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Gestern, 15:25

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Amfortas08« Zitat von »kurzstueckmeister« Die bürgerliche Kultur soll ungenießbar gemacht oder gegen sich selbst gekehrt werden.[/i] Antibürgerliches ist allgemein der Kunst nicht so fremd. Erinnert sei an z.B. Wagners Werk z.B. in den nicht besonders sympathisch rüberkommenden Gestalten der Figuren des Hundings oder Dalands. Oder die Veräppelung (auch was zuweilen das Pathos der Mucke betrifft) des Protagonisten Ford in Verdis Falstaff. Selbst wenn Wagner und Verdi antibürgerlich ei...

Gestern, 13:17

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Siehe Meyerhold und sozialistischer Realismus. Man muss das schon ein bisschen enger fassen, wenn man das deutsche Regietheater von heute politisch einordnen will. Nicht alles, was "links" ist, kommt so daher und umgekehrt - die Wurzel der Avantgarde war rechts, allerdings auch anti-bürgerlich. Dass der Versuch, "Werktreue" verschwinden zu lassen, anti-bürgerliche Ursachen hat, kommt mir aber schon sehr plausibel vor. Die bürgerliche Kultur soll ungenießbar gemacht oder gegen sich selbst gekehrt...

Gestern, 11:29

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »MDM« meine Theorie dazu ist, dass das Thema "Regietheater" (zumindest unterschwellig) immer zugleich auch ein hochpolitisch-weltanschauliches ist. Die konservativen Opernbesucher werden im Zweifelsfalle immer traditionelle Inszenierungen bevorzugen, linksliberale Intellektuelle werden "moderne" Auslegungen aufgeschlossen sein UND von Fall zu Fall AUCH konventionelle Darbietungen goutieren. Aber warum waren dann in der DDR die Inszenierungen konservativ?

Mittwoch, 6. Juni 2018, 12:11

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Sommerthema: Ohrwürmer in der Popmusik

Ich mag ja Dancing Queen und Money Money Money, aber Fernando finde ich entsetzlich.

Montag, 4. Juni 2018, 12:15

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Wiedererkennungswert - Ein Qualitätskriterium?

Zitat von »Alfred_Schmidt« ich schätze einprägsame, leicht nachzusummende Themen von bestrickender Einfachkeit. Diese Ambivalenz zwischen dem Postukat der Einfachheit under der Bewunderung komplexer Klangstrukturen ziht sich quer durch die Musikgeschichte der letzten paar Jahrhunderte. Das stimmt schon so. Allerdings höre ich die Ohrwürmer dann doch lieber nur alle 10 Jahre einmal, vor allem die, die ich als Kind mir eingepaukt habe. Ein Ohrwurm hat selbstverständlich eine besondere Qualität, d...

Montag, 4. Juni 2018, 12:09

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Anna Netrebko - Einzigartig oder nur Marketing?

Zitat von »rodolfo39« Weiß jemand ob es ich bei der Fernsehübertragung um einen Livemitschnitt oder nur um ein " Zusammenschnitt " gehandelt hat ? Weil mit nur 75 Minuten fand ich das Konzert relativ kurz. Ich war dort (obwohl ich von dem Konzept eines lautsprecherverstärkten Open-Air-Events mit klassischer Musik für 100.000 nichts halte). Es waren nur 75 Minuten, dafür gab es 90 Minuten Wartezeit vorher, da Einlass bis 19:00 war und das Konzert erst um 20:30 begonnen hat. Wahrscheinlich wurde ...

Freitag, 1. Juni 2018, 12:01

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Musik des 20./21. Jahrhunderts - gerade gehört - kurz kommentiert

gestern im ziemlich schlecht besuchten wiener musikvereinssaal gehört: https://www.youtube.com/watch?v=Xtmdvw2r…tYJgbJg&index=4 für freunde SEHR konservativer gegenwartsmusik.

Mittwoch, 21. März 2018, 16:53

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Zitat von »Thomas Pape« Grundsätzlich möchte ich doch bitten, es zu wertschätzen, wenn ein Mitglied sich die Mühe macht, Sachverhalte differenziert darzustellen. Es ist eine Unart zu sagen, "ist mir zu lang, lese ich nicht". Wenn das so ist, dann lasst doch auch bitte die Finger von den "Brüdern Karamasow", dem "Witiko", Zeuskes "Handbuch Geschichte der Sklaverei" oder Roecks Geschichte der Rennaissance. Oder der jüngst erschienenen Biographie von Claude Levi Strauss. Ich lese ganz gerne schwie...

Mittwoch, 21. März 2018, 15:28

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Zitat von »kurzstueckmeister« Sollte jemand mir das jetzt nicht glauben wollen, empfehle ich Elsaessers Monographie über Fritz Langs Metropolis, in der die Rezeptionsgeschichte ausführlich dargelegt wird. Da reichen sich die Linken die Klinke und alle schäumen, dass der Klassenkampf nicht als Heilsmittel propagiert wird, also ist's ein schrecklicher Film. Erst zu postmodernen Zeiten begann man, Langs Intentionen zu berücksichtigen. Da ging's dann plötzlich, vielle...

Mittwoch, 21. März 2018, 14:33

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

abgesehen vom gewünschten "ausklammern" der RT-ablehnung steht im eröffnungsbeitrag auch Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Also warum mischen sich RT-Gegner in Diskussionen über eine konkrete RT-Inszenierung überhaupt ein?

Mittwoch, 21. März 2018, 13:59

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Um Verständnis geht es sicher nicht. Eher um Dominanz.

Mittwoch, 21. März 2018, 13:32

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Zitat von »Amfortas08« @Gerhard Wischniewski „Du hast auch völlig recht mit dem Titel. Hier geht es nicht um einen Verständigungsversuch über moderne, in unserer Zeit neu geschaffene Werke, die ich - wie du - durchaus akzeptiere. „ Du ignorierst Thread-Titel und Anfangspostings, was bei dir überhaupt nicht verwunderlich ist. . Der Eröffnungsbeitrag lässt sich in dem Satz zusammenfassen: "Wer Regietheater nicht mag, soll die Klappe halten". Und da steht tatsächlich RT.

Mittwoch, 21. März 2018, 12:13

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Der Begriff RT kommt nachweislich nicht aus der Wissenschaft, sondern ist ein journalistischer. Seit wann übernimmt die Wissenschaft in dieser Weise außerwissenschaftlich geprägte "Begriffe" einfach als gültig? Antwort: Seit 2500 Jahren, seit es Wissenschaft in Europa gibt, nicht! Das kann ja nur ein Scherz sein ...

Mittwoch, 21. März 2018, 11:45

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Wissenschaft politisiert natürlich nicht NUR, sonst würde sie nicht Wissenschaft sondern Politik heißen. Aber - leider - lässt sie immer wieder durchblicken, dass klare politische Positionen vertreten und Kunstwerke entsprechend bewertet werden. Und zwar nicht in Zeitungskritiken sondern in wissenschaftlichen Publikationen. Eigentlich ist es ja dabei sogar gut, dass die politische Motivation zu sehen ist, sonst würde man ja nicht verstehen, wie die Urteile zu Stande kommen. Sollte jemand mir das...

Mittwoch, 21. März 2018, 10:47

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Zitat von »Gerhard Wischniewski« Und da kommt ein Regisseur daher, zerstört einfach alles und erfindet eine neue absurde Handlung, weil es es nicht mehr fertig bringt, das Werk im Rahmen des Librettos umzusetzen oder weil er glaubt, dem Trend des Zeitgeistes nachlaufen zu müssen. Sie machen das so, weil sie müssen, sie werden schon entsprechend ausgebildet und ein Abweichen würde zudem heftige Kritik von Presse, Intendanzen und Wissenschaft bzw. eher noch Auftragslosigkeit bedeuten. Trotzdem ha...

Mittwoch, 21. März 2018, 10:37

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Natürlich ist "Käse" ein Geschmacksurteil, das differiert, wenn man ganz andere Vorstellungen davon hat, was heute eine Inszenierung leisten sollte. Mich stört das gar nicht, dass Du wahrscheinlich Zefirelli schrecklich findest, es liegt mir fern, Dich zu bekehren.

Mittwoch, 21. März 2018, 10:20

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Zitat von »Amfortas08« @ Gerhard Wischniewski „Aber der gescheite und informierte Opernbesucher ist durchaus in der Lage, sich bei Anscheuen des Originalwerks selbst Gedanken über den Inhalt und dessen Sinn zu machen.“ Das glaubst du selber nicht ! In einem anderen Thread fordertest du „Verunstaltungen“ fürs Opernpublikum besonders zu kennzeichnen. Das bereits widerspricht deiner Behauptung eines „gescheiten und informierten Opernbesuchers“ Und du warntest – nach eigenen Bekunden – eine Dame „n...

Mittwoch, 21. März 2018, 09:54

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Der Threadtitel ist aber auch witzig. Modernes Theater (z.B. Brecht) und moderne Musik (z.B. Schönberg) mag ich ja sehr - aber hier geht es mal wieder ums Regietheater ...

Mittwoch, 21. März 2018, 09:38

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Von wegen Alter, links-rechts und so ... Die erste Oper, die ich im Opernhaus gesehen habe, war regietheatralisch verunstaltet, und ich mochte es nicht, da war ich ein Kind. Als Jugendlicher/junger Erwachsener war ich ziemlich klar links eingestellt und mochte Regietheater überhaupt nicht. Heute bin ich Richtung Mitte gewandert, kenne auch einiges an modernem Theater, schätze aber Regietheater überhaupt nicht. Ich möchte die Werke eben möglichst wenig verzerrt zu sehen/hören bekommen, das ist be...

Montag, 19. März 2018, 18:25

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Moderne Musik und modernes Theater - Versuch einer Annäherung

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Zitat von »kurzstueckmeister« Sie haben wohl durchgesetzt, dass werktreue Neuninszenierungen nicht mehr auf die Bühnen kommen, soviel Erfolg hatte Meyerholds Produktionsgymnastik mit dem Ziel der Gleichschaltung einer optimierten Arbeiterschaft nicht. Die Regisseure setzen doch nichts durch, sie werden engagiert, weil sie erfolgreich, anerkannt sind usw. Wären sie es nicht, bekämen sie auch keine Aufträge, etwas zu inszenieren. "Sie" wären hier die "68-er", also n...