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Dienstag, 6. März 2018, 13:40

Forenbeitrag von: »farinelli«

Brahms, Johannes - Sinfonien-Gesamtaufnahmen - welche sind empfehlenswert/unverzichtbar

Hallo, ich hatte mir wegen der hier und bei Amazon zu lesenden Bewertungen die BPO unter Rattle heruntergeladen, in 44,1kHz/24. Heute kam dazu Nelsons/BSO in sensationellen 192kHz/24. Hintergrund war die große Verwunderung, daß es gar nicht so leicht ist, einen befriedigenden Brahms-Zyklus unter den neueren Einspielungen zu finden. Meine erste Begegnung mit Brahms-Symphonien war ein Geburtstagsgeschenk meine Tante, die III. in der ersten Karajan-Einspielung mit BPO von 1964 oder so. Die fand ich...

Freitag, 2. März 2018, 12:52

Forenbeitrag von: »farinelli«

Brahms, Johannes - Sinfonien-Gesamtaufnahmen - welche sind empfehlenswert/unverzichtbar

Vielen Dank, lieber teleton, das entspricht meinen Höreindrücken. Obwohl der Beginn von III, 1 schon sehr dramatisch gelingt, dieser Aufstau in den Bläserakkorden und das riesig aus der Höhe stürzende Hauptthema über den kochenden Streichersynkopen. Danke auch an Joseph II., wegen des Hinweises auf PrestoClassic. Nelsons aus Boston klingt sehr vielversprechend.

Freitag, 2. März 2018, 10:34

Forenbeitrag von: »farinelli«

Brahms, Johannes - Sinfonien-Gesamtaufnahmen - welche sind empfehlenswert/unverzichtbar

Kennt/ hört jemand den Zyklus mit dem Gewandhausorchester unter Chailly? Zu Beginn vom zweiten Satz der 1. Sinfonie, im Ausklang der ersten Phrase, ertönt etwas wie ein gestopftes Blechblasintrument (ich habe bei Amazon reingehört), sehr befremdlich und mißtönend. Ich habe die Partitur nicht greifbar, aber das scheint mir doch Fehl am Platz?

Donnerstag, 1. März 2018, 21:46

Forenbeitrag von: »farinelli«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

um bei Dvorák zu bleiben: Diese hier hatte ich bei highres Audio runtergeladen (nicht in mp3): nämlich unter van Zweden die From the new World live aus Dallas als quasi Vorgeschmack auf diese (von hdTracks), die grade bei mir läuft:

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:49

Forenbeitrag von: »farinelli«

Was haltet ihr von Downloads?

Liebe Mitglieder, ich habe meinen physischen Tonträgerkonsum völlig eingestellt und nutze nur mehr Highres-Files. Der klangliche Unterschied ist eklatant, das Immaterielle am Downloading reizvoll und nicht zuletzt die Einschränkung der Angebotsauswahl eine erfreuliche Tendenz in der Inflation neuer und neuaufgelegter Aufnahmen - zumindest was mich betrifft.

Donnerstag, 10. November 2016, 21:39

Forenbeitrag von: »farinelli«

Meine persönliche Referenzaufnahme - Vol. 4 - Bachs Brandenburgische Konzerte

Café Zimmermann habe ich seinerzeit gehört und sofort gekauft. Eine glanzvoll virtuose Einspielung. Wenn man ihr eine Schwäche anhängen möchte, so wäre das - etwa im Vergleich zu Savall, den ich hier ebenfalls empfehlen möchte - eine gewisse Eindimensionalität im Getrimmtsein auf Tempo und Timing. Ein Freund von mir besitzt eine hervorragende Anlage mit aktiven Bipol-Strahlern, da klingt Café Zimmermann tatsächlich sehr viel lebendiger und musikalischer als bei mir, wo akustisch die aggressive S...

Donnerstag, 10. November 2016, 21:27

Forenbeitrag von: »farinelli«

Beurteilung von Sängern – Eine Frage das Geschmacks oder objektiver Kriterien?

Lieber Caruso 41, verehrte Diskutanten und Taminos, ein spannender und anregender Thread! Insbesondere meinen Dank für die Literaturempfehlung, eine echte Alternative zu J.M. Fischer, A. Csampai und J. Kesting. Dein Versuch, zu Beginn etwas kategoriale Logik in diese Diskussion zu bringen, ist an sich schon zu begrüßen - obwohl ich persönlich meine Zweifel hege, ob der "Stil" tatsächlich eine ganz objektive Kategorie ist. Ich meine das mit Blick auf die youtube-Diskussionen etwa zu Carmen. Ich b...

Mittwoch, 2. März 2016, 17:48

Forenbeitrag von: »farinelli«

Chopin - Pianisten von heute und morgen

Gar nicht genug loben kann man diese Aufnahme: Das erste Konzert übertrifft vielleicht noch die von mir hochgeschätzte Moskauer Gilels-Interpretation Und ganz wundervoll spielt ebenfalls eine Grande Dame: Sehr subtil und technisch über alle Zweifel erhaben, doch in der entschleunigten Tempoauffassung (zumal der b-Moll-Sonate) ans Provokative grenzend: Die hier eingespielte g-moll-Ballade oder zumal das 1. Nocturne b-Moll sind Sternstunden durchdachter und clichéfreier Darstellung der beseelteste...

Mittwoch, 2. März 2016, 17:36

Forenbeitrag von: »farinelli«

Chopin-Pianisten von gestern

dieser Beitrag wurde in den ...Pianisten von heute-Thread verschoben

Donnerstag, 7. Januar 2016, 20:51

Forenbeitrag von: »farinelli«

Elisabeth Schwarzkopf - Eine Jahrhundertstimme

Lieber verehrter Rheingold1876, mit wieviel Freude und Dankbarkeit habe ich diesen Link aufgerufen. Gibt es ein höheres Maß an Kunst, gibt es irgendwo seinesgleichen? Ist das, zumindest, nicht die ultimative, die unübertreffliche Interpretation und Darbietung von Wolffs Mignon? Ich wünsche Dir by the way ein frohes, gesundes und glückliches Neues Jahr, Dein farinelli

Sonntag, 27. Dezember 2015, 19:28

Forenbeitrag von: »farinelli«

Elisabeth Schwarzkopf - Eine Jahrhundertstimme

à propos diese CD-Box: man braucht sich bloß beliebig den einen oder anderen Track bei Saturn oder sonstwo kurz anzuhören, um für das meiste des vergleichbaren Repertoires, mindestens für den Rest des Tages, verdorben zu sein. Eine große, unvergleichliche Sängerin.

Mittwoch, 18. November 2015, 21:09

Forenbeitrag von: »farinelli«

Opernaufführungen als Übertragungen per Rundfunk und Fernsehen

Beispiel: die berühmte Barbarina-Arie am Schluss mit den sordinierten Geigen. Dies ist für mich die schönste Opernarie, die Mozart je geschrieben hat, und das sind ja einige. Wie hat der Flimm das versaut durch unnötigen Aktionismus (Gehampel hat Gerhard sehr treffend gesagt); und auch der Sängerin fehlte daher die unglaublich ergreifende Melancholie und der Schmerz, den dieses Stück braucht, wobei deutlich werden muss, dass hier die Musik mehr aussagt, als die vom Text her ja nur Nebenfigur der...

Freitag, 13. November 2015, 23:06

Forenbeitrag von: »farinelli«

Opernaufführungen als Übertragungen per Rundfunk und Fernsehen

Le Nozze di Figaro, live aus dem Schillertheater (StOudL), Dudamel, Regie: J. Flimm eine stimmige, launige Inszenierung mit ausgezeichneter Personenführung ein großartig agierendes Ensemble überragend Dorothea Röschmann und Ildebrando d´Arcangelo als Contessa und Conte Almaviva

Mittwoch, 4. November 2015, 13:28

Forenbeitrag von: »farinelli«

Tschaikowsky-Empfehlungen.

Um auch diese hier noch in den Ring zu werfen: ... gegen Mrawinskij 1960f haben es natürlich alle schwer

Freitag, 30. Oktober 2015, 12:31

Forenbeitrag von: »farinelli«

Die "innere Wende": Gefühle und Emotion in der Musik vor und nach 1800

Liebe Freunde, hochgeschätzte Bachiana! Ich stehe noch immer im Eindruck der subtilen Analyse von Schumanns Fantasiestück op. 73,1, die Bachiana hier vorgelegt hat. Man kann den Weg stets nachvollziehen, doch nie voraussehen Wenn ich Einwände habe, dann nicht gegen die Analyse, sondern bloß gegen die damit verbundenen Wertungen. Daher möchte ich hier, auf der Grundlage von Bachianas Ergebnissen, eine andere Sicht der Dinge vorschlagen. Die Folie, von der Schumanns Musik sich abheben läßt, wäre a...

Freitag, 16. Oktober 2015, 18:28

Forenbeitrag von: »farinelli«

Klassik auf Blu-Ray in pure audio - bestes Klangregietheater

Liebe Freunde, nachdem ich gelegentlich dieses Thema bereits angesprochen habe, möchte ich, für die Audiophilen und die Nostalgiker unter uns, diesen Thread der blu-ray mit dem Zusatz: No Video Content widmen - wie hätte das Bruckner gefallen, der ja in Bayreuth auch gern die Augen geschlossen hielt. Um erst einmal ein paar Trümpfe und Appetizer in die Runde zu werfen, hier meine kleine Sammlung: Ich gestehe, daß ich fast noch mehr Nostalgiker als Audiophiler bin (weshalb der klanglich ungemein ...

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 12:24

Forenbeitrag von: »farinelli«

Die "innere Wende": Gefühle und Emotion in der Musik vor und nach 1800

Ich sollte vielleicht klarstellen, daß ich weiter oben einen möglichen ästhetischen Standpunkt aus marxistischer Sicht bloß sehr grob und pointiert skizziert habe, ohne damit meine eigene Meinung oder gar Haltung zu formulieren. Helmuts Einwände haben mich ein wenig in die Lektüre zurückgetrieben. Wenn man die Verhältnisse wiederum stark vereinfacht, so läßt sich sagen, daß die Musik (sagen wir: zumal die des 19. Jh.) ihre tonal gebundene Grammatik so weit differenziert hat, daß sie geschmeidig ...

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 13:32

Forenbeitrag von: »farinelli«

Die "innere Wende": Gefühle und Emotion in der Musik vor und nach 1800

Melante bricht ja hier sehr vorsichtig eine Lanze für die marxistische Ästhetik und Kunstwissenschaft. Er zitiert ein in der DDR seinerzeit verbotenes Buch; aber selbst die regulären Veröffentlichungen sind oft sehr niveauvoll und anregend - man muß die Standpunkte ja nicht teilen. Aus marxistischer Sicht ist ein schrankenloser Individualismus bzw. Subjektivismus ein Irrweg. Im ersten Fall setzt sich ja ein Einzelner in seinen Ansprüchen über alles andere hinweg - z.B. der Typus des Renaissance-...

Dienstag, 13. Oktober 2015, 13:34

Forenbeitrag von: »farinelli«

Frisch erstanden (Klassik 2015)

obwohl ich eigentlich nur noch high res files hören möchte (aber na ja; immerhin wurde ich so auf die Einspielung aufmerksam): Natürlich gehört das nur am Rande daher, aber diese Interpretin ist wirklich umwerfend schön. Sie bietet, neben D. 960, eine sehr spezielle Auswahl an Schubertwalzern, -Ländlern und Deutschen Tänzen, sehr introvertiert und französisch, ohne daß man hier die böse Kritik an Benedetti Michelangelos Chopin variieren könnte ("Mazurken als Trauerfälle"). Das ganze klangschön, ...

Dienstag, 13. Oktober 2015, 13:20

Forenbeitrag von: »farinelli«

Gustav Mahlers Symphonien - Welcher Zyklus ist der Beste?

Gestern erworben: gekauft übrigens wegen des günstigen Preises und Kenntnis der 8., die aus diesem Zyklus nicht nur der Aufnahmetechnik wegen herausragt - eine wirklich grandiose Einspielung. Vom ersten Hineinhören lassen mich die anderen Sinfonien etwas zwiespältig - ich bin durch Solti, Levine und Haitink verwöhnt. Gergiev läß eine deutliche Handschrift erkennen, aber ich vermisse ein wenig die Wunderhornpoesie. Auch klanglich sind die SACDs aus dem Barbican Centre "nur" sehr gut. Allerdings h...