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Montag, 4. Januar 2016, 21:54

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Transkriptionen von Instrumentalwerken für Chor

Zitat von »dr.pingel« Das Stück ist durchaus wirkungsvoll, aber ich meine, die Grundidee der Streicher, lange Zeiten zu spielen über viele Takte hinweg, wobei darüber eine Stimme liegt, die dann die bewegte Melodie hat, ist auf die Chormusik nicht gut übertragbar. Das Stück ist nicht schwer, aber wir hatten ziemliche Probleme mit der Zählerei. Hier möchte ich widersprechen - zumindest teilweise. Ich gebe Dir recht: eine in derart lange Bögen gesetzte Musik ist für einen Chor eine sehr schwere A...

Sonntag, 3. Januar 2016, 11:45

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Strauss, Richard

Ich bin ein großer Freund der Chormusik von Strauss - denn sie ist auf ihre Weise sehr ungewöhnlich. Die unglaublich langen Bögen und weit tragenden Phrasen lassen deutlich erkennen dass Strauss eher in der Welt des Orchesters zu Hause war. Aber es ist keinesfalls so dass seine Chorwerke dadurch an Wirkung oder Atmosphäre verlieren würden - das Gegenteil ist der Fall! Aber was hier dem aufführenden Chor (ohne instrumentale Begleitung) abverlangt wird ist enorm und wohl der wichtigste Grund dafür...

Dienstag, 16. Juni 2015, 19:30

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Faszination Vokalpolyphonie – der persönliche Zugang

Hallo, ich möchte mal hier Musik etwas jüngeren Datums anbieten mit der ich zeigen möchte dass auch nach 1600 Chormusik allerhöchsten Anspruchs und Vollendung geschaffen wurde. Dieses Beispiel ist durchaus speziell weil Strauss hier ein Werk Chorwerk geschaffen hat welches ausgesprochen orchestral komponiert wurde. Aber es macht einen wichtigen Punkt für die Diskussion und den Vergleich zwischen begleiteter und unbegleiteter Chormusik etwas deutlicher: instrumentale Musik kann insbesondere bei l...

Freitag, 5. Juni 2015, 16:58

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Faszination Vokalpolyphonie – der persönliche Zugang

Zitat von »Gombert« Zitat Das liegt daran das diese Musik völlig anders musiziert werden muss als bspw. Mendelssohn oder Mozart Warum müssen a-cappella-Werke Mendelssohns völlig anders musiziert werden? Ich möchte hier gern noch einmal etwas zur (berechtigten) Hinterfragung meiner These schreiben. Zunächst: die alte und wohl nie zu Ende zu führende Diskussion "Wie wurde die Musik damals aufgeführt?" möchte ich hier beiseite lassen. ich stütze mich eher auf persönliche aufführungspraktische Erfa...

Freitag, 5. Juni 2015, 16:06

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Faszination Vokalpolyphonie – der persönliche Zugang

Zitat von »zweiterbass« wie es der Zufall so will: Heute ab 20 Uhr gab es auf BR-Klassik einen 2-stündigen Interpretationsvergleich der Missa Papae Marcelli (als A-Cappella-Messe deklariert), den ich mir natürlich ganz angehört habe. (Die Sendung kann 7 Tage lang auf BR-Klassik nachgehört werden.) Je länger ich zugehört habe, mit umso größerem Erstaunen konnte ich feststellten, dass ich die von Chorknabe und mir hier geposteten Meinungen fast vollständig bestätigt finden konnte und zwar in den ...

Donnerstag, 14. Mai 2015, 13:00

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Faszination Vokalpolyphonie – der persönliche Zugang

Zitat von »Johannes Roehl« Eigentlich ist es genau das was ich der Klassik "vorwerfe" - das fehlen von Chorwerken ohne orchestrale/instrumentale Beteiligung. Ich möchte mich da nicht zu sehr auf die Renaisance zurückziehen, denn auch die Romantik, Moderne und Postmoderne wartet ja mit einem schier unerschöpflichen Fundus an choraler Musik auf. Im Grunde hast Du natürlich recht. Vorwürfe sind unangebracht, denn es gab historische Gründe warum diese ohne jene musikalische Gattung in einer bestimm...

Mittwoch, 13. Mai 2015, 13:07

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Faszination Vokalpolyphonie – der persönliche Zugang

Zitat von »Bachiania« Thomas, ein klein wenig drängst du mich nun in die Verteidigungsposition. Denn ich habe in meinen letzten Statements genau dieses ausdrücken wollen: dass man die praebarocke (vokal)polyphone Musik nicht mit der Chormusik nach 1600 vergleichen kann. Zunächst eine kleine Entschuldigung wenn ich etwas zu forsch argumentiere. In die Ecke drängen wollte und möchte ich Dich natürlich nicht! Ob gar kein Vergleich der polyphonen Musik eines Tallis und co mit späteren Chorwerken mö...

Dienstag, 12. Mai 2015, 19:28

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Faszination Vokalpolyphonie – der persönliche Zugang

Hallo, Zitat von »Bachiania« Doch ich kann nicht bestätigen, dass nicht auch spätere Chormusik monumentale Kraft entfalten kann. Bach als Solitären Einzelfall würde ich aus dieser Diskussion ausklammern. Dass man Mozarts Salzburger Kirchenkompositiönchen als Ausnahmeerscheinungen sieht, ist wohl auch eher die Ausnahme . Jedoch entfaltet die Chormusik beispielsweise eines Joseph Haydn (und hier meine ich nicht unbedingt die Oratorien sondern auch und vor allem seine Messen) oder so manch anderer ...

Montag, 16. März 2015, 21:50

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Faszination Vokalpolyphonie – der persönliche Zugang

Zitat von »dr.pingel« [..] Jetzt kommt, was ich persönlich so empfinde und manchem hier im Forum als anstößig erscheint. Die polyphone Musik macht einen in der Tat unempfänglich gegenüber der Klassik. Nach dem Palestrina haben wir z.B. die Krönungsmesse und das Requiem von Mozart gesungen, und beides hat mich gelangweilt. Es sind tolle Werke, aber für mich als Chortenor zu leicht und bloße Füllstimmen. Die Klassik, etwa Haydn und Beethoven, ist für mich als Chorsänger unergiebig. Mir geht das g...

Samstag, 14. März 2015, 20:48

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Faszination Vokalpolyphonie – der persönliche Zugang

Ein herzliches Hallo in die Runde. Ich war schon eine ganze Weile nicht mehr hier im Forum aktiv, aber nicht zuletzt dieser Thread hat mich bewogen hier wieder einmal vorbei zuschauen. Ich möchte etwas zu diesem Thema und zur Grundfrage beitragen - allerdings nicht aus Sicht des Zuhörers sondern des Musikers. Aber zunächst zum Zuhörer: Das Publikum hört bei diesen Stücken im Konzert motiviert, aber oft etwas ratlos zu. Sie mögen durchaus den Chorklang, die Harmonie oder die Akustik des sakralen ...

Donnerstag, 30. Januar 2014, 16:00

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Was hört ihr gerade jetzt an Chormusik

Der Chorknabe meldet sich nach langer Abstinenz mal wieder zurück Bei mir laufen in den letzten Tagen ständig diese beiden CDs: Beides Chormusik teilweise mit orgel nach guter alter englischer Tradition. Der Trinity College Choir Cambridge gehört zu den besten ensembles der Insel überhaupt. Die Aufnahmen sind beide grandios, auch aufnahmetechnisch. endlich mal Aufnahmen in denen die Orgel so richtig brummt und das Brustbein kitzelt. empfehlung! Grüße, der Thomas.

Samstag, 6. April 2013, 15:47

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Chor-Aufnahmen - Welche sind zu empfehlen?

Nach langer Abstinenz möchte ich wieder mal zwei CDs vorstellen: Wer Distler mag und schätzt sollte sich mit dieser Aufnahme beschäftigen. Die beiden Ensembles klingen wirklich toll, extrem gute Intonation, ein wundervoll flexibler Chorklang. Die Tempi sehr frisch und variabel, die Dynamik voll ausgeschöpft. Große Klasse und eine Empfehlung auch für anspruchsvolle Chormusik-Liebhaber! Dieses Ensemble ist ein echter Spezialist was alte Musik angeht. Tja, die Briten haben das irgendwie drauf. Sehr...

Samstag, 6. April 2013, 15:38

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Terry Riley - "In C"

Zitat von »Schneewittchen« [..] Mir kam es darauf an, das Werk völlig entspannt und ohne jeglichen Zeitdruck zu erleben. Das gelingt mir mit der CD von Bang on a Can schon recht gut. Dann empfehle ich ganz klar die Einspielung mit dem Ictus-Emsemble. Die Musiker nehmen sich nicht nur viel Zeit, das Stück ruht nicht zuletzt auch durch die Art und Weise des Musizierens sehr in sich, ist dennoch aber spannungsgeladen. Liebe Grüße, der Thomas.

Freitag, 5. April 2013, 15:02

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Terry Riley - "In C"

Nach langer Abstinenz hier im Forum antworte ich mal auf diesen Beitrag: Zitat von »Klaus 2« Andererseits: Ist das klassische Musik? Das Werk ist sicher im Grenzbereich anzusiedeln, aber aus meiner Sicht ist es ganz klar klassische Musik. Zitat Ich muss zugeben, dass ich die Technik dieser Komposition nicht verstehe. Ich habe das gesehen, was man die Partitur nennen würde. Es sagt mir nichts. Ich habe 3 oder 4 verschiedene Aufnahmen gehört und das hat meinem Verständnis nicht wirklich geholfen. ...

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 20:52

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Chor-Aufnahmen - Welche sind zu empfehlen?

Zitat von »moderato« Nun habe ich die Aufnahme Capitolo Novo des Kammerchors "Les cris de Paris" bei einem der Werbepartner zu einem beschämend tiefen Preis gefunden. Zugreifen! Ich danke Dir vielmals für diese Empfehlung! Das besondere ist aber die Literatur die der Chor singt: extrem unbekannte moderne Chormusik, die mal nicht im doch eher gefälligen Whitacre-Lauridsen-Stil daherkommt sondern für den Zuhörer wundervolle spannende Stellen als auch Überraschungen bereit hält. Ich hab die CD seh...

Mittwoch, 6. Juli 2011, 11:32

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Die englische Chortradition

Zitat von »Ullrich« Bitte nicht falsch verstehen: ich gönne jedem die Begeisterung darüber, dass es heute wieder Komponisten gibt, die für jedermann verständlich komponieren. Und für die Chöre ist die Singbarkeit super: "Auch wir haben "moderne" Komponisten im Repertoire!" Mich persönlich lässt Whitacre nach dem x-ten Stück dann doch schnell eher kalt. Ich finde ihn aber auch nicht besonders repräsentativ für die großbritische Chortradition, zum Glück. Ich verstehe was Du meinst. Richtig modern...

Mittwoch, 6. Juli 2011, 10:28

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Die englische Chortradition

Zitat von »m-mueller« [..] Und Polyphony beweist sich mal wieder als Superchor. Tolle CD !! Die CD "Cloudburst" halte ich für eine der besten die Polyphony augfgenommen hat. Es ist eine ausgesprochene Kopfhörer-CD, sie wirkt dann noch geschlossener, noch präziser, noch ausgefeilter. Eric Whitacre als Komponist hat sich übrigens mittlerweile zu einem wenn nicht dem Superstar der Chorszene entwickelt. Der Begriff ist durchaus nicht übertrieben. Seine Stücke werden weltweit von unzähligen Chören m...

Donnerstag, 9. Juni 2011, 11:03

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Die englische Chortradition

Zitat von »m-mueller« gerade 4 CDs von Polyphony gekauft. Interessehalber: welche denn? Liebe Grüße, der Thomas.

Donnerstag, 9. Juni 2011, 09:30

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Die englische Chortradition

Zitat von »m-mueller« Die drei besten Chöre kommen m.E. zur Zeit aus England. 1. The Cambridge Singers, John Rutter 2. The Sixteen, Harry Christophers 3. The Tallis Scholars, Peter Phillips Ja, von der Insel kommen schon wirklich großartige Chöre und Ensembles. The Sixteen halte auch ich für einen absolut hervorragenden Chor. Vor den beiden anderen Chören würde ich jedoch diese Ensembles nennen wollen: The Polyphony hatte ich bereits vor einigen Jahren hier vorgestellt. Das Ensemble gehört für ...

Samstag, 26. März 2011, 16:18

Forenbeitrag von: »Chorknabe«

Mauersberger:"Wie liegt die Stadt so wüst" Ein erschütterndes Werk.

Hallo, ja das Werk ist wirklich eine sehr emotionale Komposition. Ich habe es oft selbst im Konzert gesungen, und auch wenn sich dadurch nicht mehr jedesmal eine tiefe Betroffenheit ob der Geschichte einstellen kann, so ist die Musik doch derart dich und der Inhalt derart intensiv in Töne gegossen, dass doch jedesmal eine Gänsehaut zurückbleibt. Ich kenne nur eine gute Einspielung der Motette: vom Dresdner kkammerchor unter Rademann: Liebe Grüße, der Thomas.