praktizierten ohne Rücksicht auf Verluste, wo gibt es sie heute noch? Wenn ich jetzt nicht lange überlege, dann würde ich sagen: Harnoncourt war der letzte von ihnen, aber wie gesagt, vielleicht käme ich noch auf einen Namen. Ein Celi gehört sicher auch in diese Kategorie, aber der ist ja auch schon.... Ach ja, Thielemann. Der ist sc...

Mittwoch, 30. Mai 2018, 15:27

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Aus dem chromatischen Kontinuitätsprinzip Wagners hat Karajan einen Dirigierstil gemacht. In diesem Sinne ist er genau wie Furtwängler als Dirigent ein Wagnerianer. Lieber Holger, da sprichst Du ein großes Wort gelassen aus und bringst es auf den Punkt! Wobei ich finde, dass es in dieser scharfen ( man müsste eigentlich sagen "fließenden") Konsequenz so nur bei Karajan zu hören ist - und hier ist er ja, der Eigenwert der nicht frühen Karajan-Aufnahmen, wie ich fin...

Dienstag, 29. Mai 2018, 10:35

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Hallo Nemorino, ich habe bei Amazon wenigstens die Hörschnipsel hören können, und zwar zu dieser CD: Da höre ich es so, dass das Thema des Kopfsatzes zwar auch, aber noch nicht so sehr wie in späteren Jahren ins Gleitende gezogen wird. Es hört sich für mich noch nicht wie eine Entstellung an. Sehr profiliert klingt es insgesamt wohl eher nicht, aber es hat seine Qualitäten. Ich mag auch das moderate, nicht zu aufgeregte Tempo und das kultivierte Klangbild der Wiener Philharmoniker. Auch der 4. S...

Dienstag, 29. Mai 2018, 09:35

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Lieber Glockenton, Du meinst die Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern und Jessye Norman? Lieber Holger, nein, ich meine diese hier: Die Musik zu Tannhäuser wird bei der tollen CD mit Jessey Norman zwar auch sehr gut gespielt, aber die Über-Aufnahme ist für mich eben diese mit den Berliner Philharmonikern. Hier gibt es aufnahmetechnisch auch räumliche Tiefe zu erleben. Das strömend-energetische und mit saftig-warmen Lebensklang erfüllte Legato und die bei den en...

Dienstag, 29. Mai 2018, 00:10

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Nachtrag: Die Nr. 40 g-moll -Symphonie unter Karajans Leitung konnte ich bei Spotify nur in der EMI-Aufnahme finden, zusammen mit der Nr. 41 und einem Oboenkonzert. Auf diese Aufnahme trifft- wie ich finde- meine Kritik mit dem nahezu Überspielen einer Viertelpause in Takt 3 auf der Zählzeit 3 leider zu. Es so zu spielen, mag karajanitisch sein, aber es ist eben kaum noch Mozart. Auch die verminderten Akkorde hätte man stärker akzentuiert spielen müssen, während man die Auflösung nach D-Dur ab T...

Montag, 28. Mai 2018, 23:48

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Lieber Nemorino, vielen Dank für Deinen Beitrag. Die von Dir genannten Aufnahmen kann ich gerne versuchen bei Spotify zu finden und bei entsprechender zeitlicher Möglichkeit auch zu hören. Ich kritisierte bei der g-moll-Symphonie konkret, dass Karajan bei der von mir gehörten Aufnahme ( müsste sie erst einmal auf Spotify wiederfinden) die eigentlich angesagte Abphrasierung in Takt 3, in den die Melodie tragenden ersten Violinen nicht macht. Man müsste hier schon beim gebundenen Sextsprung D-Bb a...

Montag, 28. Mai 2018, 15:28

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Karajans persönliche Biografie, seine Parteimitgliedschaft und andere Dinge sind mir vollkommen egal. Mir sind auch die persönlichen Verfehlungen vollkommen egal. Alle, ausnahmslos alle, die Kunst betreiben, haben auch schon im Laufe ihres Lebens fragwürdige Dinge getan, gesagt, oder Gutes unterlassen. Auch auf mich trifft das zu. Es ist vielleicht so, dass die Kunst die Nabelschnur zum Göttlichen ist ( Harnoncourts Motto), aber man soll doch nicht vom Komponisten ( nicht einmal von Bach) und sc...

Samstag, 5. Mai 2018, 20:26

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Höre gerade: hier: die Pavane von Ravel, danach Daphnis et Chloe, auch Ravel. Berauschende Klangqualität mit viel Räumlichkeit, vollem und warmen Grundtonfundament und natürlichen Klangfarben, gehört über den Audeze LCD-X mit dem Violectric V200 Pre-Amp, sowie Steinberg USB- Audiointervace; perfekt von der DG aufgenommen und ebenso perfekt und klanglich berauschend musiziert von den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajans Leitung. Mit einem solchen Kopfhörer und einer derartigen Aufn...

Donnerstag, 3. Mai 2018, 19:43

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Brahms Klavierkonzert Nr. 1, zweiter Satz mit Gilels und Jochum Ist das nun die beste Aufnahme? Ich denke schon.... Gruß Glockenton

Donnerstag, 3. Mai 2018, 14:16

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Wagners „Siegfried“ in der Rheinoper Düsseldorf am 29.4.2018

Lieber Holger, danke für Deinen interessanten Bericht. Er macht mir deutlich, dass ein wirklicher Musikliebhaber in erster Linie ein Ohrenmensch ist. Das Primat der Musik scheint mir selbst bei Wagner, bei dem ja die optischen mit den akustischen Eindrücken zu einem Gesamterlebnis verschmelzen sollen, am Ende entscheidend zu sein. Selbst wenn die Akteure nur blöd herumstehen oder wenn es gleich eine ( akustisch wahrscheinlich eh bessere, weil mehr Nachhall) Konzertaufführung wird, dann wird mich...

Dienstag, 1. Mai 2018, 20:59

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Die Bachkantate (059): BWV249: Kommt, eilet und laufet

Diese Kantate kann ich in drei Einspielungen sehr empfehlen: 1. Gustav Leonhardt 2. Philippe Herreweghe 3. Masaaki Suzuki Alle habe ihre jeweiligen Vorzüge. Die Sopranarie mit der Soloflöte ( "Seele, Deine Spezereien...") ist wohl mit einem gewissen Abstand bei Suzuki am schönsten. Die japanische Sängerin Yukari Nonoshita macht es ganz außergewöhnlich gut - einfach traumhaft, aber auch die Instrumentalisten verbinden alle notwendigen und denkbaren Aspekte zu einem Glücksfall der Bachinterpretati...

Donnerstag, 26. April 2018, 16:23

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Ludwig van Beethoven - Klavierkonzert Nr 1 in C-dur op 15

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Dazu braucht man aber ein (bezahltes) Abo? Ja, aber zum Glück bezahlt es meine Frau, die das eigentlich für die Kinder als Familienpaket oder so etwas abonniert hat .... Diese Sache mit Spotify hat mich eigentlich dazu gebracht, vom CD-Player zunehmend weg-und zum PC als Abspieler hinzugehen. Ich bin ja aktuell dabei, in der wenigen Freizeit meine CDs in iTunes einzulesen, hier in uneingeschränkter Qualität. Ich bin mittlerweile bei Bruckner angekommen. Bei mir si...

Dienstag, 24. April 2018, 19:30

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Ludwig van Beethoven - Klavierkonzert Nr 1 in C-dur op 15

Zitat von »Justin« Im Beitrag 219 wurde eine neuere Aufnahme erwähnt, der ich eine weitere hinzufügen möchte Wahrscheinlichst werde ich mir die Gesamtaufnahme der Beethoven KKs mit Vogts doch zulegen, da ich heute morgen in www.klassik-heute .de über die KKs 2+4 eine sehr gute Kritik las. Frage : wer kennt diese Aufnahmen? VG Justin Hallo Justin, habe in die Aufnahme hineingehört. Hier wird der Versuch unternommen, Erkenntnisse aus der HIP in die Klangwelt von Flügel und Kammerorchester zu über...

Dienstag, 24. April 2018, 18:58

Forenbeitrag von: »Glockenton«

Ludwig van Beethoven - Klavierkonzert Nr 1 in C-dur op 15

Lieber Holger, ich empfinde Deine Argumentation als teilweise in sich schlüssig, teilweise auch nicht so recht. Einerseits sprichst Du Dich gegen knallende HIP-Pauken aus, andererseits wirfst Du Karajan vor, genau solche für Beethoven wichtigen Dinge einzuebenen.... Hier z.B.: Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Er (Karajan)beseitigt mit seiner Ästhetisierung genau das, was die Grundlage der Rührung und Erschütterung ist, die "Unordnung", die stark markierten Rhythmen, die er glättet, die schroffen, ...